Ein Blog über Religion und Politik

Warum ich blogge

Von 22. Januar 2013 um 16:07 Uhr

Achtung: Pathoswarnung.

Ich bin Journalist geworden, weil ich an das Prinzip der Öffentlichkeit glaube. Es ist zwar nicht erwiesen, dass die Menge weiser ist als der einzelne. Es gibt sogar genug Beispiele, die das Gegenteil plausibel erscheinen lassen. Nicht nur in der Geschichte: Es gibt auch heute immer wieder Hetzmassen, shit storms, Konsensdruck und Einheitsdenken - viele Phänomene, gegen die der mutige, unangepasste Einzelne (der wir oft genug nicht sind) hochgehalten und geschützt werden muss.

Aber ungeachtet dessen ist das Prinzip der Öffentlichkeit ein hoher Wert. Die Rationalität politischer und gesellschaftlicher Entscheidungen hängt daran, dass deren Gründe öffentlich zur Debatte gestellt und die Folgen frei diskutiert werden können. Ohne Öffentlichkeit keine Selbstkorrektur unserer Gesellschaft. Wir bilden uns Kenntnisse über Personen, Verfahren, Institutionen, Motive, Programme, Kosten und Konsequenzen in der Öffentlichkeit (durch die Medien). Wir verständigen uns über Absichten, Mittel und Ziele unseres gemeinsamen Handelns, aber auch und gerade über Divergenzen und Interessengegensätze.

Ich arbeite seit genau 20 Jahren im klassischen Medium der Öffentlichkeit: der Zeitung mit ihren uralten Formen des Leitartikels, des Feuilletons, der Kritik, der Reportage. Ich habe schon mehrere Zeitungskrisen überlebt und bin darum etwas abgebrüht angesichts der jetzigen: Vertriebswege und Formen werden sich ändern, aber die Funktion der freien Öffentlichkeit ist so elementar für jede freiheitliche Gesellschaft, dass mir um den Journalismus nicht bang ist.

Seit fast zehn Jahren tummele ich mich auch in neuen Formen der Öffentlichkeit, dank meinem Arbeitgeber, der es duldet und die Sache finanziert. Über 1.800 Beiträge sind auf diesem Blog veröffentlicht worden, und dazu sind über 170.000 Kommentare erschienen. Bei den Seitenaufrufen liegen wir satt über 4 Millionen, und dabei ist nicht einmal von Anfang an gezählt worden. Es ist eine andere, aufreibende Form von Öffentlichkeit, die ich zu schätzen gelernt habe, auch wenn manches daran gewaltig nervt.

Man wird hier gezwungen, sich viel direkter mit Einsprüchen und Widersprüchen auseinanderzusetzen. Als ich letztens auf einer Reise Kommentare zu einem Blogeintrag las, dachte ich: es ist ein wenig, als ob das deine inneren Stimmen sind. Diese Kommentatoren bringen deine Selbstzweifel zum Ausdruck, und zwar viel krasser, als du es je tun würdest. Ist doch gut so! Manche von denen benutzen dich als punching bag für ihre eigenen Aggressionen. Sie schlagen auf dich ein, um an deinem Exempel ihre eigenen Selbstzweifel niederzukämpfen. Manche scheinen dich regelrecht zu hassen, aber dennoch kommen sie jeden Tag wieder, um sich an dir (oder was sie dafür halten) abzuarbeiten. Eigenartig.

Anonymität ist ein Problem, da sie in unseren Verhältnissen nicht zum Schutz der Meinungsfreiheit vor irgendwelchen Autoritäten (staatlich, familiär, traditionell) nötig ist. (Im Iran, in China, in weiten Teilen der arabischen Welt ist sie natürlich unabdingbar.) Allzu oft wirkt sie als Ermächtigung zur ungehemmten Aggression, zum Heckenschützen-Gepöbel. Aber wir üben ja alle noch mit diesem neuen Medium, ein Comment wird sich herausbilden. Die Exzesse werden verschwinden und uns allen mächtig peinlich sein.

Das Internet ermöglicht starke Selbstselektion. Man sucht und findet nur noch seinesgleichen und klopft sich im Kreis auf die Schulter. Das ist das Problem solcher Blogs wie "Achse des Guten" und stärker noch "PI". Linke Pendants gibt es wahrscheinlich, sie fallen mir aber bezeichnender Weise nicht ein. Das Internet ist eher ein "rechtes Medium", wie mir scheint. Anti-elitär, anti-intellektuell, die Neigung zu selbstselektionierenden Meinungsverstärkung fördernd - nicht so sehr den Zweifel, den Einspruch, das Ausprobieren und Ausloten anderer Gedanken. Das ist ein bisschen schade, denn es gibt ja doch so viel zu entdecken. Sagenhaft, in welche Denk-Welten man da eintauchen kann. Aber vielleicht passiert ja auch gerade das auf diese agonale Weise, die hier in den Kommentarspalten üblich ist.

 

Manchmal muss ich tageweise wegschauen, um mich nicht zuviel aufzuregen und unproduktiv zu werden.  Man ist als Blog-Betreiber sehr exponiert. Fehler, Meinungsumschwünge, Inkonsistenzen werden einem gnadenlos vorgehalten. Ist schon in Ordnung: Es schärft die Selbstwahrnehmung. Man muss sich dann öfter entscheiden, auch gegen den Mainstream bei einer Position zu bleiben. Oder aber einzuräumen, dass man sich getäuscht hat, oder von einem Eindruck aus der Kurve getragen wurde. Lernen auf offener Bühne ist schmerzhaft und greift die natürliche Eitelkeit an, ohne die sich niemand derart exponieren würde.

Das Bild mit den "inneren Stimmen" ist natürlich eine Frechheit meinerseits. Es soll ja auch nur die Wirkung des Kommentarbereichs auf mich beschreiben. In Wahrheit sind da viele sehr eigene Stimmen dabei, die sich oft auch gar nicht an mich richten, sondern untereinander Streit austragen, der für mich wiederum lehrreich ist. Oft genug gebe ich hier nur den Anlass für eine Konversation ab, die sich dann von mir und dem Blogtext entfernt. Auch das ist ok.

Ich will weiterhin nahezu nichts löschen, niemanden dauerhaft blockieren und ein maximal großes Meinungsspektrum zulassen, bis an den Rand des Justitiablen. Persönlich beleidigende, saudumme oder meine Zeitung (die es möglich macht, dass wir uns treffen) herabsetzende Kommentare lösche ich ohne weitere Begründung. Wir sind hier liberal, aber nicht doof, oder feige.

Und ich möchte die Gäste in diesem Debatten-Partykeller durch solche Eingriffe auch sanft daran erinnern, dass wir hier nicht unter uns sind, sondern dass wir eine neue Form der Öffentlichkeit bauen, Stück um Stück, Post um Post, Kommentar um Kommentar.

Dieses Blog wird viel gelesen - und von vielen Lesern ernst genommen -, was mich überaus freut. In der letzten Woche erst habe ich zwei Mal Post von der VGWort bekommen, aus der hervorging, dass (alte) Texte aus diesem Blog in Schulbüchern (!) bzw. Unterrichtsmaterialien-Heften nachgedruckt worden sind. Cool. Dies auch zur Erinnerung an die lieben Mitblogger: das Imperium liest mit.

Die Erfahrung, die ich mit dem Medium Blog mache, sind in einem Zitat von Margret Boveri, der großen Journalistin, sehr schön aufgehoben. Darum stelle ich es hier ans Ende, auch wenn es etwas pathetisch klingt:

"Ich fühle mich fähig, entgegengesetzte Elemente in mir zu beherbergen und jedem zu seinem Recht zu verhelfen. Der Preis dafür ist, daß ich auf die Frage, ob ich links oder rechts, konservativ, liberal oder revolutionär sei, keine Antwort weiß. Die Koinzidenz der Gegensätze ist mir als eine immer neu zu bewältigende Aufgabe klargeworden. Wenn ich mich zu einer Partei bekennen soll, dann zu der, die nicht das Entweder-Oder, sondern das Sowohl-als-Auch bejaht. Das ist nicht die Bereitschaft zu einer Abfolge von faulen Kompromissen. Es entspringt der Überzeugung, daß wir im Ausharren in der Polarität der Gegensätze die unauflösliche Tragik des menschlichen Lebens erfahren können, die nicht mit gutem Willen und nicht mit dem Verstand aufzulösen ist, in der wir aber, sofern wir sie anerkennen, wenn auch noch so selten einmal den Schlüssel finden mögen, der die Gegensätze bindet und löst."

 

 

 

Kategorien: Debatte
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Das ist ein, wie ich finde, sehr ehrlicher und treffender Grundsatztext über das Bloggen, der möglicherweise auch schulbuchreif sein könnte. Auch ich habe schon mehrfach Anregungen von hier in meinem Unterricht verwendet und oft in Gesprächen Bloggbeiträge und Kommentare zitiert. Im Grunde geht es einem als Kommentator ähnlich. Man lernt zum einen, die eigene Meinung auch gegen extremste Gegenpositionen zu artikulieren und zuzuspitzen, man denkt aber auch unvermeidlich darüber, inwiefern in diesen Gegenpositionen auch Zutreffendes steckt. Ich habe eigene Meinungen auch schon modifiziert und revidiert, weil kluge Blogger mich überzeugt haben. Wenn etwas plausibler ist, als meine bisherige Meinung, warum soll ich dann nicht auch mal umschwenken. Manchmal wünscht man sich, man müsste sich nicht durch so viel Gedankenmüll durchkämpfen, um auf die Perlen unter den Kommentatoren zu stoßen, den Leuten, die nicht nur Meinungen, sondern auch Durchblicke haben und einen Mehrwert zu den Beiträgen des Blogmasters einbringen. Aber insgesamt hat mir dieser Blogg nicht nur informativ weitergeholfen, sondern auch meine Diskussionskompetenz gestärkt. Ich weiß zum Beispiel durch manche Grundsatzdiskussion zum Thema Islam in unserer Gesellschaft durch den Blogg deutlich mehr als vorher darüber, wie Atheisten ihre Meinung begründen, welche Spielarten von grundsätzlicher Religionskritik es in unserer Gesellschaft gibt und wie man sich sinnvollerweise argumentativ dazu verhalten kann. Daher an dieser Stelle vielen Dank an den Bloggmaster und die Mitdiskutanden, besonders an diejenigen, die nicht nur „pöbeln“.

    • 22. Januar 2013 um 16:51 Uhr
    • cwspeer
  2. 2.

    Angesichts der Zensurpläne der Brüsseler Obrigkeit lernt mabn solche Nischen der freien Meinungsäußerung erst richtig wertzuschätzen.

    • 22. Januar 2013 um 17:05 Uhr
    • Lionel
  3. 3.

    Jaja, JL der wagemutige Nonkonformist.

    • 22. Januar 2013 um 17:12 Uhr
    • MRX
  4. 5.

    Dem Chef vons Janze ist wohl um die Zukunft des Journalismus auch noch nicht bang‘ – wohl aber angesichts dessen Konformität!

    http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/21.01.2013-10.05/b/redezeit-giovanni-di-lorenzo.html

  5. 6.

    Im Freitag ist der Kommentarbereich weitestgehend „links“.

    Außerem hetzt ein Linker wenn schon mehr gegen Systeme, als gegen Menschen. Rechte neigen zum Rassismus aufgrund völkischer Identitätssuche. Das Netz bietet dann mehr Anonymität bei der gesellschaftlich eher geächteten Hetze gegen Menschen, was Hetzer in ihrer Identitätsfindung gern nutzen.

    • 22. Januar 2013 um 18:45 Uhr
    • Erol Bulut
  6. 7.

    @ Horst

    Weil Sie Ihre Identita¨t gefunden haben, klingen Ihre Posts alle identisch?

    • 22. Januar 2013 um 18:53 Uhr
    • MRX
  7. 8.

    @ EB

    Da ist was dran. Linke verbringen in der Regel auch viel Zeit damit, im realen Leben Menschen zu helfen und Initiativen voranzubringen. Hetzen ist ja eigentlich reine Zeitverschwendung.

    • 22. Januar 2013 um 18:56 Uhr
    • cwspeer
  8. 9.

    erol
    Ich denke die konservativ/rechte leserschaft findet sich in den sogenannten seriösen medien unterrepräsentiert. Das führt zur flucht ins internet. Ein kleines , harmloses beispiel ist die diskussion ums betreuungsgeld. Ich erinnere mich an 2 artikel mit überschriften die sinngemäß besagten das wissenschaftliche untersuchungen bewiesen hätten…
    Bei näherer lektüre des artikels stellt man dann fest das es bei den untersuchungen um vorschulkinder und nicht um kleinkinder von einem jahr geht. Dies ist ein kleines beispiel für einen journalismus der nicht informiert sondern manippuliert. Die stoßrichtung in den leitmedien ist ganz überwiegend die leser/kunden für ein linksliberales weltbild zu gewinnen. Ich schaue regelmäßig in zettelsraum, nicht weil ich mit allem übereinstimme, abe weil ich mal andere meinungen zb zum klimawandel haben möchte. Ich wünsche mir einen journalismus wie ihn hajo friedrichs gefordert hat „Lass dich nie von einer sache vereinnahmen, auch nicht von einer guten“(sinngemäß) und dazu intressante kommentare die spannend sind und zum nachdenken anregen. Das ist leider mangelware in den deutschen medien. Herrn lau dank für seine liberale zensur praxis, das erlebt man bei zon auch anders, zb im störungsmelder.

    • 22. Januar 2013 um 19:19 Uhr
    • ernsthaft
  9. 10.

    8 cwspeer
    Dann schauen sie mal in den störungsmelder. Lesen sie mal den beitrag über ein hartes urteil über nazi gegner. Beim lesen sollte man wissen(ist aus dem artikel nicht zu ersehen) das zahlreiche polizisten verletzt wurden, einige mußten ins krankenhaus.

    • 22. Januar 2013 um 19:24 Uhr
    • ernsthaft
  10. 11.

    Gäbe es dieses Blog noch nicht, es müsste erfunden werden.
    Darum ein herzliches Dankeschön an alle, die es lebendig erhalten.

    • 22. Januar 2013 um 19:30 Uhr
    • Marit
  11. 12.

    Herr Lau,

    können Sie wirklich jemanden dauerhaft blockieren? Wie soll das auf diesem Blog gehen, bei dynamischen IP-Adressen? Blockieren Sie dann einen ganzen Provider oder wie?

    Machen Sie sich mal nicht schöner als Sie tatsächlich sind!

    • 22. Januar 2013 um 19:37 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  12. 13.

    Apropos Stimmen,

    Riexinger ist neuerdings Lau’s inneres kleines Arschloch.

    Yuahahahahahahah

    • 22. Januar 2013 um 19:54 Uhr
    • Spirit of Canakkale
    • 22. Januar 2013 um 20:07 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  13. 15.

    Jörg Lau,

    Das Internet ermöglicht starke Selbstselektion. Man sucht und findet nur noch seinesgleichen und klopft sich im Kreis auf die Schulter. Das ist das Problem solcher Blogs wie “Achse des Guten”

    Eigenartig, auf ihrem persönlichen Blog gibt es genau einen Autor der sich sucht, findet und auf die Schulter klopft, während es auf der Achse recht viele Autoren gibt, die auch unterschiedlichste Themen bearbeiten.

    Mag sein, dass der Kommentarbereich hier eine gewisse Pluralität herstellt, für jene die darin lesen, aber es ist schon ziemlich klar wessen show das hier ist. Daher ist die Achse halt doch deutlich informativer, abwechslungsreicher und auch besser informiert als dieser Blog.

    Wenn man nun findet, die Achse des Guten sei fairer Weise eher mit der gesamten ZEIT-Online, vergleichbar, dann mag das stimmen, doch findet sich auch hier eine gewisse ideologische Konformität, von der ich nicht unbedingt behaupten würde, sie sei vielfältiger als die der Achse des Guten.

    • 22. Januar 2013 um 20:08 Uhr
    • Saki
  14. 16.

    @Cwspeer

    Ob Hetzen Zeitverschwendung ist, müsste man von Fall zu Fall entscheiden. Eine Kelek war deswegen lange gefragt, bis sich die Medien besonnen haben, wie sehr sie den Wunschberichterstattung einer bestimmten Leserschaft nachkommen wollen. Ein Broder kann davon leben und viele wähnen sich mit Stärke behaftet, wenn personen- oder gruppenbezogene üble Nachrede frei von Substanz (wie fast alle Artikel bei Achgut & PI) zustimmen dürfen und nicht von komplexen Sachdarstellungen überfordert sind.

    • 22. Januar 2013 um 21:08 Uhr
    • Erol Bulut
  15. 17.

    @Jörg Lau
    „Anti-elitär, anti-intellektuell, die Neigung zu selbstselektionierenden Meinungsverstärkung fördernd – nicht so sehr den Zweifel, den Einspruch, das Ausprobieren und Ausloten anderer Gedanken.“

    Das klingt angesichts der Tatsache, dass Sie hier bestimmte Ihnen widersprechende Quellen bewusst nicht verlinken, doch etwas selbstgerecht. So sehr schätzen Sie den Widerspruch dann ja offensichtlich doch nicht.

    • 22. Januar 2013 um 21:18 Uhr
    • Martin
  16. 18.

    @Ernsthaft

    mag sein, dass die Berichterstattung in den Mainstreammedien „linkslastig“ ist, aber es gibt genug konservative Meinungsträger wie die FAZ und noch radikal Rechte wie die Welt, die sich im Wesen nicht von Achgut unterscheidet.

    Wenn man Information will, muss man aber auch Mitzudenken in der Lage sein. Jemanden zu einer Haftstrafe verurteilen, der weder Identifiziert ist, noch zu irgendwelchen Straftaten aufgerufen hat, mag ja für hetzerische einfältige Linkenhasser einleuchtend erscheinen, aber sicher nicht für jene, die Sachverhalte beurteilen.

    • 22. Januar 2013 um 21:20 Uhr
    • Erol Bulut
  17. 19.

    Auch sonst klingt bei Herrn Lau viel linksliberaler Gesinnungsdünkel durch, wenn es z.B. heißt, daß die Rechte „anti-intellektuell“ sei. Tatsächlich nimmt sie sich als erfahrungs- und empirieorientiert wahr, was mit einer Bevorzugung des Faktischen über die vielleicht gut gemeinte Utopie und die abstrakte Theorie verbunden ist. Dies als „anti-intellektuell“ zu bezeichnen soll einen selbst in die Rolle des einzigen Vertreters des Geistigen stellen, was arg dünkelhaft ist.

    Auch die „Neigung zu selbstselektionierenden Meinungsverstärkung“ ist nun wirklich kein Monopol der Rechten. Zumindest unter Rechtsliberalen reagiert man auf andere Standpunkte nicht mit moralischen Verurteilungen, wie es bei Linksliberalen üblich ist, siehe etwa in der Diskussion zu Klimafragen. Die Druckausgabe der Zeit lese ich aus dem Grund nur noch kostenlos im Flugzeug, seitdem Vertreter von Positionen, die der jeweilige Journalist nicht teilt, entweder gar nicht oder nur sinnentstellend oder außerhalb des Kontextes zitiert werden. An den berühtem Binnenpluralismus der „rechten“ FAZ kommt die Zeit längst nicht heran.

    • 22. Januar 2013 um 21:30 Uhr
    • Martin
  18. 20.

    @ Martin (Nr.19)

    In der konkreten Politik hat sich das klassische Links und Rechts doch längst aufgelöst zugunsten eines Pragmatismus, der jedes Problem einzeln angeht. Das Faktische wird betrachtet und wenn für nötig befunden, meist nach der Methodik „Trial and Error“ reformiert. Eine Grundsatzfrage ist für mich, wie sich eigentlich Individuen, Gruppen oder auch die Gesellschaft weiterentwickeln sollen ohne Utopien oder Ziele, die über das Faktische hinausgehen. Wir sind da im 20. Jahrhundert doch schon einen großen Schritt weitergekommen, indem wir gelernt haben, dass radikale Lösungen aller Art nur zu Millionen von Toten führen. Daher blieb von der alten linken Utopie nur noch Kuba und Nordkorea übrig aber ich habe mich schon 1989 gefragt: Und jetzt? Wer hat denn jetzt noch eine Idee, die über die reine oder auch sogenannte „soziale“ Marktwirtschaft hinausgeht? Soziale Marktwirtschaft heißt ja auch nur, dass wir alle konsumieren sollen wie verrückt, damit das Rad nicht stehen bleibt. Aber wir merken doch jeden Tag mehr, der globale Markt ist, sich selbst überlassen, ein reines Haifischbecken, völlig gleichgültig gegenüber dem Schicksal des Individuums und den unkontrollierbaren Kräften, die jederzeit ungerührt auch Ihre und meine ökonomische Existenz einebnen können. Die Herausforderung unserer Tage besteht IMHO aus einem Mittelweg zwischen der radikalen linken Utopie alten Zuschnitts und der reinen Faktizität des „jeder guckt, wo er bleibt.“ Sinnvolle Verabredungen zwischen freien Individuen, die eine gewisse Kontinuität wenigstens des Existenzminimums absichern sind möglich und geschehen an vielen Orten, z.B. durch Initiativen zu fairem Handel. Die Faktizität, dass ich z.B. im Discounter sehr gute Schokolade kaufen kann, die lediglich deshalb nur einen Euro kostet, weil die entsprechenden Kakaoschoten von einem Fünfjährigen geerntet wurden, der 10 Stunden am Tag an der Elfenbeinküste schuftet und sich mit seiner messerscharfen Machete ständig böse verletzt, muss im 21. Jahrhundert nicht einfach hingenommen werden. Wir durchschauen schon lange die Zusammenhänge und wir haben Hirn. Damit haben wir automatisch Verantwortung.

    • 22. Januar 2013 um 22:08 Uhr
    • cwspeer
  19. 21.

    @cwspeer
    „Wir durchschauen schon lange die Zusammenhänge und wir haben Hirn. Damit haben wir automatisch Verantwortung.“

    Ich habe u.a. mal VWL studiert und dachte vor 2008 so wie die meisten Dozenten, daß ich die Zusammenhänge halbwegs verstanden hätte. Seitdem bin ich da skeptischer geworden, und was ich aus dem VWL-Bereich noch mitbekomme klingt so, als sei die Skepsis in die eigene Erkenntnisfähigkeit allgemein gewachsen.

    • 22. Januar 2013 um 22:38 Uhr
    • Martin
  20. 22.

    18 erol
    Es geht um die art der information, weglassen von information, verharmlosung von gewalt, den versuch über den rechtsstaat hinweg zu entscheiden wer grundrechte hat und wer nicht, durch namensnennung, in kpommentaren gleichsetzung mit nazi richtern druck der straße auf die justiz ausüben. Kurt schumacher nannte solche typen rotlackierte faschisten. Das bei zon, meine ersten kritischen kommentare wurden zensiert. Später kamen einige durch. Kapiert ?

    • 22. Januar 2013 um 22:43 Uhr
    • ernsthaft
  21. 23.

    20 cwspeer
    Ich finde ihre hoffnungen sehr sympatisch bin in der frage von umsetzungsmöglichkeiten jm grossen stiel aber eher skeptisch.
    Natürlich haben wir die möglichkeit gezielt einzukaufen, bei fairtrade funktioniert das sicher auch gut aber normalerweise kann man als kunde, selbst wenn man will kaum prüfen was tatsächlich beim produzenten ankommt und dort bewirkt.
    Wir müssen bedenken, das an unserem konsum leben und lebensverhältnisse der ärmsten abhängen.
    Wir müssen bedenken das in einer globalen welt, freiheit hauptsächlich die freiheit der reichen und starken ist. Ein gut oder sehr gut qualifizierter mensch kann fast leben wo er will, ein armer schlecht qualifizierter nicht. Wohlfahrtsstaat und nicht benötigte zuwanderung passen nicht zusammen.
    Kapital wird immer flexibler und ist überall wilkommen, belastet man das kapital, siehe zb. frankreich, weicht es aus. Man kann die reichen und ihr kapital und die hochqualifizierten nicht einsperren. Man kann solidarität nicht erzwingen, da kapital und qualifikation überall benötigt werden. Die spd wird jetzt patriotisch, steuerpatriotisch, das ist aber auch nur ein apell. Es ist schwer etwas gegen den globalen markt durchzusetzen und es stellt sich die frage was das denn überhaupt seien sollte und ob das die materiellen verhältnisse der menschen global verbessern würde.

    • 22. Januar 2013 um 23:16 Uhr
    • ernsthaft
  22. 24.

    @ernsthaft

    „versuch über den rechtsstaat hinweg zu entscheiden“

    irgendwie witzisch :)

    Anhand des Falles des in Sachsen zu Knast verurteilten Linken, wo es keine Beweise gab, passiert das ja auch hin und wieder bei Richtern. Auch beim Beschneidungsurteil oder dem Fall, wo der Islam in eine Urteilsbegründung eingebracht worden ist. Glücklicherweise werden ja in Deutschland solch offensichtliche Fehlurteile meistens in der zweiten Instanz korrigiert.

    Aber worauf wollen Sie hinaus? Normalerweise werden Grundrechte hier in Deutschland nur aus der rechten Ecke angegriffen.

    Und die Berichterstattung ist, wie sie ist. Teilweise Redaktionszwang, teilweise Werbekundenzwang, teilweise gewisse Bauernfängerei und viel Ahnungslosigkeit.

    • 22. Januar 2013 um 23:18 Uhr
    • Erol Bulut
  23. 25.

    24 erol
    Das bürger andere bürger nicht gewaltsam an der ausübung eines grundrechtes hindern dürfen können sie doch verstehen, oder ?
    Gegen gerichtlich genehmigte veranstaltungen von nazis kann man auch friedlich demonstrieren, da muß man nicht polizten und andere menschen verletzen. Das verharmlosen von gewalt ist ein zeichen von verrohung.

    • 22. Januar 2013 um 23:39 Uhr
    • ernsthaft
  24. 27.

    „Rechter“ Anti-Intellektualismus? Bei diesem Stichwort fühle ich mich an die Blütezeit von Stamokap & Co. erinnert.
    „Rechte“ Intellektuelle hatte es damals nicht zu geben – Nietzsche oder Popper waren angeblich nicht intellektuell.

    • 22. Januar 2013 um 23:59 Uhr
    • Lionel
  25. 28.

    @ernst

    was Sie nicht im Blick haben, ist dass ein nicht Vorbestrafter zu fast zwei Jahren Haft verurteilt worden ist, ohne dass
    a) er als der gewähnte Identifiziert worden ist
    b) dem Gewähnten keine Aufwiegelung als Straftatbestand nachzuweisen ist. Das nennt man Rechtsbeugung.

    Was das Verhalten mancher Linker betrifft, speziell auf Demos gegen die Rechte, mag einiges im Argen sein. Andererseits habe ich aber auch schon erleben dürfen, wie Polizisten gegen friedliche Demonstranten vorgegangen sind.

    Da sollte man genauer hinschauen, wenn man irgendwas ausser der offensichtlichen Rechtsbeugung anklagen will. Wissen Sie z.B. welche Verletzungen die Polizisten erlitten haben? Ob Demonstranten von Polizisten verletzt worden sind? Sollten Sie aber, wenn Sie sich schon Vorlaut hinstellen und die berchtigte Empörung über die (ohne Beweise und ohne nachgewiesene Straftat durchgeführte) Rechtsbeugung des Richters verurteilen wollen.

    Es ist ein Zeichen von Verrohung, wenn man sich nicht über eine Willkürjustiz empört. Merken Verrohte aber nicht.

    • 23. Januar 2013 um 00:10 Uhr
    • Erol Bulut
  26. 29.

    @ ernsthaft

    „Das Kapital“ ist ein janusköpfiges Geschöpf. Es kann den Menschen einerseits zu unglaublicher Kreativität und Produktivität führen, aber es kann ihm auf der anderen Seite auch noch sein Schälchen Reis am Tag wegnehmen, (Spekulation auf Grundnahrungsmittel), ihn
    marginalisieren und ihn jeder erdenklichen Qual aussetzen. Das wissen wir ja spätestens seit Karlchen Marx. In der Analyse geben ihm heute ja wohl auch konservative Ökonomen Recht. Aber letztlich bleibt es doch ein Geschöpf. Das Geld gehört Menschen, Menschen, die Hirn und Emotionen haben und die sich eigentlich wünschen, dass es möglichst Vielen und auch noch ihren Enkeln auf diesem Planeten gut geht. Initiativen, die in diese Richtung gehen, kann man aber, glaube ich, nur bedingt von Politikern erwarten. Die spielen in den Demokratien das ewig gleiche quid pro quo mit ihren Wählern und deren unmittelbaren Interessen. Sichere Du mir meinen Dienstwagen und ich gebe Dir „mehr Netto vom Brutto“. Die Reichen und Starken widerum leben in der ständigen Angst, dass sie etwas von ihrer Stärke verliern könnten. Das weiß ich von einem Banker, der für große Vermögen zuständig ist. Er sagte mir, er kenne kaum Menschen, die von solchen Verlustängsten heimgesucht werden, wie seine Klienten, obwohl von denen keiner kleiner als sechsstellig unterwegs ist. Die Iniative kann daher nur von Menschen aus der Mitte der Gesellschaft ausgehen, die ethische, langfristige und nachhaltige Konzepte verfolgen und denen es irgendwie gelingt, wenigstens ein paar Starke auf ihre Seite zu ziehen, etwa wie Friedrich von Bodelschwingh im 19. Jahrhundert. Ich fürchte ohne Ethik wird das Kapital letzten Endes immer zu einer Art riesigem Krebsgeschwür, das alle Ressourcen aufsaugt und letztlich auch seinen eigenen Besitzer tötet.

    • 23. Januar 2013 um 00:16 Uhr
    • cwspeer
  27. 30.

    @ cwspeer

    „Spekulation auf Grundnahrungsmittel“

    Ein typisches Kapitalphänomen; spekulieren, statt den Göttern zu opfern – abscheulich.

    „Geld gehört Menschen“ Deswegen kann man es wegnehmen; und zwar:

    am besten, wenn man so ‚drauf ist:

    „Menschen, die Hirn und Emotionen haben und die sich eigentlich wünschen, dass es möglichst Vielen und auch noch ihren Enkeln auf diesem Planeten gut geht.“

    Schon Demokratie-skeptisch geworden ?

    „Die spielen in den Demokratien das ewig gleiche quid pro quo mit ihren Wählern und deren unmittelbaren Interessen. Sichere Du mir meinen Dienstwagen und ich gebe Dir “mehr Netto vom Brutto”.“

    „ohne Ethik wird das Kapital letzten Endes immer zu einer Art riesigem Krebsgeschwür“

    Das ultimative Bild ist immer noch die Krake.

  28. 31.

    28 erol
    Siehe 25

    • 23. Januar 2013 um 07:37 Uhr
    • ernsthaft
  29. 32.

    1
    Widerspruch macht man auch, um seine eigene Meinung zu testen. Allerdings funzt das nur, wenn das Gegenüber den Stil hat, Argumente zu bringen und nicht einfach Einordnungen, Unterstellungen und Moralurteile absondert.

    2
    Man kommt auch immer wieder zurück, um mit Leuten zu diskutieren, mit denen man gerne diskutiert. Die Diskussionen werden durch ein Thema angeregt, laufen wie im Kaffeehaus dann einfach in alle Richtungen.

    3
    Anonymität hat durchaus auch hier seine Berechtigung, denn sehr schnell wird auf der persönlichen Ebene reagiert. Das kann durchaus bis zur Sabotage des Wagens gehen. Sie unterschätzen, was Linke so anstellen bei Leuten, die ihnen nicht genehme Meinungen vertreten (in der Schweiz wurden ein paar Autos von sogenannten Rechten abgefackelt, das Umgekehrte ist noch nicht passiert).

    4
    Linke Blogs sind bedeutungslos geworden, weil dort sachlicher Widerspruch durch selektive Zensur von Fakten abgewürgt wird (das kann durchaus ein Link zur NZZ sein, der gelöscht wird, oder ein Satz, der verändert wird).
    Die Betreiber sind in der Regel völlig sicher, die Wahrheit zu haben und haben keine Kultur des Widerspruchs und des Argumentes. Religion eben.
    Indymedia ist da der Leuchtturm: da wurde ich erstmals kritisch gegenüber linker Berichterstattung, als in den Bildlegenden ein anderer Vorgang behauptet wurde als man im Bild sah.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Carlo_Giuliani

    5
    Die Konformität und die politische Korrektheit der Berichterstattung in den traditionellen Medien hat zugenommen. Diverse Male wurde die Berichterstattung erst an die Fakten angepasst, als Blogs erdrückende Beweise aufzeigten. Das waren dann immer Blogs, die hier als Islamhasser dargestellt werden. Sei es das, was die Juden wieder erleben müssen – und von wem, oder seien es die Fälschungen im Libanonkrieg.

    6
    Die Tabus sind geblieben, und sie werden verteidigt. Das hat nicht zuletzt dazu geführt, dass die traditionelle Presse nicht mehr so recht ernst genommen wird und oft nur noch als Anregung dient, aber nicht zur Meinungsbildung.

    • 23. Januar 2013 um 07:55 Uhr
    • Mamas Liebling
  30. 33.

    @cwspeer

    Das Kapital, herje.

    Wenn die Politiker erst billiges Geld zur Verfügung stellen und dann Griechenland das verpulvert, die Spanier sich verrückte Projekte leisten und die Amis Häuser bauen, die sie gar nicht bezahlen können, dann ist das Kapital schuld.
    Wenn dan die Politiker Geld nachschieben, um die Fehler zu vertuschen und das Geld dem Sparer und dem Steuerzahler abnehmen, dann ist auch das Kapital schuld.

    cwspeer, Kapitalisten haben ein vitales Interesse daran, dass es den Leuten langfristig gut geht, denn nur so können sie ihre Fabriken auslasten und ihre Produkte verkaufen.

    • 23. Januar 2013 um 08:01 Uhr
    • Mamas Liebling
  31. 34.

    @ JL

    Herzlichsten Dank für Bereitstellung und Gestaltung dieses Ihres Blogs,
    der in der Tat einen lebendigen, regen oft bereichernden Meinungsaustausch von Ansichten wirklich diversester Proveninez und Richtung ermöglicht und realisiert

    [ – was auf die von von Ihnen mit Recht kritisch erwähnten zwei Blogs durchaus nicht zutrifft].

    Ich schließe mich daher mit voller und uneingeschränkter Zustimmung der positiven Beurteilung des Kommentator Marit an:

    Gäbe es dieses Blog noch nicht, es müsste erfunden werden.

  32. 35.

    Provenienz

  33. 36.

    29 cwspeer
    ……menschen die möchten das es möglichst vielen gut geht….
    Richtig. Aber welchen ? Wo soll ein reicher seine steuern zahlen zb ein reeder ? Deutschland ? panama ? oder rumänien ?
    Wo soll ich 500 arbeitsplätze schaffen ? In deutschland ? oder griechenland ? in rumänien gehts den menschen noch schlechter. Oder in asien ? vieleicht bangladesh ? Wo soll ich hin ? Meine mittel sind begrenzt . Soll ich mir eine jeans für 80 euro kaufen ? wer profitiert davon von der verkäuferin bis zum baumwollproduzenten ? Oder eine für 60 euro und meiner frau noch einen strauß blumen mitbringen ? wer profitiert dann ? Oder soll ich das geld spenden ? Wer profitiert dann ?
    Dienstwagen ? erzählen sie dem betriebsrat von porsche oder bmw mal was von dienstwagen . Oder geht es denen zu gut ? Wenn ein normaler bürger eine riesterrente abschließt, worauf achtet er dann ? Und wie soll der fondsmanager das erwirtschaften ?(nicht durch nahrungsmittelspekulation)Durch druck auf die wirtschaftlichkeit des einsatzes des kapitals, anders geht es nicht. Wir hängen alle mit drin, nicht nur die reichen, wir beklagen armut in deutschland, aber ein h4 empfänger lebt besser als milliarden von schwerarbeitenden menschen welrweit. Wem wollen sie wie helfen ? Welche armut soll wie bekämpft werden ? Oder klagen sie nur allgemein von der kanzel an ? Gibt es florierende zb. kirchliche unternehmen die das verwirklichen was ihnen vorschwebt ?

    • 23. Januar 2013 um 08:10 Uhr
    • ernsthaft
  34. 37.

    cw speer
    als zahler von steuern an ihren/unseren „verein“ stellt sich mir dann die frage : Wäre das geld bei brot für die welt besser aufgehoben ? Da landet es bei den wirklich armen. Sind sie wirklich arm ? Also wohin mit dem zaster ? Oder soll ich weniger wein trinken ? Dann stz ich mich aber in wiederspruch zu den vorkämpfern der armen und entrechteten, ich denke da an oskar, sarah und co. Also was ist nun ihrer meinung nach das richtige , anständige verhalten ?

    • 23. Januar 2013 um 08:49 Uhr
    • ernsthaft
  35. 38.

    Manche scheinen dich regelrecht zu hassen, aber dennoch kommen sie jeden Tag wieder, um sich an dir (oder was sie dafür halten) abzuarbeiten. Eigenartig.

    Übrigens recht vermessen zu behaupten, man sei der Interessanteste hier.

    • 23. Januar 2013 um 09:06 Uhr
    • MRX
  36. 39.

    @ ML

    „Kapitalisten haben ein vitales Interesse daran, dass es den Leuten langfristig gut geht, denn nur so können sie ihre Fabriken auslasten und ihre Produkte verkaufen.“

    Stimmt. Trifft aber auf Finanzspekulation eher nicht zu. Die war es, die die letzte große Wirtschaftskrise ausgelöst hat.

    • 23. Januar 2013 um 09:13 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  37. 40.

    @ P # 34

    Nun schleimen Sie mal nicht so rum!
    Ich lese und schreibe hier allein aus dem Grund mit, weil es mir Spaß macht.

    • 23. Januar 2013 um 09:14 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  38. 41.

    @ SoC

    Riexinger ist neuerdings Lau’s inneres kleines Arschloch.

    Danke, das beschreibt recht treffend, wie Lau auf die Zeit vor seiner Wandlung zum linkskonformen Rudeljournalist zurückblickt.

    @ Martin

    ‚Linksliberal‘ ist ein Oxymoron.

    @ ML

    Sauber

    • 23. Januar 2013 um 09:18 Uhr
    • MRX
  39. 42.

    @ HJS

    Trifft aber auf Finanzspekulation eher nicht zu. Die war es, die die letzte große Wirtschaftskrise ausgelöst hat.

    Wenn Sie damit meinen, dass Millionen amerikanischer, britischer, irischer, spanischer Normalverdiener auf steigende Immobilienpreise spekulierten, haben Sie damit recht.

    Ist # 40 die höfliche Version von # 38?

    • 23. Januar 2013 um 09:26 Uhr
    • MRX
  40. 44.

    Ist man ein spekulant wenn man staatsanleihen kauft ? oder kommt es darauf an ? Worauf ?

    • 23. Januar 2013 um 09:30 Uhr
    • ernsthaft
  41. 45.

    So was bekommt man laufend in der ZEIT geboten.

    • 23. Januar 2013 um 10:01 Uhr
    • MRX
  42. 46.

    @MRX

    Übrigens recht vermessen zu behaupten, man sei der Interessanteste hier.

    Manchmal liegen sie auch richtig.

    @JLau

    Der Pathosalarm war wohl angemessen. Was ich bei Linksliberalen nicht verstehe, ist, das sie es so verpöhnen, mal Eier zu haben. Die müssen noch die allergrößte Selbstverständlichkeit rüberbringen, als handele es sich um ein Pädagogikseminar.

    Das läuft hier ständig so, das sie den Verständigen geben wollen und sich hernach aufregen, nicht verstanden worden zu sein. Einfach auch mal verbal in die Fresse, dann schnallen die auch besser.

    Es entspringt der Überzeugung, daß wir im Ausharren in der Polarität der Gegensätze die unauflösliche Tragik des menschlichen Lebens erfahren können, die nicht mit gutem Willen und nicht mit dem Verstand aufzulösen ist, in der wir aber, sofern wir sie anerkennen, wenn auch noch so selten einmal den Schlüssel finden mögen, der die Gegensätze bindet und löst.

    Du liebe Güte. Wenn sie keinen Standpunkt haben, was völlig OK ist, muss man sich dazu ja nicht äußern. Wenn sie einen haben, vertreten sie ihn mit Nachdruck.

    Und wenn sie eine Metaebene darstellen möchten, in der sie eine komplizierte Gemengelage zum Thema haben, teilen sie den Kokplexitätsreduktions-Afficionados doch einfach mit, das sie mit ihrem Wutbürgertum das Thema verfehlen.

    Anbei: Diese Heulsusigkeit bezüglich der Löschungspolitik ist schon nervig. Es ist ihr Blog, das ist auch den Dödeln von der „Lau-schafft-die-Meinungsfreiheit-ab“-Fraktion völlig klar. Die wollen ihr persönliches Hausrecht auch gar nicht vergesellschaften, da ständen sie ja wie die Sozen da. Da muss kein Ethikdiskurs drüber geführt werden.

    • 23. Januar 2013 um 10:06 Uhr
    • Boothby
    • 23. Januar 2013 um 10:21 Uhr
    • MRX
  43. 48.

    @ BY

    Kokplexitätsreduktions-Afficionados

    Kühnes Wort von jemandem, der monokausal das Klima erklärt.

    • 23. Januar 2013 um 10:27 Uhr
    • MRX
  44. 49.

    @fontanari

    Broder hätte sich ein bisschen mehr Mühe geben dürfen.

    • 23. Januar 2013 um 10:33 Uhr
    • Mamas Liebling
  45. 50.

    @HJS

    Trifft aber auf Finanzspekulation eher nicht zu. Die war es, die die letzte große Wirtschaftskrise ausgelöst hat.

    Finanzspekulationen (wenn es die gibt) können nur eine Krise auslöse, wenn die Fundamentaldaten das erlauben – also wenn etwas faul ist. Und von daher sind Finanzspekulation zu begrüssen, denn sie helfen morsche Stellen zu finden. Natürlich nicht bewusst, sondern im Effekt.

    Was die Politik aktuell macht, könnte man als „Leukoplast um morsche Balken“ bezeichnen. So werden die aber noch morscher.

    • 23. Januar 2013 um 10:40 Uhr
    • Mamas Liebling
  46. 51.

    @MRX

    So was bekommt man laufend in der ZEIT geboten.

    OMG, der Keil. Der Pfosten hatte 2004 mal einen großen Artikel in der…Zeit. Ging noch um Waldsterben damals, davon hatte er aber auch schon keine Ahnung.

    Das für den nur noch die Achse bleibt, wird seinen Grund haben, vermutlich den, das sein Buchverlag eine Esoramschbude ist.

    http://www.tvrgroup.de/

    Wie bein Kopp’s unterm Sofa. Sie lassen sich gehen.

    • 23. Januar 2013 um 10:43 Uhr
    • Boothby
  47. 52.

    @ Lau

    erst einmal muss ich konstatieren, dass Ihr Blog wirklich mit abstand das freiheitlichste Medium ist unter all den vielen Blogs und kommentarfunktionen, die ich kenne. Nirgend wo sonst wird o wenig zensiert (quasi gar nicht).

    zwei Dinge aber möchte ich anmerken:

    – auf dem linken Auge sind sie tatsächlich blind oder haben eine Sehstörung ^^ : schauen sie doch einfach einmal in den Blogbereich der zeit hinein, dann finden sie schon Blogs, die stark selektiv nur konforme Beiträge zulassen; z. B. den Störungsmelder.
    Ihre Beispiele hacken teilweise auch: gerade achgut hat gar keine Kommentarfunktion und dürfte mehr auch noch als eine ergänzung, die sich explizit darauf spezialisiert hat, artikel, die gegen den ‚Mainstream‘ oder besonders bemerkenswert sind (selbstverständlichauch hier:selektiv), zu veröffentlichen.

