Ein Blog über Religion und Politik

Warum interessieren wir uns nicht für Opfer des antimuslimischen Rassismus?

Von 9. September 2012 um 12:20 Uhr

Ich habe die Hoffnung, dass sich Juden und Muslime nicht durch die jüngsten Vorfälle gegeneinander aufbringen lassen. Zur Stunde findet in Berlin eine Demo gegen Beschneidungsverbote statt, bei der ein breites Spektrum von Gruppen vertreten ist - neben jüdischen und muslimischen auch christliche Unterstützer. Das ist ein gutes Zeichen.

Allerdings muss ich Sakine Subasi-Piltz Recht geben, die sich beklagt, dass die Opfer des antimuslimischen Rassismus in Deutschland trotz des Skandals um die NSU nicht genügend beachtet werden. Etwas stimmt nicht in der Wahrnehmung: Der Fall des Rabbiners Daniel Alter hat Entsetzen ausgelöst. Die häufigen Hass-Attacken gegen Muslime und ihre Einrichtungen finden kaum Aufmerksamkeit. Ich zitiere aus einem Post von Frau Subasi-Piltz:

"Als ich von dem Überfall auf den Rabbiner gelesen habe, war ich schockiert und beschämt darüber und habe, ich gebe es zu, auch nichts dazu gesagt. Ich habe beschämt darauf gewartet, dass andere einen Solidaritätsakt beginnen, dem ich anschließen kann. So kam es dann auch.
Als in den Medien darüber geschrieben wurde, dass Muslime sich mehr solidarisieren könnten, habe ich dieser Kritik aus meiner ganz persönlichen Perspektive in verschiedenen Internetforen Recht gegeben. Ich fand auch die Presseerklärung Ali Kizilkayas nicht ganz richtig und hätte mir von ihm noch mehr versöhnliche Worte gewünscht, als sich zu beklagen. Das war Fehl am Platz.

Doch seit einigen Tagen versuche ich auch die Aufmerksamkeit auf ebenso aktuelle Fälle von antimuslimischem Rassismus zu lenken. Ich schreibe Autor_innen an, die sich über die mangelnde Solidarität unter Muslimen gegen Antisemtismus beklagen und fordere von Ihnen, sich bitte mit auch mit Muslimen gleichermaßen zu solidarisieren. Mir geht es nicht darum, die Opfer auf der muslimischen Seite gegen die Opfer auf der jüdischen Seite aufzuwiegen. Jeder Fall ist einer zu viel, zumal diese Debatte nicht in der Hinsicht geführt werden sollte, Muslime gegen Juden aufzuwiegeln. Es geht eher darum, die Gesamtgesellschaft anzusprechen und die mehrheitsgesellschaftlichen Akteure aufzufordern, sich sensibler gegen Rassismus in Deutschland zu positionieren, egal gegen wen er gerichtet ist und die Probleme von Rassismus nicht den Minderheiten in die Schuhe zu schieben. Gerade wenn es um Antisemitismus unter Muslimen geht, erwarte ich eine Sensibilität, die auch den antmuslimischen Rassismus in Deutschland berücksichtigt. Doch schon wie in dem Fall von Marwa El-Sherbini, die letztendlich aufgrund ihres Kopftuchs in einem Dresdner Gerichtssaal ermordet wurde, interessieren sich die Medien der Mehrheitsgesellschaft nicht für muslimische Opfer.

In den letzten Tagen und Wochen sind aber gerade Muslime vermehrt wieder Opfer rechtsextremer und antimuslimischer Gewalt geworden. Hier eine Chronologie der mir bekannten Fälle:

30.07.2012 Woltmershausen/ Bremen: Brandanschlag auf türkische Familie, nach dem rassistische Äußerungen getätigt wurden. Die Nachbarschaft hat sich zusammengetan, um einen Brandanschlag zu verüben.

27.08.2012 Herzogenrath: „geht in Euer Land zurück ... mit Eurem Scheißkopftuch.“ Zwei türkischstämmige Frauen werden in einem Park brutal zusammengeschlagen. Sie kommen gerade aus dem Krankenhaus. Der Ehemann von einer der Frauen liegt mit Krebs im Krankenhaus. Sie wollen sich ausruhen und werden von drei Personen zusammengeschlagen. Eine der Frauen muss auf die Intensivstation eingeliefert werden und überlebt den Vorfall nur knapp.

31.08.2012 Betzdorf: In die Wohnung einer türkischen Familie wird eingebrochen. Mit Pistole und Eisenstange gehen zwei Männer auf die Familie mit fünf kleinen Kindern zwischen 2 und 9 Jahren los. Der Vater der Familie lässt geistesgegenwärtig seine Handykamera laufen, auf der der Überfall und die schreckliche Angst der Familie nicht zu übersehen und vor allem nicht zu überhören ist. Die Einbrecher, richten die Pistole, bevor sie gehen, auf alle, sogar auf die Kinder...

Ende August: Angriff auf DITIB Moschee im Odenwald/ Breuberg

02.09.2012 Berlin: Ein junger Mann wird von zwei Rechtsradikalen (die am gleichen Abend an einem Neonazi-Treffen in Berlin-Schöneweide teilgenommen hatten) attackiert und flüchtet in eine Imbissstube (diese wehren gemeinsam die Täter ab)

02.09.2012 Haiger: versuchter Brandanschlag auf IGMG Moschee

03.09.2012 Hanau: versuchter Brandanschlag auf IGMG Moschee
(Zusammengestellt von Elif Arikan, Initiatorin der Facebookgruppe „Rechtsextreme Gewalt und Übergriffe - Antmuslimischer Rassismus“)

Als ich das Video von dem Einbruch und dem Einschüchterungsversuch bei der Familie Korkusuz gesehen habe, konnte ich zwei Tage kaum noch klar denken. Die Hilferufe und Angstschreie der Kinder und auch der Eltern, gingen mir nicht aus dem Ohren. Auf der anderen Seite hören die Artikel nicht auf, die (...) Antisemitismus bei Muslimen beklagen und dabei Muslimen mehr oder weniger pauschal eine Art Verlogenheit gegenüber Rassismus in den eigenen Reihen vorwerfen. Dabei noch kein Wort der aufrichtigen Anteilnahme zu den Übergriffen auf Muslime, die auch gerade passiert sind.

Doch der antisemitische Übergriff auf den Rabbiner scheint für einige nützlich zu sein, ob nun direkt politisch oder emotional unbewusst. Denn gerade als sich Muslime und Juden begannen anzunähern, ja sogar gemeinsame Aktionen durch zu führen, welche eine der wenigen positiven Konsequenzen der unsäglichen Beschneidungsdebatte ist, werden Konflikte zwischen Juden und Muslimen geschürt. In den Medien geschieht dies, in dem jüdische Opfer groß gemacht werden, während muslimische fast gar nicht erwähnt werden. Zudem wird das Problem des Antisemitismus den Muslimen zugeschoben. Und während Muslime und Juden verletzt und betroffen sich gegenseitig Vorwürfe machen, zieht sich die christlich geprägte Mehrheitsgesellschaft aus der Verantwortung."

Leser-Kommentare
  1. 1.

    „werden Konflikte geschürt“

    Aja. Was soll man dazu noch sagen?

    • 9. September 2012 um 12:33 Uhr
    • Regenbogen68
  2. 2.

    Vielleicht liegt es ja daran, weil Muslimeselbst allzuoft alsTäter in erscheinung treten – und vielleicht liegt es ja auch daran, weil muslime selbst allzuoft die Opferkarte spielen.

    Undanscheinend ist jedes Vorgehen gegen eine Minderheitper definition seit neusten rassismus bei ihnen? (sich gegen unrecht zu wenden ist eine sache, dies per definition in eine viel schlimmere kategorie zu stecken als anderes unrecht – nämlich als rassismus – ist eine andere. gegen moscheen vorzugehen ist ein verbrechen, aber kein rassismus, denn eine religion ist keine rasse).

    • 9. September 2012 um 12:39 Uhr
    • Zagreus
  3. 3.

    Erwartet jemand von der deutschen Gesellschaft Solidarität? Das hat man nie gesehen, auch nicht bei dem NSU-Terror. Wie viele Deutschen haben dagegen protestiert? Etwa 10-15? Nicht mehr leider.

    Freut sich vielleicht jemand (H-P F), dass zwei Feindbilder (Moslem und Jude)einander verprügeln?

    • 9. September 2012 um 12:43 Uhr
    • Volkan
  4. 4.

    bei dem NSU-Terror. Wie viele Deutschen haben dagegen protestiert? Etwa 10-15? Nicht mehr leider.

    Nein.

    Hier z.B. nur ein dazu – aufs Geratewohl – gegoogelter Link:
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/51975

    • 9. September 2012 um 13:09 Uhr
    • N. Neumann
    • 9. September 2012 um 13:10 Uhr
    • N. Neumann
  5. 7.

    Man will ja wissen, wer da so ausführlich zitiert wird: der Link „Post“ zu einer facebook-Seite funktioniert nicht.

    Google sagt:
    „Subasi-Piltz
    Sakine Subasi-Piltz

    Ich bin zur Zeit freie wissenschaftliche Autorin und Referentin. Ich arbeite in der Migrationsforschung, insbesondere zu frauenspezifischen Themen im islamischen Kontext. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu an der Universität Bremen, habe ich insbesondere über Zwangsverheiratungen in europäischer Perspektive und über Islamophobie geforscht. Zur Zeit arbeite ich an meiner Disseration zu folgendem Thema: „Die Tradierung weiblich religiöser Selbstverständnisse im Generationenverlauf bei türkisch-muslimischen Migrantinnen und die spezifische Rolle des Kopftuchs“. Weiteres auf der Seite http://www.textproduktion.net

    • 9. September 2012 um 13:20 Uhr
    • N. Neumann
  6. 9.

    @ publicola #4

    Veranstaltungen etc. gegen NSU-Terror

    Leider scheint man das fast ausschließlich der Antifa überlassen zu haben.

    • 9. September 2012 um 13:22 Uhr
    • MM
  7. 10.

    Ja, dann mal ran, Herr Lau:
    Milli Görüs ruft!
    http://bit.ly/PenHAu

    Angesichts der Preise wär’s auch was für Cem, dem sie gerade sein i-phone geklaut haben. :)

    • 9. September 2012 um 13:22 Uhr
    • N. Neumann
  8. 12.

    # 6 – N.N. – Berliner Morgenpost – Text dazu:

    BM 03.09.12 Niederschöneweide
    Rechte Schläger mit Dönerspieß abgewehrt

    Mit einem Dönerspieß bewaffnet hat ein Mitarbeiter eines Bistros in Niederschöneweide einen jungen Mann vor einer Gruppe von Schlägern beschützt.

    Der 23-Jährige war am frühen Sonntagmorgen an der Brückenstraße unterwegs, als ihn gegen 3.20 Uhr drei Männer brutal attackierten.
    Nach Polizeierkenntnissen kamen die Angreifer aus dem nahe gelegenen, als Neonazi-Treffpunkt bekannten Lokal „Zum Henker“, in dem zuvor ein Treffen von Rechtsextremisten aus mehreren Bundesländern stattgefunden hatte.

    Der 23-Jährige konnte seinen Angreifern entkommen und rettete sich in das Bistro. Dort stellten sich drei Mitarbeiter sofort schützend vor den Flüchtenden. Nachdem sich einer der Mitarbeiter demonstrativ mit einem langen Dönerspieß „bewaffnet“ hatte, ließen die Verfolger, offensichtlich beeindruckt durch die Entschlossenheit der Verteidiger, von ihrem Opfer ab. Sie begnügten sich stattdessen damit, den 23-Jährigen massiv zu bedrohen und die Bistro-Mitarbeiter in übler Manier fremdenfeindlich zu beleidigen.

    Zivilbeamte, die sich gerade in der Nähe aufhielten, bemerkten den Vorfall und schritten ein.
    Die Angreifer wurden festgenommen. Alle drei waren offensichtlich angetrunken.

    Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Bedrohung, Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung übernommen.
    Quelle: hhn
    © Berliner Morgenpost 2012 – Alle Rechte vorbehalten

    • 9. September 2012 um 13:32 Uhr
    • N. Neumann
  9. 14.

    @ MM – 9. @ publicola #4 – Veranstaltungen etc. gegen NSU-Terror
    Leider scheint man das fast ausschließlich der Antifa überlassen zu haben.

    Jein. Ich hatte einen aufs Geratewohl ersten brauchbaren Link genommen. Soweit ich mich erinnere, liegen zahlreiche Stellungnahmen diverser Organisationen und Politiker sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens vor.

    Andererseits und zugegebenermaßen erinnere ich mich auch etlicher Stellungnahmen (auch seitens JL-Traditionskommentatoren) zu den NSU-Morden auf dem JL-Blog, die mir in ihrer nicht zu überbietenden Entsetzlichkeit der Verstehensbemühungen, der Entschuld(igung)en, Verharmlosungen, Beschönigungen, ja „Begründungen“ in der Tat „die Schuhe auszogen“.

  10. 15.

    Korrektur:
    … Stellungnahmen (auch seitens JL-Traditionskommentatoren) zu den NSU-Morden auf dem JL-Blog, die mir in ihrer nicht zu überbietenden Entsetzlichkeit der Verstehensbemühungen, der Entschuld(ig)ungen, Verharmlosungen, Beschönigungen, ja “Begründungen” in der Tat “die Schuhe auszogen”.

    • 9. September 2012 um 13:36 Uhr
    • N. Neumann
  11. 17.

    @ Neumann @Publicola, kener bestreitet, dass über die Einzelfälle lokal Bericht erstattet wurde. Aber inwiefern wird antimuslimischer Rassismus denn medial als ein schwerwiegendes Problem der heutigen Gesellschaft in Kenntnis genommen? man beachte die Vielzahl der Vorfälle und in Relation die diskutierten Themen in den wichtigsten Medien… ein Bewusstsein über das Problem existiert weder in den Köpfen der Mehrheitsgesellschaft noch sehen Medien einen ausreichenden Nutzen.

    • 9. September 2012 um 13:37 Uhr
    • Mo
  12. 18.

    @ Mo

    Fragen Sie mal bei deutscheopfer.de nach.
    Die haben das gleiche Problem wie Sie.
    Auf zum Dialog

    • 9. September 2012 um 13:40 Uhr
    • Regenbogen68
  13. 19.

    @ Mo – Ist Ihnen schon irgendwann irgendeinmal ein Begriff wie „islamophob“ oder „Rassismus“ begegnet? – wenn nicht, wohnen Sie offensichtlich nicht auf deutschem Territorium bzw. sind Sie offensichtlich Analphabet.

  14. 22.

    Über 1.000 Schulen, mehr als 750.000 SchülerInnen. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland und setzt erfolgreich auf die Eigeninitiative und das Engagement von SchülerInnen und LehrerInnen.
    http://www.schule-ohne-rassismus.org/fileadmin/pdf/wer_wir_sind-final-komplett-110715.pdf

  15. 23.

    http://www.schule-ohne-rassismus.org/

    – damit „soll’s dann auch gut sein“ –

  16. 24.

    „Als ich das Video von dem Einbruch und dem Einschüchterungsversuch bei der Familie Korkusuz gesehen habe, konnte ich zwei Tage kaum noch klar denken. Die Hilferufe und Angstschreie der Kinder und auch der Eltern, gingen mir nicht aus dem Ohren.“
    schreibt Frau Subasi-Plitz.

    Ich wäre allerdings mit der Nennung der Vorfälle in Betzdorf, die auf vielen türkisch-muslimischen Seiten ausgiebig dargestellt werden, etwas zurückhaltend – auch wenn sie sich möglicherweise wie geschildert zugetragen haben. Das Video beweist dem Laien nichts und bis jetzt gibt es noch keine offizielle Erklärung seitens der ermittelnden Behörden oder anderer offizieller Stellen. Falls ich etwas übersehen haben sollte, weise man mich bitte darauf hin.
    Der Bruder des Betzdorfer Familienvaters erregte sich darüber, daß es 10 Minuten gedauert habe, bis die Polizei eintraf. Da müßte er sich allerdings über die Präsenz der Polizei in ländlichen Kreisen und deren Abbau und schlechte Ausrüstung generell beschweren: viele wiesen darauf hin, daß 10 Minuten heutztage ein schnelles Eintreffen der Polizei bedeutet.
    Ebenso sollte man nicht mehr von Polizisten erarten als sie unter Druck zu leisten in der Lage sind: wie sollen sie denn auf die Schnelle abschätzen, ob nicht mehr vorhandene Dritte für den erregten Zustand von Frau und 5 Kindern verantwortlich sind oder der dort mit einem Messer stehende Ehemann? Daß dieser daraufhin erst einmal befragt wird, ist doch völlig normal!

  17. 25.

    Tja:

    ca. 1000 kurden greifen deutsche Polizisten an wärend einer großveranstaltung:

    http://www.welt.de/politik/article109106222/80-verletzte-Polizisten-nach-Kurden-Randale.html

    wann hat ein jüdischer Popel wärend eines jüdischen kulturfestes das letzte mal die deutsche polizei angegriffen?
    Und wann wurde in einer synagoge jüdischen terroristen ein raum zur entfaltung gegeben, um zum Beispiel einen anschlag zu planen?
    vielleicht treten hier zwei minderheiten jeweils ganz anders in der öffentlichkeit auf – was dann auch zu einem anderen verhalten ihnen gegenüber durch die öffentlich führt – ein verhalten, dass sie zumidnest in der sympathie oder in antipathie oder wenigstens weniger sympathie äußert.

    Vielleicht liegt darin des pudels kern.

    Und die häslichen attacken gegen synagogen und jüdische einrichtungen und gegen juden werden wohl vor allem von zwei gruppen getätigt: neonazis und muslimen.
    Vielleicht liegt darin auch darum ein grund, warum viele bei Hassübergriffen wie anschläge gegen moscheen zumindest innerlich weniger mitgefühl empfinden wie bei den gleichen verbrechen gegenüber synagogen.

    • 9. September 2012 um 14:04 Uhr
    • Zagreus
  18. 26.

    „Doch der antisemitische Übergriff auf den Rabbiner scheint für einige nützlich zu sein, ob nun direkt politisch oder emotional unbewusst. Denn gerade als sich Muslime und Juden begannen anzunähern, ja sogar gemeinsame Aktionen durch zu führen, welche eine der wenigen positiven Konsequenzen der unsäglichen Beschneidungsdebatte ist, werden Konflikte zwischen Juden und Muslimen geschürt. In den Medien geschieht dies, in dem jüdische Opfer groß gemacht werden, während muslimische fast gar nicht erwähnt werden. Zudem wird das Problem des Antisemitismus den Muslimen zugeschoben. Und während Muslime und Juden verletzt und betroffen sich gegenseitig Vorwürfe machen, zieht sich die christlich geprägte Mehrheitsgesellschaft aus der Verantwortung.”

    Diese Spekulationen, Vermutungen und Deutungen von Frau Subasi-Plitz weise ich erst einmal deutlich zurück – genauso in Bausch und Bogen wie Frau Subais-Plitz sie aufstellt.
    Wenn ihr Artikel nicht hier im Blog stände, würde ich mich nicht ernsthaft damit befassen.
    Hier scheint mir i.W jemand verärgert oder meinetwegen auch betroffen darüber, daß in der aktuellen Beschneidungsdiskussion die „Deutsch-Deutschen“ den Juden mehr Aufmerksamkeit schenken als den Muslimen und daß deren Einfluß mit nur einem Zentralrat weitaus größer ist als der von einer Handvoll muslimischer und türkischer Verbände, die weitaus mehr Menschen vertreten, bzw. zu vertreten beanspruchen.
    Das ist verständlich.

  19. 27.

    @ Neumann @Publicola, kener bestreitet, dass über die Einzelfälle lokal Bericht erstattet wurde. Aber inwiefern wird antimuslimischer Rassismus denn medial als ein schwerwiegendes Problem der heutigen Gesellschaft in Kenntnis genommen? man beachte die Vielzahl der Vorfälle und in Relation die diskutierten Themen in den wichtigsten Medien… ein Bewusstsein über das Problem existiert weder in den Köpfen der Mehrheitsgesellschaft noch sehen Medien einen ausreichenden Nutzen.

    @ Mo

    Das stimmt so nicht. Es wird über Fälle von antimuslimischem Rassismus lokal, regional und/oder überregional berichtet. Entsprechend wird auch über das Hetzblog PI und die Muslimhasser von Pro XY berichtet.

    Was stimmt, ist, dass es zum Angriff auf den Rabbiner eine breitere Berichterstattung gegeben hat. Ich denke aber, dass der Hauptgrund dafür einfach erklärt werden kann: Auf deutsches Betreiben wurden sechs Millionen Juden ermordet. Bei rechtswidrigen Angriffen auf Juden in Deutschland reagiert die politische Öffentlichkeit in Deutschland durchschnittlich entsprechend sensibler. Und das ist auch völlig verständlich.

    Und so sehr ich die rabulistischen Relativierungen von antimuslimischem Rassismus durch die üblichen Verdächtigen ablehne, werde ich skeptisch, sofern Sakine Subasi-Piltz den Medien vorwirft, dass diese gezielt Konflikte zwischen Muslimen und Juden schüren würden und neben eindeutigen Fällen auch Fälle wie den in Betzdorf anführt, die (noch?) nicht eindeutig geklärt sind. Hier könnte es sich wirklich um einen Polizeiskandal handeln – oder aber möglicherweise um ein gefundenes Fressen für Muslimhasser.

    • 9. September 2012 um 14:31 Uhr
    • N. Neumann
  20. 28.

    Laut igmg.de gab es in Haiger am 2. 9. überhaupt keinen versuchten Brandanschlag auf die Moschee. Dort sollen Unbekannte aus einem vorbeifahrenden Auto fremden- oder islamfeindliche Parolen gerufen haben.

    In Hanau soll ein Unbekannter im Gebetsraum der Moschee Benzin verteilt haben. Das Eindringen in den Gebetsraum könnte ein Indiz für Ortskenntnis sein. Deutsche Rechtsxtremisten die praktizierende Muslime in einer Ditib-Gemeinde sind, dürfte es nicht ganz so häufig geben.
    Die Polizei ermittelt klugerweise in alle Richtungen.

    Aber diese Vorkommnisse kann man ja praktischerweise erst einmal ohne genauere Prüfung als Rechtsextremismus und Muslimfeindlichkeit bewerten.

    • 9. September 2012 um 14:31 Uhr
    • Leon_
  21. 29.

    “Doch der antisemitische Übergriff auf den Rabbiner scheint für einige nützlich zu sein, ob nun direkt politisch oder emotional unbewusst. Denn gerade als sich Muslime und Juden begannen anzunähern, ja sogar gemeinsame Aktionen durch zu führen, welche eine der wenigen positiven Konsequenzen der unsäglichen Beschneidungsdebatte ist, werden Konflikte zwischen Juden und Muslimen geschürt. In den Medien geschieht dies, in dem jüdische Opfer groß gemacht werden, während muslimische fast gar nicht erwähnt werden. Zudem wird das Problem des Antisemitismus den Muslimen zugeschoben. Und während Muslime und Juden verletzt und betroffen sich gegenseitig Vorwürfe machen, zieht sich die christlich geprägte Mehrheitsgesellschaft aus der Verantwortung.”

    Diese Spekulationen, Vermutungen und Deutungen von Frau Subasi-Plitz weise ich erst einmal deutlich zurück – genauso in Bausch und Bogen wie Frau Subais-Plitz sie aufstellt.
    Wenn ihr Artikel nicht hier im Blog stände, würde ich mich nicht ernsthaft damit befassen.
    Hier scheint mir i.W jemand verärgert oder meinetwegen auch betroffen darüber, daß in der aktuellen Beschneidungsdiskussion die “Deutsch-Deutschen” den Juden mehr Aufmerksamkeit schenken als den Muslimen

    @ KC

    Dass Sie über dergleichen

    http://www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis-detail-az/2681160?_link=&skip=&_g=Brutale-Attacke-von-Rechts-Wehrlose-Frauen-zusammengeschlagen.html

    an dem es selbst für hartgesottene „Islamkritiker“ wenig zu deuteln geben dürfte, keine Spur betroffen sind, verwundert nicht. Aber Sie sollten Sakine Subasi-Piltz schon zugestehen, dass sie darüber betroffen ist.

    • 9. September 2012 um 14:42 Uhr
    • N. Neumann
  22. 30.

    „Ich habe die Hoffnung, dass sich Juden und Muslime nicht durch die jüngsten Vorfälle gegeneinander aufbringen lassen.“

    Einige Frage zum besseren Verständnis, Herr Lau:

    – Welche „jüngsten Vorfälle“ meinen Sie genau?
    – Wer versucht nach Ihrer Sicht Juden und Muslime „gegeneinander aufzubringen“?
    – Und warum?

  23. 31.

    @ Leon, KC, Zagreus

    Beim NSU-Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße beeilte man sich, einen türkenfeindlichen Hintergrund auszuschließen.
    Und nun das selbe.

    • 9. September 2012 um 14:47 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  24. 32.

    @ HJS

    „Beim NSU-Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße beeilte man sich, einen türkenfeindlichen Hintergrund auszuschließen.
    Und nun das selbe.“

    auf was beziehen sie sich denn überhaupt? – das wird nicht aus ihrem post ersichtlich.

    • 9. September 2012 um 14:49 Uhr
    • Zagreus
  25. 33.

    Zaggilein, Hirn einschalten hilft manchaml.

    • 9. September 2012 um 14:56 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  26. 34.

    hansilein, beherzigen mal deinen eigenen ratschlag – du hast es wirklich nötig!

    • 9. September 2012 um 14:59 Uhr
    • Zagreus
  27. 35.

    „@ KC

    Dass Sie über dergleichen

    http://www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis-detail-az/2681160?_link=&skip=&_g=Brutale-Attacke-von-Rechts-Wehrlose-Frauen-zusammengeschlagen.html

    an dem es selbst für hartgesottene “Islamkritiker” wenig zu deuteln geben dürfte, keine Spur betroffen sind, verwundert nicht. Aber Sie sollten Sakine Subasi-Piltz schon zugestehen, dass sie darüber betroffen ist.“

    Verstehe ich Sie richtig, @N.Neumann, daß ich hier im Thread eine genaue Aufstellung geben soll, worüber ich betroffen bin und worüber möglicherweise nicht!?
    Wobei: so wie Sie sich hier demonstrativ „nicht wundern“, muß ich mir die Mühe ja wohl kaum noch machen, wie es scheint.

    Natürlich ist eine solche Tat wie Sie sie verlinkt haben und über die ich auch bereits gelesen hatte verabscheuungswürdig!
    Muß ich Ihnen eine eidesstattliche Versicherung meiner Betroffenheit vorlegen, ehe ich wie bemerkenswerterweise ja Sie ebenso darauf hinweise, daß die Untersuchung des Betzdorfer Falls noch im Gange ist!?

    Über den Vorfall, den Sie (s.Zitat) erneut verlinken, betroffen zu sein, spreche ich Frau Subasi-Plitz doch nicht ihre Betroffenheit ab! Wieso auch?

    Was ich zurückweise, wenn Sie noch einmal genau hinsehen und lesen, ist der letzte von Herrn Lau zitierte Abschnitt und dessen Inhalt: was sie dort sagt, sende ich mit demselben „Bausch und Bogen“ zurück, in dem es daherkommt.
    Das heißt doch nicht, daß ich Frau S. ihre Betroffenheit über muslimfeindliche Übergriffe und Gewalttaten abspreche und es heißt ebensowenig, daß ich derartige Vorfälle belanglos fände, wie Sie mir das hier unterstellen.

    Ich habe den Eindruck, Sie stolpern gerade über Ihre Vorurteile.
    Kopfschüttel!

  28. 36.

    Sehr lesenswert in dieen zusammenhang hier – auf achgut erschienen:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/woran_wir_scheitern/

    • 9. September 2012 um 15:16 Uhr
    • Zagreus
  29. 37.

