Ein Blog über Religion und Politik

Blasphemiegesetze sind keine gute Idee – auch wenn sie Minderheiten schützen

Von 26. September 2012 um 17:22 Uhr

Jetzt wird's kompliziert. Einerseits freue ich mich, dass in Ägypten etwas gegen die Hassprediger unternommen wird, die das Christentum verhöhnen. Andererseits halte ich die rechtlichen Schritte, die gegen sie eingeleitet wurden, für freiheitsgefährdend.

Bei meinen Gesprächen mit Kopten  und aramäischen Christen in den letzten Wochen wurde immer  wieder erwähnt, dass ein radikaler Prediger in Kairo die Bibel zerrissen und damit gedroht hatte, darauf zu urinieren. Der koptische Bischof Deutschlands, Anba Damian, äußerte sich entsetzt über diesen offenen Akt des Hasses, und auch im syrisch-orthodoxen Kloster Mor Gabriel stieß ich auf Empörung.

In der westlichen Öffentlichkeit hingegen wurde dieses Detail der blutigen Proteste mit Schulterzucken quittiert. Was bedeuten kann: Na ja, so sind sie eben. Was willst du machen? Oder: Das trifft uns nicht, so macht sich dieser Typ doch nur selber zum Schmock. Während Kopten und Aramäer sich durch die symbolische Schändung der Bibel verletzt fühlen, winken wir im Westen ab. Uns von einem solchen Idioten beleidigen zu lassen, würde bedeuten, sich auf seine Ebene zu begeben, denken wir. Sticks and stones may break my bones, but words or names will never hurt me.

Nun hat die ägyptische Generalstaatsanwaltschaft angekündigt, drei Männer wegen Beleidigung des Christentums vor Gericht zu stellen:

Ahmed Mohammed Abdullah soll zusammen mit seinem Sohn während der Proteste gegen den islamfeindlichenUS-Film Die Unschuld der Muslimevor der US-Botschaft eine Bibel zerrissen und dann verbrannt haben. Dabei wurde er gefilmt. In dem im Internet veröffentlichten Video soll Abdullah, der auch unter dem Namen Abu Islam bekannt ist, gedroht haben, auf das Buch zu pinkeln, sollten die Beleidigungen gegen den Islam weitergehen.

In einem Interview mit dem Journalisten Hani Jassin Gadallah soll er sich in der Zeitung Al-Tahrir abfällig über das Christentum geäußert haben. Der Reporter muss sich deshalb ebenfalls vor Gericht verantworten.

Bis zu fünf Jahre Haft für Blasphemie

Dass Abdullah und den beiden anderen Männern nun nach den ägyptischen Blasphemiegesetzen der Prozess gemacht werden soll, werten Beobachter als überraschend. In der Vergangenheit haben diese Gesetze häufig nur dann Anwendung gefunden, wenn es sich um mutmaßliche Verunglimpfungen des Islams handelte. Menschenrechtsgruppen haben die Gesetze wiederholt als Einschränkung der Freiheitsrechte kritisiert. Auf Blasphemie stehen in Ägypten bis zu fünf Jahre Haft.

Als Geste gegenüber der extrem verunsicherten christlichen Minderheit ist es zu begrüßen, dass auch ihr Glaube unter Schutz gestellt wird - und das besonders von einer Regierung, die islamistisch geprägt ist. Letzteres führt zu großer Sorge unter den Kopten, dass sich ihre Marginalisierung noch verstärken wird. Wer weiß, vielleicht kommt es ja nicht so. Offenbar wollen die Behörden in Ägypten verhindern, dass ein Kulturkampfklima im Land greift, dass nur den extremsten Kräften unter den Islamisten nützen würde. Mursi zieht zur Zeit einige rote Linien ein. Auch die Verurteilung der extremistischen Attentäter vor einigen Tagen liegt auf dieser Linie: Die Muslimbrüder machen den radikalen Kräften deutlich, wer regiert.

Aber: Blasphemiegesetze verstellen den Weg zu einer offenen, (religiös) pluralistischen Gesellschaft. Sie sind die autoritäre Lösung des Konflikts um konkurrierende Weltdeutungen und religiöse Geltungsansprüche. Sie können immer auch benutzt werden, um notwendige Kritik zu unterdrücken (auch wenn das hier nicht der Fall ist). Der Blogger Karim Amer, für den ich hier lange Kampagne gemacht habe, war wegen der ägyptischen Blasphemiegesetze vier Jahre in Haft. Dabei hatte er nur die schändliche Komplizenschaft der Religion bei Massakern an Kopten angeprangert (ohne selbst Kopte zu sein, es war ein Aufstand des Gewissens).

Nun wird das Gesetz angewendet, um die Kopten zu beschützen. Kirchenführer  werden sich wahrscheinlich darüber erleichtert zeigen. Das wäre kurzsichtig. Am Ende muss es darum gehen, Hassprediger wie Abu Islam gesellschaftlich zu isolieren und zu marginalisieren. Ein Journalist, der hassvolle Äußerungen über Christen zitiert (ganz egal ob zustimmend oder mit welcher finsteren Absicht), darf nicht allein deshalb strafverfolgt werden: Was heißt das für eine freie öffentliche Debatte? Blasphemie ist  schwer zu definieren: Wer bestimmt, was "verletzend" ist? Milliarden Christen im Westen haben sich nicht verletzt gefühlt vom Handeln des Vollidioten Abu Islam. Ebenso wie Milliarden Muslime den Pastor Terry Jones für einen Vollpfosten halten, der ihrer Erregung nicht würdig ist.

Der Staat soll den Aufruf zur Gewalt ahnden. Nicht aber die symbolische Gewalt. Leute wie Abu Islam gehören geächtet und verachtet. Nicht in Haft – jedenfalls nicht dafür.

 

Leser-Kommentare
  1. 1.

    In Ägypten ist es ein Fortschritt, wenn das Blasphemiegesetz auch gegen Muslime angewandt wird, die das Christentum beleidigen.
    Grundsätzlich ist ein solches Gesetz allerdings stets dem Verdacht ausgesetzt, alle unliebsamen Meinungen und Haltungen auf eine Beleidigung des Glaubens hinzubiegen, wodurch es zu dem wird, was es tatsächlich auch ist: ein Instrument der Unterdrückung.
    Die Minderheiten in islamisch dominierten Staaten wissen ein Lied davon zu singen, wie auch alle kritischen Stimmen innerhalb des Islams.

    • 26. September 2012 um 18:00 Uhr
    • Marit
  2. 2.

    Matthaeus 5:38-40

    38 »Es heißt auch: ›Auge um Auge, Zahn um Zahn!‹ 39 Ich sage euch aber: Leistet keine Gegenwehr, wenn man euch Böses antut! Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin! 40 Wenn einer dich vor Gericht bringen will, um dein Hemd zu bekommen, so gib ihm auch noch den Mantel!

    Jesus hätte sich nicht empört, sondern dem Hassprediger ein zweites Exemplar der Bibel zum Zerreißen bzw. Bepinkeln gereicht. Thinking outside the box: Darum geht es im Neuen Testament.

    • 26. September 2012 um 18:14 Uhr
    • Miriam G.
  3. 3.

    Eine Meinungsfreiheit unter Beleidigungsvorbehalt ist absolut untauglich und gefährlich. Das Problem ist, dass man nicht genau bestimmen kann wo eine Beleidigung anfängt. Im Laufe der Zeit wird der Spielraum für Beleidigungen immer größer und die Freiheit immer stärker eingeschränkt. Die Freiheit stirbt langsam. Wer glaubt, dass Religionen ein Schutz einzuräumen ist, wird sich früher oder später in der Tyrannei wiederfinden.

    • 26. September 2012 um 18:16 Uhr
    • pinetop
  4. 4.

    Jetzt wird’s kompliziert.

    Nein, es ist ganz einfach. JL ruft nur dann nach staatlicher Sanktion, wenn Muslime beleidigt werden.

    • 26. September 2012 um 18:19 Uhr
    • MTR
  5. 5.

    @ pt

    Aufklärungsfundamentalist.

    • 26. September 2012 um 18:20 Uhr
    • MTR
  6. 6.

    @ lau

    guter artikel. kann weitgehend sogar zustimmen:

    “ Sie können immer auch benutzt werden, um notwendige Kritik zu unterdrücken (auch wenn das hier nicht der Fall ist).“

    sie können nicht nur, sie werden idR. auch – denn *verletzt sich fühlen* kann man auch durch durchaus berechtigte kritik.

    „Der Staat soll den Aufruf zur Gewalt ahnden. Nicht aber die symbolische Gewalt. Leute wie Abu Islam gehören geächtet und verachtet. Nicht in Haft – jedenfalls nicht dafür.“

    Richtig, sehe ich genauso – wobei ich nochphsische gewalt hinzugenommen hätte bei der abgrenzung zu symbolischer gewalt.

    kritikpunkt:
    Beireits ihre Überschrift:
    Blasphemiegesetze sind keine gute Idee – auch wenn sie Minderheiten schützen

    und dieser ‚fehler‘ zieht sich durch den ganzen artikel:
    sie schützen nämlich keine Minderheiten – auch dann nicht, wenn es praktisch darauf hinausläuft (wie z. B. bisher in ägypten oder wie in Pakistan). Das liegt einfach daran, dass die vorherrschende religionsgemeinschaft meist auch ‚den Staat‘ primär leiten (meist zumindest) – und damit leichter ihre anschauungen durchsetzen kann.

    Aber Blasphemiegesetze zerstören vor allem freie Diskurse, da sie dazu führen, dass Leute weniger auch die Argumente, auch wenn sie inter polemik versteckt sein sollte, achten als vielmehr darauf jede aussage untersuchen, ob es nun (wiedermal) zeit sei ‚beleidigt‘ zu sein oder ob gerade ‚blasphemie‘ betrieben wurde mt dieser oder jener aussage.
    In einem Diskurs zwischen Vertretern verschiedener glaubensanschauungen darf Gott nicht eine Rolle spielen, wenn sie fruchtbar sein soll – einfach weil jede seite eigene (religiöse) Vorstellungen über ‚Gott‘ hat und sie sich damit letztlich nur jeweils gegenseitig mit diversen ‚heiligen Aussagen (Bibelstellen, Koranstellen etc.) blockieren.
    Ein Blasphemiegesetz sagt indirekt aus, dass es Gott gibt (denn sonst gäbe es auch keine Blasphemie) – und ist damit ein wunderbarer ort des streitens, wer wie was Gott so alles ist oder wann er das weinen anfängt….
    Hinzu kommt noch, dassmit hilfe von Blasphemiegesetzen indirekt eine art ‚zwei-klassen-gesellschaft‘ aufgerichtet wird – zwischen den Anhängern einer religion und allen übrigen (ob Atheisten, agnostikern, Sektenanhänger usw….). Denn die einen können einerseits ihre handlungen mit ‚Gott‘ begründen udn sich gegen Kritik zumindest ab einen Punkt erfolgreich per gesetz wehren, wärend die anderen diese Möglichkeit nicht haben – oder wollen sie , dass das Blasphemiegesetz auch gilt, wenn jemand die evolutionstheorie leugnet oder das heilige spagettimonster etc…?

    • 26. September 2012 um 18:28 Uhr
    • Zagreus
  7. 7.

    Bibel und Koran beleidigen den gesunden Menschenverstand.

    http://www.wissenbloggt.de/?p=13147

    • 26. September 2012 um 18:38 Uhr
    • pinetop
  8. 8.

    @ Z

    Danke!

    • 26. September 2012 um 18:44 Uhr
    • Serious Black
  9. 9.

    Wenn es einen allmächtigen gott gibt, ist dann ein blasphemiegesetz nicht blasphemie ?

    • 26. September 2012 um 18:51 Uhr
    • ernsthaft
    • 26. September 2012 um 18:56 Uhr
    • Serious Black
  10. 11.

    „Blasphemiegesetze sind keine gute Idee – auch wenn sie Minderheiten schützen“

    Ehrlicher wäre:

    „Blasphemiegesetze sind keine gute Idee – obwohl sie Minderheiten zusammenschweißen“

    Das vorgeschützte Anliegen des „Schutzes von Minderheiten“ ist von einem solchen trend-ethno-ethischen Über-Gewicht, dass er – nicht nur im Zweifel – das Projekt eines Blasphemiegesetzes wieder ins Gebieterische aufbläht.

    Paradoxe Intension – der Jargon dafür auf der Couch.

    Verschont werden können nur Gefühle von Leuten, die sie auch haben – und einfach jeder Minderheit und ihren Angehörigen pauschal zu unterstellen, sie hätten bestimmt alle die gleichen Gefühle, ist ein völlig ungefragter Zusammenstauch-Dienst an der (vermeintlichen) Einheit – welcher Gemeinde auch immer.

    Die Wirklichkeit verschont mit ihren Grausamkeiten niemandes Gefühle und während die einen Muslime unerträglichen Schmerz über die Toten in Syrien dokumentieren, funktioniert für die anderen ein für Außenstehende etwas befremdlicher Martyriumsoptimismus – und eine Dritte Fraktion befördert die Betreffenden erst überhaupt vom Leben zum Tode.

    Es ist absurd, von einer religiös-emotional homogen ausgerichteten Gefühlswelt – auch von Muslimen – auszugehen. Wer das tut, der glaubt zu wissen, wie man sich gefälligst zu fühlen hat als Minderheit – und hinter einem noblen Schutzbegehren verbirgt sich oft nichts anders, als ein Respekt-aufsichtlicher Wille zur Bevormundung.

    Die (montheistischen) Religionen untereinander und in ihren Binnenausprägungen unterscheiden sich gerade durch die Hervorhebung unterschiedlicher Merkmale, Geschicke, Handlungen und Beziehungen eines prohetischen Kern- und Umfeldpersonals, dass zu ca 80% überlappt.

    Sollte man sich etwa auf einen Ehrschutz für die Jungfernschaft Mariens einigen, aber den Kreuzestod Jesu vielleicht vorsichtshalber offen lassen ?

    Was ist mit „neuen Propheten“, den Mormonen, der Ahmadiyya und dem Herrn Khan ?

    Der Versuch, ein Gestrüppverhau aus reziproken Respektverhältnissen zu stricken, führt in Libanesisch-Syrische Verhältnisse, die ja durchaus von ihrer Grundstruktur her hierzulande auf lebhaftes Interesse gestoßen sind.

    Von Herrn Hassoun im Europaparlament bis zur arte-Reportage, in der man genau erklärt bekommt, wen man sakralmodisch an was erkennt; und wehe wenn nicht …

    Dazu mein Gegenprogramm für real-religiös Interessierte;
    Levantiner im Schlabberlook mit Verbotener Liebe auf Zypern.

    Al Jazeera World – Cyprus: Island of Forbidden Love

    http://www.youtube.com/watch?v=Jk8bT0GdcEc&feature=plcp

    „But there is another reason that draws people to the Mediterrranean island – mixed-faith Middle Eastern, mainly Lebanese, couples seeking a civil union. Al Jazeera World looks at what happens when romance cuts across religious lines.“

    DIE wissen, was beleidigte Gefühle sind !

  11. 12.

    @ lau

    Dieser Artikel vertritt genau die gegenteilige Position, die sie noch vor ein paar Wochen bei dem umgeschnittenen Softporno angedeutet haben. Für sie waren nämlich die Macher des Videos VERBRECHER. Wie stehen sie zum deutschen Wischiwaschi Paragraphen 166 im StGB? Schließlich stehen bei uns ja auch bis zu drei Jahre Gefängnis im Raum, wenn man Weltanschauungen bzw. Religionen „beschimpft“. Beschimpfen ist nicht definiert im Gesetzestext, könnte also alles sein.
    Persönlich würde ich mich freuen, wenn dieser Unsinn aus dem StGB verschwindet; daher mein Vorschlag: kehren sie erst mal vor unserer Tür. Treten sie also für die Abschaffung dieses deutschen Blasphemiegesetzes ein.

    „(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

    Öffentlicher Friede ist übrigens nur ein Gefühl. Absolut groteskes Gesetz, das dem russischen, welches Pussriot ins Gefängnis gebracht hat in nichts nachsteht außer dem maximalen Strafmaß.

    • 26. September 2012 um 19:41 Uhr
    • Brick
  12. 13.

    Entgegen anderslautender Gerüchte hat Pussy Riot ausschließlich gegen Putin demonstriert und nicht gegen die orthodoxe Kirche.

    • 26. September 2012 um 19:43 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  13. 14.

    @ HJS

    Jein, spezielle auch dagegen, dass er gerade auch die Kirche nutzt, seine Macht zu stabilisieren.

    • 26. September 2012 um 19:46 Uhr
    • M R
  14. 15.

    @hjs

    Charged with “premeditated hooliganism performed by an organized group of people motivated by religious hatred or hostility.”

    “The Orthodox Religion is a hardened penis / Coercing its subjects to accept conformity”, among other examples of the group’s antagonism to the Church as an organization, which it views as corrupt. Thus central issues of the case were the definition of “hatred” against a religion[..].

    Da hat unsere superkanzlerin aufgeschriehen und nicht wegen der Beleidigung der Kirche sondern wegen des Unsinnsgesetzes und dem völlig überzogenen Strafmaßes. Gut dass unser gesetz genauso wischiwaschi ist und zumindest herrmann will das jetzt öfter anwenden. HYPOCRITES

    • 26. September 2012 um 19:53 Uhr
    • Brick
  15. 16.

    Der Grundaussage des Artikels kann ich nur zustimmen. Ich bin auch gespannt, ob der ägyptische Staat beim nächsten Pogrom, wo Kopten nicht an ihrer religiösen Empfindlichkeit, sondern an Leib, Leben und Eigentum verletzt werden, genauso hart vorgeht.

    Während Kopten und Aramäer sich durch die symbolische Schändung der Bibel verletzt fühlen, winken wir im Westen ab.

    Man könnte ja daraus schließen, dass ein ägyptischer Christ einem ägyptischen Muslim geistig wesentlich näher steht als einem westlichen Christen. Auch wenn man dafür wahrscheinlich von MRT als „Schlechtmensch“ tituliert wird.

    • 26. September 2012 um 19:54 Uhr
    • Arjen van Zuider
    • 26. September 2012 um 19:56 Uhr
    • Brick
  16. 18.

    @Zagreus #6

    Sehr gut auf den Punkt gebracht!

    • 26. September 2012 um 19:58 Uhr
    • Miriam G.
  17. 19.

    Kein unmittelbar regionaler aber inhaltlicher Zusammenhang.
    Soweit ich sehe, fand dies im JL-Blog heute noch kein Echo:

    „Die russische Staatsduma (Parlamentsunterhaus) hat gestern die Erklärung „Über den Schutz der religiösen Gefühle der russischen Bürger“ einstimmig gebilligt.

    Die Dumaabgeordneten haben zudem einen Gesetzentwurf zur Verschärfung der Strafen für die Beleidigung der religiösen Gefühle ausgearbeitet.“
    http://bit.ly/VJjsOz

  18. 20.

    Jetzt fehlt nur noch eine Erklärung des Patriarchen, dass Putin von Gottes Gnaden regiert, dann kann man Kritik an Putin zur Gotteslästerung erklären und entsprechend drakonisch bestrafen – und das alles nicht im bösen Gewand der Zensur, sondern als Verteidigung der Religionsfreiheit als eines der „großen Menschenrechte“ (A. Merkel).

    • 26. September 2012 um 20:22 Uhr
    • Arjen van Zuider
    • 26. September 2012 um 20:33 Uhr
    • MRX
  19. 22.

    @ Miriam G. Beitrag 6

    Exakt! Nach Bergpredigt gibt es nur eine Antwort auf jede Art von Beleidigung oder Beschimpfung, die mir aufgrund meiner Identität als Christ entgegengebracht wird:
    Hinnehmen, freundlich bleiben und Kritik, die möglicherweise in der Beschimpfung steckt, sachlich erwidern.
    Das wäre auch den Muslimen zu empfehlen, zu ihrem eigenen Besten!

    • 26. September 2012 um 21:29 Uhr
    • cwspeer
  20. 23.

    @ MR, HJS

    „Jein, spezielle auch dagegen, dass er gerade auch die Kirche nutzt, seine Macht zu stabilisieren.“

    Und letztere sich dafür hergibt, Seiner Hochwohlgeborenheit stets zu untertänigsten Diensten zu sein.

    Für Russland immer dialektisch denken !

    @ Brick

    “The Orthodox Religion is a hardened penis“

    Православная** религия* жесткого*** пениса
    *Die Religion
    **der Rechtgläubigkeit
    ***ein aufgeblasenes, protziges
    Gemächt, wörtlich Penis, nicht aber Schwanz* !

    *was man erwarten könnte, da das entsprechende Wort in einer russischen Formel für „Verpiss Dich“ gebräuchlich ist.

    Im übrigen heißt das Lied: Путин зассал; Putin hat sich eingenässt.

    Die männliche Sexualität wird durchweg als Metapher zur Anprangerung von krankhaft ausgewucherten Erscheinungen im Gebrauch und in der Organisationsentwicklung der Staatsmacht eingesetzt.

    „жесткого пениса“ kommt profan z.B. häufig vor zur Anpreisung der Hochwertigkeit von sexworkern in Pornographie, oder bei blow-jobs.

    Aufgeblasen (sic!) konnotiert mit eingenässt (Putin) so in die Richtung: bis zum platzen aufgebläht …

    Kann man alles leicht ergooglen. (aber nicht Seiten aufmachen, dann schwallt sofort ein Dutzend Nordkoreanischer Trojaner in den Browser …)

    Insgesamt ist das ganze natürlich eine Anklage, über deren Punkten steht, „Ihr habt es dazu gemacht“.

    Aber ich will – insbesondere auch mit Blick auf die Gruppe Femen – nicht verhehlen, dass es in manchen postsowjetischen anarchopunkig-feministischen Protestszenen einen (für mich) irritierenden Unterton von einer Koketterie mit Selbstzerstörung gibt; was wiederum an manche Erscheinungen aus der Geschichte des russischen Anarchismus-Nihilismus erinnern kann.

  21. 24.

    test

    • 26. September 2012 um 21:40 Uhr
    • BeIlfruta87
  22. 25.

    Irgendwie spinnt die Kommentarfunktion grad bei mir.

    Blaspehmiegesetze sind im Grunde schlicht Zensurgesetze. Damit will sich eine religöse Weltsicht/Ideologie, bzw seine irdischen Vertreter, unliebsamer Kritik entledigen. Daher passen Blasphemiegesetze deutlich besser zum Geist von Diktaturen als zu freiheitlichen Demokratien.

    Gestern lief eine recht sehenswerte Phoenix Runde zum Thema: http://www.youtube.com/watch?v=Er2B42UA_Ns&feature=player_embedded

    • 26. September 2012 um 21:44 Uhr
    • BeIlfruta87
  23. 26.

    BF: Damit will sich eine religöse Weltsicht/Ideologie, bzw seine irdischen Vertreter, unliebsamer Kritik entledigen.

    Eine Bibel zu zerreißen und darauf zu urinieren, ist zwar ein ziemlich ausdrucksstarkes Statement, aber nur schwer als konstruktive Kritik zu deuten.

    • 26. September 2012 um 21:53 Uhr
    • Arjen van Zuider
  24. 27.

    @TH

    Danke, aufschlussreich.

    • 26. September 2012 um 21:54 Uhr
    • MRX
  25. 28.

    „Der Staat soll den Aufruf zur Gewalt ahnden. Nicht aber die symbolische Gewalt.“

    Ein kleiner Einwand. Auch symbolische Gewalt wie die Zerstörung eines für eine örtliche Minderheit identitätsstiftenden Gegenstandes kann als Aufforderung zu realer Gewalt gegen die Minderheit als solche verstanden werden. Sicher wird in der Praxis kein „Volkszorn“ daraus, da die Mehrheiten ganz andere Prioritäten setzen, aber einige radikalisierte werden sich dennoch angesprochen fühlen und eine symbolische Verbrennung zuendegedacht als grundsätzliche Aufforderung dahingehend verstehen, das auf diese Weise markierte etwas auf irgendeine Weise zu entfernen. Sei es in vorliegendem Fall durch das Zerreißen der Bibel das Christentum, in anderen Fällen durch das Verbrennen einer Fahne mit Davidstern das Judentum(Da eine Szene, als die israelische Botschaft Ägyptens angegriffen wurde – da wurde eine Fahne mit weißem Davidstern auf schwarzem Grund verbrannt), oder durch das symbolische Verbrennen des Korans. Wo Feindbilder markiert werden, und die Markierung mit symbolischer Gewalt belegt wird, werden eben auch gewaltaffine Menschen angesprochen.

    Ich stimme ansonsten in sofern zu, dass das ganze nicht über die Blasphemieschiene verfolgt werden sollte, sondern über die Schiene des Minderheitenschutzes.

    • 26. September 2012 um 22:14 Uhr
    • NDM
  26. 29.

    @ SB & Miriam

    danke!

    @ all

    dieses YT-Video hat bricks verlinkt und ich kann es nur empfehlen es sich reinmal anzusehen.
    hir der Link noch einmal:
    http://www.youtube.com/watch?v=Bm30sUyA50g&list=FLmb8hO2ilV9vRa8cilis88A&index=1&feature=plpp_video

    • 26. September 2012 um 22:26 Uhr
    • Zagreus
  27. 30.

    MATTHÄUS 5, 38 – 42
    38 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.
    39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.

    – von einer – auch biologisch i.d.R. nicht vorgesehenen – schlägeakzeptierenden dritten Wange ist allerdings nicht die Rede –

    http://www.die-bergpredigt.de/

  28. 31.

    – „contempting faiths“, „insulting God“: The case of the blogger Albert Saber –

    The case of political activist Alber Saber has been adjourned until 17 October. Saber, who remains in preventative imprisonment, faces charges of “contempt of the Islamic and Christian faiths,” and “insulting god” at the Marg Misdemeanour Court.

    The prosecution lawyer accused Saber of insulting Muhammad, Jesus, the Virgin Mary and the angel Gabriel. He added that, “the defendant went even further and insulted God himself.”…

    “The defence was not allowed to this very moment to view the details of this case and thus we ask it be adjourned and the defendant set free until his defence team have had a chance to properly look at the case,” defence lawyer Ahmed Seif Al-Islam said. …

    When Saber was brought to court, he was calm and composed but showed signs of mistreatment. Previously, another prisoner had attacked Saber with a razor blade after a police officer told him it was Saber who spread the Innocence of Muslims movie.

    “Alber was arrested during the whole offensive film incident and was accused of sharing it on Facebook. The prosecution found no evidence of that but then took CDs from his house and charged him based on their content,” said Ahmed Ezzat, a lawyer with Saber’s defence team. …

    Ezzat added that Abu Islam Abdullah, who is also accused of contempt of religion and burning a Bible, was not subjected to preventative imprisonment, and that his case did not go through procedures as fast as Saber’s did, Ezzat said Saber was being subjected to religious discrimination because he comes from a Coptic Christian background while Abdullah’s is Muslim.

    He said that he was chastised by the prosecution during the investigation who asked him how he could, as a Muslim lawyer, defend someone accused of insulting Islam.

    http://dailynewsegypt.com/2012/09/26/judge-keeps-saber-in-prison/

  29. 32.

    „Blasphemie“, „Beleidigung der Religionen“, „Atheismus“, »der Film« – Prozess gegen den Blogger Albert Saber –

    Gegen den ägyptischen Blogger und demokratischen Aktivisten Albert Saber … Ihm wird unter anderem die Verbreitung des … Films „The Innocence of Muslims“ vorgeworfen, den der siebenundzwanzig Jahre alte Kopte auf seine Facebook-Seite gestellt haben soll.
    Es ist das erste Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Hetzvideo in einem arabischen Land.
    Als vorletzte Woche eine aufgebrachte Menge seine Wohnung … belagert hatte und stürmen wollte, wurde Saber von der Polizei festgenommen.
    Er sitzt seither in Untersuchungshaft …

    … nun wird ihm nicht nur Blasphemie und Beleidigung sowohl der islamischen als auch der christlichen Religion vorgeworfen.
    Auch soll er als bekennender Atheist … im Internet blasphemische Inhalte verbreitet und aktiv für den Atheismus geworben haben.

    Wie häufig bei solchen Internetinitiativen, geht es um Kritik an islamischen Eiferern und an den Muslimbrüdern.
    Bei diesen dürfte Albert Saber, der … aktiv an der Website „Ägyptische Atheisten“ beteiligt gewesen sein soll, auch durch ein Foto aufgefallen sein … Es zeigt Saber auf dem Tahrir-Platz am 27. Mai 2011 mit einem Transparent …:
    „Wir sind die echten Revolutionäre – ohne die Muslimbrüder“. …

    … die Atheisten üben am politischen Islam eine Art von Fundamentalkritik … So befassen sie sich in der jüngsten Ausgabe ihrer arabischsprachigen Zeitschrift „Ich denke“, die große Verbreitung im Internet findet, mit der Evolutionstheorie von Charles Darwin, die von islamischen Fundamentalisten kategorisch abgelehnt wird … .

    aus: „Sie haben einen Sündenbock gefunden“
    von: Joseph Croitoru
    in: FAZ – 26.09.2012

  30. 33.

    Petitioning President of Egypt – „Free Alber Saber!“
    http://www.change.org/petitions/free-alber-saber

  31. 34.

    @ Publicola

    Obama und Morsi haben sich nicht getroffen am Rande der VN-Generalversammlung; beide haben ihre Auftritte gehabt und Obama ist in den Wahlkampf abgedüst.

    „President Obama is speaking at a campaign rally in Bowling Green, Ohio. Live video stream on C-SPAN here. Next Obama heads to Kent, Ohio, for an event at Kent State University“

    Kent State, wo die pigs geschossen haben, ist wichtiger. Zuvor Morsi:

    „In a rather direct rejection of President Barack Obama’s assertion yesterday that free speech is a preeminent right, Morsi says that the protection of freedom of expression does not extend to speech that offends the prophet.

    „Not a freedom of expression that … deepens ignorance and disregards others,“ he says. „But we also stand firmly against the use of violence in reacting to these obscenities.“

    Morsi ends his speech to applause.“

    Aber wohl ja nicht von Ländern, die er für seine Finanzierung braucht.

    hxxp://www.guardian.co.uk/world/2012/sep/26/un-assembly-us-politics-live

    Damit hat Obamas 2009 in Ägypten begonnene Öffnungsoffensive zur Islamischen Welt eine böse Quittung bekommen.

    Der Iran pöbelt herum; seine Vorposten marodieren, schlechte Stimmung mit Israel, der demokratische Irak unterstützt aus freien Stücken die Allianz Assad/Iran, Frankreich schwadroniert von Intervention in Syrien und Mali (einmal mit und einmal gegen die Salafisten) die Golfaraber wollen unbedingt etwas tun, bleiben aber fast* allein und fühlen sich verraten …

    Irgendwie ein Scherbenhaufen …

    „A peacekeeping operation by Arab nations is something we could well imagine,“ Marzouki told AFP, calling President Bashar al-Assad „a bloodthirsty dictator.“ *Tunesien mit den Europäern ?

    http://www.france24.com/en/20120927-arab-ministers-mull-syria-intervention-force

  32. 35.

    http://dawn.com/2012/09/27/syrian-rebel-chief-abandons-uprising/

    Die ersten reuigen Sünder kehren zurück; der Westen hat ihnen den Saft abgedreht.

    Damit dürfte sich der verbleibende Aufstand weiter salafistisch aufladen.

  33. 36.

    – eines frommen Polizisten Pflicht ist: Gottes Gebote achten, das Böse bekämpfen; dann freuen sich zumindest Gott und der Prophet sehr, und beide sind dann auch nicht beleidigt –

    The young Tunisian woman who filed a complaint on September 3 against two policemen accusing them of rape,
    found herself charged with the violation of public decency during an initial hearing today at the Court of First Instance in Tunis. …

    Saida Grech, another lawyer of the victim, stated that the fact that the policemen found the woman in a particular situation with her fiancé does not justify rape. …

    On September 11, the Ministry of the Interior’s spokesperson stated that the three police officers “caught [the woman] in an immoral act” with a male companion before she was reportedly raped …

    The victim’s fiancé accused a third police officer of blackmailing him to avoid rape charges.

    http://www.tunisia-live.net/2012/09/26/victim-accused-of-public-immorality-in-police-rape-case/

  34. 37.

    @NDM:

    Auch symbolische Gewalt wie die Zerstörung eines für eine örtliche Minderheit identitätsstiftenden Gegenstandes kann als Aufforderung zu realer Gewalt gegen die Minderheit als solche verstanden werden.

    Kann. Muss aber nicht. Kriminalisieren wir solch ambivalente Zeichen, dann entbinden wir die Empfänger gleichzeitig von ihrer Verantwortung, diese Zeichen anders denn als Gewaltaufruf zu interpretieren.

    Um mal den Vergleich zum Lehrbuchbeispiel zu ziehen: Wer in einem überfüllten Theater „Feuer“ ruft, macht sich an der folgenden Massenpanik schuldig, weil kein vernünftiger Mensch von den Theatergästen erwarten würde, im Angesicht eines Feuers ruhig zu bleiben. Wer dieses Argument auf ambivalente Gewaltaufrufe überträgt, sagt damit also, dass er es für genauso natürlich hält, beim Anblick eines brennenden Korans loszuziehen und Muslime zu ermorden, wie beim Anblick eines brennenden Theatervorhangs zur Ausgangstür zu drängen.

    • 27. September 2012 um 03:28 Uhr
    • Arjen van Zuider
  35. 40.

    OT – Syrien –
    In Damaskus haben syrische Oppositionelle die Kommandozentrale der Armee in Brand gesetzt. Anschließend ist es im Gebäude des Generalstabs zu heftigen Gefechten gekommen.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/syrien-rebellen-greifen-armeehauptquartier-an-11904305.html

    • 27. September 2012 um 11:20 Uhr
    • MRX
  36. 42.

    Mit den ersten sechs Kommentaren ist im Grunde alles gesagt. Dem gibt es kaum etwas hinzuzufügen.

    Blasphemiegesetze scheinen derzeit eine etwas merkwürdige Renaissance zu erleben. Auch in Griechenland gibt es gerade so einen Fall:

    http://www.heise.de/tp/blogs/6/152843

    Man muss getrennt beachten, zu welchen politischen Zwecken und Spielchen solche Gesetze jeweils herhalten. Zagreus hat die Probleme angesprochen, also streichen, entfernen, um diesen Gefahren zu begegnen. Den „post-revolutionären“ Staaten in MENA wäre ein solcher Schritt zu wünschen.