    – Sie schrieben: „Das Internet ermöglicht starke Selbstselektion. Man sucht und findet nur noch seinesgleichen und klopft sich im Kreis auf die Schulter. Das ist das Problem solcher Blogs wie “Achse des Guten” und stärker noch “PI”“
    Und hier möchte ich zu bedenken geben, dass dies sehr natürlich ist und sogar: desto vielfältiger eine gesellschaft wird, desto mehr tritt dieses Phänomen zu Tage.
    Der Grund ist sehr einfach: sie können sich nur mit jemanden sinnvoll über etwas unterhalten, ‚streiten‘, wenn sie beide dies auf einer gemeinsamen basis tun.
    Wenn sie es z. B. auf PI beziehen: alle leute dort sind der Ansicht, dass der Islam eine Gefahr darstellt. Damit sind alle leute auch der Ansicht, dass eine ideologie/Weltsicht/Religion das Handeln der menschen (die diese vertreten) bestimmt (und nicht äußere Faktoren primär).
    Auf dieser basis streiten die unterschiedlichen Fraktionen in PI untereinander – denn es gibt dort Leute,die sehr religiös sind, und in einem konservativen Christentum (was sie halt darunter verstehen) das Beste abwehrmittel gegen den Islam sehen, udn leute, die mehr aus einer atheistischen Position heraus argumentieren.
    Jemand, der zum beispiel den islam erst gar nicht als Gefahr wahrnimmt, doer jemand,d er den islam nur als ein sekundäre Erscheinung wahrnimmt, und die Ursachen der probleme mehr in äußeren faktoren erblickt, kann dort erst gar nicht mitdiskutieren. Denn bevor er über die dort verhandelten Themen mitdiskutieren könnte, müsste er mit den dortigen Diskutanten erst eine gemeinsame Ebene finden; sprich: er und die dortigen Diskutanten müssten überhaupt erst einmal über die Wirkmächtigkeit von Weltanschauungen versus äußerer faktoren und dann über die konkrete einordnung des islams in einer weltanschaulichen gefahrenskala diskutieren. Was dort aber weder stattfindet, noch was dort wohl überhaupt möglich ist.
    Und dieses Phänomen – das menschen mit ähnlichen (grund-)ansichten oder Klassifizierungssystemen miteinander leichter sich tun über ein kontroverses Theme zu diskutieren liegt darin begründet, weil desto unterschiedlicher sie ‚realität‘ beurteilen, desto sinnloser (wörtlich genommen: desto wenger SINN-voll) sind die äußerungen der gegenseite. Es muss eine art mittelmaß bestehen, wobei es mir zumindest scheint, dass die übereinstimmung relativ hoch zu verordnen ist, bevor es möglich ist sich sinnvoll (so das man die gegenargumente auch verstehen/als berechtige einlassungen nachvollziehen kann) miteinander über etwas zu diskutieren.
    Das, was deshalb im Internet abgeht an ‚selektion‘ und Konformitätshäufchenbildungen 😀 istim Grunde nichts anderes als das, was vorher schon geschah, wenn sich menschen mit einer ähnlichen gesinnung zu diskussionen trafen – nur, dass das medium Internet eine viel größere möglichkeit aufgrund der rücknahme der entfernung bietet, dass sich wirklich auch menschen mit den unterschiedlichsten wertvorstellungen, ansichten udn interessen treffen können als es in der physikalischen welt möglich ist.

    • 23. Januar 2013 um 10:46 Uhr
    • Zagreus
  48. 53.

    @ ML

    Wenn die Politiker erst billiges Geld zur Verfügung stellen und dann Griechenland das verpulvert, die Spanier sich verrückte Projekte leisten und die Amis Häuser bauen, die sie gar nicht bezahlen können, dann ist das Kapital schuld.

    Was ist mit der Unterscheidung zwischen Mensch und Lehre?

    • 23. Januar 2013 um 10:48 Uhr
    • MM
  49. 54.

    @MRX

    Kühnes Wort von jemandem, der monokausal das Klima erklärt.

    Belech?

    BTW., ich erkläre das Klima nicht, ich lasse es mir aber andererseits auch nicht von Wunschelrutengängern erklären. Wie sie.

    • 23. Januar 2013 um 10:48 Uhr
    • Boothby
  50. 55.

    @ ML

    „Finanzspekulationen (wenn es die gibt) können nur eine Krise auslöse, wenn die Fundamentaldaten das erlauben – also wenn etwas faul ist. Und von daher sind Finanzspekulation zu begrüssen, denn sie helfen morsche Stellen zu finden. Natürlich nicht bewusst, sondern im Effekt.

    Was die Politik aktuell macht, könnte man als “Leukoplast um morsche Balken” bezeichnen. So werden die aber noch morscher.“

    So ist es!
    Das reit sich auch schön ein beim versuch der politiker nun die berichterstattung udn bewertung von Ländern – die aber fleissig am markt mit Staatskrediten handeln – zu regulieren – nicht die schlechte ursache wird angegangen, sodnern diejenigen, die die schlechte Botschaft verbreiten.

    • 23. Januar 2013 um 10:49 Uhr
    • Zagreus
  51. 56.

    @MRX

    Meine Güte, heuer gehen sie ja echt ab.

    Geschieht dem Beneideten ein Missgeschick, bekommt er Schläge ab – wie 2003 Michel Friedman oder jetzt Henryk M. Broder – aalt sich der Neider in Schadenfreude und zischt: Geschieht ihm ganz recht! Auch diese Haltung ermöglichte Auschwitz.

    Aus ihrem BZ-Link.

    Wenn man Broder scheiße findet, ermöglicht man Ausschwitz? Geht’s noch?

    • 23. Januar 2013 um 11:04 Uhr
    • Boothby
    • 23. Januar 2013 um 11:07 Uhr
    • Mamas Liebling
  52. 58.

    @MM

    @ ML

    „Wenn die Politiker erst billiges Geld zur Verfügung stellen und dann Griechenland das verpulvert, die Spanier sich verrückte Projekte leisten und die Amis Häuser bauen, die sie gar nicht bezahlen können, dann ist das Kapital schuld.“

    Was ist mit der Unterscheidung zwischen Mensch und Lehre?

    Sie wollen mir nicht sagen, dass Sie meinen Satz nicht als Ironie erkannt hätten?

    • 23. Januar 2013 um 11:15 Uhr
    • Mamas Liebling
  53. 59.

    @ By

    Sie müssen die Aussagen Alys im Zusammenhang mit seinem jüngsten Buch sehen.

    In seinem 2011 erschienenen Buch Warum die Deutschen? Warum die Juden? vertritt Aly die These, dass die zentrale Ursache für den Holocaust ein spezifisch deutscher Sozialneid auf die bildungsaffineren Juden war, der sich erst im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert herausbildete.

    http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Aly

    • 23. Januar 2013 um 11:16 Uhr
    • Serious Black
    • 23. Januar 2013 um 11:23 Uhr
    • Mamas Liebling
  54. 61.

    @ ML

    Richtig erkannt, will ich nicht.

    • 23. Januar 2013 um 11:23 Uhr
    • MM
  55. 62.

    @ Riexinger

    „Danke, das beschreibt recht treffend, wie Lau auf die Zeit vor seiner Wandlung zum linkskonformen Rudeljournalist zurückblickt.“

    Spinnen Sie nicht rum! Der Mann verträgt bloß nicht Ihre miesen Antisemitismus-Andeutungen. „In Mali gibt es keine Juden“. Fragen Sie sich selber mal, ob das wirklich sein muss.

    • 23. Januar 2013 um 11:31 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  56. 63.

    @ SoC

    1. Es geht um mehr als ein Thema.
    2. Das war keine Andeutung, das war offen.
    3. Halt JL einen Judenknacks.

    • 23. Januar 2013 um 11:35 Uhr
    • MRX
  57. 64.

    @SB

    Sie müssen die Aussagen Alys im Zusammenhang mit seinem jüngsten Buch sehen.

    Man widerspricht Alys These vom Sozialneid nicht, wenn man die obige Formulierung für Stuss hält, da nützt die gelenkigste Kontextualisierung nicht.

    Ich finde Broder scheiße*. Muss man nicht, ich tue es trotzdem. Heißt das, ich ermögliche Ausschwitz?

    Ich persönlich bin mir keines Antisemitismus bewußt, fröhne hingegen aber einem heftigen Antifatzkeismus. Das muss legitim sein, erst recht für die Leute, die permanent die Freie Rede in Gefahr sehen.

    *Geneugenommen könnte ich mir durchaus vorstellen, mit ihm ein Bierchen zu trinken wer weiß, aber was ich tatsächlich scheiße finde, ist, mit wie geringem Aufwand und ausschließlicher Reduktion auf eine Anpisserhetorik man plötzlich als „Meinungsbildend“ dastehen kann. Wenn man sowas zuende denkt, wird Thomas Holm wohl bald Bundespressesprecher. Wobei Holm viel witziger als Broder ist.

    • 23. Januar 2013 um 11:37 Uhr
    • Boothby
  58. 65.

    @ SB

    Sie müssen die Aussagen Alys im Zusammenhang mit seinem jüngsten Buch sehen.

    Das wäre vermutlich Komplexitätsreduktion.

    @ Z

    Früher stand in Telefonzellen „Fasse dich kurz“.

    • 23. Januar 2013 um 11:42 Uhr
    • MRX
  59. 66.

    @ marriex

    „3. Halt JL einen Judenknacks.“

    Naja, das hat er nicht. Er ist sehr oft romantisierend pro-palästinensisch und er neigt auch dazu mMn. das Unrecht, dass von den Palästinensern ausgeht – sowohl gegenüber israel, den Juden als auch das von diversen palästinensischen organisationen, allen voran der hamas, gegen die eigene Bevölkerung – uzu übersehen doer zu verharmlosen.
    Aber weder schwadroniert er was von jüdischen Lobygruppen, die die us-präsidentischaftswahlen entscheiden , noch etwas von einer juüdischen bzw. israelischen Weltverschwörung, noch hält er israel für den großen Entzünders des Weltenbrandes. Er ist wahrlich kein GraSSoder Augstein und ich nehme ihn (im gegensatz zu den zwei vorher genannten) nicht als Antisemiten wahr. Was man ihm vorwerfen kann ist, dass er zur David-Goliath-Story neigt (Palästina-Israel), und den vermeindlich schwächeren etwas gutgläubig-blauäugig schnell zur seite springt (siehe seine beurteilung der ‚Free-Gazah-Flotte – wobei er sich später ja korrigiert hat).
    Meiner Meinung tun sie ihn mit der Unterstellung eines ‚Juden-Knackses‘, bei aller sonstigen berechtigten kritik, unrecht an.

    • 23. Januar 2013 um 11:45 Uhr
    • Zagreus
  60. 67.

    @ marriex

    „“Fasse dich kurz”“

    Geisteswissenschaftlich versaut.

    • 23. Januar 2013 um 11:46 Uhr
    • Zagreus
  61. 68.

    @ By

    Heißt das, ich ermögliche Ausschwitz?

    Nein, aber Sie haben die Aussage nicht verstanden.

    • 23. Januar 2013 um 11:47 Uhr
    • Serious Black
  62. 69.

    @Boothby:

    Wenn man Broder scheiße findet, ermöglicht man Ausschwitz? Geht’s noch?

    Nö, aber viele, die sich freuen, wenn Broder auf die Nase fliegt, haben dieselbe Einstellung, die auch Auschwitz ermöglicht hat. Sie sollten sich mit Alys letztem Buch wirklich einmal auseinandersetzen, auch wenn es für selbsternannte Rächer der Unterdrückten und Enterbten unangenehme Wahrheiten enthalten mag. Ich würde sogar sagen, das Buch würde sich gut als Unterrichtsmaterial für den Geschichtsunterricht eignen, denn es enthält – im Gegensatz zu Klassenfahrten ins KZ-Gruselkabinett – eine auch für heutige Schüler durchaus lebensnahe Lehre: Wo man Streber* verprügelt, verbrennt man am Ende auch Menschen.

    *schon allein das Konzept des Strebers ist übrigens ein deutsches Unikum; der amerikanische „Nerd“ hat eine deutlich andere Konnotation.

    • 23. Januar 2013 um 11:51 Uhr
    • Arjen van Zuider
  63. 70.

    @ Z

    Er ist wahrlich kein GraSSoder Augstein

    Sie legen die Messlatte hoch. Den Augstein hat er zumindest (an anderer Stelle) verteidigt. Aber das könnte auch unter Stichwort „Rudel“ laufen.

    • 23. Januar 2013 um 11:54 Uhr
    • MRX
  64. 71.

    @ marriex

    „Aber das könnte auch unter Stichwort “Rudel” laufen.“

    Wahrscheinlicher – zudem, an Augstein udn seinen Einfluss wird man auch Zukünftig im zeitungsmilieu nicht herumkommen, solange er 24% vom Spiegel hält und der Spiegel (+SPON) eines der einflussreichsten (Revolver-)Blätter in Deutschland ist (und für weite Teile des Linken Milieu richtungsweisend bleibt).

    • 23. Januar 2013 um 11:58 Uhr
    • Zagreus
  65. 72.

    „Das Internet ist eher ein “rechtes Medium”, wie mir scheint.“ ???. Was für ein Nonsens!

    „Linke Pendants gibt es wahrscheinlich, sie fallen mir aber bezeichnender Weise nicht ein.“ Ah ja… alles klar.

    • 23. Januar 2013 um 12:02 Uhr
    • Sören M.
  66. 73.

    @ MR, Z

    David-Goliath-Story

    Das nennt man man wohl eher Linksdrall, als Judenknacks.

    Dennoch neigt JL dazu, sich in den Rest des deutschen Journalisten-Mainstreams einzufügen. Statt selbst zu denken, werden -je nach Quelle- selbst absurde Behauptungen ungeprüft übernommen.

    Beispielsweise ‚E-1 zerschneidet die Westbank‘. Ein Blick auf die Karte genügt, um diese Aussage als Unsinn zu entlarven. Außerdem kam keiner der Jorunalisten, die diesen Quark nachgeplappert haben, auf die Idee, daß Israel gemäß der Waffenstillstandslinien von 1949 (aka ‚Grüne Linie‘) ebenso schmal wäre. Für die PLO macht dieser Umstand eine Staatsgründung unmöglich, aber für Israel ist es zumutbar?

    Hier wird mit zweierlei Maß gemessen!

    • 23. Januar 2013 um 12:03 Uhr
    • Serious Black
  67. 74.

    Ach Gottchen, Herr Lau – was für ein schwacher Versuch, Blogs wie PI und die Achse des Guten zu delegitimieren. Erstens ist das Internet alles andere als „rechts“ – daß Sie Blogs wie Indymedia nicht kennen wollen, nimmt Ihnen niemand ab. Dann aber Blogs wie die „Achse“ in einen Zusammenhang mit einer „anti-elitären, anti-intellektuellen“ Ausrichtung des Netzes stellen zu wollen, das macht Sie vollends lächerlich.

    Ist es nicht vielmehr so, dass immer mehr linke Publikationen damit zu kämpfen haben, dass es böse „rechte“ Blogs gibt, die die Lebenslügen der Linken – Multikulti, Ökologismus, Wohlfühlsozialismus unter Beibehaltung des derzeitigen Lebensstandards – mehr oder weniger genüßlich an den Realitäten spiegeln und letztlich nur die Frage offen bleibt, ob die Autoren von Zeit, FR, taz und wie sie alle heißen, aus Bräsigkeit die Realität nicht zur Kenntnis nehmen oder ihre Leserschaft bewußt hinters Licht führen? Nennen wir das Kind doch mal beim Namen: Die Blogosphäre, gerade die rechts von der Mitte, ist eine Gefahr für das rotgrüne Medienkartell, weil sie gesellschaftliche Realitäten thematisiert, geraderückt und kommentiert, die Sie und Ihre Mitschreiber viel lieber weiterhin verschweigen oder verdrehen würden.

    Zum rotgrünen Medienkartell gehört übrigens noch eine Kleinigkeit, die Sie in Ihrem Blogbeitrag komplett verschweigen. Diese Kleinigkeit versorgt uns täglich, ungefragt und mit Geld bis zur Oberkante vollgepumpt mit den neuesten Verlautbarungen des ÖKOSOZ. Es handelt sich, natürlich, um die öffentlich-rechtlichen Medien, die einen politischen Gesellschaftsentwurf bedienen, der bei Wahlen regelmäßig vielleicht 25 % der Stimmen bekommt (in der DDR waren es 99 %, aber das ist eine andere Geschichte). Wenn aus diesen höheren Sphären auf kleine und wirtschaftlich unbedeutende Blogs eingeschlagen wird, dann ist das der Versuch, eine Spinne mit einem Landrover plattzufahren. Dumm nur, daß diese Spinne mittlerweile ihre Netze gesponnen hat, dort, wo der Medienmainstream mit dem Landrover nicht mehr hinkommt.

    Vielleicht bringt ja das neue EU-Gremium zur Medienkontrolle die Ihnen genehme Lösung. Dieses soll ja mediale Erzeugnisse nicht nur überwachen, sondern gegebenenfalls auch deren Abschaltung verfügen können. Man wird dort vermutlich einen Pool an nicht mehr zulässigen „Unwörtern“ definieren, beispielsweise aus den Bereichen „Islamkritik“, „Klimaleugnung“ (das klingt so schön nach Holocaustleugnung) und „Marktradikalismus“ (das ist alles, was sich gegen die komplette Umverteilung von Vermögen und Einkommen positioniert). Mit diesem Katalog wird dann definiert, wer weiter senden und veröffentlichen darf, wer zunächst ermahnt und wessen Publikation sofort von Amts wegen dichtgemacht wird. Und vielleicht findet sich in so einer Behörde ja auch ein warmes Plätzchen für die Mitarbeiter derjenigen deutschen Mainstreamblätter, die bis dahin den Aufschlag auf den Boden der Realität nicht überlebt haben.

    • 23. Januar 2013 um 12:04 Uhr
    • Sättigungsbeilage
  68. 75.

    „Die Exzesse werden verschwinden und uns allen mächtig peinlich sein.“
    Sie glauben daran, dass die Menschen es wirklich schaffen, in einem (anonymen) Medium wie das Internet sich für ihr (Fehl-)Verhalten zu schämen?
    Und das Internet ist eher „rechts“ und „Anti-elitär, anti-intellektuell“? Seltsames Weltbild. Das Internet steht allen offen, Elitären und Anti-Elitären. Nur weil dort Dinge an einiger Stelle nicht so laufen, wie Sie das gerne hätten, sollte man dem Internet keine politische Richtung zuweisen! 😉

    • 23. Januar 2013 um 12:05 Uhr
    • Markus
  69. 76.

    @AvZ

    „Wo man Streber verprügelt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“

    Starke Zusammenfassung.

    • 23. Januar 2013 um 12:06 Uhr
    • Mamas Liebling
  70. 77.

    @SB

    Nein, aber Sie haben die Aussage nicht verstanden.

    Vielleicht fehlt mir einfach nur ihr guter Wille?

    Desdhalb ist dann Rösler auch so unbeliebt: Wegen des latenten oder offenen, auch Vietnamesen aka Fidschis umfassenden Ausländerhass. Sonst hätten ihn alle gern.

    • 23. Januar 2013 um 12:06 Uhr
    • Boothby
  71. 78.

    Was ist denn hier los?

    @Boothby – was haben Sie gefrühstückt? Oder unterlassen zu frühstücken?

    Jemand, der Blogbetreiber (in den Grenzen, die er oben noch einmal beschrieben hat für die Doofen, die das offenbar bei jeder Gelegenheit neu erklärt bekommen müssen), schreibt hier relativ nachdenklich und relativ freundlich – und Sie:

    „Der Pathosalarm war wohl angemessen. Was ich bei Linksliberalen nicht verstehe, ist, das sie es so verpöhnen*, mal Eier zu haben. Die müssen noch die allergrößte Selbstverständlichkeit rüberbringen, als handele es sich um ein Pädagogikseminar.

    Das läuft hier ständig so, das sie den Verständigen geben wollen und sich hernach aufregen, nicht verstanden worden zu sein. Einfach auch mal verbal in die Fresse, dann schnallen die auch besser.

    Du liebe Güte. Wenn sie keinen Standpunkt haben, was völlig OK ist, muss man sich dazu ja nicht äußern. Wenn sie einen haben, vertreten sie ihn mit Nachdruck.

    Anbei: Diese Heulsusigkeit bezüglich der Löschungspolitik ist schon nervig. Es ist ihr Blog, das ist auch den Dödeln von der “Lau-schafft-die-Meinungsfreiheit-ab”-Fraktion völlig klar. Die wollen ihr persönliches Hausrecht auch gar nicht vergesellschaften, da ständen sie ja wie die Sozen da. Da muss kein Ethikdiskurs drüber geführt werden.“

    Was erlauben Sie sich eigentlich!?
    Welche Veranlassung haben Sie für einen derartigen dicke-Hose-Tonfall?
    Sind das die „Eier“, die Sie meinen?
    Wie wär’s wenn Sie sich mal mehr auf den Bereich zwischen den Ohren konzentrieren würden!

    *Vom Verb verpönen = missbilligen, ablehnen, verachten ist heute nur noch das 2. Partizip verpönt gebräuchlich. Es schreibt sich ohne h, weil es sich von mhd. verpenen = bei Strafe verbieten ableitet, welches letztlich auf lat. poena = Pein zurückzuführen ist.

    PS Zu der sorgsam gehegten Feindschaft zwischen MRX und Herrn Lau (der ist für mich „Herr Lau“, weil er hier als identifizierbare Person erscheint) sag‘ ich nix. Das sieht nicht gut aus, aber ich kenne die Vorgeschichte nicht.
    Und auch einige andere könnten sich vielleicht um etwas weniger Herablassung bemühen, wenn sie sich zum obigen Text äußern, finde ich.

  72. 79.

    @ By #77

    Vielleicht fehlt mir einfach nur ihr guter Wille?

    Wahrscheinlich. Lesen Sie Alys Buch, oder zumindest eine Rezension.

    Was hat nun Rösler damit zu tun?

    • 23. Januar 2013 um 12:17 Uhr
    • Serious Black
  73. 80.

    @ ML

    “Kapitalisten haben ein vitales Interesse daran, dass es den Leuten langfristig gut geht, denn nur so können sie ihre Fabriken auslasten und ihre Produkte verkaufen.”

    Stimmt. Trifft aber auf Finanzspekulation eher nicht zu. Die war es, die die letzte große Wirtschaftskrise ausgelöst hat.

    @ HJS, FSML

    Die Finanzspekulation war es nicht. Als ob jeder Teilnehmer am Finanzmarkt Finanzprodukte gekauft und/oder verkauft hätte, die er nicht kapiert hat. Man kann vor der Krise sogar hochspekulativ unterwegs gewesen zu sein, ohne direkt irgendetwas mit irgendwelchen (Ableitungen aus) amerikanischen Immobilienverbriefungen zu tun gehabt zu haben, selbst Banken. (Wenn man einmal von der allein schon im Kern riskanten Kreditvergabe für Privatleute am amerikanischen Immobilienmarkt absieht – und nein, die indirekte staatliche Förderung impliziert eben nicht zwingend, dass Kreditinstitute dies riskant gestalten.)

    Was die Kapitalisten im Allgemeinen angeht, so haben sie zumindest kein Interesse an einer Wirtschaftskrise, dann sinkt auch die Nachfrage nach Produkten, die alles andere als massenhaft konsumiert werden. Das materielle Wohlergehen der Leute im Allgemeinen ist allerdings eine etwas zu herzige Setzung, die u.a. den Unterschied zwischen unterschiedlichen ökonomischen Rationaliäten nicht berücksichtigt.

    • 23. Januar 2013 um 12:20 Uhr
    • N. Neumann
  74. 81.

    @AvZ

    auch wenn es für selbsternannte Rächer der Unterdrückten und Enterbten unangenehme Wahrheiten enthalten mag. Ich würde sogar sagen, das Buch würde sich gut als Unterrichtsmaterial für den Geschichtsunterricht eignen, denn es enthält – im Gegensatz zu Klassenfahrten ins KZ-Gruselkabinett – eine auch für heutige Schüler durchaus lebensnahe Lehre: Wo man Streber* verprügelt, verbrennt man am Ende auch Menschen.

    Nochmal: Den Beitrag von Aly in der BZ absurd zu finden, heißt nicht, irgendwelchen Thesen vom Sozialneid zu widersprechen, oder sie zu befürworten. Zumal Neid als Erklärung für Abneigungen gegen Broder wohl kaum nötig sein dürften.

    Was in diesem Zusammenhang die „Rächer der Unterdrückten“ bedeuten sollen, bleibt völlig schleierhaft. Vielleicht liegt es nicht an mir, wenn die angemahnte Kontextualisierung einen auch überfordern kann.

    • 23. Januar 2013 um 12:21 Uhr
    • Boothby
  75. 82.

    @ KC

    weil er hier als identifizierbare Person erscheint

    Das ist bei MR nicht anders. Allerdings wurde der Klarnamen-Account zwischenzeitlich von JL gelöscht.

    • 23. Januar 2013 um 12:21 Uhr
    • Serious Black
  76. 83.

    Der eigentliche Grund, warum ich kurz vor’m Kotzen stehe ist der mit einem absonderlichen „HiHi“ hier hereingebrachte Schundfetzen aus Broders Privatblog.

    Wenn ich mich beruhigt und Zeit habe, kommt da noch ein wenig mehr zu.

    Wie krank ist das denn, wenn Broder (das „Herr“ erspare ich mir hier)am Folgemorgen der Veröffentlichung des obigen Artikels so etwas raushaut!?

    Bei allem, was er über Augstein schrieb schimmerte immer wieder der Neid auf den reichen Erben durch, hier sehe ich gelich eingangs den Neid auf denjenigen, der im Gegensatz zu Broder sein Studium nicht abgebrochen und tatsächlich eine Qualifikation für seinen Beruf des Journalisten vorzuweisen hat.

    Später mehr.

    Und an wen auch immer, der da ganz en passant hier Grass und Augstein als Antisemiten bezeichnete, so als sei das inzwischen „understood and common knowledge“ – Nein! Ich bin nicht der Auffassung, daß es sich beim einen wie beim anderen um Antisemiten handelt – es sei denn, man befreit den Begriff vollends jeden Inhalts!

  77. 84.

    @KC

    Was erlauben Sie sich eigentlich!?

    Ich schwanke zwischen „Heul doch“ und „Ist sein Blog, soll mich löschen“.

    Suchen sie es sich aus.

    @SB

    Was hat nun Rösler damit zu tun?

    Der darf Als Beispiel für Ausländerhass ebensogut mitspielen wie Broder für Antisemitismus.

    • 23. Januar 2013 um 12:29 Uhr
    • Boothby
  78. 85.

    @NN

    Als ob jeder Teilnehmer am Finanzmarkt Finanzprodukte gekauft und/oder verkauft hätte, die er nicht kapiert hat.

    Ich würde das eher umgekehrt formulieren, insbesondere auf Banken bezogen – Bei den Banken hat im wesentlichen keiner begriffen, was er da anhäufte.

    • 23. Januar 2013 um 12:37 Uhr
    • Mamas Liebling
  79. 86.

    Ich finde die sättigungsbeilage, nr 74, ist gut gewürzt.
    Das gekabbel nervt einwenig.

    • 23. Januar 2013 um 12:43 Uhr
    • ernsthaft
  80. 87.

    Das materielle Wohlergehen der Leute im Allgemeinen ist allerdings eine etwas zu herzige Setzung

    .. und überinterpretiert.

    • 23. Januar 2013 um 12:44 Uhr
    • Mamas Liebling
  81. 88.

    @ kc

    „Und an wen auch immer, der da ganz en passant hier Grass und Augstein als Antisemiten bezeichnete, so als sei das inzwischen “understood and common knowledge” – Nein! Ich bin nicht der Auffassung, daß es sich beim einen wie beim anderen um Antisemiten handelt – es sei denn, man befreit den Begriff vollends jeden Inhalts!“

    Damit bin wohl ich angesprochen – denn ich halte beide für (moderne) antisemiten.
    Zu dieser beurteilung komme ich aufgrund der drei D´s: Dämonisierung, Delegimisierung udn Doppelte Standards. Wenn diese an israel angelegt werden, dann spricht man (und ich hier explizit auch) vom modernen antisemitismus. Antisemitismus ist hauptsächlich erst einmal im verbalen Breich anzutreffen – und fängt, gerade auch wenn man den traditionellen antisemitismus des 19. jh. und des frühen 20. anschaut – nicht erstan wenn von eienr vernichtung oder vertreibung der Juden gesprochen wird. Würde man so hoch die messlatte legen, würden figuren wie treitschke & co. keine Antisemiten sein.

    Diese drei D#s lege ich einfach an die Äußerungen von GraSS (sein Gedicht für ästhetisch Infantile der letzten tinte) udn an Augsteins Spiegelkolumne an (logo bezügl. der ‚israel’/’Juden‘-Aussagen) und finde dort, dass die Drei Ds sehr wohl von ihm bedient werden – es ist nunmal fakt, dass er etwas von eienr Israel-Lobby schwadroniert, ohne die bis heute kein us-präsident gewählt würde usw. – siehe:

    http://www.konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/333.html

    Diese Aussagen sind meiner Einschätzung nach nunmal so, dass sie eben israel delegitimieren, Dämonisieren und letztlich auf Doppelten tandards beruhen – also alle Vorasussetzungen für die bezeichnung ‚moderner Antisemit‘ besitzen.

    bitte lesen sie auch diesen Artikel dazu:
    hxxp://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/berhauptnichtantisemiten_eine_annaeherung/

    Ich persönlich halte Augstein und GraSS aufgrund dessen,w as sie loslassen, wie sie Israel zur großen Weltgefahr hochstilisieren, für ihr ganzes mir obszessiv erscheinde Sichtweise auf Israel für eben: moderne Antisemiten – uund die äußeren dieser beiden zu israel haben mich schon lange gestört wegen ihrer völlig einseitigkeit und ihres Israel quasi zum reich des bösen erklärens – und das ganz ohne dem Wiesenthal-zentrum oder Broder.

    • 23. Januar 2013 um 12:56 Uhr
    • Zagreus
  82. 89.

    @ By

    Der darf Als Beispiel für Ausländerhass ebensogut mitspielen wie Broder für Antisemitismus.

    ?

    Durchatmen, den Artikel von Aly nochmal lesen und (hoffentlich) verstehen.

    • 23. Januar 2013 um 13:07 Uhr
    • Serious Black
  83. 90.

    Linke Seiten und Blogs mit eingeengter Weltsicht gibt es auch zu Hauf: Nachdenkseiten, Politblogger, Scharf-Links, Störungsmelder, Indymedia, tw. auch Telepolis…

    • 23. Januar 2013 um 13:14 Uhr
    • Anna
  84. 91.

    @SB

    Durchatmen, den Artikel von Aly nochmal lesen und (hoffentlich) verstehen.

    Du liebe Güte. Ich habe den Artikel durchgelesen, er war recht explizit, ich habe das auch verlinkt. Sie meinten, ich müsste erst sein Buch lesen, damit verständlich wird, was er in dem Artikel schreibt.

    Also Kompromiss:

    „Ich ermögliche Ausschwitz nicht, wenn ich Broder scheiße finde“, sondern „ich ermögliche Ausschwitz auch, wenn ich Broder scheiße finde.“

    Klingt zwar jetzt weazlelig, ist aber das Äußerste, was der Artikel hergibt.

    • 23. Januar 2013 um 13:21 Uhr
    • Boothby
  85. 92.

    Das linke Pendant zur Achse des guten hat deswegen so wenig Erfolg, weil Nischenblogs angesichts von SZ, Zeit und vor allem spiegel online für den Linken gar nicht nötig sind.

    Gäbe es in Deutschland noch eine im Mainstream verankerte nicht-linke Publizistik, hätten es auch nicht-linke Blogs schwerer.

    Vor 40 Jahren nannte man so etwas Gegenöffentlichkeit und war mächtig stolz darauf. Das war, bevor man selber die veröffentlichte Meinung war.

    Anyway: Das anti-elitär neuerdings mit rechts verbunden wird, das habe ich in ihrem Artikel so auch das erste mal gelesen – jedenfalls von links.

    • 23. Januar 2013 um 13:29 Uhr
    • Da
  86. 93.

    By:

    Zumal Neid als Erklärung für Abneigungen gegen Broder wohl kaum nötig sein dürften.

    Wie würden Sie denn die verbreitete Schadenfreude über Broders Pannen erklären, wenn nicht mit dem neidhaften Gefühl, „so einer“ hätte eigentlich gar nie erfolgreicher Kolumnist werden dürfen?

    Was in diesem Zusammenhang die “Rächer der Unterdrückten” bedeuten sollen, bleibt völlig schleierhaft. Vielleicht liegt es nicht an mir, wenn die angemahnte Kontextualisierung einen auch überfordern kann.

    Ach, das war gar nicht auf Sie persönlich gemünzt, sondern auf die IMO in unserer Gesellschaft – eben nicht nur unter „Linken“ – verbreitete Einstellung, der Erfolgreiche stehe in einer moralischen Schuld zum Erfolglosen (denken Sie an die Ausländer, die uns „die Arbeitplätze und die Frauen wegnehmen“). Wenn eine solche Grundlage der (politischen) Mentalität der heutigen Deutschen in eine direkte Linie mit Auschwitz gestellt wird, dann ist das schon recht provokant und ruft erwartungsgemäß auch harsche Reaktionen hervor.

    • 23. Januar 2013 um 13:59 Uhr
    • Arjen van Zuider
  87. 94.

    @Da

    „Anyway: Das anti-elitär neuerdings mit rechts verbunden wird, das habe ich in ihrem Artikel so auch das erste mal gelesen – jedenfalls von links.“

    Es ist auch nicht so gemeint. Wenn man aber, wie Herr Lau, „rechte“ Blogs unterschwellig mit tumben, knobelbechernden Glatzen in Verbindung gebracht wissen möchte, dann geht das nicht anders. Dabei muss Herr Lau wissen (und er weiß es bestimmt), dass es Blogs weit rechts von Achse und PI gibt – beispielsweise die „Sezession“ – die auf sehr hohem intellektuellen Niveau einem ausgesprochen unappetitlichen völkischen Kollektivismus das Wort reden.

    Hier schließt sich der Kreis zur Antisemitismusdiskussion: In das Weltbild des Herrn Lau ist fest eingebrannt, dass „rechts“ immer auch irgendwie „doof“ sein muß, damit man sich in der Redaktionsstube darüber erheben kann. Alles, was diesem Vorurteil widerspricht, wird ausgeblendet oder mit wolkigen Phrasen zugedeckt. Und Antisemitismus? Den darf es nach Ansicht von FR, taz, Zeit, Tagesschau… eben ausschließlich bei „Rechten“ geben, ein linker Antisemitismus geht per definitionem gar nicht (das heißt dann „Israelkritik“) und ein moslemischer Antisemitismus wird hartnäckig geleugnet, weil Islam doch Frieden heißt (der Gipfel war der selbsternannte Antisemitismusforscher Benz mit seinem Versuch, den Mord an jüdischen Schülern in Frankreich durch einen Jihadisten quasi als unglücklichen Zufall darzustellen).

    Kurz und schlecht: Aus beinahe jeder Zeile beinahe jedes linken Journalisten spricht das Bedürfnis, die Realität ausschließlich um das eigene ökomultikultisozialistische Weltbild kreisen zu lassen. Zum Glück machen die Leser das inzwischen nicht mehr mit, auch weil die Einschläge dieser Ideologie in Form exorbitanter Energiepreise, zunehmender „Jugend“gewalt und ständig weiter steigender Steuern und Abgaben immer näher kommen.

    • 23. Januar 2013 um 14:11 Uhr
    • Sättigungsbeilage
  88. 95.

    @ By

    Desdhalb ist dann Rösler auch so unbeliebt: Wegen des latenten oder offenen, auch Vietnamesen aka Fidschis umfassenden Ausländerhass. Sonst hätten ihn alle gern.

    Da haben Sie ausnahmsweise (fast) recht. Bei Linken ist der Hass gegen Ausländergruppen, denen hohe Leistungsbereitschaft zugeschrieben wurd, durchaus spürbar. Latent (Vietnamesen) oder offen (Osteuropäer).

    • 23. Januar 2013 um 14:11 Uhr
    • MRX
  89. 96.

    @ Z, MRX: Ist schon in Ordnung, ich habe einen „Judenknacks“, ohne Zweifel. Ist für mich nun mal ein besonders wichtiges Thema.
    Ich habe einige jüdische/israelische Freunde. Ich fahre immer wieder gerne hin, nach Israel. Stimmt in diesem Sinne also schon. Allerdings habe ich mir das Thema eigentlich nicht gesucht. Früher habe ich es regelrecht vermieden, praktisch nie darüber geschrieben, aber dann kam der Streit ums Mahnmal, die Walser-Debatte… Und da musste man Stellung beziehen. Ich entscheid mich für das Mahnmal, gegen Walser, dessen Einlassungen gegenüber Bubis ich verabscheuenswürdig fand. Und dann fing ich an, nicht nur über die von Deutschland ermordeten, sondern über hier lebende Juden zu schreiben.
    Andererseits ist das auch wieder nicht richtig. Es reicht alles weiter zurück. Meine Magisterarbeit ging über Siegfried Kracauer (seinen super Roman „Ginster“). Kracauer und der Weimarer Journalismus, die „Frankfurter Zeitung“, Kracauers Schwierigkeiten Korrespondent zu werden (eben auch als Jude). Und zuvor habe ich mich intensiv mit Georg Simmel beschäftigt, dem Begründer der modernen Soziologie, der auch wegen des Antisemitismus nicht an der Berliner Uni reüssieren konnte. Kracauer, Simmel, Benjamin, Adorno, Panofsky, Hessel – fast alle Autoren, die mich besonders interessiert haben, waren Juden. Sie haben mich allerdings eigentlich nicht „als Juden“ interessiert.
    Es ist kompliziert, aber ich wehre mich nicht gegen den Terminus „Judenknacks“, auch wenn er hier natürlich denunziatorisch gemeint ist.

    • 23. Januar 2013 um 14:15 Uhr
    • Jörg Lau
  90. 97.

    @ JL

    Ich habe einige jüdische/israelische Freunde.

    Sag ich doch.

    • 23. Januar 2013 um 14:18 Uhr
    • MRX
  91. 98.

    Im Journisprech heißt das Steilvorlage.

    • 23. Januar 2013 um 14:21 Uhr
    • MRX
  92. 99.

    @ MRX: Steilvorlage? Wofür? Zum Nachweis, dass ich doch… was? Es war der Versuch, einer ehrlichen Auskunft. Wenn das wieder irgendwohin gedreht wird, soll’s mir auch egal sein.

    • 23. Januar 2013 um 14:33 Uhr
    • Jörg Lau
  93. 100.

    @Riexinger

    „Ich habe einige jüdische/israelische Freunde.“

    Das muss dann wohl das sein, was Neumann Alibijuden nennt?

    Ey Neumann,

    sag mal was, wenn ein Antisemit jüdische Freunde hat, sind die dann Alibijuden?

    • 23. Januar 2013 um 14:36 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  94. 101.

    @ JL, SoC

    Broder lesen.

    • 23. Januar 2013 um 14:49 Uhr
    • MRX
  95. 102.

    @AvZ

    Wie würden Sie denn die verbreitete Schadenfreude über Broders Pannen erklären, wenn nicht mit dem neidhaften Gefühl, “so einer” hätte eigentlich gar nie erfolgreicher Kolumnist werden dürfen?

    Damit, das er aggressiv vor dem Herrn ist. Womit denn sonst? Das Entsetzen über seinen Erfolg ist doch nicht von „Neid“ geprägt, da gibt es doch viel bessere Erklärungen.

    @MRX

    Das es auch Ausländerhasser unter Linken gibt, ist kein Geheimnis, Wählerbewegungen von „DIE LINKE“ zur NPD und zurück halte ich in Sachsen für ziemlich wahrscheinlich. Mir sind persönlich Fälle von heftiger Islamophobie sowie Allerweltsausländerhass bei der alten Tante bekannt*.

    Deshalb ist eine ablehnende Haltung gegenüber Individuen, ob nun Broder oder Rösler, nicht gruppenbezogen.

    Vielleicht hält man die auch einfach für Idioten?

    *Das hat, soweit mir bekannt, auch nix mit der Leistungsbereitschaft zu tun, sondern bei Vietnamesen in West-D damit, dass das Klischee vom Kippenverkäufer dominiert, in Ost-D damit, das es insbesondere bei Ostalgikern das Bild gibt, demzufolge die Zuwanderer aus Vietnam schon zu DDR-Zeiten besser behandelt worden wären (bspw. in Sachen Reisefreiheit. Der typische Einheitssozialist war in vielen Fällen ein veritabler Ausländerfeind. Bei Osteuropäern schwingt für Altlinke häufig mit, das diese z.T. (und zwar auf Kosten einer anderen prominenten Zuwanderergruppe) wegen ihrer Abstammung einreisen durften, mithin also eine Blut-und-Boden-Vorbelastung im Spiel ist. Ist bekannt, und soweit es zutrifft, zum Kotzen. Meinen sie, nur weil es einen originär linken Ausländerhass/Antisemitismus gibt, wäre Kritik an Rösler/Broder gleich als solcher einzustufen?

    Kann nicht ihr Ernst sein.

    • 23. Januar 2013 um 15:04 Uhr
    • Boothby
  96. 103.

    @JL:

    1. Kann es sein, dass manche Leser den Eindruck gewinnen, als hätte sich Ihr Blog von der „kritischen Auseinandersetzung mit dem Islam“ (und mit kritischen Strömungen innerhalb desselben) zur „kritischen Auseinandersetzung mit Israel“ (und kritischen Strömungen…) verschoben. Sicherlich auf höherem Niveau als Augstein mit seinen grenz-antisemitischen Andeutungen (cui bono und so), aber eben – wie SB mehrmals herausgestellt hat – unter impliziter Übernahme antizionistischer Klischees („David-Goliath“). Und dass Sie einen Riexinger zensieren und einen Bulut unkommentiert stehenlassen, macht die Sache nicht besser.

    2. spricht aus diesem Beitrag eine Gesinnung, an der IMO der ganze Journalismus krankt: Die Arroganz, die aus der Überzeugung entsteht, man sei ein einsamer Streiter gegen einen vermeintlich feindlichen Mainstream. Das tut auch Augstein, wenn er so tut als sei er der Einzige, der es wagt, Israel zu kritisieren, das tut auch Broder, wenn er so tut als sei er der einzige, der Israel noch verteidigt und das tun Sie, wenn Sie sich zum einsamen Linken in einem vermeintlich rechten Internet stilisieren.

    • 23. Januar 2013 um 15:05 Uhr
    • Arjen van Zuider
  97. 104.

    @ P – Nun schleimen Sie mal nicht so rum!

    @ HJS – Danke, hat das gut getan.

  98. 105.

    @MRX

    @ JL, SoC

    Broder lesen.

    Was habe ich für’n Schwein, das dieser Kelch an mir vorrübergeht.

    • 23. Januar 2013 um 15:08 Uhr
    • Boothby
  99. 106.

    @MRX

    Broder ist ein Idiot und ich ein Türke. Meistens heißt es:

    „Ich habe türkische Freunde und Bekannte. Mit denen verstehe ich mich sehr gut“ und dann kommt das große „ABER“.

    Bei Lau gibt es kein Aber. Für brodersche Wortklauberei habe ich nichts übrig.

    • 23. Januar 2013 um 15:09 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  100. 107.

    @By:

    bei Vietnamesen in West-D damit, dass das Klischee vom Kippenverkäufer dominiert

    …dem man den wirtschaftlichen Erfolg neidet, weil man sich selber niemals zu einer derart niedrigen Beschäftigung herablassen würde und deshalb lieber von Hartz IV lebt. Passt doch.

    • 23. Januar 2013 um 15:10 Uhr
    • Arjen van Zuider
  101. 108.