    Im ersten Absatz gibt Frau Sakine Subasi-Piltz zu selbst aktiv keine Solidarität mit dem verprügelten Rabbiner bekundet zu haben. Begründen tut sie das damit, dass sie schokiert und beschämt war. Ob sie das wohl auch als Begründung für überschaubare Solidaritätsbekundungen von deutscher Seite in Bezug auf Muslime gelten lassen würde? Wohl kaum.
    Dann behauptet Frau Sakine Subasi-Piltz sich aber doch Soldiaritätsakten angeschloßen zu haben. Wie äußerte sich das eigentlich KONKRET? Selbst auf ihrer Facebook-Seite finde ich dazu nichts. Dort findet der antisemitische Angriff von Moslems auf den Rabbiner eigentlich nur Erwähnung, um ihn als Aufmacher zu nutzen um sich darüber aufzuregen, dass die Medien angeblich nicht oder viel zu wenig über „antimuslimischen Rassismus“ berichten. Ich finde diese Vorgehensweise höchst problematisch, wird dadurch doch von dem unter Muslimen weit verbreiteten islamisch begründeten Judenhass abgelenkt. Und das obwohl das Antisemitismus Problem unter Muslimen bislang medial eigentlich ein absolutes Randphänomen war, welches kaum angesprochen wurde. Aber schon das bisschen Thematisierung nach dem Angriff auf den Rabbi ist Frau Sakine Subasi-Piltz offensichtlich schon zuviel und zu einseitig. Was für eine verquere Wahrnehmung spricht. Dieser Eindruck setzt sich im Verlauf dieser Klageschrift fort. Unteranderem in dem Satz den Herr Lau, angezeigt durch (…), vorsorglich herausgelöscht hat. Im Orginal lautet der Satz so:

    „Auf der anderen Seite hören die Artikel nicht auf, die WEDER SENSIBEL NOCH DIFFERENZIERT Antisemitismus bei Muslimen beklagen und dabei Muslimen mehr oder weniger pauschal eine Art Verlogenheit gegenüber Rassismus in den eigenen Reihen vorwerfen.“

    Offensichtlich war selbst Herr Lau diese pauschale und undifferenzierte Kritik gegüber den deutschen Medien bei diesem Thema zu viel. Denn es entspricht ja schlicht nicht der Realität das DIE Medien in Deutschland ständig undifferenziert und unsensibel das Thema Antisemitismus unter Moslems anprangern würden. Wie gesagt, bislang hat man dieses Thema sogar kultursensibel und politisch korrekt wie man in den meisten deutschen Maintream Medien so ist, eher unter den Tisch fallen lassen.
    Warum hat Frau Subasi-Piltz hier so große Problem die Realität differenziert und sensibel wahrzunehmen? Und merkt sie dass man sich lächerlich macht, wenn man selbst undifferenziert fehlende Differenzierung bei anderen lauthals beklagt?
    Besonders erschüttert war ich über den letzten Absatz.

    „Doch der antisemitische Übergriff auf den Rabbiner scheint für einige nützlich zu sein, ob nun direkt politisch oder emotional unbewusst.“

    Da hat sich Frau Sakine Subasi-Piltz gut selbst beschrieben finde ich.

    „werden Konflikte zwischen Juden und Muslimen geschürt. In den Medien geschieht dies, in dem jüdische Opfer groß gemacht werden, während muslimische fast gar nicht erwähnt werden.“

    Neben einem Steinangriff von muslimischen Jugendlichen auf eine jüdische Tanzgruppe vor ein paar Jahren ist dieser Angfriff auf den Rabbiner der einzige medial aufgenommene Fall von islamischem Antisemitismus den ich kenne. Und bei dieser Sachlage spricht Frau Subasi-Piltz ernsthaft von einem: „judische Opfer werden groß gemacht“. Einfach widerlich.
    Konflikte werden sicher nicht durch die Erwähnung von Problemen weiter geschürrt, sondern durch ihre Nicht-Erwähnung.

    „Zudem wird das Problem des Antisemitismus den Muslimen zugeschoben. Und während Muslime und Juden verletzt und betroffen sich gegenseitig Vorwürfe machen, zieht sich die christlich geprägte Mehrheitsgesellschaft aus der Verantwortung.“

    Die letzten beiden Sätze schlagen dem Fass dann endgültig den Boden aus. Das Antisemitismusproblem in Deutschland wird den Muslimen zugeschoben und die Mehrheitsgesellschaft zieht sich aus der Verantwortung? Also mehr Realitätsferne geht kaum noch, einfach unglaublich diese Behauptung.
    Mit diesem Essay hat Frau Sakine Subasi-Piltz ihrem eigentlichen Anliegen, was in Teilaspekten vielleicht sogar zutreffend ist, einen Bärendienst erwiesen. Mehr Differenziertheit und Objektivität in der Betrachtung von Dingen würde Frau Sakine Subasi-Piltz sicher gut tun.

    • 9. September 2012 um 15:18 Uhr
    • Bellfruta87
  30. 38.

    Lieber Hans,

    es wäre sicher unklug irgendeinen Hintergrund auszuschließen – ich habe nur darauf hingewiesen, dass es in Haiger nicht wie im Artikel behauptet, einen versuchten Brandanschlag, sondern eine Pöbelei/Volksverhetzung gab.

    Und im Fall vom 3.9 ermittelt die Kripo berechtigterweise in alle Richtungen, da Täter und Motiv völig unbekannt sind.

    Was ist daran falsch?

    • 9. September 2012 um 15:22 Uhr
    • Leon_
  31. 39.

    Danke für Ihre detaillierte Arbeit am Aufruf von Frau S., @Bf!

  32. 40.

    Besonders erschüttert war ich über den letzten Absatz.

    “Doch der antisemitische Übergriff auf den Rabbiner scheint für einige nützlich zu sein, ob nun direkt politisch oder emotional unbewusst.”

    Da hat sich Frau Sakine Subasi-Piltz gut selbst beschrieben finde ich.

    @ Frucht

    Nein, eher Sie.

    • 9. September 2012 um 15:37 Uhr
    • N. Neumann
  33. 41.

    @N. Neumann

    „Da hat sich Frau Sakine Subasi-Piltz gut selbst beschrieben finde ich.

    @ Frucht

    Nein, eher Sie.“

    Anders als Sie habe ich in meinem Kommentar ausführlich begründet warum ich zu dem Schluß gekommen bin, dass sich Frau Sakine Subasi-Piltz mit diesen Worten gut selbst beschrieben hat. Vielleicht könnten Sie etwas ausführlicher begründen warum Sie mir nun gleiches vorwerfen. Oder darf man nicht den ausführlich in Koran und Sunna niedergeschriebenen Hass auf Juden erwähnen, wenn man das Problem muslimischer Antisemitismus beleuchten will?

    • 9. September 2012 um 15:49 Uhr
    • Bellfruta87
  34. 42.

    @Zagreus, 36

    Schöner Artikel:
    „Wendet man Lams Erklärmuster sowie meine bescheidene Ergänzung dazu auf die heutige Situation in Europa an, kann man auch verstehen, woran wir alle scheitern. Weil wir Religionen nicht als potentielle gegnerische politische Ideologien klassifizieren sondern als integrierbare gesellschaftliche Faktoren betrachten, geraten wir immer wieder in Verlegenheit, wenn die Realität über Integration etwas zu erzählen hat, das mit unseren rosigen Einbildungen nicht in Einklang zu bringen ist.

    Man mag das akzeptieren oder nicht, aber in den letzten dreißig Jahren betrat ein neuer Akteur, eine neue konkurrierende religiöse und politische Ideologie, die Bühne Europas: der Islam, Man kann so tun, als wäre dieser neue Darsteller nur eine weitere Requisite. Das ist schließlich genau das, was die Ritter der Toleranz und des Gutmenschentums seit Jahren praktizieren. Sie sitzen auf dem falschen Pferd, halten in der Hand die falsche Landkarte und wundern sich, warum sie ihr Ziel nicht erreichen.

    Sie betrachten die Intoleranz von jungen Muslimen den Juden gegenüber als Zeichen der Hoffnungslosigkeit oder als Unfähigkeit, Abstand vom Nahostkonflikt zu halten und nicht als integralen Teil einer Ideologie. Das ist politische Blindheit und intellektuelles Versagen. Die Geschichte hat uns schon mal beigebracht, wie hoch der Preis für ein solches Versagen sein kann.“
    http://bit.ly/PeKvAb

  35. 43.

    Für die Zustände in Berlin-Neukölln und die von offizieller Seite geschätzt 8000 Menschen, die dort ein unkontrollierbares kriminelles Eigenleben führen, kann Frau S. nichts.
    Aber nach ihrer Argumentation könnte ich sie ebenso fragen, warum sie sich nicht für wirksames Durchgreifen gegen die nicht nur in Berlin ansässigen libanesischen Familien mit Staat im Staate und für deren Kinder einsetzt.
    http://bit.ly/TybVDD
    Ich kannte übrigens nicht einen der von rbb genannten Fälle, so wie die meisten außerhalb des Ruhrgebiets oder von Bremen nicht die dortigen Vorfälle kennen.

  36. 44.

    @Zagreus, kc

    Super Analyse in dem Achgut Artikel, kann ich nur unterschreiben. Und gerade der Islam ist eine höchst problematische religöse Ideologie. Denn Mohammed hat sie vorallem zum Werkzeug seiner eigenen Machtergreifung, Machterweiterung und Machterhaltung gemacht. Einem nicht gerade demokratischen und auf menschenrechten beruhendem Werkzeug, um es vorsichtig zu formulieren.

    • 9. September 2012 um 17:02 Uhr
    • Bellfruta87
  37. 45.

    Super Artikel von Ahmad Mansour im Tagespiegel zum Antisemitismusproblem unter Moslems:
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/antisemitismus-in-arabischen-communities-so-tief-sitzt-der-hass/7111428.html

    • 9. September 2012 um 18:00 Uhr
    • Bellfruta87
  38. 46.

    @ Bellfruta87

    danke für die verlinkung dieses sehr lsenswerten Tagesspiegelartikels!

    • 9. September 2012 um 18:08 Uhr
    • Zagreus
  39. 47.

    Worum geht es in dem lau artikel eigentlich ?
    Um eine „sonderberichterstattung“ sobald die opfer von straftaten muslime sind ?
    Um eine selektive betroffenheit (notfalls auch geheuchelt)?
    2 deutsche verprugeln hassan = große berichterstattung in den leitmedien, lichterketten, mahnwachen große betroffenheit .
    2 türken verprügeln basti = keine berichterstattung höchstens im örtlichen wochenblatt, betroffenheit nur im engsten verwandten und freundeskreis ?
    Ist es das was gemeint ist ?
    Wie sehen zeit redakteure ihre leser/kunden ? als mündige bürger ?

    • 9. September 2012 um 18:48 Uhr
    • ernsthaft
  40. 48.

    Ich finde es erschreckend, wenn hier im Artikel vor rassistischen Attacken auf Muslime gewarnt wird und dann irgendwelche ewiggestrigen die Kommentare dazu nutzen, gegen den Islam zu hetzen. Mit dem Vorwurf eines islamischen Antisemitismus wird verharmlost, wie viel antisemitisches Gewaltpotential noch in den nicht-muslimischen Deutschen steckt.
    Und wenn dann ein Deutschtürke irgendwann resigniert meint, er würde sich doch in der Türkei sicherer fühlen hinsichtlich der aktuellen Bedrohungslage , dann applaudiert der Mob auch noch.

    Ich habe wachsende Angst in Deutschland, Angst vor Rechtsterrorismus, fremdenfeindlichen Pogromen und der stillen Zustimmung von PI-Lesern, Islamophoben und „Kreuzrittern“.

    • 9. September 2012 um 18:56 Uhr
    • *****
  41. 49.

    1. Nicht jedes Verbrechen, dessen Opfer Muslime sind, geht auf antimuslimischen Rassismus zurück. Auch Muslime werden zuweilen Opfer von Gewaltkriminalität, die auf generelle Menschenverachtung und/oder Habgier zurückgeht.

    2. Gewalttaten, die sich gegen Muslime richten, werden keineswegs verschwiegen. Gerade die Fälle Marwa und NSU bieten ja eindrückliche Gegenbeispiele – dass sich im letzteren Fall die Berichterstattung weniger um die Opfer als vielmehr um das Versagen der Behörden dreht, halte ich angesichts der Bedeutung des Falles für nachvollziehbar. Und auch nichtmuslimische Opfer sind oft nur eine anonyme Ziffer in der Polizeistatistik – eine umfassende und dem Leid der Opfer angemessene Berichterstattung über alle Gewaltverbrechen der Republik würde die Kapazität selbst einer darauf spezialisierten Zeitung übersteigen. Leider.

    • 9. September 2012 um 19:12 Uhr
    • Arjen van Zuider
  42. 50.

    Wieviele Taten gegen Nichtmuslime werden von Muslimen begangen?
    Wieviele Taten gegen Muslime werden von Nichtmuslimen begangen?

    Wieviele Nichtmuslime gibt es, wieviele Muslime?

    Rechne!

    • 9. September 2012 um 19:31 Uhr
    • Mamas Liebling
  43. 51.

    „Ich finde es erschreckend, wenn hier im Artikel vor rassistischen Attacken auf Muslime gewarnt wird und dann irgendwelche ewiggestrigen die Kommentare dazu nutzen, gegen den Islam zu hetzen.“

    @****, haben wir denselben Artikel gelesen?

    „Allerdings muss ich Sakine Subasi-Piltz Recht geben, die sich beklagt, dass die Opfer des antimuslimischen Rassismus in Deutschland trotz des Skandals um die NSU nicht genügend beachtet werden.“ schreibt Jörg Lau eingangs und nichts anderes tut Frau Subasi-Piltz: sie klagt wegen der aus ihrer Sicht mangelnden medialen Wahrnehmung von Opfern von antimuslimischem Rassismus.

    Und auch Ihre Wahrmehmung in Bezug auf „ewiggestrige Islam-Hetze“ in diesem Thread kann ich nicht nachvollziehen.
    Ihre Ängste seien Ihnen unbenommen. Ich hoffe, daß sie ebenso übertrieben sind wie die meinen irgendwann einmal in einem Deutschland aufzuwachen, in dem de facto ein islamischer Verhaltenskodex das öffentliche Leben bestimmt.

    Daß Deutschtürken angesichts der derzeitigen Gemengelage in der Türkei und dem benachbarten Syrien, wo Islamanhänger A Islamanhänger B täglich massakrieren, sich tatsächlich sicherer fühlen, wie Sie schreiben, wage ich zu bezweifeln.

    Es wäre wohl allen mit ein wenig mehr Herz und Verstand und etwas weniger Dramatik gedient!

  44. 52.

    So sieht übrigens bei youtube einsehbare TV-Reklame für das Mannheimer Kurdische Kulturfestival aus:
    http://bit.ly/PUiJ9b
    Aus dem Thread bei ZO übernommen.

  45. 53.

    o.t.
    Nicht, daß ich mich nicht über immer mehr Frieden mit immer weniger Waffen freuen würde – falls der Zusammenhang tatsächlich in aller Konsequenz so besteht – aber dieser Vorstoß entspricht nicht so ganz dem, was ich mir da wünschen würde:

    „WAFFENEXPORTE
    Israel will bei deutschen Waffenverkäufen mitreden
    Israel sieht seine Militärmacht von deutschen Rüstungsexporten gefährdet. Nun will das Land offenbar ein Mitspracherecht bei deutschen Deals mit arabischen Staaten….“
    http://bit.ly/QdwZuh

  46. 54.

    Wo Frau Subasi schon mal „hier“ ist, kann man ja noch mehr von ihr lernen.
    Hier schreibt sie ihrer Sicht der Zwangsverheiratung, die sich explizit von der von z.B. Ates, Kelek und Schwarzer unterscheidet.
    http://bit.ly/QdycSi
    Sie ist sehr bemüht darzulegen, daß diese nichts speziell mit dem Islam oder dem Patriarchat, also dem „muslimischen Mann“ zu tun habe, sondern daß sich Zwangsverheiratungen in vielen Regionen und Religionen der Welt befinden, so auch dem Christentum.

  47. 55.

    Unumstritten anerkannt scheinen ihre Überlegungen zur Zwangsverheiratung nicht zu sein, was Frau Subasi im verlinkten Artikel bei „Migazin“ beklagt. Das Familienministerium war nicht bereit seine Zusammenarbeit mit Frau Subasi fortzusetzen.
    http://bit.ly/QdzsEQ

  48. 56.

    @ N. Neumann: danke.

    • 9. September 2012 um 22:35 Uhr
    • Jörg Lau
  49. 57.

    Gibt es bei der zon einen bericht über die „kurdendemo“?
    Ich habe nichts entdeckt. Nicht wichtig genug ? 80 verletzte polizisten ?

    • 9. September 2012 um 22:40 Uhr
    • ernsthaft
  50. 58.

    @ N.Neumann

    zu 27.

    Ich denke aber, dass der Hauptgrund dafür einfach erklärt werden kann: Auf deutsches Betreiben wurden sechs Millionen Juden ermordet.

    Ok, da hast du recht, da können wir nicht mithalten.

    • 9. September 2012 um 23:03 Uhr
    • Serdar
  51. 59.

    >Warum interessieren wir uns nicht für Opfer des antimuslimischen Rassismus?

    Jeder trauert um die eigenen Opfer, so ist das nunmal in einer Gruppen-Gesellschaft ohne gemeinsame Grundlage.

    Die Radikalisierung wird auf allen Seiten weiter zunehmen.

    • 9. September 2012 um 23:07 Uhr
    • Freeway
  52. 60.

    >Ich habe wachsende Angst in Deutschland, Angst vor Rechtsterrorismus, fremdenfeindlichen Pogromen und der stillen Zustimmung von PI-Lesern, Islamophoben und “Kreuzrittern”.

    Die Angst ist berechtigt

    • 9. September 2012 um 23:15 Uhr
    • Freeway
  53. 61.

    @JL

    >@ N. Neumann: danke.

    ???

    Hat der Qualitätsjournalist etwa ohne Faktencheck abgeschrieben ?

    • 9. September 2012 um 23:19 Uhr
    • Freeway
  54. 62.

    Schönes, zum Thema passendes Erlebnis heute Abend an einer Bushaltestelle. Dort treffe ich auf dem Weg zur Muckibude eine aufgedrehte Horde von 7 Jungs im Alter von etwa 16 Jahren mit türkischem Migrationshintergrund.
    Einer provoziert: Eh, bist du der Thomas, oder der Achim oder der..?“ und dekliniert gleich die ganze deutsche Vornamensliste.
    Es folgen einige Unflätigkeiten.

    Dann werde ich gebeten ein Gruppenfoto zu mache. Ich weise darauf hin, dass ich zu schwach, sei um den Auslöser zu drücken.
    Darauf brummelt mein Gegenüber etwas mit wie „asozial“, worauf ich mich mit 2 Schritten direkt vor ihm stelle und ihn bitte, seine Aussage doch zu wiederholen.
    Der bekommt eine rote Bombe und dreht sich weg und der ankommende Bus löst die Situation auf.

    Nur ein kleines harmloses Geschehen aus dem real life.
    Ich frage mich aber, ob die Jugendlichen auch so respektlos mit einem türkischen Landsmann der ihr Vater sein könnte, so umgegangen sein würden.

    • 9. September 2012 um 23:30 Uhr
    • Leon_
  55. 63.

    In anderer konstellation wäre ihr erlebnis ein fall für den störungsmelder.

    • 10. September 2012 um 00:05 Uhr
    • ernsthaft
  56. 64.

    Tja, ernsthaft, Angehörige von Nicht-Minderheiten haben in diesem Land keine Lobby. Dasin meiner Heimatstadt Duisburg Gottesdienste durch libanesische Jugendliche gestört, Kirchenfenster zerstört und an einer Kirche am Jahresanfang durch Feuerwerkskörper erheblicher Sachschaden entstand und sie nur durch Zufall nicht komplett abbrannte, interessiert außer dem Lokalblatt niemand.

    • 10. September 2012 um 00:26 Uhr
    • Leon_
  57. 65.

    Gibt es, @ernsthaft:
    http://bit.ly/Njv2P2
    Und in den ersten paar Dutzend Kommentaren taucht mehrfach auf, daß sich die Leser spät und dürftig von ZO über den Fall informiert fühlen.

  58. 66.

    Neumann

    Huch, was ist mit Dir passiert. Hast Du Pilze gegessen.

    • 10. September 2012 um 00:35 Uhr
    • Cem guelay
  59. 67.

    Schade, daß Herr Lau bei seinem kurzen Besuch hier keine Zeit hatte, meine Fragen in K. 30 zu beantworten.

  60. 68.

    Joerg Lau

    Dieser Artikel ist ein Skandal! Und am Rande der Volksverhetzung

    Den Deutschen indirekt vorzuwerfen, sie wuerden rassistische Uebergriffe auf Muslime tolerieren

    Heul doch Moslem, Deutscher? Waaaaaas sind Sie eigentlich??

    Es kommt noooooch viel schlimmer Wer nicht hoeren will wird fuehlen und dann kommt die Rache, darauf folgt die Rache

    • 10. September 2012 um 00:41 Uhr
    • Cem guelay
  61. 69.

    @ cg

    Der Artikel ist ja nur von Fr. Subasi- Piltz übernommen. Aber interessante Gedankengänge hat die Dame. So schreibt sie auf Facebook, dass nach Aufkündigung der Sicherheitspartnerschaft mit dem BMI durch die Islamverbände, eine alternative Islamkonferenz oder eine Art Islamparlament einfach diese Rolle übernehmen könnte.

    Als ob das BMI den Leuten nachlaufen würde. Meint sie in deutschen Ministerien sitzen nur Hampelmänner?

    • 10. September 2012 um 00:55 Uhr
    • Leon_
  62. 70.

    Leon

    Danke!

    Schade, wollte Hernn Lau ein bisschen aergern.

    „Hampelmaenner“

    Na ja, wenn man die Merkel, Von der Leyen, Claudia Roth, Kuenast und co sieht, dann hat die Gute Piltz nicht ganz unrecht.

    Nur die Sued-Laender in der EU kuschen nicht vor Merkel, siehe kommnede Haftungsunion.

    Emanzistan herrscht Gott sei es gedankt, nicht ueberall in der EU

    • 10. September 2012 um 01:13 Uhr
    • cem guelay
  63. 71.

    @Leon, Duisburg!
    Da werd‘ ich ja gleich nostalgisch!
    Da hab‘ ich 7 Jahre gewohnt und unterrichtet: Farbe und Geruch der braunen Luft sind unvergessen. :)

    „eine Art Islamparlament“! Soso!

    Ob ich’s noch erleben werde, daß eigene Hoheitsgebiete auf „deutschem“ Boden beansprucht werden?
    Dann nicht nur mit eigenem Parlament sondern auch mit eigener Regierung.

    Wie wär’s mit Duisburg zum Einstieg? :)

    Ich amüsier‘ mich ja mit meinem schwarzen Humor über die laufende Rentendebatte: glauben die wirklich, daß eine substantielle zugewanderte Gruppe in ca. 20 Jahren noch Rentenbeiträge abführen wird, um eine alte „deutsch-deutsche“ Gruppe zu alimentieren?

  64. 72.

    Karola

    Die Frage muesste lauten, wer wird die Rente fuer die Zugewanderten aufbringen, wenn keine Deutschen mehr da sind

    • 10. September 2012 um 01:23 Uhr
    • cem guelay
  65. 73.

    Die Veranstalter der Kurdendemonstration haben wohl offenbar nicht genügend oder keine Vorsorge getroffen, um Krawall zu verhindern.

    Das wird auf die Kurden und ihr Anliegen zurückfallen.
    Tragen sie ihre Konflikte nach Deutschland,
    dürfen sie nicht mit Nachsicht rechnen.

    Viele Deutsche hatten vor den 90iger Jahren Sympathie für ihre Forderung nach mehr Freiheiten und Autonomie aufgebracht,
    bis zu dem Tag im Jahr 1994,
    als sie Autobahnen blockierten
    und in den Jahren danach Brandanschläge verübten.

  66. 74.

    Immer mehr ausländische Jihadisten strömen nach Syrien:

    http://www.reuters.com/article/2012/09/08/us-syria-crisis-jihad-idUSBRE88708W20120908

    • 10. September 2012 um 09:09 Uhr
    • Serious Black
  67. 75.

    Die kurdischen Polit-Funktionäre ruderten damals auch schnell zurück, als sie feststellten, dass die bisher recht hohe Anerkennungsquote in Asylverfahren in den Keller rauschte.

    @cg
    An den speziellen Humor hier muss ich mich noch gewöhnen.

    @kc
    Die „braune Luft“ (hat nichts mit Neonazis zu tun, eine organisierte Szene besteht hier glücklicherweise nicht) gibt es eigentlich nur noch in unmittelbarer Umgebung der Stahlwerke – die Problematik besteht in den meisten Stadtvierteln nicht mehr in der Luftqualität.

    Aber zu Fr. Sukasi-Piltz. Ihre Anmerkungen auf Facebook zur Selbstorganisation der Muslime empfinde ich, sensibel ausgedrückt, als integrativ noch sehr steigerungsfähig.
    Ich vermisse da etwas die Identifikation oder Empathie mit der „Mehrheitsgesellschaft“ – wer sind eigentlich diese „Mehrheits“?

    • 10. September 2012 um 09:38 Uhr
    • Leon_
  68. 76.

    Cem, :)

  69. 77.

    @Leon, ich bin da weggezogen, als die Schornsteine deutlich erhöht wurden – damit ich weit entfernt auch noch ein wenig Duisburger Luft schnuppern konnte.:)
    Aber nach den drastischen Änderungen in Industrie und Wirtschaft sieht das ja ohnehin alles ganz anders aus.
    Ansonsten bin ich gern da gewesen: der Umgang mit den Menschen war offen und unkompliziert.

    „wer sind eigentlich diese “Mehrheits”?“
    Interessante Frage!

    „Ich schreibe Autor_innen an, die sich über die mangelnde Solidarität unter Muslimen gegen Antisemtismus beklagen und fordere von Ihnen, sich bitte mit auch mit Muslimen gleichermaßen zu solidarisieren.“

    Und da hat sie Jörg Lau angeschrieben?

  70. 78.

    @ KC

    Und da hat sie Jörg Lau angeschrieben?

    Viel hilft viel.

    Hier in Europa trifft so ein Appell eher auf fruchtbaren Boden, als in Staaten der ‚gelebten Toleranz‘ (Syrien, Irak).

    • 10. September 2012 um 10:42 Uhr
    • Serious Black
  71. 79.

    „…Das stimmt so nicht. Es wird über Fälle von antimuslimischem Rassismus lokal, regional und/oder überregional berichtet. …“

    Langsam, Neumann. Sie reißen da einen Pappkameraden nieder. Lau, resp. die von ihm zitierte Autorin beklagen nirgends eine (informelle) Zensur oder ein Totschweigen, sondern mangelnde gesellschaftliche und/ oder politische Resonanz, wozu dann auch eine mangelhafte Rückkopplung zwischen den rein ereignisorientierten medialen Sparten (regionaler) Polizeiberichterstattung/ Boulevard, resp. Panorama zum einen und kommentierend-meinungsbildendem politisch-medialen Diskurs zu zählen ist.

    Subasi betont ja ausdrücklich, dass sie Autoren und Kommentatoren angeschrieben hat – und nicht Reporter.

    In diesem Zusammenhang halte ich es nicht nur für recht billig, diese Kritik dadurch abwehren zu wollen, in dem man per Stichwortsuche bei google eine entsprechende Auflistung dieser rein ereignisorientierten Berichterstattung präsentiert (ganz gleich, ob diese nun lokal ist oder aber dem überregionalen Panorama/Boulevard zugeordnet werden kann, zumal man angesichts des inflationären Nachrichtentrashs des Mediums Internet in Kombination mit google womöglich sogar Berichte über Belfruttas Sacklausbefall finden könnte); weitergedacht bestätigt eine solche Auflistung ja nur die Kritik Laus, resp. Subasis: wieviele dieser anlässlich des Lauschen Blogbeitrags ergooglten Fälle waren Ihnen denn vorher geläufig? Wahrscheinlich doch kein einziger.
    Das „Rohmaterial“, die nackten Informationen sind ja vorhanden. Siehe Ihre link-Auflistung. Nur interessiert es eben offenbar keine Sau (Ausnahmen wie Lau bestätigen hier dann die Regel).