    Schaut man Richtung arabische Halbinsel (ob Bahrain oder Kuwait), scheint mir auffällig, dass der Blasphemie-Vorwurf praktisch immer mit dem Vorwurf der „Majestätsbeleidigung“ einhergeht (wie bei Saber und Kameel m.W. auch). Ich würde sogar fast dafür plädieren, dieses Moment – dass solche Vorwürfe eben fast immer mit Vorwürfen der Beleidigung des Monarchen, Präsidenten, o.Ä. einhergehen – stärker zu betonen (denn da scheint mir „der Hase im Pfeffer zu liegen“).

    Und für die Gläubigen könnte man wiederholen, was Kommentator „ernsthaft“ hier nicht zum ersten Mal postet: Wenn es einen allmächtigen gott gibt, ist dann ein blasphemiegesetz nicht blasphemie ?

    Nun Ägypten: Bishoy Kameel*, Albert Saber (Prozess vertagt auf Oktober), „Abu Islam“…

    bikyamasr.com/77807/egypt-jails-coptic-christian-for-6-years-over-anti-islam-photos-defaming-president/

    Meine persönliche Meinung ist klar: So wie es „das gute Recht“ des Terry Jones war, den Koran zu verbrennen, muss ein Wirrkopf wie „Abu Islam“ das Recht haben, das Vorhaben zu äußern, auf die Bibel zu urinieren. Es ist zwar beides unfassbar dämlich, aber unfassbare Dämlichkeiten und Provokationen müssen von der Meinungsfreiheit gedeckt sein – nicht nur an New Yorker U-Bahn-Stationen.

    • 27. September 2012 um 12:57 Uhr
    • MM
  37. 43.

    Führt etwas OT, war nur meine Assoziation i.Z.m. „Majestätsbeleidigung“:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verunglimpfung_des_Bundespr%C3%A4sidenten

    Hat davon vor Wulff ein BP Gebrauch gemacht?

    Und noch eine „nette Anekdote“:

    Ein Karikaturist ist von der Dritten Bielefelder Strafkammer zu drei Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er Bundeskanzler Dr. Adenauer in einer Zeichnung verächtlich gemacht habe. Die Zeichnung stellte Dr. Adenauer mit einem Kreuz in der Hand und einer Bibel unter dem Arm dar. Unter den Füßen des Bundeskanzlers lag eine zu Boden gedrückte Gestalt, die auf dem Rücken die Aufschrift „Normalverbraucher“ trug. Das Gericht stellte fest, daß der Karikaturist den Bundeskanzler als Heuchler hingestellt halbe.

    zeit.de/1952/12/beleidigung-des-bundeskanzlers

    • 27. September 2012 um 13:23 Uhr
    • MM
  38. 44.

    @MM:

    Im Zusammenhang der unmittelbaren Nachkriegszeit verstehe ich, warum man die junge Demokratie, und insbesondere die Institution des Bundespräsidenten, vor Verunglimpfung schützen wollte. Mittlerweile könnte man den Paragraphen allerdings durchaus streichen (vielleicht gleich zusammen mit dem Gotteslästerungsparagraphen, damit klar wird, dass es nicht einseitig gegen die Religion geht) – aufgrund seines meist eher unpolitischen Amtes dürfte der BuPrä auch ohne gesetzlichen Schutz ein weniger interessantes Ziel abgeben als der Kanzler.

    • 27. September 2012 um 13:31 Uhr
    • Arjen van Zuider
  39. 45.

    »der Film« – ‚Blasphemie‘-Morde und wie man darauf reagieren kann –

    Es ist Freitag, der 21. September. In der ganzen arabisch-muslimischen Welt ertönt der Lärm hasserfüllter Demonstrationen, die den erbärmlichen antiislamischen „Film“ zum Vorwand nehmen. Und alle reden nur über die Salafisten, die versuchen, den ägyptischen, tunesischen und leider auch libyschen Frühling für ihre Zwecke zu missbrauchen. Die Revolution ist zum Stillstand gelangt, sagen die einen. Damit ist bewiesen, brummen die anderen, dass diese Gesellschaften eindeutig zu rückständig für die Werte der Mäßigung und der Toleranz sind, die ja die Seele der Demokratie ausmachen.

    Und nun, in Benghasi, der Hauptstadt der Cyrenaika, die vor fast zwei Jahren Wiege des Aufstands gegen Gaddafi war und in der unter ungeklärten, aber grausamen Umständen dieser große und großzügige Freund Libyens, der amerikanische Botschafter Chris Stevens, ermordet wurde – nun kommt es dort zu einem ganz unerwarteten Ereignis, das innerhalb weniger Stunden alles ändert: Tausende, nein Zehntausende friedliche Demonstranten gehen auf die Straße, um ruhig, aber entschlossen die Entwaffnung der Milizen zu fordern und zumindest zwei von ihnen, die salafistische Miliz Ansar al-Scharia und die der Abu-Slim-Märtyrerbrigade, aus den Hauptquartieren, Kasernen und teilweise auch Krankenhäusern zu vertreiben, die sie seit dem Kriegsende besetzt hielten und von denen aus sie Angst und Schrecken verbreiteten …

    … Tatsache ist …, dass die Umstände ihnen im Blick auf den zum Märtyrer gewordenen Botschafter
    die Worte der Trauer, die richtigen und wahren Worte eingaben,
    die jene Verantwortlichen gleichfalls nicht zu finden vermochten,
    deren erster Reflex darin bestand,
    den Vereinigten Staaten vorzuwerfen,
    sie hätten ihre diplomatischen Vertretungen nicht ausreichend geschützt …

    … das Volk hat eine kostbare Lektion in Würde, politischer Intelligenz und Mut erteilt.

    In dem einzigen Krieg, der zählt, in dem Krieg,
    der in Libyen wie im Rest der arabischen Welt nicht zwischen dem Westen und dem Islam entbrannt ist,
    sondern innerhalb des Islams,
    zwischen dem Islam, der den Frieden, und dem, der den Krieg will
    – in diesem Krieg hatten die Liberalen einen entscheidenden Vorteil errungen, als sie im Juli die ersten freien Wahlen nach Gaddafi für sich entschieden.
    Und nun haben sie einen zweiten, nicht weniger glanzvollen Vorteil errungen,
    indem sie die Inhaber der Macht zwingen,
    die wahren Verhöhner des Korans zu vertreiben, die Mörder von Stevens und deren üble Mentoren …

    aus: „Die Ehre der Libyer“
    Von Bernard-Henri Lévy
    FAZ – 27.09.2012

  40. 46.

    A propos Beleidigung der Religion: Indische Christen fordern kirchliche Medienzensur:

    Die kirchlichen Gruppen fordern laut dem Bericht, dass die von ihnen beanstandeten Szenen aus dem Film herausgeschnitten werden. Zudem solle ein Vertreter der Erzdiözese Bombay in die staatliche Zertifizierungsstelle für Filme aufgenommen werden.

    http://derstandard.at/1348284188003/Bollywoodfilm-mit-tanzendem-Priester-veraergert-Christen

    • 27. September 2012 um 14:49 Uhr
    • Arjen van Zuider
  41. 47.

    »der Film« – ‘Blasphemie’-Morde oder ‚common sense‘, das ist die Frage! –

    In recent history, every few years the Muslim ummah breaks out into a spasmodic convulsion of uncontrollable hysteria and violence that defies reason, leaving the rest of humanity bewildered.

    The burning and killing continue unabated across the Islamic world as we Muslims, provoked by a pathetic amateurish film mocking the Prophet Mohammed, validate every negative stereotype about us.

    Muslims like me revere Mohammed not just as a Prophet, a Messenger of God to humanity, but also as a beloved father-figure, greatly admired and adored. However, what we Muslims fail to recognize is that the rest of the world does not share our opinion and have the right to disagree with our beliefs.

    At best, non-Muslims consider Mohammed a mere historical figure who laid the foundation of the first-ever Arab empire in the 7th and 8th centuries. At worst, Islam’s critics consider Mohammed to be a false prophet who introduced warfare as part of the practice of Islam, and whose followers conquered the lands of Christianity and Zoroastrianism, massacred Jews, Hindus and Sikhs. These critics maintain contemporary Muslims are also following the same path of armed or civilizational jihad.

    The world’s saner elements may not say so on the record, but they are left angered, wondering how to deal with the sheer madness that unfolds every time Muslims sensibilities are offended. And getting offended, it seems, is the most identifiable attribute of my Muslim brothers.

    We burned down the U.S. Embassy in Islamabad in 1979 for no reason whatsoever when Saudi Islamic fanatics took over the Ka’aba in Mecca. We have caused many deaths – mostly Muslim – following the publication of the Danish cartoons. And who can forget the turmoil and murderous mayhem that followed the publication of Salman Rushdie’s Satanic Verses 30 years ago or Ayaan Hirsi Ali’s documentary Fitna in 2008.

    What alarms me is the devious, unethical and immoral nature of a critical mass of Muslims who are not offended when Saudi Arabia destroys the 7th century home of Mohammed …
    … 500,000 Muslim Darfuris killed by the Arab Janjaweed does not bother them;
    blowing up the Bamiyan Buddha statues is celebrated or shrugged off;
    20,000 dead Syrians triggers no attack on an Iranian Embassy
    – but a mediocre, C-grade film on Mohammed causes mayhem and the murder of an American ambassador. Why?

    Our collective hysteria is not helped when shortsighted politicians such as U.S. Secretary of State Hillary Clinton try to appease the murdering mobs … the former Pakistan ambassador to the U.S., Husain Haqqani … [t]he exiled Boston University professor writing in the Wall Street Journal, said:
    »When Secretary of State Hillary Clinton tried to calm Muslims Thursday by denouncing the video, she was unwittingly playing along with the ruse [List, Kniff, Trick] the radicals set up. The United States would have been better off focusing on the only outrage that was of legitimate interest to the American government: the lack of respect-shown by a complaisant Egyptian government and other Islamists-for U.S. diplomatic missions.“
    If it were possible (and I know it’s not), I hope for divine intervention putting my Muslim ummah in a medically induced coma so that the source of this spasmodic convulsion that makes us behave as the world’s most irrational people can be excised from our souls …

    from: „Only God can help Muslims from ourselves“
    by Tarek Fatah
    in Sun News – September 19th, 2012
    http://www.sunnewsnetwork.ca/sunnews/straighttalk/archives/2012/09/20120919-134345.html

  42. 48.

    – Wer ist Tarek Fatah –

    Tarek Fatah (born November 20, 1949), is a Canadian writer, broadcaster and a secular Muslim anti-Islamist … Fatah is the founder of the Muslim Canadian Congress and served as its communications officer and spokesperson for several years … Fatah advocates … a separation of religion and state, opposition to sharia law, and advocacy for a „liberal, progressive form“ of Islam.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Tarek_Fatah

  43. 49.

    If it were possible (and I know it’s not), I hope for divine intervention putting my Muslim ummah in a medically induced coma so that the source of this spasmodic convulsion that makes us behave as the world’s most irrational people can be excised from our souls …

    Das wird wohl nichts. Gott hat diese Fraktion seiner Anhänger mit Wahnsinn geschlagen. Dagegen ist man machtlos, wie man dank Homer weiß.

    • 27. September 2012 um 15:28 Uhr
    • unlimited
  44. 50.

    Frontline Fallout UK’s Syria powerplay may backfire as Britons radicalized

    http://www.youtube.com/watch?v=T4xuoghL6oA&feature=plcp

    Gesettelte Britisches Punjabis fürchten nicht den Tod, sondern eine radikalisierte Heimkehr ihrer ‚gen Jihad entschwundenen Sohnemänner.

    Und Russia Today hat es gemerkt !

    Passiert aber natürlich nur, weil GB so gegen Assad pöbelt !

  45. 51.

    „We burned down the U.S. Embassy in Islamabad in 1979 for no reason whatsoever when Saudi Islamic fanatics took over the Ka’aba in Mecca.“

    Ein brisantes Gedächtnis hat Tarek Fatah; das war auch 1979;
    neben Iran und Afghanistan …

    Außerdem schreibt er auch ‚spastisch‘ über Beknackte; sehr sympathisch.

    Unterhalb einer Intervention auf übernatürlicher Basis sehe ich auch keinen Spielraum mehr.

  46. 52.

    Würde ein blasphemiegesetz einen gott, zb. shiva, einen gottessohn, zb jesus und einen propheten zb mohammed als gleich schützenswert ansehen oder müßte es da nicht eine hierarchie geben ? Kann kritik an einem menschen (propheten) überhaupt blasphemie(verstanden als gotteslästerung) sein ?

    • 27. September 2012 um 16:47 Uhr
    • ernsthaft
  47. 53.

    Bill Clinton wird Rechtspopulist:

    Former President Bill Clinton, in an interview taped Monday yet aired today on CBS, countered outcry over the anti-Muhammad film by stressing that one can’t live in a “shame-based society.”

    “We weren’t disrespecting Islam by not squelching a film trailer that nobody in authority knew anything about, that 99 percent think was crude and disrespectful and awful; but that we have learned the hard way over more than 200 years that in order to preserve freedom and liberty, including the freedom of religion, you have to allow people to say and do things that you find abhorrent, and you can’t react every time you’re insulted,” Clinton said.

    “The point is, if you live in a shame-based society where you think nothing good’s going to happen, the temptation is to wait for somebody to say something you find offensive and then you can lash out against it.”

    Clinton acknowledged that “Americans don’t understand all Muslim countries as well as we should.”

    “But they need to understand us and themselves. You cannot live in a shame-based world. You won’t make it in the 21st century,” he said.

    “You’ve got to be able to say, if you believe in Islam that I believe in a God and a prophet strong enough to withstand the criticisms of petty, narrow-minded, mean-spirited people, I believe that the cultural crassness I abhor will, in the end, fall before the values that I exalt.”

    http://pjmedia.com/tatler/2012/09/25/clinton-on-muhammad-video-you-cannot-live-in-a-shame-based-world/

    • 27. September 2012 um 16:49 Uhr
    • Serious Black
  48. 54.

    Rechtspopulist!

    • 27. September 2012 um 16:53 Uhr
    • MTR
  49. 55.

    Da haben sie Obama vielleicht mal so einen ‚What are we fighting for“ Film von John Ford über Japan vorgeführt; tatsächlich wird da ja auch noch gesagt, wogegen es eigentlich geht.

    Das Morsi-Meeting ist ausgefallen, oder hat jemand was anderes gehört ?

  50. 56.

    Würde ein blasphemiegesetz einen gott, zb. shiva, einen gottessohn, zb jesus und einen propheten zb mohammed als gleich schützenswert ansehen oder müßte es da nicht eine hierarchie geben?

    Exakt! – Für die große Gemeinde der Pastafarians z.B. stünde bei Rechtsstreitigkeiten zwischen den Religionen an der Spitze der Hierarchie das Fliegende Spaghettimonster (englisch Flying Spaghetti Monster, kurz: FSM)
    http://diepresse.com/home/panorama/skurriles/677305/Religioese-Kopfbedeckung_Ausweisbild-mit-Nudelsieb?_vl_backlink=%2Fhome%2Findex.do

  51. 57.

    SB

    Clinton ist ein großer Demokrat.

    Weise Worte!

    Wieso kamen die nicht von Obama und Schwesterwelle

    • 27. September 2012 um 17:13 Uhr
    • cem.gülay
  52. 59.

    Kennt jemand einen guten Witz, so einen für ein weltumspannendes Lachen?
    Blasphemiegesetze ziehen einfach nur mörderisch runter.

    • 27. September 2012 um 17:50 Uhr
    • Marit
  53. 60.

    Falls der Artikel hier noch nicht verlinkt worden ist:
    „Das Grundgesetz und die Blasphemie“ von Bettina Röhl aus der „Wirtschaftswoche“ vom Dienstag.
    http://bit.ly/NTvnIH

  54. 61.

    @ 59 – # Marit – Witz … weltumspannendes Lachen

    Meinen Sie d e n : „Kommt ‚nen Mann zum Arzt …“?

  55. 63.

    „der Film“ – mit welcher Motivation, mit welchem Recht, mit welcher Intention aus welchem Grund will man hier ‚im Westen‘ die Unterdrückung, Knebelung und Erstickung der zweifellos vorhandenen ‚Stimmung der Vernunft‘ in arabischen Ländern (wie z.B. die Stimme der mutigen Diana Moukalled) unterstützen und forcieren?

    The majority of those “angry” people did not watch the film, but have for a long time been watching extremist clerics cursing the West, the United States, Christians, and Jews. Then, those same clerics, called upon Muslims to rise in defense of their religion which was endangered by this film.

    Yes, it was preachers and clerics that instigated people to embark on those acts of destruction, and the same was done by parties that are in power today and others that claim Palestine to be their sole cause like Hezbollah which pushed people to take to the streets without guiding them as to how they should act.

    Those people are held ethically accountable for those actions not just because their supporters attacked and looted embassies, but because they were the reason for deriding the religion they claim to protect. They have definitely beaten the film as far as tarnishing the image of Islam is concerned. It was easy after that to see those “invasions” as part of an entire culture and history that support such actions.

    from: „Let us reflect more on the “invasion” of embassies“
    By Diana Moukalled
    Thursday, 27 September 2012
    http://english.alarabiya.net/views/2012/09/27/240480.html

  56. 64.

    „der Film“ – Blasphemie: 6 Jahre – „fallen wir ihnen in den Rücken!“

    Ägypten / Gotteslästerung: ein Kopte verurteilt

    Ein ägypt. Gericht verurteilte heute einen Ägypter christlicher Konfession zu 6 Jahren Gefängnis für die (Persönlichkeits-)Verletzung des Propheten Mohammed und des Präsidenten Mohamed Morsi auf Facebook …

    Bishoy al-Beheiry, ein koptischer Lehrer aus der Provinz Sohag (Mitte) ist von einem Strafgerichtshof zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt worden wegen Verletzung des Islam durch die Publizierung von Karikaturen des Propheten auf dem sozialen Netzwerk.
    Er wurde zu zusätzlich 2 Jahren wegen Beleidigung des Präsidenten Morso und zu 1 (zusätzlichen) Jahr für die Beleidigung der Person verurteilt, die wegen der Karikaturen Klage gegen ihn erhoben hatte.

    Das Urteilt spielt eine Rolle vor dem Hintergrund von Spannungen nach der Verbreitung des Filmes „Die Unschuld der Moslems“, eine Low-Budget-Hetzprodukt, das den Propheten Mohammed als einen Rowdy mit abartigen Sexual-Praktiken darstellt und das Gewaltausbrüche in mehreren islamischen Ländern provoziert hat.

    Viele ägyptische Christen befürchten, dass der Film den Druck erhöhen wird auf ihre Gemeinschaft, die zwischen 6% bis 10% der 82 Mio. Einwohner umfasst und die schon regelmäßig die gegen sie ausgeübten Diskriminierungen und Gewalttätigkeiten anprangert.

    Le Figaro – 18/09/2012
    http://plus.lefigaro.fr/article/egypteblaspheme-un-copte-condamne-20120918-1199871/commentaires/12164841

  57. 65.

    Morsi

  58. 66.

    @ Publicola, nein, aber es dürfte unmöglich sein, Verblendung, Ignoranz,Dummheit und Mordlust mit einem Witz zu bannen, ebenso, wie es unmöglich sein dürfte, diese mittels Blasphemiegesetzen aus der Welt zu schaffen.
    Da der Mohammed – „Schmäh“ kein weltumspanndendes Gelächter erzeugen konnte, sehe ich schwarz für die Zukunft des Humors als auch des „Glaubens“ .

    • 27. September 2012 um 22:40 Uhr
    • Marit
  59. 67.

    Ein weiterer Auftritt von Tareq Fatah.

    „If Muslims don’t have a thick skin to endure an insult then they should live in another civilization, in another country or in another century,“ Tarek Fatah said on Monday.“

    Im Studiogespräck: Fascists have taken the language of Dr. King. … Muslims cant’t be fooled; white liberals can be. (über die Hintergründe der Protestorganisation) um min. 6.30

    http://www.globaltoronto.com/outspoken+muslim+canadian+says+muslims+need+a+thick+skin/6442721048/story.html

  60. 68.

    Herausforderung für den integrativen Religionsunterricht
    im Umfeld von auch levantinischer Herkunfts-Diversität:

    „Das religiöse Shirk_Buch der der Alawiten Sekte …

    wurde in einer der Wohnungen der alawitischen Offiziere gefunden. … Das Aljifr – Buch … Wir lesen jetzt etwas von ihren Irrlehren:

    „Der Ehemann von der Batoul (jungfräuliche Fatima Zahra**), Cousin vom Propheten, das gezogene Schwert, und der tugendhafte Ritter (es wird hier über Ali Ibn Talib gesprochen), und er ist der Alte Ewige, der weder seine Namen verändert noch aufgibt, wenn er seine Erde sieht, und auch verändert er nicht seine Erde noch gibt er sie auf, wenn er seinen Namen sieht, und ich bezeuge, dass er der Erste und Letzte und der Verborgene und Offenbare ist, und er ist zu allem fähig und jeder Antwort kundig. (Der Kameramann sucht zweimal Zuflucht bei Allah)*“

    Ob sinnstiftenden Ausführungen auch so ehrschutzwürdig sind, wie der Koran ?

    *das sollte man im Unterricht auch üben, wenn mal was falsches vorgelesen wird.

    **und beste Freundin von Kindfrau Aischa !

    http://www.youtube.com/watch?v=h1KFHGb-BGw

  61. 69.

    Ich habe in ein par videos kurz reigeguckt. Die sunnitischen kommentare dürften aus alevitischer sicht blasphemie sein wie umgekehrt die alevitische lehre für sunniten.

    • 28. September 2012 um 00:49 Uhr
    • ernsthaft
  62. 70.

    @ TH – #67 – Merci (Verlinkung zum Video mit Tareq Fatah) – es wäre m.E. nicht abwegig, in Deutschland (ich wiederhole mich zum xten Male) derartige Menschen (von denen ich hier schon etliche wiederholt zitiert und verlinkt habe) zu Worte kommen zu lassen, statt die deutsche Bevölkerung mit Berichten über durchgeknallte Islamisten zu unterhalten. (Die Berichte über Libyen z.B. erschienen erst lange nach Real-Datum, d.h. z.B. erst lange, nachdem sie hier von mir auf English gepostet wurden)

    Letzlich müssten dann (allein schon aus Konkurrenzgründen) auch deutsche Islam-Verbände sich bemühen, Common Sense bzw. ‚Vernunft‘ prioritär in ihren Statements und in ihrem Verhalten walten zu lassen.
    Die Möglichkeit zumindest bestünde dann.
    Einfacher ist es natürlich (für die politische und mediale Elite), die simplifizierende Sicht eindimensional denkender, aber lautstark-moralisierend herumtönender Menschen repetitiv intensivierend ‚in tiessem unsserem Lante‘ zu verbreiten – und vor deren un-, ja anti-demokratischen Ansprüchen einzuknicken.

    Tareq Fatah jedenfalls hat’s begriffen und medial transportiert.

  63. 72.

    Korrektur # 70 – … Einfacher ist es natürlich (für die politische und mediale Elite ?), …

  64. 73.

    Die Sachlage ist nicht sonderlich kompliziert.

    1. das beste ist uneingeschraenkte Meinungsfreiheit
    2. ist die nicht gegeben, weil es z.B. ein archaisches Blasphemie-Gesetz gibt, dann ist es natuerlich trotzdem besser, weil fairer/gerechter, wenn das wenigstens fuer alle gleichermassen gilt

    3. ein einseitiges Blasphemiegesetz ist am schlechtesten

    • 28. September 2012 um 02:44 Uhr
    • metapher
  65. 74.

    PS zu #77 – Einfacher ist es natürlich (für die politische und mediale Elite?), die simplifizierende Sicht eindimensional denkender, aber lautstark-moralisierend herumtönender Menschen repetitiv intensivierend ‘in tiessem unsserem Lante’ zu verbreiten – und vor deren un-, ja anti-demokratischen Ansprüchen einzuknicken.

    So konnte (meinerseits) nachgewiesen werden, dass z.B. die Organisatoren der Münsteraner Proteste möglicherweise dem (zumindest in der nächsten Vergangenheit der verflossenen Dekade) fundamentalistischen, den Dschihad-Terrorismus und die Politik der Islamischen Republik Iran unterstützenden Spektrum nahestehen bzw. angehören.

    • 28. September 2012 um 08:02 Uhr
    • Publicola
    • 28. September 2012 um 08:04 Uhr
    • Publicola
    • 28. September 2012 um 08:33 Uhr
    • MTR
    • 28. September 2012 um 09:00 Uhr
    • MTR
  66. 80.

    Wahrscheinlich Beschneidungsgegner:

    http://www.sydsvenskan.se/malmo/explosion-vid-forsamling/

    • 28. September 2012 um 09:03 Uhr
    • MTR
  67. 82.

    „Blasphemie“-Realität: Albert Saber

    http://english.alarabiya.net/views/2012/09/28/240601.html

  68. 84.

    Wenn ich die Linkspartei und Eintracht Frankfurt blöd finde, habe ich politische und sportliche Gefühle beleidigt. Das scheint aber keine bedeutsamen Folgen zu haben. Warum also sollen religiöse Gefühle besonders geschützt sein?

    • 28. September 2012 um 17:13 Uhr
    • pinetop
  69. 85.

    Ich kenn noch welche, denen für Blasphemiebekämpfung das Geld zu reichen scheint:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2012-09/geron-pastitsios-griechenland/komplettansicht

    • 28. September 2012 um 18:10 Uhr
    • MTR
  70. 86.

    @85 MTR

    Ein Zeichen wahrer Erleuchtung:“Ich bin gegen eine Strafverfolgung.“
    Da hat der Metropolit wohl ganz richtig erkannt, welcher Popanz freigesetzt wird,fangt man erst damit an, „Blasphemie“ zu brüllen.

    • 28. September 2012 um 20:13 Uhr
    • Marit
  71. 87.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/fars-news-glaubt-satire-von-the-onion-zu-obama-und-ahmadinedschad-a-858642.html

    „Dazu zitierte Fars News einen gewissen Dale Swiderski aus West Virginia mit den Worten: „Er nimmt die nationale Verteidigung ernst und lässt sich nicht wie Obama von ein paar schwulen Protestlern vorschreiben, wie er sein Land zu führen hat.““

    Die hätten doch durch Borat gewarnt sein können.

  72. 88.

    Der Metropolit von Thessaloniki, einer der höchsten Würdenträger der griechisch-orthodoxen Kirche, sagte: „Ich bin nicht einverstanden mit der Strafverfolgung.“ Niemandem könne der Glaube aufgezwungen werden.
    – bestätigt meinen Eindruck, dass der Trend zum Zweitbuch nicht schaden, sondern pazifizierend wirken kann –
    [den Besitz eines Zweitbuches] sollte man folglich den religiösen Mainstream-Autoritäten im Islam empfehlen

  73. 89.

    Der Chefredakteur der „Titanic“ berichtet heute im Funkhaus Walraffplatz über den Anruf eines Mitarbeiters des Innenministeriums, der ein Vorabexemplar der neuen Ausgabe haben wollte und an Titelbild und Inhalten interessiert war.
    http://bit.ly/NWwZBo
    Wahrscheinlich wollte er nur darauf achten, daß Frau Wulff auch gut getroffen und keine der Würde ihrer ehemaligen Position abträglichen Interviews gibt.

  74. 90.

    OT Deutschland 2012

    „Vor dem Haupteingang zum Jobcenter, das nach der tödlichen Messerattacke vom Mittwoch geschlossen blieb, hatten Unbekannte in der Nacht eine kleine Gedenkstelle für die Ermordete verwüstet und ein Bild von ihr, das Familienangehörige am Abend zuvor aufgehängt hatten, mit der zynischen Bemerkung besudelt: „Eine Deutsche weniger.“ Zudem waren an mehreren Stellen wüste Drohungen an die Wand geschmiert worden: „Der Tod kommt auch bald zu dir. Ich bin kein Spaß“ hatten Unbekannte mit klobigen Blockbuchstaben an die Wand gekritzelt.“
    http://www.ngz-online.de/neuss/nachrichten/sorge-wegen-morddrohung-am-jobcenter-1.3013492

    Ich denke kultursensibel wie Zeitonline ist, wird man darüber nicht berichten. Geht ja nur gegen Deutsche und da sind solche Vorfälle höchstens „zynisch“ und nicht etwa rassistisch.
    Da zahlen die Deutschen den Unterhalt für solche Leute und der Dank sind Attacken (mal mit, mal ohne Messer) auf ARGE-Mitarbeiter, deutschenfeindliche Schmiererein und Schändungen von Gedenkstellen.

    • 29. September 2012 um 14:00 Uhr
    • BeIlfruta87
  75. 91.

    Ein Kommentator fragt:
    Wenn man die Vita des mutmasslichen Attentäters liest, stellen sich doch mehrere Fragen.
    Wie kommt im Jahre 2001 noch ein ungelernter, kein Deutsch sprechender
    Marokkaner nach Deutschland.

    http://www.ngz-online.de/neuss/nachrichten/sorge-wegen-morddrohung-am-jobcenter-1.3013492

  76. 92.

    90/91
    „Ich denke kultursensibel wie Zeitonline ist, wird man darüber nicht berichten. “

    http://bit.ly/QBInCO
    K. 316/318

    Das ist in der Tat eine Be – Leid – igung!
    Erschreckend!

  77. 93.

    Aus den überzeugendsten Vorfällen dieser Art sollte die deutsche Auswärtige Kulturarbeit mal eine Doku für die Öffentlichkeit der Herkunftsländer machen.

    Als die wenigen Migrantengruppen mit einer menschlich akzeptablen Einstellung zu den Motiven und Hintergründen ihrer Migration, fallen mir ein: die Exilkubaner in Florida, die Tibeter in Indien, sicher früher die Dissidenten aus dem Ostblock – oder rein technisch gesehen – auch aus Chile, etc.

    Einerseits ist mittlerweile in vielen der Herkunftsländer der große Jihadistenhorror* ausgebrochen; andererseits werden Typen wie Mohamed Merah dort aber auch immer wieder als Volksheld gefeiert.**

    In dieser Lage sollte man auch mal klarkriegen, wie wir eine nicht-suprematistisch bekiffte Migration kriegen können.

    Mit den orientalischen Christen ist der Westen wohl erstmal wieder dabei, so eine Gruppe zu bekommen; bzw. dass solch eine Gruppe zu größerer Sichtbarkeit aufwächst.

    *Aus einem Amutationslazarett für sakral kreuzweise Amputierte in
    Mali von France 24 (alle schon verbunden; kein spritzendes Blut mehr)

    MALI – Amnesty international dénonce les amputations au nom de la charia

    http://www.youtube.com/watch?v=IpinBMLKWa4

    Jetzt, wo es ernst geworden ist, schreien auf einmal alle nach Intervention; der nigerianische (!) Verteidigungsminister ist (oder war gerade) in Mali; überhaupt scheinen die Afrikaner das ganz gut unter sich zu können. Kenianische Landung in Kismayo wie beim D-day.

    Algérie: affaire Merah – Front islamique du Salut (Frères musulmans d’Algérie)

    … mit dem Vize der Algerischen MB

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=26BYq7qEzJM

  78. 94.

    TH:
    Mit den orientalischen Christen ist der Westen wohl erstmal wieder dabei, so eine Gruppe zu bekommen; bzw. dass solch eine Gruppe zu größerer Sichtbarkeit aufwächst.

    Während die Motivation für ihre Flucht ehrenwert sein mag, bin ich unsicher, wie es mit ihrer Integrationsfähigkeit in die deutsche Gesellschaft aussieht. Ich schätze, der eine oder andere Kopte wird Mühe haben, damit klarzukommen, dass seine Frau in Deutschland einfach so die Auflösung der Ehe beantragen kann. In Ägypten sind Ehen zwischen Christen nach kanonischem Recht unauflöslich (für Ehen zwischen Muslimen gilt bekanntermaßen die Scharia) – allerdings wird die Ehe nichtig, wenn die Frau zum Islam konvertiert, weil ein Christ nicht mit einer Muslima verheiratet sein kann. Diverse koptenfeindliche Ausschreitungen der letzten Jahre gingen darauf zurück, dass jemand das Gerücht gestreut hat, ein Kopte halte seine zum Islam konvertierte Frau gefangen. Sollten wirklich massenhaft orientalische Christen in den Westen auswandern, wird ihre Integration, um es mal positiv zu formulieren, eine interessante Herausforderung.

    • 29. September 2012 um 15:58 Uhr
    • Arjen van Zuider
  79. 95.

    Pakistan – ein Blasphemie-Staat –

    Two years after Midnight’s Children he [Salman Rushdie] published Shame, … a work … dealing for the most part … with Pakistan … Pakistan was that place where the crooked [korrpupt, betrügerisch] few ruled the impotent many, where bent civilian politicians and unscrupulous generals allied with one another, supplanted [ersetzen] one another and executed one another, echoing the Rome of the Caesars, where mad tyrants bedded [sexuell es mit jmdm. treiben] their sisters and made their horses into senators and fiddled [fiedeln] while their city burned. But, for the ordinary Roman – and so also for the ordinary Pakistani – the murderous, psychotic mayhem [Chaos] inside the palace changed nothing. The palace was still the palace. The ruling class continued to rule.

    …It was easy for him to see Pakistan itself as a historical blunder [schwerwiegender Fehler] …, a country insufficiently imagined, conceived [konzipiert aus, resultierend aus] of the misguided notion [irrige Vorstellung, Idee]
    that a religion could bind together peoples (Punjabi, Sindhi, Bengali, Baloch, Pathan) whom geography and history had long kept apart,
    born as a misshapen bird,
    ‚two Wings without a body, sundered by the land mass of its greatest foe, joined by nothing but God‘,
    whose East Wing had subsequently fallen off.

    What was the sound of one Wing flapping [flattern]?

    The answer to this version of the famous Zen koan was undoubtedly ‚Pakistan‘.

    So in Shame, his Pakistan novel …, the comedy was blacker, the politics more bloodily comic,
    as if … the calamities in the palaces of the Twelve Caesars, or in a Shakespearean tragedy,
    were being enacted by buffoons
    [Possenreißer], people unworthy of high tragedy –
    as if King Lear were to be performed by circus clowns, becoming simultaneously tragic and farcical, a circus catastrophe …

    From: Salman Rushdie. Joseph Anton – A Memoir. Jonathon Cape, London, 2012 (pages 60-61)

  80. 96.