    @ By

    Meinen sie, nur weil es einen originär linken Ausländerhass/Antisemitismus gibt, wäre Kritik an Rösler/Broder gleich als solcher einzustufen?

    Nø, aber es ist einer der Gründe dafür, dass Linke über R. noch heftiger hämen als über andere FDP-Politiker.

    Bei Osteuropäern schwingt für Altlinke häufig mit, das diese z.T. (und zwar auf Kosten einer anderen prominenten Zuwanderergruppe) wegen ihrer Abstammung einreisen durften, mithin also eine Blut-und-Boden-Vorbelastung im Spiel ist.

    Das gilt für die Spätaussiedler, aber nicht für normale Zuwanderer aus Osteuropa. Das kenne ich z.b. aus meinem Umfeld durch den Umgang mit einer ethnisch russischen Lehramtskandidatin. Speziell was Polen angeht spielt sowohl bei Altlinken im Westen als auch bei SEDlern im Osten das Motiv „die Polacken haben uns den Sozialismus kaputt gemacht“ mit.

    • 23. Januar 2013 um 15:14 Uhr
    • MRX
  102. 109.

    @AvZ

    Passt doch.

    Genau, und wenn das schon für Kippenunterderhandvertickerer gilt, um wieviel mehr muss das dann für impertinente Vizekanzler gelten?

    Heute ist wieder einer dieser Tage.

    • 23. Januar 2013 um 15:19 Uhr
    • Boothby
  103. 110.

    Wieso sollte ich Kritik an Rösler als ausländerfeindlich betrachten. Ich kritisiere doch selbst, dass er die FDP zunahe am linksgrünen Mainstream führt.

    • 23. Januar 2013 um 15:20 Uhr
    • MRX
  104. 111.

    „Das Internet ist eher ein “rechtes Medium”, wie mir scheint. Anti-elitär, anti-intellektuell, die Neigung zu selbstselektionierenden Meinungsverstärkung fördernd – nicht so sehr den Zweifel, den Einspruch, das Ausprobieren und Ausloten anderer Gedanken.“

    Das klingt schon arg nach dem Kerkeling’schen Sketch, „dass Sie meiner Meinung nicht folgen wollen, liegt wahrscheinlich an Ihrem mangelndem Intellekt“. Hurz! Und dann im Nachsatz jenen „anti-elitären“, „anti-intellektuellen“ vorwerfen, sie würden sich dem Ausloten anderer Gedanken verweigern :-)

    Dass „Achgut“ regelmäßig wider de Stachel löckt, scheint so sehr zu stören, dass sich der Autor genötigt fühlt, diese Plattform als „anti-intellektuell“ und „anti-elitär“ abzuqualifizieren.

    Dabei mag sich manchem der Gedanke aufdrängen, dass auch, oder vor allem, jene Medien, die sich selbst jederzeit als „intellektuell“ beurteilen würden, als kritisch, zweifelnd, andere Gedanken auslotend, usw., dies gerade nicht praktizieren.

    Ein Beispiel ist der hochgejubelte Atomausstieg. Welche Zeitung hat zweifelnd den Einspruch erhoben, gegen den Mahlstrom der Berichte, die vom Super-GAU in Fukushima schrieben, mit seinen katastrophalen Auswirkungen. Nirgends – außer auf der „Achse des Guten“ („Achgut“) – konnte man über die Ergebnisse des UN Wissenschaftskommittes UNSCEAR lesen, das keine erkennbaren Auswirkungen auf die Gesundheit durch das Atom-Unglück in Fukushima feststellen konnte. Hierzulande kein Bericht. Kein Zweifel, kein Einspruch, keine Kritik. Deckel druff un‘ Ruh.

    Ein anderes Thema, das zweifels- und einspruchs-frei konsequent in Schweigen gehüllt wird, sind die ökologischen Auswirkungen der Energiewende, d.h. die Folgen von Strom aus Maishäcksel, Wind und Wasser. Die ökologische Verödung der Landschaft durch Mais-Monokulturen, der hunderttausenfache Tod von Vögeln und Fledermäusen durch Windräder oder die Vernichtung von wertvollen Biotopen durch Stauseen, werden weder intellektuell seziert, kritisch beleuchtet oder zweifelnd untersucht. Es wird schlichtweg nicht thematisiert. Deckel druff un‘ Ruh.

    Vielleicht ist es gerade jener ruhestörende Zweifel, Kritik, Einspruch, den z.B. „AchgutG aus dem medialen Mahlstrom der Meinungsvereinheitlichung heraushebt. Vielleicht spricht es eher für den Intellekt, als gegen ihn, Einspruch zu erheben – z.B. auf Basis jenes UNSCEAR-Berichts.

    (Nee, den hat nicht der Broder geschrieben. Das waren immer noch die Wissenschaftler der UNSCEAR.)

    • 23. Januar 2013 um 15:23 Uhr
    • BBQ
  105. 112.

    „Sie müssen die Aussagen Alys im Zusammenhang mit seinem jüngsten Buch sehen.“

    Man widerspricht Alys These vom Sozialneid nicht, wenn man die obige Formulierung für Stuss hält, da nützt die gelenkigste Kontextualisierung nicht.

    Ich finde Broder scheiße*. Muss man nicht, ich tue es trotzdem. Heißt das, ich ermögliche Ausschwitz?

    @ By, SB – Die von Götz Aly verfassten Bücher sind, soweit mir bekannt, qualitativ klasse und super – das heißt nicht, dass jede Aussage von Götz Aly zu jeglichem Thema klasse und super ist.
    MIr persönlich z.B. fällt es schwer, beim Lesen von Broder’schen Stellungnahmen in Jubelschreie über seine sprachlich, stilistisch sowie inhaltlich angemessene analytische Kompetenz auszubrechen.

    Offenbar ist allerdings nach Aly’scher Lesart eine derartige Einstellung definitiv gleichbedeutend mit Willen und Absicht, die Auschwitz-Gasöfen zu re-installieren, um die Vernichtung von Juden wiederaufzunehmen und fortzuführen.

    Das macht nachdenklich.

  106. 113.

    @cwspeer

    lassen Sie sich von den Blitzbirnchen nicht verunsichern. Ihre wahrnehmung des Finanzsystems ist zwar sehr oberflächlich und bedarf etliche Detailwahrnehmung, um einen weiteren Überblick zu bekommen, aber tendentiell sind Sie schon richtig dabei.

    Ich bin beruflich in diesem Bereich, wo das Großkapital rumgeschoben wird. Spieltheoretisch sind die Störungen in diesem System schon längst erfasst und wer in diesem System verdient, weiß man auch. Lassen Sie die Schwätzer hier im Blog weiter schwätzen, weil die es da nicht können, wo deren von Ahnungslosigkeit getragenes Geschwätz lediglich ein müdes Lächeln hervorruft. Das sage ich Ihnen als Fachmann für das Bankenriskocontrolling.

    • 23. Januar 2013 um 15:30 Uhr
    • Erol Bulut
  107. 114.

    Die Arroganz, die aus der Überzeugung entsteht, man sei ein einsamer Streiter gegen einen vermeintlich feindlichen Mainstream.

    Das scheinen viele gemeinsam zu haben (wie Sie im Folgenden dann veranschaulichen; wobei es mir schwer fällt, JL Arroganz zu unterstellen).

    Der Unterschied besteht dann nur noch in der Wahrnehmung bzw. Identifizierung des feindlichen Mainstreams.

    Scheint mir übrigens bei weitem(!) kein ‚journalist. Alleinstellungsmerkmal‘ zu sein.

    • 23. Januar 2013 um 15:33 Uhr
    • MM
  108. 115.

    Scheint mir übrigens bei weitem(!) kein ‘journalist. Alleinstellungsmerkmal’ zu sein.

    Hab ich auch nirgends geschrieben. Nur, dass es im ganzen Journalismus verbreitet ist.

    • 23. Januar 2013 um 15:34 Uhr
    • Arjen van Zuider
  109. 116.

    @ Horst

    Das sage ich Ihnen als Fachmann für das Bankenriskocontrolling.

    Das sind wir aber beruhigt.

    • 23. Januar 2013 um 15:34 Uhr
    • MRX
  110. 117.

    Korrektur #104 – „@ HJS – Danke, hat das Ihnen gutgetan.“

  111. 118.

    @MRX

    Nø, aber es ist einer der Gründe dafür, dass Linke über R. noch heftiger hämen als über andere FDP-Politiker.

    Noch nie von gehört, ich glaube, die hämen bei ihm besonders dolle, weil es etwas her ist, das jemand mit F ast D rei P rozent tatsächlich ernst gemacht hat.

    Die halten das, im Journalistensprech, für eine Steilvorlage. Mir persönlich ist diese Entheimatung des Liberalismus in D mittlerweile unheimlich. Sie ist aber auf keinen Fall von außen aufgezwungen.

    Das gilt für die Spätaussiedler, aber nicht für normale Zuwanderer aus Osteuropa.

    Ich weiß, aber Ausländerfeinden wird nicht ohne Grund die Neigung zum Differenzieren abgesprochen. Die Öffnung für Spätaussiedler unter Kohl fiel ja zeitlich einigermaßen mit der Änderung des Asylparagraphen zusammen. Ich weiß nicht, ob es das Wort „Zwangsgermanisierung“ schon gab, aber es dürfte die Vorwurfshaltung einiger damals gut beschreiben.

    Das kenne ich z.b. aus meinem Umfeld durch den Umgang mit einer ethnisch russischen Lehramtskandidatin. Speziell was Polen angeht spielt sowohl bei Altlinken im Westen als auch bei SEDlern im Osten das Motiv “die Polacken haben uns den Sozialismus kaputt gemacht” mit.

    Das sind dann aber schon sehr Altlinke bzw. Freaks von der WASG. So eine Haltung habe ich persönlich noch kein einziges mal erlebt. Und SED-Nostalgiker werden sie heute eher in einem Landesverband der CDU als einem der SPD vorfinden. Abgesehen von der „LINKEN“ natürlich. Aber da sind die Fronten ziemlich konfus.

    • 23. Januar 2013 um 15:38 Uhr
    • Boothby
  112. 119.

    Hab ich auch nirgends geschrieben.

    Pardon falls das so ankam. Es war auch nicht meine Absicht, zu insinuieren, dass Sie das geschrieben hätten.

    Nur, dass es im ganzen Journalismus verbreitet ist.

    Ein durchaus ernstzunehmender, Sorge bereitender Befund.

    • 23. Januar 2013 um 15:41 Uhr
    • MM
  113. 120.

    @ By

    Die Öffnung für Spätaussiedler unter Kohl fiel ja zeitlich einigermaßen mit der Änderung des Asylparagraphen zusammen.

    Quatsch. Der Rechtsanspruch hat immer bestanden, nur stiegen die Zahlen wg. der Auflösung des Ostblocks bzw. der verschärften Repression in Rumänien Ende der 1980er Jahre dramatisch an.

    • 23. Januar 2013 um 15:42 Uhr
    • MRX
  114. 121.

    btw: Der Einzige, der hier auf diesem Blog immer wieder explizit auf Röslers vietnamesische Herkunft angespielt hat, wenn er ihn kritisiert hat, war Cem Gülay.

    • 23. Januar 2013 um 15:43 Uhr
    • Arjen van Zuider
  115. 122.

    Was ist mit Cem Gülay los? Muss man sich Sorgen machen?

  116. 123.

    @Publicola

    Der Gülay ist stinkig, weil die Kartoffel was über verfolgte Christen in der Türkei schreibt, nichts über verfolgte Aleviten, gar Mörder schützt. Der gründet gerade die alevitische Resistance und kommt sobald nicht wieder.

    • 23. Januar 2013 um 15:54 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  117. 124.

    Tja Herr Lau, auch hier :)

    Da sind sie schon Megafreundlich gegenüber den Völkerrechtsverbrechen Israels, wollen keine Bestrafung dafür, und müssen sich dennoch Quasiantisemitismus von unseren Logikversagenden Chefrassisten unterstellen lassen.

    Broder sollen Sie lesen, als ob der außer Trottelfängerei und stilloser Verleumdung irgendwas sachliches zu bieten hätte. Spricht schon für sich, diese Armseligkeit, überhaupt auf den Gedanken zu kommen, dass Broder was Interessantes sagen würde.

    So isses das Leben. Wenn Rassisten nach Quälerei rufen, spielen die Gesetze Deutschlands keine Rolle. Alles Antisemiten oder Abbittejuden, wenn die Israelischen Rassisten nicht gewähren wollen, weiter Völkerrechtsverbrechen zu begehen.

    Die hörige Leidenschaft vieler ihrer Blogteilnehmer, jedwege noch so dumme Propaganda rauszuschreien, um Untermenschen- und Herrenmenschenideologie zwecks Befriedigung eines Zwergenselbstbewusstseins zu verbreiten, ist schon nicht uninteressant. Sie ähnelt einer Sado Maso Beziehung, in der sich der Hörige nicht dagegen wehren kann, sich zum Idioten zu stempeln, indem er Fakten leugnen muss, um Fiktion für sich glaubhaft verkaufen zu wollen.

    Machen Sie sich aber keine Sorgen. Sie sind ganz auf der Mainstreamwelle, was die Unterstützung Deutschlands bei der Apartheidsbesatzung und dem Menschenrechtsraub an Palästinensern betrifft. Aus Solidarität Dulden Sie deren Verbrechen genauso, wie es manch einer hier im Mikrokosmos ebenso mit seiner Solidarität tut. Ob es das Frauenprügeln oder eine Zwangsverheiratung ist. Was scheren uns schon Gesetze und das Rome Statut, wenn es darum geht, solidarisch zu sein. Haben sich die Schläger vom Alexanderplatz bestimmt genauso gedacht, bis die Realität der tatsächlich ausgeübten Gewalt auch die Solidarität überwunden hat.

    • 23. Januar 2013 um 16:00 Uhr
    • Erol Bulut
  118. 125.

    OT – Europa – Ein Gespräch mit dem einstigen Präsidentenberater Jacques Attali
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/im-gespraech-jacques-attali-fuer-ein-neues-europa-12031860.html

  119. 126.

    @ Horst

    Sie ähnelt einer Sado Maso Beziehung,

    Neues Hobby?

    • 23. Januar 2013 um 16:07 Uhr
    • MRX
  120. 127.

    @MRX

    Quatsch. Der Rechtsanspruch hat immer bestanden

    Von generellen Rechtsanspruch war hier aber nicht die Rede. Es bestand sehr wohl die Frage, ob man Einreisen erschweren solle oder nicht, und es gab das klare politische Bekenntnis, Aussiedlung möglichst zu erlauben. Eingliederungshilfen, Vertreibungsdrucknachweis, Wohnortzuweisung sowie schließlich der Sprachkenntnisnachweis wurden aber wiederholt angepasst sowie die Einreise Kontingentiert. Zudem wurden Hilfen in Russland organisiert (mit dem Zweck, zum Bleiben anzuregen).

    http://books.google.de/books?id=Ddq3m69vyHIC&pg=PA26&lpg=PA26&dq=anerkennung+sp%C3%A4taussiedler+kohl&source=bl&ots=kZp4d8mJ0c&sig=jc6UlSQqKY3fbG4ixW3y0JEkf-g&hl=de&sa=X&ei=AP3_UNayG8nKtAb98IG4CQ&ved=0CEkQ6AEwAw#v=onepage&q=anerkennung%20sp%C3%A4taussiedler%20kohl&f=false

    K 2.5.

    (Nein, das Buch sowie die Details waren mir damals nicht bewußt, die Debatte aber schon)

    • 23. Januar 2013 um 16:23 Uhr
    • Boothby
  121. 128.

    @Riexsüß

    Meinen Sie mit „Wir“ jene, die in Mathe und Logik Vollversager sind?

    Jene Superdenker, deren intellektuielle Selbstachtung so erbärmlich ist, dass sie die „Rechenkünste“ einer Foroutan verspotten, ohne eine einzige Rechnung von Ihr widerlegen zu können. Jene Charakterlosigkeit, die mit dem Spott weiter macht, obwohl die Dummheit des Spotts, dem Unvermögen auch nur eine einzige Aussage aus dem von ihr zu Sarrazin veröffentlichten Dokument zu entwerten. Jene Superdenker, die Vertrottelt dann immer auf einen Artikel in der FAZ verweisen, der ebenfalls unfähig ist, Zahlen zu verarbeiten?

    Da bin ich ja voll beruhigt!

    Im Übrigen, das, was Ausschwitz ermöglicht hat, war und ist nicht der Hass gegen einzelne Menschen, die verlogen und heuchlerisch waren, sondern die Bereitschaft Gewalt in einer Herrenmenschen und Untermenschenideologie zu tolerieren oder herbeizusehnen. Und wer hier eine Untermenschenideologie verfolgt, und wer hier für Gewalt gegen Untermenschen plädiert, wenn die sich auch nach 40 Jahren mit ihrer Untermenschenrolle nicht zufrieden geben wollen, ist mehr als transparent.

    Es ist schon sehr selbstredend, wenn man die Kritik an Herrenmenschenapologeten wie Broder, der die Palästinenser auch als ewige Untermenschen zu etablieren bewirbt, als Grund für Ausschwitz zu nennen. Nur eine kranke Wahrnehmung kann da verhindern, das da das Prinzip nicht stimmen kann. Oder gnadenlose Schwäche im logischen kombinieren. Da werden Sie ja nicht müde nachzulegen :)))))

    • 23. Januar 2013 um 16:26 Uhr
    • Erol Bulut
  122. 129.

    112
    @P
    „MIr persönlich z.B. fällt es schwer, beim Lesen von Broder’schen Stellungnahmen in Jubelschreie über seine sprachlich, stilistisch sowie inhaltlich angemessene analytische Kompetenz auszubrechen.

    Offenbar ist allerdings nach Aly’scher Lesart eine derartige Einstellung definitiv gleichbedeutend mit Willen und Absicht, die Auschwitz-Gasöfen zu re-installieren, um die Vernichtung von Juden wiederaufzunehmen und fortzuführen.

    Das macht nachdenklich.“

    … und mündet vielleicht in Protest?

    Ich bin wohl inzwischen in dem Alter, wo man einen „Schlag aus dem Leben“ auch zweimal erzählen kann. Folgendes habe ich bei passender Gelegenheit schon mal irgendwo im Netz berichtet, hier scheint es mir wieder zu passen.

    In Köln, wo ich im selben Jahr wie Broder an der selben Uni mein Studium begonnen (und abgeschlossen! :) ) habe, hatte ich im wildbewegten 3. Semester einen „Verehrer“, den ich abends im Café de Paris traf, wo man in schummriger Atmosphäre tanzte, Musik hörte, etwas trank, rauchte (!), sich unterhielt und gelegentlich dumm rumstand.
    Ich unterhielt mich gern mit R., weil das auf englisch geschah: er war in England aufgewachsen und zur Schule gegangen, weil seine Eltern als Juden vor den Nazis nach London geflohen und inzwischen wieder nach Düsseldorf zurückgekehrt waren.
    Irgendwann wurde es dann schwierig, weil er sich nicht nur mit mir unterhalten wollte. Er bat mich zu einem nächtlichen Spaziergang um’s Karrée und ich eierte mit ausweichenden Antworten um seine drängenden Fragen, die dann in der einen leicht vorwurfsvollen gipfelten:
    „Is it because I’m Jewish?“

    Nein, das war’s gewiß nicht. Ich hatte auch immer eher Phasen von Semiphilie – auch zu der Zeit, in der ich einen sehr geschätzten jüdischen Professor hatte, der aus den USA zurück nach Deutschland gekommen war.
    Nein, es war etwas ganz anderes und es war ganz simpel: ich war 1,69 und mit Kleidergröße 36 oder 38 gewiß kein Koloss, aber neben ihm, einem zierlichen jungen Mann von maximal 1,65 kam ich mir monströs und ungeschlacht vor, was höchstens beim Tanzen auf Abstand tolerierbar war.
    Ich muß gestehen, daß ich mit 20 noch nicht ausschließlich auf die inneren Werte des jungen Mannes achtete – kleiner als ich ging gar nicht!
    Ich hab’s ihm nicht gesagt, ich hab‘ nur einige hilflose und ausweichende Worte um das herum gemacht, was doch so offensichtlich war: ich hatte mich gern mit ihm unterhalten, aber ich war nicht verliebt in ihn – und er war definitiv nach meinem Kriterienkatalog zu klein für mich!

    Wie mir auch Broder in der letzten Zeit zunehmend(!) zu schrumpfen scheint.

  123. 130.

    @P

    <i<Was ist mit Cem Gülay los? Muss man sich Sorgen machen?

    Ich meine, da gab es eine recht pathetische Verabschiedungszeremonie. Allerdings geht man dann ja nicht davon aus, das der das tatsächlich durchzieht.

    • 23. Januar 2013 um 16:27 Uhr
    • Boothby
  124. 131.

    Jene Superdenker, deren intellektuielle Selbstachtung so erbärmlich ist, dass sie die “Rechenkünste” einer Foroutan verspotten, ohne eine einzige Rechnung von Ihr widerlegen zu können.

    Glaubensinhalte lassen sich nicht widerlegen.

    • 23. Januar 2013 um 16:31 Uhr
    • Mamas Liebling
  125. 132.

    @Riexi

    Nicht ich bin es, der sich als Trottel verkauft, auch wenn sich eine horde derer sich auf die Schulter klopfend das einreden mag.

    Allerdings ist auch ein Fünkchen wahrheit dran. So wie es mir Spaß macht, ihr Äffchengehabe zu honorieren, wenn Sie immer wieder vorgeführt werden wollen, kann man schon eine Sado-Maso Nummer assozieren.

    Ist halt ein blödes Schicksal, wenn man intellektuell genötigt ist, einen Broder zu preisen.

    • 23. Januar 2013 um 16:31 Uhr
    • Erol Bulut
  126. 133.

    @karola

    „Kleidergröße 36 oder 38″

    Schreiben Sie nicht drum herum. Wieviel haben Sie gewogen?

    Und wieviel wiegen Sie jetzt?

    • 23. Januar 2013 um 16:36 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  127. 134.

    @Liebling

    Sie sind ein Süßer. Das ist genauso niedlich wie Ihr Kommentar, dass Israel Gaza nicht abriegeln würde, weil es ja die Tunnel geben würde.

    Aber wenn Sie mir zum Ausdruck bringen wollten, dass Sie genauso wie die anderen Logikversager unfähig sind, die ausführlichen Darstellungen und Rechnungen in dem HEYMAT Dokument auch nur in einem einzigen Punkt zu widerlegen, das ist gelungen.

    Ja der Glaube, den lassen Sie sich nicht nehmen, auch wenn Sie noch so wenig Ahnung davon haben, wovon ich überhaupt rede.

    (und bitte verschont mich mit dem Verweis auf diesen FAZ Trottel, der keinen Unterschied zwischen 9 % und 40 % erkennen kann und sonst darüber hinaus für seine dumme Pseudoanalyse keine Belege nennen kann, obwohl alles so schön und übersichtlich vorgerechnet wurde. Das hilft nur Idioten sich einzureden, dass deren Glaube Substanz hätte)

    • 23. Januar 2013 um 16:40 Uhr
    • Erol Bulut
  128. 135.

    @SoC
    Vorweg: ich hab‘ schwere Knochen! :)
    Ich bekam als Kind immer Calcipot.

    Tun Sie 2 bis 3 Kleidergrößen und 15 bis 20 kg drauf.
    Gewachsen bin ich leider nicht mehr – aber es ist alles noch wohl proportioniert.

    Großes Blogger-Ehrenwort!

  129. 136.

    @ AvZ: Bulut wird nahezu immer gelöscht (manchmal sehe ich es vielleicht nicht, aber sonst: weg damit). Riexinger wird eigentlich nie zensiert. Ich rege mich auf, denke: Idiot, und dann antworte ich doch wieder.
    Uff, ich bin kein einsamer Linker im rechten Internet. Ich bin auch nicht mal „gegen rechts“, nur gegen die Infektion anständigen Konservatismus mit extremen Positionen.
    Die implizite Übernahme antizionistischer Klischees? Sorry, aber das akzeptiere ich nicht. Sie können ja anderer Meinung sein, aber ich argumentiere von der Position aus, dass der Zionismus auch gegen diejenigen verteidigt werden muss, die ihn von innen her kaputt machen. Sie finden meine Position in diesem Essay von Gadi Taub wieder, den ich seinerzeit für die ZEIT in Auftrag gegeben habe: http://www.zeit.de/2004/23/Israel_Essay
    Der Zionismus ist die Lösung, auch für die Palästinenser, wenn Sie wissen, was ich meine.

    • 23. Januar 2013 um 16:48 Uhr
    • Jörg Lau
    • 23. Januar 2013 um 17:04 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  130. 138.

    @ JL

    „22.04.2008 – 04:27 Uhr“

    2004 oder 2008 ?

  131. 139.

    @ Holm: 2004 im Print (Politik) erschienen, wahrscheinlich 2008 online gestellt.

    • 23. Januar 2013 um 17:25 Uhr
    • Jörg Lau
  132. 140.

    @ Jörg Lau

    Danke für Ihren Hinweis. Plausibel:

    Zwei Absätze in: „Aus der ZEIT 23/2004″

    hxxp://www.zeit.de/politik/Vorabmeldungen/23

    Der Aufsatz von Gadi Taub wird noch vor 2008 verhandelt in:

    http://blog.zeit.de/joerglau/2007/03/15/zionisten-mussen-gegen-die-siedler-sein_376

    „Ein erhellender Aufsatz des israelischen Intellektuellen Gadi Taub über das Missverständnis, dass Siedlungen im Westjordanland mit den Prinzipien des Zionismus zu vereinbaren seien.“ (Nur drei Kommentare)

    Zwei Absätze werden zitiert; Taubs blog ist als Link angegebenen:

    hxxp://www.gaditaub.com/eblog/

    Darin per google: anzitiert identifizierbar auf page 3; von dort Verweis auf einen konservativen arabisch-stämmigen Briten:

    „The equation is, however, false. Because Zionism and settlements are in sharp opposition to each other. From its inception Zionism was not about redeeming land, it was about the right of all peoples to self-determination… (read the full piece on Ali Miraj’s – a British Muslim memeber of the conservative party – blog, here).“

    hxxp://www.gaditaub.com/eblog/page/3/

    „here“ dann: ohne Bezug:

    hxxp://www.al-miraj.com/ bzw. hxxp://www.almiraj.com/ (Nirvana)

    Fundstelle vom letzten bei Ihnen zitierten Satz nur noch rückverweisend zum ZEIT:

    hxxps://www.google.com/#hl=de&safe=off&tbo=d&output=search&sclient=psy-ab&q=%22And+making+Israel%E2%80%99s+hold+on+them+permanent+is+one+of+the+gravest+dangers%22&oq=%22And+making+Israel%E2%80%99s+hold+on+them+permanent+is+one+of+the+gravest+dangers%22&gs_l=hp.3…2398.3991.1.4602.3.3.0.0.0.0.85.223.3.3.0…0.0…1c.1.hNDrzGKl0Aw&psj=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&bvm=bv.41248874,d.Yms&fp=fe8de8029ca6fee8&biw=1120&bih=604

    Das englische Original des von Ihnen als Ihre Position ausgewiesenen Textes:

    „Sie finden meine Position in diesem Essay von Gadi Taub wieder, den ich seinerzeit für die ZEIT in Auftrag gegeben habe …. Der Zionismus ist die Lösung, auch für die Palästinenser, wenn Sie wissen, was ich meine.“

    ist nicht mehr aufzufinden.

    Taub später noch bei der ZEIT:

    hxxp://www.zeit.de/2010/40/P-Op-ed-Israel-Siedler/komplettansicht

    „Israel braucht kein Land, sondern Freiheit“

  133. 141.

    @Herr Lau

    „Bulut wird gelöscht“

    Sehr verständlich, wenn die sachliche Analyse eher das eigene Meinungsbild stört, welches als so substantiell gewähnt wird.

    Nette Darstellung von Gadi Taub, allerdings meilenweit an den Realitäten vorbei an der Israelischen Propaganda orientiert, der Sie auch so oft anhängen, und die Ahnungslosigkeit begründet, wenn Israel nur mit dem fortsetzt, was es seit Jahrzehnten praktiziert.

    Zum Beispiel zu der Darstellung von Camp David:

    Anders wäre kaum zu erklären, warum er Ehud Baraks Angebot von Camp David ausschlug und auch das Clinton-Papier ablehnte, das den Palästinensern so gut wie alles zugestand, was eine Vereinbarung ihnen nur zugestehen konnte. Arafat lehnte nicht nur ab, er forderte obendrein für die Flüchtlinge von 1948 ein Rückkehrrecht in das Israel innerhalb der „Grünen Linie“.

    schreibt die Frau, dessen Analyse sie preisen.

    Drei beteiligte israelische Politiker relativieren die von Propaganda geprägte Wahrnehmung:

    www .monde-diplomatique. de/pm/.search?ik=1&mode=erw&tid=2002%2F02%2F15%2Fa0060&start=33&ListView=0&sort=3&tx=camp+david&qu=MONDE

    oder ausführlicher analysiert:

    www. monde-diplomatique. de/pm/.search?ik=1&mode=erw&tid=2002%2F07%2F12%2Fa0074&start=29&ListView=0&sort=3&tx=camp+david&qu=MONDE

    Ein Problem der Wahrnehmung des Konfliktes des Nahostkonflikts besteht darin, dass man gar nicht mehr damit nachkommt, die irrationalen Propagandarealitäten zu justieren, der sie auch anhängen.

    Aber schnell Herr Lau, zensieren, das muss wech :)))))))

    Sie müssen sich ja einreden können, dass Anstand Sie dabei leitet, wenn Sie Konsequenzen für Völkerrechtsverbrechen ablehnen und für UN Verstöße je nach Feindbild Sanktionen fordern.

    Schnell, jetzt aber wech damit :)))))))))))))))))))))))

    • 23. Januar 2013 um 18:06 Uhr
    • Erol Bulut
  134. 142.

    @NN

    „Als ob jeder Teilnehmer am Finanzmarkt Finanzprodukte gekauft und/oder verkauft hätte, die er nicht kapiert hat.“

    Ich würde das eher umgekehrt formulieren, insbesondere auf Banken bezogen – Bei den Banken hat im wesentlichen keiner begriffen, was er da anhäufte.

    @ FSML

    Dem würde ich gar nicht grundsätzlich widersprechen. Wer die besagten Immobilien-Verbriefungen bzw. weitere Ableitungen nicht selber entwickelt hat, hat sich meistens auf die Rating-Agenturen verlassen oder sich, wenn ihm doch etwas schwante, gesagt, „Nagut, wir halten den Mist ja nicht selber, sondern vertreiben ihn.“

    Ein Freund von mir, der finanzmathematisch beschlagen ist, meint, dass er eine ganze Weile bräuchte, um einige der Papiere, die sich als äußerst verhängnisvoll erwiesen haben, zu verstehen. Und auch bei Bänkern ist es ja nicht anders als mit anderen Verkäufern: Man muss das Produkt, was man verkauft, nicht verstehen, um es zu verkaufen. (Wobei es natürlich auch Käufer/Investoren außerhalb des Bankgewerbes gegeben hat, die hätten wissen können, was sie da gekauft haben.)

    Mein Punkt war allerdings der, dass noch nicht mal sämtliche Banken, zumindest nicht im größeren Umfang, den Käse gehalten und vertrieben haben. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte sich etwa der große Branchen-Buhmann Deutsche Bank einige Zeit vor dem Crash aus diesem Geschäft weitgehend zurückgezogen.

    • 23. Januar 2013 um 18:45 Uhr
    • N. Neumann
  135. 143.

    Zu Götz Aly,

    das Diktum Wer Broder Scheiße findet, bereitet Auschwitz vor enthält natürlich viel Judenkancks, aber auch einen nachvollziehbaren psychologischen Kern, nämlich die Neidlogik, die Aly beim Holocaust am Werk sieht. M.a.W. Wer Broder Scheiße findet, weil er ihn beneidet, der bereitet Auschwitz vor.

    Das Problem ist natürlich, das es schwer von Außen feststellbar ist, warum z.B. Boothby Broder Scheiße findet. Schon möglich, dass Boothby Broder Scheiße findet, weil Broder Augstein ans Bein pinkelt und Boothby jedem beispringt, dessen Herz links schlägt und dessen Bein bepinkelt wird.

    Das ist zwar auch nicht sehr clever, aber es bereitet Auschwitz nicht unmittelbar vor.

    • 23. Januar 2013 um 18:50 Uhr
    • Saki
  136. 144.

    @Holum

    Und mal für die Dummen. Das soll jetzt heißen? Die Taube is’n Abbitejude oder was?

    • 23. Januar 2013 um 19:01 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  137. 145.

    Nebenbei: Kürzlich wurde ich hier für meine etwas überspitzte und etwas konstruierte Frage
    „Was haben die bevorstehenden Wahlen in Niedersachsen mit den bevorstehenden Wahlen in Israel zu tun?“
    bei den Ohren genommen.
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/12/13/syriens-endspiel-hat-begonnen_5819/comment-page-220#comments
    Heute wird die Frage noch ein wenig weniger abwegig.

  138. 146.

    „Dem Ortsverbandsvorsitzenden der SP, Mustafa Tüten zufolge, seien die Deutschen Schuld an der türkischen Niederlage im Ersten Weltkrieg. … Die örtlichen türkischen Behörden seien bestrebt, die NATO-Soldaten möglichst aus dem Blickfeld der Einheimischen zu bringen. … Nicht die Türkei wolle man schützen, sondern Israel, so die türkische Hürriyet.“

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/01/466663/nato-mission-in-der-tuerkei-darum-sind-muslime-dagegen/

    Man lernt nie aus.

  139. 147.

    137
    @SoC
    „Haut das so ungefähr hin?“

    Nicht so ganz: ich bin nicht blau- ich bin grünäugig. :)

    Jetzt aber Schluß, sonst werden wir beide noch hier gelöscht! :)

  140. 148.

    143
    @Saki
    „Wer Broder Scheiße findet, weil er ihn beneidet, der bereitet Auschwitz vor.“

    Worum genau könnte man denn Broder neiden?

  141. 149.

    @Neumann,

    Die Krise von 2008 mit den CDOs (Collateralized Debt Obligations) und den CDS (Credit Default Swaps) war aus meiner Sicht vor allem eine amerikanische Krise, die durch das Platzen einer US Immobilienblase hervorgerufen wurde. Es waren dabei eher amerikanische Banken betroffen, wobei ich glaube, dass CDOs und CDS vor allem von Banken gehalten wurden, wenn auch nicht von der Deutschen.

    Die jetztige Euro-Krise hat meines Erachtens damit wenig bis gar nichts zu tun. Wir erleben viel eher die Folgen des platzens einer Staatsanleihenblase. Die Ironie dabei ist der Umstand, dass Staatsanleihen nicht unbedingt als hochspekulativ galten.

    Vielleicht liegt das daran, dass der Staat per Gesetz definiert, dass Staatsanleihen sicher sind und z.B. Lebensversicherungen, mündelsicheren Fonds oder Riesterverrentenern vorschreibt, einen hohen Anteil Staatsanleihen im Portfolio vorzuhalten.

    • 23. Januar 2013 um 19:07 Uhr
    • Saki
  142. 150.

    @karola

    Ich kann Sie zwar nicht ausstehen, aber Ihr Humor gefällt mir.

    • 23. Januar 2013 um 19:11 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  143. 151.

    Die jetztige Euro-Krise hat meines Erachtens damit wenig bis gar nichts zu tun.

    @ Saki

    Ich habe weder das Gegenteil gesagt, noch suggeriert.

    • 23. Januar 2013 um 19:12 Uhr
    • N. Neumann
  144. 152.

    150
    SoC
    dito! :)

  145. 153.

    Saudi Wahhabien leert seinen Todeszellentrakt für den Heiligen Krieg gegen Assad:

    http://www.thecommentator.com/article/2507/reports_saudi_commutes_sentences_of_death_row_inmates_who_agree_to_fight_jihad_in_syria

    • 23. Januar 2013 um 19:23 Uhr
    • Serious Black
  146. 154.

    @ SB

    Das passt ja prima.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/01/466528/syrien-konflikt-assad-will-guerilla-krieg-fuehren/

    Pakistan bekommt eine wertvolle Freundschaft gekündigt:

    „Warum aber ist die Masse der Pakistaner nicht in der Lage, das Joch dieser zynischen Elite abzuschütteln? Warum kann es nicht ins Zentrum der Geschehnisse rücken und sie vorantreiben? Weil Generäle, Großgrundbesitzer und Mullahs – das Dreigestirn der pakistanischen Macht – es bis zur Perfektion verstehen militärischen Krisen (Indien), religiösen Extremismus und feudale Abhängigkeiten zum eigenen Nutzen einzusetzen.“

    hxxp://blog.zeit.de/ladurnerulrich/2013/01/23/die-simulierte-revolution/

    Und AJE verweist mit Blick auf Eritrea darauf, dass es auf dem Weg nach Somalia noch eine ‚Nordkoreanische‘ Zwischenstation gibt.

    Umso schlimmer, dass der von Herrn Lau in Auftrag gegebene wegweisende friedenspolitische Essay #140 leider – außer auf deutsch und bei der ZEIT – unauffindbar bleibt.

  147. 155.

    @Saki

    Das Problem ist natürlich, das es schwer von Außen feststellbar ist, warum z.B. Boothby Broder Scheiße findet.

    Jenau, es könnte ja sein, das der Boothby doch aus Neid…

    Schon möglich, dass Boothby Broder Scheiße findet, weil Broder Augstein ans Bein pinkelt und Boothby jedem beispringt, dessen Herz links schlägt und dessen Bein bepinkelt wird.

    Nö, für eine Vorwurfhaltung, A. hätte sich gut bei der Gestapo gemacht, musste die Lobotomie wohl mit einem Fauskeil durchgeführt werden, mit Pinkeln hat das nix mehr zu tun,allenfalls mit dem Versuch.

    Nun fand ich Broder zwar schon vorher scheiße, er war andererseits aber vorher auch nicht schlauer.

    Das ist zwar auch nicht sehr clever, aber es bereitet Auschwitz nicht unmittelbar vor.

    Wie generös. Und was ist mit mittelbar, es wird sich doch was finden lassen?

    • 23. Januar 2013 um 20:05 Uhr
    • Boothby
  148. 156.

    „Geschieht dem Beneideten ein Missgeschick, bekommt er Schläge ab – wie 2003 Michel Friedman oder jetzt Henryk M. Broder – aalt sich der Neider in Schadenfreude und zischt: Geschieht ihm ganz recht! Auch diese Haltung ermöglichte Auschwitz. Das Wort Schadenfreude gibt es nur im Deutschen – und Neid ist die einzige der sieben Todsünden, die keinen Spaß, sondern hässlich macht.“

    Das Stimmt einfach. Die Vernichtung dem verfehlt-begehrten anzuwünschen …
    … genau das ist deutsch. Andere morden eher anders.

    Integration allerdings hat hier ihre Chancen !

    http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-eichmanns–erben,10808020,21521806.html

  149. 157.

    Boothby

    A. hätte sich gut bei der Gestapo gemacht,

    Ist der NKWD besser?

    Alys Satz ist natürlich absurd, aber Broders Antisemitismusvorwürfe sind es meistens nicht. Auch wenn Augstein kein Antisemit ist, werden seine Einlassungen zu Israel nicht schlauer oder sinnvoller.

    • 23. Januar 2013 um 20:47 Uhr
    • Saki
  150. 158.

    Kaputt machen, was man nicht erlangen kann, genau hier …

    „Die junge Hildenerin Reyhan C. wurde am 29. Dezember mit Schwefelsäure übergossen und dabei schwer an einem Auge sowie am übrigen Körper verletzt. Die Täter: ihr Ex-Freund Serhat K. (22) und dessen Bekannter Alan (18), beide aus Langenfeld.

    Serhat hat gestanden, Alan mit der Tat beauftragt zu haben. Denn der 22-Jährige durfte sich laut Gerichtsurteil nicht mehr seiner Ex-Freundin nähern. Bereits mehrfach hatte er die 20-Jährige bedroht, ihr aufgelauert und sie geschlagen, nachdem sie mit ihm Schluss gemacht hatte. Wie sein Opfer stammt Serhat aus einer türkischen Zuwandererfamilie, Alan hat syrische Wurzeln. …

    Säuretaten seien bislang eher aus Ländern des Mittleren Ostens bekannt. Und obwohl nun mitten in der Itterstadt … ein Säureattentat verübt wurde, herrscht hier das große Schweigen. …

    „Er hätte sie doch nur schlagen und nicht gleich mit Säure übergießen müssen“, bekommt man da zu hören. Oder: „Einige sagen, sie hätte es verdient.“ …

    Solche Antworten werfen in der Tat die Frage auf, inwiefern die Integration bestimmter Zuwanderergruppen erfolgreich ist.“

    http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/langenfeld/nachrichten/das-grosse-schweigen-nach-dem-saeure-anschlag-1.3144640

    … liegen die Chancen, bei der Integration an etwas anzuknüpfen, mit dem man etwas anfangen kann. Man könnte fast von Assimilation sprechen.

  151. 159.

    Das Stimmt einfach. Die Vernichtung dem verfehlt-begehrten anzuwünschen … genau das ist deutsch. Andere morden eher anders.
    @ By

    Tja, By, mit Ihrem unverzeihlich schlimmen Vorbehalt gegenüber Broder und Ihrem daraus sich unerbittlich ergebenden Mörderdasein werden Sie wohl halt ab jetzt leben müssen – welch ein Preis für Ihre unbedachte, unverständliche Einstellung?

    http://www.youtube.com/watch?v=Hh7s3_Ytb-w

  152. 160.

    @ Publicola

    Sie setzen Vorbehalte mit mit dem Komplex der „Schadenfreude“ in eins.

    Andere arbeiten da exakter.

    „die keinen Spaß, sondern hässlich macht.”“

    Passt, wie die Säure ins Gesicht.

  153. 161.

    Sie setzen Vorbehalte mit mit dem Komplex der “Schadenfreude” in eins.

    1 – @ TH – O.K. Geschenkt. Danke.

    2 – @ By – Tja, By, mit Ihrer unverzeihlich schlimmen Schadenfreude über Broder’s Analysen und Ihrem daraus sich unerbittlich ergebenden Mörderdasein werden Sie wohl halt ab jetzt leben müssen – welch ein Preis für Ihre unbedachte, unverständliche Einstellung?

    http://www.youtube.com/watch?v=Hh7s3_Ytb-w

  154. 162.

    156/8
    Thomas Holm, da komm‘ ich Ihnen aber nicht hinterher!

    Der Neid ist vermutlich so alt wie die Menschheit – mythologisch gefaßt in Kain und Abel, in dauernde Worte gefaßt von Shakespeare:
    „He hath a daily beauty in his life that makes me ugly.“
    So erklärt er Iagos Vernichtungswillen gegenüber Othello.

    Aber nicht jede Kritik an jeder Person entspringt dieser Emotion!
    Das ist doch absurd!
    Und daß jemanden eine gewisse Genugtuung erfüllt, wenn jemand, den er oder sie schon lange als kritikwürdig ansieht, nun doch einmal auf irgendeine Weise zur Rechenschaft gezogen wird, dann würde ich das nicht „Schadenfreude“ nennen, sondern eben „Genugtuung“ darüber, daß das geschehen ist, was der Beobachter als gerecht empfindet.

    Daß es in anderen Sprachen keine Entsprechung für das Wort „Schadenfreude“ geben soll, bezweifle ich erst einmal – mehr noch, daß es deswegen die Emotion woanders nicht geben könnte.
    Klassische Schadenfreude drückt für mich aus: jemand hopst auf einem Bootssteg herum und fällt in voller Ausgehmontur ins Wasser – und dessen Verlobte prustet lachend los, weil es so komisch aussieht.
    (Die Ver- und dann Entlobte war meine Großmutter, die dadurch mit ein wenig Verspätung und mit jemand anders den Bund der Ehe schloß.)