    • 10. September 2012 um 11:17 Uhr
    • fse69
  72. 80.

    Nur sollte man auch sauber recherchieren:

    http://primavera24.de/mutmaslicher-hanauer-moschee-vandale-geschnappt/

    • 10. September 2012 um 11:23 Uhr
    • MTR
  73. 81.

    @MTR
    Wenn das nicht verbindet: auch unter Muslimen gibt es ganz normale Irre! :)

  74. 82.

    @ Bellfruta #45

    Danke für den link.

    @ Serious 74

    Da sind Sie mir zuvorgekommen. Ziemlich erschreckend: das „Merah-Moment“.

    • 10. September 2012 um 11:44 Uhr
    • MM
  75. 83.

    79
    “ wieviele dieser anlässlich des Lauschen Blogbeitrags ergooglten Fälle waren Ihnen denn vorher geläufig? “
    Kann ich auch gerne beantworten: bis auf einen der Moscheevorfälle alle.

    Zu der Auflistung der Fälle schreibt Frau S.:

    „(Zusammengestellt von Elif Arikan, Initiatorin der Facebookgruppe „Rechtsextreme Gewalt und Übergriffe – Antmuslimischer Rassismus“)“

    Vielleicht ist Cem mal so nett, die Google-Einträge in türkischer Sprache zu erläutern:so wie ich das erkennen kann, hat Frau Arikan ihren Wohnsitz nicht in Deutschland sondern in der Türkei.

    Das dürfte bei allem erstaunlichem Engagement von Frau Arikan und bei allen Vorzügen des Internets dann vielleicht auch ihre Wahrnehmung verständlicher machen.

  76. 84.

    „bis auf einen der Moscheevorfälle alle.“
    Das ist mißverständlich formuliert: von den Moscheevorfällen einer und die anderen alle.

  77. 85.

    wieviele dieser anlässlich des Lauschen Blogbeitrags ergooglten Fälle waren Ihnen denn vorher geläufig?

    Dann fühl ich mich auch mal angesprochen:
    Von Woltmershausen hatte ich flüchtig gehört. Ansonsten war mir keiner der Fälle bekannt.

    btw: „Betzdorf“ ist m.E. – so es sich denn so zugetragen und sich ein fremdenfeindlicher Hintergrund bestätigte – schon heftig.

    • 10. September 2012 um 12:04 Uhr
    • MM
  78. 86.

    Noch ein Nachtrag zur Wahrnehmung von Ereignissen:
    ich bin Abonnentin einer regionalen Tageszeitung und der ZEIT.
    Wenn ich mich ausschließlich online informieren würde, wäre ich schlechter und verzerrter informiert, da das Schwarminteresse bestimmte Inhalte in den Vordergrund rückt und da ich ohne eine gewisse länger einsehbare Vorauswahl von Meldungen wie eben in einer gedruckten Zeitung überhaupt nicht wüßte, welche Inhalte ich im Internet noch vertiefen könnte.
    Leider werden Zeitungen durch den Einfluß des Internets nicht nur und durch den wirtschaftlichen Druck auf Redakionen und Journalistengehälter ganz sicherlich nicht besser.

  79. 87.

    @MTR

    Danke für die Aufklärung des durch „antimuslimischen Rassismus“ verursachten Angriffs auf die Hanauer Islamistenmoschee von Mili Görüs. Dank Holm wissen wir ja dass der „antimuslimsche Rassismus“ unter Muslimen weltweit besonders ausgeprägt ist. Ob sich Sakine Subasi-Piltz mit dieser Spielart des „antimuslimischen Rassismus“ auch befasst, ich glaube nicht.
    Mir fällt übrigens gerade auf, dass dieser aufgezählte Fall hier:

    „02.09.2012 Haiger: versuchter Brandanschlag auf IGMG Moschee“

    eine Lüge ist. Selbst auf der Mili Görüs Internetseite wird der Fall wie folgt beschrieben:

    „Fast zeitgleich erfahren wir, dass am Sonntag (2.9.12) Muslime vor einer IGMG-Moschee in Haiger bedroht und beschimpft wurden. Mehrere Unbekannte haben aus einem vorbeifahrenden Pkw aus islamfeindliche Parolen gebrüllt. Augenzeugenberichten zufolge schwenkten sie dabei Äxte.“
    http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2012/09/05/hanau-versuchter-brandanschlag-auf-igmg-moschee.html

    Und so wird aus einem vorbeifahrenden Auto, aus dem heraus angeblich „islamfreindliche“ Parolen gebrüllt wurden, ein versuchter Brandanschlag auf die Moschee. Mich würde interessieren was genau die Islamisten von Mili Görüs unter „islamfeindlichen“ Parolen verstehen. Ich vermute das ist ein recht breites Spektrum.
    Zu dem dritten Angriff auf die Ditib Moschee in Breuberg habe ich trotz intensiver Recherche nichts gefunden, nichtmal auf der Internetseite der Ditib Moschee Breuberg selbst findet man eine Meldung zu diesem „Angriff“. Möglicherweise habe ich aber auch nur schlecht gesucht, vielleicht findet jemand anders Informationen dazu.

    Ansonsten gewinne ich gerade in Betrachtung der aufgezählen Moscheefälle den Eindruck, Frau Sakine Subasi-Piltz betreibt mal wieder selbst das, was sie anderen vorwirft, nämlich in dem Fall muslimische Opfer groß zu machen.

    • 10. September 2012 um 13:09 Uhr
    • Bellfruta87
  80. 88.

    Danke für Ihre Recherche, @BF!
    Früher war das ja die Aufgabe von Journalisten, ehe sie etwas verbreiteten! :)

    “(Zusammengestellt von Elif Arikan, Initiatorin der Facebookgruppe „Rechtsextreme Gewalt und Übergriffe – Antmuslimischer Rassismus“)”
    s. mein K. 83
    Da hätte ich schon gerne genauere Informationen, die man bei facebook vielleicht einsehen kann – ich werde mich dort aber nicht betätigen.

    PS zu 86: und ein guter Radiosender wie z.B. wdr5 ist eine Hilfe – und ein gewisses Zeitprivileg.

  81. 89.

    Wurde Hr. Lau hier in irgendeinem Kommentar bedroht, weil er den Beitrag von Fr. Sukasi-Piltz hier eingestellt hat?
    Das schreibt sie jedenfalls auf ihrer Facebookseite.

    Eine Bedrohung habe ich bisher nicht finden können.

    • 10. September 2012 um 13:35 Uhr
    • Leon_
  82. 90.

    @Leon, lesen Sie weiter, bitte! :)

  83. 91.

    OT – Der Arabische Frühling…

    … erreicht mit Verspätung die Westbank.

    Die Proteste entzündeten sich über steigende Spritpreise. Ein Generalstreik im ÖPNV legt die Westbank lahm. Aus Angst, auch die Bäckereien könnten sich dem Streik anschließen, gibt es bereits Hamsterkäufe.

    Zu den Rücktrittsforderungen an Salam Fayyad, kommen nun welche auch an Mahmoud Abbas.

    Hamas hat daraufhin im Gazastreifen die Spritpreise abgesenkt.

    hxxp://www.fpnp.net/ar/news/101858_%D8%A7%D9%84%D8%B4%D9%84%D9%84_%D8%A7%D9%84%D8%AA%D8%A7%D9%85_%D9%8A%D8%B5%D9%8A%D8%A8_%D9%83%D8%A7%D9%81%D8%A9_%D9%85%D8%AD%D8%A7%D9%81%D8%B8%D8%A7%D8%AA_%D8%A7%D9%84%D8%B6%D9%81%D8%A9_%D8%A7%D9%84%D8%BA%D8%B1%D8%A8%D9%8A%D8%A9.html

    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=518656

    hxxp://paltoday.ps/ar/post/146421/%D8%A7%D8%A8%D8%AA%D8%AF%D8%A7%D8%A1-%D9%85%D9%86-%D8%B5%D8%A8%D8%A7%D8%AD-%D8%A7%D9%84%D9%8A%D9%88%D9%85-%D8%AD%D9%83%D9%88%D9%85%D8%A9-%D8%BA%D8%B2%D8%A9-%D8%AA%D8%AE%D9%81%D8%B6-%D8%B3%D8%B9%D8%B1-%D8%A7%D9%84%D8%A8%D9%86%D8%B2%D9%8A%D9%86-%D9%88%D8%AA%D8%B9%D8%AF-%D8%A8%D8%A7%D9%84%D9%85%D8%B2%D9%8A%D8%AF/

    • 10. September 2012 um 14:25 Uhr
    • Serious Black
  84. 92.

    „Warum interessieren wir uns nicht für Opfer des antimuslimischen Rassismus?“

    Tut „ihr“ nicht?
    Mag sein.
    Aber „ihr“ interessiert euch ja auch nicht
    für Opfer anderer gruppenbezogener Aggression.

    Das sieht man zum Beispiel daran,
    daß „euch“ die Gesundheit
    von Polizisten nicht interessiert.

    Aber das ist eure Sache.
    Meine nicht.

    Guten Tag.

  85. 93.

    @ Zagreus (Kommentar 2):
    Was auch immer Sie als Maßstab heranziehen – Sie werden nirgendwo Rassen finden. Sie sind unter Menschen ein Konstrukt. Wenn Sie anders denken, ist das rassistisch.

    • 10. September 2012 um 15:24 Uhr
    • Carolin S.
  86. 94.

    Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt

    scheint leider das Motto vieler Kämpfer gegen Rechts zu sein.

    • 10. September 2012 um 15:26 Uhr
    • Regenbogen68
  87. 95.

    Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass der Überfall in Betzdorf einen fremdenfeindlichen Hintergrund hat. Die Tonqualität ist miserabel, das einzige Wort, das ich verstanden habe war allerdings „Para“, türkisch für Geld. Es lässt sich nicht erkennen, ob es gefordert, oder zur Beschwichtigung angeboten wird, in jedem Fall wird aber auf Türkisch kommuniziert.

    • 10. September 2012 um 15:43 Uhr
    • MTR
  88. 96.

    Herr Lau,

    der von Ihnen abgedruckte und zustimmend kommentierte Beitrag ist sehr wenig überzeugend.

    Offenbar hat die Autorin des Beitrages unreflektiert, ohne genauere Nachrecherche und ohne Differenzierung alles unter „antimuslimisch“ einsortiert, was bei genauerer Betrachtung schlicht Beschaffungskriminalität, Geistesverwirrung und innermuslimisch heissen müsste.

    Soviel heisse Luft macht die steile These der Autorin nicht glaubwürdiger oder zustimmungsfähiger.

    Hinzu kommt, dass Muslime natürlich ein ganz einfach zu beschreibendes Problem haben: Es gibt aus ihren Reihen immer wieder Täter, bei denen der Verdacht eines fanatisch-religiösen Hintergrundes zumindest naheliegt, von Alltagsbelästigungen in multiethnischen Vierteln ganz zu schweigen. Von hier lebenden Juden ist derartiges bisher nicht bekannt geworden. Und da der Mensch ist, wie er ist, schlägt das automatisch auf das zu verteilende Mitgefühl durch, auch, wenn das ungerecht ist.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 10. September 2012 um 16:00 Uhr
    • ThorHa
  89. 97.

    @ ThH

    der von Ihnen abgedruckte und zustimmend kommentierte Beitrag ist sehr wenig überzeugend.

    Haben Sie anderes erwartet?

    • 10. September 2012 um 16:08 Uhr
    • MTR
  90. 98.

    Im Betzdorfer Fall hat Kenan Kolat (nachdem die UN und die OSZE wegen der Plakataktion des BIM angeschrieben wurden) bei Ministerpräsodent Beck interveniert und um Suspendierung der Polizisten gebeten, die den Familienvater, der bei ihrem Eintreffen ein Messer in der Hand hielt, auf die Wache mitnahmen.

    Die Auflistung solcher nicht genau recherchierter Fälle unter der problematischen Überschrift „antimuslimischer Rassismus“ halte ich überhaupt für sehr kontraproduktiv.

    Welche Reaktion wird unweigerlich kommen?. Es werden dann auch alle Fälle aufgelistet, bei denen Angehörige der „Mehrheitsgesellschaft“ Opfer von Tätern mit Migrationshintergrund wurden.

    Bei Straftaten im öffentlichen Raum („Handy-Abziehen“) sind die Gewichte nämlich ungleich verteilt.
    Das führt nur zu einem sinnlosen Straftaten-Pingpong.

    • 10. September 2012 um 16:11 Uhr
    • Leon_
  91. 99.

    @ caroline S.

    „Was auch immer Sie als Maßstab heranziehen – Sie werden nirgendwo Rassen finden. Sie sind unter Menschen ein Konstrukt. Wenn Sie anders denken, ist das rassistisch.“

    Ganz so einfach, wie sie es sich zu denken scheinen, ist es leider nicht.

    Zuerst einmal ist ‚Rasse‘ ein Begriff, hinter dem verschiedene Konzepte stecken, welche ursprünglich aus der Biologie (im weitesten sinne) entstammen.
    (auf sowas, wie „‚Rasse‘ ist ein Konstrukt“ gehe ich mal nicht ein, weil absolut jeder (sprachliche) begriff ein Konstrukt ist – und auf einen allgemeinplatz hinzuweisen liefert leider keinen gewinn.)
    Diese Konzepte basieren im eitesten sinne auf vererbung – modern genetik – und versuchen eine mehr oder weniger als reell behauptete Unterteilung in der masse der lebewesen zu leisten. Zumindest kann man sagen (und bei manchen belegeungen dieses begriffes ist auch wirklich nicht mehr dahinter), dass dieser Begriff einen taxonomischen Wert hat – erdient ähnlich wie die begriffe Spezies und Gattung zur unterteilung (und inwieweit diese willkürlich ist oder nicht, darüber gibt es verschiedene auffassungen unter biologen) von Lebewesen. Das kriterium für solch eine Unterteilung ist dabei sehr unterschiedlich – halt je nach konzept wie ausgegangen von irgendwelchen prototypen, die einfach als typisierungen gesetzt werden (Linné), bis halt hin zu genetischen unterteilungen.
    Wie sieht es beim menschen nun aus?
    Hier gibt es zwei sachen zu unterscheiden:
    zum einen können sie Menschen selbstverständlcich auch so unterteilen – sie nehmen einfach spezifische merkmale wie hautfarben, haarfarben bis hin zu sowas wie laktoseverträglichkeit/laktoseunverträglichkeit.
    Die Unterteilung hat dabei ihre eigenen schwierigkeiten – ist aber im zusammenhang mit rassismus erst einmal unproblematisch, da ja nichts weiter ausgesagt wird als eben , dass sich menschen von ihren ‚vererbbaren merkmalen‘ unterscheiden.
    und hier ist dann das andere: es ist die geschichte des Rasse-begriffes und damit verbunden dasjenige, was wir als rassismus bezeichnen.
    Nicht die behauptung, dass es menschlcihe rassen gäbe ist problematisch, sondern das diese rassen über unterschiedliche geistige & moralische befähigungen verfügen.
    Die annahme, die grundlage für den (europäischen ! – nordamrika siehts anders aus) rassismus wurde, kam im Zuge darwins auf – und knüpfte an kulturellen und religiösen Unterteilungen der wertigkeit von menschen nach ihren Phänotypen an. Darwins Theorie sagte aus, dass der Mensch einen biologischen Ursprung hat und sich aus anderen Lebewesen, seinen biologischen urahnen, entwickelte–> dem affen, und er somit mit den heutzutage lebenden affenarten gemeinsame vorfahren teilt.
    Und in diesen Zusammenhang war es klar, dass es übergänge geben muss (was die wissenschaft (anthropopaleontologie) ja heutzutage auch behaupten). Nur kamen die Leute nicht auf die idee zu sagen (wie sich herausgestellt hat mittlerweilen), dass alle Zwischenglieder zwischen Menschen und Affenvorfahre ausgestorben seien, sondern sie glaubten, daß diesezwischengleider noch leben würden – und das diese diejenigen ‚Völkerschaften‘ seien, die sich als wissenschaftlich-technisch-kulturell-moralisch unter ihnen befindlichen seien – und sie eben rassen seien. der ‚Neger‘ als dem Affen näher (verwandschaftlich) als dem echten ‚menschen‘ (= Kaukasier) usw… und somit auch mehr dessen geistig-moralische eigenschaften habend als der ‚moderne mensch‘.
    Und das ist der Kern des (europäischen) Rassismus.
    Rassismus ist also die (wissenschaftlich widerlegte) Behauptung (und darauf basierende weitere aussagen), dass menschen mit bestimmten Phänometypen bestimmten rassen angehören und somit über bestimmte geistig-moralische eigenschaften verfügen würden.
    Das wäre alles auch noch nicht ein allzugrößes problem gewesen – einfach, weil die wissenschfaten sich schon öfters mal geirrt haben.
    problematisch wurde es von anfang an dadurch, dass diese Hypothese in politisch-gesellschaftliche Kontexte rutschte und allzuoft als tatsachen behandelt wurden. Zuerst in diversen formen des kolonialismus bis halt über die mordmaschinerie der nazis hin zu modernen rassistischen Aussagen.
    Und aus diesem Grunde sind zu recht rassismus strafbare Handlungen.
    Dummerweise gibt es aber hier einen weiteren Kontext – politik:die umwertung, z. b. erweiterung von Konzepten, um sie auf den jeweiligen politischen gegner anwenden zu können.
    Wärend es ja völlig richtig aussagen, die z.b.sagen, dass jemand mit einer bestimmten hautfarbe von natur aus dumm sei, diese als rassistisch zu bezeichnen, soll es nun genau dasselbe, nämlich auch rassistisch sein, aussagen, wie jemand mit einer bestimmten weltsichthängt einer verbrecherischen ideologie an (es geht dabei nciht darum, ob man diese aussage als blödsinnig oder falsch einschätzt – sondern um die korrektheit der anwendung einer bestimmten begrifflichkeit).
    Diese ganze ausweitung gegen nicht nur gruppenspezifische ablehnung (was z. b. bei anderen gruppen akzeptiert wird – siehe neonazis (auch eine gruppe) oder beschneidungsgegner oder atomkraftbefürworter etc….), sondern gar gegen die ablehnung einer weltanschauung selbst, ‚missbraucht‘ diesen begriff insofern, als er aufgrund seiner vergangenheit und der damit verbundenen kontexte (NS) und seiner juristischen relevanz, diese jeweiligen menschen mit eben echten rassisten udn ihren taten gleichsetzt oder zumindest korreliert.

    „Es geht eher darum, die Gesamtgesellschaft anzusprechen und die mehrheitsgesellschaftlichen Akteure aufzufordern, sich sensibler gegen Rassismus in Deutschland zu positionieren, egal gegen wen er gerichtet ist und die Probleme von Rassismus nicht den Minderheiten in die Schuhe zu schieben. Gerade wenn es um Antisemitismus unter Muslimen geht, erwarte ich eine Sensibilität, die auch den antmuslimischen Rassismus in Deutschland berücksichtigt.“

    Wenn sie sich hier einmal den Begriff ‚Rassismus‘ in seinem Kontext betrachten und fragen, inwieweit spiegelt er hier zurecht das ursprüngliche rassismus-konzeptwieder, oder inwieweit wird hier etwas gleichgesetzt, was eigentlich etwas völlig anderes ist – nämlich ein auf einen biologisches verständnis fußende Zuschreibung wie *Antisemitismus* udn eine auf der ablehnung eines weltbildes fußende Zuschreibung wie *antimuslimischen rssismus* – Ist denn eine religion eine rasse?
    kann ein mensch genauso wenig wie er seine hautfarbe wechseln kann seine Weltanschauung (Religion) wechseln?
    Wenn man nun sagt: der mensch kann nicht seine hautfarbe wechseln, aber er kann seine überzeugungen wechseln udn smit sich zu eienr religion bekennen oder eben auch von ihr lösen (mal von den sozialen implikationen abgesehen) – dann haben wir einen grundsätzlich anderen begriff als den auf eine vererbbare und nicht veränderbare Eigenschaft aufbauende wie wir es beim Begriff ‚Rasse‘ udn ‚Rassisms‘ haben.
    (und nochmal wiederholt: es geht nicht darum zu beurteilen, ob die aussagen richtig oder falsch sind, sondern ob eine begrifflichkeit korrekt auf sie angewendet wird oder nicht).

    • 10. September 2012 um 16:22 Uhr
    • Zagreus
  92. 100.

    Ey Neumann,

    da bekommt mal ein Jud von ein paar Bengeln ein paar auf die Löffel und schon bricht, wie der Achgut-Jude es anderweitig ausdrückt, ein medialer Sturm aus Scheiße los. Ich habe durchaus Verständnis für die erhöhte deutsche Sensibilität in Juden-Dingen, doch die Divergenz in den Reaktionen sprengt schon jeden Rahmen und müsste sogar Ihnnen in den Hintern pieken.
    Ich persönlich erwarte tatsächlich nicht, dass jeder rassistische Angriff auf Moslems oder Türken auf allen Titelseiten erscheint, aber genauso ist für mich ein von Moslems verprügelter Jude in irgendeiner Ecke Deutschlands sowas von eine Randnotiz, das kann ich garnicht beschreiben.

    • 10. September 2012 um 16:40 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  93. 101.

    Sind das auch rassistische „Islamkritiker“?
    http://www.gam-online.de

    • 10. September 2012 um 17:30 Uhr
    • pinetop
  94. 102.

    @ SoC

    Lieven juten Mann,

    Sie haben durchaus Verständnis für die erhöhte deutsche Sensibilität in Juden-Dingen und erwarten tatsächlich nicht, dass jeder rassistische Angriff auf Moslems oder Türken auf allen Titelseiten erscheint, aber die Divergenz der Reaktionen müsste mich in den Hintern pieken!?

    Und wieso sollte die Divergenz der Reaktionen jeden Rahmen [sprengen], da Sie doch durchaus Verständnis für die erhöhte deutsche Sensibilität in Juden-Dingen [haben] und zur Kenntnis genommen haben dürften, dass sich die von Jörg Lau zitierten (teilweise zweifelhaften) Fälle, wenn auch nicht auf Titelseiten, so doch alles andere als exklusiv auf Facebook zu finden sind?!

    Dass für Sie ein von Moslems verprügelter Jude in irgendeiner Ecke Deutschlands sowas von eine Randnotiz, das kann ich garnicht beschreiben ist, wundert mich hingegen nicht.

    Wobei es zwischen Ihrer Reaktion auf einen von Moslems verprügelten Juden und jener von „ganz besonders kritischen Islamkritikern“ auf verprügelte Muslime / Türken im Prinzip keine Divergenz gibt: Hier offenbart sich jeweils beinahe das genaue Gegenteil der Lichterkette von aufständischen Anständigen, maximales Am-Arsch-Vorbeigehen.

    Auch du bist Deutschland. Und wahrscheinlich soll Deutschland auch noch schuld daran sein.

    • 10. September 2012 um 17:33 Uhr
    • N. Neumann
  95. 103.

    Ich kann das Gejammer nicht mehr hören.Wo sind denn die Beileidsbekundungen der Muslime für deutsche Opfer?Gab es diesbezüglich schon mal Lichterketten?Tagtäglich werden Deutsche Opfer ausländischer Gewalt,welches in den Medien bzw. Polizeiberichten gerne mal unterschlagen wird.Das interessiert aber keine Sau und wird als bedauerliche Einzelfälle abgetan,obwohl es mittlerweile tagtäglich passiert.Irgendwann wird sich das deutsche Volk nicht mehr verarschen lassen.

    • 10. September 2012 um 17:54 Uhr
    • Peter Müller
  96. 104.

    @Neumann
    „Und wieso sollte die Divergenz der Reaktionen jeden Rahmen [sprengen], da Sie doch durchaus Verständnis für die erhöhte deutsche Sensibilität in Juden-Dingen [haben] und zur Kenntnis genommen haben dürften, dass sich die von Jörg Lau zitierten (teilweise zweifelhaften) Fälle, wenn auch nicht auf Titelseiten, so doch alles andere als exklusiv auf Facebook zu finden sind?!“

    Neumann, ist doch ganz einfach.

    Mag sein, dass diese Geschichten auf einzlnen Medien aufgetaucht sind. Ist ja schön, aber stellen Sie sich mal vor, ich habe davon nichts mitbekommen. Der Rabbi hingegen wurde allerdings im übertragenen Sinne regelrecht auf mich eingeprügelt. Sehen Sie zumindest da einen Unterschied? Sie müssten doch wahrscheinlich selber googlen.

    Ihr restlicher Text ist scheiße. Jeden Tag wird irgendwo irgendjemand aus irgendwelchen Gründen verprügelt. Da vreprügelt mal ein oder mehrere Moslem(s) einen Juden und ich soll an einer Lichterkette teilnehmen? Sie haben se wohl nicht mehr alle? Ist ganz sicher eine unschöne Sache. Sollen Ihre herrlichen Polizei-Behörden ihre Arbeit machen und gut ist.

    Ja, auch ich bin Deutschland, da haben Sie recht. Aber ich sage Ihnen mal was im Vertrauen, Sie sind es nicht!

    • 10. September 2012 um 17:55 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  97. 105.

    96

    Ich hoffe, Sie ertragen das, Herr Haupts :) : Zustimmung!

  98. 106.

    @ SoC

    Der Rabbi hingegen wurde allerdings im übertragenen Sinne regelrecht auf mich eingeprügelt.

    Sie armes Opfer germanisch-medialer Gewalt. Keks?

    • 10. September 2012 um 18:11 Uhr
    • Serious Black
  99. 107.

    Fragen zu rassismus.
    In hh diskotheken wird häufig jungen männern bestimmter herkunft der zugang verweigert da die betreiber negative erfahrungen mit dieser bevölkerungsgruppe gemacht haben . Rassismus ?
    In hh gab es eine drogenzene. Die dealer waren überwiegend/auschließlich(?) afrikanische asylbewerber. Polizei überprüft im umfeld (schanzenpark) gezielt afrikaner. Rassismus.?
    An meiner haustür bittet ein skandinavier um hilfe. Ich lasse ihn hinein. An meiner haustür bittet ein roma vom balkan(mein eindruck) ich habe bedenken ihn hineinzu bitten. Bin ich rassist ?
    Auf dem weg zur kurdendemo verprügeln kurden
    gezielt türken. Rassismus ?

    Deutsche medien

    • 10. September 2012 um 18:12 Uhr
    • ernsthaft
  100. 108.

    @SB

    Ich werde heute abend für Ihren Rabbi eine Kerze anzünden. Und im Kerzenlicht gönne ich mir ein paar Kartoffel-Chips.

    • 10. September 2012 um 18:34 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  101. 109.

    Ernsthaft

    „Skadinavier rein lassen?“

    Machen Sie ihm aber klar, dass Sie kein Links-Rotz-Gruener sind, sonst macht er vielleicht den Breivik

    • 10. September 2012 um 19:50 Uhr
    • cem.guelay
  102. 110.

    @Publicola, #73

    Das wird auf die Kurden und ihr Anliegen zurückfallen.
    Tragen sie ihre Konflikte nach Deutschland,
    dürfen sie nicht mit Nachsicht rechnen.

    Viele Deutsche hatten vor den 90iger Jahren Sympathie für ihre Forderung nach mehr Freiheiten und Autonomie aufgebracht,
    bis zu dem Tag im Jahr 1994,
    als sie Autobahnen blockierten
    und in den Jahren danach Brandanschläge verübten.

