Ein Blog über Religion und Politik

Ein koptischer Bischof will Ägypten verändern

Von 5. November 2012 um 12:31 Uhr

Die letzte Woche habe ich in Ägypten verbracht, in Begleitung des Koptisch-Orthodoxen Bischofs Anba Damian, der für die ägyptischen Christen in Deutschland zuständig ist. Bischof Damian war wegen der Papstwahl in seinem Heimatland, ich konnte die Synode am letzten Montag aus nächster Nähe erleben. Die Reise war Teil einer Langzeitrecherche über Christen im Nahen Osten. Ein Dossier zum Thema soll Ende November in der ZEIT erscheinen. Von meinen Eindrücken kann ich darum hier vieles leider nicht vorab teilen. 

Eine Begegnung aber, die durch Bischof Damian möglich wurde, hat mich sehr bewegt, und über sie will ich einiges mitteilen. Wir trafen Bischof Thomas, einen Freund von Anba Damian, in seinem Projekt namens “Anafora” 120 Kilometer nördlich von Kairo. Dort hat er mir seine Geschichte erzählt und seinen Eindruck von der Lage der Kopten geschildert. Anders als viele eher vorsichtige und diplomatische Kirchenmänner ist Bischof Thomas ein Freund deutlicher Worte. 

Der Bischof sagt, Ägypten brauche “weniger Religion”. “Die Religion erstickt uns in diesem Land.” Das ist nicht die einzige erstaunliche Aussage dieses freien Kopfes.

Bischof Thomas wurde 1957 in Kairo geboren, in einer der reichen koptischen Familien. Seine Großmutter war berühmt für ihre Mildtätigkeit. Im Haus der Familie richtete sie eine Suppenküche für die Armen ein. Jeden Tag wurden die Armen an einem besonderen Hintereingang gespeist. Als Thomas 9 Jahre alt war, kam er in Konflikt mit der Großmutter. Er wollte die Armen ins Haus lassen, um sie dort zu speisen. Als die Großmutter insistierte, dass sie nur in der Suppenküche essen durften, begann der Junge, demonstrativ und aus Protest mit den Armen zu essen. Dort traf er einen Mann, der über der traditionellen Jallabia ein teures, aber schmutziges Jackett trug. Er roch schlecht und war sehr schüchtern, er hatte einen weißen Bart. Der Junge kam mit dem Mann, der Gawardy hieß, ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass Gawardy ein sehr belesener Mann war. Er trug immer ein Buch unter seinem Jackett mit sich herum. “Du mußt mehr lernen”, sagt er dem Jungen. Der Junge drängte seine Familie, den weisen Mann zu treffen. Doch die Großmutter insistierte: “Wir geben ihm, was er braucht, aber er kommt mir nicht ins Haus.” Gawardy führte den jungen Thomas zu den Antiquaren in der Nähe der Kairoer Oper und zeigte ihm die Welt der Bücher. Von seinem Taschengeld konnte er sich hier eine ganze Bibliothek zusammenkaufen. “Gawardy, dieser stinkende arme Schlucker, hat mir ein ganzes Universum erschlossen.”

Anba Thomas, Bischof der Koptischen Kirche in Oberägypten    Foto: J.Lau


Eines Tages kam Gawardy nicht mehr zur Armenspeisung. Eine Woche suchte der Junge nach ihm, zunehmend verzweifelt, bis er in einer Kirchengemeinde einen Priester fand, der sich einen Mann in Jellabia und Jackett erinnerte: “Er ist tot, wir haben ihn vor zwei Tagen beerdigt. Keiner hat nach ihm gefragt. Er hatte wohl niemanden.”
Bis heute, sagt Bischof Thomas, der damals 11 war, “suche ich nach Gawardy.” Mit seiner Großmutter hat er sich eines Tages versöhnt, “nicht aber mit der ungerechten ägytpischen Gesellschaft”. Er ist Bischof geworden, um – bildlich gesprochen – die Gawardys ins Haus zu bringen.
Er hat als Bischof ein eigenes Haus geschaffen, um dies zu tun. Es heißt “Anafora” und liegt 120 Kilometer nördlich von Kairo auf dem Weg nach Alexandria. Eigentlich ist es eine Farm, ein Konferenzzentrum, ein Hotel und ein Kloster zugleich.
Er wollte ursprünglich nicht in der Öffentlichkeit wirken. Das Mönchsleben  war seine Sehnsucht, als er in die Kirche eintrat. Der Papst aber schickte ihn als jungen Priester zur Mission nach Kenia. Immer wieder schickte er Bittbriefe an das Patriarchat, er wolle in sein Kloster zurückkehren. Dann, 1988, kam die Order, sofort nach Kairo zurückzukehren. Statt der erhofften Rückkehr ins Kloster eröffnete der Papst ihm seine Absicht, ihn zum Bischof zu weihen.