    Natürlich gibt es Übles jeder Art bei Deutschen, aber das hier geht mir ein bißchen weit:
    „Das Stimmt einfach. Die Vernichtung dem verfehlt-begehrten anzuwünschen …
    … genau das ist deutsch.“

    PS Haben Sie noch weitere Assimilationsvorschläge auf dieser Stufe auf Lager?

  155. 164.

    @NN

    Wenn ich mich richtig erinnere, hatte sich etwa der große Branchen-Buhmann Deutsche Bank einige Zeit vor dem Crash aus diesem Geschäft weitgehend zurückgezogen.

    Die einen haben’s früher gemerkt, die andern später, die meisten zu spät, und dann war’s auf den Büchern. Wie Blei.

    • 23. Januar 2013 um 21:46 Uhr
    • Mamas Liebling
  156. 165.

    @jl

    ist schon interssant, welches rechts-links gedönse ihr beitrag in ihrem blog auslöst.

    ich finds für mich gut, dass ich hier viele informationen aus unterschiedlicher perspektive bekomme. um das alles selbst zusammenzutragen fehlt mir einfach die zeit. daher dank an alle, die hier aktiv mitmachen.

    ab und an genieße ich auch den striptease, der hier im forum manchmal geboten wird

    http://www.youtube.com/watch?v=Z5LJ1p5xQYM

  157. 166.

    @ karolachristiane

    Lauernde Missgunst auf das einschlägige Geschicke einen bestimmten glücklicheren achiever – wohl gemerkt in einer Angelegenheit, in der man sich selbst zur Ersten Geige berufen fühlt – ist etwas anderes als die visual gags von:

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Laurel_and_Hardy:_Style_of_comedy_and_characterizations

    „in anderen Sprachen keine Entsprechung für das Wort “Schadenfreude” geben soll, bezweifle ich erst einmal“

    „This word is used as a loanword from German, and is also borrowed in some other languages. … An English expression with a similar meaning is „Roman holiday“, a metaphor taken from the poem Childe Harold’s Pilgrimage by George Gordon, Lord Byron, where a gladiator in Ancient Rome expects to be „butcher’d to make a Roman holiday“ while the audience would take pleasure from watching his suffering. The term suggests debauchery and disorder in addition to sadistic enjoyment.“

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Schadenfreude

    „Haben Sie noch weitere Assimilationsvorschläge auf dieser Stufe auf Lager?“

    Publicola kam mir mit #163 zuvor.

    Damit aber die Abteilung Hoffnung nicht zu kurz kommt:

    http://freeminds.blogsport.eu/2013/01/22/im-chat-dr-daniel-krause-als-linker-gegen-islamismus-ein-schwuler-lehrer-zeigt-courage/

    Und jetzt der Einwurf von Schpritti: ‚Aber fortpflanzen werden die sich nicht können …‘

    Tja, wo ist der Gülay; vielleicht ist das ja eine heiße Spur:

    hxxp://www.spiegel.de/politik/ausland/loewinnen-syriens-assad-schickt-frauen-an-die-front-a-879229.html

  158. 167.

    Lauernde Missgunst auf das: einschlägige Geschicke einen bestimmten glücklicheren achiever – wohl gemerkt in einer Angelegenheit, in der man sich selbst zur Ersten Geige berufen fühlt – TREFFEN MÖGEN, ist etwas anderes als die visual gags von:

  159. 168.

    Nach einigen Stunden und erneutem Lesen habe ich den Eindruck, ich tat Broder zuviel der Ehre an, wenn ich mich seines Artikels wegen von meinem Frühstück wieder trennen wollte.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_sprachlose_schwaetzer/

    Zunächst einmal die Überschrift „Der sprachlose Schwätzer“: das ist schon eine steile „Aussage“, die man gut unterfüttern muß, damit sie nicht wirklich als pure Beleidigung stehen bleibt.

    Im ersten Abschnitt redet Broder i.W. von sich selbst und seiner nicht existenten formalen Qualifikation zum Journalisten und verteilt schon einmal ein paar kleine Seitenhiebe in diverse Richtungen. Oben schrieb ich schon: da tritt tatsächlich m.E. der Neid zutage auf Menschen, die eben kein Bonmot kreieren müssen um ihren Studienabbruch zu überspielen.

    Im 2./3. Abschnitt versucht Broder den einleitenden Satz von Laus Artikel lächerlich zu machen, indem er bewußt die im Artikel folgenden Erläuterungen, was damit gemeint ist, ignoriert.

    Im 4. Abschnitt bleibt die Luft weiterhin dünn was konkrete Kritik angeht wie sie der Überschrift nach hätte folgen sollen. Stattdessen bläht Broder etwas auf, das jeder, der einen Blog betreibt bei jeder Gelegenheit mitgeteilt bekommt – nämlich wieviele Artikel und wieviele Kommentare da bis dato erschienen sind.
    „Das schafft die Achse in weniger als zwei Monaten.“ heißt dabei übersetzt: „Ich habe den größeren – Blog!“
    Was insofern kein Wunder ist, als bei der Achse der Ach-so-Guten mehrere Autoren schreiben.
    Verwunderlich hingegen ist, daß Broder nicht aufzufallen scheint, daß er sich mit seinem One-way-blog in einer ganz anderen Kategorie als der von Lau befindet!
    Und auch Laus Hinweis auf den Finanzier und die damit verbundenen Bedingungen für den Blog sind bei solchen „Wo stehe ich?“-Überlegungen durchaus angezeigt. Bei der AdG ist ja erkennbar, daß sie von Werbung und von Spenden lebt, sofern sie letztere aufgrund ihres Aufrufs auch erhält – wovon ich ausgehe.

    Im 5. Abschnitt zitiert Broder den Abschnitt aus Laus Artikel, der wohl auslösend dafür gewesen sein dürfte, daß er sein Artikelchen auf die Schnelle verfaßte. Da steht:
    „Das Internet ermöglicht starke Selbstselektion. Man sucht und findet nur noch seinesgleichen und klopft sich im Kreis auf die Schulter. Das ist das Problem solcher Blogs wie “Achse des Guten” und stärker noch “PI”.“
    Ich weiß nicht, ob und wie sich Broder bisher zu PI geäußert hat oder ob er den gelegentlichen Rückenwind von dort übergangen hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß ihm die räumliche Nähe zu den Schmuddelkindern von PI in diesem Satz auf’s Äußerste mißfällt.
    Wenn’s anders ist, werde ich das hier sicher erfahren.

    Der 6. Abschnitt dient i. W. der Broderschen Entfrustung angesichts eines Wortes – agonal -, das er vermutlich ebenso wie ich erst einmal googeln mußte – gekrönt mit einem Zitat aus seiner Sammlung, das fast immer paßt.

    Der 7. Abschnitt zitiert Laus Sätze zu seinem Umgang mit Kommentaren, dem Feld also, von dem Broder keine Ahnung hat. Oder hat er schon mal irgendwo erkennbar mit Bloggern in der WELT oder zuvor dem SPIEGEL diskutiert?
    E-Mails schreibt und veröffentlicht er gerne, auch die der Gegenüber – aber das ist ja wohl nicht vergleichbar.

    Der vermeintlich krönende Abschluß „Mit einem Wort: Wir sind Lau.“ ist fürchterlich unoriginell.

    Nein, über dieses Geblubber muß man sich nicht aufregen!

    Nachdem Lau nun geeschrieben hat „Warum ich blogge“, schlage ich vor, daß Broder als nächstes zum folgenden Thema schreibt:
    „Warum ich in Zukunft gelegentlich mal den Schnabel halten werde“.

  160. 169.

    TH
    Ich grolle noch.
    Zu „Schadenfreude“ offeriert dict.cc schon das ein oder andere, i.W. „spite/fulness“.
    Der couragierte schwule Lehrer tauchte auch schon an anderer Stelle auf:
    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/westliche-toleranz-verteidigen.html
    ZO hatte wahrscheinlich eben keinen Platz.

  161. 170.

    163
    @P.
    Dann wiederhole ich mich auch gerne nochmal:
    Ein Dutzend Exemplare dieser Studie bitte für die Friedrich Ebert Stiftung ordern!“

  162. 171.

    Und in der o.gen. Postille erschien vor wenigen Tagen ein lesenswerter Artikel von Klaus Rainer Röhl, „Tugendterror: 20 Jahre Politische Korrektheit“.

    Daraus:
    „Der mündige Mensch will nicht erzogen werden. Er will frei sein, wie die Vor-Bewohner unseres Landes, die unter Armin dem Cherusker dafür sorgten, dass wir nicht ein Teil des Römischen Reichs wurden und heute Deutsch sprechen dürfen und nicht eine Mischung aus Latein und örtlichen Dialekten.
    Wenn das auch vielen in Brüssel nicht gefällt: Bei uns wird Deutsch gesprochen, in Österreich und der Schweiz auch, macht mal eben 100 Millionen. Verstanden? Lernt Deutsch im Goethe-Institut oder im Internet! Das bringt Jobs. Was die deutsche Geschichte bedeutet, muss nicht jeder begreifen. Viele Deutsche wissen oft selbst nicht, was das ist, Freiheit. Freiheit von Unterdrückung von außen und Liebe zur eignen Art. Viele gute Menschen, so zum Beispiel „Zeit“-Leser und „Zeit“-Schreiber, bringen sich fast um vor Sorge um ihre Landsleute, die einfach nicht lernen wollen, was gut für sie ist. Immerzu, seit 1945, müssen sie erzogen werden. Wie erzieht man sie? Durch die politische Korrektheit. Tugendterror, wie ihn einst Robespierre am 5. Februar 1794 verkündete….
    Und die Bilanz nach 20 Jahren politischer Korrektheit? Sind wir nun korrekt genug? Keineswegs. Das Misstrauen gegen die kleinen Leute ist geblieben, die Wut über ihre „eingefleischten Vorurteile“ und die „Stammtische“. Die Enttäuschung über die trotz „Monitor“, „Fakt“, „Kontraste“, „Panorama“ und immer neuer, hoch subventionierter „Programme gegen Rechts“ schwer erziehbaren Deutschen kommt in allen Politikerreden und Talkshows zum Vorschein. Eigentlich sind wir alle unbelehrbar und unkorrekt, das ganze, von frauenfeindlichen Vorurteilen, Rassismus und Antisemitismus befallene deutsche Volk.
    Vielleicht geben die Erzieher eines Tages einfach auf und suchen sich ein anderes Volk?“
    http://www.preussische-allgemeine.de/nc/nachrichten/artikel/tugendterror-20-jahre-politische-korrektheit.html

  163. 172.

    146
    Thomas Holm

    Besuch bei Freunden halt!
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/tuerkei-patriot-proteste-bundeswehrsoldaten

    Hoffentlich treffen die deutschen Soldaten nicht auch noch auf die verurteilten und freigelassenen Todeskandidaten, die Saudi-Arabien und die Türkei angeblich nach Syrien entsandt haben.

    All hell’s let loose!

  164. 173.

    @karolachristiane: ich frage mich allen ernstes, welches pferd Sie wohl getreten hat?

    • 23. Januar 2013 um 23:28 Uhr
    • RStaunt
  165. 174.

    @ karolachristiane

    Schadenfreude. Bekanntlich gehört es unter populären Predigern zum guten Ton, Tsunamis, Vergewaltigungen, etc. einer unverzeihlich fehlerhaften Glaubensorientierung aufseiten der Opfer, oder hilfsweise: mangelhafter Glaubensfestigkeit betroffener Gemeindegeschwister zuzurechnen.

    Beim Christentum eher weniger, deswegen hapert es aber auch wohl etwas mit der Popularität.

    Wie würden Sie die Überlebensdauer eines im Zeichen von Schadenfreude abgefassten Foristenkommentars unter folgender Meldung einschätzen ?

    „Ein Selbstmordattentäter hat in einer schiitischen Moschee im Norden des Iraks mindestens 40 Menschen getötet. … während einer Trauerfeier von Angehörigen der turkmenischen Minderheit …

    Bei der Trauerfeier wurde des Schwagers des Vizevorsitzenden der Turkmenenfront des Iraks, Ali Haschem Oghlu, gedacht. Der Schwager war am Vortag in Tus Churmatu erschossen worden. …

    Am Dienstag waren bei Anschlägen rund um Bagdad 26 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Bei einer Anschlagsserie zwischen dem 15. und 17. Januar, zu der sich Al-Kaida bekannte, waren landesweit 88 Menschen getötet worden.“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/irak-moschee-attentat

    Ansatzpunkte für Schadenfreude gäbe es viele: Schiitische Halbtürken werden im Irakischen Kurdengebiet in die Luft gesprengt. Null Probleme mit der Nachbarschaft (Türkisches Außenpolitik); alle lieben jeden Türken, woimmer er auftaucht (Erdogan-Reden in Deutschland) die Muslime sind alle Geschwister, nur werden sie stets einseitig Gewalt-affin von Medien gezeichnet, die keine Ahnung von Islam haben, aber Vorurteile verbreiten wollen (Talkshow) etc.

    Hier rührt sich interessanterweise keinerlei Schadenfreude. Da müssen wir alle wohl weiter auf den nächsten Tsunami bei den Buddhisten warten.

    „All hell’s let loose!“

    Ich habe es von Anfang an gesagt: Statt der Bundeswehr: die Schprittis und Gülays dahin schicken; sowie die hiesigen Salafisten und unsere Hisbollah-Fans. Mit Todenhöfer als Berater und PSL als Chronisten.

  166. 175.

    Al Jazeera World enthüllt:

    „the story behind Israeli secret service Mossad’s bungled assassination attempt on Hamas leader Khaled Meshaal and the role the failed covert operation played in the rise of the Palestinian movement’s rise to power.“

    Israel verpatzt Attentat, um Islamisten gegen Anti-Impi-Revoluzzer ausspielen zu können. Genial. Bungled zu deutsch übrigens: vermasseln !

    Al Jazeera World – Kill Him Silently: Part 1

    http://www.youtube.com/watch?v=29DCoAFvQt8

    Mit Blick auf die Araber muss vor Schadenfreude gewarnt werden:
    Man könnte ruck-zuck sich totlachen.

  167. 176.

    [[@ KC – eine absolut persönlich-subjektive Anmerkung zu K-R Röhl –

    unabhängig von jeglichen (auch durchaus vernünftigen) Inhalten bzw. Texten aus der Feder von Röhl:

    dieser Mann bzw. Autor Klaus Rainer Röhl scheint mir persönlich-subjektiv aus meiner eigenen subjektiven vieljährigen deutlichen Erinnerung heraus ein politisch und auch anderweitig derartig inhärent konfuser Mensch,
    dass er in meiner persönlich-subjektiven Kategorienbos unter dem Rubrik-Karteikärtchen „verantwortungsloser Wirrkopf“ seinen Platz gefunden hat.
    Für Menschen, denen der Name Klaus-Rainer Röhl nichts sagt, sei hier auf den wikipedia-Eintrag verwiesen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Rainer_R%C3%B6hl ]]

  168. 177.

    … Kategorienbox …

  169. 178.

    176
    @P
    Kann ich gut nachvollziehen, @P, ich hab‘ den samt Umfeld ja auch in diversen Phasen „erlebt“.
    Ich las den Artikel als mich das folgende auch von ihm angesprochene Thema aktuell umtrieb:
    „Kinderbücher umzuschreiben ist in diesem Monat der neueste Schrei. Der „Negerkönig“ aus „Pippi Langstrumpf“ wird beispielsweise einfach umbenannt. Die ganze Literatur wird nach politisch inkorrekten Stellen durchforscht. Und bei gesäubert. Shakespears Mohr wird die nächste Herausforderung. „Othello, der Andersfarbige von Venedig“?
    Doch die größte verbale Mogelpackung war das seit einigen Jahren stillschweigend eingeführte Wort „Migranten“, ein Schwindelwort für jede Art von Einwanderern. Leute mit „Migrationshintergrund“ stehen seitdem unter dem besonderen Schutz der Gesellschaft, Russlanddeutsche nicht.“

    Ich will auch nicht ausschließen, daß ich Broder irgendwann noch einmal positiv erwähne. 😉

  170. 179.

    173
    @RStaunt

    Ich kann Ihnen versichern, daß ich glücklicherweise noch keinen Reitunfall hatte. 😉
    Ich hoffe, Sie damit um eine Sorge erleichtert zu haben!

  171. 180.

    @Saki

    Alys Satz ist natürlich absurd

    Mein Gott, was hat das gedauert.

    aber Broders Antisemitismusvorwürfe sind es meistens nicht

    Doch, sind sie sehr wohl, es ist alles Antisemitismus, und was Antisemitismus ist, bestimmt eh er selbst. Da ham weder sie noch ich irgendein Mitspracherecht. Sie als Katholik schon mal überhaupt nicht.

    Auch wenn Augstein kein Antisemit ist, werden seine Einlassungen zu Israel nicht schlauer oder sinnvoller

    Nein tun sie nicht, so what? Egal, wenn sie hier im Blog erklären, Augstein sei kein Antisemit, werden sie mehr zu erklären haben als ich.

    • 24. Januar 2013 um 00:40 Uhr
    • Boothby
  172. 181.

    @ KC – Was die sprachliche Veränderung von Büchern, auch Kinderbüchern, angeht, habe ich erhebliche Zweifel an Ziel und Sinnhaftigkeit und moralischer Vertretbarkeit (Respekt vor der Sprachkunst des Autors) solchen Tuns:
    Ein bekanntes Buch, das die Nazi-Zeit eines damaligen Mischlingkindes verarbeitet, hat den Titel „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ (der Autor Hans-Jürgen Massaquoi ist gerade verstorben).
    Ein Buch von Joseph Conrad heißt „The Nigger of the ‘Narcissus’: A Tale of the Sea“, auf Deutsch „Der Nigger von der Narcissus“.

    Natürlich kann und darf man vereinfachte, gekürzte und als solche deutlich gekennzeichnete Ausgaben diverser literarischer Werke der jüngeren Vergangenheit und der Gegenwart herstellen.
    Im englischen Sprachraum gibt es z.B. so für Kinder die Shakespeare-Dramen in vereinfachter Prosa nacherzählt, genauso wie es jede Menge gekürzte, sprachlich vereinfachte englische Lektüren der (englischen) Klassiker für die (Schul-)Jugend gibt.
    Auch die Sagen des klassischen Altertums etc. sind ja systematisiert-vereinfachte Nacherzählungen aus der Feder des Gustav Schwab.
    Entscheidend als ‚conditio sine qua non‘ scheint mir allerdings dann hier die transparente, also ausdrückliche Kennzeichnung und Angabe der Art der Modifizierung oder Neu- bzw. Nachdichtung.

  173. 182.

    @P.

    By – Tja, By, mit Ihrer unverzeihlich schlimmen Schadenfreude über Broder’s Analysen und Ihrem daraus sich unerbittlich ergebenden Mörderdasein werden Sie wohl halt ab jetzt leben müssen – welch ein Preis für Ihre unbedachte, unverständliche Einstellung?

    Ich muss meine Starrsinnigkeit einfach als Widerstand gegen irgendeinen Mainstream verkaufen, diesmal halt Broders. Damit komme ich gewiss durch. Hauptsache Avantgarde.

    • 24. Januar 2013 um 00:52 Uhr
    • Boothby
  174. 183.

    181
    @P
    Ich stimme Ihnen zu.
    Ich hab‘ dazu ein wenig bei ZO mitgebloggt, dann aber irgendwann aufgegeben und nur noch kopfschüttelnd den Kommentar des ZO-Autors David Hugendick zur Kenntnis genommen, der bis zu seiner Abänderung aufgrund von Leserprotesten den Titel „Die Deutschen vermissen ihren Neger“ (oder „den Neger“)trug.

    Ich fand aufgrund eines Leserkommentars diesen Artikel hier in einem bisher unbekannten Blog: vielleicht interessiert er sie.
    http://sciencefiles.org/unsinn-der-woche/#20

  175. 185.

    Was man beim bloggen und kommentieren doch so alles verkennen kann; trotz guten Vorsatzes, dass es mit der ganzen Öffentlichkeit um eine bessere Selbstkorrektur gehe:

    Die Opposition geht in der Krise schneller kaputt als das Regime:

    gewidmet dem Akademischen Oberreferenten des beiderseitig glaubhaft zugesicherten nachhaltig-korrekten dumm-bleibens:

    @ NN

    „Though the possibility of Bashar al-Assad ever regaining control over all of Syria seems remote, the longer he hangs onto Damascus or other regime strongholds, the more likely it is that the opposition will fracture and splinter, perhaps fatally so.

    The Syrian opposition … is now demonstrating the telltale signs of an imminent internal deterioration owing to an ideological conflict that was inevitable only so long as the West chose to remain an idle spectator in a civil war.“

    Verschwörung bestmmt; warum nicht ?

    „Thanks to a disastrous US policy wedded to the fantasy of a “political solution” … a civil war within a civil war. … could spell the end of the March 2011 revolution altogether and mark the beginning of a broader regional crisis, which no amount of Patriot missiles or border fences can contain. …

    10 days ago, Thaer al-Waqqas, the northern commander of the al-Farouq Brigades, … was perforated with bullets at a food supply depot in Sermin, near the Turkish border. Suspicions fell immediately on Nusra, a commander of which, Firas al-Absi, was murdered by al-Farouq several months ago at the Bab al-Hawa crossing into Turkey in what was then seen as more of a turf war than an ideological struggle. (The al-Farouq Brigades and its allies seek monopolistic control over Turkish border areas not only to keep an eye on who enters and leaves Syria, but also to exact tolls for financing their military activities.)“

    Kloppen sich jetzt schon ums Abzocken und bereiten bereits den nächsten
    Bürgerkrieg vor, während sie im jetzigen aus dem letzten Loch pfeifen und dabei sind ihn zu vergeigen. Aber 80 ausgeflogene Russen-Tussen sollen für die hiesige Analysten-Creme eine Wende signalisiert haben.

    „The Guardian’s Martin Chulov has further elaborated how Nusra’s predominance is leading to resentment among civilians and rebels in Aleppo who now see the jihadists in their midst as more tenebrous than the romantic-revolutionary heroes they were just a few weeks ago, when Syrians denounced the US blacklisting. “The situation is now very clear,” a senior rebel commander told Chulov. “They don’t want what we want.” Plans to fight Nusra on the day after the regime falls are being mooted as Free Syrian Army units now exclude the group from major operations, such as the raid of Battalion 80, near Aleppo’s international airport.“

    https://now.mmedia.me/lb/en/commentaryanalysis/the_civil_war_within_the_civil_war

    Geht noch weiter und kommt noch besser.

  176. 186.

    „Nusra, which is notoriously well-financed (presumably Gulf Arab countries and what remains of its cohort in Iraq), is also blamed for stripping Syrian state assets that other rebels say belong to the people. Then there’s the creeping Sharia-minded thuggishness that defined, and ultimately undid, Zarqawism: promising brides from local villages to new fighters, desecrating grave sites deemed insufficiently Islamic and so on. Nusra is transforming itself from a popular vanguard of the armed opposition into a blundering sectarian enforcer.“

    Und jetzt voll der Raffer:

    „And this, even before Aleppo has fallen. Chulov’s dispatch, … confirms … He wanted urgently to be connected to someone in the United States government because his new objective was to form a battalion solely dedicated to combating “these fucking jihadis.” …

    Everywhere you travel in the north, the black flag is conspicuous.

    “At some point these guys are going to impose strict Islamic laws and behave the way they did in Anbar,” Joel Rayburn, a US Army intelligence officer at National Defense University with extensive battlefield experience in Iraq and Afghanistan, told me. “Sharia courts, shooting women, you name it. There are already signs that Nusra is headed this way in the Jazira, in Deir Ezzor, for example.”

    Rayburn predicts three developments in the near future, assuming the regime endures.

    First, the confrontation between Nusra on the one side, and secular, nationalist and more moderate Islamist forces on the other, will escalate in a manner similar to what happened between al-Qaeda in Iraq and competing Sunni insurgent brigades.

    Second, Nusra will eventually branch out into Jordan“

    wer hat’s gesagt seit ein paar Monaten, dass das die Option zur Regionalisierung ist?

    „where, Rayburn says, the terrain is fertile for sympathizers. “They can’t help themselves. They have Jordanians in their ranks, and Jordan is such a vulnerable target because it’s currently politically unstable.”“

    Bingo.

    „(If this does come to pass, then the Saudis should start to worry: It would mean that al-Qaeda would be operating on both its southern and northern borders.)“

    seit zwei Jahren inzwischen …

    „Third, Nusra will establish safe havens in the Jazira (auf der Halbinsel) from which they’ll plan and launch terrorist attacks in Iraq just as they did in the mid-2000s.

    Given the quaky political landscape in central and southern Iraq, and the renascent threat of al-Qaeda-inspired jihadism there, the prospect of cross-border operations and renewed “rat lines” from Syria—only this time minus the interdiction of any Petraeus-led coalition forces—could mean a return to the chaos we associate with the pre-surge period of a war that only ceased to exist on the front page of the New York Times.“

    Wenn schon die NYT nicht durchgeblickt hat … dann kann man hier auch weiter über Zwei-Staatenlösung schreiben und bloggen.

  177. 187.

    Regionalisierung:

    „There is now an “Iraqi Free Army,” said to be modeled on the FSA and yet dedicated, according to one of its masked fighters in Fallujah, to the more Nusra-like goal of “bring[ing] down the Iranian sponsored Shiite regimes in the region,” namely Nouri al-Maliki’s “Safavid” government.

    Consider, too, the propaganda video, which might as well be titled “Accident Waiting to Happen,” showing Shiite fighters kitted out like Iraqis, defending the Zaynab shrine in Damascus. This amounts to an open provocation for Nusra, which ranges itself against the “nusayri” infidels of the Assad regime and its proxies, and could well bomb this Shiite holy place the way al-Qaeda in Iraq unleashed a sectarian hell by bombing the Al-Askari Mosque in Samara in 2006.

    So, then, in order of magnitude: Jihadism, regional spillover and Sunni-Shiite sectarianism. Only a year ago, these were the three oh-my’s advanced in favor of keeping the United States both directly and indirectly out of the Syrian conflict.“

    Genialer Konnex; der Westen hielt sich raus, wegen einer Katastrophe, die auch ohne ihn eintrat:

    „Yet now they’re all there anyway, absent any external means of mitigation or preemption. If the current stalemate continues, and Syria is indeed plunged into exactly the kind of cocktail of Hobbesian horrors that the US spent a decade trying to counter“

    Genau; und was die Linkspresse zum US-Bashing ausgenutzt hat;

    „then we run an excellent chance of intervening at a later date not to dismantle the remnants of Assadism but to destroy the most virulent form of the anti-Assad opposition. Thus will the regime’s narrative from day one—that it was fighting objectively on the side of the West in the global war on terror—have become a self-fulfilled prophecy. As one defector is said to have told a US official in early 2012: “You can send aircraft for a no-fly zone over Syria now, or you can send drones over Syria later.”

    Und das können wir dann natürlich wieder anprangern.

  178. 188.

    Lügen, drohen, flennen; nicht neues von unserem NATO-Partner Türkei aus Davos; nur dass es dieses mal um Syrien und nicht um Israel geht. Als Außenminister kann man wohl doch nicht so direkt den Horst machen. Man will ja auch noch dumme Ami-Unterstützung für EU-Mitgliedschaft und so.

    “What we are seeing now are the consequences of the failure of the international community to unite to resolve the crisis.”

    http://www.timesofisrael.com/turkey-syrian-bombardment-of-citizens-a-war-crime/

  179. 189.

    Wieder Puristen-Fanatiker gegen Nippes-Selige, überall …

    „Sufis said on Wednesday that another one of their shrines in Tunisia has been torched, pinning the blame on foreign-backed Salafist ultra-conservative Muslims.

    In the 35th such attack in seven months, unidentified assailants on Tuesday night hurled Molotov cocktails at the Sidi Ahmed Uwerfelli shrine in Akuda, 140 kilometres (85 miles) south of Tunis.

    „The people behind all the attacks are Wahhabis,“ a Salafist branch of Islam rooted in Saudi Arabia, Mazen Sherif, the deputy head of a Sufi union set up to counter the attacks, told a press conference in Tunis.“

    hxxp://www.middle-east-online.com/english/?id=56615

    Aber jetzt: Zionistische Verschwörung hinter allem aufgeflogen; mit Gr. 38:

    http://www.youtube.com/watch?v=DZRaXQS9Owo

    Ich glaube, irgendwann wird der Bulut diese Araber alle nur noch ganz furchtbar hassen.

  180. 190.

    Nicht rechte Blogs, wo man sich gegenseitig in seinen Meinungen bestärkt, fallen Ihnen nicht ein, Herr Lau? Sie und Ihr Arbeitgeber  betreiben doch ein solches. Elitär, nach eigener Selbsteinschätzung „intellektuell“ und „kritisch“. Dabei handelt es sich jedoch in diesem geschützten Biotop oft nur um wohlfeilen Mainstream, wo ein omnipräsenter Wächterrat oberlehrerhaft Kommentatoren zurechtweist und zensiert.

  181. 191.

    @ abdel tuma

    1 – Nicht rechte Blogs, wo man sich gegenseitig in seinen Meinungen bestärk

    Sie halten offensichtlich den ‚Ach Gut‘-Blog (Die Achse des Guten) von Broder für einen rechten Blog?
    Ein Überdenken Ihrer Kriterien für Links und Rechts Ihrerseits, denke ich, wäre nicht unangebracht.

    2 – Dabei handelt es sich jedoch in diesem geschützten Biotop oft nur um wohlfeilen Mainstream

    Sollten Sie sich auf die hier publizierten Foristen-Kommentare beziehen, so habe ich da meine erheblichen Zweifel, ob Sie mal ‚en passant‘ so einige dieser Kommentare gelesen haben.
    Auch hier denke ich, dass ein Überdenken Ihrer Kriterien für Mainstream bzw. Nicht-Mainstream Ihrerseits durchaus Sinn machen würde.

  182. 192.

    Das gehört einfach hierher !

    Ein Migrant, der nicht vergisst, woher er kommt.

    http://www.herbstmeister.tv/wp-content/uploads/2013/01/KimSaysThankYou-1024×786.jpg

    Wer die Schweizer Confiserie zu goutieren vermag, würde vielleicht noch ergänzen: Man sieht es diesem Wonneproppen aber auch an.

  183. 193.

    Irgendetwas muss allerdings Jörg Lau auch wieder richtig machen, auch wenn das Original seiner Nahostposition bedauerlicherweise verschollen bleibt.

    Wir haben hier nicht so ein dichtes Aufkommen an peinlichem Nordkorea-Verstehertum, wie bei ZON und SPON, etc. Ab und zu wird zwar noch der eine oder andere Ehrenmord kulturell auf allfällige menschlich-allzu menschliche Merkmale von Familientragödie hin abgeklopft.

    Oder man wird zur rechtzeitigen Hinwendung zu letzt-gültig offenbarten Prophezeihungen unseres Unterganges, hilfsweise zur Anerkennung der Konsequenzen einer vitaleren Geburtenrate von Abergläubigen aufgefordert (ersteres zurückzuweisen mag dann als „aggressiv“ gescholten werden; letzteres von sich aus zu benennen, trägt einem den Vorwurf von Rassismus ein, wenn nicht gerade Ostern und Ramadan auf einen Tag fallen). Aber bei aller untergründig immer noch schwärenden Selbsthass-Folklore; so schlimm, wie weithin sonst: ist es nicht.

    Sätze wie …

    „Denn auch hier ist die breite Bevölkerung nicht Souverän, sondern Statist, der weitgehend unbemerkt den Anweisungen der herrschenden Klasse folgt.“

    … wie Sie etwa im thematisch verwandten Nachbarblog zum guten Ton gehören, finden sich hier doch eher selten.

    Oder habe ich mich an die Abwesenheit des Herrn Gülay bereits zu sehr gewöhnt ?

  184. 194.

    @TH #193

    Nix gegen einen frei assoziierten Bewußtseinsstrom, aber ist es ihnen eigentlich wirklich völlig schnuppe, ob man irgendetwas schnallt, von dem, was sie sagen, oder geht’s ihnen gerade darum? Das ihren Nektar nur kosten darf, wer eingeweiht ist die geheimen Mysterien?

    Ich kann es nur erahnen: Es geht um die geistige Nähe von Nordkorea-Verstehern und Selbsthass-Folklore, wobei die Geringschätzung von Familientragödien aus Pietätsgründen nur an Ramadan-Ostern verkündet werden darf und das entweder irgendwie mit Cem’s Abwesenheit, Lau’s möglicher Irgendwasrichtigmachung oder auch beidem zusammen zu tun hat. Richtig?

    • 24. Januar 2013 um 09:17 Uhr
    • Boothby
  185. 195.

    @ by

    Sie sind genau im Auge des Sturms und haben überhaupt keinen Plan von der Windrichtung.

    Meine günstigste Auffassung von Ihnen.

  186. 196.

    @ JL

    kleines Arschloch
    Idiot

    Selbst beim Beleidigen sind Sie unoriginell.

    • 24. Januar 2013 um 09:36 Uhr
    • MRX
  187. 197.

    @ KC

    Wenn Ihnen so sehr am Urtext von Kinderbüchern gelegen ist:

    Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, dass in der deutschen Version von ‚Emil i Lönneberga‘ sogar der Namen des Protagonisten geändert wurde?

    • 24. Januar 2013 um 09:38 Uhr
    • MRX
    • 24. Januar 2013 um 09:39 Uhr
    • MRX
  188. 199.

    Geht das Theater schon wieder los:

    „Malische Soldaten sollen Araber und Tuareg hingerichtet haben, berichten Menschenrechtsgruppen. Die Hinweise vor Ort sind konkret, die Armee streitet alles ab.“

    Anstatt der Jugend zu verkünden: Halleluja, die Schpassten bringen sich endlich gegenseitig um, ist die Botschaft natürlich, dass wir mit Verbrechern verbündet seien und sowieso das allerletzte wären (Südvietnam-Leier).

    „Menschen exekutiert und in Brunnen geworfen“

    Und die Brunnen hat womöglich auch noch die westliche Entwicklungshilfe gebohrt.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/mali-armee-araber-tuaregs

    Sind Araber und Tuaregs eigentlich „caucasian“ ?

  189. 200.

    @ TH

    Sie sind genau im Auge des Sturms und haben überhaupt keinen Plan von der Windrichtung.

    Wie auch.

    • 24. Januar 2013 um 09:40 Uhr
    • MRX
  190. 201.

    @ TH

    Caucasian wird in Amerika für ‚weiß‘, nichtafrikanisch, nich(ost)asiatisch verwendet.

    • 24. Januar 2013 um 09:41 Uhr
    • MRX
  191. 202.

    @TH

    Meine günstigste Auffassung von Ihnen.

    Da fällt ihre Beurteilung besser aus als meine eigene; Beim lesen ihrer Posts fühle ich mich wie Oliver Twist, der versucht, das Wesen der viktorianischen Armenfürsorge zu verstehen.

    • 24. Januar 2013 um 09:43 Uhr
    • Boothby
  192. 203.

    Stichwort Broder

    Dass der Irrsinn von Eurosprech auf den Punkt gebracht wird, muss man bei der ZEIT nicht befürchten.

    • 24. Januar 2013 um 09:44 Uhr
    • MRX
  193. 204.

    ich lese Ihre Blogs gerne. Manchmal verweise ich darauf bei Al Jazzera Kommentaren. Menschliche Themen zeigen den wahren deutschen Menschen, wenn er es sich selbt goennt.

    Andere Themen wiederum zeigen den typischen hoffnungslosen deutschen Zionisten, ein Opfer und Helfer zugleich. Soll kein Vorwurf sein. Das erspart mir, a) hebraeisch lernen zu muessen und b) zeigt mir immer wieder die Naivitaet der Araber, darauf zu bestehen, in D. Politik auf Teufel komm raus den vernuenftigen Freund und Menschenrechtsverstaendiger zu suchen. Bei der Auswahl Ihrer Freunde bzw. Feinde sind heutige Araber sowieso blauaeugig. Das spricht entweder fuer eine Intelligenz deutscher Politik und Wirtschaft, wie sie sich verkaufen, oder mehr fuer die Dummheit der arabischen Politiker.

    Ich bewundere Ihre Faehigkeiten. Ich wuenschte nur, arabische Denker und Schreiber waeren in der Lage, fuer ihre richtige Sache, so zu kaempfen und sie zu verteidigen, wie Sie es fuer die falsche tun.

    Ich danke Ihnen.

    • 24. Januar 2013 um 09:50 Uhr
    • palistine66
  194. 205.

    @MRX

    Wenn ihnen Festagsreden für 50 Jahre Elisee-Vertrag nicht so liegen, werden sie doch mit Cameron entschädigt.

    Broder schreibt seinen Käse tatsächlich nur, weil ein Job geil ist, den man vom Bett aus handlen kann.

    Cohn Bendit hat also Europa erfunden, janee, is klar.

    • 24. Januar 2013 um 09:54 Uhr
    • Boothby
  195. 206.

    Eine Bitte noch an dieser Stelle.

    Bitte zensieren Sie Herrn Erol Bulut nicht. Er spricht nur ein Bruchteil von dem, was in einer plaestininisische Seele vorgeht und empfindet. Erwuergen Sie nicht diese eine einzige Stimme, die in Ihrem Blog ein Bruch der Wahrheit ausspricht. Dabei appiliere ich an den Menschen in Ihnen. An dieser Stelle vielen Dank Herr Erol Bulut.

    • 24. Januar 2013 um 10:06 Uhr
    • palistine66
  196. 207.

    @MRX

    Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, dass in der deutschen Version von ‘Emil i Lönneberga’ sogar der Namen des Protagonisten geändert wurde?

    Bei Übersetzungen war sie kompromissbereit, soviel ich weiß. Aber hier gibt es auch so einen Fall von politisch korrekter Kulturanpassung:

    http://www.guardian.co.uk/film/2012/jul/30/aurora-shootings-ending-gangster-squad

    Das prangere ich an.

    • 24. Januar 2013 um 10:07 Uhr
    • Boothby
  197. 208.

    @ By

    Broder schreibt seinen Käse tatsächlich nur, weil ein Job geil ist, den man vom Bett aus handlen kann.

    Neid. Soweit ich weiß geht er eher in Cafés.

    • 24. Januar 2013 um 10:08 Uhr
    • MRX
  198. 209.

    @ MRX

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Europaeid_types.jpg&filetimestamp=20100118075246

    In der Tat; der „Beduine“ geht 1932 als

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Europide

    durch; auch der Afghane – und selbst der Türke.

    Man fragt sich, wo sie den Perser gelassen haben; nicht dass man den für eine Kreuzung aus Afghane und Türke halten soll. Da wäre verdammt undankbar mit Blick auf all‘ die wertvollen Anregungen aus der Sonnenwendfeier-Gegend.

    Mid-Easterners hätten also in der zu „veralteten Rassentheorien“ apologetischen US-Einteilung: im Diskriminierungsfall gar keine Referenz zu deren historischer Aufgliederung.

    Leute, die ihre Religion falsch verstanden haben werden diskriminiert von Leuten, die ihre Rasse falsch verstanden haben.

    Aber nur in einem Fall soll Bildung die Lösung sein.

    @ by

    „das Wesen der viktorianischen Armenfürsorge zu verstehen“

    war doch gar nicht so schwer:

    „Die Idee der Abschreckung bei der Gewährung von Armenhilfe“

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Armengesetz

    Für heute finde ich nur wichtig, dass nicht die Früchte von dem ganzen Stress einfach an korrupte Dritte-Welt-Eliten, die ihre Ausbildung in Sandhurst, oder der Sorbonne falsch verstanden haben, verschleudert werden.

  199. 210.

    @MRX

    Neid

    Es gibt kein Entkommen.

    • 24. Januar 2013 um 10:22 Uhr
    • Boothby
  200. 211.

    @ palistine66

    „Bei der Auswahl Ihrer Freunde bzw. Feinde sind heutige Araber sowieso blauaeugig.“

    Hereingefallen auf die schönen blauen Augen von Baschar al Assad, sind aber auch noch extra viele.

    „Ich wuenschte nur, arabische Denker und Schreiber waeren in der Lage, fuer ihre richtige Sache, so zu kaempfen und sie zu verteidigen, wie Sie es fuer die falsche tun.“

    Die sechs Rückwärtsgänge im Sowjetpanzer würde jeder Araber aber wohl immer noch schneller finden, als Herr Lau.

    Außer Islamisten stehen vor der Kiste, dann findet Herr Lau* die Rückwärtsgänge schneller. Ist das nicht ein faires Angebot ?

    *bis zum Eindruck vom Gegenteil halt.

    @ by

    Hier haben Sie so einen Klimakatastrophen-bedingten Armenhaus-Verpasser:

    „Bitte zensieren Sie Herrn Erol Bulut nicht. Er spricht nur ein Bruchteil von dem, was in einer plaestininisische Seele vorgeht und empfindet.“

    Ich habe nur etwas dagegen, dass an diese Missgeburten des Europäischen Willens zu einem möglichst schönen Gewissen das unlöslich gemeinsame Erbe von Arbeitshaus und Aufklärung verschleudert wird.

    Und da haben Sie was gegen. Meine zweit-günstigste Meinung von Ihnen.

  201. 212.

    Und der Her Lau meint, wir kämen wegen ihm …

  202. 213.

    @TH

    war doch gar nicht so schwer:

    Für Oliver Twist schon.

    Für heute finde ich nur wichtig, dass nicht die Früchte von dem ganzen Stress einfach an korrupte Dritte-Welt-Eliten, die ihre Ausbildung in Sandhurst, oder der Sorbonne falsch verstanden haben, verschleudert werden.

    Allewetter. Vielleicht bleiben wir doch besser beim Humorcontent, der Contentcontent fällt etwas schmal aus.

    • 24. Januar 2013 um 10:37 Uhr
    • Boothby
  203. 214.

    @TH

    Ich habe nur etwas dagegen, dass an diese Missgeburten des Europäischen Willens zu einem möglichst schönen Gewissen das unlöslich gemeinsame Erbe von Arbeitshaus und Aufklärung verschleudert wird.

    Zum europäischen Willen hat MRX gerade was verlinkt.

    Und nur sie selbst glauben, es ginge um „Gewissen“.

    Und da haben Sie was gegen. Meine zweit-günstigste Meinung von Ihnen.

    Wo habe ich was gegen?

    • 24. Januar 2013 um 10:43 Uhr
    • Boothby
  204. 215.

    190/1
    @abdel tuma/@P.

    @P, schau’n Sie nochmal hin: ich glaube, Sie haben den Kommentar falsch verstanden. M.E. geht’s da um ZO und die dortige Zensurpraxis.

  205. 216.

    @ by

    „Wo habe ich was gegen?“

    Dagegen, dass man sich davor verwahrt, die Früchte von Aufklärung und Arbeitshaus (vulgo: Kapitalakkumulation) in Busse-Orgien für Klimasanierung, Entwicklungshilfe und allen sonstigen One-world-Integrations-Abbitte-Hokus-pokus zu verschleudern.

    „Vielleicht bleiben wir doch besser beim Humorcontent“

    Das wäre ein Wort:

    http://www.ephraimkishon.de/pardon_wir_haben_gewonnen.htm

    Der Tag, an dem die BRICS-Welt sich ungestört von Westlichen Gewissensnöten ihrer Probleme beherzt annimmt und die Chinesen den Dritte Welt Ländern zeigen, was sie von ihnen halten, kann mit nicht genug Gebeten herbeigefleht werden.

    Bei ZON regen sie sich gerade darüber auf, dass gemäßigte Muslime die Radikalen in Brunnen versenken, von denen ich den Verdacht hege, dass der Westen sie gebohrt haben könnte.

    Tja, nur Tee trinken wäre auch wieder zu wenig gewesen; Brunnen bohren hat schon auch sein müssen.