    Zitat FAZ:

    Das fällt nun auf die Kurden und ihr Anliegen zurück. Tragen sie ihre Konflikte nach Deutschland, dürfen sie nicht mit Nachsicht rechnen. Gegen Recht und Ordnung hatten sie bereits in den neunziger Jahren verstoßen. Viele Deutsche hatten Sympathie für ihre Forderung nach mehr Freiheiten und Autonomie aufgebracht, bis zu dem Tag im Jahr 1994, als sie – auch damals um Mannheim herum – Autobahnen blockierten und in den Jahren danach in Städten wie Bonn und Dortmund Brandanschläge verübten.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausschreitungen-in-mannheim-kurdischer-krawall-11884664.html

    Machen Sie das eigentlich regelmäßig? Nahezu wortwörtliches Übernehmen fremder Kommentare, um diese dann als Ihre eigene Meinung auszugeben?

    • 10. September 2012 um 20:46 Uhr
    • Faber
  103. 111.

    „03.09.2012 Hanau: versuchter Brandanschlag auf IGMG Moschee“

    War das dieser Rechtsextremist?

    Vorfall in Moschee offenbar geklärt

    HANAU: Der Vorfall, der sich am Montagvormittag in einer Moschee in der Hanauer Innenstadt ereignete und bei dem ein Mann Gegenstände aus einem Regal warf sowie Benzin auf den Boden schüttete (wir berichteten), ist offenbar geklärt. Aufgrund von Hinweisen und Ermittlungen nahm die Polizei am Freitagmittag einen 31-Jährigen
    fest. Derzeit wird geprüft, ob der Hanauer, der einen türkischen Migrationshintergrund hat und selbst dem muslimischen Glauben angehört, in eine fachärztliche Betreuung überstellt wird. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

    http://osthessen-news.de/A/1219277/polizeireport-mkk-vorfall-in-moschee-geklaert–flucht-endet-im-erdloch-.html

    Vielleicht liegt ein Teilaspekt der mangelnden Anteilnahme auch darin begründet, das man mittlerweile nicht mehr weiß, was man Ihnen wann glauben kann …

    • 10. September 2012 um 20:52 Uhr
    • A. Beherns
  104. 112.

    Machen Sie das eigentlich regelmäßig? Nahezu wortwörtliches Übernehmen fremder Kommentare, um diese dann als Ihre eigene Meinung auszugeben?

    Nein.
    Die – von mir üblicherweise getätigte genaue Quellenangabe – hatte ich bedauerlicherweise im morgendlichen Vor-Berufs-Stress verpasst. Entschuldigung für dieses Versehen!

  105. 113.

    @Publicola, von „Kennern“ umgehend gewährt!

  106. 114.

    PS – ‚Zeitansage‘ zu meinem Posting # 73:
    10. September 2012 um 08:04 Uhr Publicola
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/09/09/warum-interessieren-wir-uns-nicht-fur-opfer-des-antimuslimischen-rassismus_5707/comment-page-10#comments

  107. 115.

    @ kc – Merci!

  108. 116.

    @Publicola

    tz tz tz, da hat Sie aber jetzt Einer beim Spicken erwischt, wa?!

    • 10. September 2012 um 21:32 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  109. 117.

    @ SoC – allerdings muss ich zugeben, dass mir der FAZ-Kommentar extrem gefallen hat – ansonsten hätte ich diesen Text hier nicht in edierter Form eingestellt
    [übrigens wurde mir hier schon einmal vor einiger Zeit der Vorwurf gemacht, ich hätte keine eigene Meinung bzw. meine eigene Meinung sei nicht erkennbar, sondern ich würde nur Texte verlinken oder zitieren]

  110. 118.

    Bleibt von den aufgeführten beispielen von antiislamischem rassismus eigentlich noch etwas substanzielles übrig ?
    Oder hätte da jemand gern ein problem, daß es, zumindest in der dramatik, garnicht gibt ?

    • 10. September 2012 um 22:03 Uhr
    • ernsthaft
  111. 119.

    – The past is never dead. It’s not even past. –
    (William Faulkner. Requiem for a Nun. 1951)

    JL schreibt im obigen Blog-Text
    Der Fall des Rabbiners Daniel Alter hat Entsetzen ausgelöst

    Ein wichtiger und triftiger Grund für dieses Entsetzen wurde bereits von N. Neumann genannt Grund: die deutsche Vergangenheit der Juden-Extermination.

    Ein anderer Grund hat sicherlich mit den gegenwärtig zu bewältigenden Problemen des Miteinander im derzeitigen Deutschland zu tun:
    … „Werden starke antisemitische oder antichristiiche Vorurteile und/oder hohe Demokratiedistanz gemeinsam als Merkmale zusammengefasst, die eine Risikogruppe umschreiben, dann lässt sich auf Basis der vorliegenden Datei für fast ein Viertel der jungen Muslime eine solche Problematik erkennen (23,8%). Es handelt sich urn eine nicht zu unterschätzende Minderheit mit deutlichen Anzeichen von Intoleranz, Demokratiedistanz bzw. autoritaristischen Zügen.“ Kommt zudem die Gewaltbefürwortung hinzu, liegt der Anteil bei 29,2%, mehr als ein Viertel der muslimischen Jugendlichen – kein geringes und zu venachlässigendes Potential.

    Wer stark demokratiedistant und religiös vorurteilsbehaftet sowie intolerant ist, neigt eher zur Befürwortung von Gewalt. Etwa ein Viertel der Jugendlichen bejaht die eigene Bereitschaft zu körperlicher Gewalt gegen Ungläubige im Dienst der islamischen Gemeinschaft. Insgesamt ist dieser Anteil bei den Jugendlichen etwa doppelt so hoch wie bei der islamischen Gesamtbevölkerung, das „Potenzial der für politische Radikalisierung bis hin zu massiver Gewalt ansprechbaren jungen Muslime bei den jungen Menschen (ist) deutlich größer als in der Allgemeinbevölkerung“, insbesondere bei gering gebildeten jungen Männern mit Diskriminierungserfahrungen und einer fundamental-religiösen Ausrichtung. Eine religiöse Ausrichtung alleine oder schlechte soziale Rahmenbedingungen oder geringere Bildungschancen verursachen jedoch noch keine Gewaltbefürwortung. Elterliche Gewalterfahrungen, traditionelle Rollenauffassungen und Männlichkeitsvorstellungen spielen hier eine größere Rolle. … – (Seite 6)
    http://islaminstitut.de/uploads/media/BMIMuslimeinD 02.pdf

    Quelle: Institut für Islamfragen e.V.
    „Muslime in Deutschland“
    Eine Studie des Bundesinnenministeriums zu:
    Integration, Integrationsbarrieren, Religion und Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und politisch-religiös motivierter Gewalt
    Ergebnisse von Befragungen im Rahmen einer multizentrischen Studie in städtischen Lebensräumen von Katrin Brettfeld mid Peter Wetzels. 509 S., Hamburg 2007
    Ergebnisse der Studie – Eine Zusammenfassung
    von Christiane Schirrmacher

  112. 120.

    @ernsthaft

    Nein, Sie können beruhigt schlafen gehen. Es gibt keinen antiislamischen Rassismus.

    Antiislamischer Rassismus, hört sich irgendwie seltsam an. Ey Herr Lau, wo haben Sie das eigentlich her? Antiislamismus geht wohl nicht, wa? yuahahahahaha

    • 10. September 2012 um 22:16 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  113. 122.

    Hmm, der Lau schrieb antimuslimischer Rassismus. der Penner hat mich getäuscht.

    • 10. September 2012 um 22:19 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  114. 123.

    – ϕύσις δὲ κρύπτεσθαι ϕιλεῖ / Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit, sich zu verbergen –
    (Heraklit, Fragment 123)

    JL schreibt im obigen Blog-Text
    Die häufigen Hass-Attacken gegen Muslime und ihre Einrichtungen finden kaum Aufmerksamkeit

    Es handelt sich bei diesem Befund durchaus nicht um die subjektiv-selektive Befindlichkeit eines gutmenschigen ZEIT-Journalisten-Sensibelchen:

    Anschläge gegen Moscheen in Deutschland (Bombendrohungen, Brand- und Bombenanschläge, Vandalismus, Schusswaffengebrauch etc.) aufzulisten. Sie werden im Unterschied zu anderen politisch motivierten Taten nirgendwo vollständig und systematisch erfasst. In den Verfassungsschutzberichten werden diese Angriffe in der Regel gar nicht erwähnt, das BKA konnte nicht sagen, ob islamfeindliche Anschläge angestiegen sind oder nicht, weil diese Kategorie nicht erfasst wird

    Diesbezügliche Anfragen an die Bundesregierungen ergaben Resultate wie z.B.
    „Anschläge auf Moscheen, Moscheevereine oder sonstige islamische Einrichtungen“ stellen ebenso wie die „Schändung von Moscheen“ kein eigenständiges Delikt dar … Auf die Frage, warum die Kategorie der islamfeindlichen Taten nicht aufgenommen wurde, antwortete die Bundesregierung lediglich, dass dies erörtert und „einvernehmlich“ abgelehnt wurde, eine Begründung könne man aber mangels fehlender Ausführungen über den Verlauf der Diskussion in der Niederschrift nicht angeben.

    http://www.heise.de/tp/artikel/37/37300/1.html

  115. 124.

    Spirit of Canakkale

    Sie sind ein agent provocteur-
    Ihr Vorgehen ist viel zu plump,als daß Sie hier jemand ernsthaft über Ihre Absichten hinters Licht führen können.
    Ihre Eingaben sind ja wie bestellt!

  116. 125.

    @Leon hat noch einen Text von Frau Subasi-Piltz zur Beschneidung aufgetan, der ihre Probleme mit „der weißen christlichen Mehrheitsgesellschaft“ eindrucksvoll verdeutlicht.
    http://bit.ly/P8rRIt

  117. 126.

    s. auch hier:
    http://bit.ly/P8rZI2

  118. 127.

    zum Beitrag #80 /MTR
    bitte das link entfernen, die verlinkte Seite versucht offenbar, einen Trojaner zu plazieren

    Inhaltlich aber trotzdem interessant

  119. 128.

    @karolachristiane
    Vielen Dank für das link
    „Impfgegnerin“ ist Frau Subasi-Piltz also auch noch, und vergleicht die Zirkumzision mit den sinnlosen „Impftorturen“.
    Da hat man ja hier eine tolle Kronzeugin des Rationalismus aufgeboten.

  120. 129.

    “Anschläge auf Moscheen, Moscheevereine oder sonstige islamische Einrichtungen” stellen ebenso wie die “Schändung von Moscheen” kein eigenständiges Delikt dar … Auf die Frage, warum die Kategorie der islamfeindlichen Taten nicht aufgenommen wurde

    Werden eigentlich Anschläge auf und Schändungen von Kirchen in eine Kategorie christenfeindliche Taten aufgenommen?

    • 10. September 2012 um 23:20 Uhr
    • Regenbogen68
  121. 130.

    – about time, too –

    An die ‚stimme von österreich‘ (atta boy!) – mein monatelanger Verdacht wird von Ihnen dankenswerterweise bestätigt:
    ‚Spirit of Canakkale‘ ist „Der Dritte Mann“ bzw. Agent Harry Lime

    Danke für diese relevante Information aus Wien/Österreich
    http://www.youtube.com/watch?v=GO_FiLt0q_U

  122. 131.

    @Publicola

    Daß man einen Link vergißt, kann passieren. Daß Sie aber dann darüber hinaus den Text nicht wörtlich übernommen, sondern daran ein wenig „herumgebastelt“ haben und auch Ihre sonst übliche kursive Formatierung bei Zitaten nicht zum Zuge kommt, macht mich eben etwas mißtrauisch.

    • 10. September 2012 um 23:25 Uhr
    • Faber
  123. 132.

    @ Rb68 – # 129 – Islamismus und islamistischer Terrorismus ist z.B. ein speziell ausgewiesenes Arbeitsfeld des Bundesverfassungsschutzes
    http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_islamismus/

  124. 133.

    @ Faber – Danke für Ihr Misstrauen!

  125. 134.

    Leon hat einen netten „Artikel“ von Frau Sakine Subasi-Piltz gefunden. http://www.textproduktion.net/beschneidungen.pdf
    Hier ein paar Highlights aus diesem Werk:

    „Wir dürfen auch darauf gespannt sein, wie sich weiße Deutsche permanent als die „richtig-tuer“ profilieren, egal in welcher Frage.“

    Sind nicht kollektive Zuschreibungen gegenüber anderen, in dem Fall „weißen Deutschen“, und das Schüren von Vorurteilen ein Zeichen für Rassismus? Je mehr ich von dieser Dame lese, desto mehr bekomme ich den Eindruck, es bei dieser muslimischen Frau mit antideutschem (antichristlichem) Rasissmus zu tun zu haben.

    „Das Wort Rassismus ist ein Tabu, welches als banales Schimpfwortaufgefasst, in der Politik und auch sonst gegenüber deutschen, weißen, christlich geprägten Personen nicht angesprochen werden darf, obwohl nachweislich viele
    Menschen darunter leiden.“

    Das Wort Rassismus ist ein Tabu in Deutschland, das gegenüber deutschen, weißen, chritlichen Personen nicht angesprochen werden darf. Lesen Sie das Herr Lau? Lesen Sie das? Betrachtet man nur die Zeit/Zeitonline, dann weiß man das diese Frau schlicht Blödsinn schreibt. Wie sehr muss man unter Wahrnehmungsstörungen leiden um solche Behauptungen aufstellen zu können? Bei dieser Sachlage. Das ist einfach unfassbar!

    „Ich glaube nicht. Ich denke, es geht nach wie vor um einen Glaubens-, einen Kulturkampf nach den Paradigmen, die Samuel Huntington im „Kampf der Kulturen“ vorgegeben hat.“

    Alle Menschen die sich für die körperliche Unversehrtheit und das Recht auf Selbstbestimmung von Kindern einsetzen, sind also in Wahrheit heilige Krieger im Kampf der Kulturen gegen den Islam. Passt zwar jetzt nicht so mit Juden, aber Sakine Subasi-Piltz hat es ja nicht so mit logischer und objektiver Betrachtung. Es geht ihr letzlich nur um ihr Weltbild und was nicht passt, wird passend gemacht.

    „Es geht darum, in Zeiten zunehmender Unsicherheit zumindest gegenüber den Kanaken, gegenüber der jüdischen M*schp*k* seine Selbstsicherheit als weiße_r, christlich geprägte Deutsche_r nicht zu verlieren und sie mit einem Blick in ihre Hosen, auf ihre Scham, erstmal von der eigenen Unsicherheit und den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken und schließlich Männlichkeit auf die Länge des Penis zu reduzieren.“

    Auch wie sie hier wieder kollektiv von den „weißen, christlichen Deutschen“ spricht. Was die denken und tun und Länge des Penis usw. Wie sie ihnen kollektiv Eigenschaften zuschreibt.
    Das ist nicht viel mehr als rassistische Hetze gegen die bösen weißen christlichen Deutschen. Leute wie Sakine Subasi-Piltz schüren Resentiments und Hass unter Muslimen, Hass gegen die bösen weißen, christlichen Deutschen. So sieht ihr Weltbild aus und Muslime sind darin immer die armen unschuldigen Opfer, genauso wie auch der Islam. Kritik an beiden ist im Grunde verboten und immer Ausdruck von „antimuslimischem Rassismus“, gegen den sie dann schon fast wahnhaft zu Felde zieht.
    Ich finde diese Dame sehr bedenklich und mindestens so bedenklich ist das Jörg Lau ihr hier völlik unkritisch eine Plattform gibt.

    • 10. September 2012 um 23:44 Uhr
    • Bellfruta87
  126. 135.

    @Pub 132

    Logisch.
    Den Zusammenhang mit christen-, islam-, buddhismus- oder zeugen jehovas-feindlichen Taten sehe ich aber nicht. Die werden wie es scheint nun mal nicht gesondert aufgelistet.

    • 10. September 2012 um 23:45 Uhr
    • Regenbogen68
  127. 136.

    @leon meint, ich solle den Text sichern.
    Na, dann:

    Schulmediziner_innen (Gött_innen in Weiß)
    und andere gegen die Beschneidung als Teil religiöser Riten
    Muslime in Deutschland

    (Artikel bearbeiten)

    09/07/2012
    von Sakine Subasi-Piltz

    Das Sommerlochthema Nr. 1 hat sich auch dieses Jahr wieder durchgesetzt: Muslime inDeutschland. Diesmal geht es um das Beschneidungsritual. Das Gute dabei, hier können auch die Juden gleich abgehandelt werden. Vielleicht findet sich nächsten Sommer ja sogar ein Thema, unterdem nicht nur Muslime und Juden abgehandelt werden, sondern auch gleich alle Sinti und Roma,vielleicht auch alle körperlich und/oder seelisch behinderten Menschen und schließlich vielleicht
    auch alle politisch Andersdenkenden. Wir dürfen jedenfalls gespannt sein, was uns noch erwartetund wie weit die Geschichtsvergessenheit in diesem Land geht. Wir dürfen auch darauf gespannt sein, wie sich weiße Deutsche permanent als die „richtig-tuer“ profilieren, egal in welcher Frage. Das soll schließlich Aufklärung sein. Jede und jeder soll das Recht haben, Kritik an allem zu üben,egal wieviel Vorwissen besteht, egal welche Kompetenzen sich gegenüber stehen. Doch sobald die
    Kritik an weißen Deutschen, christlich geprägten Menschen geübt wird, wird sie in der Regelabgemildert, durch die Medien nur marginal aufgenommen, nicht ernst genommen, die Debattenauf emotionale Entgleisungen verschoben, so dass die Kritik bald wieder in Vergessenheit gerät. So zum Beispiel, wenn wir in Deutschland das Problem des Rassismus besprechen wollen. Niemand möchte plötzlich als solche_r bezeichnet werden. Das Wort Rassismus ist ein Tabu, welches alsbanales Schimpfwort aufgefasst, in der Politik und auch sonst gegenüber deutschen, weißen, christlich geprägten Personen nicht angesprochen werden darf, obwohl nachweislich viele Menschen darunter leiden.
    Aber ich schweife ab, wir wollen ja auch jetzt wieder nicht über Rassismus sprechen, wie
    beispielsweise darüber, wie die Morde der NSU über Jahre unentdeckt durchgeführt konnten, wie wichtige Dokumente über die Mörder einfach beim Verfassungsschutz zerstört werden konnten und wie es angehen kann, dass es diesen Verfassungsschutz immer noch gibt und auch der
    Innenminister, wie auch die gesamte Regierung immer noch so tun kann, als seien ihre Positionen noch tragbar oder gar legitim.
    Nein, hier geht es um das Wohl des muslimischen Kindes gegenüber dem Recht auf freie Religionsausübung und dem Recht der Eltern, ihre Kinder nach ihren eigenen Überzeugungen und Idealen erziehen zu dürfen. Vorab: Mir, als Muslimin ist kein Mann bekannt, der die Beschneidung
    im Nachhinein als negative körperliche Verstümmelung bezeichnet hat oder vorgibt, deswegen beispielsweise nicht mehr sexuell aktiv sein zu können. Ganz im Gegenteil, wird die Beschneidung von vielen als etwas vermännlichendes beschrieben. Aber geht es hier wirklich um die Kinder und um das Wohl der (muslimischen und jüdischen) Kinder? Geht es wirklich um den muslimischen und jüdischen Mann, um den sich die deutsche, christlich geprägte Mehrheitsgesellschaft sorgt?
    Ich glaube nicht. Ich denke, es geht nach wie vor um einen Glaubens-, einen Kulturkampf nach den Paradigmen, die Samuel Huntington im „Kampf der Kulturen“ vorgegeben hat. Es geht darum, in Zeiten zunehmender Unsicherheit zumindest gegenüber den Kanaken, gegenüber der jüdischen
    M*schp*k* seine Selbstsicherheit als weiße_r, christlich geprägte Deutsche_r nicht zu verlieren und sie mit einem Blick in ihre Hosen, auf ihre Scham, erstmal von der eigenen Unsicherheit und den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken und schließlich Männlichkeit auf die Länge des Penis zureduzieren.
    Denn wie glaubwürdig ist beispielsweise eine Schulmedizin, die sich vermeintlich auf die Seite des Kindes schlägt und die einmalige Beschneidung als Körperverletzung verurteilt, aber sich gegen die
    Pharmakonzerne nicht wehren kann, um sich beispielsweise schon ab dem dritten Lebensmonat eines Säuglings mit einer sich bis zum 18. Lebensmonat fast monatlich wiederholenden umstrittenen Impftortur zu vergehen? Sind diese Impfungen denn wirklich nötig? Die Ärzte sehen
    es nichtmal für notwendig, die Eltern darüber aufzuklären, welche Risiken mit diesen Impfungen einhergehen, noch dass die Eltern sich natürlich auch gegen diese Impfungen oder auch gegen einzelne Bestandteile der Impfungen entscheiden können. Babys, kleine Kinder werden malträtiert, sie kriegen Arztphobien, zum Teil Praxisphobien, weil sie immer wieder an an der gleichen Stelle gespritzt werden. Ganz zu schweigen von den Schmerzen, ganz zu schweigen von dem Verlust des
    Vertrauens gegenüber Erwachsenen, als auch gegenüber den Eltern, die ihre Kinder immer wieder zu diesen sie verletzen Ärzten bringen.
    Also, seien wir doch mal ehrlich, worum geht es wirklich?
    http://bit.ly/P8rRIt

  128. 137.

    q Publicola

    eine reine neugier-frage: warum schreiben sie eigentlich ein heraklit-zitat, dass sie dann falsch übersetzen? – denn physis heisst schlicht und einfach erst einmal ‚natur‘ und ‚das Wesen der Dinge‘ ist da doch ziemlich weit hergeholt, gerade bei so kurzen statements wie bei heraklit, von dem wir leider nicht viel mehr haben. Korrekt übersetzt heisst ihr zitat einfach nur: die Natur liebt es, sich zu verbergen.

    • 10. September 2012 um 23:47 Uhr
    • Zagreus
  129. 138.

    @bellfruta

    Antideutscher Rassismus wird genau wie antichristlicher Rassismus nicht nur totgeschwiegen, sondern von vielen nicht mal als verwerflich angesehen.

    • 10. September 2012 um 23:47 Uhr
    • Regenbogen68
  130. 139.

    135 – Rb6 – Liegen Ihnen konkrete, seriöse Berichte (Belege) vor, denen zufolge Deutsche moslemischen Glaubens hier in Deutschland Kirchen geschändet haben?

  131. 140.

    @Bf, 2 Blogger,ein Gedanke – wobei Sie sich dankenwerterweise eingehend mit dem Text beschäftigt haben.

    Ob JL noch so glücklich über eine möglicherweise spontane Entscheidung ist, der Veröffentlchungsbitte der Dame nachgekommen zu sein!?

  132. 141.

    @ Zagreus

    eine ..frage: warum schreiben sie eigentlich ein heraklit-zitat, dass sie dann falsch übersetzen?

    Haben Sie sich schon einmal gefragt,
    warum Menschen eigentlich das Opus „De rerum natura“ von Lukrez zitieren, das sie dann ‚falsch‚ mit „Welt aus Atomen“ ‚übersetzen‚?

    http://www.amazon.de/rerum-natura-Welt-aus-Atomen/dp/3150042577

  133. 142.

    139.
    135 – Rb6 – Liegen Ihnen konkrete, seriöse Berichte (Belege) vor, denen zufolge Deutsche moslemischen Glaubens hier in Deutschland Kirchen geschändet haben?

    @Publicola, da gibt es meines Wissens ein kleines Problem: in der Kriminalstatistik wird nicht festgehalten, ob jemand muslimischen oder irgendeines anderen Glaubens ist – lediglich,ob der Täter oder Verdächtige Ausländer ist.

    Mich besorgt aber da ehrlich gesagt auch erst einmal Gewalt von Personen gegen Personen.

  134. 143.

    @publi

    Nein, warum?

    • 10. September 2012 um 23:58 Uhr
    • Regenbogen68
  135. 144.

    PS – Heraklit – Übersetzungen – I –

    Nature loves to conceal herself.
    http://www.classicpersuasion.org/pw/heraclitus/herpate.htm

  136. 145.

    PS – Heraklit – Übersetzungen – II –

    Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit, sich zu verbergen
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1056776/

  137. 146.

    @ publicola

    bei lukrez ist ein gedicht im hintergrund, dass dezitiert eine atomistische lehre enthält.
    Erzählen sie mir nun im gegenzug, was bei heraklit im hintergrund steht?

    • 11. September 2012 um 00:03 Uhr
    • Zagreus
  138. 147.

    PS – Übersetzung – III –

    Übersetzungsmaximen – z.B.:

    Cicero: „non verbum pro verbo necesse habui reddere, sed genus omne verborum vimque servavi“

    Hieronymus: „non verbum e verbo, sed sensum exprimere de sensu“

    http://www.fachdidaktik.klassphil.uni-muenchen.de/studium_lehre/lehrverans/sommer_11/einf_fachdid_lat/riemann.pdf

  139. 148.

    @ Publicola

    ach, von heidegger haben sie diese Übersetzung – der hat ja gerade bei den alten griechischen naturphilosophen sehr, sehr frei übersetzt, damit die sprüche seiner philosophie, die ja seit den naturphilosophen auf abwegen gerade wäre – bis herr heidegger wieder alles ins lot rückt selbstverständlich, angepasst seien.
    Auf den guten heidegger würde ich mal besser nicht bei griechischen übersetzungen vertrauen – der hat es nämlich nciht so ganz mit einemmöglichst wörtlichen übersetzen gehabt.

    • 11. September 2012 um 00:23 Uhr
    • Zagreus
  140. 149.

    Schändung und Übergriffe auf deutsche Kirchen
    http://www.kcpm.de/index.php/2012011636/Newsflash/Kirchenschaendungen.html

    Alles Fälle der letzten 10 Monate.
    Warum finden diese antichristlichen Hass-Attacken eigentlich kein Interesse in der Öffentlichkeit oder bei der ZEIT?

    Warum listet die Polizei diese Hass-Verbrechen nicht gesondert auf?

    Oder googeln Sie mal „Brandstiftung Kirche“.
    Da finden Sie allein auf den ersten zwei Seiten 6 Fälle von Brandstiftungen in Deutschland im Jahr 2012.
    Aber interessiert auch niemanden.

    • 11. September 2012 um 00:28 Uhr
    • Regenbogen68
  141. 150.

    Und wo bleibt die Politik?

    • 11. September 2012 um 00:31 Uhr
    • Regenbogen68
  142. 151.

    z.B. Übersetzungen von ‚physis‘ – tja …. z.B.:

    1 – Zagreus: physis heisst schlicht und einfach erst einmal ‘natur’ und ‘das Wesen der Dinge’ ist da doch ziemlich weit hergeholt

    2 – Empedokles und Parmenides: physis für die Welt des Werdens. Sie ist der Meinung (doxa ) zugeordnet und nur auf den äußerlichen Schein gerichtet, die im Gegensatz zur Wahrheit des Seins steht, welches weder entsteht noch vergeht.

    3 – Platon: physis das wahre Wesen der seienden Dinge, der Tugenden, der Ideen.

    4 – Aristoteles: physis das Wesen der Dinge, die einen Anfang der Bewegung, ein inneres Prinzip oder einen Zweck in sich selbst haben. Davon unterschieden sind die Dinge, die aus anderen Ursachen, wie aus der Kunst, dem Zufall oder der Absicht entstehen. Solche Dinge, die einen Anfang der Bewegung in sich selbst haben, z. B. Tiere oder Pflanzen, haben eine Natur; sie sind Substanzen, deren Wesen Aristoteles als ihre entwickelte Form begreift.

    Quelle für Nr.2 – Nr.4:
    http://tinyurl.com/9zjxabm

  143. 152.

    Formatierungskorrektur:

    4 – Aristoteles: physis das Wesen der Dinge, die einen Anfang der Bewegung, ein inneres Prinzip oder einen Zweck in sich selbst haben

  144. 153.