    Jonathan

  81. 97.

    @Publicola, falls Sie’s nicht abgetippt haben sollten, dann gegeb Sie die Passage doch noch einmal mit den Kürzungen und ohne die Erläuterungen ein – einfach wegen des sprachlichen Genusses.
    Und für die aufmerksam Lesenden der Erläuterungen, die es nicht wissen sollten: „crooked“ wird nicht wie analog zu „booked“ gesprochen sondern „crookid“. Ich hab‘ keine Tastatur für phonetische Umschrift.

    Wie auch z. B. in Luke 3,5:
    „Every valley shall be filled, and every mountain and hill shall be made low, and the crooked shall become straight, and the rough places shall become level ways,“

    PS Falls Sie Pater Ludger noch nicht kennen, der nimmt jeden Samstag zwischen 11 und 13 Uhr auf wdr5 in der „Oase“ die Beichte ab.

  82. 98.

    O.K. – später

  83. 99.

    » … He had seven good years, more than many writers are granted, and for those years, during the bad times that followed, he was always grateful. Two years after Midnight’s Children he published Shame, the second part of the diptych in which he examined the world of his origins, a work deliberately conceived to be the formal opposite of its precursor, dealing for the most part not with India but with Pakistan, shorter, more tightly plotted, written in the third person rather than the first, with a series of characters occupying the centre of the stage one after the other instead of a single dominant narrator-anti-hero. Nor was this a book written with love; his feelings towards Pakistan were ferocious, satirical, personal. Pakistan was that place where the crooked few ruled the impotent many, where bent civilian politicians and unscrupulous generals allied with one another, supplanted one another and executed one another, echoing the Rome of the Caesars, where mad tyrants bedded their sisters and made their horses into senators and fiddled while their city burned. But, for the ordinary Roman – and so also for the ordinary Pakistani – the murderous, psychotic mayhem inside the palace changed nothing. The palace was still the palace. The ruling class continued to rule.

    Pakistan was the great mistake of his parents, the blunder that had deprived him of his home. It was easy for him to see Pakistan itself as a historical blunder too, a country insufficiently imagined, conceived of the misguided notion that a religion could bind together peoples (Punjabi, Sindhi, Bengali, Baloch, Pathan) whom geography and history had long kept apart, born as a misshapen bird, ‚two Wings without a body, sundered by the land mass of its greatest foe, joined by nothing but God‘, whose East Wing had subsequendy fallen off. What was the sound of one Wing napping? The answer to this version of the famous Zen koan was undoubtedly ‚Pakistan‘. So in Shame, his Pakistan novel (the description was an oversimplification; there was plenty of Pakistan in Midnight’s Children, and a fair bit of India in Shame), the comedy was blacker, the politics more bloodily comic, as if, he told himself, the calamities in the palaces of the Twelve Caesars, or in a Shakespearean tragedy, were being enacted by buffoons, people unworthy of high tragedy – as if King Lear were to be performed by circus clowns, becoming simultaneously tragic and farcical, a circus catastrophe. The book drove itself forward at a speed that was new to him; after spending five years on Midnight’s Children, he had finished Shame in just over a year and a half. This novel, too, had a wonderful reception everywhere, or almost everywhere. In Pakistan itself it was unsurprisingly banned by Pakistan’s dictator, Zia ul-Haq, the point of origin for the character of ‚Raza Hyder‘ in the novel. However, many copies of the book found their way into Pakistan, including, he was told by Pakistani friends, quite a few that were brought in through the diplomatic pouches of various embassies, whose staff read the book avidly and then passed it on.

    Some years later he learned that Shame had even been awarded a prize in Iran. It had been published in Farsi without his knowledge, in a state-sanctioned pirate edition, and then had been named the best novel translated into Farsi that year. He never received the award, nor was he sent any formal notification of it; but it meant — according to stories emerging from Iran – that when The Satanic Verses was published five years later, the few Iranian booksellers who sold English-language books assumed that it would be unproblematic to sell this new title, its author having already gained the mullocracy’s approval with his previous work; and so copies were imported and put on sale at the time of the book’s first publication in September 1988, and these copies remained on sale for six months, without arousing any opposition, until the fatwa of February 1989. He was never able to find out if this story was true, but he hoped it was, because it demonstrated what he believed: that the furore over his book was created from the top down, not from the bottom up.

    But in the mid-eighties the fatwa was an unimaginable cloud hidden below the far horizon. Meanwhile, the success of his books had a beneficial effect on his character. He felt something relax deep within him, and became happier, sweeter-natured, easier to be around. … «

    From: Salman Rushdie. Joseph Anton – A Memoir. Jonathan Cape, London, 2012 (pages 60-61)

  84. 100.

    PS Falls Sie Pater Ludger noch nicht kennen, der nimmt jeden Samstag zwischen 11 und 13 Uhr auf wdr5 in der “Oase” die Beichte ab. – Bin Viel-Hörer von WDR 5, WDR 4 (Jazz, Swing u.ä.), WDR 3 (Mosaik, Resonanzen); Deutschlandfunk; Deutschlandradio

  85. 101.

    Blasphemie: „Die Jungfrau züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen: André Breton, Paul Éluard und dem Maler“ von Max Ernst, 1926

    http://www.museenkoeln.de/_medien/mlk/Ernst_Max_2.jpg

  86. 102.

    PS – # 101

    Max Ernst: Als ich es in Paris ausstellte, hat es tatsächlich eine Schockwirkung gehabt … und zwar bestand die Lästerung nicht darin, daß der kleine Jesusknabe verhauen wird; schockierend war nur, daß der Heiligenschein herunterrollt.

    … und ich bin dann in Köln exkommuniziert worden … dann war eine Katholikenversammlung im Gürzenich in Köln, und da hat ein Repräsentant des Erzbischofs eine Rede über diesen Sittenverfall gehalten und am Ende erklärt:
    „Der Maler Max Ernst ist aus der Kirche ausgeschlossen,
    und ich rufe die Versammlung auf zu einem dreimaligen „Pfui.“
    Da haben die dreimal pfui gerufen, und
    damit war ich aus der Kirche ausgeschlossen.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45202882.html

    • 30. September 2012 um 09:10 Uhr
    • MRX
  87. 104.

    „Bilour stammt aus einer wohlhabenden Unternehmerfamilie, die seit Jahrzehnten in der Politik mitmischt. Seine Familie besitzt mehrere Kinos in Peschawar, eines davon ein Pornokino, das Bilour selbst gehört. Das ist jedoch vergangene Woche abgebrannt, angezündet von wütenden Demonstranten gegen das Mohammed-Schmähvideo. Seine Reaktion, munkeln viele, sei auch in der Hoffnung geschehen, dass die Taliban ihn und seinen Besitz künftig schützen.

    Und prompt erhält Bilour von der pakistanischen Taliban-Dachorganisation Tehrik-i-Taliban Pakistan (TTP) Zuspruch. US-Geheimdienste werfen der pakistanischen Regierung immer wieder vor, einerseits Anti-Terror-Partner des Westens zu sein, heimlich aber Extremisten zu unterstützen.“

    Außerdem hat, wer in altmodischen Pornokinos investiert ist, ein Motiv für strengste Internetzensur einzutreten; auch als Säkularer.

    So langsam kriegt man wirklich pornographisch ausgebreitet wie diese Gesellschaften und Länder funktionieren; geht es noch oberkrass-peinlicher ?

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/mohammed-video-pakistanischer-minister-weitet-kopfgeld-plaene-aus-a-858762.html

  88. 105.

    hab’ keine Tastatur für phonetische Umschrift.

    1 – word-Seite/Dokument: Kopfzeile (über „Einfügen“) auf „Symbol“ gehen (klicken)

    2 – auf dem sich öffnenden Fensterchen „Weitere Symbole“ anklicken

    3 – auf dem sich dann öffneden Fensterchen unter „Schriftart“ (links) eine konkrete Schriftart [statt der dort zunächst automatisch erscheinende Rubrik ‚(normaler Text)‘] angeben:
    z.B. ‚Times New Roman‘ oder ‚Arial‘ oder … eingeben / einscrollen

    4 – beim Durchgehen / Scrollen der diversen Schriftzeichen (z.B. auch unter der Rubrik „Subset“) finden sich die Symbole für die Lautschrift unter/bei „IPA-Erweiterungen

  89. 107.

    @P.

    Bin Viel-Hörer von WDR 5…

    Ach, was waren das für schöne Zeiten. Ich hoffe, die machen digital bald für die Karre.

    • 30. September 2012 um 10:00 Uhr
    • Boothby
  90. 108.

    Der Romney sollte die Ahmaddiyya in den Mormonenstaat Utah asylieren und ihnen dort eine Stadt: Pak-Heaven-City schenken und dann Pakistan fallen lassen. Utah könnte er zum State of the Latter Prophets umwidmen im Sinne einer endlich wohlverstandenen progressive diversity.

    Ich sehe nur noch punkige Optionen, um mit dem ganzen Humbug umzugehen.

    Religionsfreiheit muss kreativ werden, um nicht in Tyrannei zu enden.

  91. 109.

    PS – zum Text Stephens: Muslims, Mormons and Liberals
    Why is it OK to mock one religion but not another?

    – das demokratiereduzierende Selbstverleugnen und (wahrhaft beschämende) Einknicken vor Bedrohungen durch demokratiefeindliche Islamisten und Repräsentanten des Islam ist wohl allzu typisch und singuläres Charakteremblem für weite Bereiche des politischen und medialen Liberalismus,
    dessen / deren ureigentliche (und selbstgestellte!) Aufgabe doch die aufrichte und (bedingungslose) Verteidigung der Demokratie und der demokratischen Rechte (Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Kunstfreiheit) gegen politische und religiöse Zumutungen, Einschränkungen, Bedrohungen etc. ist bzw. sein müsste.
    A sorry state of affairs.

  92. 110.

    aufrichtige

  93. 111.

    @ By – WDR 5… … Ich hoffe, die machen digital bald für die Karre.
    Vielleicht ist (für Osnabrück u. Umgebung) diese Frequenzliste von Nutzen ?
    http://www.wdr.de/unternehmen/service/infomaterial/pdf/WDR_2009-06_Radiofrequenzen_2009.pdf

  94. 112.

    @ Publicola

    Derb-ironisch (=punkig) muss die Antwort sein. Beschnittenenrabatt bei Love-Parade und Christopher Steet Day; Mormonen und Ahmadiyya unieren im Zeichen einer universellen Prophetiefreiheit für Jedermann/frau …

    Explizit ist out; es geht nur noch ironisch durch die Hintertür.

    Thomas Mann hatte in seinen Essays die Bedeutung von Ironie für die Belange des Konservierens in der Epoche des Zeitschriftenlesens prophezeiht.

  95. 113.

    @P.

    Oh, in Os ist der Empfang hervorragend, ich habe aber ein „M“ für ein „W“ bekommen, kann eindeutig nicht mithalten.

    • 30. September 2012 um 10:28 Uhr
    • Boothby
  96. 114.

    Zwei Männer, einander in höherer Stellung vermutend, begegnen sich

    A Nodder is something like a Yes-man, only lower in the social scale. A Yes-Man’s duty is to attend conferences and say “Yes.” A Nodder’s, as the name implies, is to nod. The chief executive throws out some statement of opinion and looks about him expectantly. This is the cue for the senior Yes-Man to say yes. He is followed, in order of precedence, by the second Yes-Man – or Vice-Yesser -, as he sometimes is called- and the junior Yes-Man. Only when all the Yes-Men have yessed, do the Nodders begin to function. They nod. … There is also a class of Untouchables who are known as Nodders‘ assistants, but this is a technicality with which I need not trouble you.
    P. G. Wodehouse, The Nodder, 1935.

    Ein Abnicker ist so etwas wie ein Jasager, nur tiefer in der sozialen Rangordnung befindlich. Die Aufgabe eines Jasagers ist es, an Konferenzen teilzunehmen und »Ja« zu sagen. Die Aufgabe eines Abnickers ist es, wie der Name schon sagt, abzunicken. Der Chef stellt eine starke Meinung in den Raum und schaut erwartungsvoll in die Runde. Das ist das Stichwort für den ranghöchsten Jasager, »Jawoll« zu sagen. Nach ihm äußert sich der in der Rangfolge zweite Jasager oder Vize-Jawoller, wie er manchmal genannt wird – und der nachrangige Nachwuchs-Jasager. Erst wenn alle Jasager jawollt haben, treten die Abnicker in Aktion. Sie nicken ab. … Es gibt auch eine Klasse von Unberührbaren, als Abnicker-Assistenten bekannt – aber das wäre ein technisch-formales Detail, mit dem ich Sie nicht weiter belästigen muss.
    P. G. Wodehouse, The Nodder, 1935.

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Begruessung.jpg&filetimestamp=20110106111128

  97. 115.

    @Publicola, ganz herzlichen (herbstlichen) Dank für 99 und 105!
    http://bit.ly/PORnTm
    Ich werd’s am Abend nochmal in Ruhe und mit Genuss lesen.

  98. 116.

    Oder so:
    http://bit.ly/PORXRd

    • 30. September 2012 um 12:09 Uhr
    • MTR
  99. 118.

    Bei den arabischen Sunniten verlieren sie zu leicht die Nerven:

    http://www.dailystar.com.lb/News/Local-News/2012/Sep-30/189660-church-in-south-lebanon-damaged-by-gunfire.ashx#axzz27wpOsoci

    Die Kurden pokern dagegen durch ihren Irakischen Außenminister sehr geschickt:

    „“We have assured US officials that the Iraqi government is determined to land [Iranian] flights and carry out random searches,“ Zebari said, quoted by Arabic daily Al-Hayat.

    The Iraqi minister added that his government had told Tehran „to stop the flights and stop arming or financing the [Syrian regime] or any other party to the conflict.“

    Zebari said Iraq would not „not accept being a transit point or passage way for… arming or financing“ the Syrian conflict.

    Last week, US Secretary of State Hillary Clinton pushed Baghdad to deliver on pledges to stop such flights during a meeting with Iraqi Vice President Kudayr al-Khuzaie.“

    hxxp://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=441579

    Teheran und Maliki stützen Assad um jeden Preis: der Kurdische Außenminister des Irak hat aber Spielraum, einen kurdischen Vorbehalt zur Bepreisung der Syrienpolitik der schiitischen Machtachse anzumelden.

  100. 119.

    @ KC – Was gibt es Besseres als französische Chansons?
    [- Nicht viel, denke ich-]

  101. 121.

    Beleidigung der Jäger- und Geweihträger-Zunft:

    http://www.toonsup.de/users/a/anjo/roehrender_hirsch_090329_1600_1.jpg

  102. 122.

    „Was gibt es Besseres als französische Chansons? [- Nicht viel, denke ich-]“

    Aber hallo;

    http://www.youtube.com/watch?v=CpJOZUaGxRU

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Wide_Is_My_Motherland

    Etwas Flodderige Putinversion; aber intoniert von einem ИБРАГИМОВ = Ibrahimov

    Die Sowjetschnulze wird unterschätzt !

  103. 123.

    „The song made its début in the 1936 film Circus, … (depictig) the story of an American woman who flees from racism in the United States after giving birth to an African-American child. She comes to the USSR to sing as part of an act in the circus, and soon falls in love with a performance director Petrovich Martinov. As she becomes assimilated (!) into her new surroundings, her love blossoms into a love not only for Martinov but for the Soviet motherland itself, the ideals that have refined it, and the newly-found freedoms of Soviet society. … the song remains a popular patriotic tune in the Russian Federation.“

    Ein Lied zur Hungersnot – und es bleibt doch (!?!?) im Herzen der Menschen.

  104. 124.

    PS zu 120 u. 121 – …. oder Beispiel für die KMK-Kompetenz der „Sprachmittlung“:
    http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lehrplaene/lehrplaene-gs/englisch/lehrplan-englisch/bereiche/

  105. 125.

    das Wesentliche von fremdsprachlichen Äußerungen oder Texten in Deutsch wiederzugeben …

  106. 126.

    „intoniert von einem ИБРАГИМОВ = Ibrahimov“

    ein sowjetpatriotisch talentierter Tatar:

    „Ibragimova was born in Polevskoy, Russia, to a Tatar family. … her father, Rinat Ibragimov, “

    http://en.wikipedia.org/wiki/Alina_Ibragimova

    brachte sich aber lieber in Sicherheit:

    „took up the post of principal double bass with the London Symphony Orchestra, and the family moved to live in England.“

    wo sich Frau Mutter und das Fräulein Tochter dem patriotischen Verdacht einer Nähe zum Zionismus aussetzen:

    „In the following year Ibragimova began her studies at the Yehudi Menuhin School (where her mother is professor of violin) under Natasha Boyarskaya.“

  107. 127.

    @ Th – # 122 – Merci – irgendwie offenbar ein russisches Pendant zu Woody Guthrie’s This Land Is Your Land

  108. 128.

    @ Publicola

    “ irgendwie offenbar ein russisches Pendant zu Woody Guthrie’s This Land Is Your Land“

    Dramatischer:

    Hier patriotischer Auftritt in der Uniform der Filmzeit-Hungersnot* …

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=e5E4l78Ka50

    … für seine Leute; hier auf tatarisch in Kasan: ab 1.42 zu sehen

    http://www.youtube.com/watch?v=955pZHdOWiU

    Und hiermit können die ‚Patrioten‘ ihm die Pistole auf die Brust setzen: Hava Nagila

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=nKrtNeUM3_I

    *die ‚patriotischerseits‘ natürlich ‚den jüdischen Kommissaren‘ angelastet wird und nicht dem Stalinschen Kalkül

  109. 129.

    OT – Ägypten: jedenfalls hat man den Schuss gehört –

    Popular Egyptian leftist politician and former presidential candidate Hamdeen Sabahy said on Saturday he is confident a coalition of leftist groups he is working to unite will be strong enough to defeat Islamists and win a parliament majority.
    Sabahy, in an unexpected outcome, came in third place in the first round of the presidential vote last May, behind well-known army commander and politician Ahmed Shafik and current president Mohamed Morsi, who was the candidate of the state’s most organised Muslim Brotherhood group.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/54304/Egypt/Politics-/Egyptian-leftist-leader-Hamdeen-Sabahi-eyes-parlia.aspx

    Wenn es den bürgerlichen, liberalen, säkularen Kräften gelingt, wie in Libyen eine (breite) Koalition möglichst vor, gegebenenfalls nach den Wahlen hinzubekommen,
    [wobei die Inhalte ja im Wesentlichen soziale, ökonomische und politische (realistische) Hauptbezüge, in Kontrast zum MB-Programm, enthalten müssten und nicht als (einziges) öffentlich verkündetes Hauptprofil ein ‚Anti-Brotherhood‘-Tum]
    halte ich einen Wahlerfolg gegenüber den MBs nicht für ausgeschlossen.
    Inzwischen gibt es ca. 3 bis ca. 6 bürgerlich-liberal-säkulare Partei-Sammlungs- bzw. Koalitionsbewegungen [‚in the making‘] in Ägypten.

    On verra.

    • 30. September 2012 um 15:04 Uhr
    • MTR
  110. 131.

    Über das Thema Vergewaltigung können sich Altregime-Schergen und Islamisten bestens verständigen; scheint eine Art gemeinsames Sakralgut zu sein:

    „Demonstrators in the Tunisian capital have voiced their disgust at a case they say has turned a victim into the accused. Two policemen are accused of raping a woman. But the woman and her partner who made the rape allegation have been charged with public indecency, and face a six month jail sentence if convicted. Human rights groups say the case is an outrage in democratic Tunisia, and a sign of growing religious conservatism since the coalition government took power last year“

    http://www.youtube.com/watch?v=gU-pIrxkdug&feature=plcp

  111. 132.

    @TH:
    http://www.hymn.ru/index-en.html hat Широка страна моя родная als textliche Inspiration für die heutige russische Nationalhymne gelistet:

    Its lyrics directly influenced the lyrics of the new Russian anthem (2000). (“From the southern seas to the polar realm Our forests and fields stretch.”; “Plenty of room for dreams and for life”)

    • 30. September 2012 um 16:46 Uhr
    • Arjen van Zuider
  112. 133.

    On Topic und Islam bedeutet Frieden.

    „Dhaka – Tausende Muslime haben in Bangladesch wegen eines angeblich den Koran beleidigenden Fotos auf Facebook buddhistische Tempel und Häuser niedergebrannt. Rund 25.000 Menschen hätten am Sonntag unter Rufen „Gott ist groß“ im buddhistischen Viertel der Stadt Ramu sowie in umliegenden Orten Tempel und Häuser angegriffen, sagte ein Polizist. Insgesamt seien mindestens fünf Tempel und etwa hundert Häuser, darunter auch Geschäfte, in Flammen aufgegangen…“
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koran-beleidigung-muslime-stecken-buddhistische-tempel-in-brand-a-858805.html

    Da fragt man sich ernsthaft ob die Anhänger der friedlichsten aller Friedensreligionen überhaupt mit irgend jemand dauerhaft in friedlichem Miteinander auskommen können. Nun waren also Buddhisten dran.
    Ich wäre ja fast schon überrascht würde das islamophielste Blatt (Zeitonline) in Deutschland darüber berichten. Ich denke man wird wie so oft kultursensibel schweigen, um nicht ein angeblich falsches Bild vom Islam zu vermitteln.

    • 30. September 2012 um 16:56 Uhr
    • BeIlfruta87
  113. 134.

    @ AvZ

    Interessant, hier lernt man auch noch im eigenen Fach dazu !

    Das ganze auf deutsch:

    Lied vom Vaterland – Ernst Busch

    http://www.youtube.com/watch?v=nPWGUs4wGJA

    Zu den Höhepunkten von Hungersnot und Repression gab es:

    „Von der Taiga bis zum Kaukasus,
    Schreitet froh der Mensch in unserem Lande,
    Ward das Leben Wohlstand und Genuß….

    Teures Land, das unsre Liebe trägt!
    Denn es gibt kein andres Land auf Erden,
    Wo das Herz so frei dem Menschen schlägt.

    Herrlich liegt die Zukunft uns erschlossen.
    Kühn erbaun wir unsre neue Welt.
    Sagen wir das stolze Wort – Genossen – ,
    Fühlen wir, was uns zusammenhält. …

    Jeder darf am Tisch des Lebens weilen,
    Jedem Ehre, dem Verdienst gebührt!
    Unser Stalin schrieb ‚s mit goldnen Zeilen,
    Das Gesetz, das seinen Namen führt.
    Diese Worte, strahlend wie Kristalle,
    Bleiben stehn, dem Feinde zum Verdruß,
    Unzerstörbar steht das Recht für alle:
    Recht auf Arbeit, Bildung und Genuß! …

    Atmet tief! Der Völker Frühlingsmorgen
    Leuchtet hell, von Wolken ungetrübt,
    Denn befreit von Sklavennot und Sorgen
    Wuchs die Welt, die fröhlich lacht und liebt.“

  114. 135.

    Von der Taiga bis zum Kaukasus

    „Von A bis B“ ist natürlich ein ziemlich universales lyrisches Thema, aber die Frage, inwiefern sich von Finnland bis zum Schwarzen Meer textlich daran anlehnt, stellt sich doch unwillkürlich.

    • 1. Oktober 2012 um 01:05 Uhr
    • Arjen van Zuider
  115. 136.

    – Blasphemie: ein wichtiger konstruktiver Teil der Geschichte der europäischen Zivilisation und Kultur –

    „The trials of Socrates, Jesus Christ and Galileo had all been blasphemy trials and yet the history of philosophy, Christianity and science owed them a mighty debt.“

    „Die Gerichtsverfahren gegen Sokrates, gegen Jesus Christus und gegen Galilei waren jeweils Gerichtsverfahren wegen Blasphemie gewesen; und doch standen die Philosophiegeschichte, das Christentum und die Naturwissenschaften tief in ihrer Schuld.“

    Salman Rushdie. Joseph Anton – A Memoir. Jonathan Cape, London, 2012 (page 180)

  116. 138.

    Jihadneid im JF-Kommentarbereich:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M54b68895bf6.0.html

    Thomas Lentze aus Bonn

    Donnerstag, 27-09-12 17:24

    Es war also ein islamisches, kein christliches Land, in welchem ein Bibelschänder angeklagt wurde.

    Könnte es sein, daß das Christentum in Deutschland nur noch durch Islamisierung gerettet werden wird? Sehen wir von Extremisten wie dem o.g. Prediger ab, so lassen Muslime es ja nicht zu, daß die heiligen Schriften geschändet werden. Zudem äußert sich der Qur’an viel ehrfürchtiger – wenn auch theologisch unrichtig – über Jesus Christus als die meisten „Christen“.

    Deutsche Behörden würden nichts gegen ein Verschwinden der Bibel unternehmen. Aus diesen Gründen wird mir der Islam immer sympathischer.

    • 1. Oktober 2012 um 03:59 Uhr
    • Arjen van Zuider
  117. 139.

    @ AvZ

    Meine Antwort kommt nicht durch .. wohl zu dramatisch

  118. 140.

    @ AvZ

    T. fürchtet inneren Konflikt

    Frage ist, wer wagt es, Putin zu kompromittieren

    Landis meldet in-figts bei Alawitens

  119. 141.

    Meine Antwort kommt nicht durch .. wohl zu dramatisch

    Wahrscheinlich verwenden Sie irgendein Reizwort. Die sind zT ziemlich willkürlich gesetzt; dass PI gesperrt ist, kann ich ja noch irgendwo nachvollziehen, aber aus irgendeinem Grund scheint Lau zB auch Udo Vetter nicht zu mögen und läßt daher keine Links auf dessen law blog zu.

    • 1. Oktober 2012 um 04:12 Uhr
    • Arjen van Zuider
    • 1. Oktober 2012 um 04:13 Uhr
    • Arjen van Zuider
  120. 143.

    @ AvZ

    Lancierung zum AK-Parteitag luzide

    Oppositionsjargon: Arabisch-Kurdische Partei …

    The Russian government has not yet commented on Al Arabiya’s speculations en.rian.ru berichten aber

  121. 144.

    #140 Clanklopperei in

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Qardaha

    wo die Assadsippe herstammt.

    Muhammad al-Assad, Another leader of the „Struggle companies“.

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Al-Assad_family

    soll getötet worden sein; doch wohl nichts größeres

    „1. Battle in Malek coffeeshop at Qurdaha between #Abbood & #Othman clans against the #Assad & #Shaliss clans RESULTED IN DEATH OF Mohamad Assad

    2. #Qurdaha is totally sealed off & no body can enter or leave – this is a clear objection to #Assad Clan: UNCONFIRMED DEATH of Mohamad Assad“

    http://yallasouriya.wordpress.com/

  122. 145.

    Jesus Christ Superstar Banned in Russia’s Rostov

    „Taking the fight for believers’ rights to new extremes, Christian activists in Rostov-on-Don in southern Russia successfully sought a ban on the rock opera Jesus Christ Superstar, media reported on Saturday.
    An appeal, signed by 18 local residents, cited a new bill criminalizing offence of religious sentiment, though it is still pending parliamentary review, Fontanka.ru news Web site said.
    The local philharmonic hall, which was to host the performance by St. Petersburg-based Rock Opera theater on Oct. 18, complied with the complaint, pulling tickets from sale, Lifenews.ru tabloid said.
    The decision may be reversed after the prosecutors review the complaint next week, Komsomolskaya Pravda daily said.
    “We think Christ’s character is misinterpreted in the play from a Christian point of view,” one of the 18 complainants told Independent-news.ru, without providing his name.“

    http://en.rian.ru/russia/20120929/176301399.html

  123. 146.

    scheint Lau zB auch Udo Vetter nicht zu mögen … law blog … ?

    http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/09/24/cleanit-stellt-acta-in-den-schatten/

    • 1. Oktober 2012 um 05:55 Uhr
    • Publicola
  124. 147.

    Oha. Ich dachte, mich erinnern zu können, dass mir mal ein Kommentar aufgrund eines lawblog-Links im Spamfilter gelandet ist. Dann war es irgendeine andere Seite, wo sich mir der Sinn der Sperrung nicht erschloss.

    • 1. Oktober 2012 um 07:01 Uhr
    • Arjen van Zuider
  125. 148.

    Spamfilter – falls ein solches existiert (oder nicht) oder falls zwischenzeitlich ein Softwarefehler vorliegt:
    mit mehreren verschiedenen Browsern arbeiten! (Firefox +/od Internet Explorer +/od Google Chrome + Safari)

  126. 149.

    – Blasphemie –

    1 – In der Geschichte des menschlichen Geistes spielt die Blasphemie (eher) eine konstruktive Rolle. So waren die Gerichtsverfahren gegen Sokrates, gegen Jesus Christus und gegen Galilei jeweils Gerichtsverfahren wegen Blasphemie gewesen (siehe Salman Rushdie, Joseph Anton).Aus der Retroperspektive wissen wir, das wir hinsichtlich der Philosophie, des Christentum und der Naturwissenschaften diesen Persönlichkeiten sehr viel zu verdanken haben.

    2 – In den heiligen Schriften der Religionen Christentum und Islam wird ausdrücklich nicht die Forderung nach irdischer Bestrafung wegen Blasphemie erhoben.

    Im Neuen Testament der Bibel gilt der Satz z.B.:
    „Liebe Deine Feinde!“.

    Im Koran gilt die Sure 4, Vers 140:
    „Er hat (doch) in der Schrift (das Gebot) auf euch herabgesandt: Wenn ihr hört, daß man an die Zeichen Gottes nicht glaubt und darüber spottet, dann sitzt (so lange) nicht mit ihnen (d.h. den Ungläubigen und Spöttern) (zusammen) bis sie über etwas anderes plaudern!“ – Übersetzung (Rudi Paret, ²1979 –

  127. 150.

    dass

  128. 151.

    Pinetop 84

    Ich bitte um ein höheres intellektuelles Niveau. Danke

    • 1. Oktober 2012 um 09:45 Uhr
    • cem.gülay
  129. 152.

    Lieber Cem Gülay,
    vielleicht könnten Sie mein beklagenswertes Niveau heben, indem Sie mir erklären, warum religiöse Gefühle mehr Respekt verdienen sollten als sonstige Gefühle.

    • 1. Oktober 2012 um 13:42 Uhr
    • pinetop
  130. 153.

    152
    Ist in der türkei nicht die beleidigung des türkentums strafbar ?
    Beleidigung des deutschtums als straftatsbestand, das wär doch was. Mit der idee sollte mal jemand kommen. Ich glaube , daß für viele deutsche mangelnder respekt vor dem „eigenen“ sportverein
    die heftigsten gefühle auslöst.

    • 1. Oktober 2012 um 14:12 Uhr
    • ernsthaft
  131. 154.

    MB wird weider ausfällig:

    “If anyone tells you that he is liberal, tell him directly that he is infidel.”

    http://www.egyptindependent.com/news/liberal-secular-infidels-must-be-prosecuted-says-brotherhood-preacher

    Leider hat der Mann ja nicht bei allen Liberalen Recht.

  132. 155.

    Ernsthaft

    Der Fußball, ist die einzige Nische, wo man der Selbstgeißelung der Nazi-Vergangenheit entfliehen kann.

    Seit 2006 werden wieder Massenhaft Fahnen geschwenkt und die Nationalhymne voller Inbrunst gesungen.

    • 1. Oktober 2012 um 14:32 Uhr
    • cem.gülay
  133. 156.

    Pinetop

    Religionen mit Fußball zu vergleichen ist ein bisschen gewagt.

    Religionen gibt es schon Tausende Jahre, Fußball nicht

    • 1. Oktober 2012 um 14:33 Uhr
    • cem.gülay
  134. 157.

    Die Selbstgeißelung der deutschen politischen Eliten hat uns gerade 2 Billionen Euro gekostet.

    Eh egal, sollen doch die nächsten Generationen damit klar kommen, genauso mit dem Schlamassel der Integration, Mini-Rente, Schulden usw

    • 1. Oktober 2012 um 14:45 Uhr
    • cem.gülay
  135. 158.

    @ Cem Gülay,
    das finde ich nicht. Sie sind also der Auffassung, dass alles was alt ist mehr Respekt verdient. Dann wäre es ja auch schrecklich, dass die mehrtausendjährige Institution Sklaverei abgeschafft ist.

    • 1. Oktober 2012 um 14:46 Uhr
    • pinetop
  136. 159.

    Fußball und Monotheismus liegen ungefähr gleichauf.

    „Aus historischen Urkunden geht hervor, dass schon die Chinesen im Jahr 2697 v. Chr. ein fußballähnliches Spiel kannten – das Tsu Chu.“

    http://lexi-tv.de/themen/freizeit/fussball/fussball_geschichte

  137. 160.

    Pinetop

    Religionen verdienen eine andere Wahrnehmung, weil sie einen globalen Einfluss haben.

    Eintracht Frankfurt nicht.

    • 1. Oktober 2012 um 14:50 Uhr
    • cem.gülay
  138. 161.

    In fünfzig, spätestens hundert, Jahren werden es Menschen mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen, dass Kinder in eine Religion hineingezwungen wurden. Wenn die Menschen in ein zivilisierteres Stadium eingetreten sein werden, werden Religionen mit allen anderen Vereinen gleichgestellt sein, Religionen werden sich weiterhin in der Öffentlichkeit zeigen dürfen wie heute Karnevalsvereine und nur Erwachsene werden in eine Religion eintreten können, wie heute in einen Verein oder eine Partei.

    • 1. Oktober 2012 um 14:51 Uhr
    • pinetop
  139. 162.

    Pinetop

    Was solls.

    Es gab auch Hitler und keiner hat es verhindert.

    • 1. Oktober 2012 um 14:52 Uhr
    • cem.gülay
  140. 163.

    Och Joseph Blatter denkt bestimmt er wär ein Messias. Football for a better world usw…

    • 1. Oktober 2012 um 14:55 Uhr
    • BeIlfruta87
  141. 164.

    Globale Dritte Halbzeiten, die den Fußball allerdings übertreffen ..

  142. 165.

    @ Cem Gülay (160), das stimmt nicht. Der Weltfußballverband hat eine weltweite Wahrnehmung, mehr Geld und Einfluß als die Amish in Ohio.

    • 1. Oktober 2012 um 14:56 Uhr
    • pinetop
  143. 166.

    @ Cem Gülay (162)
    ?????

    • 1. Oktober 2012 um 14:57 Uhr
    • pinetop
  144. 167.