    Das ist die General-Linie der neuen Weltordnung in der post Neo-con-Epoche:

    „The Revolutionary Guard performs several crimes in Iraq under the cover of Al Qaeda,“

    Konkurrierende Obskurantisten bringen sich gegenseitig um und beschuldigen einander wechselseitig, sowas schlimmes zu tun. Immerhin haben sie vom Westen gelernt, sich dessen nicht einfach so (in jedweder Öffentlichkeit) zu rühmen.

    hxxp://www.longwarjournal.org/threat-matrix/archives/2013/01/al_qaeda_claims_responsibility.php

    Vielleicht machen Sie ja auch heimlich drei Kreuze, dass wir da ‚raus sind und ich verkenne Sie total.

  206. 217.

    @Th/By
    Nicht, daß ich mich hier in den zweitschönsten „Streit“ mischen wollte, aber „leserfreundlich“ sieht anders aus als das, was da in der Nacht zusammengekommen ist!

  207. 218.

    „Workers allegedly assisted in Algeria hostage attack

    One local journalist has told Al Jazeera that eleven workers at the compound were actually helping the attackers.

    The Japanese government has confirmed that a further two of its citizens were killed in the incident.“

    http://www.youtube.com/watch?v=WsB2-hm-lRs

    Immerhin lassen sich die Japaner nicht in den Mund legen, das Vorgehen der Algerischen Streitkräfte zu verurteilen.

    Jetzt muss wohl die postkoloniale Stasi ‚ran, um den pro-islamistischen Sympathisanten-Sumpf im Rohstoff-Proletariat platt zu machen. Bei Assad und Algerien ist halt Feierabend mit der Frühlingsparty – weil die Schwarzen keinen Bock auf den Islam von Euroiden haben. Auf Ami-sprech jedenfalls, da sie ja jetzt „Weiße“ jagen.

    Das wird den Mursi beflügeln, sich der Iranischen Angebote zur Aufzucht eines „eigenen“ Neo-tyrannischen Geheimdienstes zu entsinnen. Der alte Appart könnte ihn verarschen und seine Brüder-Kumpels erst recht.

  208. 219.

    @ karolachistiane

    „“leserfreundlich” sieht anders aus“

    Das ist Teil des Dramas. Das gutmenschliche Schuld-und-Sühne-Gesülze versteht jeder Berufsfachschüler nach dem dritten mal durchfallen.

    Das aber Umkrempeln und auf vom Kopf auf die Füsse stellen: das wirkt wie weiß Gott was für eine intellektuell verrenkte Übung.

  209. 220.

    @ Publicola

    Mursis Oberbetbruder fühlt sich von den Saudis zum pilgern deklassiert:

    „Sheik Ahmed Al Tayeb, the Grand Imam of Al Azhar – Sunni Islam’s highest seat of learning – angrily disembarked from a Saudi-bound airliner shortly before takeoff today and instructed his delegation to follow suit. … The Egyptians were due to perform the minor pilgrimage to Mecca, or umrah, before flying to the Saudi capital Riyadh to attend Monday’s award ceremony for the King Faisal International Prize for scientific and religious achievement.“

    http://www.thenational.ae/news/world/middle-east/egypts-top-cleric-cancels-saudi-trip-over-economy-class-seats-official

  210. 221.

    Querfront gegen Katar:

    „French far-right leader Marine Le Pen and Communist Party Senator Michelle Demessine both said that that Qatar had questions to answer.“

    http://www.hurriyetdailynews.com/is-qatar-fuelling-the-crisis-in-north-mali.aspx?pageID=238&nid=39591&NewsCatID=357

    Natürlich wird dieses Katar eines Tages wirklich geschlachtet werden; nur sollte vielleicht nicht Putin und der Iran zu den Nutznießern gehören.

    Jedenfalls nicht hier !

  211. 222.

    @TH

    Dagegen, dass man sich davor verwahrt, die Früchte von Aufklärung und Arbeitshaus (vulgo: Kapitalakkumulation) in Busse-Orgien für Klimasanierung, Entwicklungshilfe und allen sonstigen One-world-Integrations-Abbitte-Hokus-pokus zu verschleudern.

    Sie halten es tatsächlich für ausgeschlossen, das man ihre Cojones ganz ohne Gutitum einfach nur für bekloppt hält, oder?

    Was oder wie „Klimasanierung“ sein soll, weiß ich noch nicht so recht, aber ihre Physikprobleme sind ganz sicher kein Produkt der Aufklärung. Der E-Hilfe-Strohmann soll wohl andeuten, das, wenn wir einfach nur a weng kaltblütiger wären, alle Probleme sich in Luft auflösen. Und was genau Integrations-one-world-hokus-pokus sein soll, weiß ich nicht, und vermutlich nicht mal sie selbst. Ich nehme an, sie wollen, das ihre billigen Ressentiments weniger piefig aussehen.

    Der Tag, an dem die BRICS-Welt sich ungestört von Westlichen Gewissensnöten ihrer Probleme beherzt annimmt und die Chinesen den Dritte Welt Ländern zeigen, was sie von ihnen halten, kann mit nicht genug Gebeten herbeigefleht werden.

    Am Ende doch ein Betbruder. Es muss sie jetzt voll überraschen: Mit keinem der BRICS-Länder verbinden uns Verhältnisse, die von Gewissensnöten überlagert wären. Sie ärgern sich bloss, das die ihre dicken Eier nicht sonderlich relevant finden. Get over it.

    Bei ZON regen sie sich gerade darüber auf, dass gemäßigte Muslime die Radikalen in Brunnen versenken, von denen ich den Verdacht hege, dass der Westen sie gebohrt haben könnte.

    Tja, nur Tee trinken wäre auch wieder zu wenig gewesen; Brunnen bohren hat schon auch sein müssen.

    Wer weiß, vielleicht war es ja auch ein chinesischer Brunnen?

    Das ist die General-Linie der neuen Weltordnung in der post Neo-con-Epoche:

    “The Revolutionary Guard performs several crimes in Iraq under the cover of Al Qaeda,”

    Ach, und die Epoche ist jetzt post, weil Claudia Roth…

    Konkurrierende Obskurantisten bringen sich gegenseitig um und beschuldigen einander wechselseitig, sowas schlimmes zu tun. Immerhin haben sie vom Westen gelernt, sich dessen nicht einfach so (in jedweder Öffentlichkeit) zu rühmen.

    Die haben gar nix vom Westen gelernt, die bringen sich meistens exakt wegen der Öffentlichkeit um, so ein Scheiß.

    Vielleicht machen Sie ja auch heimlich drei Kreuze, dass wir da ‘raus sind und ich verkenne Sie total.

    Wtf? Glauben sie, ich hätte da überhaupt auch nur reingewollt? Scherzkeks, und das Malheur hat nun wer zu verantworten? Kuschelige Gutis die einfach mal nett sein wollten?

    • 24. Januar 2013 um 11:47 Uhr
    • Boothby
  212. 223.

    @ KC

    aber “leserfreundlich” sieht anders aus als das, was da in der Nacht zusammengekommen ist!

    Und daran ist nicht der Asylmissbrauch schuld?

    • 24. Januar 2013 um 11:48 Uhr
    • MRX
  213. 224.

    MRX
    201

    Ich wollte eigentlich ein ausdrucksstarkes Foto zu „white caucasian“. Gibt’s auch bei Google, mit den abenteuerlichsten Untertiteln, in die „caucasian“ schnell rein katapultiert wird, so scheint’s.
    Aber das hier könnte interessant sein. Hab’s aber noch nicht gelesen.
    http://www.yale.edu/glc/events/race/Painter.pdf

    197
    „Emil i Lönneberga“ hab‘ ich weder ge- noch vorgelesen.
    Wie interpretieren Sie den Wechsel von Emil zu Michel?

    „Wenn Ihnen so sehr am Urtext von Kinderbüchern gelegen ist:“

    Mir geht es allerdings nicht nur um Kinderbücher sondern um Literatur generell. Ich breite das jetzt nicht nochmal aus, hab‘ ich ausführlich bei ZO getan.
    Ich finde es abenteuerlich, wenn ein Brief eines braven Manns aus Ethiopien, der hier deutscher als deutsch geworden ist und so u.a. bei der Heinrich-Böll*-Stiftung landete, dazu führt, daß der Preusslersche Verlag dem Autor seine Zustimmung zu einer de-facto-Zensur abpreßt!
    Man hätte Herrn Mesghena vielleicht alternativ etwas zu Literatur und Geschichte erklären können.
    Das fällt zusammen mit der Aussortierung von „Three little Piggies“ aus englischen Kindergärten mit muslimischem Publikum, Einfluß auf Lego zu politisch korrekten Bauklötzchen, vermutlich demnächst die Entfernung von Puppen mit Gesicht als unerträgliche Provokation für kleine Musliminnen, Vorstöße der EU zur „Aufsicht“ über Medien ……

    * Wäre interessant zu wissen, was der gute Mensch Böll zur Entfernung der (Sprach)Geschichte aus literarischen Texten gesagt hätte!

  214. 225.

    Von wegen Syriens Endspiel:

    „Prince Al-Waleed bin Talal has predicted that Syrian president Bashar Assad will not flee Syria, and that the conflict with drag on for years.“

    hxxp://www.itv.com/news/update/2013-01-22/who-are-these-insurgents-saudi-prince-outline-syria-concerns/

    Es geht um das Endspiel auf der Halbinsel.

    „he is the only individual on the planet to have ordered an Airbus A380 double-decker super-jumbo. …

    Prince Al-Waleed is the biggest foreign investor in the United States. He owns or part-owns companies that are household names the world over.

    Recently he refurbished London’s Savoy Hotel, which he got Prince Charles to re-open.“

    Katars Schlachtung wird jedoch von Verlauf der Schlachtung dieser Typen überlagert werden; hier wie er das so sieht:

    “Belfast is still having problems, even after [Senator George] Mitchell made peace.”

    Ist das nicht genial ! Der Typ labert so daher, wie der letzte Kulturrelativist aus dem Feuilleton; dabei geht es für ihn nicht nur um das Schutzgeld für die Kinder auf dem Schulweg, sondern wirklich um seinen Arsch (Arab. Thron).

    Mal gucken, auf was für Ideen er noch so kommt:

    „We compared notes on countries we had been to. He was way ahead on a total of 161. I did get him on North Korea though.

    “I am planning to go. What did you think of it?”“

    Bingo ! Eritra ist immer auch noch einen Zwischenstopp vor der Endstation Somalia wert.

    http://www.itv.com/news/2013-01-22/prince-al-waleed-bin-talal-the-worlds-richest-arab-the-man-who-runs-a-big-slice-of-the-world/

    @ by

    Popcorn ! Wenn Sie verstehen, was ich meine.

  215. 226.

    MRX
    223
    „Und daran ist nicht der Asylmissbrauch schuld?“

    O.K. Wenn Sie so drum betteln:
    Arschloch!

    Wenn ich’s nochmal wiederholen soll – einfach nur melden!

  216. 227.

    @TH

    Wenn Sie verstehen, was ich meine.

    Jenu…

    • 24. Januar 2013 um 12:11 Uhr
    • Boothby
  217. 228.

    Das Prinzeninterview ist der Hammer ! Er lässt die Syrer fallen und beansprucht, dass Obama ihm seinen Arsch rettet; Huntington dürfe nicht siegen und die Kulturen würden sich doch schon so prima ergänzen; 9/11 war soooo ein tragisches Missverständnis. Er labert so, wie Sohnemann Saif: kurz bevor es losging.

    Zu spät; würde ich einschätzen; ab jetzt ist nur noch Popcorn angesagt.

    http://www.itv.com/news/2013-01-22/prince-al-waleed-bin-talal-the-worlds-richest-arab-the-man-who-runs-a-big-slice-of-the-world/

    Dreieinhalb Minuten, die sich wirklich lohnen.

    @ by

    In Wirklichkeit verstehen Sie sehr gut; Sie mögen es nur nicht, dass man es ausspricht.

    „Wer weiß, vielleicht war es ja auch ein chinesischer Brunnen?“

    Genau, so muss man das sehen.

    „das Malheur hat nun wer zu verantworten? Kuschelige Gutis* die einfach mal nett sein wollten?“

    Ich meine ja, Sie meinen nein – aber beim Popcorn sind wir vereint.

    *Jetzt, wo diese Arschlöcher anfangen, wie kuschelige Gutis daher zuschleimen, da werden Sie auch noch klammheimlich die Kurve kriegen.

    @ MM

    Das Interview müsste für Sie – neben allen Zornesaufwallungen – auch wirklich erhellend sein; gerade auch wegen Syrien. Der Typ hat kein Wort zum Iran gesagt … sondern ordert einfach weitere Flieger.

  218. 229.

    219
    Thomas Holm

    „Das aber Umkrempeln und auf vom Kopf auf die Füsse stellen: das wirkt wie weiß Gott was für eine intellektuell verrenkte Übung.“

    Das ist es nicht allein.
    Nicht nur den Empfänger, auch mal selbstkritisch den Sender ansehen!
    (Ich bin eben im OstR‘-Modus.)

    Ein Beispiel: Ich lehne es z.B. ab, Links erst eingeben zu müssen. Da aber nur ein Link je Kommentar angenommen wird, kann man der Faulheit des Lesers zuliebe auch anders schreiben und den Inhalt für mehrere Kommentare/Links aufbereiten.

  219. 230.

    @ KC

    Das war lau.

    • 24. Januar 2013 um 12:28 Uhr
    • MRX
  220. 231.

    202
    @By
    „Beim lesen ihrer Posts fühle ich mich wie Oliver Twist, der versucht, das Wesen der viktorianischen Armenfürsorge zu verstehen.“

    Oliver Twists berühmteste Worte:
    „I want some more, Sir!“
    Ich nehme an, das meinten Sie aber nicht. :)

    Ich assoziiere diese Worte immer, wenn ich von den nächsten Forderungen aus unserem bunten Lande lese: aktuell die doppelte Staatsbürgerschaft für Türken.
    Die Worte assoziiere ich – die Situation ist eine ganz andere.

  221. 232.

    „208.
    @ By

    Broder schreibt seinen Käse tatsächlich nur, weil ein Job geil ist, den man vom Bett aus handlen kann.

    Neid. Soweit ich weiß geht er eher in Cafés.“

    Für den „Sprachlosen Schwätzer“ ist er aber maximal auf’s Klo gegangen!

  222. 233.

    230
    MRX
    „Das war lau.“

    Nein, nein! Ich war’s!
    :)

  223. 234.

    @palestine66
    „206.
    Eine Bitte noch an dieser Stelle.

    Bitte zensieren Sie Herrn Erol Bulut nicht. Er spricht nur ein Bruchteil von dem, was in einer plaestininisische Seele vorgeht und empfindet. Erwuergen Sie nicht diese eine einzige Stimme, die in Ihrem Blog ein Bruch der Wahrheit ausspricht. Dabei appiliere ich an den Menschen in Ihnen. An dieser Stelle vielen Dank Herr Erol Bulut.“

    Ich grüße Sie und denke an die „alten Zeiten“ des ZEIT-Online-Forums.

    @Erol Bulut hat hier schon tiefe Einblicke, nicht nur in seine palästinensische Seele gewährt! :)

  224. 235.

    @TH

    In Wirklichkeit verstehen Sie sehr gut; Sie mögen es nur nicht, dass man es ausspricht.

    Doch, ich bitte sogar darum, das man es ausspricht. Aber mal ehrlich: Bspw. ihre Einlassungen zu den BRICS funktionieren doch nur als Kryptozismus, das wissen sie doch selbst. Wenn sie da mal konkret werden würden, wäre die Erwähnung irgendwelcher Gewissensnöte selbst ihnen zu blöd. Und ich traue ihnen tatsächlich zu, das sie glauben, ihr Feindbild würde sich dadurch auszeichnen, das man sich den ganzen Tag lang selbst verleugnet und sein schlechtes Gewissen pflegt. Sie haben darüber tatsächlich noch nie nachgedacht, das steht da unhinterfragbar im Raum, und alles andere baut darauf auf.

    Genau, so muss man das sehen.

    Wir machen Fortschritte. Als nächstes verstehen wir dann, das E-Hilfe weder praktisch noch ideell eine sonderlich relevante Rolle spielt, und das Chinesen die sogar (tuscheltuschel) mit hintergedanken betreiben, und „der w3esten“ sich jedesmal schwarzärgert, wenn die wieder mal ‚ den Zuschlag für irgendeinen Airport oder Bahnlinie kriegen.

    “das Malheur hat nun wer zu verantworten? Kuschelige Gutis* die einfach mal nett sein wollten?”

    Ich meine ja, Sie meinen nein – aber beim Popcorn sind wir vereint.

    *Jetzt, wo diese Arschlöcher anfangen, wie kuschelige Gutis daher zuschleimen, da werden Sie auch noch klammheimlich die Kurve kriegen.

    Das hätte ich jetzt aber wirklich gerne erklärt bekommen. Ehrlich gesagt, das klingt völlig bizarr. Wenn es einfach nur an meiner Dämlichkeit liegt, sehen sie es mir in diesem Fall mal nach, und erklären es mit schlichten Worten.

    • 24. Januar 2013 um 12:44 Uhr
    • Boothby
  225. 236.

    @ KC # 233

    No pun intended.

    • 24. Januar 2013 um 12:47 Uhr
    • MRX
  226. 237.

    Noch ein Link-Abwurf zum Schluß:
    das her fand ich im Zusammenhang mit den Wortwechseleien:
    http://www.eufrika.org/wordpress/2013/01/rassismus_in_kinderbuchern/

    Ich hab’s noch nicht gelesen. Mal sehen, wie man in diesem Teil unserer BRD (Bundesrepublik Diversity) so drauf ist!

    Dazu auch noch einmal eine Empfehlung für den Yale-Link weiter oben.
    „Why White People Are Called ‚Caucasian?‘

  227. 238.

    @karolachristiane

    ich gruesse Sie zurueck. Ja! ich denke auch an die alten Zeiten der ZEIT.

    Danke fuer die Unterstuetzung meiner Bitte an Herrn Lau.
    Danke auch fuer die Info, dass @Erol Bulut ein Palästinenser waere.
    Das haette ich wirklich nicht gedacht. Liegt wahrscheinlich an meiner Deutschkenntnisse. Sowie Sie Ihre Probleme mit der arabischen habe ich auch meine mit der deutschen. Nur habe ich die deutsche Sprache lieb gelernt. :-)

    PS. Falls Sie Herrn @Thomas Holm über den weg laufen wuerden, bitte sagen Sie ihm, wenn ich genau wissen wuerde, warum ich in meiner Sache recht habe, muesste ich am besten ihn fragen, wie bezeichnend detailiert belesen er ist.

    • 24. Januar 2013 um 13:26 Uhr
    • palistine66
  228. 239.

    @ karolachristiane

    „Nicht nur den Empfänger, auch mal selbstkritisch den Sender ansehen!
    (Ich bin eben im OstR’-Modus.)“

    Ich bin im Offenbarungsmodus; das ist ja hier auch ein blog über Religion.

    Anzahl der Links … manche links bringe ich nur zum Beleg; die werde ich mal kennzeichnen, dass die nur da stehen, um überprüfen zu können.

    Dann bleibt hoffentlich jeweils nur einer zum öffnen-sollen übrig.

    @ by

    „erklären es mit schlichten Worten“

    1. Der Orient fackelt sich von Bamako bis Karatschi selbst ab.

    2. Ich meine: auch weil Guttis aller Art sich von den jetzt hervor tretenden Konfliktparteien haben verarschen lassen.

    3. Sie meinen: zu 1 – kann sein, oder so und zu 2 irgendwie eher nicht.

    4. Aber Popcorn ist Popcorn; d.h. wir werden uns das alle mit ansehen.

    Keiner hat mehr Bock, irgend wen vor irgend wem zu retten* in der Levante, am Golf und rund um den Iran wird nichts mehr gerettet; kein afghanisches Schulprojekt, kein säkularer Syrer, kein irakischer Sunnit, kein verdurstender Jemenit, kein Facebooker in den Emiraten oder Bahrain. Niemand da. Nirgendwo dort.

    *außer bei den Nippes-Afrikanern, aber nur wenn Algerien rein mitspielt und nicht ‚rumzickt.

    Weder vor seinem akuten Tyrannen, noch vor dem Rivalen, der es gerne werden möchte.

    5. „wo diese Arschlöcher anfangen, wie kuschelige Gutis daher zuschleimen“

    Ich meine diesen Prinzen; wenn der jetzt sagt, dass Obama sich wieder kümmern solle – damit nicht Huntington recht bekomme – dann müssten doch Leute wie Sie: eigentlich in einen derben Brast-Modus übergehen und zu dem Prinzen, dem syrischen Aufstand, den Islamisten und diesen ganzen:

    ‚Boah-Wahnsinn-meine-Nachbarsekte-ist-zionistisch‘-Typen,

    die mit diesem Geschrei übereinander herfallen, sinngemäß sagen:

    ‚Ey fickt Euch alle, Ihr saublöden Vollspassten.‘

    Wenn ich mich da jetzt irren würde, dann wäre ich wirklich sehr enttäuscht.

    Hier: Kurdischer Spaziergang mit Luftmine an Gebäudezeile; diesmal ohne Anatomie-Innereien; nur sauber die Detonationswucht, damit wir wissen, wovon wir reden Min 0.25-0.35

    http://www.youtube.com/watch?v=eka1FK_iJIU&feature=player_embedded

    Das haben die da die ganze Zeit und Putins Schiffe laden Zeug aus ohne Ende.

    Und hier flippen sie aus, wegen der 80 Psycho-Fällen, die sie da ‚rausholen …

  229. 240.

    @ KC, p66

    EB ist ein säkulärer ultralinker Turkvolkangehöriger mit 3 Urologen und einem gehörigen Judenknacks. Da ist sicher noch Platz für ne palästinensische Seele.

    • 24. Januar 2013 um 13:47 Uhr
    • Serious Black
  230. 241.

    Türkische Opposition beantragt westliche Intervention gegen ‚Erdogans Afghanen‘

    „many Jihadist candidates – not only from Turkey but around the world – sign up for fighting. It is possible to observe the speed of this enlistment process and the basic motivation of the candidates on the internet. Certainly they are not going to Syria for democracy-building. …

    In the near future, the West and Turkey will have to face a serious Jihadist challenge, regardless of the outcome of the Syrian civil war. … jihadists are becoming more local. Local network-building continues unfettered and they are more capable of enlisting Turkish citizens. Fourthly, Turkey is full of Western targets of the kind that whets the Jihadist appetite.

    Remember the 2003 bombings of the HSBC Bank, two synagogues and the British consulate. …

    The real question is this: Will governments, companies and other interested parties learn from the event in Algeria or will they act like nothing happened and wait for similar, new crises? …

    The target will, of course, be Western interests.“

    Die kann man aber auch wieder dicht machen.

    http://www.hurriyetdailynews.com/jihadists-in-syria-and-western-targets-in-turkey.aspx?pageID=449&nID=39713&NewsCatID=419

  231. 242.

    Saki: aber Broders Antisemitismusvorwürfe sind es meistens nicht [absurd]

    Boothby: Doch, sind sie sehr wohl, es ist alles Antisemitismus, und was Antisemitismus ist, bestimmt eh er selbst.

    Ich halte das für eine Fehleischätzung. So hält er beispielsweise relativ wenig von statistischen Untersuchungen, die Antisemitische Einstellungen herausfinden wollen und die trotz des wissentschaftlichen Brimboriums im Grunde die pauschalste Form des Antisemitismusvorwurfs darstellen.

    Dagegen attackiert er gerne und scharf einzelne Personen, auch Prominente, die durch besonderes anti-israelisches Engagement auffallen. Ob ein solches jetzt antisemitisch ist oder nicht, sei mal dahingestellt, aber der entsprechende Vorwurf ist argumentativ nicht unfairer als die seltsamen Elaborate, die Broder bekämpft. Er ist eben das Sturmgeschütz des Zionismus in der deutschen Publizistik.

    • 24. Januar 2013 um 13:52 Uhr
    • Saki
  232. 243.

    Diese sympathisch wirkenden Menschen haben leider voll Pech …

    „“Syria the Healer” is Dedicated to Zaidoun and Sohaib Alzoabi and the countless thousands of Syrian detainees who endure spiritual and physical torture day after day, whose only crime is using their voices to demand peace and freedom.“

    http://vimeo.com/57504449

    … erst haben die Guttis insistiert, dass politischer Islam doch kein Problem sein könne und jetzt rennen sie weg, weil sie überall Jihadisten sehen. Obwohl die Protagonisten in dem Video selbst so gutmenschlich wirken, so wird ihnen vielleicht doch eines Tages mal klar werden, wem sie ihr ganzes Elend zu verdanken haben.

    @ by

    sitzt dann vor der Glotze mit Popcorn und weiß von nix mehr.

  233. 244.

    Erol/kinderbücher.
    Erol erinnert mich immer wieder an herrn turtur, den scheinriesen.
    H. lau bitte geben sie erol wieder frei, ich mags märchenhaft.

    • 24. Januar 2013 um 13:55 Uhr
    • ernsthaft
  234. 245.

    @Thomas Holm

    Da sagen die doch immer, wie überlegen sie sind und dann rufen sie nach westlicher Intervention?

    Bulutismus.

    • 24. Januar 2013 um 13:57 Uhr
    • Mamas Liebling
  235. 246.

    240 sb
    Erol ulralinks ? er hat uns hier doch wissen lassen, das er eine art banker ist, also mehr so freizeitmäßig wahrscheinlich- naja jedenfalls märchenhaft.

    • 24. Januar 2013 um 14:01 Uhr
    • ernsthaft
  236. 247.

    245 ml
    Bulutumie heißt das glaub ich.

    • 24. Januar 2013 um 14:03 Uhr
    • ernsthaft
  237. 248.

    @ e

    Vielleicht ein Teilzeitlinker?

    • 24. Januar 2013 um 14:13 Uhr
    • Serious Black
  238. 249.

    @ KC

    aber “leserfreundlich” sieht anders aus als das, was da in der Nacht zusammengekommen ist!

    Und daran ist nicht der Asylmissbrauch schuld?

    @ MR

    Vielleicht aber die völlig aus der Luft gegriffenen Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Großliteraten mit dem markigen Schnürres und den feschen Kerl mit dem Seitenscheitel.

    • 24. Januar 2013 um 14:17 Uhr
    • N. Neumann
  239. 250.

    ML: Bulutismus.

    e: Bulutumie heißt das glaub ich.

    Sprachexperten sind da gefordert. S

    Selber denke ich, Bulutumie ist, wenn man es hat, und Bulutismus, wenn man es tut. Oder umgekehrt.

    • 24. Januar 2013 um 14:25 Uhr
    • Mamas Liebling
  240. 251.

    Publicola,

    Klaus Rainer Röhl scheint mir … ein … „verantwortungsloser Wirrkopf“ zu sein.

    Bei einem Mann, der mit Ulrike Meinhof verheiratet war, kann man mühelos von traumatischen, Langzeitdachschäden ausgehen. Er hat einen Behindertenbonus verdient.

    • 24. Januar 2013 um 14:27 Uhr
    • Saki
  241. 252.

    ml
    Bulutumie als gelebten bulutismus ? Klingt vernünftig.

    • 24. Januar 2013 um 14:30 Uhr
    • ernsthaft
  242. 253.

    1. Der Orient fackelt sich von Bamako bis Karatschi selbst ab.

    @ TH

    Selbst Karl May kam nur bis Timbuktu.

    • 24. Januar 2013 um 14:30 Uhr
    • N. Neumann
  243. 254.

    Sowas halten auch nur die künftigen Opfer einer Neuverteilung für wert zu berichten:

    „Iran and Russia have signed a joint security agreement today in Tehran, Mehr news agency reported. …

    The sides discussed the issues of fighting the terrorism, drug dealing, and other problems of mutual interest.

    Najjar highly assessed Russia’s stance against the Western sanctions imposed on Iran for its nuclear program.

    The United States, Israel and some of their allies suspect Iran of pursuing non-civilian objectives in its nuclear energy program.

    http://en.trend.az/regions/iran/2110781.html

  244. 255.

    saki
    k2r kommt aus rockenhütte bei danzig, sein vater galt als blut und boden dichter.

    • 24. Januar 2013 um 14:39 Uhr
    • ernsthaft
  245. 256.

    @ NN

    Wollen Sie noch den Stabilitäts-Apostel abgeben ?

    Geben Sie mal ‚salafi‘, bzw. ‚salafists‘ bei google-news ein. Von überall her schreit es einem entgegen: ‚Hilfe, bei uns machen sie auch alles kaputt‘.

    Fragen Sie MM, ist nicht übertrieben.

    Ein innersunnitisches Problem, dass ohne Rest-Tyrannen mit:

    entweder westlicher Hilfe (Franko-Algerische Nippes-Front) oder Iranischem Einmischungs-Beistand nicht einzudämmen ist.

    Karl May, Witzbold … Karl Marx hat viel krasser über die geschrieben.

  246. 257.

    Tja.

    „Normalerweise heißt es immer: Zwei Ökonomen, drei Meinungen“, sagt Pies. „Doch bei der Frage der Auswirkungen von Agrar-Indexfonds sind sich viele Forscher überraschend einig.“

    40 deutsche Agrarökonomen schickten deshalb im November einen offenen Brief an den Bundespräsidenten Joachim Gauck. Der hatte zuvor ebenfalls gefordert, dass Banken Agrar-Indexfonds aus dem Programm nehmen. Die Kritik an der Finanzspekulation entspreche nicht dem wissenschaftlichen Forschungsstand, schrieben die Forscher.

    Foodwatch und Oxfam werfen den Ökonomen im Gegenzug vor, wichtige Studien auszublenden. Tatsächlich haben einige Forscher in den vergangenen Jahren Anzeichen dafür gefunden, dass die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen die Getreide- oder Sojapreise steigen lässt. Es wäre tatsächlich also falsch, ganz sicher zu sein, dass die Indexfonds keinen Schaden anrichten. Die Mehrheit der Studien zeigt jedoch, dass die Fonds keinen direkten Effekt auf den Preisanstieg hatten – selbst wenn man die von Foodwatch und Oxfam genannten Arbeiten miteinbezieht.

    Foodwatch und Oxfam argumentieren nun, dass die Banken sich solange aus dem Markt fernhalten sollten, bis diese letzten Unsicherheiten verschwunden sind. Immerhin gehe es um Menschenleben. Allerdings geben auch sie zu, dass die Spekulation mit Grundnahrungsmitteln auch ihre guten Seiten hat. Viele Bauern etwa sind auf Investoren angewiesen, die ihre Ernte schon weit vor dem Reifen der Feldfrüchte abkauft, um sich vor einem plötzlichen Einbruch der Preise zu schützen. Durch den Boom bei Agrar-Indexfonds ist diese Versicherung billiger geworden. Wenn Landwirte das gesparte Geld in neue Maschinen oder zusätzliche Ackerfläche investieren, könnten sie mehr produzieren. Dadurch könnten die Nahrungsmittelpreise letztlich sogar sinken.

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-01/lebensmittel-nahrungsmittelspekulation-deutsche-bank/seite-2

    • 24. Januar 2013 um 14:46 Uhr
    • N. Neumann
  247. 258.

    @KC

    http://www.southparkstudios.com/clips/155459/you-cant-say-that-on-television

    Es wird sie trösten. Um sie Milde zu stimmen: Beachten sie, das diese Episode nicht gesperrt ist.

    @TH

    1. Der Orient fackelt sich von Bamako bis Karatschi selbst ab.

    2. Ich meine: auch weil Guttis aller Art sich von den jetzt hervor tretenden Konfliktparteien haben verarschen lassen.

    3. Sie meinen: zu 1 – kann sein, oder so und zu 2 irgendwie eher nicht.

    4. Aber Popcorn ist Popcorn; d.h. wir werden uns das alle mit ansehen.

    Zu 1: Wer sollte das bezweifeln? Ich bezweifle aber die Unvermeidlichkeit dieses Treibens. Weil das halt Muslims sind.

    Zu 2: Nicht mehr als alle anderen auch, aber vielleicht haben sie die Erfolgsgeschichte der Bösis zur Hand. Genaugenommen kann ich realiter zwischen dem state of the world und ihrer Feindbilextraktion keinen Zusammenhang erkennen.

    Keiner hat mehr Bock, irgend wen vor irgend wem zu retten* in der Levante, am Golf und rund um den Iran wird nichts mehr gerettet; kein afghanisches Schulprojekt, kein säkularer Syrer, kein irakischer Sunnit, kein verdurstender Jemenit, kein Facebooker in den Emiraten oder Bahrain. Niemand da. Nirgendwo dort.

    Ich finde diese Feststellung korrekt, solange wir ein paar Details zu Iran berücksichtigen. Da gibt es durchaus den einen oder anderen Rettungsreflex, zu Recht.

    Ich meine diesen Prinzen; wenn der jetzt sagt, dass Obama sich wieder kümmern solle – damit nicht Huntington recht bekomme – dann müssten doch Leute wie Sie: eigentlich in einen derben Brast-Modus übergehen und zu dem Prinzen, dem syrischen Aufstand, den Islamisten und diesen ganzen:

    ‘Boah-Wahnsinn-meine-Nachbarsekte-ist-zionistisch’-Typen,

    die mit diesem Geschrei übereinander herfallen, sinngemäß sagen:

    ‘Ey fickt Euch alle, Ihr saublöden Vollspassten.’

    Nach wikileake war klar, was vorher wohl eher aus Pietätsgründen eher still behandelt wurde: Das alle möglichen Leute, insbesondere aus Katar, Bahrein oder S-A, durchaus dringlich an die Staaten herangetreten sind. Die hätten durchaus gerne support beim Übereinanderherfallen, und wir haben auch noch verbündete und Gegner in der Region, ohne abschließend bewerten zu können, welcher jetzt der überzeugenderen Sekte angehören. Fast könnte man meinen, das spiele überhaupt keine Rolle.

    Sie können jetzt ‚türlich alle möglichen zum Fremdschämen produzierten yt-Links mit geifernden Islamisten rauskramen, die wohl beweisen sollen, das alle syrischen Vollspassten sich mal selber ficken können. Mir ist nur nicht klar, was daraus folgert. `

    Hätte man Libyen hängen lassen sollen, mal so als Beispiel? Sollen doch in Benghazi gangbang machen? Was folgert aus Srien: Och nö, Türkei reimt sich eh nicht auf NATO? oder umgekehrt, zeigen wir, vom gutmenschlichem Ballast befreit, C und R doch, was ‚ne Harke ist?

    Und meinen sie im Ernst, der Irakeinmarsch sei eine Initiative der irakischen Exilgemeinde, oder was?.

    Nehmen wir Mali: Ich halte das Engagement von F für richtig und Algeriens Reaktion für nachvollziehbar, ich meine auch, wir sollten das Unterstützen. Nur heißt das konkret auch eine gestiegene Gefährdung von F selbst durch Anschläge. Wenn das passieren sollte: Wir gehen raus, sollen sich doch selber ficken? Oder wir wären am Besten gar nicht reingegangen, ist ja eh wurscht, welche Antizionisten da gerade rummachen?

    Ich gebe ihnen ja recht in allem, ich muss nur wissen, womit.

    Das sie Gutis nicht abkönnen, weil sie superreiche Huntingtonleser mit muslimisch-katarischem Background nicht abkönnen: Geschenkt, aber in welchem Zusammenhang steht das alles?

    • 24. Januar 2013 um 14:46 Uhr
    • Boothby
  248. 259.

    Realitätsbezogener launischer Einstieg, …

    „bildungsbürgerlich edierten Märchenfantasien verlieren an Reiz.

    Krasse Smartphonevideos und derbe Witze aus dem Unterschichtenfernsehen machen stattdessen die Runde. Das gesellschaftlich verdrängte Verletzende kehrt im kindlichen Sadismus wieder: „Du Opfer!“ ist der Schlachtruf zur Distinktion der groben Unterschiede in der Hackordnung der Kleinen, „schwul“ und „Schwuchtel“ ist – Homosexuellenehe hin oder her – die Markierung für schwächliches Außenseitertum schlechthin. …

    In diesem rousseauistischen Humus kann der kindliche Narzissmus prächtig gedeihen.“

    …aber dann der Abbruch; und die Redaktionsempfehlungen – schauder

    http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013-01/Political-Correctness-Essay/komplettansicht?red_suggested=true#comments

  249. 260.

    257 neumann
    Interessant, das wäre doch was für die nächste predigt von cwspeer. Wie sehe es denn mit nahrungsmitteln aus wenn die menschheit katholisch wäre und auf den papst hören würde ? Darüber können die katholen ja mal predigen.

    • 24. Januar 2013 um 15:11 Uhr
    • ernsthaft
  250. 261.

    @kc:

    Noch ein Link-Abwurf zum Schluß:
    das her fand ich im Zusammenhang mit den Wortwechseleien:
    http://www.eufrika.org/wordpress/2013/01/rassismus_in_kinderbuchern/

    Ich hab’s noch nicht gelesen. Mal sehen, wie man in diesem Teil unserer BRD (Bundesrepublik Diversity) so drauf ist!

    Der wichtigste Teil kommt als Sternchen ganz zum Schluss:

    Ja, auch die stereotpyen Darstellungen (inkl. der Illustrationen) in Tim und Struppi und anderen “Klassikern” der Kindebruchliteratur sind Ausdruck “kulturell” verwurzelten Rassismus. Das gleiche gilt übrigens für die “haltlos-unschuldige Spielerei” mit dem “Phantasma des naiven Naturvolks” und all die anderen Beschreibungen, deren kolonial-rassistischen Ursprung Greiner und viele andere schlicht nicht wahrhaben wollen.

    Da hat der Autor ganz recht; diese Darstellungen sind nichts für Kinder oder zumindest erst für etwas ältere Kinder, die mit der Geschichte von Kolonialismus und Rassismus halbwegs vertraut sind und diese Darstellungen richtig einordnen können. Also – basierend auf meinen eigenen Leseerfahrungen mit diesen Stoffen – eher für 8-9jährige zum Selberlesen als für 5jährige zum Vorlesen. Allerdings ist es genau deswegen pure Heuchelei, bloß das offensivst rassistische Wort („Negerkönig“) durch eines zu ersetzen, dessen Rassismus den vorlesenden Eltern (noch) verborgen bleibt („Südseekönig“ – als ob die Darstellung des „Südseevolks“ damit weniger klischeehaft-rassistisch wäre. Im Gegensatz zu Greiner halte ich diese „Spielerei“ nämlich durchaus nicht für harmlos, wenn sie völlig ernsthaft ohne jeden Kontext einem kleinen Kind präsentiert wird).

    Wo ich dem Autor ausdrücklich widersprechen muss, ist bei folgendem Punkt:

    Wie viele andere verfällt auch Greiner auf diese Weise der schmeichelhaften aber einfältigen Idee, wir könnten rassistische Begriffe rückwirkend ihrer semantischen Tragweite entledigen, indem wir sie nur oft genug und völlig unschuldsbetont wiederholen. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, den Ausspruch „Jedem das Seine“ wieder salonfähig zu machen. Die NS-Zeit hat den Lateinischen Ausdruck suum cuique schlicht verhagelt.

    Erstens ist es eine in ihrer Konsequenz geradezu absurde Idee, ein einmal negativ verwendetes Wort sei damit auf alle Zeiten „verbrannt“ – irgendwann gehen uns rein mathematisch gesehen die „sauberen“ Wörter aus. Und zweitens ist „Jedem das Seine“ in meinem und meines Umfelds Sprachgebrauch völlig neutral besetzt und die Nazi-Geschichte des Ausdrucks ist genauso ein Kuriosum wie die Nazi-Geschichte des Getränks „Fanta“. Vielleicht sind wir damit aber auch einfach alles Nazis.

    • 24. Januar 2013 um 15:12 Uhr
    • Arjen van Zuider
  251. 262.

    @P, schau’n Sie nochmal hin: ich glaube, Sie haben den Kommentar falsch verstanden. M.E. geht’s da um ZO und die dortige Zensurpraxis.

    @ KC – Nein.
    Der von mir in Frage gestellte Beitrag bezieht sich nachweislich auf den JL-Blog, konkret: den oben publizierten Lau-Text.

  252. 263.

    @ TH

    Apropos PC:

    There’s an annual contest at the Griffith University, Australia, calling for the most appropriate definition of a contemporary term.

    This year’s term was ‘political correctness’.

    The winning student wrote:

    “Political correctness is a doctrine, fostered by a delusional, illogical minority, and rapidly promoted by mainstream media, which holds forth the proposition that it is entirely possible to pick up a piece of shit by the clean end.”

    http://www.theaugeanstables.com/2013/01/21/defining-political-correctness/

    • 24. Januar 2013 um 15:18 Uhr
    • Serious Black
  253. 264.

    249
    @NN

    „Vielleicht aber die völlig aus der Luft gegriffenen Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Großliteraten mit dem markigen Schnürres und den feschen Kerl mit dem Seitenscheitel.“

    Das muß Ihnen erst einmal einer nachmachen, @NN:
    2 Leute in einem Satz mit je einem in 1000 Jahren unveränderlichen Kennzeichen von Hitler auszustatten und mich dabei noch schnell als Unterstützerin von Antisemiten hinstellen.
    Respekt!
    Wer braucht da noch Streicher?
    Da kann der Broder was von Ihnen lernen!

  254. 265.

    @karola

    Na, willkommen im Club! Wenn Sie nur Witze reißen und sonst das Maul halten, bin ich bereit Sie zu dulden.

    • 24. Januar 2013 um 15:29 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  255. 266.

    @ Saki – Bei einem Mann, der mit Ulrike Meinhof verheiratet war, kann man mühelos von traumatischen, Langzeitdachschäden ausgehen. Er hat einen Behindertenbonus verdient.

    *kreisch*

    [wenn sich diese Defizite nur auf die Polit-Publizistik des K-R. Röhl beschränken würden, wäre selbstredend eine gewisse Toleranzbreite und generelle Akzeptanz durchaus angebracht:
    denn es ist ja halt so, dass
    a – sehr viele Menschen ihre Ansichten aufgrund konkreter Erfahrungen realismusbasiert verändern
    b – so wie sich unabhängig davon auch Gesellschaft, Polit-Atmosphäre und Sinndefinitionen im Laufe der Zeit laufend und auch entscheidend verändern
    … – höchst unglückseligerweise habe ich allerdings darüberhinaus gestern bei der Memory-Recherche zu Röhl auch so Einiges gelesen, was seine Töchter über ihren Papi verfasst haben … – ohmigod …]

  256. 267.

    262
    @P
    Ich teile Ihre Meinung nicht – und „nachweislich“ wäre das dann, wenn @abdel tuma Sie bestätigen würde.
    Ich muß das aber auch nicht weiter verfolgen – es tut mir nur immer leid, wenn hier erstmalig oder selten Auftauchende mißverstanden werden. Sie erinnern sich an den Empfang für @aj?

    „190.
    Nicht rechte Blogs, wo man sich gegenseitig in seinen Meinungen bestärkt, fallen Ihnen nicht ein, Herr Lau? Sie und Ihr Arbeitgeber betreiben doch ein solches. Elitär, nach eigener Selbsteinschätzung “intellektuell” und “kritisch”. Dabei handelt es sich jedoch in diesem geschützten Biotop oft nur um wohlfeilen Mainstream, wo ein omnipräsenter Wächterrat oberlehrerhaft Kommentatoren zurechtweist und zensiert.

    24. Januar 2013 um 06:50 Uhr
    abdel tuma
    191.
    —–
    @ abdel tuma

    1 – Nicht rechte Blogs, wo man sich gegenseitig in seinen Meinungen bestärk

    Sie halten offensichtlich den ‘Ach Gut’-Blog (Die Achse des Guten) von Broder für einen rechten Blog?
    Ein Überdenken Ihrer Kriterien für Links und Rechts Ihrerseits, denke ich, wäre nicht unangebracht.