    136
    Die dame hat gut jammern. Kulturkampf ? Wie der in islamisch geprägten gesellschaften abläuft kann man ein ganz klein wenig erahnen wenn man blasphemie googelt. Pakistan, (dort fürchtet gerade eine junge frau um ihr leben), afghanistan, saudiarabien und iran dohen da mit der todesstrafe. Wie gehts denn so den chaldäischen christen im irak ? Gibts noch welche ? Ich könnte weitermachen. Nun kommen muslime nach europa und erwarten das die jeweilige bevölkerung begeistert ist. Das es keine menschen gibt die damit probleme haben ? Warum erwartet sie das ? Wegen unserer dem islam soooo deutlich überlegenen zivilisation ? Wegen unserer deutlich größeren toleranz gegenüber andersgläubigen ? Oder warum hat sie und mit ihr viele andere zuwanderer so hohe erwartungen ? Was macht uns so toll das sie alle hier leben bzw. leben wollen ? Deutschland ist ein freies land , warum geht sie nicht in ein islamisches land ? Nach marokko ? algerien ? tunesien …..Alles nicht so toll bis nach indonesien ? Dann doch lieber im antiislamischen europa bleiben ? Hier kinder aufziehen ? Über deren beschneidung unverschämter weise diskutiert wird ? Die in der schule diskrimminiert werden ? und im beruf(wenn sie denn einen haben) ? Offensichtlich gibt es in der ganzen islamischen welt nichts besseres. Wie verlogen ist das eigentlich.

    • 11. September 2012 um 00:39 Uhr
    • ernsthaft
  145. 154.

    Sowohl Frau Subasi und Herr Lau als auch der Kommentator Regenbogen68 sollten sich ins Bewusstsein rufen, dass die Überzeugung, Thema X würde in den Medien unterproportional zu seiner „wahren“ Bedeutung gewürdigt, oft mehr auf selektiver Wahrnehmung denn auf belastbaren medienwissenschaftlichen Untersuchungen beruht.

    • 11. September 2012 um 00:41 Uhr
    • Arjen van Zuider
  146. 156.

    Übersetzungstheorie, z.B. Cicero and Horace, who, in 1st-century-BCE Rome, famously and literally cautioned against translating „word for word“ (verbum pro verbo).
    Despite occasional theoretical diversity, the actual practice of translation has hardly changed since antiquity.

  147. 158.

    @ Publicola

    ad 151 & 152

    Ihnen ist doch hoffenlich selbst klar, dass sie mir hier
    a.) Übersetzungen anbieten – also etwas, was jemand anderes als bedeutung eines begriffes in einem bestimmten kontext wahrnahm und dies als eine (!) mögliche bedeutung dieses Wortes dann irgendwo aufschrieb; und
    b.) dass wir es hier bei all ihren beispielen mit der ganz spezifischen Bedeutung eines Begriffes innerhalb von Philosophischen Kontexten zu tun haben, in denen gerne mal ein Begriff eine viel weitere oder sogar ganz andere bedeutung erhält, als er ihn im normalen Sprachgebrauch hat.

    Regelrecht witzig finde ich da schon, wie sie als ‚Beweis‘ für ihre ‚Übersetzung‘ jemanden heranziehen, der ein paar hundert jahre später als der gute heraklit in einem philosphischen werk (das höchstwahrscheinlich noch nicht einmal von ihm stammt, sondern ‚nur‘ eine Mitschrift eines seiner schüler ist) einem begriff eine bestimmte bedeutung belegt – und diese bedeutung dann mal flux auf einen 1-satz-text übertragen.
    Nicht schlecht – ich würde mich nicht trauen mit solchen ‚argumenten‘ anzukommen!

    • 11. September 2012 um 07:23 Uhr
    • Zagreus
  148. 159.

    3 Punkte und eine Empfehlung zu Fragen der Übersetzung – @ Zagreus

    1 – mit der ganz spezifischen Bedeutung eines Begriffes innerhalb von Philosophischen Kontexten zu tun haben, in denen gerne mal ein Begriff eine viel weitere oder sogar ganz andere bedeutung erhält, als er ihn im normalen Sprachgebrauch hat

    Heraklit ist Philosoph, seine Fragmente sind entsprechend zu übersetzen – genauer gesagt: müssen entsprechend übersetzt werden.

    2 – diese bedeutung dann mal flux auf einen 1-satz-text übertragen.

    Von den Vorsokratikern (wie z.B. Heraklit) existieren i.d.R. nur einige unzusammenhängende Einzelsätze aus zweiter oder dritter Hand – in der internationalen (Alt-)Philologie „Fragmente“ /“fragments“ genannt (maßgeblich für Sammlung dieser überlieferten Reste und für die fachliche Terminologie sind/waren Diels und Kranz, die diese Zusammenstellung „Fragmente der Vorsokratiker“ nannten.

    3 – Regelrecht witzig
    – Übersetzungen werden i.d.R. nicht wörtlich (es sei denn als eine erste Arbeitsübersetzung) angefertigt, sondern sinntreffend. Eine Übersetzung ist also gleichzeitig immer eine Interpretation, über die sich dann trefflich in vielerlei Meinungsverscheidenheiten auseinandersetzen lässt*) – was insbesondere der Fall ist bei der Überlieferung von wenigen Sätzen aus einem Opus eines Philosophen, das möglicherweise aus mehreren thematisch verschiedenen Werken bestand.
    – In der Regel waren die frühen griechischen philosophischen Darlegungen in Versmaß abgefasst, was die Übersetzungsaufgabe einer noch größeren Interpretationsvielfalt*) aussetzt.

    Conclusio: es sei in der Tat empfohlen, sich in dieser Sache mit einem ausgewiesenen Experten (Altphilologen oder modernen Übersetzer) zu unterhalten, ehe eine durchaus nicht angemessene Diskussion hier weitergeführt werden muss.

    _________________________

    * So gibt es auch selbstredend um die Übersetzung des von mir geposteten und durch meine Übersetzung interpretierten Heraklit-Fragments einen wissenschaftlichen Disput, in dem – um nur ein einzelnes Beispiel anzuführen – vorgeschlagen wird, dieses Dreiwort-Fragment sprachlich umzusetzen als „The natural companion of Physis is concealment“
    http://davidmyatt.wordpress.com/heraclitus-fragment-123/
    Darum und so verhält es sich auch mit der Übersetzung des Lukrez-Werkes „De rerum natura“ als „Über die Natur der Dinge“, „Of the nature of things“, „On the Nature of the Universe“ (internet encyclopedia of philosophy) oder „Welt aus Atomen“ (Karl Büchner)

    • 11. September 2012 um 08:08 Uhr
    • Publicola
  149. 160.

    PS – Übersetzung … Interpretation … Meinungsverschiedenheiten
    Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass ich i.d.R. (außer bei englischsprachigen Zitaten) den Originaltext (Latein, Griechisch, Französisch) mitsamt der eigenen oder übernommenen Übersetzung angebe – wie auch im hier diskutierten Falle.
    Bei längeren fremdsprachigen Zitaten oder einer eigenen Übersetzung gebe ich den Link an, um dem interessierten hiesigen Leser eine Überprüfung des Textes (in) der Fremdsprache zu ermöglichen.

    • 11. September 2012 um 08:35 Uhr
    • Publicola
  150. 161.

    @ Publicola

    sie sollten mal selbst mit einem experten sich unterhalten, bevor sie hier herumfantasieren mit so schlechten übersetzungen wie physis kurz mal, weil es arisoteles ein paar jahrhunderte später in seinem system den begriff so definierte, auf heraklit zu übertragen, von dem wir überhaupt kein system haben, sondern nur einzelne , unzusammenhängende sätze.
    Ds problem scheint mir vielmehr darin zu bestehen, dass sie einfach nicht zugeben können hier eine etwas weit hergeholte übersetzung (nämlich die von heidegger) zitiert zu haben und das diese sehr fraglich ist.

    • 11. September 2012 um 09:05 Uhr
    • Zagreus
  151. 162.

    @ Publicola

    Die Philosophie des Epikur ist die eines saturierten Wohlstandsbürgers. Seine Maxime, Schmerz so weit es geht zu vermeiden erscheint mir ziemlich flach. Ich kann daher Ihre Begeisterung für E. und Lukrez nicht nachvollziehen.

    • 11. September 2012 um 09:09 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  152. 163.

    @ Hans Joachim Sauer
    Die Philosophie des Epikur ist die eines saturierten Wohlstandsbürgers. Seine Maxime, Schmerz so weit es geht zu vermeiden erscheint mir ziemlich flach. Ich kann daher Ihre Begeisterung für E. und Lukrez nicht nachvollziehen.

    Grund: Das Leben ist schwer genug :)

  153. 164.

    PS – (zusätzlicher und vermutlich) eigentlicher Grund:
    Bekenntnis von Leuten wie Epikur und seinem Schüler Lukrez zur und Bemühen um Rationalität und Aufklärung

    [ich wage zu vermuten*), dass ohne die Wiederentdeckung des Lukrez durch Poggio etc. wir im Denken und in Wissenschaft und Technik her nicht (so rasch, wenn überhaupt) den gegenwärtigen Stand erreicht hätten]
    _____________________________________

    *) http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/interview-mit-pulitzer-preistraeger-stephen-greenblatt-a-834266.html

  154. 166.

    @162 HJS – Schmerzvermeidung:

    Hmmmm, der wohl einflussreichste liberale Philosoph der Neuzeit, K.R. Popper, hat das „Minimize Pain“ als einzig sinnvollen Maxime freiheitlicher Demokratien abgeleitet, in Abgrenzung zu der furchtbaren Hybris „Maximize Luck“, die er bei allen irdischen Heilslehren sieht.

    Schmerzvermeidung bildet darüber hinaus – so, wie ich sie verstehe – die in der westlichen Philosophiegeschichte nächstmögliche Näherung zum buddhistischen Ziel des Nirvana, also des Nichtdenkens, Nichtfühlens und Nichthandelns eines vollständig mit sich selbst und seiner Umwelt im reinen befindlichen Individuums.

    Scheint mir also sooo flach nicht zu sein, sondern eine ziemlich praxistaugliche Maxime.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 11. September 2012 um 09:59 Uhr
    • ThorHa
  155. 167.

    153
    @ernsthaft,
    ich hoffe, daß Frau Subai Ihren Kommentar liest.
    Nützen wird es wohl nichts: von dem hohen Ross, das sich viele der muslimischen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte gesattelt haben, die dank der Aus-und Einwanderung ihrer Eltern und Großeltern in Deutschland in den Genuß einer Schul- und Hohschulbildung kamen, die ihnen in den meisten ihrer Ursprungsregionen nicht zur Verfügung gestanden hätte, holt sie auch niemand mehr auf Augenhöhe zu den „Deutsch-Deutschen“ herunter.
    Die sind inzwischen gut vernetzt und arbeiten zielbewußt an der Durchsetzung ihre Interessen – erfolgreich, wenn man sieht, daß der Redakteur/Autor einer unserer führenden Wochenzeitungen Frau Subai ohne jede eigene Recherche seinen Blog für ihre facebook-Empörungsaktion öffnet.

  156. 168.

    166
    Das kann eine Englischlehrerin nicht unkommentiert stehen lassen :)
    Herr Haupts, das muß „Maximize Happiness“ heißen. Auf „Luck“, bzw „good luck“ oder „bad luck“ hat man dank des „Zufalls“ noch nicht einmal den geringen Einfluß, den man auf „happines“ hat.

  157. 169.

    Poppers Englisch klingt oft so deutsch, dass er das vieleicht sogar so geschrieben hat.

    • 11. September 2012 um 10:25 Uhr
    • MTR
  158. 170.

    @AvZ

    Mir würde schon reichen, wenn Herr Lau die zig dutzenden Fälle von Kirchenschändung der letzten 10 Monate oder die Brandstiftungen an Kirchen liest, zur Kenntnis nimmt und sich beim nächsten ähnlich gelagerten Artikel daran erinnert.

    • 11. September 2012 um 11:04 Uhr
    • Regenbogen68
  159. 171.

    162 HJS
    Epikur ein wohlsaturierter wohlstandsbürger ? Was man um das leben, materiell eher kärglich, in seinem garten(kepos?) weiß klingt eher nicht danach. Das schmerzvermeidung = flach ist haben wohl auch die anhänger der stoa so gesehen. Ich bin nicht so ein held und halte mich eher an epikur.

    • 11. September 2012 um 11:06 Uhr
    • ernsthaft
  160. 172.

    Ägypten, statt Syrien:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/immer-mehr-dschihadisten-reisen-von-deutschland-nach-aegypten-a-855030.html

    Auch Jihad-Tourismus darf nicht zu risikoreich sein.

    • 11. September 2012 um 11:16 Uhr
    • Serious Black
  161. 173.

    Was haben diese Berg-Deutschen immer für ein Problem mit mir.

    @Stimme aus Österreich

    Na sagen Sie doch mal, was sind meine Absichten?

    • 11. September 2012 um 11:22 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  162. 174.

    @AvZ

    Mir würde schon reichen, wenn Herr Lau die zig dutzenden Fälle von Kirchenschändung der letzten 10 Monate oder die Brandstiftungen an Kirchen liest, zur Kenntnis nimmt und sich beim nächsten ähnlich gelagerten Artikel daran erinnert.

    @RB68

    Und dann würden Sie darauf hinweisen, dass die Motivation für die besagten Kirchenschändungen häufig im Dunkeln liegen und/oder vieles darauf hindeutet, dass der oder die Täter meistens nicht gezielt schändeten, sondern klauten, ne?

    • 11. September 2012 um 11:59 Uhr
    • N. Neumann
  163. 175.

    @ bf/kc/erbsthaft.

    Danke für die Sicherung und die Anmerkungen zum Piltzschen Elaborat.
    Zunächst wollte ich mit Wonne darüber herziehen, doch da verweigerte sich der Humor.

    Denn mir scheint, es bildet sich eine ganze Phalanx von ressentimentgeladenen sozialen Aufsteigern mit einem spezifischen Migrationshintergrund, die in Machtpositionen genau das tun werden, was sie anderen so gern vorwerfen, nämlich diskriminieren.
    Ein türkischstämmiger EU-Abgeordneter verhehlte in einem Migazin-Artikel nicht seine Befriedigung, als er erfuhr, dass der Massenmord in Norwegen von einem „blonden christlichen Einheimischen“ verübt wurde.
    Was ist das für eine Denke!

    Arme weiße christliche Deutsche/Europäer! Bald werdet ihr euch wegen eurer Haut wehren müssen. Dafür werden bald errichtete Forschungszentren für Islamophobie und antimuslimischen Rassismus sorgen.

    • 11. September 2012 um 12:09 Uhr
    • Leon_
  164. 176.

    Dann lassen Sie halt die Fälle in denen nur eingebrochen wurde weg
    und nehmen nur den Rest + Brandstiftungen.
    Sind immer noch mehr als genug.

    Dann können Sie sich noch überlegen, warum diese Fälle sowenig öffentliche Aufmerksamkeit erfahren und wenn sich Herr Lau das nächste mal fragt, warum solche Taten auf muslimische Einrichtungen so wenig Aufmerksamkeit erhalten, erinnert er sich vielleicht dunkel daran und es hilft ihm bei der Einordnung.

    • 11. September 2012 um 12:23 Uhr
    • Regenbogen68
  165. 177.

    OT – Eurokrise

    Man kann die Menschen zwingen, einen Griecheneuro auch in München für hundert deutsche Euro-Cent anzunehmen. Man kann aber keinen Finnen zwingen, für ein griechisches Staatsschuldpapier über 1000 griechische Euro in Helsinki 1000 finnische Euro zu bezahlen. Diese Papiere müssen freiwillige Käufer finden. Kurzum, für sie gibt es Märkte. Und die Staatschuldmärkte rufen unbarmherzig immer von neuem in Erinnerung, dass es siebzehn Euros und keine Einheitswährung gibt. 1.000 griechische Euro sind mit einem griechischen Schuldpapier über 1.000 Euro besichert und/oder bepfändet, das auf dem Markt aber nur 200 bringt. 1.000 deutsche Euro sind mit einem deutschen Schuldpapier über 1.000 Euro besichert und/oder bepfändet, das auf dem Markt sogar 1.200 Euro bringt.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/es_gibt_keinen_euro_sondern_siebzehn_waehrungen_mit_dem_namen_euro/

    • 11. September 2012 um 12:46 Uhr
    • Serious Black
  166. 178.

    @MTR

    zu 168:

    Poppers Englisch klingt oft so deutsch, dass er das vieleicht sogar so geschrieben hat.

    Interessant. Wenn man Bahamas Texte ins Englische übersetzt klingen sie genauso :)

    • 11. September 2012 um 13:01 Uhr
    • Serdar
  167. 179.

    @166 – Korrektur:

    Streiche „Maximize Luck“ setze „Maximize Happiness“, Fehler geht zu meinen Lasten.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 11. September 2012 um 13:02 Uhr
    • ThorHa
  168. 180.

    „Maximize luck“ würde in der Tat von Hybris zeugen.

    • 11. September 2012 um 13:19 Uhr
    • Arjen van Zuider
  169. 181.

    @180 AvZ – Hybris:

    Für praktische Politik sehe ich da keinen Unterschied. Um noch einmal sinngemäss Popper zu zitieren: Wer den Himmel auf Erden schaffen wollte, hat noch immer zuverlässig eine Hölle produziert.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 11. September 2012 um 13:25 Uhr
    • ThorHa
  170. 182.

    Wer den Himmel auf Erden schaffen wollte, hat noch immer zuverlässig eine Hölle produziert.

    Naja. Bei denen, die unauffällig an der schrittweisen Verbesserung der Welt mitgewirkt haben, spricht einfach niemand von ihren eventuellen Himmelsvisionen.

    • 11. September 2012 um 13:43 Uhr
    • Arjen van Zuider
  171. 183.

    Wer den Himmel auf Erden sucht,
    hat im Erdkundeunterricht nicht aufgepasst.

    • 11. September 2012 um 13:52 Uhr
    • Publicola
  172. 184.

    Wer der Epikur’schen Maxime folgt, wird irgendwann zum Eloi.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zeitmaschine

    • 11. September 2012 um 14:00 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  173. 185.

    @ HJS – … – … schön … – LOL – … :)

    • 11. September 2012 um 14:18 Uhr
    • Publicola
  174. 186.

    PS – btw: den 1960 gedrehten Film „Time Machine2 / „Zeitmaschine“ mit „George“ / Rod Taylor und „Weena“/ Yvette Mimieux fand u. finde ich (sehr) interessant/sehenswert
    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zeitmaschine_%281960%29

    • 11. September 2012 um 14:23 Uhr
    • Publicola
  175. 187.

    175
    „Arme weiße christliche Deutsche/Europäer! Bald werdet ihr euch wegen eurer Haut wehren müssen. Dafür werden bald errichtete Forschungszentren für Islamophobie und antimuslimischen Rassismus sorgen.“

    Ja, @Leon, so wird’s wohl sein.

    Ich hatte Herrn lau ja auf den schönen Milli-Görus-Wettbewerb hingewiesen (K.10):
    http://bit.ly/PenHAu
    „Tagtäglich erleben wir Angriffe auf Menschen, die von Intoleranz, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit geprägt sind. Solche Vorfälle stimmen uns nachdenklich und sie gefährden das harmonische Zusammenleben in unserer Gesellschaft.
    Deshalb startet die IGMG ein Plakatwettbewerb. Damit sollen die Menschen für eine freiheitlich-pluralistische Gesellschaft begeistert werden. Die Teilnehmer sollen sich aktiv Gedanken darüber machen, wie man auf einem Plakat für eine Kultur der Vielfalt und gegen
    Intoleranz, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit werben kann. Ziel ist es die gleichberechtigte Koexistenz verschiedener Religionen, Anschauungen und Lebensformen zu fördern.
    Die Plakate, die diese Botschaft am besten transportieren, werden in einer hohen Auflage gedruckt und in Moscheen sowie in allen interessierten Einrichtungen ausgehängt.“

    „Anti – ismus“ gegen „christlich geprägte weiße Deutsche“, so Frau S.-Piltzs Beschreibung der überwiegenden Bewohner des Landes, das ihr und ihrer Familie viel ermöglicht hat und das weiterhin tut, fehlt komischerweise in der Auflistung von Milli Görüs.

    PS (Zusammengestellt von Elif Arikan, Initiatorin der Facebookgruppe „Rechtsextreme Gewalt und Übergriffe – Antmuslimischer Rassismus“)
    Wenn jemand noch etwas über diese facebook-Aktion weiß …?

  176. 188.

    179
    At your service, Herr Haupts! :)

  177. 189.

    Zu Kommentar 62:

    Wie Sie bereits selbst schreiben, bestand die Gruppe aus sieben und nicht aus 2,5 Millionen „Türken“, damit dürfte Ihr kleines Erlebnis nicht repräsentativ sein. Herzlichen Glückwunsch, dass Sie so coooool reagiert und es den 7 Jungs mal so richtig gezeigt haben. Es gibt übrigens auch Gruppen halbstarker weißer deutscher Jugendlicher, die auf der Suche nach Ärger sind und sich in der Gruppe stark fühlen. Oder haben Sie bis dato angenommen, die weiße deutsche Jugend besteht nur aus dürren, pickligen Hans-Joachims mit Asthma, die auf’s Gymnasium gehen und in ihrer Freizeit Briefmarken sammeln und mit Mama Topfunterleger häkeln?

    Den Aussagegehalt Ihres Postes beziffere ich daher auf kurz über null, denn wir erfahren ja immerhin noch, dass Sie ein ganz Cooler sind.

    Im Übrigen:

    Ein erstes Sichten der Kommentar und mein Schluss:

    Die Deutschen (exklusive Ausnahmen) haben doch einfach noch immer sehr gute Gründe für Ihren Rassismus.

    Dankbar bin ich den paar Kommentatoren, die bestürzt waren über die Auflistung von Angriffen auf Muslime, die mir aus der täglichen Presse auch nicht bekannt war.

  178. 190.

    183.
    Wer den Himmel auf Erden sucht,
    hat im Erdkundeunterricht nicht aufgepasst.

    Sehr schön, Publicola!

    „Wer den Himmel nicht in sich selber trägt, sucht ihn vergebens im ganzen Weltall“
    Handgeschöpftes himmelblaues Papier mit blauen Wölkchen und darauf der Satz: kitschig „hoch 3″ und hängt auf meiner Gästetoilette.
    Das bleibt da!

  179. 191.

    184 hjs
    Da ist was dran. Man muß es mit epikur ja nicht übertreiben, aber manchmal verhilfts zu etwas mehr gelassenheit.

    • 11. September 2012 um 14:55 Uhr
    • ernsthaft
  180. 192.

    Zum thema beschneidung gab es hier im blog eine muntere debatte, das thema antiislamischer rassismus findet hingegen kaum argumentative unterstützung. Kann jemand einschätzen wieviel leser laus blog hat ?

    • 11. September 2012 um 14:59 Uhr
    • ernsthaft
  181. 193.

    189
    Erwarten sie bei muslimischen opfern mehr betroffenheit als bei nicht muslimischen opfern ?
    Das von ihnen kritisierte beispiel unterscheidet sich in seinem aussagewert von den beispielen für antiislamischen rassismus wodurch ?
    Ist es die coolness des opfers ?
    Ob ein 20jähriger biodeutscher auch so cool gewesen wäre ? wie hätte das dann wohl geendet ? Beleidigungen ? erniedrigungen ? Schläge ? Tritte ? Raub ?
    Wie oft passiert das täglich ? Lesen wir von all diesen Straftaten etwas ?

    • 11. September 2012 um 15:11 Uhr
    • ernsthaft
  182. 194.

    @ e #192

    das thema antiislamischer rassismus findet hingegen kaum argumentative unterstützung

    Diverse Stamm-Kommentatoren (beispielsweise Thomas Holm) widmen viele ihrer Beiträge den unterschiedlichsten Formen von (u.a. auch) antimuslimischer Gewalt.

    • 11. September 2012 um 15:36 Uhr
    • Serious Black
  183. 195.

    194
    Ich weiß, gern auch mal über antimuslimische gewalt zb in syrien.
    Recht hat er. Sollte antiislamischer rassismus in d eine besonders große rolle spielen könnten die vertreter dieser these sich ja mal argumentativ zu wort melden, machen sie aber nicht oder hab ich was übersehen ?

    • 11. September 2012 um 15:59 Uhr
    • ernsthaft
  184. 196.

    @ e

    hab ich was übersehen?

    Die NSU-Morde und das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen wurden hier ausgiebig thematisiert.

    • 11. September 2012 um 16:43 Uhr
    • Serious Black
  185. 197.

    Sevim Dagdelen, migrations- und integrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, meint im Migrantensprachrohr „Migazin“, daß nun endlich der Skandal beendet werden müsse, daß zuziehende Ehegatten zumindest rudimentäre Deutschkenntnisse nachweisen müssen.
    Sie scheint sich wohl mehr für Migration als für Integration zuständig zu fühlen.
    „Imprtbräute forever!“
    http://bit.ly/QDTAED

  186. 198.

    „Importbräutigam(m)e“ gibt’s auch wie ich gestern beim Zappen auf rtl2 erfuhr:
    http://bit.ly/QDUhOc

  187. 199.

    196 sb
    Wir schreiben glaube ich aneinander vorbei. Ich habe versucht meinen eindruck herüberzubringen, daß zu anderen themen, zb. beschneidung, kontroverser diskutiert wird. Ich sehe kaum beiträge die die thesen von h.lau stützen. Jedenfalls nicht mit argumenten. Oder ?

    • 11. September 2012 um 17:43 Uhr
    • ernsthaft
  188. 200.

    @ e

    Ich sehe kaum beiträge die die thesen von h.lau stützen.

    Überrascht Sie das?

    Soetwas finden Sie auch in anderen Threads kaum. JL ist Widerspruch gewohnt. 😉

    • 11. September 2012 um 18:20 Uhr
    • Serious Black
  189. 201.

    @ 189. JohnnyCool

    Danke für die Blumen, aber „cool“ bin ich nicht; dieses frische abendliche Erlebnis im Umkreis von Duiburg-Marxloh empfand ich als schreibenswerte thematische Illustration.
    Und die Verallgemeinerung dieser Singularität haben Sie betrieben, nicht ich.

    • 11. September 2012 um 19:20 Uhr
    • Leon_
  190. 202.

    Von meiner Seite aus: Würde ich Anteilnahme von der muslimischen Seite sehen würde es mir leichter fallen, meine vorhandene Anteilnahme auch nach außen zu zeigen!
    Hier sind mir gleich wieder zwei Dinge aufgefallen:
    “ … Doch schon wie in dem Fall von Marwa El-Sherbini, die letztendlich aufgrund ihres Kopftuchs in einem Dresdner Gerichtssaal ermordet wurde, interessieren sich die Medien der Mehrheitsgesellschaft nicht für muslimische Opfer.“ – Das darf doch wohl nicht wahr sein! Dies war tagelang, wenn nicht wochenlang, Thema in allen überregionalen Zeitungen.
    Deutsche Bevölkerung nahm an der Beisetzung und den Trauerfeierlichkeiten in großer Zahl teil – es wurde mitgebetet!
    Was mich abgestoßen hat: Es wurde rübergebracht: Die deutsche Mehrheitsgesellschaft ist antimuslimisch; Muslima trauen sich mit Kopftuch nicht mehr auf die Straße; man ist nicht mehr sicher … “

    Der Täter war kein in Deutschland geborener und aufgewachsener/sozialisierter junger Mensch; er kam erst, wenn ich mich recht entsinne, mit 18 nach Deutschland aus irgendwo GUS –
    die deutsche Mehrheitsgesellschaft hat Anteil genommen in einem Maße, dass es mich wütend macht, wieder so etwas in dieser Art hier lesen zu müssen.
    Wenn ich mich an die öffentliche „Anteilnahme“ im Falle z.B. des 16 järigen Serienstraftäters (muslimischer Afghane?) in Hamburg entsinne, der einen 18 jährigen durch einen Stich ins Herz – ohne vorherige Vorkommnisse, einfach so, … wo war da z.B. – und in anderen ähnlich gelagerten Fällen von Terror in Nahverkehr.