    @pt

    http://www.gdp.de/gdp/gdpmp.nsf/id/DE_GdP-M-V-Der-deutsche-Fussball-und-sein-Gewaltproblem *

    * Dem Verein muss klar sein: gewaltbereite Ultras können nicht in die herkömmliche Fanarbeit integriert werden. Sie verfolgen ihre eigenen Ziele, die zum Teil den Vereinszielen entgegenstehen. Das Ziel einer neuausgerichteten Fanarbeit sollte die Zurückdrängung des Einflusses der Ultras sein.

    Diese Fanarbeit sollte durch Personen geleistet werden, die eine sozialpädagogische Ausbildung vorweisen können. Des Weiteren sind diese Fanbetreuer intensiv über die Ultraszene aufzuklären und fortzubilden. Wünschenswert wäre es, wenn ehemalige Spieler des Vereins** in die Fanarbeit integriert werden. Auch diese sind im Vorfeld intensiv zu beschulen.

    Ultras bekämpfen mit Sozialpädagogen. In Kölle basteln die sich ihre Ex-Spieler auch gleich selbst.

    Fussballverbot und gut ist. Biker gleich mit.

    • 1. Oktober 2012 um 15:00 Uhr
    • Boothby
    • 1. Oktober 2012 um 15:01 Uhr
    • Boothby
  145. 169.

    Und zur Eintracht gibt’s auch andere Stimmen !

    „Nouripour: Naja, es gibt den gewöhnlichen Fußball, FC Bayern, FC Barcelona und so. Die Eintracht ist was anderes, die steht da drüber. Selbstverständlich. …

    Omid Nouripour … ist seit 2006 Mitglied des Bundestages, Sprecher für Sicherheitspolitik der Grünen-Fraktion, Mitglied des Verteidigungsausschusses und Gründer des Eintracht-Fanklubs Bundes-Adler.“

    http://www.zeit.de/sport/2012-10/Nouripour-fussball-eintracht-frankfurt-gruen/komplettansicht

  146. 170.

    Pinitop

    Die Amish sind nicht das Problem oder?

    Fußball ist nur in Europa und Süd-Amerika eine Macht. In den USA kümmert sich kaum jemand darum.

    Man nimmt es zu Kenntnis. Es ist eben da.

    Wenn sich die Brasilianer entscheiden müssten zwischen Gott und Fußball, dann wäre es Gott. Wette ich meinen Fuß drauf

    Verhaspel Dich nicht mein lieber

    • 1. Oktober 2012 um 15:07 Uhr
    • cem.gülay
  147. 171.

    @ Boothby (168), da erkennt man sehr deutlich, wie der Fußball die Emotionen der Massen beflügelt. Die sportlichen Gefühle bedürfen also des gleichen Schutzes wie die religiösen Gefühle. Man sollte Mohammed die gleiche Ehrbezeugung geben wie dem Geißbock der Kölner.

    • 1. Oktober 2012 um 15:07 Uhr
    • pinetop
  148. 172.

    Mein lieber Cem, das Verhaspeln geht ja sehr schnell. Es geht hier ja um die weltweite Perspektive, und da ist der Fußball ohne Zweifel mächtiger als die Amish.

    • 1. Oktober 2012 um 15:10 Uhr
    • pinetop
  149. 173.

    Boothby

    Der Fußball ist der moderne Faschismus in Reinkultur.

    Die stärksten und besten schaffen es und verdienen Millionen. Immer nur vorwärts, Erfolg, Erfolg

    Deswegen fühlen sich bestimmte Menschen wie die Hools und die verkappten Faschos dort wohl.

    Zahlst du Uwe Seeler Gehälter, dann wäre es ehrlicher

    • 1. Oktober 2012 um 15:11 Uhr
    • cem.gülay
  150. 174.

    Die Brasilianer würden sich nach glaubensverpflichtender Meinung der Krass-Gläubigsten nicht für Gott, sondern für shirk entscheiden. Und das bedeutet: Derber Dritte Halbzeit Infight bei Team BRICS.

  151. 175.

    Pinitop

    Amish

    Rede mal wie ein Mann und sei gerade.

    Es geht um den Islam und wenn du die Moslems fragen würdest, Fußball oder Religion, dann würde man auf den Fußball verzichten!

    • 1. Oktober 2012 um 15:14 Uhr
    • cem.gülay
  152. 176.

    Pinitop

    Wenn Du ein Problem mit den Amish hast, dann fliege nach Amerika und bekämpfe sie oder hör auf so ein Stuss hier zu posten.

    Wir sind nicht im Bravo-Forum

    • 1. Oktober 2012 um 15:16 Uhr
    • cem.gülay
  153. 177.

    MÜlleimer-Holm

    Haste Langeweile.

    • 1. Oktober 2012 um 15:17 Uhr
    • cem.gülay
  154. 178.

    Salman: ‚CRICKET is RELIGION to India and Pakistan‘

    http://www.youtube.com/watch?v=HrVcF_Yg16A

    Aber Krieg mit Millionen Toten haben sie wegen Cricket noch nicht geführt.

  155. 179.

    @ Cem, das will ich versuchen. Moslems verehren natürlich zuerst ihre Religion und dann vielleicht den Fußball, denn sonst wären sie ja keine Moslems. Es wäre aber eine Überlegung wert, wenn sich der DFB als Religion etablieren würde. Genug Metaphysik ist ja um den Fußballsport vorhanden, der DFB könnte vielleicht auf eine obligatorische Fußballsteuer zugreifen und der Onkel von Ströbele hat bereits einen Torwart der deutschen Nationalelf einen Fußballgott genannt.

    • 1. Oktober 2012 um 15:20 Uhr
    • pinetop
  156. 180.

    Holm

    Heysel hatte aber Tote gefordert

    • 1. Oktober 2012 um 15:27 Uhr
    • cem.gülay
  157. 181.

    Pinitop

    Somit haste de Deine Anfangsfrage selbst beantwortet

    • 1. Oktober 2012 um 15:28 Uhr
    • cem.gülay
  158. 182.

    Nur ein kurzlebiger Ausgleichstreffer für den Fußball

    El Salvador-Honduras 1969 Football War ab min 0.42 Invasion !

    http://www.youtube.com/watch?v=FVshtHUysBc

  159. 183.

    Wie stark der Fußball die Gefühle in quasi religiöser Weise entzündet, kann man nicht nur bei den Fans feststellen, sondern auch bei hochrangigen Funktionären. Nach einen kritsichen Pressebericht empörte sich ein Funktionär mit den Worten: „Da wird der Fußball mit Füssen getreten“. Der kulturelle Fortschritt ist aber darin zu sehen, dass die Führungsspitze die Fußballfans nicht aufforderte den Journalisten zu ermorden.

    • 1. Oktober 2012 um 15:34 Uhr
    • pinetop
  160. 184.

    Den hätten sie mal als Vorlage für Religions-Doku nehmen sollen:

    How the Arabian prince spend their money

    http://www.youtube.com/watch?v=BRQ2GzxGMBQ

  161. 185.

    „Es geht um den Islam und wenn du die Moslems fragen würdest, Fußball oder Religion, dann würde man auf den Fußball verzichten!“

    Wat sonst, Fußball ist ja auch haram! http://www.ahlu-sunnah.com/threads/27935-Fu%C3%9Fball-im-Islam-verboten

    Abdurahim schreibt: „In der Pdf gibt es auf meine Fragen gar keine Antworten. Und was da steht ist auch bischen blödsinnig. Da steht man darf Fussball spielen um sich für Allah also den Dschiad zu stärken. Wer spielt schon heutzutage Fußball um sich für den Dschiad zu stärken? Also zürück zu meiner Frage. Dürfen Männer Kurze Hosen anziehen so das man das ganze Bein auch das Knie sehen kann? Ich dachte immer Männer dürfen keine kurzen Hosen anziehen bzw. es muss lang sein damit man das Knie nicht sieht. “

    Da möchte ich Abdurahim zurufen: „Scheiß auf die Knie, hauptsache Trikot und Hose sind schön eng!“ 😀

    • 1. Oktober 2012 um 15:39 Uhr
    • BeIlfruta87
  162. 186.

    Ich plädiere für Frauen-Quoten im Herren Profi-Fußball Bereich.

    Wenn die Dax Unternehmen Frauen in die Vorstände aufnehmen müssen, dann müsste man den DFB auch dazu zwingen ,-)

    • 1. Oktober 2012 um 15:44 Uhr
    • cem.gülay
  163. 187.

    Die UNO ist doch noch zu etwas gut:

    „Ahmadinejad’s Iranian cameraman, Hassan Gol Khanban, has defected to the United States. Khanban accompanied Iranian President Mahmoud Ahmadinejad to the United Nations General Assembly in New York. On Sunday, a New York lawyer, Paul O’Dwyer, told the media that he was representing the man and that he did indeed seek asylum in the U.S“

    http://news.gather.com/viewArticle.action?articleId=281474981670743

  164. 188.

    Eine Frage muss aber noch erörtert werden. Es gab eine Reihe von kritischen Berichten über Scientology. Niemand schien die Gefühle jener Gläubigen zu schonen. Liegt das daran, dass sie nicht so lange gibt, oder weil es nicht so viele sind, oder weil sie nicht damit drohen Botschaften abzubrennen?

    • 1. Oktober 2012 um 15:52 Uhr
    • pinetop
  165. 189.

    Egyptian President touches his private part on Live TV to impress Julia Gillard

    00:08 Mohamed Morsi touches and massages his penis while staring at Julia’s legs and breasts

    2.424.017 klicks in fünf Tagen

    http://www.youtube.com/watch?v=f3PlCG1zxd8

  166. 190.

    Meine Güte was für eine peinliche Fussball-Diskussion.

    @ pinetop, BF

    Moslems verehren natürlich zuerst ihre Religion und dann vielleicht den Fußball, denn sonst wären sie ja keine Moslems.

    Wat sonst, Fußball ist ja auch haram

    Haha, danke, das ist mal wieder ganz großer Schwachsinn hier. 😀

    • 1. Oktober 2012 um 15:56 Uhr
    • MM
  167. 191.

    Pinitop

    Scientology ist keiner anerkannte Religion

    • 1. Oktober 2012 um 15:58 Uhr
    • cem.gülay
  168. 192.

    @ MM, man kann die Debatte ja ruhig etwas humoristisch auflockern. Aber worauf es ankommt ist ernst.

    • 1. Oktober 2012 um 15:59 Uhr
    • pinetop
  169. 193.

    „Qatar’s recent announcement that it plans to invest $18 billion in Egypt following President Mohammed Mursi’s controversial statements on Syria may herald a new era in Egyptian-Qatari relations, observers say.“

    Hoffentlich bleiben für die Türkei und Somalia auch noch ein paar Kröten übrig.

    http://english.al-akhbar.com/content/qatari-egypt-buying-foreign-policy

    @ MM

    Wie haben Sie den Abschied von Aleppo verkraftet ?

  170. 194.

    Ein Obermufti, der Religionen anerkennt, der fehlt der Welt noch.

  171. 195.

    @ Cem, das erzählen Sie mal den Scientologen.
    Aber Sie dürfen mir ruhig erklären, warum die Gefühle der Scientologen zu ignorieren sind und jene der Moslems zu respektieren.

    • 1. Oktober 2012 um 16:02 Uhr
    • pinetop
  172. 196.

    @pt

    Der kulturelle Fortschritt ist aber darin zu sehen, dass die Führungsspitze die Fußballfans nicht aufforderte den Journalisten zu ermorden.

    Brüllen sie mal „Sachsn Leipzsch“ im Rudolph-Harbi-Stadion, dann wird es allerdings enger mit den kulturellen Fortschritten. Und nicht glauben, das wäre ein reiner Mob, ist streng hirachisch, der Laden.

    Wahlweise auch Pezzoni bedrohen, steht die Vereinsspitze im Anschluss geschlossen hinter der einvernehmlichen Trennung von Pezzoni. Podolski wedelt dazu mit der Wilde-Horde-Flagge.

    Anyway, sie haben die Analogie nicht geschnallt*: Sind Ultras nun ein Argument gegen Ultras, oder gegen Fussball?

    *Es ist ein total trauriges Geschäft, Pointen erklären zu müssen.

    • 1. Oktober 2012 um 16:03 Uhr
    • Boothby
  173. 197.

    @TH

    Paul O’Dwyer, told the media that he was representing the man and that he did indeed seek asylum in the U.S”

    Der ist hoffentlich schon mal konvertiert oder so, weiß man ja sonst nicht, was man von halten soll.

    • 1. Oktober 2012 um 16:05 Uhr
    • Boothby
  174. 198.

    @MM

    Wat sonst, Fußball ist ja auch haram

    Deshalb nehmen die also mobile Stadione in Quatar.

    • 1. Oktober 2012 um 16:07 Uhr
    • Boothby
  175. 199.

    http://www.hurriyetdailynews.com/billion-dollar-agreement-signed-with-egypt.aspx?pageID=238&nID=31393&NewsCatID=344

    Türkei setzt zur Exportförderung eine Milliarde $ in den Pyramidensand.

    Logo, weil die verkrachten Schiiten-Opfer Nachbarn kaum mehr was abnehmen.

    Daher jetzt Null: problemo geht weiter mit Sultan und Sakral-Pharao.

    „Studies for providing an additional one billion dollars are being conducted by Turkey’s Eximbank, in an effort to support the export of goods and services from Turkey to Egypt.“

  176. 200.

    @ By

    „mobile Stadione in Quatar.“

    Die müssen auch verdammt aufpassen in Katar.

    Mit denen wollen wirklich alle abrechnen.

  177. 201.

    Mit denen wollen wirklich alle abrechnen.

    Ich war gleich für London.

    • 1. Oktober 2012 um 16:12 Uhr
    • Boothby
  178. 202.

    Pinitop

    Müssen Sie nicht. Ich verlange es nicht.

    • 1. Oktober 2012 um 16:21 Uhr
    • cem.gülay
  179. 203.

    Cem, das ist keine Beantwortung der Frage.

    • 1. Oktober 2012 um 16:25 Uhr
    • pinetop
  180. 204.

    Pinitop

    Scientology

    Weil es keine anerkannte Welt-Religion ist.

    Wäre es eine, wäre sie auch durch das GG geschützt

    • 1. Oktober 2012 um 16:29 Uhr
    • cem.gülay
  181. 205.

    @ By

    @ +MM (Gegenverschwörungsalarm !!) ernsthaft**.

    Der kürzlich in Syrien von einem Scharfschützen durch einen Schuss ins Genick tödlich verwundete PressTV-Journalist Maya Naser gab bei einem Einpeitsch-Kanal für Assadfans kurz vor seinem Tod ein Interview darüber, wie man in seinem Lager die Konstellationen auf der Gegenseite einschätzt.

    Er meint, Katar spiele ein doppeltes Spiel und wolle sich bei einer kommenden Neuaufteilung der Arabischen Halbinsel* großzügig aufkosten der Saudis bedienen.

    *Schiitische Sezession, Saudis in die Wüste und Vatikan für M&M

    **Die Salafis sollen nämlich eigentlich gelinkt werden und zurück ins Teufelshorn des Nadschd verfrachtet werden, wo sie hergekommen sind !!!

    Als Osthistoriker habe ich eine besondere Schwäche für Einlassungen von Leuten kurz vor ihrem Genickschuss.

    Words From The Grave Maya Naser – No Civil War in Syria ab min 15.25

    http://www.youtube.com/watch?v=TKb2QU7lo1g&feature=plcp

    Er sagt zu Anfang, dass den Kataris nur ‚Sand‘ fehlen würde (schlechtes Englisch) gemeint ist: Gebiet.

    *******************

    “ anerkannte Welt-Religion“ – wohl ein gemeinsames Geheimnis von Vatikan und Saudis

  182. 206.

    Rücksicht auf Gefühle im öffentlichen Raum ist absoluter Quatsch (Im Privatbereich mag das etwas anders sein). Über Majestätsbeleidigung lachen wir heute, während wir immer noch über Blasphemie streiten. Hätten nicht Generationen die Gefühle der Christen beleidigt, wären wir heute immer noch im Mittelalter. Die Kritik an der Religion hatte für ihre Anhänger immer etwas Beleidigendes und wahrscheinlich würden die christlichen Merkwürden ihre Kritiker immer noch am liebsten auf den Scheiterhaufen stellen. Und das ist der Grund warum auch der Islam zu kritisieren ist und die Gefühle der Gläubigen zu beleidigen, und zwar solange bis Glaubensabtrünnige, Ehebrecher und Homosexuelle nicht mehr mit dem Tod bedroht werden.

    Zurück zum Fußballvergleich: Wenn fröhliche Schalker im Gesang dazu auffordern den Bayern doch die Lederhosen auszuziehen, ist es durchaus legitim, wenn ein Rock`n`roller darüber singt, Mohammed die Wüstenkleider auszuziehen.

    • 1. Oktober 2012 um 16:47 Uhr
    • pinetop
  183. 207.

    @TH

    Er meint, Katar spiele ein doppeltes Spiel und wolle sich bei einer kommenden Neuaufteilung der Arabischen Halbinsel* großzügig aufkosten der Saudis bedienen.

    Nur gut, das die Saudis den Plan jetzt kennen, nachdem ein iranischer Pressemann für Aufklärung gesorgt hat. Klingt ja fast nach Entspannung zwischen den Beiden. Und sogar Katar ist aus dem Schneider. Die wissen genau, das wir da alles plattmachen, wenn die uns die WM versauen. Bei allem was recht ist, irgendwo ist auch mal gut.

    Als Osthistoriker habe ich eine besondere Schwäche für Einlassungen von Leuten kurz vor ihrem Genickschuss.

    Tja, Reinheit im Herzen oder akademische Weihen, man muss sich entscheiden.

    • 1. Oktober 2012 um 17:01 Uhr
    • Boothby
  184. 208.

    „anerkannte Welt-Religion” …

    Die Heilige Olga streicht eine Religion aus dem Verzeichnis der anerkannten Welt-Religionen – im Wege der Gastfreundschaft natürlich

    Saint Olga’s revenge

    http://www.youtube.com/watch?v=1LUkxPfQv5w ab min. 7.40

    Und wem und wo passierte das so in letzter Zeit ??

  185. 209.

    @ By

    An der Isolierung der Saudis wird gearbeitet; kann man ja auch verstehen; wenn diese gelingt, dann haben die Saudis ein Problem mit allen anderen; und alle anderen ein Problem mit großen Teilen ihrer Jugend.

    Fragen Sie MM ..

  186. 210.

    @TH

    Die Brüderküsse auf der Halbinsel dürften weniger hrzlich sein als weiland bei den Sowjets, schon klar, ich frage mich aber doch, wie Katar gegen Saudi-A. vorzugehen gedenkt.

    Auf Vorsprünge in asymmetrischer Kriegsführung sollten sie besser nicht vertrauen.

    • 1. Oktober 2012 um 17:16 Uhr
    • Boothby
  187. 211.

    @ By

    „Bei allem was recht ist, irgendwo ist auch mal gut.“

    Nichts wird gut – und zwar so:

    Die Schiitische Machtachse und die Saudis haben eines gemeinsam:

    Mit beiden „geht es nicht so weiter“ – das meint die Masse der Muslime; und das meinen beide Genannten voneinander. Die Masse der Muslime ist aber nicht in der Lage, sich zu einem ‚zentristischen Lager‘ zu organisieren, sondern verteilt sich wie die Metallspäne auf die beiden Magnetpole; nicht begeistert, aber de facto.

    Dafür sorgen Typen wie die Assad Leute und die Salafis:

    Dass man sich – vor den einen – zu den anderen flüchten muss.

    Die Oberstreithähne haben das Öl, d.h. die Kohle: und damit haben sie die entsprechenden Militanzvorkehrungen über Jahrzehnte getroffen; Al Kaida war nur ein bisschen ungeduldig und daher etwas dazwischen funkerisch-putschistisch und der Westen war halt naiv.

    Das ist halt die aktuelle Zuspitzung des allgemeinen Dramas, dass:

    Mit einigen – sehr verlogenen Abschwächungen – die (monotheistischen) Religonen sich gegenseitig als nur als Teufelwerk anerkennen – und den Rest der Welt natürlich sowieso.

    Alles andere ist Heuchelei zu Erpressung und Abzockung der Umgebung.

    So wird intern gepredigt und so wird nach außen gehandelt.

    „ich frage mich aber doch, wie Katar gegen Saudi-A. vorzugehen gedenkt.“

    Richtig gefragt: Katar setzt auf Erschütterungen innerhalb von S.-A. und dessen Isolation.

    Angenommen: Assad und die Salafisten morden Faktor 10 in der Levante, die Saudis hetzen ihre Pakistaner auf ihre Schiiten in Qatif und veranstalten Massaker; der Iran droht offiziell mit Beschuss der Saudischen Ölanlagen, falls die Schiiten auf der Halbinsel nicht gerettet werden …

    Da bräuchte man vielleicht etwas Vermittlung, oder ?

    Die Türkei, Ägypten und Katar (einer mit Kohle muss dabei sein !) könnten anbieten, dass sie bereit sind, Sezessionen von Saudischen Provinzen diplomatisch anzuerkennen, um die Hardcore-Fraktion des Königshauses zu schwächen und zu isolieren.

    Daraufhin könnte ein Aufstand von Hardcore-Salafis gegen den King losbrechen, der aus dem Jemen Personalzulauf findet; und die eine oder andere Provinz entdeckt ihre libanesischen und jordanischen Familienbande und erklärt sich für unabhängig.

    Großes Chaos, wilde Aufregung, immer noch droht der Iran – bietet aber vielleicht an, dass er völlig freie Inspektionen dulden werden, falls die Saudis wirklich in der Versenkung verschwinden würden.

    Die Ägypter könnten bei M&M einen D-Day gegen das Chaos hinlegen und die hl. Plätze der al-Azhar-Moschee unterstellen; MB und Iran könnten das begrüßen; die Saudis ziehen sich kämpfend mit den Ultrasalafis in die Wüste zurück; Provinzen erklären ihre Unabhängigkeit und die Scheichtümer drum herum erinnern sich auf einmal an uralte Gebietsstreitigkeiten.

    Den Kataris würde man – wegen ihrer Finanzierungsrolle – diesbezügliche Wünsche am wenigsten abschlagen; die Emirate könnten versuchen, sich mit dem Iran und den Schiiten halbwegs zu einigen …

    Vieles an Konfliktlinien ist davon schon mal dagewesen.

  188. 212.

    @ Cem Gülay (173),
    „Der Fußball ist der moderne Faschismus in Reinkultur“
    Das ist eine unerträgliche Relativierung des Faschismus. Wollen Sie im Ernst die faschistischen Verbrecher in ein besseres Licht rücken?

    • 1. Oktober 2012 um 17:54 Uhr
    • pinetop
  189. 213.

    Jetzt habe ich einen Ausgang ohne Dritten Weltkrieg herbei geschrieben ..

    Natürlich gibt es bei den Patronatsmächten eines solchen neuen Muslimfriedens – ohne Saudi-Macht – dann einen Riesen inneren Ärger, weil die dortige Salafistisch angeseuchte Jugend Verrat und Weltuntergang zetern wird. Folge: eine interne Repression muss doch wieder aufgezogen werden, die auch den letzten Evren- und Mubarakschergen wieder rehabilitieren müsste.

    D.h. wenn ‚der große Knall‘ am Golf vermieden werden sollte, dann wäre der Preis dafür ein quasi Algerisches Regieren gegen die Salafiströmungen; MB-Noskes wären tierisch gefragt und ein bisschen „Syrien/Algerien“ wäre überall.

    Müsste man mit leben – das wäre halt die Variante ohne Dritten Weltkrieg.

    Die Rohstoffzufuhr wäre rein nervenmäßig trotzdem ein wenig angespannt und für die ganze Action müssten die diversen Akteure wohl $ Kredite auf ihre Assets aufnehmen, um kurzfristig die ganzen Jemeniten, Serben, Tschetschenen und sonstwen für die Drecksarbeit unter den Arabern zu finanzieren.

    Also: Dollar wird positiv – und das beweist: der Westen ist schuld.

    Na, Gott sei Dank !

    Und am Ende sind doch alle überlebenden Machthaber glücklich.

    Aber ich habe auch eine Menge Leute überleben lassen, denen ich das gar nicht mehr zugetraut hätte; erstaunlicher Vorgang das Schreiben.

  190. 214.

    Zionisten protzen mit Kenianer-Coaching zum Antisalafistischen D-Day in Somalia – wer ist der Erste, der ihnen eine unverantwortliche Provokation von Antisemitismus vorwirft und ihnen die nächsten drei Anschläge anhängt ?

    http://debka.com/article/22396/Kenyan-army%E2%80%99s-outstanding-victory-over-Al-Qaeda%E2%80%99s-Somali-Shabaab-Israeli-advisers-helped

  191. 215.

    Es wird echt eng für die Friede-Freude-Eierkuchen-Variante …

    „In May, a shopping mall blaze in Qatar killed 19 people, most of them children at an unlicensed Doha nursery. …

    All 19 people killed in the inferno on May 28 were foreigners, including two fire fighters, 13 children and four teachers.

    Officially, the fire was not premeditated.

    However, leaked files reveal that the Syrian regime of President Bashar al-Assad might have planned the Villagio blaze.“

    … und unappetitlich, den Typ damit durchkommen zu lassen.

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/10/01/241205.html

  192. 216.

    Pinitop

    Ironie

    • 1. Oktober 2012 um 19:06 Uhr
    • cem .gülay
  193. 217.

    Warum Russland mit den Muslimen besser klarkommt:

    „Moscow witnessed massive riots to stop the construction of an Islamist center, without any outcry from Middle Eastern Muslims. …

    Ultranationalist Russian groups are also active on the streets of Russian cities. Muslim activists are often attacked by gangs in Moscow.“

    Jetzt der Grund:

    „One reason hate crimes and popular anti-Muslim sentiment within Russia did not change its image among Arabs is because of the government’s ability to spin events. Muslims hate the United States because it’s easier for them to find out that movies like The Innocence of Muslims exist. There might be lots of Russian-made movies that insult Islam, just as there might be Russian soldiers beheading Islamists in Chechnya, but we don’t know about them because of the Russian government’s censorship of its media“

    So ist es. Hinter einer Zensur, die die Nerven von Amed Sixpack schont, kann sich dann so manches austoben. Das ist der Preis des ‚Respektes‘ nach dem keiner fragt.

    Ein paar umgebrachte ‚Schwarzärsche‘ (Nicht Schwarzköpfe, sondern Schwarzärsche sagt man da) sind halt Raubmorde und die Welt bleibt für Mufti und Pope in Ordnung; keine bösen Filmchen und die ‚pussy-riots‘ in den Knast. Das ist die autoritäre Spießersehnsucht, die Putin, PI und Real-Muslimverbände verbindet.

    Alle sind sich einig in ihrem Hass auf den Westen für das was er ist: frei und d.h. auch: Respekt-frei.

    Die Antwort heißt natürlich: Fuck you !

    http://www.nowlebanon.com/NewsArticleDetails.aspx?ID=441960

  194. 218.

    Das ist die autoritäre Spießersehnsucht, die Putin, PI und Real-Muslimverbände verbindet.

    Alle sind sich einig in ihrem Hass auf den Westen für das was er ist: frei und d.h. auch: Respekt-frei.

    Die Antwort heißt natürlich: Fuck you !

    *unterschreib*

    • 1. Oktober 2012 um 20:11 Uhr
    • Arjen van Zuider
  195. 219.

    Wie war das noch:
    Lebst Du noch – oder wohnst Du schon? o.s.ä.

    Ehe der Ikea-Katalog zu Demonstrationen, Ausschreitungen und Gefährdung des schwedischen Botschafters führt, hat man ihn vorsichtshalber entmannt und entfraut.
    http://bit.ly/SYscMJ
    (Fotos im Handelsblatt)

    Ich hab‘ mir meinen Katalog eben nochmal angesehen: wirklich voll Porno!
    Auf mindestens einem Dutzend Seiten sind Männer Frauen und Kinder zu sehen.
    Und auf Seite 54 sitzt ein junger Mann – ungefähr nordafrikanischen Typus – und meditiert im Schneidersitz.

    Wo bleibt da der Blick auf ein muslimisches betendes Hinterteil?
    Wo ein Betender mit Rosenkranz oder dem evangelischen Gesangbuch?

    Dann braucht man auch kein Blasphemiegesetz mehr.
    Und die russische Website wurde ebenso put(in)ativ zensiert.

  196. 220.

    – 30.September –

    Blasphemy Rights Day International is a holiday in which individuals and groups are encouraged to openly express their criticism of, or even disdain for, religion. It was founded in 2009 by the Center for Inquiry.

    A student contacted the Center for Inquiry in Amherst, New York to present the idea, which CFI put its support behind.

    Ronald Lindsay, president and CEO of the Center for Inquiry said regarding Blasphemy Day,
    „We think religious beliefs should be subject to examination and criticism just as political beliefs are, but we have a taboo on religion,“ in an interview with CNN.

    The day was set on September 30, to coincide with the anniversary of the publication of satirical drawings of Muhammad in one of Denmark’s newspapers, resulting in the Jyllands-Posten Muhammad cartoons controversy …

    Although the caricatures of Muhammad caused some controversy within Denmark, especially among Muslims, it became a wide-spread furor after Muslim imams in several countries stirred up violent protests in which at least 137 people were killed, embassies burned and other acts of recrimination carried out because of the blasphemy.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Blasphemy_Day

  197. 221.

    @ AvZ

    „Die Antwort heißt natürlich: Fuck you !

    *unterschreib*“

    Danke Schön !

    Splitterschutzwesten zweite Tür rechts …

    Das zustande-Kommen eines solchen ekelhaften Respekt-Pack-Pakts werden die Extremisten wohl schon zu wirksam zu torpedieren verstehen.

  198. 222.

    @ TH – Das ist die autoritäre Spießersehnsucht, die Putin, PI und Real-Muslimverbände verbindet.
    Alle sind sich einig in ihrem Hass auf den Westen für das was er ist: frei und d.h. auch: Respekt-frei.

    highly probable – d’accord

  199. 223.

    @ Publicola

    Ich bin da ein atheistisch-puristischer Bekehrungs-Skeptiker; mithin: Dissident.

    „Im Interesse der Reinheit des Atheismus sollte man vielleicht keinen vorschnellen Abgesang des Religiösen betreiben; ich kenne viele, die ich lieber im anderen Lager sehe – wegen Dummheit, charakterlicher Mängel und ausgewachsenen seelischen Fehlhaltungen.“

    Näheres bei:

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/09/05/beschneidungsverbot-und-die-zukunft-des-judentums-in-deutschland_5696/comment-page-177#comments

    „religious beliefs should be subject to examination and criticism just as political beliefs are“

    Da Glaubensinhalte mit ihren z.Tl sehr spezifischen Einlassungen zu historisch-evolutionären Sachverhalten noch flagranter mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen kollidieren (können, d.h. überhaupt können) anders als politische Überzeugungen, soweit sie sich in konzeptioneller Art auf Zukünftiges und mithin Offenes richten, entsteht bei den Anhängern von problematischen Glaubensinhalten ein Verhältnis von Trotz, oder Unverständnis ggü. der Wissenschaft.

    Im Falle von Unverständnis, finde ich , sollten sie eher bleiben, wo sie sind; d.h. wo man den Kontext kennt und (etwas) kalkulieren kann.

    Illuminaten-Gläubige mit anhängender Heiliger Schrift sind mir als Widersacher lieber, als Illuminaten-Gläubige im völligen self-made-Modus.

    Dabei geht es mir schlicht um den Schutz der Werthaltigkeit von schmerzhaft erlesenen Bildungsfrüchten; ganz egoistisch-kapitalistisch (Bildungskapital vor Inflationierung durch New-Ae Gespinste schützen).

  200. 224.

    Blasphemie – Anaxagoras Ἀναξαγόρας

    Anaxagoras (um 500 bis 428 v. Chr.), griechischer Philosoph. Er stammte aus Klazomenai (nahe dem heutigen Izmir, Türkei) und ließ sich um 480 v. Chr. in Athen nieder.

    Zu seinen Schülern gehörten der griechische Staatsmann Perikles, der Dramendichter Euripides.
    Anaxagoras lehrte nahezu 30 Jahre in Athen, dann wurde er wegen Gottlosigkeit verhaftet, weil er behauptet hatte, die Sonne bestehe aus glühendem Gestein.

    Er begab sich nach Ionien (Kleinasien), wo er bis zu seinem Tod in Lampsakos, einer Kolonie von Milet, lebte.

    Anaxagoras legte sein Konzept in der nur fragmentarisch erhaltenen Schrift Peri Physeos Περὶ φύσεως (Über die Natur) dar.
    Alle Naturkörper, so unterstrich er, bestünden ursprünglich und seit Anbeginn der Ewigkeit aus unendlich vielen und unvorstellbar kleinen Partikeln, den Homöomerien.
    Erst der Nous ὁ νοῦς , die Welt-Vernunft, habe das Chaos der zahllosen winzigen Teilchen geordnet.

    Quelle: Encarta, 2007

  201. 225.

    Blasphemie – Protagoras Πρωταγόρας

    Protagoras (um 485 bis ca. 415 v. Chr.), griechischer Philosoph aus Abdera (Thrakien). Um 445 v. Chr. siedelte Protagoras nach Athen über, wo er als Lehrer und Philosoph tätig war und sich die Freundschaft des Staatsmannes Perikles erwarb.

    Als erster Denker bezeichnete er sich selbst als Sophist und ließ sich den Unterricht von seinen Schülern bezahlen.
    Er erteilte Lektionen in Grammatik, Rhetorik und der Interpretation von griechischer Dichtung.

    In seiner um 415 v. Chr. geschriebenen Abhandlung ‚Über die Götter‘ περὶ θεῶν schreibt er:

    Was die Götter angeht, so ist es mir unmöglich, zu wissen, ob sie existieren oder nicht, noch, was ihre Gestalt sei. Die Kräfte, die mich hindern, es zu wissen, sind zahlreich, und auch die Frage ist verworren und das menschliche Leben kurz.

    Περὶ μὲν θεῶν οὐκ ἔχω εἰδέναι, οὔθ᾿ ὡς εἰσὶν οὔθ᾿ ὡς οὐκ εἰσὶν οὔθ᾿ ὁποῖοί τινες ἰδέαν· πολλὰ γὰρ τὰ κωλύοντα εἰδέναι ἥ τ᾿ ἀδηλότης καὶ βραχὺς ὢν ὁ βίος τοῦ ἀνθρώπου.