Für den erst 31jährigen Thomas war das ein Schock, denn der weg zurück ins Mönchsleben war damit verschlossen. Er wurde nach Oberägypten geschickt, wo die meisten Kopten als arme, ungebildete und unterdrückte Landbevölkerung leben: “Als Bischof wollte ich die stützende Hand sein, die die Menschen aufrichtet, nicht die hand, die von oben herab herrscht.” In Oberägypten habe er schnell gelernt, dass die Menschen nicht nur Nahrung und Kleidung brauchen, sondern vor allem Bildung. Er begann mit der Gründung von Schulen und Kindergärten.

Nach einer Weile wurde ihm deutlich, dass man den Menschen eine Chance geben musste, aus ihrem Umfeld zu entkommen, damit sie sie sich nachhaltig verändern konnten. So kaufte er mit Spendengeldern das Land – ein Stück Wüste an der Autobahn nach Alexandria-, wo dann nach und nach “Anafora” entstand. In Oliven- und Palmenhainen, Mango- und Kartoffelfeldern lernen die Schüler aus Oberägypten moderne landwirtschaftliche Methoden. In der Küche und im Gastbereich können sie Fähigkeiten für den Broterwerb jenseits der Landwirtschaft erlernen. Ebenso wichtig wie diese Fähigkeiten ist aber die Erfahrung einer würdigen Behandlung. Die “Gawardys” treffen hier auf reiche Leute, die nach Anafora kommen um sich zu erholen.

Bischof Thomas in seinem Zentrum “Anafora”      Foto: J. Lau

 

Der Bischof lehrt sie, zu den Reichen nicht aufzuschauen, sondern sich als gleichwertige Menschen zu benehmen. “Wir lehren übrigens auch die Frauen hier, dass sie den Männern gleichgestellt sind.” Wenn sie mit dieser Einstellung zurück auf die Dörfer gehen, wo sie weder ihren Vätern noch ihren Brüdern widersprechen dürfen, finden sie dort Mentoren vor, die ihnen helfen, sich nicht wieder einschüchtern zu lassen.

Die ägyptische Gesellschaft, sagt der Bischof, brauche drei Transformationen: von der Hierarchie zur Gemeinschaft, von der Geschlechterunterdrückung zur Gleichheit, von der religiösen Rigidität zur offenen Spiritualität. “Es ist vielleicht ungewöhnlich, wenn ich das als Bischof sage, aber ich wünsche mir weniger öffentliche Religion in unserem Land. Alles wird hier zur religiösen Angelegenheit, selbst die Luft die wir atmen und das Wasser das wir trinken. Auch das Geld ist zur religiösen Sache geworden. Die Religion legt sich über alles, so dass das Land darunter erstickt. Ich bin ein Bischof, aber ich lehne es ab, alles in religöse Schubalden einzusortieren.”
Bischof Thomas war anfangs begeistert von der Revolution. Er hat das Regime Mubaraks immer verachtet und auch offen kritisiert. Er hatte die Hoffnung, dass Ägypten sich mit der Revolte der jungen Leute wieder zur Welt öffnet, dass “Ägypten wieder kosmopolitisch wird, wie es Alexandria zu seinen besten Zeiten einmal war. Und das ist auch immer noch möglich.” Die Menschen, sagt er, haben einen Moment der Freheit erlebt, ihre Stimme zählte plötzlich, die Verjagung Mubaraks war ein Augenblick der Würde. Die an der Revolte beteiligten Christen kamen den liberalen Muslimen sehr nah während dieser Zeit.

Um so größer war der Schock darüber, dass die konservativen islamistischen Gruppen wie die Muslimbrüder und die Salafisten die Macht übernehmen konnten. Nun macht die Angst die Runde, dass die immer schon vorhandene versteckte Diskriminierung zu einer offenen Unterdrückung wird. Angst ist schlecht für die Demokratie, meint der Bischof, weil “die Hälfte der Demokratie daraus besteht, aus freien Stücken nein sagen zu können.”