    Ihre Schilderung der Vorkommnisse in Betzdorf – was, bitteschön ist da passiert/ was ist wahr? Hier im Zeit- Artikel, hier bei Ihnen jetzt – kein Hinweis auf die erheblichen Verletzungen bei Mutter und zuminest einem Kind (Hirn- Trauma, Bauchprellung und mehr kann man an anderer, türkischer Stelle nachlesen), 10 Minuten bis zum Eintreffen der Polizei wird als institutionaliserter Rassismus hochgepusht – auf dem Land!
    In Köln rief letzte Woche ein 17jähriger Urdeutscher zweimal innerhalb 50 Minuten den Notruf, dann war er tot – wo ist verdammt noch mal die Wahrheit in dem Fall Betzdorf angesiedelt, der hochgepusht wurde in tütkische Regierungsstellen und türkische Medien –
    entstanden so die erheblichen Verletzungen – und was überhaupt passiert ist, die Polizei nahm es auf als Vorfall ohne mittelbar Verletzte –

    das trägt auch nicht dazu bei, dass ich als grundsätzlicher Menschenfreund – jeder Mitbürger guten Willens ist also ist angesprochen –
    meine Abneigung nicht verhehlen kann über die Art und Weise wie man mit besonderer Behandlung und tief verletztem Stolz eben eine Sonderbehandlung einfordert – für mich nur nachvollziehbar aufgrund des Anspruchs der besonderen Religion anzugehören und eben nicht besonders sondern nur ganz einfach gleich behandelt zu werden.

    Wenn letzes Wochenende 80 Polizisten von 2.500 gewaltbereiten und gewalttätigen Kurden unter Anfeuerung von weiteren 1000 Genossen eingekesselt, gejagt und aufgrund Deeskalierung vertrieben wurden –
    wo waren da zumindest die übrigen 45ooo Anwesenden um ihre Glaubensbrüder im Zaum zu halten?
    Ich finde es beschämend dass in diesem Zusammenhang selbst hier bei Zeit online ganz pauschal die Polizei als sich eben positv herausstellende und selbst zuschlagende Truppe dargestellt und mit einer Redaktionsempfehlung honoriert wird – geht’s noch, Herr Lau?
    Polizei, die zu dem Vorfall von den Ordnern angefordert wurde, zahlenmäßig weit unterlegen und deeskalierend agierend, auf Aufrechterhaltung der Ordnung und Mäßigung verpflichtend angehalten – und dann solche Aussagen in dieser Zeitung!

    Es waren Teilnehmer aus Frankreich dabei – die konnten sich da wohl nur überrascht die Augen reiben: In Frankreich wäre die CRS eingeschritten – und dann gute Nacht, Terror.

    Wo ist Ihr Einsatz gegen solche Verhältnisse, Herr Lau? Dies war ein kleiner Anriss dessen was uns erwarten könnte, wenn die Bilder das erzeugen, was diese zeitung hier verharmlost. Es wurde in dem thread, der ein Beifall- thread war nach der Redaktionsempfehlung!, auch geschrieben, dass diese Schicht der Mitbürger eben nicht mit sich rumspringen lässt, auch nicht von Polizeikräften – dann kann ich nur sagen: Dann brauchen wir auch eine CRS- Eingreiftruppe
    und das aufgrund der Vorkommnisse in Mannheim! Extremistischer Vorfall – ein Fall für den Störungsmelder.

    Für mich gilt: Wenn man als etwas Besonderes behandelt werden möchte, dann sollte man sich nicht wundern, wenn man nicht gleich behandelt wird.

    Ich behandle jeden Mitmenschen erst einmal gleich – wenn er mich ankackt, in welcher Weise auch immer, wird er für mich uninteressant. Denn ich bin eine friedliche Person, selber als Rassist of genug verschrieen – aber auch schon von schwarzen Mitbewohnern vor deren Brüdern als das herausgestellt, was ich bin: Ein Mitmensch, zu jedermann. Rassisten waren die, die dort als Mehrheit eine Sonderbehandlung durch die weiße Minderheit einforderte – in Französisch-Guyane. Ich kenne Rassismus – aus Frankreich, DOM/TOM wie mêtropole – und zwar, sorry, arabischen Rsssismus gegen alles Weiße und gegen alles Andersgläubige.

  191. 203.

    Berichtigung: 80 Polizisten verletzt, von 600 eingesetzten Beamten.

  192. 204.

    @pippin.la.motte

    Die Wirklichkeit interessiert hier nicht. Der Blog ist so etwas wie eine Missions-Kirche.

    • 11. September 2012 um 19:58 Uhr
    • Mamas Liebling
  193. 205.

    JL widerspricht gewöhnlich der Realität.

    • 11. September 2012 um 20:01 Uhr
    • MRX
  194. 206.

    „Die Wirklichkeit interessiert hier nicht. Der Blog ist so etwas wie eine Missions-Kirche.“

    Wenn das so ist dann müssen sich die Priester aber Gedanken machen, denn die Zweifler kommen langsam in die Mehrheit.

    Im Vergleich zu den guten alten Zeiten ist es schon deutlich ungemütlicher geworden, damals war die „Antigruschelfraktion“ noch eine, auf den unvergessenen Möhling beschränkte, Einmannveranstaltung.

  195. 207.

    OT Ägypten

    Wie es scheint wird gerade die US-Bootschaft in Kairo vom Moslemob mit schwarzer Dschihad-Flagge in der Hand angegriffen. Aber kein Grund zur Sorge, Islam bedeutet ja Frieden und Toleranz!

    • 11. September 2012 um 20:35 Uhr
    • Bellfruta87
  196. 208.

    H,lau und andere behandeln bestimmte migranten zum teil paternalistisch, mit viel nachsicht, wie man kinder behandelt. Hat auch schon fast was rassistisches, wenn man gleiches nicht gleich behandelt. Auf dem wegen zur demo haben kurden „zahlreiche“ türken angegriffen und verprügelt. Warum w? weil sie türken waren. Rassismus pur, wird aber nicht so genannt.

    • 11. September 2012 um 20:39 Uhr
    • ernsthaft
  197. 209.

    Man sollte m.E. (und kann m.E. eigentlich auch) nicht von Herrn Lau erwarten, dass er seinen wesentlichen Lebenszweck und -inhalt darin sieht, die weit divergierenden Ansichten seiner Foristengemeinde als die alleinseligmachende und seinige abzubilden und zu verkörpern.

    Ich meinerseits halte es subjektiverweise für eine erfreuliche und völlig zureichende Sache, dass auf dem JL-Blog dankbarerweise dem weiten Spektrum von ansichtverkündenden Kommentatoren die Möglichkeit gegeben ist, in einem im Medienabereich ansonsten unüblich-ungewohnt freien Maße Meinungen, Überzeugungen, Kenntnisse auszutauschen.

  198. 210.

    Medienbereich

  199. 211.

    … Wenn letzes Wochenende 80 Polizisten von 2.500 gewaltbereiten und gewalttätigen Kurden unter Anfeuerung von weiteren 1000 Genossen eingekesselt, gejagt und aufgrund Deeskalierung vertrieben wurden – … Ich finde es beschämend dass in diesem Zusammenhang selbst hier bei Zeit online ganz pauschal die Polizei als … zuschlagende Truppe dargestellt und mit einer Redaktionsempfehlung honoriert wird … Polizei, die zu dem Vorfall von den Ordnern angefordert wurde, zahlenmäßig weit unterlegen und deeskalierend agierend, auf Aufrechterhaltung der Ordnung und Mäßigung verpflichtend angehalten – und dann solche Aussagen in dieser Zeitung! …

    – D’accord ! –

  200. 212.

    Na, dann nutze ich noch einmal die Gelegenheit, nicht um meine Ansicht zu verkünden, s.o., sondern um noch einmal die Ergebnisse einer kürzlichen Untersuchung in Erinnerung zu rufen:
    „Laut einer neuen Studie zu deutsch-türkischen Lebenswelten wünschen sich 46 Prozent der Türken in Deutschland, dass hier irgendwann mehr Muslime als Christen wohnen. Religiöse Vorurteile nehmen zu.“
    http://bit.ly/QD8iJU

  201. 213.

    209
    Da haben sie wohl recht. Aber der versuch die meinung der zeitleser, also der kunden zu beeinflussen mit zum teil fragwürdigen mitteln (Thema betreuungsgeld. Schlagzeilen über Wissenschaftliche untersuchungen die angeblich etwas beweisen und sich bei näherer betrachtung auf andere personengruppen nämlich vorschulkinder beziehen) empfinde ich, unabhängig von meiner einstellung zum thema, als unangemessen- Die beispiele lassen sich leider (zb lau/breivik/podeutschland) vortsetzen. Es handelt sich hier nicht um journalistische fehler, sonder den versuch seine leser(kunden) zu beeinflussen, härter ausgedrückt zu manipulieren.

    • 11. September 2012 um 21:42 Uhr
    • ernsthaft
  202. 214.

    Guter Blogpost. Es stimmt tatsächlich, was darin steht. Und ich habe angesichts der Beschneidungs“debatte“(die mich davon überzeugt hatte, dass Antisemitismus tief in der Gesellschaft weiterhin wirkt) mehr und mehr den Eindruck, dass bei der „Solidarität“ gegen Antisemitismus im vorliegend beschriebenen Fall nicht das Opfer im Zentrum der Betrachtung steht, sondern vor allem der Täter. Und dabei nicht die Person an sich, sondern sein Merkmal „Moslem“. Manchmal bekomme ich den Eindruck, die Deutschen haben Hass als zur Hochkultur zugehörig definiert.

    • 11. September 2012 um 22:05 Uhr
    • NDM
  203. 215.

    @ ernsthaft – # 213 – selbstredend teile ich persönlich Ihre Skepsis u. kritische Haltung, wie in Ihrem Posting dargestellt

    [[ – aside: übrigens gefällt mir Ihr relativ sachlicher, offenbar von keiner zu erfüllenden göttlichen Vorsehung getriebener und folglich recht unmissionarischer (!) Stil – ]]

  204. 216.

    Der Autor schreibt:
    Und wenn dann ein Deutschtürke irgendwann resigniert meint, er würde sich doch in der Türkei sicherer fühlen hinsichtlich der aktuellen Bedrohungslage , dann applaudiert der Mob auch noch.

    evo der besagte Deutschtürke mhr Sicherheit in der türkei sucht, möge er die europäische Kriminalstatistik bemühen.
    diese wies für den Zeitraum 1990 – 2010 durchschnittlich 900 vollendete Mord- + Totschlagsdeikte aus (einschließlich der 182 Nazimorde).
    Die entsprechende M.+T-Rate der Türkei wurde mit etwa 3000 beziffert.

    Bitte nicht falsch verstehen, jedes Mordopfer ist eines zu viel und rassistische Tötungsdelikte in Dt.land wiegen besonders schwer.

    Dennoch (und das auch an die Xenophobiker) sind wir nach Österreich und Schweiz das 3. sicherste Land Europas und damit eines der sichersten Länder der Welt.
    Ein möglicher Grud, warum seit 1950 16 Millionen Menschen nach Dt.land eingewandert, bzw. mit ihren Familien hier geblieben sind.

    • 11. September 2012 um 22:29 Uhr
    • laurin
  205. 217.

    Das jüdische Opfer hat als Rabbianer eine gesellschaftlich hohe Stellung. Die moslemische Opfer sind keine Leute. Für sozial schwache Opfer interessiert sich die Gesellschaft kaum.

    Herr Lau, wen meinen Sie mit „wir“?

    Und interessieren Sie sich auch für Opfer von anderen Gewalttaten, oder nur für Opfer von Rechtsextremismus?

    • 11. September 2012 um 22:38 Uhr
    • clair11
  206. 218.

    215
    Danke publicola

    • 11. September 2012 um 22:38 Uhr
    • ernsthaft
  207. 219.

    @ kc – Danke für den Link.

  208. 221.

    @ 212

    Tja, einschlägige Umfragen, Studien, Publikationen, ihre Zahl scheint mittlerweile endlos.
    Nur traut sich noch kein „Entscheider“ die realistische Folgerung zu formulieren, nämlich, dass es gar nicht mehr im Kern um eine Integrationsproblematik geht, sondern um die Etablierung eines zweiten Staatsvolkes.

    • 11. September 2012 um 22:48 Uhr
    • Leon_
  209. 222.

    @NDM:

    dass bei der “Solidarität” gegen Antisemitismus im vorliegend beschriebenen Fall nicht das Opfer im Zentrum der Betrachtung steht, sondern vor allem der Täter. Und dabei nicht die Person an sich, sondern sein Merkmal “Moslem”.

    Für mich steht vor allem das Tatmerkmal „Gewalt“ im Vordergrund. Ich will nicht in einem Staat leben, wo Menschen auf der Straße zusammengeschlagen werden, egal, welcher Religion sie angehören und egal, welcher Religion der Täter angehört. Dass diesmal ein Jude Opfer der Gewalt geworden ist, kommt natürlich insofern gelegen, als dass es – aufgrund der deutschen Vergangenheitskomplexe – die Deutschen nochmal aufrütteln kann für das Problem einer Gewalt, die längst mit einem Achselzucken abgetan und in den Agenturmeldungen versteckt, wenn nicht gleich ignoriert wird, wenn die Opfer „normale“ Deutsche oder Ausländer sind. Oder bin ich deswegen jetzt ein Antisemit?

    • 11. September 2012 um 22:48 Uhr
    • Arjen van Zuider
  210. 223.

    Interessant, wie muslime wiedermal und wegen was – meinen ausflippen zu müssen:
    http://www.welt.de/politik/ausland/article109157668/Tausende-Aegypter-attackieren-US-Botschaft-in-Kairo.html

    Inte:ressant auch der satz:
    „Die Botschaft hatte zuvor in einer Erklärung „die fortgesetzten Bemühungen fehlgeleiteter Individuen, die religiösen Gefühle der Muslime zu verletzen“, verurteilt.“

    Die religiösen gefühle der Muslime stehen a.) nicht unter artenschutz oder sonstwas, und b.) berechtigt sie nicht völlig auszuticken wie tiere.
    Auc ist sogar nach ihrer ‚Religion‘ mohammed nur ein mensch und kein gott – aber durch ihr verhalten machen sie ihn zu ihrem gott.

    • 11. September 2012 um 22:48 Uhr
    • Zagreus
  211. 224.

    Noch ein Link zu einem Artikel von Bernd Ulrich, der vor bald 2 Wochen in der Print-ZEIT erschien und jetzt auch online gestellt ist und auf den ich schon einmal verwies:
    http://bit.ly/QDa8dM

  212. 225.

    PS – bei der verlinkten in der WELT publizierten Studie (Zusammenfassung) verlangt die intellektuelle Redlichkeit, jenseits der Schlagzeilen-Titelüberschrift „Türkische Migranten hoffen auf muslimische Mehrheit“ auf die Graphik Seite 2 hinzuweisen,
    wobei die über einen Zwei-Jahres-Zeitraum ermittelten Tendenzen auch lediglich vermutlich eine vorübergehende Volatilität von oszillierenden Einstellungen wiedergibt bzw. wiedergeben kann:

    – Der These, dass Atheisten minderwertige Menschen seien, widersprechen 75% der befragten türkischstämmigen Migranten,

    – der These, Juden seien minderwertige Menschen, widerspricht ein wesentlich höherer Prozentsatz, nämlich 82%, der Befragten,

    – ein noch größerer Prozentsatz, 92%, widerspricht der These,
    dass Christen minderwertige Menschen seien.

    Ich denke, eine relevante Meinungsbasis, die es in hier oft diskutiertem Zusammenhang unbedingt zu beachten gilt.

    http://tinyurl.com/cdnklc4

  213. 226.

    Zu 222.

    Das sehe ich ähnlich. Es werden tagtäglich Menschen auf der Strasse zusammengeschlagen, belästigt und bedroht. Und keiner interessiert sich für die Opfer. Ihnen wird sogar oft unterstellt, dass sie mit ihrem Verhalten die Gewalttat provoziert haben könnten, oder man geht davon aus, dass es sich um private Streitigkeiten handelt.

    Über diese Taten wird meistens auch nicht berichtet, weil sie alltäglich passieren.

    Nur mit bestimmten Attributen (hier Rabbiner) wird der Fall interessant für die Presse.

    • 11. September 2012 um 22:55 Uhr
    • clair11
  214. 227.

    Video zu den Protesten gegen einen (offenbar von niemandem in Ägypten bislang in Augenschein genommenen und also wohl völlig unbekannten) in den USA hergestellten angeblichen Anti-Islam-Film vor der amerikanischen Botschaft in Kairo:
    http://www.guardian.co.uk/world/video/2012/sep/11/egyptian-protesters-us-embassy-cairo?newsfeed=true

  215. 228.

    @Publicola, klar, man muß auch das Positive sehen, das läßt die beiden anderen Grafiken aber nicht verschwinden.

    „vermutlich eine vorübergehende Volatilität von oszillierenden Einstellungen“

    Ob da Einstellungen über 2 Jahre erfragt oder jeweils Momentaufmnahmen wiedergegeben werden, kann ich nicht erkennen, da DIE WELT keinen Link zur Originalstudie gibt.

  216. 229.

    221 leon
    Zweites staatsvolk ? Ironie ? Wir leben in der großartigen historischen situation, in anerkannten grenzen , mit allen nachbarn in frieden zu leben. Ein zweites staatsvolk wie immer man so etwas organisieren will (territorial ?.) birgt erhebliche risiken. Warum sollte bei uns funktionieren was fast nirgendwo funktioniert ?

    • 11. September 2012 um 23:30 Uhr
    • ernsthaft
  217. 230.

    „Tja, einschlägige Umfragen, Studien, Publikationen, ihre Zahl scheint mittlerweile endlos.
    Nur traut sich noch kein “Entscheider” die realistische Folgerung zu formulieren, nämlich, dass es gar nicht mehr im Kern um eine Integrationsproblematik geht, sondern um die Etablierung eines zweiten Staatsvolkes.“

    Darauf bin ich auch gespannt, @Leon, wie „die Etablierung eines zweiten Staatsvolks“ aussehen wird.
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß mehr als eine kleine Gruppe insbesondere der muslimischen Migranten willens oder in der Lage ist, in Sprache, Kultur und Geschichte der „Deutsch-Deutschen“ einzusteigen.

    Noch eine Studie:
    1.3.1 Integration, Assimilation, Separation – worum geht es?
    http://bit.ly/UI8esU

  218. 231.

    @ kc – verlangt die intellektuelle Redlichkeit – dieser Quasi-Vorwurf war durchaus nicht gegen Sie gerichtet (warum wohl habe ich den von Ihnen ermittelten Text nochmals und mehrmals verlinkt?), sondern gegen die Art der Zusammenfassung in der WELT, die die von mir erwähnten Fakten/Graphiken innerhalb des Textes selbst mehr oder weniger ignoriert.

  219. 232.

    @ ernsthaft

    Nein, leider keine Ironie – ich führe das gerne bei Gelegenheit aus.
    Und zu den Konsquenzen, die werden teils tragisch sein; die Organisierung verläuft nicht so sehr neuzeitlich territorial, eher nach einem Personalprinzip.

    • 11. September 2012 um 23:47 Uhr
    • Leon_
  220. 233.

    OT – Sandmonkey fasst seine bisherigen zwar relativ kurzen, schmerzhaften,
    doch sehr intensiven und effektiven Konkret-Erfahrungen
    mit ägyptischer Partei-Politik sowie
    mit dem politischen Verhalten seiner Landsleuten
    zusammen
    in Form eines Ratgeber-Manuals
    für die von ElBaradei gegründete (säkulare) Sammlungsbewegung, der ‚Al-Dostour‘-Partei:
    http://thedailynewsegypt.com/2012/09/10/ten-tips-to-the-dostour-party/

  221. 234.

    230
    So pessimistisch sehe ich die situation nicht. Unsere konsumgesellschaft wird auch bei unseren muslimen mittelfristig berufstätigkeit/emanzipation der frauen wirkung zeigen, Zuwanderer aus europäischen bzw nicht islamischen ländern soweit notwendig. Wir müssen künftig , rechtsstaatlich naturlich, selbstbehauptung über falschverstandene liberalität stellen. Wir haben es selbst in der hand, noch.

    • 11. September 2012 um 23:56 Uhr
    • ernsthaft
  222. 235.

    @ernsthaft,
    es gibt Liebesheiraten, Vernunftehen und arrangierte Ehen, um das einmal so zu kategorisieren.

    Das Zusammenleben mit Zugewanderten der größten Gruppe der Türken gleicht in meinen Augen einer arrangierten Ehe, bei der die USA und in Folge große Industriebetriebe den „wedding-planner“ machten.

    Das heißt nicht, daß ich und wahrscheinlich die anderen hier auch und ebenso die meisten „Deutsch-Deutschen“ nicht Zuwanderer kennen, die sie schätzen und mit denen sie gut auskommen, aber ich habe nicht den Eindruck, daß in der Gesamtheit so bald eine Liebe draus wird.

    Denen, die die Chance der Zuwanderung ergriffen, ist ebenso wenig ein Vorwurf zu machen wie denen, die die zunehmende Veränderungen ihrer Lebenswelt mit Bedauern sehen.

  223. 236.

    235

    Allerdings ist das auch keine Entschudigung dafür, Leute zu verprügeln oder Häuser an zu zünden.

    • 12. September 2012 um 00:01 Uhr
    • clair11
  224. 237.

    232
    „ich führe das gerne bei Gelegenheit aus.“

    Das würde ich dann gerne lesen, @Leon.

  225. 238.

    235
    Es fragt sich über welche probleme wir reden. Prügeleien, mal ein mord oder bombenanschla ? Dann haben sie recht. Reden wir über größere probleme(klingt jetzt doof) wie leon sie andeutet, ich denke dann an verhältnisse wie zb im kossovo, dann haben wir es noch in der hand. Meine meinung. Wir mussen es wollen.

    • 12. September 2012 um 00:10 Uhr
    • ernsthaft
  226. 239.

    Ich finde auch, man sollte mehr das positive sehen; anstatt immer nur:

    hxxp://www.guardian.co.uk/world/2012/sep/12/american-killed-consulate-benghazi

    sollte man auch mal zur Kenntnis nehmen, dass Al Kaida z. B. beim Westen um einen Waffenstillstand ansucht (wohl Perserstress …).

    The brother of al Qaeda leader Ayman al Zawahiri is proposing to mediate a peace deal between the West and Islamists

    http://www.youtube.com/watch?v=aK8p6rlZ9qU&feature=plcp

    Ist doch eine gute Nachricht, dass die 11 Jahre nach 9/11 gerne mal ein Päusschen hätten mit dem Westen, um sich dringenden innerregionalen Angelegenheiten zuzuwenden. Das wollten die ja sowieso – und das kommt jetzt halt etwas anders, als sie dachten.

    Schafft ein, zwei, viele Staatsvölker … !?

    Ich finde da die Entwicklung in Anatolien viel gravierender; und da sollte man wegen Mannheim nicht kleinlich sein. Wenn zwei Große Völker (o.k. eins von beiden …) sich unhintergehbar zu einer großen geschichtlichen Kräftefeststellung um die Zukunft ihres Lebensraumes verstehen ….

    dann hat das gefälligst auch etwas Erhabenes, ja Ehrfurchgebietendes.

    Soviel Ethnogenese-Musikalität sollte man sich durch all die schrägen multikulturellen Spiritualchoräle hindurch doch noch bewahrt haben.

    Und ein wenig geschichtlichen Sinn sollte man vielleicht auch über all die Kurzlebigkeit unserer Zeiten hinweg hinübergerettet haben.

    Wir sollten einfach mehr Mut haben, unseren inländischen Mitbürgern auch mal zu ihren Märtyrern zu gratulieren, dann würden sie auch merken, dass wir durchaus auch das Herz am richtigen Fleck haben können; ich meine … wenn wir wollen.

  227. 240.

    absolutes OT – To Whom It Concerns – Epikur und Lukrez oder: Wie die Moderne (Renaissance) begann – (Buchbesprechung in der NZZ):
    http://mobile.nzz.ch/von-abweichungen-und-einer-epochenwende-1.17449379

  228. 241.

    Thomas Holm, ich hatte Ihren Blick auf die Dinge schon vermißt!

    • 12. September 2012 um 09:05 Uhr
    • Serious Black
  229. 243.

    Wundert Sie das? Wenn Schwachmaten Amerika regieren, werden halt die Botschaften gestürmt.

    • 12. September 2012 um 09:10 Uhr
    • MTR
  230. 244.

    Aha. Und deshalb sollen das künftig noch größere Schwachmaten tun.

    • 12. September 2012 um 10:07 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  231. 245.

    Ich wüsste nicht, dass Carter noch einmal zur Präsidentenwahl antritt.

    • 12. September 2012 um 10:11 Uhr
    • MTR
  232. 246.

    No mention was made to the invasion of the embassy or the insult to the symbol of the United States that is as dear to Americans than Islam is to Egyptians. Rather than making it clear that this breach of diplomatic immunity and common decency requires the apology of the Egyptian government and the punishment of those responsible, the Obama administration bowed and apologized.

    http://www.commentarymagazine.com/2012/09/11/sound-familiar-islamists-storm-u-s-embassy-and-america-apologizes-obama-carter/

    • 12. September 2012 um 10:39 Uhr
    • MTR
    • 12. September 2012 um 10:57 Uhr
    • MTR
    • 12. September 2012 um 10:58 Uhr
    • Mamas Liebling
  233. 249.

    Und hier die Reaktion auf den Trailer oben:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-09/bengasi-botschaft-angriff

    • 12. September 2012 um 10:59 Uhr
    • Mamas Liebling
  234. 250.

    Lügen fliegen auf, aber sie können mit Gewalt als Wahrheit etabliert werden. Und wenn sie wieder auffliegen, dann kann man sie wieder mit Gewalt als Wahrheit etablieren.

    Dem sagt man dann Fortschritt.

    • 12. September 2012 um 11:09 Uhr
    • Mamas Liebling
  235. 251.

    MTR hat in Kommentar 248 auf einen anderen ganz aktuellen Fall islamischer Toleranz in Großbritannien aufmerksam gemacht. Wo Channel 4 eine Doku über Islam gemacht hat, welche mit Hilfe von wissenschaftlicher historischer Betrachtung ein paar islamische Wahrheiten unter die Lupe nimmt.

    Hier eine sehr zutreffende Betrachtung der Vorgänge rund um diese Doku: http://www.youtube.com/watch?v=LIr2LuCF3k4

    • 12. September 2012 um 11:43 Uhr
    • Bellfruta87
  236. 252.

    @MTR

    …the Obama administration bowed and apologized.

    Ja klar, Romney will not apologize. Sie fallen auch auf jeden Strohmann rein, wenn er nach rechts fällt.

    Mit derselben Logik konnte man auch argumentieren, Bush II sei Schuld an 9/11. Oder die GOP ganz allgemein.

    Oh, wait…

    http://www.nytimes.com/2012/09/11/opinion/the-bush-white-house-was-deaf-to-9-11-warnings.html

    Mal ganz von den anderen Angelegenheiten ab, die Bush verbockt hat. Miss me yet-Shirts irgendwo gesehen auf dem RNC? Ich nicht.

    • 12. September 2012 um 11:45 Uhr
    • Boothby
  237. 253.

    Angeblich wurde der US-Botschafter in Libyen, Christopher Stevens, sowie drei weitere Diplomaten bei dem Angriff auf die Botschaft getötet.

    http://inagist.com/all/245812732069306368/

    (mit links zu ahram; aje; inzwischen meldet das auch reuters.)

    • 12. September 2012 um 11:50 Uhr
    • MM
  238. 254.