    Seine Abhandlung Über die Götter, von der nur Fragmente erhalten sind, wurde in Athen öffentlich verbrannt.
    Protagoras vertrat die Auffassung, dass nichts absolut gut oder schlecht, wahr oder falsch sei und dass jeder Mensch daher für sich selbst die höchste Autorität darstellte.
    Der Mensch ist das Maß aller Dinge
    πάντων χρημάτων μέτρον άνθρωπος
    (Homo-Mensura-Satz) wurde seine Kernaussage.

    Der daraus folgenden Anklage wegen Gotteslästerung versuchte sich Protagoras durch Flucht zu entziehen.
    Dabei ertrank er auf dem Weg nach Sizilien.

    Quelle: Encarta, 2007; wikipedia; Diels-Kranz, Fragmente der Vorsokratiker, 1906

  202. 226.

    Blasphemie – Giordano Bruno (1548 – 1600)

    In the ‚Cena de le Ceneri‘ (1584; “The Ash Wednesday Supper”),
    he not only reaffirmed the reality of the heliocentric theory
    but also suggested that the universe is infinite,
    constituted of innumerable worlds substantially similar to those of the solar system.

    In the same dialogue he anticipated his fellow Italian astronomer Galileo Galilei by maintaining that
    the Bible should be followed for its moral teaching
    but not for its astronomical implications. …

    … Pope Clement VIII ordered that he be sentenced as an impenitent and pertinacious heretic.

    On Feb. 8, 1600, when the death sentence was formally read to him, he addressed his judges, saying:
    “Perhaps your fear in passing judgment on me is greater than mine in receiving it.”
    Not long after, he was brought to the Campo de’ Fiori, his tongue in a gag, and burned alive.

    Quelle: Encyclopedia Britannica

  203. 228.

    @ Publicola

    Danke Schön für Ihre Rezeption bei #222 und Ihre Rückschau auf ‚die Alten‘.

    „Was die Götter angeht, so ist es mir unmöglich, zu wissen, ob sie existieren oder nicht, noch, was ihre Gestalt sei. Die Kräfte, die mich hindern, es zu wissen, sind zahlreich, und auch die Frage ist verworren und das menschliche Leben kurz.“ #225

    In allerletzter Konsequenz ist ein solch kühnes und aufrichtiges Denken* im weltweiten Maßstab: nur durch die USA geschützt; und zwar durch deren Qualität als Supermacht mit einer technisch noch gezielt funktionierenden Overkill-Kapazität.

    *und jedes diese Wahrheit verleugnende Spekulieren zu diesem Thema ist elend, kriecherisch, feige, unwürdig und sentimental … ist jene abscheulich-infame Sünde wider den menschlichen Geist, die Voltaire meinte mit: Écrasez l’infâme !!

    Ohne dass die USA Alles und Jeden auf dieser Welt gezielt versaften könnte (OHNE dabei aus Versehen den Rest der Erde zu verpfuschen, wie man es für das russische Zeug inzwischen annehmen darf) wäre das Recht auf die Freiheit zu SOLCH einem Denken:

    aber schon zehnmal auf den Respekt-Altären all der großen und kleinen Flenner, Droher, Verdrucksten und Erpresser dieser Welt – unter dem frenetischen Beifall einer religiös-apologetisch fehl-alphabetisierten „liberalen“ Journaille geopfert worden.

    Von Gas-Gerd bis zur Münsteraner CDU wären sie alle schon zehnmal umgefallen.

  204. 229.

    @ Thomas Holm – Von Gas-Gerd bis zur Münsteraner CDU wären sie alle schon zehnmal umgefallen.

    vielleicht hilft und stärkt ja gegen derartiges Umfallen das wieder in die aktuelle Diskursöffentlichkeit zu befördernde historische Wissen und Bewusstsein,
    dass der Blasphemie-Vorwurf und die Blasphemie-Verurteilung
    seit ältester Zeit
    der Verhinderung von Erkenntnis und der Mobilisierung politischer Intrigen dienten
    (Letzteres z.B. in Athen: gegen Perikles, indem man gegen seine Wissenschaftler-Freunde Anaxagoras u. Protagoras vorging)

  205. 230.

    @ Publicola

    „seit ältester Zeit der Verhinderung von Erkenntnis und der Mobilisierung politischer Intrigen“

    Wenn es einen Lobby-Verein mit Offensivgeist für humanistische Bildung gibt, dann bewerbe ich mich da als Einpeitschredner; wenn Sie da einen Tipp auf Lager hätten, in Richtung von Leuten, die meine Tonlage verwerten können, wäre ich sehr interessiert.

  206. 231.

    :)

  207. 232.

    Mursi mächtig am Herumeiern beim Versteigern seiner Außenpolitik:

    „Mursi’s statements about Arab military intervention in Syria were taken out of context, the president’s political adviser Seif Abdul Fattah said.

    According to the Turkish Anatolia News Agency, Abdul Fattah said that Egypt is currently studying the possibility of an Arab military intervention in Syria and that negotiations are ongoing with Qatar and Turkey about this scenario.

    “Egypt is willing to take part provided that it does not become a pretext for foreign intervention,” he was quoted as saying by the agency.“

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/10/01/241225.html

    Der zockt die Kuwaitis ab, wie die Griechen uns.

  208. 233.

    n den USA gibt es auch prozionistische militante Schwarze; ist wohl nicht so allgemein bekannt.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Black_Hebrew_Israelites

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Israelite_School_of_Universal_Practical_Knowledge

    Das Interessante daran, finde ich, ist das es in den USA ein viel ungehemmt lebendigeres religiöses Empfinden gibt. Alle paar Jahrzehnte taucht ein neuer Prophet auf, oder fühlen sich eine Menge Leute auf einmal als Nachfolger von jemand anderem, als die Opas noch dachten.

    Demgegenüber in Europa und Nahost: von Scham verschüchterte und zugeschüttete blind-konforme Loyalität gegenüber den Inzucht- und Vergewaltigungsverläufen der Gemeinde von der man als Kind was vor die Fresse und/oder vom Schwanz was weggeschnitten bekommen hat.

    Religiosität in den USA ist demgegenüber authentischer; d.h. quirlig-punkiger.

    hxxp://community.zeit.de/user/eric-t-hansen erklärt das ganz gut.

    • 2. Oktober 2012 um 10:25 Uhr
    • MTR
  209. 235.

    Distanzierungsspiele:

    Moskau versucht unangenehme Verantwortung für Assadregime auf den Iran abzuwälzen:

    „“No, we won’t grant him asylum,” Mr. Lavrov said, pointing out that the Syrian President “was a friend of other countries northwest of Syria.”“

    Elegantes Aufgreifen des russischen Mannövers:

    „The Syrian side pledged “with a Russian guarantee” that it would not use these weapons “inside Syria during the conflict between the government and the militant opposition”.“

    Mit russischer Überlebensgarantie für den aussichtslosen Asyl-Fall Assad. Gleichwohl bei völliger Handlungsfreiheit für Damaskus:

    „However, the Syrian delegation was emphatic in stating that in case Syria was subjected to a foreign attack, in that case countries involved in inciting and participating in that attack would be legitimate targets “for the Syrian rockets… loaded with chemical warheads, including countries neighbouring Syria”.“

    Da sollte Erdogan wohl mal Gasmasken shoppen gehen.

    Statt dessen ist er mit den Nerven wohl am Ende und poltert gegen Putin, China und Perser:

    „“China stands by Russia, and although … Hu Jintao had told me they wouldn’t veto the plan [for a safe zone] for a third time, they did at the U.N. vote.” Mr. Erdogan described the position of Iran, a staunch Syria ally, as “impossible to understand”.“

    Assad habe Erdigan einen Brief geschickt: „saying that the Turkish interference in Syria would prompt Damascus to arm every Kurdish man in both Turkey and Syria”.

    Da gibt es noch viel zum weiterpoltern für Erdogan.

    Und gemerkt hat das alles: Der Hindu. Hoffentlich auch Gas-Gerd.

    http://www.thehindu.com/news/international/russia-helps-us-syria-establish-contact-turkey-in-shock/article3949104.ece

  210. 236.

    „Mr. Lavrov said, pointing out that the Syrian President “was a friend of other countries northwest of Syria.“

    Zwei Möglichkeiten: Entweder Lavrov meint die Türkei; boshaft-ironisch mit Blick auf die gemeinsamen Urlaube der First families … (zuzutrauen) oder:

    Lavrov hat einen links-rechts; Ost-West-Verdreher, wegen des Russischen Blicks „von oben“ auf die Landkarte. Könnte man statistisch überprüfen, ob solch lapsus vorkommen. Man hat die Kreml-Astrologie vielleicht einfach zu früh sterben lassen.

  211. 237.

    Laut unserem örtlichen Käseblatt (Link nicht möglich) wollen viele syrische Tscherkessen, deren Vorfahren im 19. Jahrhundert vor den Russen ins Osmanische Reich geflohen waren, zurück in die alte Heimat.

    Das passt anscheinend der russischen Regierung nicht, die nur sehr zögerlich Visa ausstellt.

    • 2. Oktober 2012 um 12:40 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  212. 238.

    HJS

    Wir Aleviten wollen auch unser eigenes Land

    • 2. Oktober 2012 um 13:10 Uhr
    • cem.gülay
  213. 239.

    @ cg

    Wo sollte das sein? Stellt ihr irgendwo in der Türkei die Bevölkerungsmehrheit?

    • 2. Oktober 2012 um 13:28 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  214. 240.

    @ HJS

    Gratuliere zum guten Käseblatt, das Ihnen auch jenseits meiner Kreml-Astrologischen links das Tor zur Welterkenntnis weit nach Osten aufstößt !!

    Kein Witz, gute Lokalpresse ist ein Segen.

    Schon in Lawrence von Arabien kommt eine Szene vor, wo sich L. – auf einem Tiefpunkt seiner Karriere bei den Arabern – bei einer türkischen Razzia mit seinen Blauen Augen als Tscherkesse ausgibt.

    Leider geht das in Film und Roman bei den Türken voll nach hinten los, wo er sogleich eben nicht nur gezüchtigt wird …

    Tja, Tscherkessen … in ihren malerischen Trachten auch die Palastgarde von Amman; das sind die Jungs, die so toll Kasatschok tanzen und früher zu britischer Kavallerie-Musik im Westfernsehen Reklame für „Kosaken-Kaffee“ gemacht haben.

    Eine betroffene Familie kann man sich etwa so vorstellen: Opa, oder älterer Onkel: Verbindungsmann der Geheimdienste, MIG-21 Ausbilder, oder sonstwas von der arabisch-russischen Freundschaft im militanten Sinne. Die Familie sonst: Händler, Akademiker, Techniker, normal.

    Als lustig-säkularisierte Wodka-Muslime mit den zahlreicheren christlichen Armeniern verwechselt, kommen sie in Syrien zwischen die Messer: Entführungen, Erpressungen, Bedrohungen; also nichts wie weg.

    Die Armenier haben Armenien – dagegen die Tscherkessen:

    Putins Vorkaukasien mit wackeligen und durchgeknallten Super-Kreml-Hurra-Muslimen als blutige Bosse, die alle Stein und Bein schwören, dass von ihrer edlen Super-Mini-Ethnie aber bestimmt keiner bei den Terroristen in Syrien ist und das die anderen Bosse-Brüder aber alle Lügner und Verräter seien; und Wallahi-akhi aber selbstredend.

    In diese Gemengelage repatriiert zu werden ist kein Zuckerschlecken.

    Die Special-forces-Bosse der rivialisierenden Kaukasus-Warlords knallen sich auf Moskauer Chausseekreuzungen gegenseitig ab; gemäßigte Turkvölker-Imame werden – tief in Russland – in die Luft gesprengt; Russlands gesamtes Gebälk seiner innigen Völkerfreundschaften und religiösen Respekt-Konstrukte (orth. Kreuz auf auf Halbmond triumphierend aufgesteckt auf dem niedlichen Zwiebelturm) kommt ins Wanken.

    Hunderte von Magomets und Ibrahims mit höchsten antifaschistischen Sowjet-Orden; die Tschetschenen als Helden bei der Verteidigung der Festung Brest nach dem Überfall auf die Sowjetunion; alles geht den Bach ‚runter und fällt Russland auf die Füsse.

    Ich fürchte – Sie glauben mir das, auch trotz unserer Differenzen zu den pussy-riots. (‚Dicker Schwanz‘ = Protzendes Gemächt; soviel Poesie hat auch die Russische Sprache in der Übersetzung ‚ungefährer Bedeutung‘ verdient !)

    Meine Ehrenrettung für die Traditionen uralt ultra-orthodoxer Volks-Tiefgläubigkeit, die ich als Hintergrund der p*ssy-rrrriot-girls sehe #47 dortselbst:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-10/pussy-riot-berufung-putin-kirche?commentstart=41#cid-2343697

    Anreger daraus:

    „Verzweifelt an Heuchelei und Zynismus, aber auch andererseits: selbst kaum noch zu gewinnen für Nüchternheit und Abwägung. Ein radikal russisches Phänomen, für das das Dichterwort gilt, dass es mit dem Verstand nicht zu erfassen sei.“

  215. 241.

    @ HJS

    Provinz Tunceli und ländliche Bezirke der Provinz Sivas.

    • 2. Oktober 2012 um 13:51 Uhr
    • MTR
  216. 242.

    @ HJS

    „Stellt ihr irgendwo in der Türkei die Bevölkerungsmehrheit?“

    Nächstes Stichwort. Östlich und südlich von Wien gab es lange Zeit auch keine Bevölkerungsmehrheiten. Marxistische Intellektuelle haben sich daher ein mehrstufiges Verwaltungssystem ausgedacht, in der auch die winzigste Nationalität ihren ‚Autonomen Kreis‘ bekam; dadrüber ‚Gebiet‘, hierüber: ‚Autonome Republik‘ (die Tscheteschno-Inguschische z.B.) dann erst ‚Sowjetrepublik‘ (15 an der Zahl) und zum krönenden Abschluss: ‚Die Union der …‘ UdSSR halt.

    Für Österreich-Ungarn extra ‚Austro-marxistische‘ Abwandlungen davon.

    Die SU funktionierte so lange, wie die KPdSU den Laden zusammenhielt und diesen ganzen ‚Föderalismus‘ eine Farce sein ließ.

    Nota bene: der Föderal-Fake fahe-funzte fast durchweg ohne Bevölkerungsmehrheit der sog. ‚Titular-Nationalität‘.

  217. 243.

    Dass die Russen keine muslimische Einwanderung in den Kaukasus wollen, ist durchaus nachvollziehbar – auch wenn die Tscherkessen in ihren jetztigen Staaten einen eher moderaten Islam praktizieren, sehe ich durchaus das Risiko, dass sie sich nach einer Rückwanderung radikalisieren (wie wir aus der europäischen Integrationsdebatte wissen, braucht es dafür nur ein klein wenig kulturelle Unsensibilität seitens ein paar weniger Autochthoner) und Nachschub für den muslimischen Widerstand im Kaukasus werden könnten.

    Einige Tscherkessen sind damals übrigens auch in den Teil von Osmanisch-Syrien ausgewandert, der heute Israel heißt – und sind dort die bestens integrierten Vorzeigemuslime:

    since 1958 all male Circassians (at their leader’s request) must complete the Israeli mandatory military service upon reaching the age of majority, while females do not.[3] Many Circassians in Israel are employed in the Israeli security forces, including in the Israeli Border Police, the Israeli Defence Forces, the Israeli Police and the Israeli Prison Service. The percentage of the army recruits among the Circassian community in Israel is particularly high.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Circassians_in_Israel

    • 2. Oktober 2012 um 13:57 Uhr
    • Arjen van Zuider
  218. 244.

    Nisreen El-Shamayleh reports on the Circassian diaspora in Jordan.

    http://www.youtube.com/watch?v=2bmh1Ehyq0o&feature=plcp

  219. 245.

    @ cg (andere Anrede wird irgendwie bei mir geblockt …)

    Ihnen ist hoffentlich aufgefallen, dass ich einen Entwurf geliefert habe, bei dem nicht nur der Dritte Weltkrieg doch noch vermieden wird, sondern bei dem auch noch die Aleviten überleben !

    Nr.#211 ab: „Da bräuchte man vielleicht etwas Vermittlung, oder ?“

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/09/26/blasphemiegesetze-sind-keine-gute-idee-auch-wenn-sie-minderheiten-schutzen_5737/comment-page-27#comments

    Da lasse ich halt eben mal so die Saudis den Sand ‚runtergehen.

    Bei #213 weise ich allerdings auf den Preis der Sache hin:

    „wenn ‘der große Knall’ am Golf vermieden werden sollte, dann wäre der Preis dafür ein quasi Algerisches Regieren gegen die Salafiströmungen; MB-Noskes wären tierisch gefragt und ein bisschen “Syrien/Algerien” wäre überall.“

    und natürlich auch in der Türkei dann – und ähnlich wie in Assad-Syrien würde man Toleranz-türkisch, pardon, -technisch sagen: Alles, was nicht Christ ist, ist (gefälligst wieder) Muslim und darf sogar Rais al Cumhuriyet werden, oder so ähnlich.

  220. 246.

    MRX

    Danke.

    Wie soll unser deutscher Islam-Experte HJS es wissen?

    • 2. Oktober 2012 um 14:13 Uhr
    • cem.gülay
  221. 247.

    @TH:

    Nota bene: der Föderal-Fake fahe-funzte fast durchweg ohne Bevölkerungsmehrheit der sog. ‘Titular-Nationalität’.

    Was die autonomen Oblaste anging, ja. In den Sowjetrepubliken stellte aber meines Wissens überall die Titularnation die Mehrheit

    • 2. Oktober 2012 um 14:14 Uhr
    • Arjen van Zuider
  222. 248.

    HJS

    Wenn wir ein Stück Land bekommen, dann werden wir wie die Juden dort hinziehen.

    • 2. Oktober 2012 um 14:16 Uhr
    • cem.gülay
  223. 249.

    Sieh an, der Posener scheibt mal was vernünftiges:

    http://starke-meinungen.de/blog/2012/10/02/zivilgesellschaft-und-zensur/#more-3582

    • 2. Oktober 2012 um 14:28 Uhr
    • MTR
  224. 250.

    @ AvZ

    „In den Sowjetrepubliken stellte aber meines Wissens überall die Titularnation die Mehrheit“

    Schwer feststellbar – im Nachhinein. Um entsprechende Optik war man bemüht, aber Russifizierungsdruck und allerlei Hin- und Her-Siedeleien von ungeliebten Kantonisten; der Druck auf ethnisch gemischte Familien, etc. machten ein schwammiges Bild.

    Wenn Kasachstan heute 64% Kasachen haben will, dann werden sie vor den Wegzügen wohl auf der Kippe gestanden haben. Oder denken Sie an das Baltikum mit seinen zwei 50/50 Ländern.

    Mir haben sie noch erzählt, ein echter Russe habe auch x % Tatarisches Blut; und dann ging’s los; jeder hatte noch ein Spezialelixier zu bieten, bis sie bei der Frage angelangt waren, ob es überhaupt richtigen Russen gäbe; aber dann war 3,5 Promille und ich weiß nicht mehr so genau …

  225. 252.

    @ AvZ

    „Was die autonomen Oblaste anging, ja. In den Sowjetrepubliken stellte aber meines Wissens überall die Titularnation die Mehrheit“

    Was die ASSRs angeht: nur in einigen, z.B. in Tschuwaschien (ein christliches Turkvolk); in den meisten anderen nicht. Z.B. gab/gibt es in Karelien (an der finnischen Grenze) keine 20% Karelier.
    Im Kaukasus wurden mehrere Völker zu einer ASSR/ einem autonomen Gebiet zusammengefasst. Extrembeispiel: Dagestan mit rund zwei Dutzend autochthoner Ethnien.

    • 2. Oktober 2012 um 14:48 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  226. 253.

    @ Th H

    „Wenn Kasachstan heute 64% Kasachen haben will…“

    In Kasachstan gab es vor der Unabhängigkeit lange eine russisch-ukrainische Mehrheit.
    Gründe: Blutige Niederschlagung kasachischer Aufstände in den 20er- und 30er-Jahren gegen die zwangsweise Sesshaftmachung; massive Zuwanderung von Russen in den 50ern infolge der Neulandgewinnung, d.h. des unter-den-Pflug-nehmens der kasachischen Steppe; Deportation in Ungnade gefallener Nationalitäten unter Stalin, z.B. Deutsche, Koreaner und Krimtataren. Die Tschetschenen durften nach Stalins Tod in ihre Heimat zurückkehren.

    • 2. Oktober 2012 um 14:54 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  227. 254.

    Deportationen nach Kasachstan und in andere zentralasiatische Republiken natürlich.

    Btw: die sowjetische Bevölkerungsstatistik war, was die Nationalitäten anbetraf, sehr ausführlich.

    • 2. Oktober 2012 um 14:56 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  228. 255.

    Oft konzentrierten sich aber Russen (+ andere) in der Bezirkshauptstadt.

    • 2. Oktober 2012 um 14:57 Uhr
    • MTR
  229. 256.

    @ HJS

    Blutige Niederschlagung kasachischer Aufstände in den 20er- und 30er-Jahren gegen die zwangsweise Sesshaftmachung;

    V.a. auch gezieltes Verhungernlassen, noch ausgeprägter als in der Ukraine.

    • 2. Oktober 2012 um 14:59 Uhr
    • MTR
  230. 257.

    @Posener:

    Wer mit Mord, Brandstiftung und Vandalismus auf Beleidigungen seiner religiösen Gefühle reagiert, hat mit der Wahl seiner Mittel sein Recht verwirkt, von zivilisierten Menschen gehört zu werden. Und wenn muslimische Verbände in Deutschland kaum verhohlen mit der Wut der muslimischen Straße auch hierzulande drohen, falls es nicht zu einem Verbot des Films kommt, statt ihren Anhängern zu erklären, warum es im demokratischen Rechtsstaat ein höheres Gut gibt als die Ehre des Propheten, nämlich das Recht der freien Meinungsäußerung, verwirken auch sie den Anspruch, als Diskussionspartner ernst genommen zu werden. Unter Druck wird nicht verhandelt.

    Bewundernswert klare Haltung. Als Gegenbeispiel dazu: Gero von Randow:

    Die extremistisch motivierte Gewalt ist eine Tatsache. Wir können sie nicht wegdenken. Die Bedrohung ist real. Die Politik kann ihr nicht theoretisch antworten, sondern nur praktisch, und das bedeutet: indem sie sich durch die realen Widersprüche hindurch windet, Nachteile in Kauf nimmt, kurz, indem sie jeden konkreten Fall abwägt.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-09/Mohammed-Film-Freiheit-Blasphemie/komplettansicht

    …und gleich kommt wieder die Purismuskeule.

    • 2. Oktober 2012 um 15:07 Uhr
    • Arjen van Zuider
  231. 258.

    @TH:

    Oder denken Sie an das Baltikum mit seinen zwei 50/50 Ländern.

    Den höchsten Bevölkerungsanteil erreichte die russische Minderheit dort gegen Ende der Sowjetzeit mit jeweils 30-35%. Eine Mehrheit waren die Russen afaik auch in Estland und Lettland nie. In Kasachstan wohl schon; Kasachstan war auch die einzige „Binnen-SSR“, die nicht ans Ausland, sondern nur an andere SSRs und an die RFSR grenzte.

    Die ASSR Karelien war eine Zeitlang auch eine vollwertige SSR (Karelisch-Finnische SSR), trotz klarer russischer Bevölkerungsmehrheit – allerdings war das wohl im Hinblick auf eine Annexion Finnlands gedacht (Finnland war ja neben Polen das einzige Gebiet des Zarenreichs, das die SU nicht beerben konnte – und im Gegensatz zu Polen nicht einmal zu einem Teil des Ostblocks machen) und als diese nach Stalins Tod auch offiziell als unrealistisch erkannt wurde, wurde die SSR aufgelöst.

    • 2. Oktober 2012 um 15:46 Uhr
    • Arjen van Zuider
  232. 259.

    @ AvZ

    Kasachstan war auch die einzige “Binnen-SSR”, die nicht ans Ausland, sondern nur an andere SSRs und an die RFSR grenzte.

    Nø, China.

    • 2. Oktober 2012 um 15:51 Uhr
    • MTR
  233. 260.

    257
    „Bewundernswert klare Haltung.“

    @AvZ, das finde ich auch.

    Und fragte mich bei der Lektüre, ob ein Journalist ohne Poseners Hintegrund die auch gezeigt hätte.

    Wie’s ausschaut, eher nicht.

    GvR wäre aber auch vermutlich gar nicht erst um einen Artikel gebeten worden.

    PS. @Boothby, stürzen Sie sich drauf: ich wette, daß ist ein antisemitischer Kommentar!

  234. 261.

    @KC

    ?

    • 2. Oktober 2012 um 16:09 Uhr
    • Boothby
  235. 262.

    Syria – American Austin Tice kidnapped by FSA-Jihadi Terrorists

    mit isl. Aufsage, dazwischen imm: Oh Jesus …

    Sind die so jihadistisch, oder sind das Assad-Leute, das faken?

    Un-unterscheidbar !!

    http://www.youtube.com/watch?v=K6g8MmBVy1E

  236. 263.

    @KC:

    Und fragte mich bei der Lektüre, ob ein Journalist ohne Poseners Hintegrund die auch gezeigt hätte.

    Reden Sie mal Klartext, was Sie damit aussagen wollen.

    • 2. Oktober 2012 um 16:36 Uhr
    • Arjen van Zuider
  237. 264.

    Syrien kurz vor ‚Islamischer Lösung‘ – aus Ägypten

    http://www.timesofisrael.com/assad-is-a-jew-claims-egypt-tv-guest/

    „The Syrian president, who has slaughtered thousands of his own people in a vicious civil war in the past 18 months, is “the descendant of a dynasty of a man named Suliman al-Wahash who arrived in Syria in 1860 or 1870 from Isfahan in Iran,” an Egyptian sociologist interviewed by the station claimed. Records show “this to have been a Jewish family,” the interviewee said, in a clip broadcoast by Israel’s Channel 10 news on Thursday“

    Landis angucken, völlige Katastrophendynamik …

    • 2. Oktober 2012 um 16:45 Uhr
    • MTR
  238. 266.

    OT

    ***kreisch***

    http://euobserver.com/news/117473

    • 2. Oktober 2012 um 16:50 Uhr
    • MTR
  239. 267.

    @MRX #266

    Danke für den Link.

    • 2. Oktober 2012 um 17:04 Uhr
    • Boothby
  240. 268.

    @ By

    Insbes. Teil 3.

    • 2. Oktober 2012 um 17:09 Uhr
    • MTR
  241. 269.

    Das demokratische Pakistan mahnt die Türkei:

    „Turkish Airline flying Takfiri militants of Al-Qaeda from Pakistan to Syrian borders

    By acting as a willing accomplice in global Saudi Salafi Jihadist project, Turkey is digging its own grave. Turkey in 2012 is playing the same role against Assad regime in Syria as Pakistan played in 1980s against Communist regime in Afghanistan. Not unlike the so called Afghan Jihad, USA and Saudi Arabia are jointly sponsoring a radical Takfiri Salafist Jihad to install an Islamist regime in Damascus. Not unlike Pakistan, Turkey too has a bleak future ahead. The days are not far when Takfiri Salafists will start spreading hatred and perpetrating violence against moderate Sunni Muslims, Sufis, Shiites and other minority groups. In particular, Shia Alavites of Trukey (25% of Turkey’s population) will face the same fate which Twelver Shiite are currently facing in Pakistan, i.e., a gradual genocide.“

    http://criticalppp.com/archives/228226

  242. 270.

    @AvZ

    263.
    @KC:

    Und fragte mich bei der Lektüre, ob ein Journalist ohne Poseners Hintegrund die auch gezeigt hätte.

    Reden Sie mal Klartext, was Sie damit aussagen wollen.
    —-

    Gerne. Auch wenn ich nicht dachte, daß das nötig sei, da Alan Posener doch hier wohl bekannt ist. Ich hatte nicht vor,in Rätseln zu sprechen.

    Ich glaube nicht, daß ein Journalist, der nicht selbst aus einer jüdischen Familie kommt und dessen Leben vom Holocaust geprägt wurde, sich derart kritisch gegenüber der „Jüdischen Allgemeinen“ öffentlich äußern würde – so er denn überhaupt um einen Beitrag zum Thema gebeten würde.
    So schnell könnte keiner gucken wie die „Antisemitismuskeule“ ihn treffen würde.
    So bleibt’s vielleicht beim Vorwurf des „jüdischen Selbsthasses“.

    PS Bei der Gelegenheit habe ich mir die Startseite der „Jüdischen Zeitung“ angesehen, die dort einen sehr gelassenen Artikel zur Beschneidung eingestellt hat.
    http://bit.ly/QLDqrr

  243. 271.

    Blasphemie – Ägypten – Albert Saber – I –

    … Mitte September wurde der junge Kopte Albert Saber festgenommen, nachdem eine Gruppe Männer das Haus der Familie im Kairoer Stadtteil Ezbet al Nakhl belagert hatte.
    Seine Mutter rief die Polizei an – im Glauben, sie würde ihren Sohn vor den Angreifern in Sicherheit bringen.

    Doch einen Tag später führten Polizisten Albert Saber ab, angeblich, weil er das islamfeindliche Schmähvideo „Unschuld der Muslime“ auf seiner Facebook-Seite hochgeladen hatte.

    Bis heute hat die Staatsanwaltschaft dafür keine Beweise vorgelegt.

    Doch allein das Gerücht genügte aufgebrachten Nachbarn als Anlass, Sabers Haus zu umstellen.
    Sie drohten, einzubrechen und ihn umzubringen.
    Auch eine in der Nähe gelegene Kirche wollten sie anzünden. Gemeinsam mit ihrer Tochter ist Sabers Mutter inzwischen an einem anderen Ort untergekommen…. Immer wieder seit der Festnahme seien Männer vor ihrem Haus aufgetaucht.

    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat eine Kampagne zur Freilassung Sabers gestartet. Er sei ein „politischer Häftling, der allein deshalb verhaftet wurde, weil er von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht“ habe….

    Sabers Mutter vermutet zwar, dass auch politische Gründe hinter der Anklage stecken – schließlich war ihr Sohn schon vor der Revolution gegen den im Februar 2011 gestürzten Präsidenten Husni Mubarak politisch aktiv.
    Später schloss er sich der von Friedensnobelpreisträger Mohamed El Baradei geführten Nationalen Vereinigung für den Wandel an.
    Doch erst als die Religion ins Spiel kam, entlud sich der Volkszorn gegen Albert Saber in voller Stärke:
    Als die Polizei ihn abführte, rief die johlende Menge: „Allahu Akbar!“

    Zuletzt verlängerte die Verfolgungsbehörde die Untersuchungshaft Sabers.
    Mitte Oktober muss sich der 27 Jahre alte Kopte nun wegen Blasphemie und religiöser Verachtung von Islam und Christentum sowie Beleidigung des Propheten vor Gericht verantworten.

    Vor allem eine DVD, welche die Polizei in seiner Wohnung beschlagnahmte, könnte ihm zum Verhängnis werden. Darauf ist Saber zu sehen, wie er geistliche Führer aller Religionen und Konfessionen kritisiert und ihnen vorwirft, Fanatismus zu verbreiten…

    Zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Haft drohen dem erklärten Atheisten Albert Saber.
    Die Höchststrafe strebt die Staatsanwaltschaft an, deren Vertreter ihn bezichtigen, „seine extremistischen Ansichten“ mit dem bewussten Ziel im Internet verbreitet zu haben, „konfessionelle Konflikte zu schüren“. ..

    … der Leiter der Ägyptischen Initiative für Persönlichkeitsrechte, Hussam Bahgat …[:] Vor der Revolution seien es zwei Fälle jährlich gewesen, die er wegen Verstoßes gegen das Blasphemiegesetz bearbeitet habe. Seit dem Sturz Mubaraks seien es schon 14 gewesen.

    Das Verfahren gegen Saber ist schon das zweite seit dem Amtsantritt von Präsident Muhammad Mursi Ende Juni, das gegen einen Kopten geführt wird.
    Mitte September hatte ein Gericht einen Mann wegen Beleidigung des islamischen Propheten Mohammed und Präsident Mursis zu sechs Jahren Haft verurteilt…

    Aus Angst vor Diskriminierung hatten im Juni viele Kopten Mursis Rivalen Ahmed Schafik gewählt, den letzten Ministerpräsidenten des Mubarak-Regimes.
    Mursi entstammt der islamistischen Muslimbruderschaft. Seine Kritiker werfen ihm vor, das Land nach den Vorstellungen der Islamistenorganisation umzuformen, die auch das neue Parlament dominiert.

    Im August präsentierte erstmals eine Frau mit Kopftuch die Nachrichten im Staatsfernsehen;
    Polizisten demonstrierten dafür, im Dienst einen Vollbart tragen zu dürfen.
    Vergangene Woche floh eine Gruppe Christen aus dem an der Grenze zu Israel gelegenen Ort Rafah, nachdem ihnen auf Flugblättern ein Ultimatum zum Verlassen der Stadt gestellt worden war.
    Die Ägyptische Initiative für Persönlichkeitsrechte bezeichnete die durch staatliche Stellen unterstützte Umsiedelung in die Provinzhauptstadt des Nordsinais, Al Arisch, als gefährlichen Schritt, der zur Teilung des Landes nach konfessionellen Kriterien wie im Libanon führen könnte.

    Seit seinem Amtsantritt hat Mursi immer wieder beteuert, die Rechte aller Ägypter zu verteidigen, gleich welcher Religion sie angehörten.

    Doch die Realität sieht anders aus.

    Ende September verließ eine der wenigen Frauen in der verfassunggebenden Versammlung das Gremium, weil sie sich von der islamistischen Mehrheit eingeschüchtert fühlte.
    El Baradei und der linke Präsidentschaftskandidat Hamdeen Sabbahi riefen am Wochenende zum Boykott der Versammlung auf.
    Radikale Salafisten, die sich in Mursis Regierung unterrepräsentiert fühlen, dringen auf die Verankerung der Scharia in der Verfassung.

    Liberale Politiker und Bürgerrechtler fürchten die Einschränkung von Presse- und Meinungsfreiheit.
    Die inflationäre Anwendung des Blasphemieparagraphen 98 diene dazu als Hebel…

    Sabers Rechtsanwalt Ahmed Ezzat … [:] … vornehmlich habe die Justiz … Schiiten und Kopten im Visier.
    Es sei kein Zufall, dass der wegen Verbrennung einer Bibel vor der amerikanischen Botschaft angeklagte Islamist Abu Islam direkt nach seiner Anhörung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.
    Auch der salafistische Fernsehmoderator Khaled Abdullah habe den Film auf dem Sender „Al Nas“ ohne rechtliche Konsequenzen zeigen können….