Zweifellos werde das Land nun weiter islamisiert werden, und die Kopten gerieten dadurch in eine generelle Atmosphäre des Drucks. Für die Opfer der Anschläge von Nag Hammadi, Alexandria und Maspero hat es bis heute keine Anerkennung und keine Gerehtigkeit gegeben. Das nährt vor allem bei gut ausgebildeten und vernetzten Eliten das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und den Wunsch nach Auswanderung. “Unsere Elite verläßt das Land, wie sehr ich auch dagegen rede und dage, sie sollen hier bleiben und kämpfen.” Die Revoluion war ein Vorgeschmack der Freiheit, aber die Demokratie muss noch errungen werden. “Demokratie ist nicht einfach die Herrschaft der Mehrheit. Eine Mehrheit, die der Minderheit keinen Raum lässt, sich frei zu entfalten, ist nicht demokratisch. Demokratie funktioniert nur, wenn jeder Mensch die Verantwortung akzeptiert, den anderen diesen Raum offen zu halten, den sie brauchen.”
Die Zukunft der Kopten sieht der Bischof nicht in Minderheitenrechten: “Wir müssen für allgemeine Rechte kämpfen. Ich bin zuerst Mensch und dann Kopte. Eine Minderheit kann nicht ohne die Mehrheit überleben. Manchem liberalen Moslem fühle ich mich näher als einem verbohrten Christen. Wir müssen mit den liberalen Gruppen zusammenarbeiten, um für einen säkularen Staat zu kämpfen, der Religionsfreiheit für alle garantiert – und das heißt auch Freiheit von der Religion für diejenigen, die nichts damit zu tun haben wollen. Es ist mir ein Ärgernis, dass in meinem ägyptischen Pass steht, dass ich Christ bin. Das hat dort nichts zu suchen. Wir wollen keinen religiösen Staat, nicht einmal einen christlichen. Alle religiösen Staaten der Geschichte sind gescheitert. Wenn es in die andere Richtung geht, und die Scharia mehr Einfluss auf die Gesetze bekommt, wird das zu noch mehr Segregation und weniger Gemeinsamkeit in Ägypten führen. Die fortschreitende Islamisierung und Arabisierung unserer Gesellschaft ist gefährlich. Ägypten muss eine säkulare Gesellschaft werden, weil das allen Bürgern erlaubt, zu wachsen und sich zu entwickeln, wenn sie wollen, auch spirituell.”
Im Jahr 2009 hatte der Bischof diese Vorstellungen in einem Vortrag in den USA bereits geäußert. Danach erschienen Dutzende Artikel, in denen er zum Verräter erklärt wurde. Man drohte ihm seine Staatsangehörigkeit zu entziehen, und er erhielt auch Todesdrohungen. Er ist aber immer noch da und nimmt kein Wort zurück. Er glaubt, dass für Ägyptens Christen harte Zeiten kommen, weil die Islamisten nun am Drücker sind. Aber den Moment der Freiheit und das Erlebnis der Würde kann man den Leuten nicht mehr nehmen: “Ich warte auf die zweite Phase der Revolution, in der die Menschen wirklich Besitz von ihrem eigenen Land ergreifen.”

 

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Meinen ausdrücklichen Glückwunsch an Thomas zu seinem Mut, seiner Offenheit und seiner Beharrlichkeit.
    Nur – auch das gehört zur Wahrheit der von mir begrüssten Arabellion – wahrscheinlich werden seine Hoffnungen kurzfristig nicht erfüllt werden. Viel wahrscheinlicher ist, dass koptisches Chrstentum in den Untergrund abgedrängt und weiter marginalisiert wird, während der christliche Teil der Oberschicht ins Ausland flieht. Und wenn Thomas nur ein bisschen Pech hat, ist er bald tot, ermordet von einem hitzköpfigen Dummkopf, dem irgendein nur etwas intelligenterer Islamist beigebracht hat, Christenmord sei eine gottesgefällige Tat.
    Auch Ägypten wird sehr whrscheinich bald weitgehend christenfrei sein. Hat einen Vorteil – der sich möglicherweise unter muslimischen Arabern anbahnende “Erste Weltkrieg” der muslimischen Welt findet auch seine Opfer nur unter Muslimen.

    • 5. November 2012 um 13:05 Uhr
    • ThorHa
  2. 2.

    @ JL

    Ein mutiger Mann. Meine Hochachtung.

    Sein Boss ist auch nicht gerade zu beneiden:

    The local Christians can look to uneducated, angry neighbors steeped in the political paranoia and conspiracy thinking so prevalent in Egypt like agents of western or Zionist plots against Islam and Egypt. Copts will face new barriers, formal and informal, to advancement on the job, to getting government contracts, to fair treatment in land and inheritance disputes and so on. If, as seems likely, the Egyptian economy doesn’t do particularly well, Copts must worry about being scapegoated in a climate or increasing radicalism.

    A serious deterioration in the situation of the Copts would create both a humanitarian and a political crisis. Action by western countries to protect the Copts from violence would likely deepen the anger and polarization that threatens to bring on Sam Huntington’s dreaded clash of civilizations

    http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2012/11/04/egyptian-gets-the-toughest-job-in-the-world/

    @ ThorHa

    während der christliche Teil der Oberschicht ins Ausland flieht.

    Etwa 200.000 Kopten sind schon emigiriert.

    • 5. November 2012 um 13:33 Uhr
    • Serious Black
  3. 3.