    Dank an die Vorblogger!
    Das war aber nicht nötig: ich hatte den Kaffee doch ohnehin gerade auf!

    The shape of things to come.

    „a black Islamic banner that is associated with al-Qaeda“ wird bei ZO zu“eine schwarze Fahne mit einer islamischen Inschrift“.

    „Sam Bacile, der Drehbuchautor, Produzent und Regisseur des Films, gegen den sich der Protest richtete, sagte, er habe mit solch einer Reaktion nicht gerechnet. „Es tut mir leid für die Botschaft“, sagte er . „Ich bin wütend.“ Er sei Jude und kenne die Region. Der Film zeige, wie koptische Christen in Ägypten unterdrückt würden. Der vollständige Film sei noch nicht gezeigt worden, Angebote für einen Vertrieb habe er bisher abgelehnt. Ägyptischen Medien hatten seit mehreren Tagen über den Film berichtet und zeigten Ausschnitte. Konservative Geistliche verurteilten das Video.

    Der Film ist auch auf YouTube zu sehen. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, die Website werde das Video nicht entfernen.“
    http://bit.ly/PbuitW

    Hat jemand den link zum Film bei youtube?

  239. 255.

    @ By

    Erst lesen, dann verlinken:

    On July 24, Mr. Bush was notified that the attack was still being readied, but that it had been postponed, perhaps by a few months. But the president did not feel the briefings on potential attacks were sufficient, one intelligence official told me, and instead asked for a broader analysis on Al Qaeda, its aspirations and its history. In response, the C.I.A. set to work on the Aug. 6 brief.

    „Deaf to warnings“ sieht anders aus.

    • 12. September 2012 um 12:11 Uhr
    • MTR
  240. 256.

    @ kc

    Bellfruta hat einen 13-minütigen-Ausschnitt verlinkt (#247), welchen ich auch gesehen hatte. Längere Ausschnitte bisher nicht zu finden, die 13 Minuten reichen aber auch: Der Streifen scheint extrem billiger Trash und einfach nur lahm zu sein.

    Die weitaus größerer Beiweislast wirft das Ganze aber auf jene islamistischen Figuren, die den Mob zur Gewalt aufstacheln. Es ist ein Trauerspiel.

    • 12. September 2012 um 12:12 Uhr
    • MM
  241. 257.

    Hier der Link zur C 4 Sendung, die nicht ausgestrahlt wird (aber online ist):

    http://www.channel4.com/programmes/islam-the-untold-story/4od

    • 12. September 2012 um 12:14 Uhr
    • Mamas Liebling
  242. 258.

    Der Historiker Tom Holland, der für den C4 Film geradesteht (The Untold Truth) hat auch ein entsprechendes Buch geschrieben (er schreibt sehr sehr lesbar, ich habe Persian Fire gelesen)

    http://www.tom-holland.org

    • 12. September 2012 um 12:19 Uhr
    • Mamas Liebling
  243. 259.

    @MM:

    Der Streifen scheint extrem billiger Trash und einfach nur lahm zu sein.

    Die Freiheit der Kunst darf nicht abhängig gemacht werden von der künstlerischen Qualität. Und selbst wenn man die Kunstfreiheit mal außen vor läßt und den islamischen Staaten das Recht zuspricht, den Film nach Herzenslust zu zensieren, ist Gewalt gegen Menschen, die nichts als die Nationalität mit dem Film teilen, doch vollkommen inakzeptabel. Anderswo nennt man das Rassismus.

    • 12. September 2012 um 12:20 Uhr
    • Arjen van Zuider
  244. 260.

    252
    @Bf87
    An Salman Rushdie mußte ich auch gleich denken.

    Shariah regiert Channel 4.
    http://bit.ly/Pbv3TJ

    „Der Islam“ ist ein derart wirksames und bewährtes Macht-, Disziplinierungs- und Manipulierungsinstrument, solange -zig Millionen Menschen an die eine oder andere seiner Varianten „glauben“, insbesondere die wachsende Zahl der perspektivlosen jungen Männer, daß er von seinen Angehörigen mit Zähnen und Klauen verteidigt wird.

    Mit verbrecherischen Aktionen wie in Ägypten macht man nicht nur den Adressaten sondern auch den nicht applaudierenden Ägyptern klar, was sie erwarten könnte, wenn sie den gerade regierenden Islam nicht ernst genug nehmen.

    Vielleicht haben diese Fanatiker eine dumpfe Ahnung, daß nicht sehr viel übrig bliebe, wenn sie auf einmal ohne die Krücke „Islam“ in der Wüste ständen.

  245. 261.

    243 – MTR – Diese „Schwachmaten“ stürmen Mond und Mars, und zwar punktgenau –

    hier auf Erden fühlen sich Manche schon als Weltherrscher, wenn sie Botschaften stürmen und Menschen ihre Vorstellung vom Leben Heute im 8. Jahrhundert nach Chris … äh, also ihren Lebensablauf verbreiten wollen der im Leben des Mohammed abläuft ….

    Ich bekenne: Ich für meinen Teil lebe lieber als Schwachmate denn als religiös Versklavter!

  246. 262.

    @ AvZ

    Natürlich. Kein Widerspruch meinerseits.

    Zum Film:

    The film was made by an Israeli filmmaker, Sam Bacile, who has gone into hiding.

    The film was promoted by Morris Sadek, an extreme anti-Muslim Egyptian Christian campaigner who lives in California.

    Speaking by phone to the Associated Press from an undisclosed location, writer and director Bacile remained defiant, maintaining his stance on Islam as “a cancer” and that he intended his film to be a provocative political statement.

    Bacile admitted he had not anticipated such a furious reaction to his film and said: „I feel sorry for the embassy. I am mad“.

    The 56-year-old filmmaker said he believed the movie will help his native land by exposing Islam’s flaws to the world.

    „My plan is to make a series of 200 hours“ about the same subject.

    He also said the film was produced in English and that he did not know who had dubbed it in Arabic.

    The full film has not been shown yet, he said, and he said he has declined distribution offers for now.

    The two-hour movie, „Innocence of Muslims“, cost $5m to make and was financed with the help of more than 100 Jewish donors, said Bacile.

    Sadek said that he had promoted the video on his website and on certain TV stations, which he did not identify.

    http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2012/09/20129112108737726.html

    PS: Obama ist jetzt Carter 2.0; das Datum: zufällig der 11. September; keine zwei Monate mehr bis zur US-Wahl…

    Alles Zufall?

    In the meantime:

    Obama administration disavows Cairo apology

    politico.com/politico44/2012/09/white-house-disavows-cairo-apology-135247.html

    The Romney campaign accused the Obama administration of sympathizing with the protests in a statement released after the administration statement.

    Das ist dann schon ziemlich perfide.

    • 12. September 2012 um 12:50 Uhr
    • MM
  247. 263.

    Zitat zum Tagesgeschehen:
    „Wenn die Kunstfreiheit missbraucht wird, um gegen eine Religion mobil zumachen, dann ist das ein Anschlag auf die Zivilgesellschaft.“
    (NRW-Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider im Frühjahr über das Zeigen der Mohammed-Karikaturen)

    • 12. September 2012 um 12:52 Uhr
    • Leon_
  248. 264.

    Argumente gegen den Film von Tom Holland:

    http://www.youtube.com/watch?v=D9-lgc9GsC4

    • 12. September 2012 um 12:57 Uhr
    • Mamas Liebling
    • 12. September 2012 um 12:57 Uhr
    • MM
  249. 266.

    @Leon_

    Wenn Politiker wüssten, was Demokratie und Meinungsfreiheit ist, dann wären wir schon ein Stück weiter.

    • 12. September 2012 um 12:59 Uhr
    • Mamas Liebling
  250. 267.

    @ MM #264

    Auch wenn sich seit der Rushdie-Fatwa die Ansicht etabliert hat, wir müßten unsere Meinungsfreiheit von ein paar bekloppten Mullahs am anderen Ende der Welt beschneiden lassen, ist es nicht im Westen afaik nicht strafbar, einen solchen Film zu machen und zu verbreiten.

    Natürlich ist das Datum kein Zufall. Irgendein gelangweilter Mullah sitzt den ganzen Tag am Rechner und sucht nach neuen ‚Gründen‘ für den Jihad gegen den ‚Großen Satan‘.

    • 12. September 2012 um 13:01 Uhr
    • Serious Black
  251. 268.

    … ist es im Westen afaik nicht strafbar…

    • 12. September 2012 um 13:02 Uhr
    • Serious Black
  252. 269.

    „Das ist dann schon ziemlich perfide.“

    Aber nicht zu perfide, als dass nicht Muslime – die ja sonst nicht immer die Hellsten sind – sofort ihren Part kapieren und beherzt übernehmen.

    Diese vollverspasstete Dritte-Welt Respektideologie macht eine Demokratie nach der anderen kaputt. Ausgerechnet der geistige Hintergrund davon, dass die Dritte Welt: dritte Wahl geblieben ist, wird zum Erlösungszusammenhang für das Zusammenleben hochgeschrieben.

    Geht es selbsthasserischer, selbstmörderischer …

    „Indian cartoonist on sedition charges – Protesters slam the arrest of a cartoonist on sedition charges as an attack on free speech, CNN’s Mallika Kapur reports“ (sedition = Zersetzung)

    Die Dritte Welt schlabbert diesen westlichen Toleranz+ Respektmüll auf und torpediert sich damit selbst den Anschluß zur westlichen Zivilisation.

    Muss man noch sagen, dass das alles auf Assads Chancenkonto gebucht wird ?

  253. 271.

    240 publicola
    Der buchtipp ist im epikureischen sinne nicht nett.
    Trotzdem danke

    • 12. September 2012 um 13:32 Uhr
    • ernsthaft
  254. 272.

    @MM
    Zum Embassy Statement: vor Ort werden die geahnt haben,in welcher Gefahr sie sind.

    Und danke für die Info zu dem „Schmuddelfilmchen“.
    Ich stelle dann auch mal Verschwörungstheorien auf:
    „Interessierte jüdische Kreise finanzieren und produzieren einen höchst provikativen Film über „den Islam“, von dem Teile rechtzeitig vor dem 11. September und in der Endphase des US-Wahlkampfs in Umlauf gesetzt werden, um durch die vorhersehbaren nahöstlchen Reaktionen Obam auf die Linie der israelischen Politik einzuschwören.“
    Oder so ähnlich.

    Ich weiß nicht,ob es wirklich ein „Schmuddelfilmchen“ ist, aber der Trailer ist einfach nur billig und blöd.
    Nebenbei: „Das Leben des Brian“ verletzte ebenso meine geschmacklichen Gefühle.
    ———–

    Ganz furchtbar finde ich, daß der seriöse Film des britischen Historikers für Channel4 dem vorauseilenden Gehorsam der muslimischen Lobby im Lande zum Opfer gefallen ist.
    Kann man den im Netz sehen?

  255. 273.

    Jeden Monat eine Mohammedkarikatur oder ein Mohammedfilm. Hundert mal und immer aus einem anderen Land. Dann werden die Moslems wohl endlich begreifen, dass sie den Ungläubigen keine Vorschriften zu machen haben.

    • 12. September 2012 um 13:46 Uhr
    • pinetop
  256. 274.

    271
    @kikl

    Die doch so aktive und eloquente Frau S.-Piltz, der Jörg Lau sein Forum zur Verfügung gestellt hat, ist hier – zumindest erkennbar – noch nicht aufgetaucht.

    Sie hätte doch hier die Gelegenheit ihre Sicht der Dinge zu vertiefen und zu verteidigen!

    Ich habe den Eindruck, die Generation der „neuen Deutschen“, als welche sich die medial und politisch aktiven Migranten sehen, zeigt keine Neigung, sich mit den im Namen des Islam in anderen Ländern begangenen Verbrechen und geführten Kriegen weiter zu beschäftigen – jedenfalls nicht in dem Sinne, daß das irgendetwas mit ihnen und ihrer Wahrnehmung durch die „weißen christlich geprägten Deutschen“ -so Frau S.-P. – zu tun hätte.

    Diese „neuen Deutschen“ sind in einem Rechtsstaat aufgewachsen, wie ihn muslimische Mehrheiten nirgendwo kennen (oder?) und sind sich vielleicht auch gar nicht darüber Klaren, wie schnell es mit auch ihrer Freiheit vorbei sein könnte, wenn dank wachsender Zahl der Muslime auch die fundamentalen Strömungen an Einfluß gewinnen können.

  257. 275.

    @kc:

    Nebenbei: “Das Leben des Brian” verletzte ebenso meine geschmacklichen Gefühle.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Life_of_Brian#Religious_satire_and_blasphemy_accusations

    • 12. September 2012 um 14:03 Uhr
    • Arjen van Zuider
  258. 276.

    @ kc

    Kann man den im Netz sehen?

    Ich hoffte zunächst hier:

    channel4.com/programmes/islam-the-untold-story/4od

    aber: Rights agreements mean that our 4oD service is only available in the UK and the Republic of Ireland.

    Habe kurz recherchiert. Hier isser:

    http://mrctv.org/videos/islam-untold-story

    • 12. September 2012 um 14:13 Uhr
    • MM
  259. 277.

    Vielen Dank, @MM
    Guck‘ ich mir heut‘ abend an.

  260. 278.

    @MTR

    “Deaf to warnings” sieht anders aus.

    September ist ein paar Monate nach Juli. Steht doch da. Wäre das unter Obama/Clinton passiert, häten sie

    Yet, the White House failed to take significant action. zitiert.

    Was wollte er denn so dringendes wissen? Ob die WMD bei Quaida haben?

    Wie auch immer, Obama zu unterstellen, er wäre verantwortlich für die Botschaftsstürmung ist nicht mal mehr grotesk.

    • 12. September 2012 um 16:03 Uhr
    • Boothby
  261. 279.

    278
    Frau s-piltz wird sich auch nicht dazu äußern , ob sie im dar el harb lebt und ob sie alle nichtmoslems die hier leben als harbis ansieht. Wiki und die links geben unter diesen begriffen leider ein ganz „gutes“ bild über den propheten und seine gefährten. Oder fr S-piltz trauen sie sich ? Einer ihrer sympatisanten ? HIER geht es nur um den austausch von argumenten. In pakistan und anderen islamisch geprägten gesellschaften sehe es schon anders aus. Da kann der vorwurf der blasphemie schnell den kopf kosten.

    • 12. September 2012 um 16:14 Uhr
    • ernsthaft
  262. 280.

    Über den in Libyen ermordeten US-Botschafter Christ Stevens:
    http://www.libyaherald.com/?p=14158

  263. 281.

    # Wenn man den ermordeten US-Botschafter posthum erniedrigen will, dann ist es ‚goldrichtig‘ und definitiv zielführend, derartige Photos zu publizieren.

  264. 282.

    # 285

  265. 283.

    Guck’ ich mir heut’ abend an.

    @ kc

    Machen Sie das. Es ist ein guter Film.

    • 12. September 2012 um 16:40 Uhr
    • MM
  266. 284.

    Wenn man den ermordeten Botschafter posthum erniedrigen will

    Dann sollte man sowas veröffentlichen lassen:

    „The Embassy of the United States in Cairo condemns the continuing efforts by misguided individuals to hurt the religious feelings of Muslims – as we condemn efforts to offend believers of all religions. Today, the 11th anniversary of the September 11, 2001 terrorist attacks on the United States, Americans are honoring our patriots and those who serve our nation as the fitting response to the enemies of democracy. Respect for religious beliefs is a cornerstone of American democracy. We firmly reject the actions by those who abuse the universal right of free speech to hurt the religious beliefs of others.“

    Obama sitzt in der Scheiße wie weiland Carter.

    • 12. September 2012 um 17:37 Uhr
    • unlimited
  267. 285.

    @Publicola

    Ich muss gestehen, das die instrumentelle Interpretation der Ermordung für mich eine weit größere posthume Erniedrigung darstellt als die Veröffentlichung der Fotos.

    Man hätte es den Angehörigen dennoch ersparen können.

    • 12. September 2012 um 17:41 Uhr
    • Boothby
  268. 286.

    @ul

    Das wurde nicht posthum veröffentlicht.

    • 12. September 2012 um 17:49 Uhr
    • Boothby
  269. 287.

    abuse the universal right of free speech

    Übersetzung: Wir sind für Meinungsfreiheit, wenn sie uns passt.

    • 12. September 2012 um 17:55 Uhr
    • Mamas Liebling
  270. 288.

    @Boothby

    „instrumentelle Interpretation der Ermordung“

    Zu sehr wäre ich auf Ihre Interpretation der Ermordung gespannt, aber ich fürchte Sie werden uns keine liefern.

    • 12. September 2012 um 17:55 Uhr
    • Bellfruta87
  271. 289.

    290
    @unlimited

    Dann sollten Sie das hier – von @MM heute verlinkt – aber auch lesen:
    http://abcn.ws/UKnllI

  272. 290.

    @BF

    Dann bleiben wir doch erstmal beim Ausschlussprinzip:

    Obama war es nicht, und als praktizierender Moslem in Tübingen muss man sich das auch nicht vorwerfen lassen.

    Das war mit „instrumentell“ gemeint.

    • 12. September 2012 um 18:06 Uhr
    • Boothby
  273. 291.

    @kc/MM:

    it doesn’t reflect the views of the U.S. government ist aber auch eine ziemliche nichtssagende Floskel.

    • 12. September 2012 um 18:11 Uhr
    • Arjen van Zuider
  274. 292.

    Nevertheless, this video has gradually built momentum in Egypt, with an array of televised sheiks decrying it and vastly overstating its reach and importance.(…)

    (..) the protesters also seemed genuinely unaware just how small a fringe pulpit extremists like Jones control; some seemed to be under the impression that the video was being widely broadcast on multiple American television channels — when in truth most Americans probably never heard of this video until the embassy was attacked.[*] This was essentially a case of an American group of fringe Christian fundamentalists successfully provoking and enraging a similar group of fringe Muslim fundamentalists.

    http://world.time.com/2012/09/11/cairos-u-s-embassy-incident-two-sets-of-fundamentalisms-unleash-havoc/?cid=nlc-dailybrief-daily_news_brief-link6-20120912

    Schon wieder so eine Sch****…

    [*]: The full film has been shown once, to a mostly empty theater in Hollywood earlier this year, said Bacile.
    mynews4.com/content/news/national/story/Anti-Islam-filmmaker-in-hiding-after-protests/ak0ik9rVfEuGLSKNtqT9tg.cspx

    • 12. September 2012 um 18:12 Uhr
    • MM
  275. 293.

    Hohlfrucht: Manchmal kann Naivität echt tödlich sein

    Klar, voll naiv:

    Ambassador Chris Stevens reportedly was killed on Tuesday night after attempting to evacuate the U.S. consulate in Benghazi during an attack by protesters.

    • 12. September 2012 um 18:13 Uhr
    • N. Neumann
  276. 294.

    – Obama –

    “I strongly condemn the outrageous attack on our diplomatic facility. Chris was a courageous and exemplary representative of the United States … Throughout the Libyan revolution, he selflessly served our country and the Libyan people at our mission in Benghazi. As ambassador in Tripoli, he has supported Libya’s transition to democracy. His legacy will endure wherever human beings reach for liberty and justice. I am profoundly grateful for his service to my administration, and deeply saddened by this loss.”

    http://www.libyaherald.com/?p=14169

  277. 295.

    @ By

    Davon, dass Name und Anschrift bekannt gewesen seien steht da nix. Auch nicht von Wissen darüber, dass Teppichmesser und Flugzeuge die Tatwaffen sein würden.

    • 12. September 2012 um 18:22 Uhr
    • MRX
  278. 296.

    – Hillary Clinton –

    “A 21 year veteran of the Foreign Service, Ambassador Stevens died last night from injuries he sustained in the attack on our office in Benghazi.
    I had the privilege of swearing in Chris for his post in Libya only a few months ago. He spoke eloquently about his passion for service, for diplomacy and for the Libyan people.
    This assignment was only the latest in his more than two decades of dedication to advancing closer ties with the people of the Middle East and North Africa
    which began as a Peace Corps Volunteer in Morocco.
    As the conflict in Libya unfolded, Chris was one of the first Americans on the ground in Benghazi. He risked his own life to lend the Libyan people a helping hand to build the foundation for a new, free nation. He spent every day since helping to finish the work that he started. Chris was committed to advancing America’s values and interests, even when that meant putting himself in danger…
    All the Americans we lost in yesterday’s attacks made the ultimate sacrifice. We condemn this vicious and violent attack that took their lives, which they had committed to helping the Libyan people reach for a better future.
    America’s diplomats and development experts stand on the front lines every day for our country. We are honored by the service of each and every one of them.”

    http://www.libyaherald.com/?p=14150

  279. 297.

    @ By

    Davon, dass Name und Anschrift bekannt gewesen seien steht da nix. Auch nicht von Wissen darüber, dass Teppichmesser und Flugzeuge die Tatwaffen sein würden.

    @ MR

    Sagte ich schon mal, dass sowohl Bush-Bashing als auch Obama-Bashing sehr bescheidene intellektuelle Disziplinen sind?

    • 12. September 2012 um 18:30 Uhr
    • N. Neumann
  280. 298.

    @Neumann

    Also ich finde es schon reichlich naiv als Nicht-Moslem und dazu als amerikanischer Botschafter in einem Land des islamischen Frühlings, das voll von Bewaffneten ist, in einer Örtlichkeit zu verweilen, die gegen einen solchen Angriff nicht gewappnet ist.

    @ Hohlfrucht

    Es eher reichlich naiv, anzunehmen, dass amerikanische Botschafter Personenschutzexperten in eigener Sache sind.

    • 12. September 2012 um 18:39 Uhr
    • N. Neumann
  281. 299.

    @MTR

    Aber davon, das CIAler frustriert waren über die Tatenlosigkeit, schon. Und auch davon, dass das releasde Geschnippsel Bush’s Entschlossenheit in ein vom Kontext völlig entleibtes Licht stellt.

    Mir ging es einfach darum, das sie hier mit zweierlei Maß messen.

    Ihre Bissigkeit verliert derbe an Wert, wenn sie die mit solchen „Schwachmat-Obama“-Zitaten kredenzen. Sie heben es doch sonst nicht so mit Inflation.

    • 12. September 2012 um 18:39 Uhr
    • Boothby
  282. 300.

    @MM,

    warum ist da so viel Dummheit überall unterwegs?

    Muslimische Funktionäre in Ägypten und Libyen oder sonstwo hätten diesen dämlichen Film wahrhaftig für ihre Zwecke nutzen können, indem sie ihn und die Absichten seiner Fabrikanten auseinander genommen hätten: sie wären leicht die moralischen Sieger gewesen ohne auch nur die Hand gegen irgendjemand zu heben.

    Aber diesen Funktionären, falls der Mob überhaupt zu kontrollieren wäre, ist es vielleicht lieber, den Zorn ihrer „Schäfchen“ nach außen zu richten.

    Es ist wirklich zum Kotzen!

  283. 301.

    @NN

    Sagte ich schon mal, dass sowohl Bush-Bashing als auch Obama-Bashing sehr bescheidene intellektuelle Disziplinen sind?

    Ja, hast du, aber gebasht hätte ich Bush nur dann, wenn ich ihn tatsächlich für 9/11 verantwortlich gemacht hätte. Was mir im Traum nicht einfallen würde.

    Umgekehrt sieht das schon anders aus.

    • 12. September 2012 um 18:42 Uhr
    • Boothby
  284. 302.

    Demonstration in Tunesien vor der amerikanischen Botschaft

    “ … ein Dutzend Demonstranten waren an diesem Mittwoch, dem 12.09.2012, vor der amerikanischen Botschaft in Tunesien zugegen, um gegen einen den Islam beleidigenden Film …

    une dizaine de manifestants étaient présents, ce mercredi 12 septembre 2012, devant l’ambassade américaine à Tunis, protestant contre un film offensant l’islam.

    http://www.tunisienumerique.com/manifestation-devant-lambassade-americaine-en-tunisie-avec-une-forte-presence-des-forces-de-securite/143512

  285. 304.

    Korrekturergänzung … zu protestieren

  286. 305.

    @NN

    Es eher reichlich naiv, anzunehmen, dass amerikanische Botschafter Personenschutzexperten in eigener Sache sind

    Er war beim peace corps, ergo Guti. Das wird einigen regulars hier schon alles erklären. Zumal der Wunsch nach Erklärungen hier auch zuweilen identisch ist mit der Erklärung selbst.

    • 12. September 2012 um 18:44 Uhr
    • Boothby
  287. 306.

    Er war beim peace corps, ergo Guti.

    @ Boothby

    Auch das noch, das ist ja noch naiver als nur Diplomat in einem islamisch geprägten Land.

    Hätte er nur mal jeden Tag im Internet darauf hingewiesen, dass besonders korantreue Muslime sehr gewalttätig sein können.

    • 12. September 2012 um 18:57 Uhr
    • N. Neumann
  288. 307.

    – die schwarze Flagge der Jihadis –

    A black flag with the shahada*) inscribed in white was spotted on Islamic extremist websites from at least 2001. Even though the historical black banner did not have any inscription, this variant is commonly known as al-rāya „the banner“ or rayat al-`uqab „banner of the eagle“ after the hadith tradition, and has been dubbed the black flag of jihad by western observers. Islamic extremist organizations that used such a black flag include al-Qaeda, al-Shabaab, the Islamic Courts Union, the Islamic State of Iraq and Hizbul Islam (2009).
    _____________________

    *)Die Schahāda ist das Glaubensbekenntnis des Islams. Lā ilāha illā ’llāh(u) ‏لا إله إلا الله‎: „Es gibt keinen Gott außer Gott“ …

    http://en.wikipedia.org/wiki/Black_flag_of_Jihad

  289. 308.

    @ N. *Ich hab keine Argumente mehr, deswegen muss ich mein gegenüber beleidigen* Neumann

    Heul doch.

    • 12. September 2012 um 18:59 Uhr
    • N. Neumann
  290. 309.

    – a case of the tail (Religiöse) wagging the dog (Nation) oder: eine Nation dreht durch –

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/52688/Egypt/Politics-/Egypt-figures-condemn-antiIslam-film,-warn-against.aspx

  291. 310.

    Vielleicht kann man sich hier darauf einigen, daß man den gewaltsamen Tod des Botschafters und der drei weiteren Botschaftsangehörigen bedauert – nicht zuletzt, damit Frau S.-Piltz nicht noch meint, „weiße Deutsche mit christlichem Hintergrund“ interessierten sich noch nicht einmal für die Opfer von muslimischem Rassismus.

  292. 311.

    Kommentar eines (vermutlichen) Amerikaners zu dem al-ahram-Artikel:

    How are Americans supposed to believe that these other countries are intellectual when they behave in such a manner. Shooting rocket propelled grenades over a movie that has never been seen by an American just because it was believed that someone from America did it. As an American, I am tired of the world’s perception of America. It is true that these acts definitely spread the Islamophobia.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/52688/Egypt/Politics-/Egypt-figures-condemn-antiIslam-film,-warn-against.aspx

  293. 312.

    Vielleicht kann man sich hier darauf einigen, daß man den gewaltsamen Tod des Botschafters und der drei weiteren Botschaftsangehörigen bedauert – nicht zuletzt, damit Frau S.-Piltz nicht noch meint, “weiße Deutsche mit christlichem Hintergrund” interessierten sich noch nicht einmal für die Opfer von muslimischem Rassismus.

    Ja, letzteres ist für aufrechte christliche Doitsche natürlich das wichtigste.

    Da fehlt nur noch Dardanellen-Spritti, der darauf hinweist, dass halt jeden Tag irgendwo einer umgebracht wird, dann bedauert KC den gewaltsamen Tod des Botschafters noch doller.

    • 12. September 2012 um 19:18 Uhr
    • N. Neumann
  294. 313.