    Weil die Wärter anderen Inhaftierten gegenüber behauptet hatten, Saber sei an der Produktion des Schmähfilms beteiligt gewesen, schlugen sie ihn zusammen.
    Ein anderer Gefangener habe ihn mit einer Rasierklinge am Hals angegriffen.

    Er selbst sei Anfeindungen durch die Saber verhörenden Staatsanwälte ausgesetzt gewesen, erzählt [sein Rechtsanwalt] Ahmed Ezzat.
    Er solle sich schämen, als muslimischer Anwalt einen Mann zu verteidigen, der den Islam beleidigt habe, hätten sie gesagt.
    Auf seine Forderung, die gegen Saber erhobenen Vorwürfe durch Beweise zu belegen,
    sei ihm geantwortet worden, das würde während des Verfahrens geschehen. …

    http://www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/festnahme-von-albert-saber-geruecht-genuegt-11911036.html

  244. 272.

    Blasphemie – Ägypten – Albert Saber – II –

    Petitioning President of Egypt
    Free Alber Saber!

    This petition will be delivered to:
    Mohamed Morsi President of Egypt
    Hisham Mohamed Qandeel Prime Minister of Egypt
    Heiner Bielefeldt United Nations Special Rapporteur on Freedom of Religion or Belief
    Hillary Clinton United States Secretary of State
    Anne W. Patterson United States Ambassador to Egypt

    http://www.change.org/petitions/free-alber-saber

  245. 273.

    270
    o.t.
    „Beifang“ aus der „Jüdischen Allgemeinen“:
    ich hoffe, daß dieser Bericht eines Ehepaares aus der Bielefelder Gemeinde nicht typisch ist für die Haltung von jüdischen gegenüber christlichen Deutschen.
    Daß auf solchem Boden kein Trialog mit Muslimen gedeiht ist vorstellbar.
    http://bit.ly/QLK80x

  246. 274.

    Blasphemie – Ägypten – Albert Saber – III –

    In Ägyptens Verfassungsgebender Versammlung und vor einigen Strafgerichten werden momentan die Grundrechte des Landes diskutiert.
    Wie bereits während der Proteste gegen den jüngsten islamfeindlichen Film sichtbar wurde, ist dabei für viele der Schutz der Religion wichtiger als die Meinungsfreiheit.

    In einigen Gerichtsverfahren nimmt die Diskussion bedenkliche Formen an …

    Leidvoll erfahren musste dies Albert Saber, formal ein koptischer Christ, der sich jedoch als Atheist versteht.

    Der Ankläger wirft Albert … vor, an eine nicht-göttliche Erklärung für die Herkunft des Menschen zu glauben.

    Albert ist kein Einzelfall. Immer wieder kommt es zu ähnlichen Fällen.
    Erst vor kurzem wurde ein Christ zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil er den Propheten Mohammed und Präsident Mursi beleidigt hätte.

    Angesichts solcher Fälle erscheinen Präsident Mursis Ausführungen vor der UN-Generalversammlung in New York realitätsfremd:
    „das post-revolutionäre Ägypten gehört zu den führenden Nationen, die Gerechtigkeit, Wahrheit, Freiheit und Würde verteidigen“ …

    http://theeuropean.de/sailer-matthias/12424-grundrechte-der-aegypter-in-gefahr?google_editors_picks=true

    • 2. Oktober 2012 um 21:33 Uhr
    • Publicola
  247. 275.

    Petition für Albert Saber
    (gerichtet an den Präsidenten Mursi, an den Premier Qandeel, an den UN-Verantwortlichen für Religionsfreiheit Heiner Bielefeldt, an die US-Außenministerin Hillary Clinton, an die US-Botschafterin in Ägypten Anne W. Patterson):

    http://www.change.org/petitions/free-alber-saber

    • 2. Oktober 2012 um 21:39 Uhr
    • Publicola
  248. 276.

    Ägypten – salafistische Zukunftsentwürfe:

    … Borhamy [Salafi Al-Nour Party] … is doing his best to delay and destroy it [the as yet undecided future constitution] to score points against the MB with Islamist voters.

    So he starts using his people inside

    to propose an amendment to lower the marriage age to nine, or

    [to] remove the article that prohibits
    human trafficking and
    female slavery …

    The MB, thinking about the next parliamentary elections,
    decide to play along and humour the Salafis,
    because they don’t want to appear less pious than them …

    http://dailynewsegypt.com/2012/10/01/the-circus-is-in-town/

  249. 277.

    Aus Anlass des Hamburger Vertrages mit Muslimen und Aleviten:

    „Aufruf an die Aleviten“ ab min. 11.27

    Schia mahnt zur Rückkehr und verspricht auch keinen Ärger !

    – von einem Hamburger …

    http://www.youtube.com/watch?v=CoXjwUimbsE&feature=plcp

  250. 278.

    http://www.bild.de/news/ausland/scientology/hubbard-koenig-der-hochstapler-26508804.bild.html

    Ganz schlimme Vorwürfe von Bild an Scientology… zweifelhafte Lehren sagen sie und dass der Gründer der ehrenwerte Herr Hubbard nur Geld wollte. Zum Glück haben wir ja Paragraph 166 im Strafgesetzbuch, der solche Beschimpfungen von Religionen in „Schriften“ unter Strafe stellt.

    Bestimmt wird Herr Herrmann als erster aufspringen und solche Aussagen verbieten lassen. Damit der Rechtsstaat gewahrt bleibt, wird sich sicher heute noch auch Frau Merkel für ein Verbot solcher kruden Beschimpfungen aussprechen. Hier wird der „Prophet“ einfach beleidigt von seinem eigenen Enkel … unsere Regierung wird dieser armen Minderheit beispringen. Ohne wenn und aber!
    *snark*

    • 2. Oktober 2012 um 23:54 Uhr
    • Brick
  251. 279.

    Der Ankläger wirft Albert … vor, an eine nicht-göttliche Erklärung für die Herkunft des Menschen zu glauben.

    Das ist eben die Folge davon, wenn man Religionsfreiheit hat anstelle von Glaubensfreiheit. Dann haben die Religionen eben die Freiheit, Menschen wegen ihres Glaubens zu verbrennen.

    • 3. Oktober 2012 um 04:03 Uhr
    • Arjen van Zuider
  252. 280.

    Blasphemie – und noch ein nicht gänzlich unbekannter mutmaßlicher Gotteslästerer und respektloser Staats-Beleidiger:

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/religion-tod-eines-maertyrers-1331542.html

  253. 281.

    Blasphemie auch in Österreich und Griechenland:

    Das 2002 erschienene Buch des österreichischen Karikaturisten Gerhard Haderer ‚Das Leben des Jesus‘ löste heftige Reaktionen insbesondere der katholischen Kirche aus.

    Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun forderte die Einhaltung des § 188 StGB*) der für Blasphemie eine Freiheitsstrafe von bis zu 6 Monaten vorsieht.

    Am 19. Jänner 2005 wurde er in Griechenland wegen Beschimpfung einer Religionsgemeinschaft in diesem Buch in Abwesenheit zu sechs Monaten Haft verurteilt.

    Dieses Urteil wurde jedoch am 13. April 2005 in eine Berufungsverhandlung korrigiert, und Gerhard Haderer wurde freigesprochen.

    Quelle: wikipedia

    *) österreichischer Strafgesetzbuchparagraph § 188 StGB Herabwürdigung religiöser Lehren

    Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet,
    unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen,
    ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder
    mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

    http://www.jusline.at/188_Herabw%C3%BCrdigung_religi%C3%B6ser_Lehren_StGB.html

  254. 282.

    Blasphemie – Enzyklopädien als ‚per se‘ gotteslästerliche Produkte –

    A protest demanding Wikipedia remove images of Muhammed from all articles was started in February 2008. The main image in question is a painting of Muhammed in Mecca.
    Wikipedia refused to remove the images

    http://en.wikipedia.org/wiki/Freedom_of_speech_versus_blasphemy

  255. 283.

    PS – Images depicting Muhammad at the Farewell Pilgrimage which drew controversy when some editors wanted it removed from Wikipedia.
    Quelle: dito

    http://expositions.bnf.fr/livrarab/grands/0_01.htm

  256. 284.

    Blasphemie, z.B. im Jahre 2002:

    • In June 2002 Iranian academic Hashem Aghajari gave a speech that challenged Muslims to refrain from blindly following their clergy. His speech provoked international outcry, and, in November 2002,
    he was sentenced to death for „blasphemy against Muhammad.“

    • In August 2002, Italian police reported that they had disrupted a terrorist plot
    to destroy a church in Bologna, Italy, which contains a 15th century fresco depicting an image of Muhammad.

    • In November 2002 an article in the Nigerian ThisDay newspaper prior to the upcoming Miss World pageant, suggesting Muhammad would have chosen one of the contestants as his bride,
    sparked riots that eventually claimed over 200 lives.

    • In December 2002 Pulitzer Prize winner Doug Marlette published a drawing that showed Muhammad driving a Ryder truck, with a nuclear rocket attached.
    He received more than 4,500 e-mails from angry Muslims, some with threats of death and mutilation.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Freedom_of_speech_versus_blasphemy

  257. 285.

    Blasphemie – Zweifel an der Unfehlbarkeit eines Propheten und politischen Führers –

    Eight student leaders at Tehran’s Amir Kabir University, the site of one of the few public protests against Mr. Ahmadinejad, disappeared into Evin Prison starting in early May. Student newspapers had published articles suggesting that no humans were infallible, including the Prophet Muhammad and Iran’s supreme leader, Ayatollah Ali Khamenei.

    http://www.nytimes.com/2007/06/24/world/middleeast/24iran.html?_r=0

    • 3. Oktober 2012 um 09:35 Uhr
    • MTR
    • 3. Oktober 2012 um 09:37 Uhr
    • MTR
  258. 288.

    Blasphemie (Albert Saber) – Zurück zu den ‚Dark Ages’? Cui bono?

    „Der Ankläger wirft Albert … vor, an eine nicht-göttliche Erklärung für die Herkunft des Menschen zu glauben.“

    Das ist eben die Folge davon, wenn man Religionsfreiheit hat anstelle von Glaubensfreiheit. Dann haben die Religionen eben die Freiheit, Menschen wegen ihres Glaubens zu verbrennen.

    The Dark Ages is a historical periodization used for the Middle Ages*). The term emphasizes the cultural and economic deterioration that supposedly occurred in Europe following the decline of the Roman Empire.

    Zitat aus:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Dark_Ages_%28historiography%29

    Der Begriff Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert).

  259. 289.

    an 279 -AVZ

  260. 290.

    @ Publicola

    „The Dark Ages is a historical periodization used for the Middle Ages*). The term emphasizes the cultural and economic deterioration that supposedly occurred in Europe following the decline of the Roman Empire.“

    Kleine Korrektur – auch wenn sie dies zitierten aus der engl.-sprachigen Wikipedia – der Begriff ‚dark age‘ für das Mittelalter kommt weniger daher, weil es dort so übel herging, als vielmehr daher, dass man ende des 19. jh. im Zuge der großen Mittelalter-verehrung über diese zeit relativ wenig quellenmaterial zur verfügung hatte, so dass es ‚dunkel‘ im sinne: man weis zu wenig; die Epoche ist nicht im klaren Licht des Erkennens, entstammt.
    Die Bezeichnung bezieht sich nicht auf die ‚finsteren‘ Praktiken, denen in dieser Zeit gefröhnt wurde.

    „“Der Ankläger wirft Albert … vor, an eine nicht-göttliche Erklärung für die Herkunft des Menschen zu glauben.”“

    Das ist schon der Hammer, dass der ‚ankläger‘ dies überhaupt vrwerfen darf (und es erst gar ncht vom gericht abgelehnt wird) – wirklich ‚düster‘, was in diesen Geselslchaften abgeht.
    Ich persön bin – zugegegen durchaus auch aus gehässigkeit – dafür, dass diese geselslchaften mal wieder unter einer netten pestepidemie oder ähnlich unschönen leiden sollten, und ihnen dann die moderne medizinische versorgung verweigert wird, einfach darum, dass sie mal spüren wieviel sie wissenschaft udn technik verdanken und damit einer generell den Wissenschaften, speziell den naturwissenschaften.
    Es kommt einem (mir zumindest) immer so afig vor, wenn jemand seinen Glauben derart versteht, dass Gott alles macht und tut und wissenschaft sich seinem glauben unterzuordnen hätte und er zugleich sein Kind zum Arzt bringt, wenn dieses krank ist, anstatt ins nächste Gotteshaus zum rumbeten.

    • 3. Oktober 2012 um 10:41 Uhr
    • Zagreus
  261. 291.

    der Begriff ‘dark age’ für das Mittelalter … daher, dass man ende des 19. jh. im Zuge der großen Mittelalter-verehrung über diese zeit relativ wenig quellenmaterial zur verfügung hatte, so dass es ‘dunkel’ im sinne: man weis zu wenig; die Epoche ist nicht im klaren Licht des Erkennens, entstammt. Die Bezeichnung bezieht sich nicht auf die ‘finsteren’ Praktiken, denen in dieser Zeit gefröhnt wurde.

    @ Zagreus – Danke für die Korrektur!

  262. 292.

    @ Publicola

    gerne doch.

    • 3. Oktober 2012 um 10:56 Uhr
    • Zagreus
  263. 293.

    PS – On the rare occasions when the term „Dark Ages“ is used by historians today, it is intended to be neutral, namely, to express the idea that the events of the period often seem „dark“ because of the scarcity of artistic and cultural output, including historical records, when compared with both earlier and later times.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Dark_Ages_%28historiography%29

  264. 294.

    @Z.

    Kleine Korrektur.

    Der Begriff Dark Age basiert streng positivistisch gesehen natürlich nicht auf dem fehlenden Quellenmaterial, sonderm dem Fehlen von Produzenten desselbigen. Weil es sie natürlich gar nicht gab. Die scientific community stäubt sich noch ein bischen, aber die Wahrheit wird obsiegen:

    http://www.fantomzeit.de/?page_id=2

    (Meine Lieblings-VT, darf hier nicht fehlen. Noch besser als „Klimaschweine lügen uns alle an“. Auch nicht völlig OT,weil mit interessanten Implikationen für den Islam.)

    • 3. Oktober 2012 um 11:15 Uhr
    • Boothby
  265. 295.

    @ B

    Thx für die aufheiterung! – zumindest von dem Buch „Das erfundene Mittelalter“ hatte ich schonmal gehört.

    P. S.:

    „…streng positivistisch gesehen natürlich nicht auf dem fehlenden Quellenmaterial, sonderm dem Fehlen von Produzenten desselbigen. “

    Streng positivistisch ist es aber das Quellenmatrial und nicht die behaupteten personen – auf die wird über das quellenmaterial ja erst zurückgeschlossen bzw. hier dann wohl ( :D) aufgrund des fehlens wird geschlossen, dass es diese personen erst gar nicht gab, die quellen produziert hätten können, die dann auf uns möglicherweise überliefert werden gekonnt hätten….. 😀

    • 3. Oktober 2012 um 11:51 Uhr
    • Zagreus
  266. 296.

    @ By – Danke für den Link zum Thema ‚Fantomzeit‘ –

    – dem Gedächtnis der Gegenwart sei der dort zitiert Satz angempfohlen:

    G. Heinsohn propagiert schon lange eine evidenzorientierte Forschung, die sich mit Vorrang an archäologischen Funden und nicht an Schriftquellen orientiert …
    Finden sich für eine Epoche keinerlei Funde, obwohl in den Schriften von dieser Zeit die Rede ist,
    so muss die gesamte Epoche zur Disposition gestellt werden …

    … denkwürdig, da der Viele-Themen-Vielschreiber Gunnar Heinsohn, [Sozialpädagoge], [‚Sohn des deutschen U-Boot-Kommandanten Heinrich Heinsohn'(?)], von einigen Zeitgenossen i.d.R. als Experte (zu welchem Thema auch immer) empfunden wird.

  267. 297.

    PS – (‚in gleichem Atemzug‘) unbedingt zu nennen und vergleichbar mit Horst W. Opaschowski [Pädagogik] von vergleichbarer Themenbreite und medialer Aufmerksamkeits- und Zitations-Quantität

  268. 298.

    PPS – Opaschowski – Die Krise, es gibt sie noch:

    Der „Vollblutwissenschaftler“ (Die Welt) und „Visionär mit Augenmaß“ (Nürnberger Zeitung) hat zahlreiche und viel beachtete Bücher zu neuen Entwicklungen im Freizeitverhalten der Deutschen oder in der Arbeitswelt veröffentlicht.
    Mit visionärem Gespür und fundierter wissenschaftlicher Methodik erkennt Horst W. Opaschowski frühzeitig Trends und Krisen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

    http://www.econ-referenten.de/redner/prof-dr-horst-w-opaschowski-zukunftsforscher-und-politikberater

  269. 299.

    @ Publicola

    „G. Heinsohn propagiert schon lange eine evidenzorientierte Forschung, die sich mit Vorrang an archäologischen Funden und nicht an Schriftquellen orientiert …
    Finden sich für eine Epoche keinerlei Funde, obwohl in den Schriften von dieser Zeit die Rede ist,“

    Was für ein hanebüchener unsinn 😛

    Der Punkt ist, dass man unterchieden muss zwischen primär- und sekundärquellen.
    Wärend sekundärquellen etwas beschreiben, was früher – idR. weitausfrüher – stattgefunden hätte, sind üprimärquellen schriftstücke, die aus der fraglichen zeit stammen und sind somit selbst eben zugleich ‚archäologische Funde‘ im wörtlichen sinne.

    Beispielshaft ist es selbstverständlich fraglich, wenn Plutarch etwas von Aristeides erzählt, sofern es nicht über andere quellen (hier dann: primärquellen oder quellen, von denen man eine entsprechende radierung von primärquellen erschließen kann) belegt ist. Einfach deshalb weil plutarch ca. 600 Jahre später seine biographien schreibt.
    Im vergleich dazu haben hingegen die geschilderten Ereignisse des pelophonesischen krieges bei Thukdides (meist) primärquellen-charakter (die geschilderten ereignisse – nicht die reden selbst).

    Aber wegem dem fehlen ‚archäologischer zeugnisse‘ gleich komplette Epochen unter dem tich fallen zu lassen, ist schon etwas sehr weitgehend udn dürfte nur dann wirklich erfolgen, wenn wir eben wirklch nichts hätten, sprich: es käe erst einmal auf die definition von ‚archäologischem zeugnis‘ an (was las ich gelten, was nicht….), und es käme darauf an inwieweit solch ein ‚ausfall‘ uns wirklich weiterhelfen würde beim Versuch eine korrekte historische Chronologie aufzustellen.

    Mich persönlich erinnert da der standpunkt derer, die z. b. das frühmittelalter als epoche wegstreichen wollen, sehr an die position so mancher ID-ler, die meine, weil es in der evolutionstheorie für manche übergänge (sehr beliebt: vom affen zum menschen) keine durchgehenden belege gäbe, wäre es nun fachlich genauso gültig eben diese Übergänge (z. B. den übergang vom affen zum menschen) kurzerhand als nicht existent zu proklamieren (und dann aber mit ihrer ID-theorie aufzufüllen. – dieser teil wird nicht behauptet bei den ‚neu-chronologen‘).

    • 3. Oktober 2012 um 13:44 Uhr
    • Zagreus
  270. 300.

    Exakt!

  271. 301.

    Ägypten – Streiks im Gesundheitswesen

    http://egyptianchronicles.blogspot.de/2012/10/egydocstrike-better-health-care-please.html
    (Man beachte die Fotostrecke am Ende des Artikels)

    The striking doctors are reporting that the MB doctors are violating the decisions of the [sic]
    The Socialist Popular alliance party, Strong Egypt party and Al Wasat Party are considered from the few parties in Egypt that announced its full solidarity and support to the strike. Dr. Abdel Moneim Abu El Fotouh and Hamdeen Sabbahi also announced their support to the strike.
    April 6th youth too announced their solidarity and covered it in its website and Facebook page.
    Human rights organizations also supported the strike like the Egyptian Initiative for Personal Rights, El-Nadeem Centre for the Rehabilitation of Victims of Violence, the Association for Freedom of Thought and Expression, Cairo Centre for Human Rights Research, the Egyptian Centre for Economic and Social Rights and the Arabic Network for Human Rights Information.

    Al-Ahram
    english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/54486/Egypt/Politics-/Egypt-doctors-strike-a-success-Syndicate-strike-co.aspx

    socialistworker.co.uk/art.php?id=29719&
    The doctors’ strike follows a huge wave of workers’ protests and strikes in Egypt last month. Teachers, car workers, transport workers and university staff are among those who took action. There have been 1,400 protests and strikes in the last six weeks according to Al-Ahram newspaper.

    Mocking the President? Blasphemy? (Cartoon zum Thema)
    twitpic.com/b0fmz1

    Ferner:
    The Arab world’s “Call me Doctor!” complex
    opendemocracy.net/amro-ali/arab-world%E2%80%99s-%E2%80%9Ccall-me-doctor%E2%80%9D-complex

    Hat Werner Pirker tatsächlich nur Sch**** geschrieben?

    • 3. Oktober 2012 um 14:21 Uhr
    • MM
  272. 302.

    296, Heinsohn

    Wenn ich mal dazwischen fragen darf: wo genau ist der folgende Satz „dort“ zitiert:

    „G. Heinsohn propagiert schon lange eine evidenzorientierte Forschung, die sich mit Vorrang an archäologischen Funden und nicht an Schriftquellen orientiert …
    Finden sich für eine Epoche keinerlei Funde, obwohl in den Schriften von dieser Zeit die Rede ist,
    so muss die gesamte Epoche zur Disposition gestellt werden …“

    Wer ist der Autor? Und welche Seriösität ist ihm beizumessen?

    Und was genau hat Heinsohns Vater damit zu tun?

    … denkwürdig, da der Viele-Themen-Vielschreiber Gunnar Heinsohn, [Sozialpädagoge], [‚Sohn des deutschen U-Boot-Kommandanten Heinrich Heinsohn'(?)], von einigen Zeitgenossen i.d.R. als Experte (zu welchem Thema auch immer) empfunden wird.“

    Ich habe keine Verträge mit Heinsohn, den ich bei Sloterdijk „kennen lernte“ und dort erstmals vom „youth bulge“, oder wie er es dort nannte, dem „Tsunami junger Männer“ hörte.

    Abgesehen davon, daß ich nicht wüßte, warum es jemanden diskreditieren sollte ein „Viele-Themen-Vielschreiber“ zu sein, wenn der Inhalt des Vielgeschriebenen nicht gleichzeitig untersucht wird, sollte man die Angaben über Heinsohn dann doch etwas präzisieren:

    „Er studierte an der Freien Universität Berlin Soziologie, Psychologie, Geschichte, Publizistik, Wirtschaftslehre und Theologie. 1974 wurde er in Soziologie promoviert und 1982 in Wirtschaftswissenschaften. Dazwischen lebte er von 1976 bis 1978 in Israel. 1984 erhielt Heinsohn eine Professur für Sozialpädagogik an der Universität Bremen. Seit 1993 ist er Sprecher des von ihm gegründeten und so benannten Instituts für vergleichende Völkermordforschung (Raphael-Lemkin-Institut für Xenophobie- und Genozidforschung).“
    Sagt der Wikipedia-Eintrag.

  273. 303.

    # 302 – @ KC – Ihre Apologia wird Herrn Gunnar Heinsohn sehr erfreuen, denke ich.

  274. 304.

    Ich hatte Ihnen Fragen gestellt, @Publicola:

    – woher stammt das Zitat? Ich kann es auf der verlinkten „fantomzeit“-Seite nicht sehen. Wo kann ich es bitte nachlesen?

    – wer ist der Autor? Was wissen Sie über ihn?

    – was hat Heinsohns Vater mit dem Zitat zu tun? Warum erwähnen Sie ihn?

    All das wüßte ich gerne, ehe ich den von Ihnen dem Gedächtnis der Gegenwart anempfohlenen Satz in das meine aufnehme.

    Und würden Sie mir dann bitte noch erläutern, was Sie veranlaßt meinem Post 302 als „Apologia“ einzustufen.

  275. 305.

    Während in europas geschichte angeblich eine lücke klafft ging die geschichte im nahenosten , indien, china usw. „erstaunlicherweise weiter. Wer hat das denn manipuliert ? Bilderberger oder freimaurer ?

    • 3. Oktober 2012 um 15:24 Uhr
    • ernsthaft
    • 3. Oktober 2012 um 15:29 Uhr
    • Mamas Liebling
  276. 307.

    Zagreus,

    G. Heinsohn hat zwar meines Wissens mit Illig kommuniziert, sich aber dessen Idee mit dem gefälschten europäischen Frühmittelalter nicht zu eigen gemacht.

    Stattdessen hat er sich wohl ausführlich mit der Dunklen Epoche zwischen dem Ende der mykenischen Palastkultur und dem Beginn der griechischen Polis befasst und die Auffassung vertreten (sogar für bewiesen gehalten) dass die griechische Polis durch revolutionären Umsturz aus der mykenischen Palastkultur hervorging. Üblicher Weise wird in der Chronologie für diese Dunkle Epoche ein Zeitraum von ca. 7 Jahrhunderten angenommen, aus denen es praktisch keine archeologischen Funde und auch keine Schriftzeugnisse gibt. Allerding wird ja das „Gründugsdokument der Europäischen Kultur“ (Sloterdijk) die Ilias auf diese Zeit datiert (mündlich überliefert und später aufgeschrieben)

    • 3. Oktober 2012 um 15:34 Uhr
    • Saki
  277. 308.

    Wenn sich der Chef über Nürnberg 2.0 aufregt (zu Recht), was sagt er dann zu seinen Freunden, wenn sie dasselbe machen?

    https://linksunten.indymedia.org/node/68153/unfold/all

    • 3. Oktober 2012 um 15:35 Uhr
    • Mamas Liebling
  278. 309.

    Daneben arbeitete Illig zusammen mit dem Soziologen Gunnar Heinsohn (* 1943) auch zur ägyptischen Chronologie, wobei sie sich im Gegensatz zu Velikovsky nicht nur auf biblische Quellen stützen.

    Heinsohn schloss sich Illigs Phantomzeit-These an und versuchte
    diese im Blick auf die Carolus- und Pippin-Münzen zu überprüfen.
    Er gelangte zu der Schlussfolgerung,
    dass alle Carolus-Münzen von Karl dem Einfältigen stammen sollen
    und die karolingische Münzreform auf Pippin den Älteren zurückgehe.

    Heinsohn glaubt zudem belegen zu können, dass es die Sumerer nie gab,
    und dass die Geschichte Mesopotamiens und Ägyptens vorgeblich um 2000 Jahre gestreckt wurde,
    um die biblische Geschichte zu stützen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Chronologiekritik#Heribert_Illig_.E2.80.93_Gunnar_Heinsohn_.E2.80.93_Hans-Ulrich_Niemitz

  279. 310.

    # 306 – @ FS – Der von Ihnen verlinkte (wirtschaftlich orientierte) Sachverhalt ist mindestens genauso wichtig wie die (politisch orientierten) Arabellionen, wenn nicht relevanter.
    Jedenfalls wohl kein Zufall, dass diese beiden „Bewegungen“ mehr oder weniger zeitgleich stattfinden.

    http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/eigeninitiative-statt-graue-staatsmacht-1.17659419

  280. 311.

    Two Coptic children arrested in Egypt for ‚insulting Islam‘

    http://english.ahram.org.eg/News/54658.aspx

    Hani Gadallah, from independent newspaper Tahrir, is also accused of “contempt of religion” after publishing an interview with Khaled Abdallah, in which Abdallah insults Christianity.
    dailynewsegypt.com/2012/09/30/abu-islam-abu-youssef-and-a-journalist-brought-to-court/

    Und dann passiert da heute noch was in Teheran…

    • 3. Oktober 2012 um 16:25 Uhr
    • MM
  281. 312.

    Zu 302 bis 304

    Die Antwort war deutlich und vielsagend – auch ohne „Katzenjammer“.

  282. 313.

    @ kc

    1 – woher stammt das Zitat? Ich kann es auf der verlinkten “fantomzeit”-Seite nicht sehen. Wo kann ich es bitte nachlesen?

    Die von mir zitierte Textstelle ist auf der von By verlinkten Website zu finden:
    http://www.fantomzeit.de/?page_id=2

    2 – was hat Heinsohns Vater mit dem Zitat zu tun? Warum erwähnen Sie ihn?

    Diese Angabe hat mit dem Zitat absolut nichts zu tun; diese gewichtige Angabe stammt lediglich aus dem Wikipedia-entry zu G. Heinsohn

    [ich frage mich natürlich – genauso wie Sie – was diese Angabe dort (aussagen) soll, in der Tat sehr merkwürdig;
    sollte diese Angabe aus den (in/via Publikationen) veröffentlichten Lebensläufen von Gunnar Heinsohn selbst stammen, könnte dies gegebenenfalls allerdings auch eine Aussage über ihn selbst sein]

  283. 314.

    PS – ganz allgemein bezieht sich meine Kommentierung darauf, dass hier vor längerer sowie auch kürzerer Zeit schon des Häufigeren über G. Heinsohn und über die seinen Analysen zuweisbare Plausibilität und Allgemeingültigkeit diskutiert worden ist.

  284. 315.

    Petition für den ägyptischen Blogger Albert Saber zwecks Unterzeichnung:
    http://www.change.org/petitions/free-alber-saber

    • 3. Oktober 2012 um 17:50 Uhr
    • MTR
    • 3. Oktober 2012 um 17:55 Uhr
    • MTR
  285. 319.

    Blasphemie: Bastelbogen zum Thema „wie zerstöre ich ein Land und eine Gesellschaft?“

    Two Coptic Christian children Nabil Nagy Rizk, 10, and Mina Nady Farag, 9, were arrested, Tuesday, for insulting religion in the Upper Egyptian governorate Beni Suef, after the imam of their local mosque filed a complaint against them.

    By order of the prosecution the two boys are now being kept in the Beni Suef juvenile detention …

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/54658/Egypt/Politics-/Two-Coptic-children-arrested-in-Egypt-for-insultin.aspx

    • 3. Oktober 2012 um 19:07 Uhr
    • MTR
  286. 321.

    @KC

    Ja, das youth bulge Ding war auch so ein Teil, wo andere wieder hinterherwischen mussten, aber Universalerklärungen laufen imner gut.

    H. hat Velikovsky in D populär gemacht (der wiederum verantwortet zwar nicht die 300 Jahr A.D, Zeitschnipseleien weit größeren Ausmasses aber schon, zudem begründete er den Katastrophismus, welcher in historischer zeit durch den Vorbeiflug der Venus, die ursprünglich eigentlich ein Jupitermond war, ausgelöst wurde, erklärte die Gravitation völlig neu, denn diese sei eigentlich elektromagnetisch verursacht, bettete das Ganze dann ein in ein komplett revolutionäre „elektrisches Vortexuniversum“ oder so, und hatte dabei, wie eigentlich kaum anders zu erwarten, völlig begeisterte Fans).

    Zudem ist der contrebuting editor bei der Zeitschrift „Zeitensprünge“, deren hauptsächlicher Zweck eben der Verkauf des weggeschnippelten Frühmittelalters, was eine gewisse Identifikation mit diesem Sermon eigentlich nahelegt.

    Unnötig hinzuzufügen, das er auch die Wirtschaftswissenschaften nicht nur behandelt hat, nein, er hat sie völlig neu erfunden.

    Achso, die Hexenverfolgung hat er auch komplett alternativ erklärt: Dabei handelte es sich um einen Plott der Obrigkeit zur Ausrottung des Hebammenwesens, welches durch Abtreibungskenntnisse die demographischen standortvorteile eben dieser Obrigkeiten bedrohte. ein Quatsch, den als solchen zu identifizieren man nicht mehr als ein-zwei Populärwissenschaftsschwarten braucht. Erfreute sich in den 80ern bei einigen Feministen einiger Beliebtheit.

    Kurz: Ein Vollpfosten vor dem Herrn, Sloterdijk muss ihn einfach lieben.

    • 3. Oktober 2012 um 19:09 Uhr
    • Boothby
  287. 322.

    @ MM

    Egypt’s economy appears to be running on fumes. Public health clinics are out of vaccine for infants, importers are running out of stockpiles of basic food items, and the government is $3 billion in the hole to oil suppliers in the midst of a paralyzing fuel shortage. And it doesn’t look like anyone is riding to the rescue of Muslim Brotherhood president Mohamed Morsi. The latest news is that negotiations over an IMF loan have been “delayed,” yet again.

    http://pjmedia.com/spengler/2012/10/02/egypt-meltdown-update/

    • 3. Oktober 2012 um 19:54 Uhr
    • Serious Black
  288. 323.

    313
    @Publicola
    zu 1.: Ich habe den Ursprung Ihres Zitates nun gefunden. Ich hatte zu flüchtig gelesen.

    „2 – was hat Heinsohns Vater mit dem Zitat zu tun? Warum erwähnen Sie ihn?

    Diese Angabe hat mit dem Zitat absolut nichts zu tun; diese gewichtige Angabe stammt lediglich aus dem Wikipedia-entry zu G. Heinsohn

    [ich frage mich natürlich – genauso wie Sie – was diese Angabe dort (aussagen) soll, in der Tat sehr merkwürdig;
    sollte diese Angabe aus den (in/via Publikationen) veröffentlichten Lebensläufen von Gunnar Heinsohn selbst stammen, könnte dies gegebenenfalls allerdings auch eine Aussage über ihn selbst sein]“

    Daß Wikipedia Eltern oder sonstige Verwandte erwähnt, insbesondere wenn sie ebenfalls Einträge bei Wikipedia haben, ist dort Standard und m.E. auch sinnvoll. Das muß keinesfalls auf Heinsohn selbst zurückgehen.
    In der „Diskussion“ bei W. kann man sehen, was da wann an der Seite verändert wurde und ob sie, wie z.B. die der AdG*, für Änderungen gesprerrt ist.
    Daraus folgt ja aber nicht, daß SIE das in Ihrem Post erwähnen müßten und inhaltlich kann ich keinen Grund dafür erkennen.
    Insgesamt war ja wohl aber auch nicht beabsichtigt, daß Ihr Post wohlwollend klingen sollte.
    *Hinweis von @sol1, der W.-Autor ist.

  289. 324.