    @ lau

    sehr schöner Artikel über die beiden Koptischen Bischöfe – und meine Hochachtung vor Bischof Thomas.
    besonders gut hat mir dieser Abschnitt gefallen – und ich denke, gerade in dem wörtlich Zitierten liegt auch der Hund begraben:

    “Die ägyptische Gesellschaft, sagt der Bischof, brauche drei Transformationen: von der Hierarchie zur Gemeinschaft, von der Geschlechterunterdrückung zur Gleichheit, von der religiösen Rigidität zur offenen Spiritualität. “Es ist vielleicht ungewöhnlich, wenn ich das als Bischof sage, aber ich wünsche mir weniger öffentliche Religion in unserem Land. Alles wird hier zur religiösen Angelegenheit, selbst die Luft die wir atmen und das Wasser das wir trinken. Auch das Geld ist zur religiösen Sache geworden. Die Religion legt sich über alles, so dass das Land darunter erstickt. Ich bin ein Bischof, aber ich lehne es ab, alles in religöse Schubalden einzusortieren.””

    Wenn religion derartig dominant wird als sicht auf die welt, dann wird wirklich alles unter ihr begraben udn sie wird im grunde selbst für den religiösen zum Fluch nur noch.

    • 5. November 2012 um 14:00 Uhr
    • Zagreus
  4. 4.

    Eine wunderschöne Würdigung eines wertvollen Menschen.
    Vielen Dank ,Herr Lau.
    Möge es Ihnen fürderhin gelingen, auch in anderen “Bereichen” so sehr Herz und Verstand Ihrer Leserschaft zu erreichen.
    Dann sind viele bei Ihnen!

    • 5. November 2012 um 14:13 Uhr
    • Eintrag
    • 5. November 2012 um 14:42 Uhr
    • Serious Black
  5. 6.

    Na ja, wissen die arabischen Christen überhaupt wenn sie das alles zu verdanken haben.

    Der “Arabische Frühling” war eine Initiative der EU und Obama.

    • 5. November 2012 um 14:49 Uhr
    • cem.gülay
  6. 7.

    Danke für diesen Artikel, Herr Lau.

    @ SB (5)

    Da waren Sie schneller. Wollte soeben auch verlinken.

    • 5. November 2012 um 14:54 Uhr
    • MM
  7. 8.

    Zum Beitrag von Thorha (1) “Und wenn Thomas nur ein bisschen Pech hat, ist er bald tot, ermordet von einem hitzköpfigen Dummkopf, dem irgendein nur etwas intelligenterer Islamist beigebracht hat, Christenmord sei eine gottesgefällige Tat”
    Das ist völliger Blödsinn. Wer nicht in Ägypten lebte, wird das nie verstehen. Die Copten sind Bestandteil Ägyptens ebenso wie die Muslime, die ja im Ursprung Kopten waren. Ägypten wurde nie recht islamisiert, sonst gäbe es ja nach 1400 Jahren keine Christen mehr. Das hier und da Unrecht geschieht kann man nicht leugnen. Als aber nach der Revolution in einer coptischen Demonstration Kopten starben, war ich in einer Taxi. Der muslimische Fahrer hat geweint und seinen koptischen Freund angerufen und sich entschieden, wie der damalige Papst anornete für die Verstorbenen zu fasten. Und so fragte er seinen Koptischen Freund wie man so koptisch fastet.
    Allerdings hatte ich Bischof Demian angerufen, dass er mit uns im GospelChor hier in Deutschland ein koptisch-evangelisches Treffen vermittelt. Nette Worte, aber keine Reaktion!
    Selbst die Erzkonservativsten Islamisten würden es nicht wagen einen Kopten zu töten, da gerade diese Gottes Strafe am meisten fürchten würden. Wie sich ergab hat der ehemalige Diktator Mubarak in seiner Amtszeit die Angst von Islamisten geschürt indem unter seinem Einverständnis Kopten angegriffen wurden. Letzte Aktion, zwei Tage vor seinem Sturz ist zumindest belegt.
    Das in Ägypten Kopten nicht gleichberechtigt sind, ist nicht ganz unwahr. Allerdings gibt es die Extremisten auf beiden Seiten. Als ich letztes Jahr zur hängenden Kirche in Altkairo ging, um dort zu fragen ob das Interesse bestünde uns in Deutschland zu besuchen, wurde ich extrem feindlich empfangen. Der ganze Bericht ist in meinem Blog zu finden: http://www.gospel-eberswalde.com/marwans-gospel-blog/712-mein-siebenter-tag-in-kairo.html
    Andererseits, werde ich von einigen Muslimen stark kritisiert, dafür, dass ich für die Kopten so stark eintrete.
    Es ist also ein Jammer auf allen Seiten, wie zurecht Bishop Thomas beschreibt. Ägypten erstickt unter Religiösität!

    • 5. November 2012 um 15:28 Uhr
    • Marwan Moh. Hassan
  8. Kommentar zum Thema

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