    @ By

    Der Deppenartikel, den sie da ausgegraben haben suggeriert ein Detailwissen, das es schlicht nicht gab.
    Frust gab es beim FBI, weil man dem Moussaoui nicht genauer aufs Zahnfleisch fühlen konnte, das ging aber juristisch nicht Est mit dem Patriot Act wurden die Grundlagen dafür geschaffen. Aber der ist ja böse.

    • 12. September 2012 um 19:22 Uhr
    • MRX
  295. 314.

    @kc #295

    Dann sollten Sie das hier aber auch lesen

    Die Distanzierung aus dem Weißen Haus kam aber erst nach Stevens Tod. Außerdem fragt man sich ob Washington noch ganz dicht ist:

    „An administration official tells ABC News that “no one in Washington approved that statement before it was released and it doesn’t reflect the views of the U.S. government.”

    Die Kairoer Botschaft gibt also in einer Krisensituation derartige Statements ohne Rücksprache mit der Heimat raus.Lächerlich. Kein Wunder, dass nach dem folgenden Debakel keiner von nichts gewußt haben will.

    • 12. September 2012 um 19:34 Uhr
    • unlimited
  296. 315.

    Wie ernst ein anderer CIA-Berichte nach 9/11 nimmt, hier:

    http://zettelsraum.blogspot.dk/2012/09/marginalie-obama-schwanzt.html?m=1

    • 12. September 2012 um 19:40 Uhr
    • MRX
  297. 316.

    312
    Tut mir leid, @N. Neumann, ich finde, Sie sind ein ziemliches Arschloch!

    Ich versuchte hier eine meines Erachtens unnötige und eher peinliche Debatte darüber, ob der Botschafter denn wohl zu gutmenschlich und beratungsresistent gewesen sei und seinen Tod habe vermeiden können, durch einen „Lehrerinnen“-Hinweis darauf zu beenden, daß hier erst einmal 4 unschuldige Menschen ihr Leben verloren haben.

    Weiterhin habe ich noch einmal in der mir eigenen sarkstischen Weise auf den Ausgangsanlaß dieses Threads verwiesen: wenn Frau S-Piltz meint, „weiße Deutsche mit christlichem Hintergrund“ – und diese Bezeichnung geht auf Frau S.-Piltz zurück, was Sie vielleicht hier nicht gelesen haben – bedauerten die „Opfer des anti-muslimischen Rassismus“ nicht in ausreichendem Maße, dann sollte man ihr hier im Thread nicht noch das Futter bieten, daß diese ihr so mißliebige Gruppe noch nicht einmal die Opfer muslimischen Terrors bedauern, sich also generell als herzlos erweisen.

    Ich weiß, das ist für Sie alles ein bißchen zu hoch, weswegen Sie sich besser weiter mit der Verballhornung Ihnen mißliebiger Kommentatoren beschäftigen – mit dem, was der Blogger tut, wenn er den Tiefpunkt erreicht hat.

    PS Es geht Sie zwar einen Scheiß an: „aufrecht“ bin ich, sogar „aufrichtig“, „deutsch“ bin ich – was immer das heute heißen mag – auch „christlich geprägt“, aber als „christlich“ dürfte sich eine einigen Jahrzehnten Ex-Protestantin wohl nicht unbedingt bezeichnen.

  298. 317.

    @karolachristiane

    Muslimische Funktionäre in Ägypten und Libyen oder sonstwo hätten diesen dämlichen Film wahrhaftig für ihre Zwecke nutzen können, indem sie ihn und die Absichten seiner Fabrikanten auseinander genommen hätten: sie wären leicht die moralischen Sieger gewesen ohne auch nur die Hand gegen irgendjemand zu heben.

    Intellektuelle Feinheit können Sie vergessen. Das funktioniert anders: Drohung und Gewalt. Gehört zu dem, was hier als Frieden gilt.

    • 12. September 2012 um 21:08 Uhr
    • Mamas Liebling
  299. 318.

    Vielleicht leiden die Leute an Nousophobie?

    http://nousophobie.blogspot.ch/2006/11/nousophobie-eine-einfhrung.html

    • 12. September 2012 um 21:14 Uhr
    • Mamas Liebling
  300. 319.

    314
    @unlimited
    Hier dazu nch einmal ein Link von @MRX
    http://bit.ly/QjTa1M

  301. 320.

    »Manchmal kann Naivität echt tödlich sein« – ?? – Chris Stevens I
    – Umstände des Todes von Chris Stevens –

    Rocket-propelled grenades were reportedly fired from a nearby farm, which caused the consulate building to be engulfed in flames. The U.S. ambassador to Libya Christopher Stevens, who was on a visit to the city at the time, died
    either as a result of smoke inhalation

    or when a mortar hit a car in which he tried to escape
    Ziad Abu Zeid, the doctor at the hospital, tried to revive Stevens for 90 minutes.
    According to Abu Zeid, Stevens died of severe asphyxia [Erstickung(stod)] that had caused stomach bleeding.
    http://en.wikipedia.org/wiki/2012_U.S._diplomatic_missions_attacks#Libya

  302. 321.

    »Manchmal kann Naivität echt tödlich sein« – ?? – Chris Stevens II
    – relevante biographische Daten des Chris Stevens –

    … Libya … will soon have a new US ambassador with extensive personal experience in Libya. John Christopher Stevens, a career member of the Senior Foreign Service who has served two tours of duty in Libya, was nominated by President Obama on January 23.
    His Senate confirmation hearing has been scheduled for Tuesday, March 20, 2012.

    … Stevens earned his undergraduate degree at the University of California at Berkeley in 1982,
    a JD [Juris Doctor] from the University of California’s Hastings College of Law in 1989, and
    an M.S. [Master of Science / Magister Scientiae] in National Security Studies from the National War College in 2010.
    He was also a Peace Corps Volunteer, teaching English in Morocco from 1983 to 1985.

    Prior to joining the Foreign Service in 1991, Stevens practiced international trade law in Washington, DC, for several years.
    At the State Department, Stevens’ early career foreign postings focused on the Middle East, including service as
    consular and economic officer at the embassy in Riyadh, Saudi Arabia;
    consular and political officer in Cairo, Egypt;
    political officer in Damascus, Syria; and
    deputy principal officer and political section chief at the consulate in Jerusalem, Israel.

    At the State Department in Washington, Stevens has served as
    a staff assistant in the Bureau of Near Eastern Affairs (1996),
    Iran desk officer, and
    special assistant to the under secretary for political affairs.
    From late 2006 to May 2007, Stevens was on detail as a Pearson Fellow to the Senate Foreign Relations Committee, where he served as minority staff advisor on Middle East affairs, reporting to Senator Richard Lugar (R-Indiana) [Republikaner].

    In June 2007, Stevens was posted for the first time to Libya, serving as
    deputy chief of mission and later as chargé d’affaires at the embassy in Tripoli until 2009, when he was named director of the Office of Multilateral Nuclear and Security Affairs.

    In August 2008, in a diplomatic cable leaked by WikiLeaks in 2011, Stevens attempted to prepare Secretary of State Condoleezza Rice for her upcoming visit with Gadhafi, describing him as a “notoriously mercurial” man who “often avoids making eye contact during the initial portion of meetings, and there may be long, uncomfortable periods of silence. Alternatively, he can be an engaging and charming interlocutor.” … Indeed, Stevens had warned Rice, “A self-styled intellectual and philosopher, he has been eagerly anticipating for several years the opportunity to share with you his views on global affairs.”

    For his second tour in Libya, Stevens was sent to rebel headquarters in Benghazi, Libya, to serve as special representative to the Libyan Transitional National Council. He arrived on a Greek cargo ship on April 5, 2011 and stayed until November. His mission was to forge stronger links with the Interim Transitional National Council, and gain a better understanding of the various factions fighting the Gadhafi regime.
    His reports back to Washington were said to have encouraged the U.S. to support the rebel council, which the Obama administration did formally in July 2011.

    Stevens speaks Arabic and French.
    – 18th March 2012 –
    http://www.allgov.com/news/appointments-and-resignations/ambassador-to-libya-who-is-chris-stevens?news=844191

  303. 322.

    »Manchmal kann Naivität echt tödlich sein« – ?? – Chris Stevens III
    – ergänzende relevante Details zu Stevens Ernennung zum amerikanischen Sondergesandter in Libyen –

    „He’s not the kind of person who goes out in the field and puts something together on the fly and sells it to the bosses back home,” Alterman [Jon Alterman, director of the Middle East program at the Center for Strategic and International Studies, a Washington policy group] said in a phone interview. “When you’re dealing with an uncertain opposition, you want someone who’s not going to send misleading signals, who’s going to be warm, but not sloppy. And given that he has experience in Libya, he seems to me to be a very good choice.” …

    The State Department has sought to keep Stevens’ role low profile,
    refusing to release his official biography.
    Clinton, appearing on Sunday morning talk shows this week, mentioned him in passing only as an unnamed “young diplomat.” …

    Joan Mower, the director of development and international media training at Voice of America, the government owned radio network, was in Stevens’s 1992 foreign-service class. Stevens “has an unflappable [unerschütterlich, nicht aus der Ruhe zu bringen , but not nerdy [intelligent, aber sozial unbeholfen] personality” she said. “He listens to people. He’s the quintessential diplomat.”

    http://www.bloomberg.com/news/2011-03-30/veteran-arabic-speaking-envoy-stevens-leads-u-s-talks-with-libya-rebels.html

  304. 323.

    »Manchmal kann Naivität echt tödlich sein« – ?? –

  305. 324.

    Fundstück ‚en passant‘ – Zitat zur Debatte Obama/Bush –

    David Mack, a former ambassador to the United Arab Emirates, warned of potential pitfalls involved in trying to assess the political process of another country in transition. “When Jebril talks with the Secretary of State, you want to make sure that he is not just talking for himself,” Mack said.
    Mack referred to Ahmed Chalabi, the Iraqi exile politician who provided the U.S. with faulty information about Iraqi weapons of mass destruction. President George W. Bush based his decision to start the Iraq War in part on those claims.

    “It’s up to our political leaders and diplomats to be discriminating and careful and sort out genuine motives from what people claim are their motives,” Mack said.
    Ronald Bruce St John, an independent scholar and author of several books on Libya, said Stevens will be dealing with an opposition leadership populated by a mix of “former regime hacks” and a few émigrés.

    http://www.bloomberg.com/news/2011-03-30/veteran-arabic-speaking-envoy-stevens-leads-u-s-talks-with-libya-rebels.html

  306. 325.

    Danke, @Publicola!

  307. 326.

    # 325 @ kc – Merci!

  308. 327.

    312, 316
    Nachtrag: Da ich eben erst sehe, daß „Arschloch“ heute schon vom Blogmaster JL in einem anderen Zusammenhang verwendet wurde, suchen Sie sich bitte eine andere Invektive aus.

  309. 328.

    Leserkommentar in ahram-online zu den Kairo-Anti-US-Protesten:

    you will find nobody in that community ready for self-reflection
    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/52688/Egypt/Politics-/Egypt-figures-condemn-antiIslam-film,-warn-against.aspx

  310. 329.

    Kürzlich hatte ich ein von huffington-post publiziertes und hier verlinktes Photo des ermordeten Chris Stevens kommentiert:

    Wenn man den ermordeten US-Botschafter posthum erniedrigen will, dann ist es ‘goldrichtig’ und definitiv zielführend, derartige Photos zu publizieren.

    Interessieren würde mich
    (veranlasst durch Assoziationen an den Umständen des Todes des Generals Abu Bakr Yunis und an Qadhafis Tod, letzterer ebenfalls mit clips und photos dokumentiert)
    schon sehr,
    unter welchen Umständen dieses Photo zustandegekommen ist und
    wo die Quelle zu verorten ist.

    Genauer:
    Handelt es sich dem Ersteller des Photos und
    denjenigen Personen, die den ermordeten (schon ermordeten? oder noch so eben gerade lebenden?) Chris Stevens herumschleppen,
    um Menschen, die für seine Ermordung verantwortlich sind
    (Tod durch Erstickung) ?

  311. 330.

    … Handelt es sich bei dem Ersteller des Photos und
    bei denjenigen Personen, die …

  312. 331.

    »Manchmal kann Naivität echt tödlich sein« – ?? – Chris Stevens IV

    U.S. consular staff were moved to the safe house after an attack on the consul building in the eastern city of Benghazi in which the ambassador was killed, minister Wanis Al-Sharif told a news conference.
    A plane with U.S. security units arrived from Tripoli to evacuate other staff but militants discovered the location of the safe house, he said.
    „It was supposed to be a secret place and we were surprised the armed groups knew about it. There was shooting,“ he said.
    Two American security personnel were killed in the shooting

    http://www.chicagotribune.com/news/sns-rt-us-libya-usa-safehousebre88b0ur-20120912,0,5432641.story

  313. 332.

    Ein Arzt soll versucht haben ihn zu revitalisieren. Der Botschafter befand sich auch nicht in Händen der Angreifer. Daher handelt es sich wohl ganz wahrscheinlich um Helfer.

    • 12. September 2012 um 23:03 Uhr
    • Leon_
  314. 333.

    PS zu 329/330

    Wie ist – in diesem Zusammenhang – dieses Photo zu verstehen?

    http://www.blottr.com/breaking-news/libyan-officials-us-ambassador-stevens-killed-attack-consulate-pics-vids

  315. 334.

    PS zu 331

    Wie ist es möglich, dass eine Gruppe bewaffneter über den geheimen Aufenthalt des Botschafters („safe house“) informiert ist?

  316. 335.

    … Bewaffneter …

  317. 336.

    @MRX

    Der Deppenartikel, den sie da ausgegraben haben suggeriert ein Detailwissen, das es schlicht nicht gab.

    Erstens muss man da nicht lange baggern, und zweitens dürfte Bush II die Sache anders als sie beurteilen, anders ließe sich die zurechtgeschnippselte Veröffentlicchung der briefings wohl kaum erklären. Der Zweifel bleibt, das sie, gesetzt, Obama ließe sich dergleichen anhängen, umgehend den Fürst der Finsternis anpissen würden. In etwa so, wie die nun irgendwie irre Vorstellung, Carters Irandesaster würde nahelegen, das die Botschaftsstürmung Obama anzulasten sei.

    Und von wann genau kommt nochmal der patriot act? Eben. Und wenn sie nun umbedingt auf den Bushschen Tatendrang anpreisen wollen, während der Rest der Welt noch mit der Einpreisung beschäftigt ist: Wie kommt es, das die selben Leute, die schon vor 9/11 Probleme mit seinem Irakding auf Kosten reeller Gefahrenpotenziale dann nachher immer noch von denen Kapazitäten abzieht, und zwar von der realen Gefahrenabwehr?

    Btw., wie hieß doch gleich die Taube mit der ungeklärten Provinienz, die schon am Anfang auf Pakistan hinwies, nur um dann dort, sogar´schon im first Term, ObL plattzumachen?

    Von ihnen werden solche Fragen schon seit geraumer Zeit nicht mehr durch Kompetenz, sondern durch die Zugehörigkeit zur richtigen peergroup beantwortet.

    • 12. September 2012 um 23:11 Uhr
    • Boothby
  318. 337.

    Wie kommt es, das die selben Leute, die schon vor 9/11 Probleme mit seinem Irakding auf Kosten reeller Gefahrenpotenziale dann nachher immer noch von denen Kapazitäten abzieht, und zwar von der realen Gefahrenabwehr?

    should read

    Wie kommt es, das die selben Leute, die schon vor 9/11 Probleme mit seinem Irakding auf Kosten reeller Gefahrenpotenziale hatten, dann nachher immer noch deshalb am Aufregen sind, weil er dafür immer noch Kapazitäten abzieht, und zwar auf Kosten der realen Gefahrenabwehr?

    sry

    • 12. September 2012 um 23:22 Uhr
    • Boothby
  319. 338.

    autobiographischer Video-Film (US-Embassy) von und mit Chris Steven anlässlich seiner Ernennung zum Botschafter in Libyen:

    http://www.postedeveille.ca/2012/09/libye-danse-macabre-avec-le-corps-de-chris-stevens-ambassadeur-americain-tue-a-benghazi-photos.html

  320. 339.

    @ Publicola (333.)

    Da gibt es x Möglichkeiten.

    Sie fangen damit an, dass sich Stevens, noch lebend oder tot, doch eine Zeit in der Hand der Angreifer oder des Sympathisanten-Mobs befunden haben könnte – und hören damit auf, dass ein Schwerverletzter oder Toter unter widrigen äußeren Umständen nicht fachmännisch geborgen werden könnte

    Bei der in 333. in der Bildunterschrift genannten Person handelt es sich wahrscheinlich nicht um den Fotografen, sondern wohl um einen Journalisten, dem das Bild zugespielt wurde:

    http://twitter.com/zaidbenjamin/status/245808824324333568/photo/1

    Zusätzlich können Bilder trügen: Sei es, weil die Bildqualität schlecht ist, sei es, weil sie bearbeitet wurden.

    • 12. September 2012 um 23:27 Uhr
    • N. Neumann
  321. 340.

    PS – 338 – Unter dem auf der Website befindlichen US-Embassy-Präsentations-Video-Film des Christ Steven anlässlich seiner Ernennung als Botschafter in Libyen
    befinden sich Photos,
    die den Betrachter rätseln lassen,
    ob es sich bei den dort Abgebildeten (außer Chris Stevens) (und den Photographierenden)
    entweder um Rettungshilfkräfte
    oder um Killer-Mob-Mitglieder
    handelt.

  322. 341.

    »Manchmal kann Naivität echt tödlich sein« – ?? – Chris Stevens VI

    @ N. Neumann – meine Fragen sind zu verstehen in Zusammenhang mit der Frage nach dem Warum des Faktums und der Feststellung des Faktums
    des Wissens eines bewaffneten Terror-Mobs
    um ein geheimes Schutzgebäude, ein Geheimversteck, der Botschaftsangehörigen inkl. Chris Stevens,
    in das sich diese ja schon sinnvollerweise begeben hatten, nachdem die Situation um die Botschaft herum gefährlich zu werden drohte.

  323. 343.

    PS zu 331

    Wie ist es möglich, dass eine Gruppe bewaffneter über den geheimen Aufenthalt des Botschafters (“safe house”) informiert ist?

    @ P

    Wenn ich nicht falsch lese, geht aus 331. nicht hervor, dass der Botschafter im „safe house“ getötet wurde.

    Dafür, wie das „safe house“ den Extremisten bekannt werden konnte, gibt es wiederum x Möglichkeiten.

    • 12. September 2012 um 23:35 Uhr
    • N. Neumann
  324. 344.

    befinden sich Photos,
    die den Betrachter rätseln lassen,
    ob es sich bei den dort Abgebildeten (außer Chris Stevens) (und den Photographierenden)
    entweder um Rettungshilfkräfte
    oder um Killer-Mob-Mitglieder
    handelt.

    Oder Gaffer, die nicht richtig wissen, was sie tun.

    • 12. September 2012 um 23:39 Uhr
    • N. Neumann
  325. 345.

    @ N.N.

    Wenn ich nicht falsch lese, geht aus 331. nicht hervor, dass der Botschafter im “safe house” getötet wurde.

    Die Antwort auf diese Frage scheint mir ungeklärt.

    In ähnlicher Weise kryptisch auch dies:

    … Reports emerging a day later and as more information became available indicates that the attacks were planned:

    „‚This was a coordinated attack, more of a commando-style event,‘ House Intelligence Committee Chairman Mike Rogers, R-Mich., told CBS News Capitol Hill producer Jill Jackson.
    ‚It had both coordinated fire — direct fire and indirect fire.
    There appeared to be military maneuvers approaching the facility.'“ …

    … Man wird sehen (vielleicht) …

  326. 347.

    „It was not an innocent mob,“ one senior official said. „The video or 9/11 made a handy excuse and could be fortuitous from their perspective, but this was a clearly planned military-type attack.“

    This meshes with information recorded earlier in this post, including that U.S. sources told CNN that the Benghazi attack was planned, and that perhaps a protest against the film was used as a diversion. Also, a London think tank with strong ties to Libya speculated Wednesday that Stevens was the victim of a targeted al Qaeda attack „to avenge the death of Abu Yaya al-Libi, al Qaeda’s second in command killed a few months ago.“

    http://news.blogs.cnn.com/2012/09/12/u-s-ambassador-to-libya-3-others-killed-in-rocket-attack-witness-says/

    • 12. September 2012 um 23:43 Uhr
    • MM
  327. 348.

    @ Publicola

    Der betreffende Satz aus 331. ist nicht kryptisch – zumindest nicht in sich:

    U.S. consular staff were moved to the safe house after an attack on the consul building in the eastern city of Benghazi in which the ambassador was killed

    Möglicherweise ist die Aussage nicht richtig, aber sie besagt, dass der Botschafter im consul building getötet wurde.

    • 12. September 2012 um 23:48 Uhr
    • N. Neumann
  328. 349.

    @ N. N. – ich kann Ihnen bzw. Ihren zunächst naheliegenden Erklärungen nicht widersprechen,
    denke aber, dass meine Fragen Sinn machen.
    Veranlasst wurde ich zu den Fragen und zu der Serie meiner Postings (zur Person und zum Tod des US-Botschafters)
    durch die Anmerkung eines Kommentators hinsichtlich des Chris Stevens
    »Manchmal kann Naivität echt tödlich sein«,
    die mir doch recht realitätsfremd zu sein scheint
    – so zumindest angesichts der Ergebnisse meiner Recherche.

  329. 350.

    @ publicola

    Photos,
    die den Betrachter rätseln lassen

    Ich verweise auf Leon #332 (Helfer). Und/oder natürlich: Gaffer (siehe NN).

    • 12. September 2012 um 23:49 Uhr
    • MM
  330. 351.

    @ N. N. – ich kann Ihnen bzw. Ihren zunächst naheliegenden Erklärungen nicht widersprechen,
    denke aber, dass meine Fragen Sinn machen.

    @ Publicola

    Meine (möglichen) Erklärungen (Plural) und Ihre Fragen schließen sich ja nicht aus.

    Veranlasst wurde ich zu den Fragen und zu der Serie meiner Postings (zur Person und zum Tod des US-Botschafters)
    durch die Anmerkung eines Kommentators hinsichtlich des Chris Stevens
    »Manchmal kann Naivität echt tödlich sein«,
    die mir doch recht realitätsfremd zu sein scheint
    – so zumindest angesichts der Ergebnisse meiner Recherche.

    Achwas?

    • 12. September 2012 um 23:56 Uhr
    • N. Neumann
  331. 352.

    @ N. Neumann

    Nachtrag:
    According to Wanis al-Sharef, a Libyan Interior Ministry official in Benghazi, Stevens and other officials were moved to a second building that was deemed safer after the initial protests.
    „According to al-Sharef, members of the Libyan security team seem to have indicated to the protesters the building to which the American officials had been relocated, and that building then came under attack.

    A grenade attack reportedly created a fire in the consulate building.

    Stevens then became separated from his staff while trying to escape to the roof and was ultimately overcome by smoke inhalation.

    Two other Americans who were sent to the area when the disturbance began also died, along with Sean Smith, who was employed as an information management officer

    http://en.wikipedia.org/wiki/Christopher_Stevens_%28ambassador%29

    Das (z.B.) meine ich mit „kryptisch“.
    Mit diesem Nachtrag werde ich meine Posting-Serie zum Tode von Chris Stevens beenden.

    Dieser kenntnisreiche, wertvolle Mensch ist halt von Verrückten in die Unterwelt befördert worden, und noch so intensive Recherchen und Untersuchungen werden ihn nicht mehr aus diesem Reich der Schatten zurück in die Oberwelt befördern.

    Jedenfalls danke ich Ihnen abschließend für Ihre durchaus sinnvollen, plausiblen Einwände hinsichtlich meiner Vermutungen bzw. für Ihre sinnvollen, plausiblen Antworten auf meine Fragen.

  332. 353.

    @ MM – selbstredend erstreckt sich mein Dank auch auf Sie und Ihre diesbezüglichen Postings!

  333. 354.

    PS – Langer Rede kurzer Sinn und mal Klartext gesprochen:

    »Manchmal kann Naivität echt tödlich sein«

    – wie kann man nur, ohne jegliche belegbare Begründungs-Basis dafür, so einen Schwachfug schreiben? –

  334. 355.

    PPS – Inzwischen ist – auch durch dieses ‚Ereignis‘ – verständlich, warum die USA, aber auch der ‚Westen‘ insgesamt, Abstand halten zu einer militärisch-effektiven Unterstützung des Aufstandes in Syrien. – Aber auch ein derartiges Verhalten wird den USA und dem Westen dereinst in Zukunft vorgeworfen werden. – ¿Qué hacer?

    • 13. September 2012 um 09:52 Uhr
    • MRX
  335. 357.

    @ Publicola

    „die USA, aber auch der ‘Westen’ insgesamt, Abstand halten zu einer militärisch-effektiven Unterstützung des Aufstandes in Syrien.“

    Das Assad der realpolitische Hauptnutzniesser ist – wie schön das von anderer Feder zu lesen.

    Auch die Akzentuierung auf die ausbleibende: „militärisch-effektiven Unterstützung“ ist hervorhebenswert – denn ein bisschen unterstützt man natürlich schon; und das Resultat dieses Spiels von Nähe und Distanz ist: Richelieu.

    Keiner gewinnt (auf absehbare Zeit) und alle töten und sterben weiter.

    “ – Aber auch ein derartiges Verhalten wird den USA und dem Westen dereinst in Zukunft vorgeworfen werden.“

    Selbstredend. Mal zerbricht die westliche Ranküne all die gelungenen arabischen Staatswesen; mal verschont der Westen seine luzide getarnten ‚Ziehkinder‘, bzw. bringt wenigstens deren Regimes über die Runden; mal mit, mal ohne Al Kaida; Hauptsache man bleibt Objekt und Opfer.

    Auf der Suche nach dem Sinn, oder Gewinnn aus einem solchen Selbstentmündigungskonsens von doch weiten Teilen der betreffenden Öffentlichkeiten bin ich auf folgendes gestoßen:

    http://timesofindia.indiatimes.com/india/Hindus-willingly-embracing-Islam-to-avoid-discrimination/articleshow/15603847.cms

    Traditionelle Islamskeptiker schließen sich der rabiatesten Rasselbande an, der man die meisten Zugeständnisse macht, bzw. zu machen sucht; ein böses postkoloniales Ohnmachtspiel.

    Der nächste islamophobe Weltbrandstifterfilm könnte womöglich aus einer grollenden Hinterkammer von Bollywood kommen; vielleicht mit der Rachgöttin Kali in der Hauptrolle.

    “ – ¿Qué hacer?“

    Die Nerven behalten und weiterzögern.

    @ MM

    „Habe kurz recherchiert. Hier isser:

    hxxp://mrctv.org/videos/islam-untold-story“

    Genial; vielen Dank !

  336. 358.

    @ kc

    Nachtrag zum Film (Untold Story). Tom Holland responds to the programme’s critics:
    channel4.com/programmes/islam-the-untold-story/articles/tom-holland-responds-to-the-programmes-critics

    Und, hat Ihnen der Film gefallen?

    • 13. September 2012 um 11:30 Uhr
    • MM
    • 13. September 2012 um 11:30 Uhr
    • MM
  337. 360.

    Hallo, @MM
    Ich hab‘ mich gestern nachlesbar geärgert und dann erst mal die Klappe (des Laptops) geschlossen.
    ich seh‘ ihn mir heute an und gebe Rückmeldung.

  338. 361.

    Lau hat auf Facebook übrigens gerade Polenzprobleme mit Frau Piltz. Die ist nämlich so kritisch, dass bei ihr sogar Berichterstattung über die Gräueltaten der Taliban in Pakistan unter den Verdacht fällt, imperialistische Propaganda zu sein.

    • 12. Oktober 2012 um 20:04 Uhr
    • Arjen van Zuider
  339. 362.

    @ AvZ

    Für ‚Polenzprobleme‘ beanspruche ich Copyright. Melden Sie sich übrigens mal.

    • 12. Oktober 2012 um 20:41 Uhr
    • MRX
  340. Kommentar zum Thema

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