    2 – Dabei handelt es sich jedoch in diesem geschützten Biotop oft nur um wohlfeilen Mainstream

    Sollten Sie sich auf die hier publizierten Foristen-Kommentare beziehen, so habe ich da meine erheblichen Zweifel, ob Sie mal ‘en passant’ so einige dieser Kommentare gelesen haben.
    Auch hier denke ich, dass ein Überdenken Ihrer Kriterien für Mainstream bzw. Nicht-Mainstream Ihrerseits durchaus Sinn machen würde.

    24. Januar 2013 um 07:18 Uhr
    Publicola

  257. 268.

    Selbst Karl May kam nur bis Timbuktu. :) !

    Bitte in Stein meißeln und beispielsweise vor jedem Bürgerschützenzelt aufstellen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Christus_kam_nur_bis_Eboli

  258. 269.

    OT

    Der eine oder andere Politiker dürfte dank solcher Geheimnisse eine steuerbare Meinung haben.

    http://www.tagesanzeiger.ch/leben-auto/Zeit-fuers-Bett/story/19673005

    • 24. Januar 2013 um 15:37 Uhr
    • Mamas Liebling
  259. 270.

    261
    @AvZ
    Danke, für Ihre Rückmeldung!
    Ein Grund mehr das jetzt auch mal in Ruhe zu lesen.

    Was als harmlos-dümmliches Interview mit der Familienministerin Schröder begann, weitet sich im Netz zu einer beachtlichen Diskussion aus, die mich mehrfach hat schaudern lassen, was da so zu Tage tritt.

    Der dabei häufig erwähnte Artikel von Ulrich Greiner „Die kleine Hexenjagd“ aus der ZEIT vom letzten Donnerstag ist leider immer noch nicht online.
    Inzwischen habe ich noch einen weiteren interessanten Blog gefunden, der sich mit dem Thema beschäftigt – und auch noch nicht gelesen.
    http://buehnenwatch.com/
    Ich hab‘ Ihren Kommentar zu Augstein gelesen, nicht vergessen

  260. 271.

    @ by

    Ich hoffe mal, dass Sie ein Phänotyp sind und sich der Aufwand lohnt.

    „Zu 1: Wer sollte das bezweifeln? Ich bezweifle aber die Unvermeidlichkeit dieses Treibens. Weil das halt Muslims sind.“

    Na prima. Unvermeidlich wird es auto-kannibalistisch wenn man abgehängt ist, sich eine Jugendblase gönnt, den Dicken macht und auch noch stolz aufs ganze Desaster ist. Ist halt den Muslimen vorbehalten geblieben, das so durch zuziehen.

    „Zu 2: … vielleicht haben sie die Erfolgsgeschichte der Bösis zur Hand.“

    Tigerstaaten. Sich von Textil über Schiffe bis Software hochackern.

    „Genaugenommen kann ich realiter zwischen dem state of the world und ihrer Feindbildextraktion keinen Zusammenhang erkennen.“

    Das Mitspielen des Westens bei dieser Kombination aus Versagen und Verantwortungslosigkeit; diese ganze schafsgeduldige Duldsamkeit gegenüber diesem flennerischen Drohgestrampel wird in Geschichtsbüchern schwer vermittelbar sein.

    „Hätte man Libyen hängen lassen sollen, mal so als Beispiel?“

    Man hätte sich im besten Sinne imperialistisch-souverän verhalten sollen, so wie gegenüber einem Maharadscha, der sich über die Mörder-Sekte seiner Schwiegermutter beschwert.

    Und dann ein sauberes Angebot über die Kosten der Kanonenboote; zu entrichten in Wohlverhalten, Entgegenkommen und fürstlichen Aufwandsentschädigungen.

    Algerien soll Frankreich mit westlicher Unterstützung durchziehen; wenn Algerien kaputt geht, dann lacht nämlich Gazprom; und das soll ja nun wirklich nicht sein. Lieber Tyrannen in Algier bezahlen, als Putin.

    Syrien ganz zu Anfang wie Libyen; jetzt ist es zu spät; jetzt muss man sich über unsere Interessen zur Eindämmung der Chose klar werden und den Chinesen verklickern, dass Russland asozial ist und China an dessen Seite nichts zu gewinnen hat.

    Wenn die das nicht raffen wollen; dann: deren Problem. Dann können sie ja mit Indien Krieg Krieg führen um den Zugang zu den dann noch nicht abgefackelten Trümmern am Golf. Russland wäre dann der lachende Dritte, was man den Chinesen wirklich klar machen muss, dass es diese missratenen Halbmongolen wirklich darauf anlegen und dass sie genau dafür die Iraner bestärken.

    Der innere Nah/Mittelöstliche Kreis ist außer Kontrolle; die Kettenreaktion hat eingesetzt; man kann nur noch versuchen, mit Blick auf Südasien was zu löten. Nordafrika bleibt strategisch separat; ist allerdings über das ägyptische Scharnier hin zur Meinungsbildung bei den Sunniten verbunden: will man anti-westlich sein sein mit den Salafis, oder mit dem Iran (beides ist natürlich tödlich, aber bevor es losgeht, muss das entschieden sein).

    Die Verantwortung des Westens ist von der Art, wie jemand Verantwortung trägt, der sich von seinen Nachbarn belügen, beklauen, schikanieren verlästern und verarschen lässt – und hinterher wollen sie alle nur wegen dessen Doofheit kriminell geworden sein.

    Wenn er gleich ein paar Einbrecher im Garten abgeknallt hätte, dann wäre das alles nicht passiert.

    Gucken Sie sich die Spassten an, die hier rumturnen, deren Politiker sind ja keinen Schuss Pulver besser.

    Als Gewährer von Narrenfreiheit sind wir schuldig an der Verrohung von
    Blödmännern. Damit müssen wir jetzt leben.

    @ SB

    Genial die Australier.

  261. 272.

    268

    „Selbst Karl May kam nur bis Timbuktu.“

    Und ich dachte immer, das heißt
    „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“.
    (R.D.Precht)

  262. 273.

    @ KC – Nicht rechte Blogs, wo man sich gegenseitig in seinen Meinungen bestärkt, fallen Ihnen nicht ein, Herr Lau?

    Offensichtlich bezieht sich der Beitrag auf den JL-Ausgangstext dieses Threads: Herr Lau zitiert hier (in kritischer Konnotation) in seinem obigen Text die beiden Blogs „Achgut“ und „PI“.
    Der von mir kritisierte Beitrag bemängelt also, dass JL ‚nichtrechte‘, also ‚linke‘ Blogs, nicht als Negativbeispiele, als zu kritisierende Blogs also, anführt.

    Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass die Polit-Kategorisierung des Broder-Blogs unter der Rubrik ‚rechts‘ korrekt ist.

  263. 274.

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/9824119/Syrias-Bashar-al-Assad-shown-at-ceremony-for-Prophet-Mohammeds-birthday.html

    Schlau der Assad und krass das Bild; von wegen Endspiel.

    Für so eine Nippes-Folklore-Gelegenheit kann ein gewöhnlicher MB-Boss erstmal bei seinen Salafi-Koalitionären nachfragen, ob es denn den Herrschaften auch recht sei.

    • 24. Januar 2013 um 16:00 Uhr
    • Serious Black
  264. 276.

    274
    @P
    Nach meinem Textverständnis redet der Mann einzig und allein von ZEIT-Online – wo er ja auch ansonsten bloggt.
    http://community.zeit.de/user/abdel-tuma

  265. 277.

    Karolachristiane,

    sie sind doch als Kindergärtnerin vom Fach, oder? Sie sollten mal wirklich ein Beispiel setzen und ihren Schutzbefohlenen statt solch rassistischem Mädchenkram wie „Pippi Langstrumpf“ mal den voll korrekt antirassistischen Django Unchained zu Gemüte führen.

    • 24. Januar 2013 um 16:11 Uhr
    • Saki
  266. 278.

    „“We have tried everything to take it, believe me,” our guide said of the Menagh base. “If any fighter from any brigade has a good idea of how to take the base, they get to try it out, no matter how crazy.”“

    hxxp://www.independent.co.uk/voices/comment/if-syrias-rebels-cant-take-the-fortress-how-can-they-take-the-capital-8465325.html

    Und so sehen diese tollen Ideen aus:

    Erst rennen alle los, wie die Bekloppten und dann werden sie einer nach dem anderen abgeknallt. 2.50-3.20; 4.25-4.30; ab 6.10 dann verlustreicher Abstieg.

    Unsere ganzen Schreihälse könnten sich da alle schon längst gegenseitig beharken.

    http://www.youtube.com/watch?v=jkGwtIeiPKw

    @ SB

    Bangladesch Faktor aber zwei bis drei; Basis für aktuelle Prozesse.

    Syrien wäre jetzt schon in den vierzigern; bin gespannt, wann es neue Zahlen gibt; die 60.000 waren ja von Ende November. Und diese Jihadisten zählt die Opposition natürlich nicht mit.

  267. 279.

    278
    @Saki
    Ich weiß nicht, woher Sie’s haben: aus meinen besonders liebevollen Kommentaren?
    Als „Kindergärtnerin“ kann ich leider nicht dienen.

    Aber zu ²Django Unchained“ sage ich gerne etwas, besser nichts.
    Nachdem ich einmal vor Jahren im nächtlichen TV über einen Tarantino-Film gstolpert bin und fassungslos davor saß, bin ich dem häßlichen Typ und seinen kranken Filmen erfolgreich aus dem gegangen.

    Solche Gewaltexzesse werden gehypt – ich fürchte manchmal auch von denen, die dem bösen Wolf einen vegetarischen Sohn andichten.

  268. 280.

    @ NN

    Wollen Sie noch den Stabilitäts-Apostel abgeben ?

    @ TH

    Nein, eher den Orient-Definitions-Apostel:

    Im Laufe der Geschichte wandelte sich die Bedeutung des Begriffs. Während früher die gesamte asiatische Welt, d. h. die arabischen Länder, Iran, Indien und China als Orient galt, später dann nur die Länder Vorderasiens mit Ägypten und die meisten islamischen Kulturen dazu zählten, tendiert der heutige Sprachgebrauch dazu, den Begriff auf den Nahen Osten und die arabisch-islamische Welt – einschließlich Türkei, Iran, Pakistan und Nordafrika, aber ohne die islamischen Staaten Südostasiens – zu beschränken.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Orient

    Das leidlich nordafrikanische und maßgeblich westafrikanische Land Mali wiederum, in dem, auch von Tuareg, recht wenig Arabisch gesprochen (Vorsicht: Kulturelles und identitäres Merkmal!) wird, ist seit seinem Bestehen als – schwacher – Staat nie so richtig stabil gewesen. Das seit einigen Jahren erschlossene sozialwissenschaftliche Forschungsfeld „Fragile Staatlichkeit“ und die Rede von „failed States“ (nicht zu verwechseln mit Postcolonial-Gedöns) hat zwar eine triftige Bewandtnis, suggeriert aber zuweilen, dass es früher anders gewesen wäre, obwohl der Staat auch unter kolonialen Bedingungen vielerorts allenfalls schwach ausgeprägt war. (Vielleicht rührt dieser Eindruck auch daher, dass man früher die Verhältnisse aufgrund der Konfrontation zweier Blöcke für übersichtlicher und damit auch stabiler hielt.)

    Sie könnten nun versuchen, Ihre markige Setzung dadurch zu retten, indem Sie sagen, „Orient ist überall dort, wo Salafisten ihr Unwesen treiben“, aber dann wäre auch Europa deutlich orientalischer als Bamako.

    Wir haben es also weniger mit einer Entgrenzung des Orients als Kulturraum zu tun, sondern mehr mit den Aktivisten einer totalitären Heilsideologie*, die in das vom arabischen Nationalismus und/oder Marxismus-Lenimaoismus** hinterlassene Vakuum gestoßen ist. Ihre Anhänger treiben nicht nur überall dort ihr Unwesen, wo sie kulturhistorisch zu hause sind, nämlich in der sunnitisch-arabischen Welt, sondern zumal auch dort, wo sie es allein praktischerweise können. Mali ist da selbstredend durch seine „Staatlichkeit“ sehr praktisch (fragte doch irgendein Journalist vor Tagen nicht tatsächlich, aber doch sinngemäß: Was wollten die Islamisten überhaupt in Bamako?!), ebenso wie europäische Städte auf ihre Weise praktisch sind (da könnte man auch fragen: „Was wollen die überhaupt in Ulm?!). Hier kann man ausgeprägter Staatlichkeit sei Dank zwar den Laden nicht übernehmen, sich dafür aber vor veritabler Tyrannei in Sicherheit und insofern ein Stück weit ungestört fühlen sowie teach-ins veranstalten.

    * Eindeutige Weltanschauung, viel (Lebens)Sinn, eine Aufgabe, enorme Moral, persönlicher Anschluss, Gemeinschaftlichkeit – Sie verstehen.

    ** So finden sich immer auch ein paar gebürtige Nicht-Orientalen, die gerne mitmachen. Oder aber daneben auch, wenngleich inzwischen leiser, manchmal Neonazis, die heroischem Einsatz auch dann Respekt aussprechen, wenn er rassekundlich inkorrekt daherkommt. Früher wurde dagegen die klammheimliche Bewunderung für die RAF („Die tun was!) nicht ganz verhehlt.

    • 24. Januar 2013 um 16:36 Uhr
    • N. Neumann
  269. 281.

    Tja Herr Lau, die Frage ist, wann Sie sich zu ihrer eigenen Heuchelei bekennen werden. Ich werde Sie nochmal darauf ansprechen, wenn die Kriegsverbrechen Israels mit Strafurteilen beim IStGH statt „nur“ mit einem Gutachten Dokumentiert sind.

    Dann können Sie sich fragen, wieso Sie mit Fakten belegte Meinungen zensieren, wenn die nicht das Ihnen genehme Feindbild treffen. Gutmenscheln ist eine Sache. So tun als ob, die andere.

    Diese Kommentatoren bringen deine Selbstzweifel zum Ausdruck, und zwar viel krasser, als du es je tun würdest. Ist doch gut so!

    • 24. Januar 2013 um 16:48 Uhr
    • Erol Bulut
  270. 282.

    @TH

    Ich hoffe mal, dass Sie ein Phänotyp sind und sich der Aufwand lohnt.

    Für mich sicher.

    Na prima. Unvermeidlich wird es auto-kannibalistisch wenn man abgehängt ist, sich eine Jugendblase gönnt…

    Heinssohn, ick hör‘ dir trapsen…

    …den Dicken macht und auch noch stolz aufs ganze Desaster ist.

    Klar, Flüchtlingscamps voll mit total stolzen Syrern.

    Ist halt den Muslimen vorbehalten geblieben, das so durch zuziehen.

    Weil es ja sonst keine idiotischen Konflikte gibt.

    Tigerstaaten. Sich von Textil über Schiffe bis Software hochackern.

    Sie meinen Länder, deren mehrheitlich muslimische Bevölkerungsanteile durch recht paternalistische Regierungen erfolgreich mit protektionistischen Wirtschaftsregimen versehen worden sind? Was soll an denen bitte sehr bösmenschlich sein? oder ist das jetzt die Pauschalvorstellung, die könnten nicht linksig sein, wenn die mit Geld umgehen können?

    Das Mitspielen des Westens bei dieser Kombination aus Versagen und Verantwortungslosigkeit; diese ganze schafsgeduldige Duldsamkeit gegenüber diesem flennerischen Drohgestrampel wird in Geschichtsbüchern schwer vermittelbar sein.

    Verstehe ich das richtig: Wir sollen mal eben von Karatschi bis Bamako mit der Schafsgeduld schluss machen, und die Flenner zurechtstutzen. Das da noch keiner drauf gekommen ist. Wir fangen gleich heute an; ich schlage vor, wir führen die 60-Std.-Woche für die Bundeswehr ein, das wird ein Zittern und Beben.

    Und dann ein sauberes Angebot über die Kosten der Kanonenboote; zu entrichten in Wohlverhalten, Entgegenkommen und fürstlichen Aufwandsentschädigungen

    Fassungslos. Und sie meinen ernsthaft, die Gutis seien die Naiven hier?

    Algerien soll Frankreich mit westlicher Unterstützung durchziehen; wenn Algerien kaputt geht, dann lacht nämlich Gazprom; und das soll ja nun wirklich nicht sein. Lieber Tyrannen in Algier bezahlen, als Putin.

    ?

    Syrien ganz zu Anfang wie Libyen; jetzt ist es zu spät; jetzt muss man sich über unsere Interessen zur Eindämmung der Chose klar werden und den Chinesen verklickern, dass Russland asozial ist und China an dessen Seite nichts zu gewinnen hat.

    Ich gehe mal davon aus, sie meinen hier den tatsächlichen Verlaufspfad, und nicht die imaginierte Maharadschanummer.

    1. waren China und Russland auch am Anfang schon da. Und als die Kacke noch nicht dampfte, wie es das heute tut, da waren die noch unverständiger. Fragen sie mal die Japaner, wie ein unverständiges China sich auf den Puls auswirkt.

    2. brauchewn sie den Chinesen ganz sicher nix über die Asozialität der Russen zu erklären, nur haben sie überhaupt nix auf der Pfanne, was China nicht auch schon so hat. Aber sie schlagen vor, ein brüderlicher Apell von uns reißt es schon raus? Ich dachte, die Bösmenschen wären hier die Realisten. Sie glauben, China und Russland spielen nur deshalb nicht mit, weil wir nicht freundlich genug zu China sind?

    Wenn die das nicht raffen wollen; dann: deren Problem. Dann können sie ja mit Indien Krieg Krieg führen um den Zugang zu den dann noch nicht abgefackelten Trümmern am Golf. Russland wäre dann der lachende Dritte, was man den Chinesen wirklich klar machen muss, dass es diese missratenen Halbmongolen wirklich darauf anlegen und dass sie genau dafür die Iraner bestärken.

    Mein Gott, das ist ja ein regelrechter Selbstbaukasten hier. Die Vorstellung, Westerwave würde das nur deshalb nicht anregen, weil er keine Eier hat, hat was.

    will man anti-westlich sein sein mit den Salafis, oder mit dem Iran (beides ist natürlich tödlich, aber bevor es losgeht, muss das entschieden sein).

    Ach, ich glaube, soviel kleinklein ist angesichts der Dimensionen unserer neuen Außenpolitik nicht mehr wichtig.

    Die Verantwortung des Westens ist von der Art, wie jemand Verantwortung trägt, der sich von seinen Nachbarn belügen, beklauen, schikanieren verlästern und verarschen lässt – und hinterher wollen sie alle nur wegen dessen Doofheit kriminell geworden sein.

    Im grunde sind sie ein Guti. Die einen meinen, das wäre alles unsere Verantwortung, weil Kolonismus uns Impgetue uns das alles eingebrockt hätten, die anderen, weil wir unsere Rolle als gestrenger Lehrer nicht nachgekommen sind. Immer ist es irgendein falsches Verhalten von uns, das die Misere verantworten würde.

    • 24. Januar 2013 um 16:53 Uhr
    • Boothby
  271. 283.

    @P.

    Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass die Polit-Kategorisierung des Broder-Blogs unter der Rubrik ‘rechts’ korrekt ist.

    Das könnte man angesichts der Mühe, die man sich auf der achse angesichts der Bedienung noch wirklich jedes dazu passenden Klischees gibt, auch als unhöflich empfinden.

    Nun nennen sie es halt „liberal“, es klingt besser, aber Pornos finden in der Videothek auch unter „Erotik“.

    • 24. Januar 2013 um 16:57 Uhr
    • Boothby
  272. 284.

    @ NN

    „mehr mit den Aktivisten einer totalitären Heilsideologie, die in das vom arabischen Nationalismus und/oder Marxismus-Lenimaoismus hinterlassene Vakuum gestoßen ist.“

    Allerdings in ein Vakuum, welches in Gesellschaften von geborenen „Herz-Jesu-Marxisten*“ klafft; was dann doch wieder einen Unterschied zwischen Ulm und Bamako markieren würde, neben dem in der Ausprägung von Staatlichkeit natürlich.

    *d.h. identitär Anfälligen; so wie Gewerkschaftler eher anfällig wären für M/L-ismen als etwa – Jäger & Sammler

    Ihre Anhänger treiben in mehrheitsmuslimischen Gesellschaften ihr Unwesen, woimmer sie es sich praktischerweise leisten können, bzw. sie idealerweise sogar institutionelle Bestärkung finden.

    Spoiler-Staaten sind wesentlich besser als failed states !

    „Warum aber ist die Masse der Pakistaner nicht in der Lage, das Joch dieser zynischen Elite abzuschütteln? Warum kann es nicht ins Zentrum der Geschehnisse rücken und sie vorantreiben? Weil Generäle, Großgrundbesitzer und Mullahs – das Dreigestirn der pakistanischen Macht – es bis zur Perfektion verstehen militärischen Krisen (Indien), religiösen Extremismus und feudale Abhängigkeiten zum eigenen Nutzen einzusetzen.

    hxxp://blog.zeit.de/ladurnerulrich/2013/01/23/die-simulierte-revolution/#comment-3606

    „nicht nur überall dort ihr Unwesen … sondern zumal auch dort“

    Kein Kommentar.

    Und urplötzlich sind diese ganzen ‚Herz-Jesu-Marxisten‘ auch noch sogar zu konfessionellen Bauernopfern (pawns) reduziert:

    „Note how in the new reading of the ‘Arab Spring’, people are mere pawns that are defined by their sectarian leanings and their usefulness is in their willingness to be rallied by one regional power or another.“

    http://www.countercurrents.org/baroud240113.htm

    Bei Ladurner: „Die Pakistaner bleiben Gefangene dieses dichten Geflechts.“

    Aber das können Sie bestimmt durch Korrelation mit einem Quotienten aus Urbanisierung dividiert durch Staatlichkeitsmerkamle erklären.

    Ein maßloser a-historischer und a-kultureller Unverstand. Ein Gräuel.

    “Fragile Staatlichkeit” – Getürkte Staatlichkeit !

  273. 285.

    A political and religious culture which cannot help but see the survival of a Jewish state in the region as a badge of humiliation and failure takes comfort in exaggerated ideas about Jewish power.

    http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2013/01/24/morsi-explains-anti-semitic-remarks-by-saying-jews-control-media/

    • 24. Januar 2013 um 17:27 Uhr
    • Serious Black
  274. 286.

    Mali – Die USA wollen wohl nicht voll einsteigen:

    Another senior U.S. official defended Washington’s level of support for the French, calling it a „tough love“ approach. The message to France and other European allies, this official said, was that Washington won’t foot the bill as global policeman at a time when European powers are cutting defense investments.

    http://online.wsj.com/article/SB10001424127887323301104578257943691567614.html

    • 24. Januar 2013 um 17:35 Uhr
    • Serious Black
  275. 287.

    @ by

    „abgehängt ist, sich eine Jugendblase gönnt… Heinssohn, ick hör’ dir trapsen…“

    Abgehängt, großes Buch für viel Ehre, tatsächlich auch große Fresse und dann erst: zuviel Blagen !

    „Flüchtlingscamps voll mit total stolzen Syrern.“

    Da kriegen viele dann auch den großen Kollaps, aber den ganz großen, nicht ganz so krass bei den Kurden, die sind das vertreiben werden gewohnt.

    „Weil es ja sonst keine idiotischen Konflikte gibt.“

    Nicht welche mit so viel kombinierter Wucht an jungen Menschen, Ressourcen und Beknacktheit.

    „Sie meinen Länder, ..“ von Indien bis Taiwan, meinetwegen inkl. Malaysia, den Rest von dem was Sie da schreiben verstehe ich nicht.

    „Wir sollen mal eben von Karatschi bis Bamako mit der Schafsgeduld schluss machen, und die Flenner zurechtstutzen.“

    Längst zu spät. Hätte man spätestens seit 1989/90 mit anfangen müssen. Offen erklären: jetzt ist die SU kaputt und wir brauchen die ganzen Tyrannen für nix mehr.

    „Fassungslos. Und sie meinen ernsthaft, die Gutis seien die Naiven hier?“

    Es sind jedenfalls die Oberarschlöcher; an was die eigentlich glauben (naiv ? oder was) interessiert mich schon nicht mehr.

    China und Russland; die USA hätten sich niemals darauf einlassen dürfen, für die Chinesen eine Service-Garantie für stabile Lieferströme aus der Region zu übernehmen. Saddam und die Taliban so zu dreiviertel wegbomben und den Rest: die Nachbarn unter sich ausmachen lassen.

    Gleich so, wie es sich jetzt abzeichnet, keine Nation-building Verrenkungen dazwischen.

    Aber die Amis haben sich von u.a.* den Deutschen Nation-building als Pflichtprogramm aufschwatzen lassen.

    *oder wohl maßgeblich von den Deutschen und das ist eine ewige Schande, die man wirklich nicht anders, als durch ein allergräßlichstes Gutmenschentum erklären kann.

  276. 288.

    @ SB

    Jetzt (bei Mursi) merken die Amis, dass Antisemitismus ein Grundnahrungsmittel sein kann.

    Und Mali sollen sie mal die Europäer machen lassen, die müssen das auch mal wieder richtig lernen; nicht mit Munitionsknappheit nach einer Woche, wie bei Libyen und so.

    Die Amis sollten sich im Hintergrund halten, um bei Bedarf noch was machen zu können, wenn der Iran sich anschicken sollte, nach den Früchten des Europäischen Anti-Salafismus-Krieges zu greifen.

  277. 289.

    Ohne einen Ben Ali in Grün wird es wohl nicht gehen.

    http://www.zenithonline.de/deutsch/politik//artikel/die-sache-mit-den-elf-tunesiern-003552/

  278. 290.

    – Ägypten – Wahlgesetzentwurf: einige kritische Punkte –

    The Upper house of Egypt (Shura Council), dominated by Islamists, approved a new parliamentary elections bill on January 19.

    … independents can join parties following their election.
    This provision would serve Islamists’ strategy of fielding as many (partisan and independent) candidates as possible in order to secure the majority in the same defunct National Democratic Party’s way.

    Fourth, the bill doesn’t include harsh penalties
    for those who abuse places of worship and public buildings for campaigning and
    for parties that may use a sectarian religious message in their campaigning.

    … the draft law imposes a constituent-based threshold that requires every party to secure at least one-third of total votes in a district for its candidates to enter parliament.

    The law also states that the remaining seats in the list system go to parties with the most remaining votes.
    The opposition has complained that this would diminish the chances of small parties and give the Islamist parties the chance to take all remaining seats. …

    There is no positive (even temporal) discrimination for the least representative categories of Egyptian society; Coptic Christians and women. According to observers, without a quota for Copts, the new House of Representatives will have very small number of them …

    In the electoral bill sent to the supreme court for revision, there is no representation quota for female candidates and
    no guarantee that parties will place them in winnable positions on the lists …

    http://english.alarabiya.net/views/2013/01/23/262003.html

  279. 291.

    Der Greiner Artikel „Die kleine Hexenjagd“ ist endlich freigeschaltet:
    http://www.zeit.de/2013/04/Kinderbuch-Sprache-Politisch-Korrekt?commentstart=9#cid-2562525

    Herr Lau, Sie können sich glücklich schätzen, das die ZEIT Ihnen diesen eigenen Blog mit eigener Verwertungsgestaltung eingerichtet hat.

    Autoren wie aktuell Greiner, Mangold und Hacke sitzen eine Woche dumm rum und ihre gescheiten Artikel zum Thema „Wortwechsel“ werden im Netz nur an äußersten Rande desselben von 3 ZEIT-Lesern diskutiert.

    Mit dieser Strategie tut sich die ZEIT m.E. auf Dauer keinen Gefallen.

  280. 292.

    Diesen Artikel scheint DIE ZEIT mal aktuell freigegeben zu haben.
    http://www.zeit.de/2013/05/Kinderbuecher-Sprache-Political-Correctness-Christine-Noestlinger?commentstart=1#cid-2562625

    In dieser Debatte kristallisiert sich in all den Debatten wie diese Gesellschaft tickt.

  281. 293.

    Und hier der Mangold-Artikel:
    http://www.zeit.de/2013/04/Kinderbuch-Sprachgebrauch

  282. 294.

    Endlich im Archiv gefunden:
    Axel Hacke, „Wumbabas Vermächtnis“
    http://www.zeit.de/2013/04/Sprache-Rassismus

  283. 295.

    Derweil in Afrika:

    „President al-Bashir, in declaring (April 2012) that Sudan was essentially at war with South Sudan, revealingly announced that Khartoum’s military ambition was to destroy the “insect government in Juba.” We have heard such language of racial contempt many times from al-Bashir’s regime; in this instance it is difficult not to recall the infamously ubiquitous calls in Rwanda in 1994 for the destruction of Tutsi “cockroaches.” … “In Blue Nile, where Kapila estimates 450,000 people are affected by the conflict, fields and villages have been razed, he said, and the population is described on Sudanese radio as ‘black plastic bags’ that must be cleared out of the area.”

    hxxp://indepthafrica.com/sudan-development-conference-germans-need-to-re-confront-their-past/#.UQGRjh2O-U5

    Konferenz in Berlin; wir sollen wieder irgendwas bezahlen, wo so eine Araberregierung ihre übrig gebliebenen Schwarzen massakriert; die meisten haben sich ja nach Süden abgespalten, was übrigens auch wieder Israel vorgeworfen wird, angezettelt zu haben.

    Ex-envoy warns of new Sudan disaster

    Dr. Mukesh Kapila, the UN’s former envoy to Sudan, has issued a stark warning of a new humanitarian crisis in Sudan.

    http://www.youtube.com/watch?v=3yAoKbxxWzE

  284. 296.

    # 294 – Axel Hacke – Einfach köstlich (,wenn’s nicht Realität wäre – ein Fall für Martenstein)

    Zensierte Kinderbücher
    Wumbabas Vermächtnis
    Wie ich ein harmloses Buch schrieb – und plötzlich als Rassist beschimpft wurde.

    Im Jahr 2004 habe ich ein Buch unter dem Titel Der weiße Neger Wumbaba veröffentlicht, knapp drei Jahre später den Band Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück . 2009 folgte dann Wumbabas Vermächtnis .

    … Im November 2007 hatte ich eine Lesung in Göttingen. Ich saß in der Garderobe und wartete auf meinen Auftritt, als der Intendant hereinkam und sagte, vor dem Theater sei eine Demonstration. »Gegen wen?«, fragte ich. »Gegen Sie«, sagte er. Acht oder neun Menschen trügen Transparente mit der Aufschrift »Nenn mich nicht Neger!«. Sie hätten angekündigt, mit mir diskutieren zu wollen. Dagegen hätte ich nichts, sagte ich.

    Im Foyer wartete nach der Lesung vor dem Büchertisch eine kleine Gruppe auf mich, die Mehrzahl Weiße, dazu zwei oder drei Schwarze, die aber nicht in der Lesung gewesen waren. Wie sich herausstellte, hatten sie auch keine Ahnung vom Inhalt meiner Bücher. Eine Dame, die zu den Organisatoren der Demonstration gehörte, sprach mich an. Wir wechselten einige ruhige Sätze, doch das dauerte nicht lange.

    Es wurde laut. Die Dame, eine Deutsche, verschwand im Hintergrund, ein weißer Amerikaner schrie mich an, ein Schwarzer schrie lauter, es fielen die Wörter »Hitler« und »Rassist«, Bücher flogen. Die Mutter des Veranstalters der Lesung trommelte auf den Rücken eines Demonstranten und rief, er solle ruhig sein, aber der folgte nicht. Stattdessen gab er mir – sein Gesicht zentimeterdicht vor meinem – mit Gesten und Wörtern zu verstehen, er werde mir später draußen im Dunkeln die Kehle durchschneiden. Die anderen sahen ihm stumm zu….

    http://www.zeit.de/2013/04/Sprache-Rassismus

  285. 297.

    PS – Das hätte Axel Hacke doch ahnen müssen:
    Um die Proteste im vorneherein zu vermeiden, wäre Axel Hacke gut beraten gewesen, statt des Begriffes ‚Neger‘ in seinen Werken ein Synonym dafür zu benutzen – und davon gibt es doch bekanntlicherweise etliche an Zahl; hier eine kleine Auswahl:

    Farbiger, Schwarzer, Mohr (Substantiv), Colaweizen, Ghostwriter, Mohr, Nigger, bankrott, neger (Adjektiv), pleite, zahlungsunfähig, Kaffer (Substantiv), Koffer, Kuli

    http://www.synonyme.de/neger/

  286. 298.

    „Nima Elbagir talks with victims of war and displaced people from Gao now living in Bamako, capital city of Mali“

    … darunter mit Sadou Diallo, vor den Extremisten geflüchteter Ex-Bürgermeister von Gao, der US-Armeeausbilder 2006 beherbergt hat und sich jetzt beklagt, dass der Westen schnell helfen soll. min 1.50

    http://www.youtube.com/watch?v=w6Prk8H2bkM

  287. 299.

    @TH

    Da kriegen viele dann auch den großen Kollaps

    Das sind zunächst mal ganz normale Kriegsflüchtlinge.

    Längst zu spät. Hätte man spätestens seit 1989/90 mit anfangen müssen.

    Der Punkt ist, das war weder damals noch heute möglich.

    Es sind jedenfalls die Oberarschlöcher; an was die eigentlich glauben (naiv ? oder was) interessiert mich schon nicht mehr.

    Das braucht es auch nicht, denn die würden es nicht sein, die ihnen den Arsch aufreissen würden, wenn sie auch nur 15min. Außenpolitik spielen dürften.

    Saddam und die Taliban so zu dreiviertel wegbomben und den Rest: die Nachbarn unter sich ausmachen lassen.

    Gleich so, wie es sich jetzt abzeichnet

    Also bei Saddam ham die Nachbarn sofort geklingelt, war dann aber auch nicht recht. Und bei Afghanistan gibt es eine besondere Pointe. Was sich jetzt abzeichnet, ist mir nicht klar.

    oder wohl maßgeblich von den Deutschen und das ist eine ewige Schande, die man wirklich nicht anders, als durch ein allergräßlichstes Gutmenschentum erklären kann.

    Die reine Bombadierung hätte allenfalls Symbolwert gehabt bzw. beim recruiting und mit Parkplatzfläche für Kabul ausgeholfen, sonst gar nix. Mit der Logik hätte man sich den ganzen tralala auch komplett sparen und einfach mal Schwamm drüber sagen können. Ist ihnen das gar nicht aufgefallen?

    Insofern glaube ich keine Sekunde, das die Amis zu irgendwas gedrängelt werden mussten. Was ich mir eher vorstellen kann, ist, das die ganz hartgekochten tatsächlich gedacht haben, das wird ein Spaziergang. Wobei selbst die Allerdämslichsten mittlerweile dazugelernt haben dürften.

    • 24. Januar 2013 um 21:17 Uhr
    • Boothby
  288. 300.

    @ by

    „Das sind zunächst mal ganz normale Kriegsflüchtlinge.“

    Achten Sie mal auf den Unterschied zwischen Arabern und Kurden.

    „das war weder damals noch heute möglich“

    Wenn man sich auf nichts hätte einigen können, dann Plan B.

    „wenn sie auch nur 15min. Außenpolitik spielen dürften“

    Wäre ohne allgemeinen Klimawandel unbedeutend.

    „bei Saddam ham die Nachbarn sofort geklingelt, war dann aber auch nicht recht. Und bei Afghanistan gibt es eine besondere Pointe. Was sich jetzt abzeichnet, ist mir nicht klar.“

    Bei geeigneter Anschwächung der Regimes wären beide Länder von den Nachbarn zerrissen worden. Ansatzweise – Stichwort „Persische Okkupation“ – ist das ja auch geschehen, aber eben nur ansatzweise.

    „Die reine Bombadierung hätte allenfalls Symbolwert gehabt“

    Natürlich taktisch ausgerichtet auf das Vorgehen von Gegenkräften; wurde in Afghanistan in Absprache mit dem Iran und Nordallianz ansatzweise (siehe oben) auch gemacht. Gleichzeitig ließ man die pakistanischen Führungsoffiziere der Taliban ausfliegen. Mindestens die hätte man sich krallen müssen. Wurden hinterher eh ermordet, nachdem sie etwas geplaudert hatten.

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Colonel_Imam
    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Khalid_Khawaja

    Treten beide auf in der 2-teiligen Doku I knew Osama – veröffentlicht post mortem Osama und die beiden Exitus nach ihren Interviews.

    „Mit der Logik hätte man sich den ganzen tralala auch komplett sparen und einfach mal Schwamm drüber sagen können. Ist ihnen das gar nicht aufgefallen?“

    Habe ich kein Problem mit; man hätte den Spassten einfach mal den Spiegel vorgehalten, wie sie sich dann gegenseitig zerfleischen; machen sie jetzt eh und haben sie – via wikileaks rausgekommen – auch jahrelang vorgejammert. Hätte man einfach ausspielen sollen.

    „Was sich jetzt abzeichnet, ist mir nicht klar.“

    Entweder es gelingt Pakistan ein letztes Mal die Paschtunen in Marsch zu setzen – dieses mal gegen den Iran – oder die Paschtunen werden Pakistan zerreißen, falls es nicht vorher Bürgerkrieg in Pakistan (oder Krieg mit Indien) gibt. An allem wird gefummelt.

    Ladurner hat sich jedenfalls von Pakistan verabschiedet.

    „Warum aber ist die Masse der Pakistaner nicht in der Lage, das Joch dieser zynischen Elite abzuschütteln? Warum kann es nicht ins Zentrum der Geschehnisse rücken und sie vorantreiben? Weil Generäle, Großgrundbesitzer und Mullahs – das Dreigestirn der pakistanischen Macht – es bis zur Perfektion verstehen militärischen Krisen (Indien), religiösen Extremismus und feudale Abhängigkeiten zum eigenen Nutzen einzusetzen.“

    hxxp://blog.zeit.de/ladurnerulrich/2013/01/23/die-simulierte-revolution/#comment-3606

    „einfach mal Schwamm drüber sagen können“

    Schöne Grüße von denen, die von Ihnen verraten werden:

    „Den Krieg gegen alles Unislamische haben sie erklärt, nicht ich. Und wenn sie den heiligen Krieg wollen, dann haben die Bösen, die Islamisten bekämpfen, nicht viele Alternativen übrig außer sich zu ergeben oder zu wehren. Was meinst du, wo wir leben? In einem Land der Widerstandslosigkeit. Ich sehe bestimmt nicht weiter tatenlos zu, wie Islamliebhaber ihre politische und wirtschaftliche Macht ausdehnen, um das Koranische Programm weiter zu fahren. Bedrohen, islamisieren und erobern wollen sie, nicht ich. Die Reaktion, die ich äußere, mag für dich primitiv und kriminell sein. Aber hier geht es nicht um einen rhetorischen Wettstreit, sondern ums nackte Überleben.

    But hamza must die- by Hind bint-i Utbâ“

    http://freeminds.blogsport.eu/2013/01/18/kein-witz-islam-ist-barmherzigkeit/comment-page-1/#comment-2092

  289. 301.

    296/7
    @P
    Dann lieber auch das zitieren für Nicht-Kenner:

    „Im Jahr 2004 habe ich ein Buch unter dem Titel Der weiße Neger Wumbaba veröffentlicht, knapp drei Jahre später den Band Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück . 2009 folgte dann Wumbabas Vermächtnis .

    Es geht in dieser kleinen Trilogie um das Missverstehen gesungener Texte, der Titel ist ein Beispiel dafür: Ein Leser hatte mir erzählt, er habe Matthias Claudius’ berühmtes Abendlied Der Mond ist aufgegangen immer falsch verstanden. Statt »Der Wald steht schwarz und schweiget / und aus den Wiesen steiget / der weiße Nebel wunderbar« habe er gehört: »…und aus den Wiesen steiget / der weiße Neger Wumbaba«. (Später steuerte ein Münchner die Variante »Und aus der Isar steiget / Der weiße Neger Wumbaba« bei.)“

    Aber man sollte es im Ganzen lesen!

  290. 302.

    Wirklich – das Gutmenschentum ist die äußerste Form der menschlichen Niedertracht.

  291. 303.

    297
    @P, was ist das für ein sonderbarer Link?

  292. 304.

    Hier: Irak; absolut nicht zu retten; gegenseitiges Abschlachten als höchste und endlich erlangte tätige Form spiritueller Massenidentität.

    Religion endlich bei sich selbst angelangt; hätte man auch schon direkt vor 10 Jahren haben können, ohne das ganze Affentheater.

    Stratfor Middle East Analyst Ashley Lindsey discusses the increasing ethno-sectarian violence in Iraq and its effect on Iran’s ability to influence the country.

    http://www.youtube.com/watch?v=heiwaofwQnI

  293. 305.

    Thomas Holm,
    haben Sie das gesehen: es sieht so aus als sei der „schwule Lehrer“ vom Dienst suspendiert worden.
    „Auch der vom Dienst suspendierte Lehrer, der an einer „Pro NRW“-Kundgebung teilgenommen hatte, ist nicht ersetzt worden.“

    http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Schueler-schlagen-Alarm-Prekaere-Lage-im-Kollegium;art2223,1766197

    Das ist wohl derjenige welche.

    Das finde ich schon interessant: daraufhin dürfte es bei Pro-NRW Demonstrationen wohl keine Beamten mehr geben dürfen.
    Ich prppagiere Pro-NRW nicht: aber sind die verboten?
    Ist „Die wahre Religion“ verboten?

  294. 306.

    Gespräch mit dem ehemaligen deutschen Botschafter in Bamako über Mali vom heutigen Morgen:
    http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/24.01.2013-10.05/b/redezeit-ansichten-zu-mali.html

  295. 307.

    Phönix berichtet am Sonntag um 13.45 über Salafisten: in einem Jahr angeblich von 3.800 auf 4.500 angewachsen.

    Ist der Artikel von Herzinger hier schon verlinkt worden?

    „Der Islamismus ist im Weltkrieg gegen den Westen
    Einzig Frankreich hat erkannt, dass in Mali die westliche Zivilisation angegriffen wird – und die richtigen Schlussfolgerungen gezogen. Das verdient Unterstützung, nicht nur Lippenbekenntnisse.“
    Von Richard Herzinger
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article113087999/Der-Islamismus-ist-im-Weltkrieg-gegen-den-Westen.html#disqus_thread

  296. 308.

    @ karolachristiane

    Ist das alles kompliziert:

    „Frage: Du hast Dich inzwischen stärker als jemals zuvor von Pro NRW distanziert. Warum?

    Bei Pro NRW versteckt sich hinter der Islamkritik in Wirklichkeit pure Ausländerfeindlichkeit. Das versucht die Partei zwar zu verschleiern, aber ich beobachte die Partei seit einem halben Jahr sehr intensiv. Es wimmelt in dieser Partei nur so von abscheulichen Nazis. Außerdem ist diese Partei gegen Abtreibung. Als Feminist bin ich jedoch für das Recht auf Abtreibung.“

    http://freeminds.blogsport.eu/2013/01/22/im-chat-dr-daniel-krause-als-linker-gegen-islamismus-ein-schwuler-lehrer-zeigt-courage/

  297. 309.

    Interessanter Unterschied: In Mali hört man davon; in Afghanistan hat man es nur gesehen den:

    „Gesetzloser Steinzeit-Islamismus

    Bei der französischen Intervention, die jetzt erste Erfolge zeitigt, handelt es sich keineswegs um eine überstürzte Aktion. Ein Eingreifen war vielmehr überfällig. Viel zu lange schon hat der Westen hingenommen, dass eine bis an die Zähne bewaffnete Bande von „Gotteskriegern“ die Bevölkerung im Norden Malis versklavt und einer grausamen Terrorherrschaft unterworfen hat, die dem einstigen Regime der Taliban in Afghanistan ähnelt.

    Es hätte jedem längst klar sein müssen, dass sich die Islamisten nicht mit der Eroberung dieses einen Landesteils begnügen, sondern weiter nach Süden vorrücken würden. Wie einst in Afghanistan hat es dem Westen nichts genützt, die Unglücklichen, die unter die Willkür eines gesetzlosen Steinzeit-Islamismus geraten sind, ihrem Schicksal zu überlassen – in der Hoffnung, ihre Peiniger würden es dabei bewenden lassen.“

    Nachdem man seinen Augen in Afghanistan nicht getraut hat, mochte man die Klagen der Schwarzen in Afrika nicht überhören. Beklagen ist allerdings in Afghanistan schwieriger.