    Tunesien

    a hearing began into whether or not a young couple who have lodged a rape claim against police should face charges of „immorality“ in a public place.
    Around 400 people demonstrated, furious that a charge had been introduced against the 27-year-old woman and her boyfriend. Two police officers are accused of raping the woman over a period of more than an hour on 3 September after surprising the couple in a parked car in a suburb of the capital.

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/oct/03/tunisians-protest-charges-woman-police

  290. 325.

    Ich hatte zu flüchtig gelesen. – wenn’s nur das wäre

  291. 326.

    321
    @Boothby

    „Kurz: Ein Vollpfosten vor dem Herrn, Sloterdijk muss ihn einfach lieben.“

    Danke für Ihre amüsanten Erläuterungen zu Heinsohn!

    Mir fehlt jede Sachkenntnis um seine diversen Beiträge zu beurteilen – aber es klingt schon recht abenteuerlich.
    Die Sache mit dem „youth bulge“ fiel mir wieder ein, als „auf einmal“ in Nahost und Nordafrika die vielen jungen Männer – Frauen weniger – aufstanden, die keine Zukunftsperspektive haben.

    Die Sache mit dem Abtreibungswissen der Hexen ist bei mir damals ohne feministische Ausrichtung und ohne Kenntnis des Ursprungs ebenso angekommen. Ich hielt das für Ergebnis seriöser Forschung. Ist es das nicht? Es klingt ja recht plausibel.

  292. 328.

    Achso, die Hexenverfolgung hat er auch komplett alternativ erklärt: Dabei handelte es sich um einen Plott der Obrigkeit zur Ausrottung des Hebammenwesens, welches durch Abtreibungskenntnisse die demographischen standortvorteile eben dieser Obrigkeiten bedrohte.

    Von dieser These habe ich schon gehört (auch in der Variante, dass der Kirche das Wissen um Abtreibung und die damit einhergehende Förderung einer losen Sexualmoral suspekt war), dass sie in der Wissenschaft als widerlegt gilt, ebenfalls (je nach Region wurden auch Männer wegen Hexerei verbrannt), aber dass sie alleine auf Heinsohns Mist gewachsen sei, ist mir neu.

    Den „youth bulge“ halte ich als monokausales Erklärungsmodell zwar für allzu vereinfachend, in seiner umgekehrten Form (rückgängige Geburtenraten in der Ersten Welt durch „Pillenknick“) aber durchaus für eine einleuchtende Erklärung, warum den westlichen Staaten im Verlauf der Nachkriegszeit die Lust auf personalintensive Kriegführung im Stil der beiden Weltkriege definitiv vergangen ist. Auch wenn der Optimist in mir natürlich gern glauben würde, wir hätten tatsächlich aus der Geschichte gelernt.

    • 3. Oktober 2012 um 20:32 Uhr
    • Arjen van Zuider
  293. 329.

    PS – # 324 – Tunesien

    Die Französisch Regierung bekundet ihre Solidarität mit der von Polizisten vergewaltigten tunesischen jungen Frau – 2. Oktober 2012 –

    Die Ministerin für die Rechte der Frau und Sprecherin der französischen Regierung, Najat Vallaud-Belkacem, sprach ihre tiefes Empfinden und ihre Solidarität mit der von Polizisten vergewaltigen tunesischen jungen Frau aus, die wegen „grober Unzucht“ angeklagt werden könnten und die heute vor einem Richter erschien.

    Najat Vallaud-Belkacem wird sich in den kommenden Tagen bei ihrer tunesischen Amtskollegin, Sihem Badi, Ministerin für Frauenangelegenheiten und Familie, über den Fortgang des Falles zu erkundigen und ihm mitteilen, dass Frankreich bereit ist, dieser jungen Frage jegliche sachdienliche Unterstützung zukommen zu lassen.

    http://www.tunisienumerique.com/le-gouvernement-francais-exprime-sa-solidarite-a-la-jeune-tunisienne-violee-par-des-policiers/147837

    • 3. Oktober 2012 um 20:41 Uhr
    • Publicola
  294. 330.

    … und ihr mitteilen …

    • 3. Oktober 2012 um 20:42 Uhr
    • Publicola
  295. 331.

    … Wissenschaftler bestreiten, dass Velikovsky wissenschaftlich arbeitete.
    Astronomen und Physiker halten seine Spekulationen über das Sonnensystem für unhaltbar. …
    Auch Biologen und Geologen sehen keinen Grund, die bisherigen wissenschaftlichen Grundlagen hinsichtlich Velikovskys Thesen zu ändern.
    Ebenso lehnen die Historiker die historischen Spekulationen Velikovskys ab und erklärten, dass er aus seinen Quellen selektiv das zitiere, was zu seinen Hypothesen passe, und die Widersprüche verschweige…,

    Nach der Wiederveröffentlichung von Velikovskys Hauptwerk „Welten im Zusammenstoß“ … und der Veröffentlichung eines Artikels über die Thesen Velikovskys
    durch den Soziologen Gunnar Heinsohn in der Zeitschrift „Freibeuter“ im Jahr 1978,
    begann auch in Deutschland eine eingehendere Debatte.
    1982 gründeten Christoph Marx und Heinsohn die Gesellschaft zur Rekonstruktion der Menschheits- und Naturgeschichte (GRMNG).
    Der Verein löste sich 1988 jedoch wieder auf …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Velikovsky

    • 3. Oktober 2012 um 20:56 Uhr
    • Publicola
  296. 332.

    331
    Na, wenn der Vater schon nicht als „Argument“ gegen Heinsohn reicht, dann wenigstens, was er vor 40 oder 30 Jahren gemacht hat. :)
    Man kann ihm jedenfalls nicht nachsagen, daß er sich auf seinem Lehrstuhl ausgeruht hätte.

  297. 333.

    Man kann ihm jedenfalls nicht nachsagen, daß er sich auf seinem Lehrstuhl*) ausgeruht hätte.

    – Völlig d’accord ! –

    *) auf seinem Lehrstuhl für Sozialpädagogik

    • 3. Oktober 2012 um 21:08 Uhr
    • Publicola
  298. 334.

    320
    Ja, „Tag der deutschen Einheit“.
    Während die offiziellen Ansprachen in München Europa in den Mittelpunkt stellten, begann mein Tag auf wdr5 mit Aiman Mazyek als Studiogast zum „Tag der offenen Moschee“, um anschließend den wdr5-Haus-Nahost-Experten Lüders über Öcalan, Türken, Kurden und Syrien berichten zu lassen.

    Auf Absingen des Deutschlandlieds hätte ich ja wirklich nicht bestanden, aber irgendwie …
    Ein wenig thematischen Bezug gab’s am Abend, als ein 1948 in Görlitz als 17jähriger Verfafteter über 8 Jahre in swjetischer Gefangenschaft berichtete.

    • 3. Oktober 2012 um 21:34 Uhr
    • Publicola
  299. 336.

    Die türkei schießt „zurück“. Es wird noch brisanter in nahost.

    • 3. Oktober 2012 um 22:06 Uhr
    • ernsthaft
  300. 337.

    335
    There’s more – blasphemy – where that came from:
    http://bit.ly/SqpRzI

  301. 338.

    Es wird noch brisanter in nahost. – Hoffentlich überlebt TH den resultierenden Posting-Stress

    • 3. Oktober 2012 um 22:10 Uhr
    • Publicola
  302. 339.

    @ saki

    „Stattdessen hat er sich wohl ausführlich mit der Dunklen Epoche zwischen dem Ende der mykenischen Palastkultur und dem Beginn der griechischen Polis befasst und die Auffassung vertreten (sogar für bewiesen gehalten) dass die griechische Polis durch revolutionären Umsturz aus der mykenischen Palastkultur hervorging. Üblicher Weise wird in der Chronologie für diese Dunkle Epoche ein Zeitraum von ca. 7 Jahrhunderten angenommen, aus denen es praktisch keine archeologischen Funde und auch keine Schriftzeugnisse gibt.“

    Auch eine sehr gewagte these.
    Ja, es gibt wirklich eine Lücke von ca. 700 Jahren – zwichen dem untergang der mykenischen Kultur und dem aufstieg der griechischen stadtstaaten.
    Der Punkt ist vor allem dabei, dass die mykenische Kultur neben einigen Palästen uns vor allem tontafeln hinterlassen hat, die aus dem jeweiligen jahr entstammen, in denen diese Paläste niedergebrannt wurden. Diese tontafeln sidn mit eienr eigenen schrift (und sprache) – dem linear B – versehen. Meiner kenntnis nach ist diese linear B schrift eien sehr komplizierte schrift die aller wahrscheinlichkeit nach nur von wenigen eingeweihten experten geschrieben und gelesen werden konnte.
    In diesen (ton-)schriften finden sich dabei eingie worte, die an spätere (alt-)griechische Worte erinnern.
    Wiederum schriftliche zeugnisse haben wir dann, wenn die griechen in Ionien das alphabet der phönizier übernehmen und ihren bedürfnissen anpassen – das geschieht so um 600-700 vor Chr.
    Die ausbreitung dieses Alphabets (mit entsprechenden motivikationen) geschieht dann im mutterland sehr schnell – und erfolgt in eienr zeit, in der eine umstruktuierung innerhalb griechenlands erfolgte – nämlich der übergang von adelsherrschaften zu polisherrschaften.
    Für die dazwischenliegende zeit besitzen wir keine schriftlichen Kenntnisse – es war eine analphabetenzeit (wohl).
    Und die wenigen zeugnisse die wir haben – z. b. Gräberfunde an manchen der gigantischen Burgen (in athen die agropolis ist so eine burg aus mykenischer zeit, aber auch sparta besaß solch eine burg) deuten auf eine allgemeine verelendung der bevölkerung hin.
    In die zeit von 1200 bis 1000 v. Chr. fällt auch noch die letzte der einwanderungen in griechenland, nämlich die dorische wanderung.
    Wir haben aus dieseer zeit so gut wie keine Funde – und was wir haben ist unsicher, denn die datierungen von steingegenstände ist zu unsicher noch, um wirklich exakte daten zu geben.

    Was man macht wohl ist, daß man die Zeit in relation setzt einerseits mit archäologischen Funden (z. b. die verschiedneen daten der niederbrennungen und neubesiedlungen trojas) und die chronologien anderer Völker, die neben den Greichen lebten wie die Ägypter, assyrer, meder und später perser…
    Aus griechischen Quellen selbst haben wir aber faktich nichts bzw. die chronologien, die vorhanden sind, sind für die anfangszeiten phantasiegebilde wie z. b. die liste der spartanischen Könige oder die Archontenliste der athener.
    Trotzdem spricht herzlich wenig dafür, dass wir hier eine ‚erfundene‘ Epoche hätten.
    Man sollte eines bei diesen ‚Behauptungen‘ nicht vergessen – neben einfach dem reiz an solchen wissenschaftlichen spielereien für manchen, sind diese ‚Behauptungen‘ sehr publikumswirksam udn damit sehr gut geeignet im popularwissenschaftlichen bereich eine spannung aufzubauen für ein interessiertes laienpublikum (man denke auch an die ‚päpstin‘ bis hin dann zu solchen pseudowissenschaftssendungen, die der frage nachgehen ob alte mythen der ägypter und mayas von ufolandungen erzählen etc.).

    • 3. Oktober 2012 um 22:16 Uhr
    • Zagreus
  303. 340.

    Pat Condell, „A word to rioting muslims“, 20.9.12

    http://bit.ly/SGa3mV

  304. 341.

    @ Publicola

    😀

    Hoffen wir mal, dass Erdogan vorerst von einem ernsthafteren Engagement in Syrien absieht.

    • 3. Oktober 2012 um 22:20 Uhr
    • Serious Black
  305. 342.

    kc – Merci: There’s more – blasphemy – where that came from:…

    Laut Auskunft von Viewer-Kommentaren handelt es sich bei diesem Clip um die Satiresendung mit Pamela Stephenson‚Not the Nine O’Clock News‘ – a satire created by Mel Smith, Griff Rhys-Jones and Rowen Atkinson.

    Diesef Satire-Clip ist seinerseits wiederum eine in der Tat exzellente Parodie auf die gestern von MR youtube-verlinkte (vierteilige) 1979-Debatte (‚Friday Night…Saturday Morning‘ – live) zum Thema
    ‚Blasphemie: Life of Brian‘ mit broadcaster and noted Christian Malcolm Muggeridge and Mervyn Stockwood (the then Bishop of Southwark). In its defence were two members of the Monty Python team, John Cleese and Michael Palin.

    http://www.youtube.com/watch?v=1ni559bHXDg&feature=related

    • 3. Oktober 2012 um 22:27 Uhr
    • Publicola
  306. 343.

    Dieser

    • 3. Oktober 2012 um 22:28 Uhr
    • Publicola
  307. 344.

    @ SB

    Solange die Saudis die Gespräche mit den MB-Regierungen boykottiert, wird Erdogan wohl nicht vorpreschen und die Sache wird örtlich und zeitlich begrenzt bleiben.

    http://www.hurriyetdailynews.com/saudi-misses-another-regional-meeting-over-syria.aspx?pageID=238&nID=31560&NewsCatID=352

    Ein Isolationswettkampf: wer isoliert wen am wirksamsten: Al Arabiya gegen Iran und Assad mit wirklich spektakulären Auschuldigungen – oder werden eher die Saudis isloliert, bzw. die isolieren sich im Augenblick etwas selbst.

    @ Publicola

    „Hoffentlich überlebt TH den resultierenden Posting-Stress“

    Unbedingt; es kommt jetzt auch die großen Linien an, da darf man sich nicht jagen lassen von einzelnen Ereignissen.

    „In the spirit of indivisibility of security and solidarity deriving from the Washington Treaty, the Alliance continues to stand by Turkey and demands the immediate cessation of such aggressive acts against an Ally, and urges the Syrian regime to put an end to flagrant violations of international law.“

    Ist natürlich eine Steilvorlage für Assad, dass er mal für Ordnung sorgen soll …

    hxxp://www.nato.int/cps/en/SID-BD70736F-3A59E60F/natolive/news_90447.htm

  308. 345.

    TH
    Wie sehen sie die rolle des irak in diesem konflikt ?

    • 3. Oktober 2012 um 22:59 Uhr
    • ernsthaft
  309. 346.

    @ eh

    Maliki verteidigt Assad, weil der Aufstand sich mit Terrorkampagnen im sunnitischen Westirak verbinden würde, wenn Assad zu sehr geschwächt würde.

    „Iraqi Prime Minister Nuri al-Maliki is expected to visit Russia to sign a $5 billion deal to procure weapons for the Iraqi military.“

    http://www.rudaw.net/english/news/iraq/5281.html

    Maliki hat das Anti-PKK-Abkommen mit der Türkei aus der Saddamzeit gekündigt und sichert sich damit freie Hand im herum-manövieren mit den Kurden (auch für den Iran). Maliki steht bei den Saudi-Wahabis auf der Abschussliste und umgekehrt. Ähnlich wie Pakistan hat der Irak einen riesigen Haufen Unzufriedener, die von Leuten gesteuert werden önnen, die krasser als die Regierung sind. Nur eben Schiiten halt.

  310. 347.

    Danke th.
    Können sie sich vorstellen, daß irak und syrien enger zusammenarbeiten, bis hin zu einer art föderation ? Es könnte für beide machthaber von vorteil sein, assad rettet seinen …und maliki geht in die geschichte ein, als eine art neuer nebukadnezar-
    panarabisch sozusagen. Eine nichtsunnitische bevölkerungsmehrheit wäre glaube ich gegeben.

    • 4. Oktober 2012 um 00:00 Uhr
    • ernsthaft
  311. 348.

    Eine andere Art der Blasphemie: Blasphemie der Schöpfung:

    „„Wenn Außenstehende vehement dem Kind ihre ablehnende Haltung zur Beschneidung aufoktroyieren wollen und so das Kind stark verunsichern und in ein zum minimalen körperlichen Eingriff unverhältnismäßigen Konflikt stürzen, ist das eine Gefahr für das Kindeswohl.“ …

    Sagt Aiman Mazyek.
    Wobei es laut Gesetzesentwurf um bis zu 6 Monate alte männliche Säuglinge geht, die ebenso laut Gesetzesentwurf nicht beschnitten werden sollen, wenn sie ihren Ablehnung deutlich zum Ausdruck bringen.

    Da ist er halt noch etwas in Sorge, der arme Herr Mazyek, und macht den Muslimen auch schon einmal deutlich, wo das Beschneidungsbesteck hängt.
    Protestmärsche von 5 Monate alten Knäblein mit Bannern „Meine Vorhaut gehört mir – und nicht in den medizinischen Sondermüll oder die Kosmetikindustrie“,nachdem sie zuvor von „Außenstehenden“ indoktriniert wurden, sind ja nicht zu befürchten.

    Eins wurmt ihn aber noch: wenn Frau Knobloch laut WELT „sehr glücklich“ über diesen Gesetzesentwurf ist, dann muß da, was die Muslime betrifft, noch irgendetwas falsch sein: Das Sonderrecht, daß auch ein „Befähigter“ (um nicht zu sagen ein „Berufener) die Beschneidung vornehmen können soll, ist es wohl. Deshalb überholt jetzt der Muslim den Juden in Sachen Emanzipation auf der linken Seite:
    „Die Beschneidung im Islam kann jeder Sachkundige vornehmen, auch eine Frau….
    http://bit.ly/SzbyqI

    Eigentlich alles zum Brüllen komisch, wenn es sich umeine Farce handelte, die allein auf der Bühne stattfände.

    Wenn jemand Mazyek einen „Kotzbrocken“ nennen würde, wäre das auch Blasphemie?

  312. 349.

    349.
    Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung.

    “Auch bei kleineren Kindern sei ein “ernsthaft und unmissverständlich zum Ausdruck gebrachter entgegenstehender Wille” des Kindes “nicht irrelevant”, heißt es im Gesetzentwurf. In einer solchen Situation seien die Eltern “gehalten” sich mit dem Kindeswillen auseinanderzusetzen.”
    http://bit.ly/SzcGed

    Die Meldung wurde um 06.10 Uhr bei ZO eingestellt, von 38 Kommentaren wurden einige entfernt, einige gekürzt.
    Um 08.50 sschreibt Sebastian Horn:

    39. Alles gesagt
    Sehr geehrte User,

    zu diesem Thema scheint es derzeit keine neuen Argumente zu geben, die nicht bereits ausführlich in den bisherigen Debatten diskutiert wurden …. Daher schließen wir diesen Kommentarbereich. Danke für Ihre Beiträge.

    Grüße aus der Redaktion,
    Sebastian Horn

    “Komiker” – wohin man blickt.

  313. 350.

    PS – Der 2.Link im Schreiben von S.H. habe ich entfernt.

  314. 351.

    @ eh

    „vorstellen, daß irak und syrien enger zusammenarbeiten, bis hin zu einer art föderation ?“

    War geplant unter Pappa Assad und Saddam-Vorgänger. Weil Saddam aber von der Nr. 2 des Irak zur Nr. 3 plus x abgesunken wäre, putschte er und machte Krieg mit dem Syrien-Verbündeten Iran, dessen Islamische Revolution für den Irak fürchtete.

    Und um zum neuen Ami-Türsteher nach dem Abgang des Schah aufzusteigen.

    Verrat ist dort die höchste Form der Freundschaft, selbst unter Baathisten-Kryptonazis.

    Syrien=Damaskus, Erbe von Umayyaden und Phönizieren = Ursprung der Menschheit

    Irak=Bagdad, Erbe der Abbasiden und Babylonier = Ursprung der Menschheit

    Iran sowieso.

    Kurden – angeblich die Aller-allerältesten.

    Schon zweimal „Ursprung der Menschheit“ ist einmal zuviel …

    Und alle Sprachen sollen, laut Atatürk, Abwandlungen des Türkischen sein !

    Zufallsfund:

    „Zurückeroberung Erbil* durch Saddam und Barzani** Truppen !
    Das Ende der Herrschaft der PUK (Talabanis***) in Erbil.“

    *Heute: Kurdische Frühlingsmetropole mit türkischem Investment.

    **Heute: Chef der Kurdenautonomie im Nordirak; gestern: Zu Gast bei Erdogans AK-Party; Beide: Asylgeber für Irakische Sunnitenbosse, die frisch im Irak als Terroristen zum Tode verurteilt wurden

    ***Heute: Präsident des Irak; dessen Außenminister (!) auch Kurde ist.

    http://www.youtube.com/watch?v=s2Isq8QTyBY

    Die sind alle beknackt; ohne das als Voraussetzung versteht man gar nichts.

  315. 352.

    @kc

    Wenn Außenstehende vehement dem Kind ihre ablehnende Haltung zur Beschneidung aufoktroyieren wollen

    Der Staat ist aussenstehend für den Gläubigen. Da hat sich Mazyek wieder mal geoutet.

    Wie dieser Herr denkt, findet man mit gugeln heraus, Stichwörter
    mazyek säulen

    • 4. Oktober 2012 um 10:27 Uhr
    • Mamas Liebling
  316. 353.

    SB

    Türkei-Syrien

    Im schlimmsten Fall droht der Bündnisfall und die Germanen müssen für die Türken in den Krieg ziehen.

    • 4. Oktober 2012 um 10:34 Uhr
    • cem.gülay
  317. 354.

    Mamas Liebling

    Mazeyk

    Die meisten unserer intellektuellen Eliten denken, sie sprechen die ganzen Jahre mit einem König, im Grunde aber ist er ein verkleideter Hof-Narr.

    Frage an Sie.

    Ist ein Mensch intelligent, wenn er sich jahrelang verarschen lässt?

    Welchen IQ würden Sie denen geben

    • 4. Oktober 2012 um 10:40 Uhr
    • cem.gülay
  318. 355.

    @KC

    Die Sache mit dem “youth bulge” fiel mir wieder ein, als “auf einmal” in Nahost und Nordafrika die vielen jungen Männer – Frauen weniger – aufstanden

    Die These wird wegen ihrer vorgeblichen Unvermeidlichkeit bezüglich der Entwicklung gerne auch von Leuten zitiert, denen gar nicht klar ist, das sie im Widerspruch zun der Haltung „Es ist der Islam, es ist sder Islam, es ist der Islam“ steht.

    Es klingt ja recht plausibel.

    Dann müsste man nachweisen können, das die Prozesse mehrheitlich von der Obrigkeit angestrengt wurden, was nicht der Fall ist. Anzeigen diesbezüglich waren profanerer Art, und kamen eher aus der Nachbarschaft (also immer Augen auf), und wenn H. einfach mal die Quellen zum Thema eingesehen hätte (was er für überflüssig hielt), wäre es ihm auch bekannt gewesen. H. hat den Hexenhammer aufgeschlagen und dann munter vor sich hin spekuliert, die Branche war not amused, aber H. ist auch bei heftigstem Widerspruch nicht in der Lage, eigene Standpunkte auf Kritik hin zu prüfen.

    • 4. Oktober 2012 um 10:40 Uhr
    • Boothby
  319. 356.

    @cem.gülay

    IQ misst nur, wie Muster erkannt werden, die präsentiert werden. IQ misst aber nicht die Fähigkeit, Muster als wichtig oder unwichtig zu erkennen, oder anders gesagt, IQ sagt nichts über die Fähigkeit, Mist als solchen zu erkennen.

    IQ sagt sozusagen nur, wieviel PS ein Auto hat, aber nicht, ob der Fahrer weiss, wohin er überhaupt will.

    Wenn Sie mal diese zwei Anteile der Intelligenz erkannt haben, Verarbeitung vs Auswahl, werden Sie sich nicht mehr wundern, warum Leute schulisch erfolgreich sind, keine Orthographiefehler machen, eine super Welttheorie entwickeln und trotzdem völlig auf dem Holzweg sind.

    • 4. Oktober 2012 um 10:52 Uhr
    • Mamas Liebling
  320. 357.

    Freespech

    Merci und Grüzi

    • 4. Oktober 2012 um 10:55 Uhr
    • cem.gülay
  321. 358.

    @Publicola

    Danke für den Hinweis auf das Gespräch mit Cleese & Co. Der Bischof ist pure Monthy Python!

    • 4. Oktober 2012 um 11:00 Uhr
    • Mamas Liebling
  322. 359.

    @Boothby
    „youth bulge“
    Interessierte könnten sagen:
    Was ist schlimmer als ganz viele junge Männer ohne eine Zukunftsperspektive?
    Ganz viele muslimische junge Männer ohne eine Zukunftsperspektive!

    „Hexen“
    Ich stelle nicht in Abrede, was Sie sagen, weil ich da keinerlei Kenntnisse habe, die über das allgemeine Zeitungsniveau hinausgehen.
    Aber den Wunsch darüber zu spekulieren, warum die Kirche nicht deeskalierend wirkte und die Schäflein schützte statt ihren grausamen Abgang zu befördern, kann ich gut verstehen.
    Die Motive bösartiger oder mißgünstiger Nachbarn müssen ja mit den kirchlichen nicht identisch gewesen sein.
    Aber in der Tat: ohne auch nur einen Beleg nützt die schönste Hypothese nix.
    Die Prozesse bleiben auch ohne zusätzliche Motive übelst genug.
    Vor Ort bemüht sich eine Partei im Stadtrat, die Verurteilten und Getöteten offiziell posthum zu rehabilitieren.

  323. 360.

    @Boothby:

    Die These wird wegen ihrer vorgeblichen Unvermeidlichkeit bezüglich der Entwicklung gerne auch von Leuten zitiert, denen gar nicht klar ist, das sie im Widerspruch zun der Haltung “Es ist der Islam, es ist sder Islam, es ist der Islam” steht.

    Man könnte natürlich behaupten, dass die beiden sich beeinflussen: Religiöse Frömmigkeit führt zu einer hohen Geburtenrate und die frustrierte Jugend eines übervölkerten Landes wendet sich einer radikalen Form der vorherrschenden Religion zu.

    • 4. Oktober 2012 um 11:09 Uhr
    • Arjen van Zuider
  324. 361.

    AVZ

    „frustrierte Jugend“

    Oder zum Faschismus, wie in den südlichen europäischen Ländern zu erkennen ist und zt. in Deutschland vor allem im Osten

    • 4. Oktober 2012 um 11:15 Uhr
    • cem.gülay
  325. 362.

    „Im schlimmsten Fall droht der Bündnisfall und die Germanen müssen für die Türken in den Krieg ziehen.“

    Dann machen weite Teile des Blogs hier aber eine militante Pazifismus-Demo und entlarven, dass die Herren Erdogan und Lau uns das mit ihrer Arabertümelei und dem ganzen: Islamismus ist Zukunft, Lösung, Frieden oder wie das hieß, eingebrockt haben.

    A propos eingebrockt: Brückmeier macht auch mit und hält ein multikulturell-populistisch aufgemachtes Plakat hoch mit: „Mach‘ mein‘ Stasi-Kumpel nisch‘ an, eyh !“

    Anschließend gehen wir alle zum Libanesen, ein Friedens-Pfeifchen durchziehen.

  326. 363.

    Russen kriegen Fracksausen; wo bleibt Brückmeier ?

    „Russian Foreign Minister Sergei Lavrov urged Syria on Thursday to state publicly that a mortar bomb attack on the Turkish border was accidental and would not be repeated, RIA Novosti news agency said.“

    http://www.todayszaman.com/news-294246-russia-urges-syria-to-say-turkey-border-attack-was-accident.html

  327. 364.

    Cem, ich habe noch was zu der hübschen Kusine aufgehoben, die von Schäubles Schwiegersohn Strobl „islamistisch“ überholt wurde.

    „Der Islam dulde keine Kritik, hatte die SPD-Politikerin der Nachrichtenagentur dpa gesagt. Mit Muslimen in Deutschland könne man aber diskutieren, weil sie relativ gut gebildet seien. „In anderen Teilen der Welt gehen einige auf die Straße und zünden Botschaften an“, sagte die aus der Türkei stammende Ministerin.
    Dem entgegnete CDU-Landeschef Thomas Strobl: „Was Frau Öney sagt, überrascht und entsetzt.“ Er frage sich, wie Öney einen konstruktiven Dialog führen wolle, wenn sie dem Islam pauschal vorhalte, keine Kritik zu dulden. Solche Äußerungen seien „inakzeptabel, weil sie das Trennende betonen, statt zu verbinden und zu integrieren“, sagte Strobl.“
    http://bit.ly/SziV1m

  328. 365.

    „Faschismus und Europa“

    Die LInks-Rot(z-)Grünen-Öko-Sozialisten denken, sie könnten mit ihrer Ideologie dagegen ankommen, aber ihre Ideologie ist es, die es erst befördert.

    Wer das nicht begreift, ist am Ende selbst Schuld.

    Wir können uns diesen ideologischen Mist einfach momentan nicht mehr leisten.

    • 4. Oktober 2012 um 11:27 Uhr
    • cem.gülay
  329. 366.

    Karola

    „Strobl ist eben ein interkulturelles Schwergewicht“

    Deutschland leistet sich einfach zu viele Eier-Köpfe

    Wir schicken ihn am besten in die sudanesische Botschaft, da kann er dann mit den Radikalen diskutieren

    • 4. Oktober 2012 um 11:31 Uhr
    • cem.gülay
  330. 367.

    @ Cem

    Bündnisfall

    Hoffentlich nicht. Dann könnte der Konflikt richtig böse werden und die ganze Levante bis mindestens Bagdad in Brand setzen.

    Obwohl Russen und Chinesen wahrscheinlich nicht gegen die NATO ziehen, ist es nicht völlig ausgeschlossen.

    Außerdem ist da noch Assads nichtkonventionelles Waffenarsenal…

    @ AvZ

    Religiöse Frömmigkeit führt zu einer hohen Geburtenrate und die frustrierte Jugend eines übervölkerten Landes wendet sich einer radikalen Form der vorherrschenden Religion zu.

    Oder ab. Siehe Iran.

    • 4. Oktober 2012 um 11:35 Uhr
    • Serious Black
  331. 368.

    @KC

    Aber den Wunsch darüber zu spekulieren, warum die Kirche nicht deeskalierend wirkte und die Schäflein schützte statt ihren grausamen Abgang zu befördern, kann ich gut verstehen.

    Da, wo Kirche authoritärer war, wirkte sie auch deeskalierend. Protestanten haben mehr Hexen abgeurteilt als Katholen.

    Was ist schlimmer als ganz viele junge Männer ohne eine Zukunftsperspektive?
    Ganz viele muslimische junge Männer ohne eine Zukunftsperspektive!

    Die Milizen, die im Ostkongo Menschenmengen hinmetzeln, die jedes Vorstellungsvermögen sprengt, packen sich vorzugsweise irgendsoein Demokratieanhängsel in ihrer Namenskürzel.

    Aber man kann Moslems eigentlich immer was vorwerfen, wenn nix mehr geht, machen wir Koranexegese mit der Dattel.

    • 4. Oktober 2012 um 11:37 Uhr
    • Boothby
  332. 369.

    @ TH

    Anschließend gehen wir alle zum Libanesen, ein Friedens-Pfeifchen durchziehen.

    Bin dabei.

    Übrigens:

    Lebanese media reported Tuesday that Ali Hussein Nassif, Hezbollah’s commander in Syria, was killed in a military operation.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4287504,00.html

    • 4. Oktober 2012 um 11:44 Uhr
    • Serious Black
  333. 370.

    @AvZ

    Man könnte natürlich behaupten, dass die beiden sich beeinflussen: Religiöse Frömmigkeit führt zu einer hohen Geburtenrate und die frustrierte Jugend eines übervölkerten Landes wendet sich einer radikalen Form der vorherrschenden Religion zu.

    Partiell mag das zutreffen (s. Fertilität Orthodoxer vs. Nichtorthodoxer in Israel), im großen und ganzen passen, soweit ich weiß, sich Religiöse hier den jeweiligen Umfeldern unabhängig von ihrer Religion an. MRX dürfte da einige Bookmarks haben.

    Was die Radikalen angeht: In der Arabellion waren es ja nicht die Religiösen, die die Regierungen gestürzt haben.

    • 4. Oktober 2012 um 11:53 Uhr
    • Boothby
  334. 371.

    SB

    Ja, und hat Obama nun die Welt sicherer gemacht?

    Das Projekt ist nun mal in die Hose gegangen.

    Wieso ist es so schwer, Pragmatismus und Realitätssinn der Illusion vorzuziehen

    • 4. Oktober 2012 um 11:56 Uhr
    • cem.gülay
  335. 372.

    Boothby

    „In der Arabellion waren es nicht die Religiösen die die Regierungen gestürzt haben.“

    Doch!

    • 4. Oktober 2012 um 11:59 Uhr
    • cem.gülay
  336. 373.

    @Publicola

    Interessant an der Debatte finde ich 2 Dinge:

    – Die Herablassung der zwei alten Herren, die die Letzten Antworten haben, entspricht der Herablassung der gläubigen Mitblogger hier
    – Die Vorstellung ebendieser alten Herren, dass westliche Zivilisation gleich Christentum sei.

    Erinnert an die Herren, die von Ankara und Riad bezahlt werden, jedoch mit gediegener Rhetorik.

    • 4. Oktober 2012 um 12:01 Uhr
    • Mamas Liebling
  337. 374.

    @Cem

    Tunesien, Ägypten, Libyen?

    • 4. Oktober 2012 um 12:06 Uhr
    • Boothby
  338. 375.

    @ CG

    Nein, aber sie haben danach das Mchtvakuum genutzt.

    • 4. Oktober 2012 um 12:09 Uhr
    • MRX
  339. 376.

    Boothy

    Eben.

    Die Strippen haben die Religiösen gezogen, nur haben es unsere Gutmenschen nicht gemerkt, siehe Kommentar König und Hofnarr

    • 4. Oktober 2012 um 12:10 Uhr
    • cem.gülay
  340. 377.

    MRX

    Nein

    • 4. Oktober 2012 um 12:10 Uhr
    • cem.gülay
  341. 378.

    @ B

    „Da, wo Kirche authoritärer war, wirkte sie auch deeskalierend. Protestanten haben mehr Hexen abgeurteilt als Katholen.“

    Stimmt – die katholen hatten es eh mehr mit haeretikern zum aburteilen.

    Aber im großen udn ganzen hat wirklich die katholische amtskirche im mittelalter deeskalierend gewirkt – gerade auch dann über die ‚Hunde Gottes‘ (die dominikaner), die einige neue standards einführten, welche zu gunsten viler angeschuldigter gingen.
    Die menge der ‚normalen Gläubigen‘ war weitaus blutdürstiger als die amtskirche.