    Wegen Pakistan; unserem Verbündeten. Dem größten Geld-Grab der Gutmenschen.

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article113087999/Der-Islamismus-ist-im-Weltkrieg-gegen-den-Westen.html#disqus_thread

  298. 310.

    308
    Thomas Holm
    In der Tat!
    Danke.

  299. 311.

    „Linke Pendants gibt es wahrscheinlich, sie fallen mir aber bezeichnender Weise nicht ein.“

    Nicht nur Blogs, auch linke Medien gibt es in Deutschland eigentlich nicht. Mal abgesehen von allen Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern kein linken Medien.

    Am meisten freue ich mich jedesmal, wie alle Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsender gegen den islamophoben Mainstrean in den deutschen Medien ankämpfen.

    Deshalb vielen Dank Herr Lau, dass Sie so mutig sind und eine Linke Minderheitenposition vertreten. Dass 99% keine Minderheit sondern die Mehrheit ist, weiß jedes Schulkind. Aber von solchen Nebensachen sollten Sie sich nicht von Ihrer Mission abhalten lassen.

    • 24. Januar 2013 um 22:39 Uhr
    • Fubu
  300. 312.

    @ karolachristiane

    Ich habe gerade das wdr5 Gespräch mit dem ehemaligen deutschen Botschafter in Bamako über Mali vom heutigen Morgen gehört.

    Grauenhaftes Geschwafel, finde ich: die Menschen so lieb und nett; aber bei jeder Sachfrage kommt heraus: sie bauen nur scheiß; sind zwar nicht extremistisch, lassen sich aber leicht von Extremisten einsacken, kriegen nichts zuwege, können sich nicht selbst helfen.

    Bzw. wenn sie es tun; und ein paar Extremisten lynchen, dann ist es halt von uns aus wieder nicht korrekt.

    Dieser ganze Umgang mit der Dritten Welt ist eine total verlogen gutmenschlich verprotzte Monströsität.

  301. 313.

    @ by

    Allein dem Gutmenschentum ist es geschuldet, dass die beachtliche Gründlichkeit, mit der diese verhinderten Jackenabzieher sich gegenseitig umbringen, zu einer unverzichtbaren Hoffnungsreserve für Europas Überleben geworden ist.

    Sie wissen warum: „und einfach mal Schwamm drüber sagen können“.

    So ganz christlich-koscher ist dieses Gutmenschentum damit nun auch wohl nicht wirklich, wenn nur so ein herzhafter Auto-Kannibalismus die sehnlichst heran gebetenen Suizidassistenten fernzuhalten vermag.

    http://www.washingtonpost.com/world/violence-continues-in-syria/2013/01/14/6c002e72-5e97-11e2-9940-6fc488f3fecd_gallery.html#photo=23

  302. 314.

    312
    Auch wenn ich nur die Hälfte hörte – gut nachvollziehbar!

    Ist das nicht interessant, wie es in der „Dritten Welt“ hochkocht während hier parallel dazu eine heiße Debatte über „Neger“, Kolonialismus und die „politisch korrekte“ Umgestaltung von Wort und Welt geführt wird!?

    Irgendwann hab‘ ich mal in der Schule gehört, wenn’s zu viele junge Männer ohne Perspektive gibt, gibt’s Krieg.
    Ich hoffe, das gilt nicht für arbeitslose junge Männer in Europa. 😉

  303. 315.

    @ karolachristiane

    „wenn’s zu viele junge Männer ohne Perspektive gibt, gibt’s Krieg.“

    Hier ein patriotisches Gedicht, damit die Marschrichtung stimmt:

    Cometh the hour, cometh the man
    Exercise your power Hon. PM Erdogan

    Cost is no matter
    For by your side is Qatar

    Missing from Brahimi’s solution list
    Syria requires an exorcist

    Such evil cannot go unpunished
    Assad’s monstrous cult is finished

    The future needn’t be murky
    All eyes are on Turkey

    Patriots in place and jets on standby
    The stage is set, it’s time to fly…

  304. 316.

    Immerhin muss man anerkennen, Sie haben lange durchgehalten.

    Aber ich auch.

    • 25. Januar 2013 um 00:11 Uhr
    • tuotrams
  305. 317.

    315
    Thomas Holm
    And the author is?

  306. 318.

    238
    @palistine66
    „Danke auch fuer die Info, dass @Erol Bulut ein Palästinenser waere.“

    Lieber @palistine66, nicht, daß ich mißverstanden werde: ich weiß nicht, ob @Erol Bulut Palästinenser ist – Sie fragen ihn am besten selbst.

    Und wenn Sie sich mit Thomas Holms unterhalten wollen, warum kommen Sie dann nicht einfach nochmal vorbei?

  307. 319.

    ZDF berichtet gerade über die „shariah-controls“ von Menschen mit Alkohol oder anderen vermuteten Neigungen („Get out, you bloody fag!“)in englischen Stadtteilen, die wohl tatsächlich stattgefunden haben: die videos dazu wurden seit ein paar Tagen diskutiert.
    Heute wurden 5 Verdächtige festgenommen und islamische Geistliche äußern sich entsetzt.

  308. 320.

    @ karolachristiane

    And the author is?

    http://www.joshualandis.com/blog/?p=17465&cp=8#comments

  309. 321.

    Australier bringen sich schon länger gegenseitig um in Syrien:

    „It is estimated there are nearly 200 Australians in Syria, either doing humanitarian work or fighting alongside the rebels.

    Australia’s government, though, worries some of its citizens in Syria are there to fight. They have made it clear that any Australian fighting there would be breaking Australian law.

    Yet even for those who are staying put, the conflict is still hitting very close to home.

    There have been attacks between supporters of Syrian President Bashar al-Assad, and opposition supporters in Australia.“

    Neben einem pro-FSA Autohändler sei ein Alevitisches (Alevi – Cemevi) Gemeindezentrum als pro-Regime-Einrichtung abgefackelt worden. Min 0.31-0.38.

    Ein am MG ertappter ‚Humanitärer‘ in typischer wallahi-Pose: 1.50.

    Dieses so charakteristische Lügen wirkt immer wieder ungemein freisetzend auf Eskalationserwägungen, die sich urplötzlich innerlich als zwingend geboten anzeigen.

    http://www.youtube.com/watch?v=anKhgnlKSnY

  310. 322.

    Hier der Pro-FSA-Autohändler, der später abgefackelt wurde:

    Syrian Protest Melbourne 5 Aug 2012 -Supplications.mp4

    http://www.youtube.com/watch?v=_XWUCXPDuoM

  311. 323.

    Verlogener Antirassismus: Die Weißen sollen die Kindergärtner Afrikas spielen und sollen dann schuld sein, wenn die kleinen Rangen wieder über die Stänge geschlagen haben. Und davon kann dann liberaler Journalismus wunderbar leben.

    „Die „Forces Spéciales“ wurden bereits im Herbst 2012 still und heimlich stationiert. Sie gelten als Experten für heikle Operationen. Eines verhinderten sie aber offenbar nicht: dass malische Soldaten gegen Menschenrechte verstoßen.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreichs-forces-speciales-elitetruppe-im-mali-einsatz-a-878310.html

  312. 324.

    Dass Kulturen wesentlich Unfreiheiten fixieren, gehört zu dem, was die Amis vergessen haben. Zuende gedacht meinen sie heute, dass ihre Großeltern es nur versäumt hätten, sich in der Herkunftsgegend zu befreien. Also rennen sie heute durch die Welt auf der Suche nach Menschen, die ihre Kultur nicht richtig verstanden haben.

    Und das ist gutmenschlich und gefährlich, denn man placiert sich zwischen alle Stühle und bietet sich als Sündenbock an.

    Anstatt den Menschen zu sagen …

    Ihr wollt Eure Drecks-Kultur kaputt machen ? Bitte gerne, aber beschuldigt nicht unser Werbefernsehen, wenn es schief geht !

    … tut man so, als ob in jedem Menschen ein Ami schlummere, den man nur wach küssen müsse. Das ist gefährlich; dabei verheben sich die USA und den Westen und darauf lauern einige.

    „‚Girl Rising': Educating girls

    Preview CNN Films new documentary „Girl Rising,“ which follows 10 girls in 10 countries struggling for education.“

    http://www.youtube.com/watch?v=goy-OYgEycY

  313. 325.

    http://www.theblaze.com/stories/2012/12/16/generous-remember-john-kerrys-praise-of-syrian-dictator-assad/

    Das wird verdammt teuer für die Saudis:

    „It wasn’t so long ago that Kerry made repeated pilgrimage to Syria, meeting with Assad five times between 2009 and 2011. Last year, he famously used the adjective “generous” to describe Assad, …

    March 16, 2011—the day after the first mass demonstration against the regime—John Kerry said Assad was a man of his word who had been “very generous with me.” He added that under Assad “Syria will move; Syria will change as it embraces a legitimate relationship with the United States.” This is the man who might be our next secretary of state.

    As Michael Rubin recently wrote in Commentary Magazine, Kerry’s staffers described “their collective cringe when, after a motorcycle ride with Bashar al-Assad, he returned to Washington referring to Bashar as ‘my dear friend.’”

  314. 326.

    @TH

    Achten Sie mal auf den Unterschied zwischen Arabern und Kurden.

    Blabla.

    Wenn man sich auf nichts hätte einigen können, dann Plan B.

    Wieder kryptisch. Der Punkt war, das sie gar nicht gefragt wurden, worauf sie einigen möchten, oder mit wem.

    Wäre ohne allgemeinen Klimawandel unbedeutend

    Wäre für Napoleon auch besser gewesen, wenn Russland voll mit Franzosen gewesen wäre.

    Bei geeigneter Anschwächung der Regimes wären beide Länder von den Nachbarn zerrissen worden.

    Was natürlich nicht geschah, weil die Bushadministration so voll von Gutis war, schon klar.

    Natürlich taktisch ausgerichtet auf das Vorgehen von Gegenkräften; wurde in Afghanistan in Absprache mit dem Iran und Nordallianz ansatzweise (siehe oben) auch gemacht.

    Haben sie über diese Asymmetriekiste eigentlich mal 2 min. nachgedacht? Was da „ansatzweise“ gemacht wurde, hat zu „ansatzweise“ null Ergebnissen geführt.

    Gleichzeitig ließ man die pakistanischen Führungsoffiziere der Taliban ausfliegen. Mindestens die hätte man sich krallen müssen. Wurden hinterher eh ermordet, nachdem sie etwas geplaudert hatten.

    Echt jetzt? Sie meinen, den Pakistanern wurde zu sehr entgegengekommen? Und wegen so Gutis? Und sie glauben auch noch, die durften ausfliegen, damit kein böses Blut fließt? Es wird immer besser.

    Habe ich kein Problem mit; man hätte den Spassten einfach mal den Spiegel vorgehalten, wie sie sich dann gegenseitig zerfleischen

    Das diskutieren sie besser mit den anderen Schlechtmenschen hier, ich habe für einen ähnlichen Vorschlag schon vor Jahren in die Fresse gekriegt. Wobei meine Intention eher die Berücksichtigung russischer Afghanistanerfahrung war. Auf die Neugier an Spiegelbilder vor Ort muss man erst mal kommen.

    Entweder es gelingt Pakistan ein letztes Mal die Paschtunen in Marsch zu setzen – dieses mal gegen den Iran – oder die Paschtunen werden Pakistan zerreißen,

    Na dann ist ja gut, wenn Pakistan fällt, dann können alle sehen: Denen haben wir es gezeigt, harhar. Die ganze Welt wird es als beeindruckenden Sieg des Westens feiern. Ausgerechnet Pakistan.

    “Den Krieg gegen alles Unislamische haben sie erklärt, nicht ich. Und wenn sie den heiligen Krieg wollen, dann haben die Bösen, die Islamisten bekämpfen, nicht viele Alternativen übrig außer sich zu ergeben oder zu wehren. Was meinst du, wo wir leben? In einem Land der Widerstandslosigkeit. Ich sehe bestimmt nicht weiter tatenlos zu, wie Islamliebhaber ihre politische und wirtschaftliche Macht ausdehnen, um das Koranische Programm weiter zu fahren. Bedrohen, islamisieren und erobern wollen sie, nicht ich. Die Reaktion, die ich äußere, mag für dich primitiv und kriminell sein. Aber hier geht es nicht um einen rhetorischen Wettstreit, sondern ums nackte Überleben

    Das ist am Ende alles? So Dattelzeug?

    Nein, sagen sie es nicht, ich will es gar nicht wissen.

    Wirklich – das Gutmenschentum ist die äußerste Form der menschlichen Niedertracht

    Wie sich die Rollen verkehren. Ich habe mit der Niedertracht weniger Probleme als mit der Dämlichkeit, und sie präsentieren hier das Schlechtmenschentum als das Produkt einer Überversorgung mit Big Jim-Figuren.

    Sie leben in Utopistan.

    • 25. Januar 2013 um 07:52 Uhr
    • Boothby
  315. 327.

    @ by

    „will es gar nicht wissen“

    Das ist es.

  316. 328.

    Ägypten – Fass ohne Boden?

    Infusions of real cash, to be sure, could delay Egypt’s deterioration into a failed state, but not by long, because the country requires more than US$20 billion a year simply to meet its basic needs, and Western governments will not provide that much money.

    http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/OA23Ak02.html

    • 25. Januar 2013 um 09:24 Uhr
    • Serious Black
  317. 329.

    @ NN

    Vielleicht aber die völlig aus der Luft gegriffenen Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Großliteraten mit dem markigen Schnürres und den feschen Kerl mit dem Seitenscheitel.

    Meinst du den Öschi mit Überschmäh?

    • 25. Januar 2013 um 09:30 Uhr
    • MRX
  318. 330.

    @ P, Saki

    @ Saki – Bei einem Mann, der mit Ulrike Meinhof verheiratet war, kann man mühelos von traumatischen, Langzeitdachschäden ausgehen. Er hat einen Behindertenbonus verdient.

    *kreisch*

    ***megakreisch***

    • 25. Januar 2013 um 09:32 Uhr
    • MRX
  319. 331.

    @ KC

    Tarantino

    Da haben wir ja doch was gemeinsam.

    • 25. Januar 2013 um 09:58 Uhr
    • MRX
  320. 332.

    @ lau

    irgendwo in einem ihrer letzten Kommentaren haben sie sich positiv zum Zionismus geäußert, erinnern sie sich? – Nun, ich darf ihnen dann verkünden,d ass sie hiermit laut türkisch-press ein rassist seien und jeder anti-zionit qua anti-zionitsein per definitio kein antisemit sein kann – lesen und schnmunzeln sie, sofern man das irgendwie auf einer absurden ebene noch witzig finden kann:

    http://www.turkishpress.de/de/news/22012013/causa-augstein-die-rhetorischen-angriffe-broders-und-augsteins/3321

    • 25. Januar 2013 um 10:09 Uhr
    • Zagreus
  321. 333.

    329/331
    MRX
    Er meint, daß ich Grass ( markiger Schnürres) und Augstein (fescher Kerl mit Seitenscheitel) nicht mit dem gebührenden und geforderten Ernst regelmäßig als Antisemtiten bezeichne.
    Er meint, daß man die beiden Genannten schon aufgrund äußerer Merkmale gerne mal eben so mit Hitler (ich vermute Ihr „Öschi it dem Überschmäh“) vergleichen könne.
    Er meint, wenn Sie mir eine zwanghafte Beschäftigung mit Asylmißbrauch unterstellen, müsse er noch einen nachlegen und mir eine ebenso zwanghafte Beschäftigung mit „aus der Luft gegriffenen Antisemitismus-Vorwürfen“ (Hören Sie die @NNsche Ironie? Egal in welchem Regionaltonfall.)gegen Grass und Augstein nachsagen, weil ich auch heute noch nicht Grass oder Augstein als „Antisemiten“ ezeichnen werde.

    Na ja, aber das wußten Sie vermutlich alles.
    Wir können ja dann mal bei Gelegenheit zusammen ins Kino gehen. :)

  322. 334.

    Nachtrag
    http://heutenacht.zdf.de/
    „Scharia-Patrouille in London“

  323. 335.

    Mubaraks letzte Tage und Stunden;

    -This article was published first in Foreign Policy on 24?01/2013

    http://mespectator.blogspot.de/2013/01/the-egyptian-revolution-through.html

  324. 336.

    @ by

    Allein dem Gutmenschentum ist es geschuldet, dass die beachtliche Gründlichkeit, mit der diese verhinderten Jackenabzieher sich gegenseitig umbringen, zu einer unverzichtbaren Hoffnungsreserve für Europas Überleben geworden ist.

    Was will uns der Künstler damit sagen?

    • 25. Januar 2013 um 12:17 Uhr
    • N. Neumann
  325. 337.

    @NN

    Allein dem Gutmenschentum ist es geschuldet, dass die beachtliche Gründlichkeit, mit der diese verhinderten Jackenabzieher sich gegenseitig umbringen, zu einer unverzichtbaren Hoffnungsreserve für Europas Überleben geworden ist.

    Was will uns der Künstler damit sagen?

    Versuch mit halben Bachelor in Pauschalholmologie:

    1. Die sind so beachtlich gründlich, die bringen sich sogar gegenseitig um, damit es beim Jackenabziehen nicht so zickt, kriegen die Jacken dann aber trotzdem nicht abgezogen.

    2. Die Gutis vögeln total zweckfrei, ergo demographisches Problem, ergo Einwanderungsnotwendigkeit. ’68er, sexuelle Revolution und Pillenknick und so. Ich frage mich allerdings, wie die unser demographisches Problem lösen sollen, wenn die sich ständig gegenseitig umbringen. Die machen das entweder sozialverträglich kurz vor Renteneintritt, oder die Jacken sind bald so billig, das sich das Abziehen gar nicht mehr lohnt. Insofern gehe ich davon aus, das mit der Hoffnungsreserve ist ironisch zu verstehen.

    3. Es ist scheißegal, was das zu bedeuten hat, die Erwähnung von „Gutmenschen“ ist selbsterklärend. Stichwort Reizwortplazierung, er ist da eher sehr deutlich positioniert und adressiert eigentlich auch nur ähnlich positionierte Leute.

    • 25. Januar 2013 um 12:58 Uhr
    • Boothby
    • 25. Januar 2013 um 13:16 Uhr
    • MRX
  326. 339.

    @ kc

    Das ist wohl derjenige welche.

    Das finde ich schon interessant: daraufhin dürfte es bei Pro-NRW Demonstrationen wohl keine Beamten mehr geben dürfen.
    Ich prppagiere Pro-NRW nicht: aber sind die verboten?

    Pro NRW/Köln ist zwar nicht verboten. Die Hürden für ein Parteiverbot sind in Deutschland bekanntlich hoch. Aber: Pro NRW/Köln wird seit einiger Zeit vom Verfassungsschutz als „verfassungsfeindlich“ eingestuft. Sämtliche Versuche der Partei, sich dagegen gerichtlich zur Wehr zu setzen, scheiterten. Es ist in Deutschland seit jeher ganz h.M., dass trotz des Parteienprivilegs aus Art. 21 Abs. 2 GG zumindest die aktive Betätigung für eine verfassungsfeindliche Partei wegen der Verpflichtung Beamter zur Verfassungstreue (Art. 33 Abs. 5) disziplinarisch geahndet werden kann. Selbstverständlich läge es im Fall der Agitation für verfassungsfeindliche salafistische Gruppen nicht anders.

    Unzweifelhaft ist die recht weitgehende deutsche Praxis freilich nicht: Der EGMR hat der Bundesrepublik in den 90er Jahren mal eine schallende Ohrfeige verpasst, als es um die Entlassung einer Lehrerin aus dem Schuldienst wegen ihrer Mitgliedschaft für und politischen Betätigung in der DKP ging. Maßgeblich stellte das Gericht damals darauf ab, dass es ja „nur“ um eine Lehrerin gegangen sei und man der Frau selbst keine verfassungsfeindlichen Aussagen nachgewiesen habe. Unter diesem Gesichtspunkt sei jedenfalls die Entlassung aus dem Dienst unverhältnismäßig gewesen. (Bei dem Urteil dürfte allerdings nicht zuletzt eine Rolle gespielt haben, dass dem Dienstherr bei der Einstellung der Dame die Mitgliedschaft derselben in der DKP bekannt war, man ihm also v.a. Inkonsistenz in seinem Handeln vorwerfen konnte.) Das BVerfG hatte eine gegen die Entlassung gerichtete Verfassungsbeschwerde mangels Erfolgsaussichten gar nicht erst zur Entscheidung angenommen.

    • 25. Januar 2013 um 14:07 Uhr
    • NKB
  327. 340.

    – Ägypten – 2. Jahrestag der Revolution –

    Political parties and movements have announced the planned routes for the marches that will head out all over Egypt after Friday prayers on the second anniversary of the 25 January revolution.

    Five main marches will head to Tahrir square … Other marches from Shubra, Helwan, Al-Zawya and Al-Qobba areas will join the five main ones; all the marches will begin after Friday prayers and converge in Tahrir.
    Dostour Party [=Constitution Party; ElBaradei] announced two marches will head to the Presidential Palace (Itihadiya); one from Matareya area and the other from Ain Shams.

    In Alexandria, the main marches will start at the Two Saints church and Al-Qa’ed Ibrahim Mosque.

    Planned marches cover a wide range of governorates including
    Kafr El-Sheikh, Assiut, Port-Said, Suhag, Qena, Ismaelia, Damietta, Sharqia, Gharbia, Monufia, Bani-Soueif, Behaira, Menya, Tanta, Fayoum, and the Red Sea governorate.

    The marches are demanding the objectives of the 25 January revolution
    “Bread, Freedom, Social Justice and Dignity” to be achieved.
    They are also protesting against the Brotherhood’s control over the country.

    http://www.dailynewsegypt.com/2013/01/25/planned-marches-across-egypt/

  328. 341.

    PS #340
    Tahrir Square is getting very full … And the demonstrators seem mostly to have one message:

    Amr no 2 #MB @Cairo67Unedited
    Deafening roar of 1/2 million :
    ‚LEAVE‘ in #Tahrir .
    Not #Morsi ‚s finest hour! #Egypt


    http://www.guardian.co.uk/world/2013/jan/25/egypt-uprising-violence-live

  329. 342.

    PPS – Ägypten – 2. Jahrestag der Revolution –

    Major demonstrations against the Muslim Brotherhood and its Freedom and Justice Party are set to take place across the nation’s governorates today after Friday prayers.
    Protesters accuse the Muslim Brotherhood of stepping into the same oppressive role as ousted President Hosni Mubarak’s regime, and
    are also demonstrating against price hikes and the lack of justice in the nation.

    There have been calls for major protests in Upper Egypt, Nile Delta and the North Coast, including the governorates of Aswan, Qena, the Red Sea, Assiut, Minya, Gharbiya, Kafr al-Sheikh, Damietta, Daqahlia, Suez and Alexandria.

    After Friday prayers in North Sinai’s Arish City, hundreds gathered in front of Al-Refaei Mosque to demand the fall of the regime and the Muslim Brotherhood’s supreme guide …
    They condemned the government’s alleged „begging and resorting to Qatar.“
    Islamist forces began to clash with the protesters, until bystanders intervened and convinced the Brotherhood supporters to leave the mosque.

    In Suez Governorate, thousands flocked to Arbaeen Square after Friday prayers,
    chanting slogans against the Brotherhood …
    hundreds of demonstrators allegedly tried to storm the Suez Governorate headquarters in the afternoon …

    Protests also transformed into violent confrontations in Alexandria Governorate by Friday afternoon …
    protesters there … were allegedly trying to storm the municipal building …
    Also in Alexandria Governorate, in Al-Manshiya hundreds of protesters reportedly besieged the court complex …
    A number of political forces announced an open-ended sit-in in the al-Khaledien Garden in front of the Al-Qaed Ibrahim Mosque in Alexandria
    to demand the fall of the regime, and
    denounce what they called the Brotherhoodization of state.
    The Conference Party, Tagammu Party and other political movements are participating …

    Elsewhere, three different marches from different areas in Ismailia arrived at the central Mamar Square this afternoon.
    Protesters chanted,
    „Down with the supreme guide’s rule“ and „people want to topple the regime.“

    In Mansoura, the capital of Daqahlia Governorate, six marches kicked off after Friday prayers.
    Hundreds of protesters chanted against the regime and demanded immediate policy reform, particularly concerning the economy.
    The Dostour, Strong Egypt, Nasr and Popular Current parties led four marches,
    while the April 6 Youth Movement and the Revolutionary Socialists led the other two, chanting „one hand.“ …

    http://www.egyptindependent.com/news/update-hundreds-protest-sinai-briefly-clash-islamists

  330. 343.

    – Ägypten –

    Spokesperson of the Armed Forces Ahmed Mohamed Ali released a statement Friday afternoon stating that
    the army will not be taking part in any confrontations with civilians,
    explaining that the spreading of military forces at the entrances to Greater Cairo is
    part of a plan by the armed forces
    to intensify security measures on the highways leading to the capital.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContentP/1/63243/Egypt/Live-Updates-Protests,-clashes-all-over-the-countr.aspx

  331. 344.

    – Ägypten –

    Reuters and several Twitter users are now reporting that the offices of president Mohammed Morsi’s Muslim Brotherhood have been attacked and ransacked by angry demonstrators in several Egyptian cities.

    Mohammed Mareeد.مرعى @mar3e
    Just Got news that – Anger protesters Attacked the headquarters of Muslim Brotherhood in Ismaeilya, KafrElsheikh, and Damanhour #jan25

    http://www.guardian.co.uk/world/2013/jan/25/egypt-uprising-violence-live

  332. 345.

    339
    @NKB
    Vielen Dank für Ihre Erläuterungen.
    Ich denke, bei Aktivitäten eines Beamten für die NPD müßte er dann ebenso mit disziplinarischen Konsequenzen rechnen.

    Den Fall eines bei den Salafisten aktiven Lehrers, der dann entlassen wurde, gab es bereits: der an einer Berufsschule in Duisburg unterrichtende Lehrer wurde unter lautem Vogel-Gezwitscher entlassen als es bekannt wurde. In dem Zusammenhang wurde moniert, daß keine Überprüfung des Lehrers stattgefunden hatte.
    In dem Fall (vom letzten Sommer?) handelte es sich wohl nicht ume einen Beamten sondern um einen Angestellten.
    Den Fall eines wegen salafistischer Aktivitäten suspendierten Polizisten gab es auch bereits.

    Ich habe mein Referendariat zu Zeiten des Radikalenerlasses begonnen, aufgrund dessen einige Kollegen nach abgeschlossener Prüfung nicht eingestellt wurden.
    Einer von denen war Kurt Holl, aus dem dann statt eines geruhsamen Beamten (wozu er gar nicht taugte) ein lebenslanger Aktivist von erstaunlichem Engagement wurde.
    http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/dr–louis-peters-die-laudatio-auf-kurt-holl,16341264,12014338.html
    (Vorsicht: im Text taucht mehrfach das Wort „Zigeuner“ auf!)

    Meines Wissens hatte die ehemalige Landtagsabgeordnete der LINKEN in NRW Gunhild Böth eine längere Unterrichts-Zwangspause, weil sie Mitglied der DKP war, ehe sie später der LINKEn beitrat.

  333. 347.

    Ich freue mich mitteilen zu können, daß ich das „Wortwechsel-Problem“ gelöst habe: (K. 587):
    http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013-01/Political-Correctness-Essay?commentstart=585#comments

  334. 348.

    reduktion der kognitiven dissonanz durch pbuh?

    http://english.alarabiya.net/views/2013/01/25/262411.html

  335. 349.

    Ärgerlich!
    In den Radio-und TV-Nachrichten ist von der Verurteilung eines „deutschen“ und eines „österreichischen“ Salafisten die Rede.

    Der „Tagesspiegel“ schreibt:

    „Das Berliner Kammergericht hat am Freitag zwei Islamisten wegen Mitgliedschaft in Al Qaida zu harten Strafen verurteilt. Der aus Berlin-Wedding stammende Deutschtürke Yusuf O. (27) erhielt neun Jahre Haft, bei dem in Afghanistan geborenen Österreicher Maqsood L. (23) sind es sechs Jahre und neun Monate. Die Höhe der Strafen begründete der Staatsschutzsenat unter anderem mit der „immensen Gefährlichkeit“ von Al Qaida. Die Bundesanwaltschaft hatte noch etwas höhere Strafen gefordert, die Verteidiger plädierten auf Freispruch. Der Prozess hatte auf den Tag genau ein Jahr vor dem Urteil begonnen. Beide Männer schwiegen bis zuletzt.“

    Meiner Meinung hat die Öffentlichkeit, auch die, die die nicht den „Tagesspiegel“ liest, das Recht zu wissen, ob sich Angehörige der Mehrheitskultur zu solchen Staatsfeinden entwickeln – denn auch diese gibt es ja – oder ob es sich um solche handelt, die aus anderen Kulturkreisen kommend hier – oder in Österreich – nie angekommen sind.

    „Der Prozess gegen O. und L. ist Teil einer Serie von Verfahren gegen militante Salafisten aus Berlin. Das Kammergericht hat bereits mehrere Angeklagte verurteilt, weitere Verfahren sind anhängig.

    Und das Milieu der gewaltorientierten Salafisten wächst noch. Laut Verfassungsschutz verdoppelte sich 2012 die Zahl in Berlin auf 200 Personen. Bundesweit gibt es mindestens 900 potenzielle Terroristen. Mehr als ein Viertel wurde im Ausland an Waffen trainiert.“
    http://www.tagesspiegel.de/politik/islamischer-terrorismus-hohe-haftstrafen-fuer-islamisten-berliner-gericht-verurteilt-mitglieder-von-al-qaida/7690898.html

  336. 350.

    irgendwie finde ich es schade, dass jl sich eines von doch einigen geforderten themas angenommen hat, das thema aber wohl keine resonanz findet:

    http://blog.zeit.de/joerglau/2013/01/20/was-die-geiselbefreiung-in-algerien-bedeutet_5844

    aber vielleicht liegts auch an dem aktuellen trommelfeuer der von jl geschriebenen kommentare, dem ich – leider – nicht so schnell folgen kann.

  337. 351.

    @KC

    Kaufen sie doch die Schwarte einfach nicht, gut ist.

    • 25. Januar 2013 um 20:30 Uhr
    • Boothby
  338. 352.

    351
    @By
    Darum geht’s nicht. Aber wir zwei beide steigen da nicht wieder ein.

  339. 353.

    @ karolachristiane

    Damit das Ausland bescheid weiß, was jetzt wieder alles zu Deutschland gehört.

    The desert huns – even more dangerous !

    hxxp://www.dw.de/auf-einen-kaffee-mit-zwei-salafisten/a-16507948

    Ibrahim Abou-Nagie und Abu Dujana (Deutsche Welle-Interview)

    http://www.youtube.com/watch?v=WAY8RzdlW1A&sns=em

  340. 354.

    #349 (kc)

    „Jetzt werden die amerikanischen Kreuzzügler und ihr Deutschen vernichtet“, so Yusuf O. in einem Video.
    Da scheint gerade etwas bei der nationalen Identitätsbildung dieses Landsmannes falsch gelaufen zu sein.
    Bei kleinen Fehlern hilft die ARD-Tagesschau jedoch gern und spricht nur von einem verurteilten Deutschen – natürlich ohne Nennung des Vornamens, damit erst gar nicht dumme Gedanken entstehen.

    Da hilft nur noch der Doppelpass um Identitätskrisen vorzubeugen (wobei die deutsche Nation eh nur ein Mythos ist):
    http://www.migazin.de/2013/01/24/wir-brauchen-endlich-ein-modernes-staatsburgerschaftsmodell

    Yusuf war vielleicht nur deshalb so sauer, weil er nicht in den Genuss der Doppelpassregelung kam…

    • 25. Januar 2013 um 21:08 Uhr
    • Lionel
  341. 355.

    @Lionel, das mit dem Doppelpass kommt ja jetzt wohl bald.

    Thomas Holm, ich kann mir die salafistischen Herren nicht ohne körperliche Symptome ansehen und -hören, wobei der Typ mit der Mütze eigentlich nicht unsympathisch ist.
    Ein Kommentar: „Korecktes Video“
    Und was reitet die DW (nicht Dawa!)denen ein Forum zu bieten!
    Ich möchte mal hören, was los wäre, wenn die DW NPD-Angehörige Gelegenheit gäbe, darzustellen, daß sie das deutsche Gesetzessytem nicht akzeptieren.

    Wobei dieser Abou Nagie ja durchaus richtig ein paar Probleme unserer Gesellschaft aufführt, bloß würde ich mich mit diesen lieber ohne die Hilfe eines Abou Nagie und ohne Hilfe des Islam beschäftigen!

    Muß es einen beunruhigen, daß die dawa-Jünger sich aktuell mit dem „Jenseits“ beschäftigen? 😉

  342. 357.

    @ karolachristiane

    Deren Rollenmodell wird gerade in Afghanistan auf die Schippe genommen.

    Artist explores the ‚Jihadi Gangster‘

    „Vote 4 me, I’ve done Jihad, I’m rich ! 1.40

    http://www.youtube.com/watch?v=DllYyWSol30

    In Australien überfallen siech diese Typen schon gegenseitig mit Mainstream-Muslimen wegen Syrien.

  343. 358.

    Mit etwas Humor probieren es „Muslim Media“.
    http://www.youtube.com/watch?v=PH528FPquxA
    Über die gibt’s leider keinen Eintrag im Netz, nur die Selbstdarstellung.

  344. 360.

    Das hier ist gut gemacht; Text wahrscheinlich übel – zu undeutlich.

    Eau des toilettes – SIONISTE

    http://www.youtube.com/watch?v=OjIQxtXXxJg

  345. 361.

    – Syrien –

    Anisa Makhlouf, the president’s mother, has reportedly gone to the United Arab Emirates amid signs that her son’s grip on power is weakening while his sister, Bushra, fled to Dubai

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/9825731/Bashar-al-Assads-mother-has-fled-Syria-US-ambassador-claims.html

  346. 362.

    @ Karolachristiane

    Im Libanon haben die Salafis richtig Stress; hier beschwert sich ein Prediger, dass die dort einflussreichen Schiiten nicht davor zurückschrecken würden Aischa, die ironisch begabte Kindfrau des mutmaßlichen Propheten, mit der Lautmalerei von Geballer-Spielzeug zu verlästern.

    „Lets laugh at the stupid bakri* propagandists.“

    *Schiitische Schmähbezeichnung für Aischas Vater, Abu Bakr, der seinem Kumpel Mo. seine Tochter vermachte und sich zu dessen Nachfolger empor putschte (aus kritisch schiitischer Sicht).

    http://www.youtube.com/watch?v=bH-N9DWcUwM 0.25-0.57

    Solch ernste Dinge stecken hinter all den Feierlichkeiten der Brüder.

  347. 364.

    @ Publicola

    Die kaufen Schuhe für Gattin Asma, weil diese aktuell von internationalen Sanktionen eingeschränkt ist.

    Hier ein von Salafismus-skeptischer Seite dokumentiertes Experiment zum Fehlanzeige-Nachweis von Märtyrer-Belohnungsjungfrauen durch geeignete Nahtoderlebnis-Supervision:

    FSA Terrorist in Syria Realizes That There Are No Virgins at the Moment of Death

    Wissenschaft ist jetzt auch voll im Kommen bei denen.

    http://www.liveleak.com/view?i=d94_1359104437

  348. 365.

    – Ägypten –

    The National Salvation Front, which had earlier announced its intention to hold a sit-in, released a press statement listing the sit-in’s demands:
    1. Handing over power to a national salvation government, representing the diversity of Egyptians.
    2. Annulling the “sectarian and invalid” constitution, and the reformation of a new constituent assembly that shall draft a new constitution to fulfill the aspirations and goals of the revolution.
    3. The immediate calling of early presidential elections.
    4. Dissolving the “invalid” Shura Council, and cancelling any laws it has issued.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContentP/1/63289/Egypt/Live-Updates–Six-dead-as-violence-continues-in-Su.aspx

  349. 366.

    Vom begeisterten Ministrant zum strahlenden Dhimmi:
    http://livingscoop.com/watch.php?v=2633

  350. 367.

    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/puzzle/Heribert-Prantl-Der-Zorn-Gottes-100.html

    Das Video finde ich nicht beim BR. Wer’s sehen will, muß in die Untiefen des Netzes steigen.

  351. 368.

    – Ägypten – Photo-Gallery: 2nd anniversary of the Egyptian Revolution –
    http://english.ahram.org.eg/NewsContentMulti/63265/Multimedia.aspx

  352. 369.

    – Ägypten – Der Wahlkampf hat begonnen –

    1 – Die MBs (FJP) präsentieren sich nun gegenüber der Öffentlichkeit als Partei der Besonnenheit, Ordnung, Ruhe, Stabilität und selbsttätig-langsamen Verbesserungsschritte dar.

    2 – Der Opposition (NSF) muss nun die Herkulesaufgabe gelingen, ihre diversen Strömungen und die gegen die MB-Regierung rebellierenden Kräfte in sinnvoller Weise hinter bzw. unter einem politischen und insbesondere sozialen Programm zu sammeln und zu organisieren.

    Anas al-Qady, the Muslim Brotherhood’s Alexandria spokesperson, said in a statement: „We organized today 63 charity fairs, 49 medical convoys, eight festivals for youth employemnt providing 6,000 jobs, 23 campaigns for paving streets … and 16 campaigns for gardening, painting sidewalks and walls.“
    He added that about 130,000 Alexandria residents would benefit from these campaigns.
    „This is the difference between the Muslim Brotherhood’s commemoration of the revolution, and other forces which claim to be civilian, but [commemorated] the revolution by burning and spreading violence and chaos,“ the statement said.

    http://www.egyptindependent.com/news/clashes-erupt-alexandria-protests-0

  353. 370.

    Die kommenden Generationen müssen einfach besser werden – in jeder Hinsicht!

    Während in Deutschland die lieben Kleinen von integrationshemmenden Worten in Märchen- und Kinderbüchern geschützt werden, scheut die „Türkische Kulturgemeinde Österreich“ (Richtig: „Kultur“, nicht „Kultus“) nicht den Kampf gegen einen Spielzeugriesen – Saudi-Arabien war ja auch erfolgreich gegen den Möbelriesen Ikea, was dessen Katalog angeht -, um die lieben Kleinen vor „pädagogischem Sprengstoff“ zu schützen.
    Wobei: so manche Geschwister im Islam wären sicher froh, sie hätten es nur mit „pädagogischem“ Sprengstoff zu tun.

    In Köln ist man ja schon voll in der närrischen Zeit und deswegen fand der „Kölner Stadtanzeiger“ wohl auch Gefallen an der Verbreitung dieser Meldung:
    http://www.ksta.de/panorama/star-wars-bausatz-tuerkische-gemeinde-gegen-lego,15189504,21552788.html
    „Ein Star-Wars-Bausatz von Lego erhitzt die Gemüter der Türkischen Kulturgemeinde Österreich. Sie sieht in Jabba’s Palast Ähnlichkeiten zur Hagia Sophia und befürchtet „pädagogischen Sprengstoff“. Der Konzern soll sich entschuldigen.

    „In Verbindung mit den Spielfiguren und ihren Waffen (Raketen, Kanonen, Laserpistolen, Gewehre und Samuraischwerter), könne bei Kindern der Eindruck entstehen, der Islam sei eine gewalttätige Religion.“
    Na, da seien Allah, Mohammed und sämtliche Propheten vor!

    Ein völlig kulturunsensibler Mensch kommentiert:

    „Ultrabeknackt sagt:
    So langsam gehen einem die Türken auf den Sack! Ich hab zuhause ne Hundehütte, die hab ich nach Vorbild des Atommeilers ‚Ehrenfelder Moschee‘ gebaut. Na und?“

  354. 371.

    Von mir aus könnte man das beschriebene wie anderes Kriegsspielzeug gerne „in die Tonne kloppen“ samt entsprechender Computer- und Spielfilme und einem solchen Appell hier wäre ja auch nichts hinzuzufügen:
    „Wir fordern LEGO auf, pädagogisch und therapeutisch wertvolles Spielzeug nach neurowissenschaftlichen Erkenntnissen für Kinder von 9-14 Jahren zu erzeugen und nicht weiter auf Kriegsspielzeug zu setzen!“

    „Die Kombination aus Tempelbau und Bunkeranlage, aus der geschossen wird, kann für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren sicher nicht geeignet sein, vor allem in Hinblick auf ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen in Europa.“

    Aber den Muslimen in Europa gelingt es immer wieder aus allem eine muslimische Selbstdarstellungsklamotte zu machen.

    „Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich will Antworten von LEGO bezüglich Ethik, Religion und Ethnokultur

    – In Deutschland und Österreich gibt es seit dem Zweiten Weltkrieg eine starke Ablehnung gegen Kriegsspielzeug. Warum wird es dann von Lego immer noch erzeugt und verkauft?

    – Inwieweit befasst sich LEGO mit verschiedenen Kulturen in Europa?

    – Werden die religiösen Gefühle vom LEGO-Hersteller beachtet und inwiefern?

    – Ist die zunehmende ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt in Europa für LEGO ein Thema?

    – Wo wird in der Produktpalette den unterschiedlichen religiösen und kulturellen Aspekten Rechnung getragen?“

    Andernfallls, ProzessamHallls, wie schon die Bläckfööß sungen:

    „Die Türkische Kulturgemeinde Österreich behält sich juristische Schritte vor und überlegt, in Deutschland nach dStGB § 300 Volksverhetzung, in Österreich nach StGB § 283 Verhetzung und in der Türkei Klage bei der jeweiligen Staatsanwaltschaft in Form einer Sachverhaltsdarstellung gegen LEGO einzureichen. Den Tatbestand einer Volksverhetzung in der Bundesrepublik Deutschland definiert der § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs wie folgt: Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder 2. Die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.“
    http://www.turkischegemeinde.at/index.php?id=312

    Mal sehen, ob neutralisierte Kinderbücher und Holzbauklötzchen die Welt retten können!

    PS Womit haben die lieben Kleinen in Europas eigentlich vor WWI und WWII so gespielt?

  355. 372.

    karola
    Steckenpferd, holzschwert und lanze, wenn ich mich richtig erinnere. Also deutlich näher an den koranischen überlieferungen und damit auch nicht zu beanstanden. Man könnte sogar sagen pädagogisch wertvoll. Was halten sie von einer entsprechenden quotenregelung in deutschen Kitas ? Oder sollte man soetwas eu weit regeln ?

    • 26. Januar 2013 um 11:19 Uhr
    • ernsthaft
  356. 373.

    Welch ein Glück, dass offensichtlich noch niemand aus der Türkischen Gemeinde in den letzten 30 Jahren ins Kino gegangen ist und Jabba’s Palast im filmischen Original gesehen hat.

    Krieg der Sterne: Tatsächlich eine Reihe von antimuslimischen Hetzfilmen.
    Die Klon-Krieger sind Muslime, in Darth Vader steckt… der Unaussprechliche, und die dunkle Seite der Macht ist…

    Gibt es schon eine Fatwa gegen George Lucas?

    • 26. Januar 2013 um 11:38 Uhr
    • Lionel
  357. 374.

    @ernsthaft
    Ich glaube, wie können uns ganz auf die EU verlassen! 😉

    Dunkel erinnere ich mich, mal über Kinderliedchen gelesen zu haben, die die lieben Kleinen schon mal mit dem Feind „vertraut“ machten.
    Ich find‘ so schnell nix, aber das hier auf einer Liederverzeichnis-Seite.
    Das halte ich für einen verantwortlichen Umgang mit solchen Inhalten.
    http://www.musicanet.org/robokopp/emailus.htm

  358. 375.