    Davon abgesehen aber ist das wirkliche problem mit ‚glauben‘ ja weniger irgendwelche rituelle oder spirituelle oder wirklich ‚rein aufs transzendente‘ gerichtete Inhalte, sondern schlicht und ergreifend die aus der religion gewonnen ansprüche bzgl. weltlicher herrschaft (sei es über moralvorstellungen, sei es im juristsichen bereich [religiöse gesetzgebung] oder sei es im politisch bereich).
    Glaube, religion wird ja in dem moment gefährlich, wenn eben geselslchaftlich-politische ansprüche oder gar die (idR. ausschließliche) deutungshoheit proklamiert wird, und nicht, wenn jemand still in seinem kämmerlein betet oder sich als asket betätigt.

    • 4. Oktober 2012 um 12:15 Uhr
    • Zagreus
  342. 379.

    @ Cem #371

    Nein, hat er nicht.

    Offenbar ist er doch nicht der Messias. Gläubige Christen und Juden dürfen aufatmen.

    • 4. Oktober 2012 um 12:22 Uhr
    • Serious Black
  343. 380.

    @ FS

    „- Die Vorstellung ebendieser alten Herren, dass westliche Zivilisation gleich Christentum sei.“

    das dumme dabei ist, dass ‚westliche zivilisation‘ wirklich zu weiten teilen christlich ist – wenn auch dabei vergessen wird, dass weite teile dieser Zivilisation erst gegen religiöse machtansprüche durchgesetzt werden musste.
    Es ist dieses spannungsfeld zwischen glauben und religion, wenn ich unter glauben eine aufgrund eines spirituellen bedürfnisses hinwendung des menschen an geschichten (Mythen) verstehe, die geeignet sind dieses spirituelle bedürfnis nicht nur zu befriedigen, sodnern auch letztlich dabei zu kanalisieren auf spezifische formen der spirituellen verwirklichung, wie wir sie dann zum beispiel in der Kunst, der Askese, von charismatischen bewegungen usw… finden.
    Religion als das jeweilige mthische Geflecht, dass dann von bestimmten personen, die im gegenüber als experten und verwalter auftreten (beim christentum die (amts.-)Kirchen) udn die bestimmte vorstellungen, die sie in diesen mythen finden als grundlage für gesellschaftliche Einflüsse zu nutzen versuchen bzw. zu nutzen wissen. Im zweiten fall haben wir eine unmittelbaren politische Ausrichtung, die wiederum einen politischen gegenpart hervorrufen und zu machtpolitischen auseinandersetzungen führen.

    • 4. Oktober 2012 um 12:23 Uhr
    • Zagreus
  344. 381.

    SB

    Romney hat Obama beim ersten TV-Duell platt gemacht.

    67% Zustimmung für Romney

    Ich war immer ein Demokrat, aber sowas wie Obama kann man nicht wählen, dass wäre als wenn ich Claudia Roth wählen würde

    • 4. Oktober 2012 um 12:26 Uhr
    • cem.gülay
  345. 382.

    @Boothby
    „Aber man kann Moslems eigentlich immer was vorwerfen, wenn nix mehr geht, machen wir Koranexegese mit der Dattel.“

    Man kann auch – s.jeden ZO-Thread – immer was Relativierendes finden.
    Ich reise dann mal vom Kongo nach Mali.

    Letztlich ist es immer auch sehr schlicht eine Frage der Größe, der Gewaltbereitschaft und der verfügbaren Waffen einer Popululation.

    Wenn bei mir plötzlich ein unbekannter junger Mann uneingeladen auf der Terrasse stände, würde ich nicht unbedingt von einem Höflichkeitsbesuch
    ausgehen – stände dort ein Dutzend, wäre mir deutlich mulmiger. Um es einmal so schlicht auszudrücken, wie es @P. immer zur Freude gereicht.

  346. 383.

    Volkszorn im Iran:

    “They spend billions of dollars to keep Syrian President Bashar al-Assad in power, but now they say they have no money!”

    http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2012/10/03/tear-gas-in-tehran-and-the-worlds-best-chance-for-peace/

    • 4. Oktober 2012 um 12:53 Uhr
    • Serious Black
  347. 384.

    Erinnert sich noch jemand an die türkische ‚Hilfsorganisation‘ IHH, die versuchte die Gaza-Blockade zu durchbrechen?

    Nun stuft auch Iran die IHH als Terrororganisation ein:

    A Turkish NGO known as IHH which is operating in full coordination with Turkish Foreign Minister Ahmet Davutoglu and Saudi Wahhabi groups is sending heavy weaponry to Syrian rebels under the guise of humanitarian relief aid.

    http://english.farsnews.com/newstext.php?nn=9107110318

    Bulut übernehmen Sie!

    • 4. Oktober 2012 um 13:02 Uhr
    • Serious Black
  348. 385.

    Jetzt wird es interessant:

    Kuwaitischer Politiker attackiert die Muslimbruderschaft: Er bezeichnet deren Gründer, Hassan al-Banna, als marokkanischen Immigranten jüdischer Abstammung.

    http://www.el-balad.com/280071

    • 4. Oktober 2012 um 13:15 Uhr
    • Serious Black
  349. 386.

    @ ML

    „Wenn Sie mal diese zwei Anteile der Intelligenz erkannt haben, Verarbeitung vs Auswahl, werden Sie sich nicht mehr wundern, warum Leute schulisch erfolgreich sind, keine Orthographiefehler machen, eine super Welttheorie entwickeln und trotzdem völlig auf dem Holzweg sind.“

    Sprechen Sie von sich selber?

    • 4. Oktober 2012 um 13:16 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  350. 387.

    Türkei lernt von Deutschland: Vorwärts zum Zweifrontenkrieg:

    http://www.todayszaman.com/news-294183-turkish-military-to-stand-ground-despite-iraqs-move-to-expel-foreign-forces.html

    Dabei wehren sich die Araber doch nur gegen NATO-occupation of Muslim Lands.

    Syrien entschuldigt sich: via Russland …

    hxxp://www.todayszaman.com/news-294254-syria-tells-russia-attack-on-turkish-town-was-accident.html

    Maliki droht in Russischem Fernsehen, damit Bündnis mit Russland einzugehen, shoppt Waffen für 5 Mrd. $ in Moskau …

  351. 388.

    @HJS

    Sprechen Sie von sich selber?

    Wenn Sie die Unterscheidung zwischen den zwei Intelligenzen kennen würden, dann hätten Sie die Antwort.

    • 4. Oktober 2012 um 13:31 Uhr
    • Mamas Liebling
  352. 389.

    @ Cem

    „Bündnisfall“

    Hoffentlich nicht. Dann könnte der Konflikt richtig böse werden und die ganze Levante bis mindestens Bagdad in Brand setzen.

    Obwohl Russen und Chinesen wahrscheinlich nicht gegen die NATO ziehen, ist es nicht völlig ausgeschlossen.

    Außerdem ist da noch Assads nichtkonventionelles Waffenarsenal…

    @ SB

    Das syrische Regime wäre so dumm wie 50 Meter Feldweg, wenn es auf die (nachvollziehbare) militärische Ohrfeige durch die Türkei mit einem Gegenschlag reagieren würde. Die Truppen des Regimes sind bereits mehr oder weniger geschwächt, wenn die türkische Armee (inkl. der Luftwaffe) ohne einzumarschieren Assads Militär breiter und massiver unter Beschuss nehmen würde, dann wäre der Krieg in Syrien wahrscheinlich schnell entschieden.

    Russland und China (das genau genommen geringe Interessen in Syrien hat) würden sehr wahrscheinlich nur herumzetern, so richtig gepiekt wären im oben skizzierten unwahrscheinlichen Fall die iranischen Nachbarn, für die ein Fortbestehen von Assad-Syrien die größte, mehr als nur ideologische Wichtigkeit hat.

    @ AvZ

    „Religiöse Frömmigkeit führt zu einer hohen Geburtenrate und die frustrierte Jugend eines übervölkerten Landes wendet sich einer radikalen Form der vorherrschenden Religion zu.“

    Oder ab. Siehe Iran.

    @ SB, AvZ, Boothby

    Die nahezu identischen Geburtenraten in Marokko und Algerien sind übrigens schon massiv abgesunken. Die Frömmigkeit von Eltern spielt zwar häufig eine wichtige Rolle für das Kinderkriegen, sie wird jedoch auch nicht in islamisch geprägten Ländern, die gleichwohl unterschiedlich sozio-ökonomisch und politisch profiliert sind, der alleinige Kausalfaktor für eine hohe oder geringe Geburtenrate sein.

    Und wer (auch) den algerischen Bürgerkrieg in den 90ern für die dort abgesunkene Geburtenrate heranzieht, hat zwar Recht, kommt aber in Bezug auf Marokko heinsohniastisch nicht weiter.

    • 4. Oktober 2012 um 13:32 Uhr
    • N. Neumann
  353. 390.

    Türkei sucht sich Iranische Unterstützer zusammen …

    http://www.todayszaman.com/news-294175-iranian-nobel-laureate-iran-backs-killing-of-syrians-with-arms-support.html

    „She said … that Syria has long* been a puppet of Iran in the Middle East and that Iran does not want to lose it. …

    Ebadi said … Russia is seeking to protect its military base in Syria.**

    Ebadi … is widely recognized for her work promoting the rights of women*** and children.“

    *Aber nicht in den wunderbaren Tagen als die Erdogans und die Assads gemeinsam Urlaub machten !

    **Sollen die Chinesen den Russen Kohle geben, um sich bei den Griechen ein paar Militärbasen zu mieten.

    ***bestimmt auch in der Türkei !

  354. 391.

    @ NN

    „dann wäre der Krieg in Syrien wahrscheinlich schnell entschieden.“

    Zu wessen Gunsten ? Daraus, zu wessen Ungunsten folgt keine so klare Antwort.

  355. 392.

    Hierzulande ist die Lage nämlich etwas anders. Eine Tradition des offenen Debattierens hat sich nie entwickelt. Entweder warf man sich gleich in den Straßenkampf, oder es wurde hinter dem Ofen geschmollt. Daraus entwickelte sich mit der Zeit das beliebte kritische Denken.

    Das kritische Denken lässt keine Selbstkritik zu

    Allerdings kritisiert man sich dabei nur selten selbst, sondern lieber die anderen. Die Linken kritisieren die Rechten und kommen sich dabei toll vor; die Rechten kritisieren die Linken und festigen damit ihre Zusammengehörigkeit; alle kritisieren die da oben und erzeugen damit ein heimeliges Gemeinschaftsgefühl, bevor das Ganze noch in eine Kneipenschlägerei ausartet.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-10/usa-wahlkampf-obama-romney-tv-debatte/seite-2

    • 4. Oktober 2012 um 13:45 Uhr
    • N. Neumann
  356. 393.

    @ NN

    “dann wäre der Krieg in Syrien wahrscheinlich schnell entschieden.”

    Zu wessen Gunsten ? Daraus, zu wessen Ungunsten folgt keine so klare Antwort.

    @ TH

    Auf jeden Fall zu Ungunsten des Assad-Regimes.

    Ob dann all jene unterschiedlichen Syrer, die gegen Assad sind bzw. waren, ihre Konflikte weitgehend friedlich austragen oder nicht, steht in der Tat auf einem anderen Blatt und bildet abgesehen davon den Hauptgrund für die militärische Zurückhaltung unterschiedlicher NATO-Staaten gegenüber Assad.

    • 4. Oktober 2012 um 13:56 Uhr
    • N. Neumann
  357. 394.

    Total Fertility Rates

    http://bit.ly/Qv0F7d

    • 4. Oktober 2012 um 14:00 Uhr
    • Mamas Liebling
  358. 395.

    @ NN #389

    dann wäre der Krieg in Syrien wahrscheinlich schnell entschieden.

    Vorsicht, es kommt drauf an wie Teheran (und zu einem geringeren Maße Bagdad) reagieren wird.

    Die Ayatollahs sind unter Druck. Die ambitionierte Außenpolitk (inkl. Nuklearprogramm) verschlingt Unsummen, während das Volk zunehmend murrt.

    Schirasi sagt, dass für den Iran noch keine Notwendigkeit entstanden sei, in Syrien so wie im Libanon oder in Gaza zu intervenieren. Die syrische Regierung und Armee seien stark genug, um gegen ihre Feinde zu kämpfen.

    Schirasi betont, dass der Iran allen Staaten, auch Syrien, die Erfahrungen der Islamischen Revolution zur Verfügung stelle. Er meint, dass die syrische Regierung Probleme bei der Bekämpfung der syrischen „Terroristen“, gemeint ist die syrische Opposition, habe, weil Syrien nicht über solche Volkseinheiten wie die Bassij-Kräfte verfügen würde. Ali Schirasi geht eigentlich davon aus, dass niemand einen Krieg gegen den Iran wagen würde und daher die Wahrscheinlichkeit eines Krieges nur gering sei. Der islamistische Staatskleriker meint aber, dass die israelische Regierung möglicherweise einen Fehler machen könnte, der zum Krieg führen würde. Im Falle eines Krieges würde die muslimische Ummat den Krieg gewinnen, denn die islamische Welt habe erkannt, dass es keinen Sinn mache zwischen Sunniten und Schiiten zu unterscheiden. Dies alles ist zwar nur iranische Staatsideologie und hat wenig mit der gespaltenen Realität in der islamischen Welt zu tun, dennoch zeigen die Worte des iranischen Staatsklerikers wie entschlossen die iranischen Machthaber in den Krieg ziehen könnten.

    Schirasi pocht darauf, dass der Iran die sunnitische Welt nie zur Schia bekehren wollte, denn die Sunniten seien auch Muslime. Der Iran habe die Sunniten in Afghanistan und in Irak und auch die Muslimbrüder in Ägypten unterstützt.

    Die ägyptischen Muslimbrüder seien iranische Verbündete, wenn sie gegen Israel kämpfen würden. Das Ziel sei, den Kampf gegen Israel und gegen die USA mit allen verbündeten muslimischen Regierungen fortzusetzen.

    Ali Schirasi meint, dass der Iran nicht wie die USA militärische Basen in anderen Ländern errichte, sondern beispielsweise in Syrien nur beratend präsent sei. Die iranischen Quds-Einheiten würden Syrien nicht besetzen, sondern die syrische Armee nur beraten.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wir_brauchen_einen_vorwand_und_24_stunden_zeit_um_israel_zu_vernichten/

    Alles Zionisten:

    Syria Berates Hamas Chief, an Old Ally, on State TV

    hxxp://www.nytimes.com/2012/10/03/world/middleeast/syrian-state-tv-lashes-out-at-hamas-leader-khaled-meshal.html?pagewanted=all&_r=0

    • 4. Oktober 2012 um 14:01 Uhr
    • Serious Black
  359. 396.

    (Türkischer) Islam ist in Wirklichkeit ein munterer Debattierklub !

    http://www.todayszaman.com/news-294177-turkeys-top-imam-says-islam-is-not-curbing-freedom-of-speech.html

    „“We have no objection to criticism per se. We can counter claims raised against Islam on scientific grounds. In fact our long history is full of publications countering claims directed against the religion of Islam,” said Mehmet Görmez, the head of the Directorate of Religious Affairs (DİB) in Turkey.“

    Dann hat channel 4 ja seine „lack of evidence“ doku völlig umsonst gekippt !

    Jetzt aber wieder normal: borderline-schizo-spastisch:

    “What we oppose is the insult and defamation of the religion as part of the hate speech. There is an alarming spread of Islamophobia in the world, which discriminates, stigmatizes, and marginalizes Muslims. We need to tackle that. That does not mean however that Islam is completely closed to criticism,” …

    Insult and hatred towards Muslims and Islam has amounted to psychological and cultural torture“

    Aber Jammertürken darf man nicht sagen, oder ?

    „Görmez also commented on Chancellor Angela Merkel’s remarks on Islam, which she said had became a part of Germany, a country that is home to some 4 million Muslims, while urging her fellow citizens to show tolerance for Muslims.

    “Though it came late, I still find her statement during her speech to the conservative Christian Democratic party last week as significant. I’d like to believe it indicates a new era in Germany and in Europe,” he said. …

    “I think Merkel needs to put her words into action by first giving the same rights Christian and Jews enjoy to Muslims in Germany. Muslims should be able to get tax breaks and the government needs to recognize Muslim identity. This will give credence to the sincerity of Merkel’s statement,” he explained….

    “German authorities wants to handle the Islamic religion on a scientific ground. As long as these centers are not considered to be a part of a security-based approach by the German government, I think they show a lot of promise,” Görmez stressed.“

    Von der Causa Kalisch hat ihm wohl noch keiner was erzählt.

    @ NN

    „wenn die türkische Armee (inkl. der Luftwaffe) ohne einzumarschieren Assads Militär breiter und massiver unter Beschuss nehmen würde“ …

    … was man jetzt wohl vorhat, dann ist man wohl bereit, mal abzuwarten, was dann auf dem „anderen Blatt“ so stehen wird.

    „Kurdischer Terrorismus und religiöser Fanatismus“, sagen die, die zur AK-Partei: Arabisch-Kurdische Partei sagen.

    @ SB

    „Die ägyptischen Muslimbrüder seien iranische Verbündete, wenn sie gegen Israel kämpfen würden.“

    Hypothetisch sind das alles beste Freunde.

    „Der Iran habe die Sunniten in Afghanistan* und in Irak*… unterstützt.“

    Mit Shaped-charge optimierten Sprengfallen, von denen allerdings mehr Schiiten getötet wurden, als Westler.

    „Er meint, dass die syrische Regierung Probleme bei der Bekämpfung der syrischen „Terroristen“, … habe, weil Syrien nicht über solche Volkseinheiten wie die Bassij-Kräfte verfügen würde.“

    In diese Richtung sollen die Shabiha-Milizen wohl umgemodelt werden.

  360. 397.

    „BREAKING: 320 Turkish MPs cast YES vote against 129 NOs for
    the motion authorising military operation against #Syria.“

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/oct/04/turkey-syria-threat-security-live

    „13:17 … Iran on Thursday urged Syria and Turkey to both show „restraint“ … according to the Fars news agency. …

    13:07 Germany’s foreign minister on Thursday called on Turkey to act in a „measured“ way“ (nowlebanon)

    Keiner sagt: Vergiss nicht, woher Du kommst ! Lass Deine Gefühle ‚raus, sei Du selbst, handele authentisch ! … Fars und Guido quatschen auf einmal nur noch so euro-verschwult-assimiliert daher.

  361. 398.

    @ ML #394

    Und?

    • 4. Oktober 2012 um 14:42 Uhr
    • MM
    • 4. Oktober 2012 um 14:44 Uhr
    • MM
  362. 400.

    @ FS –

    1 – – Die Vorstellung ebendieser alten Herren, dass westliche Zivilisation gleich Christentum sei

    damit haben diese beiden Herren allerdings ja zunächst recht, aber nur teilweise, als die eine Seite der Medaille.
    Die andere Seite der Medaille: allerdings ist unsere Zivilisation und der Weg dorthin absolut nicht denkbar ohne die jahrhunderte, ja jahrtausende währende Auseinandersetzung zwischen Glauben bzw. Religion und Skepsis bzw. Aufklärung, und zwar sowohl innerhalb der Religion / des Glaubens selbst als auch außerhalb der Religion, des Glaubens zwischen Religion bzw. Glauben und der Welt. Das Judentum und Christentum sind ja ebenfalls zunächst eine Kritik der ‚ratio‘ an den Multi-Deismus mit z.T. schon grotesken Gestalten (Göttern).

    Die Durchsetzung der für unsere Zivilisation konstitutiven hochrelevanten Zweireichelehre (civitas dei einerseits, civitas terrena andererseits) in Theorie und Praxis belegt diese dialektische Auseinandersetzung eindrucksvoll.

    2 – – Die Herablassung der zwei alten Herren, die die Letzten Antworten haben, entspricht der Herablassung der gläubigen Mitblogger hier

    Wirken die Pro-Brian-Vertreter John Cleese und Michael Palin (allerdings sind sie damals auch erheblich jünger als ihre zwei Kontrahenden) aktuelle, modern, offen, plausibel, – so wirken die beiden Anti-Brian-Vertreter, die allerdings vielleicht auch allein aufgrund ihres höheren Alters im Nachteil sind, völlig aus der Zeit gefallen. Als heutiger, z.T. ja inzwischen postumer, Zuschauer überkommt einen das reine Mitleid mit der Anti-Brian-Fraktion. Die Herablassung ist m.E. sicherlich ein Mechanismus, um mit der Bedrohung des ‚status quo‘, der eigenen Identität als Gläubiger, als Christ durch die stürmische Moderne fertigzuwerden. Ich erinnere mich allerdings, dass ich damalig den Film als Menschn katholischen Hintergrundes schon für recht problematisch und für blasphemisch hielt.

    Inzwischen sind die bestürzenden Erfahrungen mit der Funktionsweise und den Folgen einer Blasphemiegesetzgebung – insbesondere durch den historischen Vergleich (Protagoras, Anaxagoras, Sokrates, Jesus, Giordano Bruno, Galilei etc.)
    sowie enorm verstärkt durch den Gegenwarts-Vergleich (islamischer Kulturkreis) – nicht spurlos gewesen.

    Letzten Endes scheint mir – und zwar unbedingt und vor allem auch aus Sicht eines Gläubigen – wahrscheinlich eine rational-aufklärerische Denkfigur wie die folgende relevant und heilsam:
    (ein) Gott, wenn er tatsächlich (ein) Gott ist/sein will/als solcher wahrgenommen werden soll/will, bedarf keines Schutzes.
    Eine derartige traditionelle anthropomorphe Gottesvorstellung ist völlig unvereinbar mit einer Konzeption (eines) Gottes als des höchsten Wesen. Der Zorn über eine Beleidigung ist mit der unendlichen Größe Gottes unvereinbar.
    Die Vorstellung eines rechtlichen Ehrschutzes für den Schöpfer, so die Konsequenz dieses Arguments, ist selbst blasphemisch, insofern sie dessen Allmacht und Unermesslichkeit in Frage stellt.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatte-um-blasphemieverbot-manchen-drohte-gar-eine-hinrichtung-11892377.html

    3 – Zur Ehrenrettung der beiden Anti-Brian-Vertreter, des Medienmannes und überzeugten Christen Malcolm Muggeridge sowie des Bischofs von Southwark Mervyn Stockwood sei unbedingt hinzugefügt,
    dass eine Lektüre [meinerseits] der Biographien dieser beiden Herren via wikipedia (en) [mir zumindest] Respekt und Achtung abnötigt.

    4 – brillant – und die Ihrerseits und meinerseits hier diskutierten und bemerkten Eigenheiten genial herausarbeitend – ist/war die hier von karolachristiane/KC verlinkte Parodie des betreffenden Teiles der Satire-Sendung ‘Not the Nine O’Clock News’ mit Pamela Stephenson, (Mel Smith), Griff Rhys-Jones and Rowan Atkinson.

    • 4. Oktober 2012 um 14:45 Uhr
    • Publicola
  363. 401.

    … Blasphemiegesetzgebung … (Protagoras, Anaxagoras, Sokrates, Jesus, Hypatia, Giordano Bruno, Galilei etc.) …

    • 4. Oktober 2012 um 14:50 Uhr
    • Publicola
  364. 402.

    Lau entpuppt sich immer mehr als Krypto-Islamist.

    In Deutschland, wo die aggressive „Minderheit“ der Moslems überhaupt nix zu fürchten hat (sogar im Gegenteil, je aggressiver sie sind, desto mehr bekommen sie), ist Lau für eine totalitäre Einschränkung der Meinungsfreiheit für Islamikritiker.

    In Ägypten, wo es für Christen tatsächlich um Leben und Tod geht, kommt Lau auf einmal mit pseudoliberalen Überlegungen daher, Bedrohungen und Schmähungen des Christentums frei walten zu lassen.

    Von Lau halte ich seit Jahren nichts. Der Typ hat seinen Hass gegen das Christentum und den Westen nicht unter Kontrolle. Die Symptome dieser Krankheit sind dann Artikel wie der hier.

    • 4. Oktober 2012 um 14:57 Uhr
    • Joerg Mohammed Warm
  365. 403.

    @Publicola

    1
    Das Christentum Pauls ist an die Vorgeschichte der griechischen Denkschulen gebunden. Die Entwicklung bis zur Aufklärung halte ich für die allmähliche Rückgewinnung der Souveränität dieser Denkart. Das Christentum hat sich angepasst, weil diese Denkart stärker war. Erst im Mittelalter akzeptierte die Kirche die Erforschung der Natur als Mittel, Gott zu erkennen, und auch erst im MA akzeptierte sie das persönliche Gewissen als einen wichtigen Faktor für das ethische Denken und Verhalten.

    Nicht vergessen: Wichtige Konstituente im Christentum sind Aristoteles & Römisches Recht. Das hat an den Säulen gesägt.

    Auf der anderen Seite wurde gerade dies durch die Kirche aktiv in Europa verbreitet. Die Kirche hat sich im Grunde selber die Grundlage für die eigene WIderlegung gegeben.

    2
    Herablassung ist – so denke ich nach all den Jahren Internet-Diskussion – ein konstituierendes Merkmal der Gläubigen, sei es in einen Gott oder an den Sozialismus.

    3
    Das kc Video muss ich jetzt suchen gehen, ist wohl schon weit hinten.

    • 4. Oktober 2012 um 15:05 Uhr
    • Mamas Liebling
  366. 404.

    Thomas Holm,

    „Insult and hatred towards Muslims and Islam has amounted to psychological and cultural torture”

    Nicht schlecht in einem Land, in dem man nicht wirklich ins Gefängnis geraten möchte!

    CULTURAL TORTURE! Klasse! Wenn „Blasphemy“ nicht mehr reicht…

    „Muslims should be able to get tax breaks and the government needs to recognize Muslim identity“

    Das erste versteh‘ ich: Geld her! Hat ihm wohl jemand gesagt, mit wieviel Geld die Regierung jüdisches Leben in Deutschland unterstützt.
    Beim zweiten Punkt bräuchte ich noch eine Erläuterung.

    Da steht dann das noch:
    „“Muslim groups in Germany, presenting a united front, must help the German government get rid of the unsubstantiated fears in the larger German society. They should empathize with non-Muslims in Germany,” he said.“

    „PRESENTING A UNITED FRONT“?
    Irgendwie mag ich das Wort „Front“ nicht so gerne hören im Moment.
    Da werden mich empathische Muslime aber sicher noch drüber hinweg trösten!

    Man dankt für das zögerliche Wohlwollen in Sachen „Islamischer (Hochschul)Studien“.

    Die angeblich aus der Türkei betriebene Platform DAWA NEWS ist in Sachen „Islamischer Religionsunterricht ein wenig deutlicher:
    „Islamunterricht an öffentlichen Schulen = Lügenunterricht!“

    ….Wer also behauptet, dass laut Islam auch Andersgläubige in das Paradies gelangen können, vermittelt sein eigenes Wunschdenken, jedoch nicht die islamische Lehre und ein solcher ist damit ganz offensichtlich nicht qualifiziert Kindern etwas beizubringen….
    http://bit.ly/UhdqHU

    Die Lektüre des Artikels und der Kommentare geht hoffentlich nicht an den Verursachern des IRU vorbei.

    Und was genau will der „Top Imam heute in Deutschland“?

  367. 405.

    Thomas Holm
    405 zu 397

    Und hier noch ein wenig Soundtrack zu Ihrem Kommentarfilm:
    http://bit.ly/T3gJLT

  368. 406.

    @P

    gefunden, gesehen, gelacht.

    • 4. Oktober 2012 um 15:15 Uhr
    • Mamas Liebling
  369. 407.

    @ KC

    Geld her! Hat ihm wohl jemand gesagt, mit wieviel Geld die Regierung jüdisches Leben in Deutschland unterstützt.

    Von den christlichen Amtskirchen mal ganz zu schweigen.

    Beim zweiten Punkt bräuchte ich noch eine Erläuterung.

    DIE muslimische Identität ist derzeit noch nicht endgültig definiert. Ein Vorabergebnis könnte der ‚Sieger‘ des Syrien-Desasters melden. Solange das Ergebnis offen bleibt, sollten wir noch abwarten.

    Mittlerweile rekrutieren die Islamisten im Norden Malis, unter Ausnutzung der wirtschaftlichen Notlage der Bevölkerung, fleißig Kindersoldaten.

    • 4. Oktober 2012 um 15:18 Uhr
    • Serious Black
  370. 408.

    @SB 408

    „Von den christlichen Amtskirchen mal ganz zu schweigen.“

    Das hab‘ ich nicht erwähnt, @SB, weil da Leistung und Gegenleistung (z.B. Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten, soziale Dienste allgemein) schwer aufzurechnen sind.
    Ich hab‘ noch nie was gefunden, wo jemand das irgendwie herauszuklamüsern versucht – von diesen „Staatsschulden“ aus dem 19. Jahrhundert mal abgesehen.

    Und Kirchensteuer ist ja sowieso eine andere Sache.

  371. 409.

    @ karolachristiane

    Von dem Wort „Front“ gibt es bestimmt einen sakral-positiven Begriff aufgrund der disziplinierten Aufstellungsweise beim muslimischen Gebet.

    Torture … ansonsten quillt die Erdogan-Presse über von Horrorgeschichten aus der Zeit der Militärherrschaft.

    „“PRESENTING A UNITED FRONT”?“

    Typisches Wunschdenken; wenn man die Salafis und die Hisbollah-Fans in Deutschland einmal aufeinanderrasseln lassen würde, dann wären alle, die es dringend brauchen, entschieden schlauer.

    Dawa-news in Türkei gehostet … das könnte sich möglicherweise auch noch mal ändern; begeistert ist die Türkische Religionsaufsicht vom Salafisten Quertreiben sicher nicht.

    Kohle … Ich glaube, er wird schon den staatlichen Service des Kirchensteuereinzuges im Auge haben; die entsprechenden organisatorischen Voraussetzungen dafür werden jedoch einen Atemzug weiter als Assilimation zu einer Verchristlichung gebrandmarkt, mithin Rassismus und dann weiter, wie gewohnt.

    @ SB

    „DIE muslimische Identität ist derzeit noch nicht endgültig definiert. Ein Vorabergebnis könnte der ‘Sieger’ des Syrien-Desasters melden. Solange das Ergebnis offen bleibt, sollten wir noch abwarten.“

    Das ist es.

    Kreml-halal, oder mit Saudi-pakistanischem Tora-Bora-Aroma wird das Ergebnis sein.

  372. 410.

    @ KC #408

    Das hab’ ich nicht erwähnt, @SB, weil da Leistung und Gegenleistung (z.B. Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten, soziale Dienste allgemein) schwer aufzurechnen sind.
    Ich hab’ noch nie was gefunden, wo jemand das irgendwie herauszuklamüsern versucht

    Die Unterhaltskosten von Kirchenimmobilien, die im Zuge der Säkularisierung in Staatsbesitz übergingen, sind auch nicht von Pappe.

    Überdies schaut in die Schattenhaushalte der Bischöfe noch nichtmal das Finanzamt rein.

    • 4. Oktober 2012 um 15:47 Uhr
    • Serious Black
  373. 411.

    @ FS

    Wichtige Konstituente im Christentum sind Aristoteles & Römisches Recht.

    Letzteres im Islam wohl auch:
    http://www.amazon.de/Islamic-Imperial-Law-Harun-Al-Rashids-Codification/dp/3110190486
    (bei google-books einsehbar)

    • 4. Oktober 2012 um 15:49 Uhr
    • MM
  374. 412.

    @ MM

    Stimmt, das Sklavenrecht wurde von Byzanz übernommen.

    Sonst ist’s eher schief gelaufen. Da reichen schon ein paar Merksätze: Nulla poena sine lege, in dubio pro reo, ..

    Und die Kapitelschulen sind auch nicht auf die Madrassen abbildbar – das trivium und quadruvium sind weströmische Erfindungen.

    • 4. Oktober 2012 um 15:56 Uhr
    • Mamas Liebling
  375. 413.

    @ FS – # 404

    1 – kann Ihren Ausführungen durchaus (ebenfalls) zustimmen. Typischer Fall von ‚fuzzy logic‘, denke ich.

    2 – Eine weitere Vermutung – den Hinweis von MM und Ihre Entgegnung aufnehmend:
    der Islam ist entstanden in der Nähe und im Einflussbereich Ostroms. Das Verhältnis Religion / Staat hatte sich im Ost-Rom-Imperium anders als im (West-)Rom-Imperium entwickel – Richtung Staatskirche (im Sinne des Wortes), die Zweireiche-Theorie spielte da keine oder nur eine zu vernachlässigende Größe.
    DS.h. eine Religionskritik an der staatlichen Autorität oder eine Kritik seitens der staatlichen Autorität an der Religion ist nicht vorstellbar. Die Nachfolge-Kirchen und Nachfolge-Staaten lassen das heute noch aufs Deutlichste erkennen.
    Der Islam hat sich m.E. insbesondere beinflusst durch und auf dem Hintergrund dieser Byzanz-Kirche (Monophysitismus) und des Judentums entwickelt – in einer Art Eklektizismus, der in byzantinischer Tradition steht und diese über die Jahrhunderte verstärkt hat (in der Moderne durch den ölbefeuerten Wahhabismus).

    Das hat sowohl im Einflussbereich der orthodoxen Kirchen
    wie natürllich auch im Einflussbereich des Islam
    gravierende gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Folgen – bis heute.

    • 4. Oktober 2012 um 16:29 Uhr
    • Publicola
  376. 414.

    D. h.

    • 4. Oktober 2012 um 16:29 Uhr
    • Publicola
  377. 415.

    Petition für Albert Saber (Ägypten):
    http://www.change.org/petitions/free-alber-saber

    • 4. Oktober 2012 um 16:40 Uhr
    • Publicola
    • 4. Oktober 2012 um 16:52 Uhr
    • MRX
  378. 417.

    MRX, 417

    Und ein Stückchen weiter:
    http://bit.ly/QLgsgJ

  379. 418.

    The virus is spreading: Forderung nach einem Blasphemiegesetz bei jeder Gelegenheit.
    http://bit.ly/UjuY66

    • 5. Oktober 2012 um 00:05 Uhr
    • MRX
  380. 420.

    Habe Charlie Hebdo bekommen.

    Auf der Rückseite sagt der Turbanmensch im Rollstuhl „Ich bin Jude!“

    Und alle mit IQ unter Raumtemperatur sind reingefallen.

    • 10. Oktober 2012 um 10:54 Uhr
    • Mamas Liebling
  381. Kommentar zum Thema

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