    Video Shows Afghan Children ‚Playing‘ Suicide Bomb Game

    http://www.youtube.com/watch?v=0qx9VVJqcns

    Pädagogisch ein völlig normaler Vorgang, auch mit Bullen austricksen und so.

  359. 376.

    @Leon, Sie erinnern sich an „Orte der Vielfalt“?
    „Schule der Vielfalt“ gibt es ebenso – seit 2008 -, aber mit Akzent allein auf sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.
    Mit der NRW-Initiative schloß Frau Löhrmann Ende letzten Jahres einen Kooperationsvertrag: „NRW-Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – gegen Homo- und Transphobie“.
    Was wohl die muslimischen Beiräte zum Islamischen Religionsunterricht dazu sagen?
    http://www.schule-der-vielfalt.de/

  360. 377.

    In Bonn sind die Muslime, besser gesagt: ihre offiziellen Vertreter ja schon groß, also BIG – und spielen andere Spielchen:
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/themen/pronrw/Rat-der-Muslime-aeussert-sich-zu-Ausschreitungen-von-2012-article956702.html

  361. 378.

    @ kc

    Was unterscheidet eigentlich sexuelle von geschlechtlicher Vielfalt?
    Wie dem auch sei, ein unverzichtbarer und toller (Lego-)Baustein für den Lehrplan des islamischen Religionsunterrichts – dessen Ausgestaltung ich gern sehen würde.

    • 26. Januar 2013 um 12:16 Uhr
    • Lionel
  362. 379.

    Gegen Menschen mit diesen Einsichten wird hier kräftig gebloggt:

    (die Autorin ist 19, Münsteranerin und hat die Familienwerte von Religion und Kultur knapp überlebt)

    „der westliche Kapitalismus beutete unsere Väter aus und erniedrigte sie. So fühlten sie sich gedemütigt, noch schlimmer entmännlicht und suchten einen Ausgleich. Also besannen sie sich zurück auf den Islam. …

    Unsere Väter haben die Körper und das Leben der Töchter kontrolliert und verhüllt. Sie haben unsere Mütter unterdrückt und gequält. Wir waren als Mädchen und Frauen Trägerinnen dieses fundamentalen Scharia-Programms. …

    Jedes Jahr organisierten diese Bauern Jahreshauptversammlungen. Irgendwo in Europa. Sie füllten große Fußballstadien in Dortmund, München, Amsterdam, Paris, Brüssel… mit gläubigen Massen, die fanatisch jubelten und schrien, den Westen allen voran die USA und Israel verteufelten und die Schari’a als die einzig erstrebenswerte Weltherrschaft verkündeten. …

    Einige unserer Väter haben sich mittlerweile entschuldigt. Sie sind alt geworden und zeigen sich gemäßigt. Wir können nicht verzeihen. ….

    Redet man sich gegenseitig den herrschaftsorientierten und menschenfeindlichen Islam weiter schön oder stellt man den realen Islam endlich auf den längst hinfälligen Prüfstand der allgemeinen Menschenrechte, insbesondere der fehlenden Frauenrechte? Es geht um’s Prinzip.“

    http://freeminds.blogsport.eu/2013/01/25/ayse-duygu-uber-unsere-frommen-vater-die-armen-bauern/comment-page-1/#comment-2114

  363. 380.

    @Lionel,
    ich finde, dieser Blog hier hätte auch einen Namen verdient:
    BLOG DER VIELFALT
    oder
    JÖRG LAUS BLOG DER VIELFALT.
    Wie klingt das?
    Gibt’s noch nicht.

  364. 381.

    @ Karolachristiane

    Lesen Sie mal diesen neuesten Freeminds-Text; auch so OStR‘-mäßig.

    An den Erfahrungen, die dort geschildert werden, versündigt sich diese ganze Schöngeisterei hier.

  365. 382.

    Mach‘ ich, Thomas Holm.
    Ich hab‘ ihn eben schon mal angeklickt und dabei wieder mal daran gedacht – auch wenn das nicht das eigentliche Thema ist – ob muslimisches Leben in Deutschland, Europa, anders aussähe, bzw. wie es aussähe, wenn es nicht von vorneherein so auf Städte konzentriert gewesen wäre – wie es aussähe, wenn die Menschen Gärten, ein Stückchen Land hätten, mit dem sich beschäftigen können.
    Was aber nicht nur für Muslime gilt.

  366. 383.

    @ Karolachristiane

    Die böse Stadt; hierzu das kultige Zeitgeistvideo, das mit seiner Zivilisationsverlästerung den Geist sämtlicher Sozialkundlehrbücher und Lebensreform-Hypes auf den Punkt bringt.

    http://www.youtube.com/watch?v=WfGMYdalClU

    Wenn Nietzsche sehen würde, welche Spassten da den Pessimismus gekidnappt haben … der würde zum Terroristen werden.

  367. 384.

    Krass. Ein tiefer Wunsch nach Selbstvernichtung steckt in der westlichen Zivilisation; so eine Art boothby-Virus. Ein Wunsch, dass irgendein Alien-Barbar Rache nehme für alles, was am Leben nicht so perfekt ist, wie diese Bildungsmissgeburten sich das extra auszumalen gelernt haben, um Leben und Wirklichkeit daran scheitern zu lassen.

  368. 385.

    383
    Daß ich mal ein von Ihnen verlinktes Video schon kenne! 😉
    Aber immer wieder „schön“!

    Die Sache mit dem Raumschiff gibt’s in einer short story auch so:
    Die Aliens landen nachts in der zeitgenössischen Welt und entführen ein Wesen um es auf seine Intelligenz zu testen („Is there intelligent life on Earth?“) – fliegen dann aber weiter, weil sie es nicht für ausreichend intelligent halten.
    Am nächsten Tag in der Zeitung zu lesen: „Monkey disappeared from Municipal Zoo during the Night“.
    Witzig?
    Na, ja.

  369. 386.

    @KC

    Bezüglich der türkischen Kulturgemeinde: Ihr ist die schlimmste Entgleisung an diesem LEGO-Paket bisher zum Glück noch nicht aufgefallen:

    http://www.flickr.com/photos/29882140@N03/3620447155/

    Das gibt noch ein bischen Luft für die Evakuierung des Botschaftspersonals.

    • 26. Januar 2013 um 14:01 Uhr
    • Boothby
  370. 387.

    @KC

    OMG Hagia Sophia reloaded: http://www.wienerwald.de/tuerkei

    Wenn das rauskommt, sind wir alle tot.

    • 26. Januar 2013 um 14:03 Uhr
    • Boothby
  371. 388.

    Das Komplement zu Mali: Hollande lässt Syrien fallen:

    France said on Thursday there were no signs that Syrian President Bashar al-Assad is about to be overthrown, something Paris has been saying for months was just over the horizon. … France, a former colonial ruler of Syria, has been one of the most vocal backers of the rebels trying to topple Mr. al-Assad and was the first to recognize the opposition coalition.

    “Things are not moving. The solution that we had hoped for, and by that I mean the fall of Bashar and the arrival of the [opposition] coalition to power, has not happened,” Foreign Minister Laurent Fabius said in his annual New Year’s address to the press.“

    http://www.theglobeandmail.com/news/world/no-signs-syrias-al-assad-will-be-overthrown-france-says/article7830079/

    Für Gas-Gerd ein Triumph und gar nicht schön – für Erdogan.

  372. 389.

    @ By

    „Wenn das rauskommt, sind wir alle tot.“

    „Die Verbindung zu ww*w.wienerwald.com.tr wurde unterbrochen.“

    Das wird schon aufgepasst.

    Aber es gibt Ausweichmöglichkeiten:

    http://www.deutscher-hof-kabul.com/kueche_erbil.html

    „Zigeuner-Schnitzel … Bratkartoffeln“ … kein Problem.

  373. 390.

    – Ägypten – Photostrecke: 2. Jahrestag der Revolution – Kundgebungen und Demonstrationen (gegen die MB-Regierung) –

    http://www.dailynewsegypt.com/2013/01/25/in-pictures-egypt-rises/

  374. 391.

    Golan-Attacke auch anderweitig bestätigt; ferner: Fordo & Wahlen:

    http://debka.com/article/22714/Iranian-Hizballah-convoy-blown-up-on-Syrian-Golan-Border-tensions-shoot-up

    „most were high-ranking Iranian Al Qods Brigades and Hizballah officers. … There were no survivors. …

    a rare occasion when no Syrian opposition group issued any statement at all, they said. …

    The Syrian ruler was working to a plan of operations his generals had drawn up with Iranian Al Qods Brigades strategists. …

    Meanwhile in Iran itself, the Fordo underground uranium enrichment plant was again reported targeted for sabotage, according to an unconfirmed report published by Reza Kahlil, who is described as a former Iranian Revolutionary Guards officer who worked under cover as a double agent for the CIA until he escaped to the United States.
    Kahlil reported that at 11:30 a.m., Monday, Jan. 21, the day before Israel’s general elections, a large explosion occurred 100 meters deep inside the underground plant, trapping 240 nuclear staff in the third centrifuge chamber. Among them, he said, were Iranian and Ukrainian technicians. …

    Thursday, Jan. 24, Israel’s Chief of Staff Lt. Gen. Benny Gantz and Military Intelligence Director Maj. Gen. Aviv Kochavi ceremonially promoted Col. G., commander of the elite Sayeret Matkal, to the rank of major general in recognition of his unit’s “outstanding covert operations.”

    So kann man brisante Fragen auch aus dem Wahlkampf heraushalten – durch dealing with the problem; anstatt sich über „Lösungen“ zu streiten.

  375. 392.

    PS – Ägypten – 2nd anniversary Egyptian Revolution: Protestmärsche gegen die MB-Regierung –

    Protesters chant for „vengeance“ during a funeral march in Suez, blaming the interior ministry, President Morsi and the Muslim Brotherhood (who fielded Morsi and hold majority in parliament and heads of syndicates) for the eight lives that were taken in clashes with with security forces

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/63336/Egypt/Politics-/Thousands-chant-revenge-in-Suez-funeral-march.aspx

  376. 393.

    Krass. Ein tiefer Wunsch nach Selbstvernichtung steckt in der westlichen Zivilisation; so eine Art boothby-Virus. Ein Wunsch, dass irgendein Alien-Barbar Rache nehme für alles, was am Leben nicht so perfekt ist, wie diese Bildungsmissgeburten sich das extra auszumalen gelernt haben, um Leben und Wirklichkeit daran scheitern zu lassen.

    @ TH

    Groovy. Und Sie setzen gegen Thanatos Boothby-Fanon den Schwafeltrieb?

    • 26. Januar 2013 um 14:42 Uhr
    • N. Neumann
  377. 394.

    – Ägypten – die organisierte Opposition (NSF – National Salvation Front) fordert gegen die MB-Regierung eine Regierung der nationalen Versöhnung und der Fachleute:

    The National Salvation Front urged President Mohamed Morsy to call for „unconditional national reconciliation with the opposition,“ in a statement issued late Friday, as protesters continued facing off with security forces in violent clashes nationwide …
    The NSF saluted the „courageous masses which participated in
    peaceful protests nationwide … against the Muslim Brotherhood’s monopolization of the state, the government, the legislative authority and the presidency.“

    The opposition coalition demanded
    the immediate halt of the laws
    regulating elections and … Islamic bonds,
    both passed by the Shura Council,
    which gained legislative powers after the passing of the divisive Constitution in late December.

    On that note, the NSF also demanded
    the suspension of the new Constitution, calling it „flawed and unsuitable for Egypt.“

    Putting full responsibility on the president and the Brotherhood … for the current state of affairs in Egypt today,
    the front demanded
    „the swift formation of a national salvation government comrprising of qualified officials, not sons of the Brotherhood.“ …

    The front also accused the Brotherhood of
    straying Egypt away from its true identity and
    splitting the nation into two sides,
    „one that implements the group’s plan while disregarding national interests,
    and another camp calling for bread, freedom and social justice.“ …

    http://www.egyptindependent.com/news/nsf-calls-national-reconciliation-salvation-government

  378. 395.

    Ohgottohgottohgott:

    Boothby lehnt die Verwendung von Unkrautvernichter und High-tech ab, und kümmert sich lieber selbst um das Gelände. […] Picard betrachtet Boothby als einen der weisesten Menschen, die er je gekannt hat.

    http://de.memory-alpha.org/wiki/Boothby

    • 26. Januar 2013 um 14:53 Uhr
    • N. Neumann
  379. 396.

    @ NN

    „Thanatos Boothby-Fanon“ – Gut getroffen.

    „Schwafeltrieb“ – Ist dagegen noch etwas unspezifisch.

    Was würden Sie solch einer Autorin, Türkei-stämmig, 19, entgegnen ?

    Für Thanatos war das einfach nur „Früchtchen“; würde Ihnen da mehr zu einfallen ?

    http://freeminds.blogsport.eu/2013/01/25/ayse-duygu-uber-unsere-frommen-vater-die-armen-bauern/comment-page-1/#comment-2116

  380. 397.

    @ NN

    Den aktuellen Stand meiner Inspirationsquellen würde ich mit dem Quartett:

    Hitchens, Heinsohn, Hanson (Victor Davis) und Dan Schueftan skizzieren.

    Nur wegen eines möglichen Verdachtes von Einseitigkeit; H-lastig allerding.

  381. 398.

    Die Freeminds sind echt gut:

    „…Der Koran ist das geblieben, was er im 7. Jahrhundert auch gewesen ist. Ein herrschaftsorientiertes Führungs- und Handlungsbuch, das für den Erfolg einer reaktionären Graswurzelbewegung gesorgt hat. Das ist komisch und beängstigend. Diese Bauern und ihre politischen Führer haben aber einen elementaren Fehler gemacht. Die sogenannte Takkiya (erlaubte Trugpolitik) setzte viel zu spät ein. Die kämpferische Jihad-Rhetorik im nachhinein zu besänftigen, überzeugt höchstens außenstehende Menschen ohne Kenntnisse über den realen Islam. Islamophobie ist nicht zufällig ein Kampfbegriff, genauso wie der Begriff des Generalverdachts.

    Das ist das Ergebnis der islamischen Frömmigkeit einer gewachsenen Gemeinschaft, die nur das gemacht hat, was sie nach der Logik des Korans machen musste. Nämlich sich kollektiv dem Herrschaftssystem manifestiert im Koran zu unterwerfen und gemeinschaftlich gegen den Unglauben zu wachsen. Das haben unsere frommen Väter, die armen Bauern, erfolgreich getan. Und nun? Redet man sich gegenseitig den herrschaftsorientierten und menschenfeindlichen Islam weiter schön oder stellt man den realen Islam endlich auf den längst hinfälligen Prüfstand der allgemeinen Menschenrechte, insbesondere der fehlenden Frauenrechte? Es geht um’s Prinzip.“

    • 26. Januar 2013 um 15:27 Uhr
    • Bellfruta87
  382. 399.

    Was doch etwas gespenstisch ist:

    Israel und Obama machen beide auch Realpolitik; der eine mehr gegenüber dem Iran (Krawumm !) und der andere mehr gegenüber Pakistan (dito-mit Dronen).

    Dem Iran dürfte das – wegen seines protzigen Auftretens – eigentlich gar nicht passieren; daher hängt die Sache irgendwie nicht so hoch.

    Außer bei Todenhöfer-infizierten ZON- und SPON-Foristen halt.

    Bei Obama – Pakistan spielt natürlich eine Rolle, dass ein ISI-wing – die USA – gegen den anderen ausspielt, was die Sympathien mit „den Opfern“ doch letztlich abdämpft.

    Bei Israel wundert man sich jetzt über einen Wahlkampf, in dem die brisanten Themen nicht vorkamen – eben, weil sie anderweitig behandelt werden.

    Obamas Spiel dagegen zielt nicht darauf, irgendetwas nachhaltig zu behandeln

    („gelöst“ sind ja die Probleme ja symbolisch mit dem Ober-US-Tyrannen Mubarak)

    sondern nur noch darauf, sich zurückzuziehen und damit einem freien Spiel der regionalen Kräfte Raum zu geben.

    Und welche Formen dieses Catch-as catch can annehmen wird, ist irgendwie so gut wie nicht Gegenstand von irgendeiner öffentlichen Betrachtung.

    Eigentlich eine bemerkenswerte Blindstelle angesichts dem Satz Eins hier:

    „Ich bin Journalist geworden, weil ich an das Prinzip der Öffentlichkeit glaube.“

  383. 400.

    @ Bellfruta87

    Ja, darüber müsste man in den Audi-Maxen ‚drüber diskutieren:

    der Westen gönnt den Alten Knackern, sich ihr Mütchen an den Familien zu kühlen.

    Wie heldenhaft und aufgeklärt ist das denn, liebe linke und/oder liberale 68-ger !?

    • 26. Januar 2013 um 15:38 Uhr
    • Bellfruta87
  384. 402.

    http://de.qantara.de/Dialog-und-Versoehnung-durch-Kenntnis/20571c22623i0p255/index.html

    „Dennoch scheute sie ihr Leben lang deutliche Kritik am „real existierenden politischen Islam“. Sie beharrte darauf, sich nur mit den Idealen dieser Religion befassen zu dürfen.“

    Ein Nachruf auf Annemarie Schimmel zum 10. Todestag; ohne ein Wort über die Tausende von Opfern unter den Anhängern der von ihr gepriesenen islamischen Mystik durch nicht-so-mystische Muslime.

    Wer solche Freunde hat, der sollte Grabsteine investieren.

  385. 403.

    Was es bedeutet, wenn ein Präsident-in-spe sich durch solche Sprüche zu empfehlen sucht, ist halt nicht Gegenstand von Diplomatie:

    „“I will not comment on the remarks that have been attributed to Mr. Morsi,“ a spokesman for the German foreign ministry told a news conference ahead of a visit by President Morsi to Germany next week.

    „But for the German government it is clear that reducing tensions and working towards a long-term solution is the top priority in the Middle East. Aggressive or hurtful comments from any side are unhelpful.““

    http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=300953

    that have been attributed … Aggressive or hurtful comments from any side are unhelpful

    Vielleicht ist ja auch nur das attributed: … unhelpful

  386. 404.

    „It’s on the screens all around the world,“ Barak said, tens of thousands of people „slaughtered by their own leader and the world doesn’t move …

    unspeakable atrocities … taking place in front of the eyes of the whole world“ cannot guarantee „that there will be enough sense of purpose, sense of direction, unity of political will, readiness to translate it into action … in a way that will put an end to it.“

    Wer das merkt, kann nur noch böse sein:

    „Barak said Thursday that global inaction on the bloodbath in Syria is a warning to many countries that they cannot count on outsiders‘ help – no matter how dire the circumstances.

    He suggested that this applied to Israel itself, discouraging its people from backing risks for peace, such as the return of strategic Palestinian territories in exchange for various assurances.“

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4336874,00.html

    Schade, dass Ferienfreund und Friedenskommentator Erdogan verhindert ist.

  387. 406.

    @ NN

    ZON-typischer und erfahrungsgemäß von Löschung bedrohter Abtausch:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/mali-gao-frankreich

    Ein beliebiger Oberschlauer:

    „Französischer Neo-Kolonialismus und US-Stellvertreterkrieg
    Im Norden Malis wurden grosse Ölfelder entdeckt. …

    Ein Stellvertreterkrieg für die USA? Juniorpartner Frankreich?

    Gut, dass die Quaida vor Ort ist – da kann der internationale Krieg gg. den Terror als Anlass von Plünderungen herhalten.

    Wann wacht die deutsche Presse endlich auf und berichtet entsprechend?“

    Typisch nicht nur für ZON-Publikum, sondern für eine ganze ‚George Bush ist das böse‘ Politgeneration. Darauf meine wegen Löschgefahr abgeschwächte Erwiderung:

    „Ohne Terrorismus würden die Rohstoffe bestimmt im Nationalmuseum als Kulturerbe gepflegt werden.

    Wie soll die Entdeckung von Rohstoffen denn die Realität von terroristischen Bedrohungen ins Zwielicht rücken können ?

    Eine zwar absurde, aber doch weit verbreitete Haltung, weswegen dies als Frage m.E. auch einmal explizit ausformuliert werden muss.“

    Die wegen „Polemik“ an anderer Stelle gelöschte Vollversion lautete:

    „Sonst hätte man die Rohstoffe bestimmt den Göttern gespendet und wäre dafür mit einem gesundem Klima, vielen Kindern, innerem Frieden und exotischer Sanftmut belohnt worden“

  388. 407.

    – Ägypten – zahlreiche Todesfälle: der politische Ton verschärft sich –

    Egypt’s opposition National Salvation Front said on Saturday it would boycott the upcoming legislative election unless President Mohammed Mursi finds a “comprehensive solution” to the crisis.
    The main coalition of parties and movements opposing the ruling Islamists called for the creation of a “national salvation” government, saying that otherwise it will “not participate in the next parliamentary elections.”

    … Clashes in the canal city of Port Said left at least 22 dead, a day after nine people were killed in clashes between police and anti-Mursi protesters.
    The NSF condemned the deaths in what it called a “new revolutionary wave” and called on Egyptians to protest peacefully.

    It called for
    the formation of a new national salvation government,
    a committee of judges to amend to constitution it deems “void” and
    the firing of the prosecutor general appointed by Mursi.

    If these conditions are not met “in the coming days,” the NSF “will call on the Egyptian people to protest on Friday to bring down the constitution” and call for early presidential elections.

    http://english.alarabiya.net/articles/2013/01/26/262685.html

  389. 408.

    @ Publicola

    Das Peinliche an diesen Bildern ist m.E, dass viele auch nach zehn Jahren Kapitalschulung so einen dämlichen Eindruck machen konnten.

  390. 409.

    „Anonymität ist ein Problem, da sie in unseren Verhältnissen nicht zum Schutz der Meinungsfreiheit vor irgendwelchen Autoritäten (staatlich, familiär, traditionell) nötig ist. (Im Iran, in China, in weiten Teilen der arabischen Welt ist sie natürlich unabdingbar.)“

    In einer Zeit in der Globalisierung Teil der Alltagserfahrung ist, entspricht eine Trennung in Sphären in denen unseren Verhältnisse maßgeblich sind und solcher in denen ‚irgendwelchen Autoritäten‘ Narrenfreiheit haben, nicht der Realität.
    Dafür sind die Flüge zu billig, die Handy Videos zu gut und die familiären und ethnischen Seilschaften zu transkontinental verfilzt.
    Globalisierung bedeutet leider auch globalisierte Problemlagen.

    • 26. Januar 2013 um 19:09 Uhr
    • Bredow
  391. 410.

    @ TH

    Das Peinliche an diesen Bildern ist m.E, dass viele auch nach zehn Jahren Kapitalschulung so einen dämlichen Eindruck machen konnten.

    Man kann nicht von jedem ägyptischen Anti-Islamisten verlangen, dass er sich zu JL-kommentator-typischen mutig-geistig-moralischen Höhen hinaufschwingt.

    Seien wir dankbar, dass man hier auf dem JL-Blog andere, höhere Maßstäbe repräsentiert und im täglichen Leben umsetzt.

  392. 411.

    Thomas Holm,
    den Text zum „Bauern-Opfer“ der „Freeminds“ hab‘ ich eben gelesen.

    „Diese Bauern wurden politisch aktiv. Sie führten in Hinterhofmoscheen die islamische Agenda aus. Erbakan, Erdogan, Gülen usw. waren charismatische Führungsfiguren, die dem realen Islam eine Kontur gaben. Koranschulen, Moscheen, Bibliotheken, Begegnungszentren, Kulturvereine, Zeitungen, Medien wurden kontinuierlich nach dem einfachen Koranischen Rezept gegründet und ausgebaut. Nicht zentral, sondern dezentral. Eine Basisbewegung von unten nach oben. Wer hätte es gedacht? Diese Bauern haben es geschafft. Sie haben etwas geschafft, was man ihnen immer noch nicht anerkennt. Sie haben die laizistische, türkische Republik unterwandert.“

    Man muß nur die Namen Erbakan, Erdogan und Gülen und im letzten Satz türkische Republik auswechseln (wo wir schon mal beim Wortwechseln sind! 😉 ) – dann haben wir die Beschreibung von „the shape of things to come“.

    Ich hab‘ mich heute mal nach den „dezentralen Moscheen“ im Lande umgesehen:
    DIE ZEIT, nicht ZO – deswegen hat’s auch kaum jemand kommentiert – veröffentlichte 2011 in ihrer Serie „Deutschlandkarten“ einen Überblick über Moscheen in Deutschland, der aber kaum vollständig sein dürfte, denn
    „Kein Amt führt Buch über die Moscheen in Deutschland. Wo sich die meisten Moscheen befinden, zeigt unsere Karte.“
    http://www.zeit.de/2011/24/Deutschlandkarte-Moscheen#comments
    Die Ausrichtung der Moscheevereine ist ebenfalls vermerkt.

    Der „Focus“ berichtet mit Bezug auf das Zentralinstiut Islam-Archiv Deutschland in 2006 von 159 Moscheen mit Kuppeln und Minaretten – 18 mehr als 2 Jahre zuvor. Weitere 128 derartige Moscheen waren in 2006 im Bau.
    Dabei gibt das Islam-Archiv, bzw. der „Focus“ die Zahl der Muslime mit „fast einer Million“ nach 56 000 in den 80er Jahren an, was für 2006 vermutlich erheblich zu niedrig gegriffen ist.

    In einem der vielen Frage-und-Antwort-Foren spricht jemand in 2012 von 2800 Moscheen für ca.4 Millionen Muslime: 206 davon „richtige“ Moscheen, beim Rest handele es sich um Gebetsräume.

    Zum Vergleich: katholische Kirchen 24 500 (2006), evangelische Kirchen 16 100 (2005).
    Wobei in den letzten Jahren ständig von der Aufgabe oder Umwidmung von Kirchen beider christlichen Konfessionen zu lesen ist und die „Auslastung“ christlicher Kirchen dürfte weitaus geringer sein als die von Moscheen mit sozialem Beiprogramm.

  393. 412.

    absolut OT – NRW: knappe öffentliche Kassen –

    Der bestverdienende Sparkassendirektor Deutschlands leitet, nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa, die
    Sparkasse Münsterland Ost und bekommt jährlich 593.000 Euro, brutto.
    Moers (312.000) liegt im Mittelfeld.
    Der am miesesten bezahlte Direktorenjob befindet sich angeblich in Gronau, Westfalen (215.000).

    Quelle: Martenstein-Text
    http://www.zeit.de/2013/05/Martenstein?commentstart=1#cid-2567277

    Trivia
    Im August 2010 wurde bekannt, dass Piel als WDR-Intendantin im Jahr 2009
    352.000 Euro verdiente (308.000 Euro plus Zulagen).
    Der Barwert ihrer Altersversorgung beläuft sich auf 2,14 Millionen Euro.

    Quelle: wikipedia-Eintrag ‚Monika Piel‘

  394. 413.

    Wenn man moscheesuche.de eingibt und dort alle Bundesländer und Orte durchgeht, könnte man dort mal durchzählen. Es ist aber unklar,ob dort alle Moscheen verzeichnet sind. Wohl eher nicht.

    „Niedlich“ ist dieser warnende Ausfruf hier:

    „WARNUNG VOR TELEFON-BETRÜGERN!

    Asalam Aleikum wa Rahmat Allah wa Barakatu

    Liebe Brüdern. eine Warnung

    wir vom Al Rahman Verein möchten Insha Allah eine Moschee in der Stadt Hameln Bauen,

    Uns rief eine Person angeblich aus Saudi Arabien an und sagte dass sie die Finanzierung des Moschee-Baus komplett übernehmen werden, ( sein Name Dr. Taufiq Mohamed Bin Hoja Tel.: 009086195824 ).

    Ich soll jemanden anrufen unter der Nr. 0019086195824 in Amerika, der Heißt Dr. Sami Sulaiman ( abu Abd-Allah ) der ist zurzeit in Amerika und Fliegt morgen früh nach Frankfurt dann Riad Saudi Arabien, und der kommt zu euch um die Lage zu beurteilen und den Ablauf zu besprechen.

    Ich habe dann angerufen bei Dr. Sami Sulaiman ( abu Abd-Allah ), er hat mich erklärt das sein Flieger um 10:00 Uhr in Frankfurt landet, seine Frau ist mit ihm der wird uns 2 Tage besuchen, wir sollten ihm alle Unterlagen und Genehmigung vorbereiten. wenn alles in Ordnung wäre, die brauchen dann nur 48 Std. um die komplette Summe für den Moschee Bau zu überweisen.

    Ich habe ihm gesagt dass ich ihn aus Frankfurt selbst abhole, er lehnte ab, da er mit dem ICE selber zu uns kommen würde.
    …..“
    http://www.moscheesuche.de/moschee/Troisdorf/EBU_HANIFE/19442

    Aber irgendeiner muß sich ja wohl immer wieder finden, der die Moscheen finanziert, auch wenn der saudi-arabische Freund diesmal, wie hier geschrieben, nicht materialisierte.
    Daß all diese Grundstücke, Bauten und Unterhalt aus den Spenden von Mustafa Normalverdiener und Ahmed-Hartz4-Bezieher oder auch dem ein oder anderen Mohammed-Großverdiener bezahlt werden können, mag ich nicht glauben. Und nicht alle Moscheen durften mit so großzügiger EU-Unterstützung rechnen wie die Duisburger Moschee.

    Verhindern wird man es kaum können, daß hier ausländische Staaten investieren. Ein öffentliches Interesse daran, wer so finanziell Einfluß auf eine Moscheegemeinde ausübt, wird man vermutlich nicht geltend machen können. Inwieweit über die Finanzämter kontrolliert wird, woher das Geld für diese Investitionen kommt?

    That’s the way the cookie crumbles: der Zuwachs eines „Heymat-Gefühl“ der einen ist der Verlust an Heimat-Gefühl der anderen.

    PS
    Hinweis zur Bilal-Moschee in Frankfurt:
    „Sehr große und hellwirkende Moschee, mit viel Platz, einem schönen Shop und viel Parkmöglichkeiten.

    Frauen und Männerbereich natürlich getrennt und jeder hat seinen eigene Tür (Abstand ca 15 Meter)“

  395. 414.

    412
    @P
    Als ob Sie Ihren Hinweis geahnt hätte – da ist Frau Piel schon mal vorbeugend zurückgetreten.

  396. 416.

    PS #412: – absolut OT – NRW: knappe öffentliche Kassen –

    ein Leserbrief des Lesers G. Smirek in der ‚Emsdettener Volkszeitung‘, im Januar 2013:

    In einem investigativen Bericht informiert uns die EV am 4.1.13 über die Gehälter
    des Sparkassendirektors,
    des Bürgermeisters und
    der Schulleiterin am Gymnasium:
    267 000 €,
    92 000€ und
    60 000€.

    Warum bekommt der Sparkassendirektor mit 267 000 Euro pro Jahr in etwa dreimal so viel Geld wie unser Bürgermeister?

    Die Sparkasse beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter,
    Emsdetten hat aber fast 36 000 Einwohner.

    Arbeitet der Sparkassendirektor 3- bis 4-mal mehr als die anderen?
    Hat er 3- bis 4-mal mehr Verantwortung?
    Ist da nicht jedes Maß verloren gegangen?
    Schließlich ist eine Sparkasse auch ein öffentliches Unternehmen.

    „Neiddebatte“ werden jetzt einige rufen und damit argumentieren, dass unsere Spitzenverdiener sonst alle ins Ausland gehen würden.

    Aber lassen wir vor unserem geistigen Auge
    die ganz großen Manager der letzten Jahre Revue passieren,

    alle waren sie unverzichtbare Lichtgestalten mit höchstem Einkommen und
    häuften doch Schulden ohne Ende an:

    Ron Sommer investierte als Chef der Telekom in den USA und machte 7 Mrd. Verlust.

    Klaus Zumwinkel kaufte für die Post einen Paketdienst in den USA und bescherte der Post auch 7 Mrd. Verlust.

    Thomas Middelhoff zeichnet für die Pleite von Karstadt mit Quelle, Neckermann, Sinn-Leffers und Wehmeyer verantwortlich.

    Jürgen Schremp von Mercedes kaufte gar Chrysler, Mitsubish und den Flugzeughersteller Focker. Die Süddeutsche Zeitung spricht von 40 Mrd. Verlusten nach der Rückabwicklung.

    Und jetzt Thyssen Krupp mit Herrn Cromme. Der Inbegriff der deutschen Stahlproduktion baut im Ausland Stahlwerke für 12 Mrd. und wäre froh, wenn er sie für nur 3 Mrd. verramschen könnte.

    Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

    Nein, diese hohen Gehälter sind nicht zu rechtfertigen,
    denn unsere „Leistungsträger“ in der Wirtschaft kochen auch nur mit Wasser und
    irren sich bestimmt so oft, wie andere gut ausgebildete Menschen.

    Ihre überhöhten Gehälter müssen mit Lohneinbußen der normalen Arbeitnehmer erkauft werden.

    Die Gesellschaft muss sich wehren und
    der Staat muss mit deutlich höheren Abgaben auf solche Gehälter gegensteuern.

    [bedauerlicherweise nicht online-zugänglich]

  397. 417.

    416
    @P
    Das ist, was die Leute sehen, bzw. rel. leicht in Erfahrung bringen können.
    Aber wie steht’s mit anhaltenden Subventionen für die industrielle sowie private Solarindustrie z.B, für industrielle Stromgroßverbraucher, die wie die deutschen Fluglinien indirekt subventioniert werden?
    Wie steht’s mit den Gehältern bei „richtigen“ Banken, die aus deren Geschäftsgebaren resultieren und für die auch irgendjemand bezahlt?
    Wie steht’s mit den Geldern, die zur „Rettung“ Griechenlands und demnächst für die „Rettung“ zypriotischer Banken, wo die Russen z.B, so gern ihr Geld deponieren, ausgegeben werden?
    Die Liste ließe sich fortsetzen.

    Ich fürchte, da sind die Sparkassenleitergehälter zwar überzogen, aber wirklich „peanuts“ im Vergleich.
    Und zur Ehrenrettung der Sparkassen muß man wohl sagen, daß sie bei all den Finanz- und Bankenskandale der letzten Jahre doch deutlich unterrepräsentiert waren – wohl ein Grund, warum as deutsche Sparkassenprivileg der EU ein Dorn im Auge ist. 😉

  398. 418.

    – Ägypten – LA-Times berichtet:

    The anniversary of the revolution … was marked more by rancor [Verbitterung, Groll, Hass] than joy …:
    Rock-throwing youths lunging at police through clouds of tear gas
    while peaceful demonstrators waved banners and shouted epithets against those in power.

    President Mohamed Morsi has been engulfed
    by months of anger from secularists,
    who claim he and his Muslim Brotherhood party have turned increasingly authoritarian
    in a bid to advance an Islamic state at the expense of social justice.

    The protests were the latest reminder of the volatile politics and persistent mistrust that threaten Egypt’s transition.

    “Morsi is finished,” said Tarik Salama, an activist.
    “A big part of the population hates him now. It’s too late for him to turn around and say, ‘Hey guys, I love you.’
    He’s in the same place as Mubarak was two years ago.
    „Morsi’s biggest problem is that he failed to unify the country. A lot of people voted for him, but he failed.”

    … Protest chants harked back to [erinnern an, anklingen an] the 18-day revolt that toppled Mubarak
    but were now directed at Morsi:
    “Leave, leave.” …

    LA – Los Angeles Times – 25.01.2013
    http://www.latimes.com/news/world/worldnow/la-fg-wn-egypt-anniversary-protests-20130125,0,2636429.story

  399. 419.

    PS zu 417
    Mit den 19 Millionen hinterzogenen Steuern und Sozialabgaben in 2 Jahren hätte man ja z. B. auch das ein oder anfangen können.

    http://www.welt.de/regionales/koeln/article113136567/Geruestbau-Mafia-hinterzog-Millionen.html

  400. 420.

    Deutschlandradio Kultur meldet:

    „Islamwissenschaftler fordern grundlegende Erforschung des Salafismus
    Islamwissenschaftler fordern eine grundlegende Erforschung des Salafismus. Der Extremismus-Experte Rauf Ceylan betonte auf einer Tagung in Osnabrück, bislang beruhten sämtliche Zahlen über Salafisten auf Schätzungen. Auch über die Frage, wie die islamischen Extremisten Jugendliche erreichten, könnten bislang nur Vermutungen angestellt werden. Dass es dazu keine einzige empirische Studie gebe, sei ein Armutszeugnis, sagte Ceylan. Der Direktor des Osnabrücker Instituts für Islamische Theologie, Bülent Ucar, bezeichnete die Forschungsarbeiten als wichtige Grundlage für eine wirksame Prävention. – In Osnabrück diskutieren Wissenschaftler, Vertreter muslimischer Verbände und Verfassungsschützer noch bis morgen über den Salafismus.“
    vom 25.1.2013

    „Türkei: Kulturminister Günay entlassen
    Diese Personalie kommt nicht unerwartet. Im Zuge einer Kabinettsumbildung wurde Kulturminister Ertugrul Günay von Regierungschef Erdogan entlassen. Seinen Posten übernimmt der Journalist und Abgeordnete Ömer Celik. Günay hatte in der Öffentlichkeit immer wieder Äußerungen und Projekte des Regierungschefs kritisiert. Die erste offene Meinungsverschiedenheit gab es, als Erdogan die übergroße Friedensstatue in Kars an der Grenze zu Armenien als „Monstrum“ bezeichnete und deren Abriss anordnete – wogegen Günay scharf protestierte.“
    25.1.2013

    „Ebay nimmt Action-Figuren aus „Django Unchained“ aus dem Angebot
    Quentin Tarantinos Film „Django Unchained“ sorgt seit seinem Kinostart für Diskussionen – diesmal aber nicht wegen der exzessiven Gewaltszenen, sondern wegen der zugehörigen Actionfiguren. Die hat das Internetauktionshaus Ebay nun aus dem Angebot genommen. Nach Angaben des Unternehmens verstößt das Spielzeug gegen die Geschäftsbedingungen, die den Verkauf von Produkten mit einer „intoleranten Einstellung zu Religion, sexueller Orientierung, Rasse oder ethnischem Hintergrund“ verböten. Die Figuren stellten unter anderem den Kopfgeldjäger Dr. Schultz und den freigelassenen Sklaven Django dar. Laut amerikanischen Medienberichten haben Bürgerrechtler in den vergangenen Tagen massiv gegen die Figuren protestiert, weil durch sie das Thema Sklaverei verharmlost werde. Die Produktion wurde daraufhin gestoppt – die wenigen noch erhältlichen Puppen sollen dann zu hohen Preisen bei Ebay gehandelt worden sein.“
    25.1.2013

    „Ai Weiwei will im Ruhrgebiet 1.000 Zelte aufstellen
    Ai Weiwei schenkt dem Ruhrgebiet 1.000 Zelte. Als Teil der Ausstellung „Emscherkunst.2013″ sollen sie von Juni bis Oktober nächteweise vermietet und auf Zeltplätzen entlang der Emscher aufgestellt werden. Wie die Organisatoren mitteilten, wird Ai jedes der Zelte als Unikat gestalten. Nach dem Ende der Ausstellung sollen die Zelte in einer Lotterie an Bürger verlost werden.“
    25.1.2013
    Die Zelte sollen sinnbildlich für die Flüchtlingen in der Welt, Flucht und Katastrophen stehen.
    Vielleicht kommen die im Sommer ja dann ganz gelegen.

    http://www.dradio.de/kulturnachrichten/201301251800/10

  401. 421.

    – Ägypten – zweitägige anti-islamistische blutige Unruhen:
    die organisierte Opposition NSF (National Salvation Front) reagiert –

    Egypt’s main opposition grouping, the National Salvation Front (NSF), has urged President Mohamed Morsi to respond positively to five demands announced by the group or face mass peaceful protests … :

    1. … We hold the president responsible for the excessive violence used by security forces against protesters,
    demanding that
    a neutral investigative committee be formed to punish those responsible for the bloodshed.
    We further call upon Egyptians to continue their peaceful protests, and condemn all acts of violence.

    2. We call for the formation of neutral legal committee
    to amend the distorted constitution and
    to reach aconsensus on articles that needs to be changed immediately.

    3. We demand the formation of
    a national salvation government
    that ensures efficiency and credibility,
    that will implement the demands of the revolution, particularly social justice
    after the policy of the president and Cabinet has led to a deterioration in the lives of Egyptians.

    4. Halting the tyrannical constitutional declaration
    concerning its aggression on judicial independence and
    the sacking of the public prosecutor.

    5. The Muslim Brotherhood group should be subject to the law
    after being a main element in the country’s administration
    for almost a year
    with no legal or legitimate foundation.

    The NSF stressed that
    if their “legitimate” demands were not met in the coming days,
    the front would call on Egyptians to peacefully protest next Friday
    to topple the “invalid” constitution and
    to readopt temporarily the 1971 Constitution.

    The front further demanded
    that an early date be set for new presidential elections.

    “The NSF has decided
    not to run in the parliamentary elections
    unless a comprehensive solution similar to that suggested is reached,”
    added the statement.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/63343/Egypt/Politics-/Egypts-National-Salvation-Front-sets-five-demands-.aspx

  402. 422.

    PS #421
    – Ägypten: The Black Bloc vowing to fight the Brotherhood –

    The Black Bloc, a new vigilante group dressed in black … made their first statement on the eve of the second anniversary,
    vowing to fight the Brotherhood …

    They appear to be drawing inspiration
    from European Black Bloc protesters in Germany in the 1970s, and
    at anti-globalisation protests in the late 1990s and early 2000s.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/0/63368/Egypt/0/Thugs,-misleading-media-and-opposition-behind-Frid.aspx

  403. 423.

    PS – Ägypten -anti-islamistische Unruhen: Deutschland u. Frankreich-

    1 – Deutschland
    German Foreign Minister Guido Westerwelle expresses his concern over the wave of violence in Egypt.
    „The current disputes about the direction in which Egypt should proceed have not succeeded in securing a peaceful future for the country,“ adds the German official.
    The foreign minister’s statement comes ahead of Morsi’s visit to Berlin planned for next week.

    Just a day before an official German spokesperson praised Morsi’s constructive efforts …
    „As Egypt’s first freely-elected president,
    Morsi has stressed Egypt’s commitment to foreign ties,
    to which the peace treaty with Israel explicitly applies,“…

    2 – Frankreich
    … Egyptians residing in France planned a march in Paris …
    The march ended at the Bastille Square, the famous stage of the French revolution and
    took place concurrently with marches and demonstrations across Egyptian cities.
    Protests recalled the revolution’s main three demands:
    bread, freedom and social justice.
    In a statement distributed during the march, protesters
    condemned the Egyptian constitution and
    called for
    freedom of speech and press,
    the equal distribution of wealth and
    the eradication of poverty.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/2/9/63349/World/International/Germany-condemns-violence-in-Egypt,-hails-Morsis-f.aspx

  404. 424.

    Jihadisten putschen gegen Gebietsverwaltung der Aufständischen:

    „Masked men believed to be with Al Nusra raided the headquarters of two secular civilian grass-roots organizations — setting in motion one of the most dramatic tests yet of the makeshift system of local governance that civilians and fighters have established in Saraqib, a rebel-held town. …

    The dispute in Saraqib began when a group of masked men raided two organizations run by local activists, a new cultural club and a social work office, the activists said. At the second office, where Danish journalists and two visiting female Syrian activists were staying, the men seized fliers advocating nonviolence and ordered the group to leave town by sunrise …

    The masked men were angry, the witnesses said, in part because the visiting Syrian activists were not covering their hair in accordance with the practice of many pious Muslims. The men also declared that they preferred foreign journalists entering the country to be men. …

    On Friday, dozens of men demonstrated against the raid, carrying signs protesting the “masked men” and the foreign fighters in Syria, according to a video that Mr. Kaddour posted titled “Down With Tyrants in All Their Colors.”

    They chanted: “Oh freedom, where are you, where are you? Terrorism is between you and me.” …

    Fighting among various jihadist battalions frustrates civilian activists, who say they wish that rebels would be more cautious about accepting the help, however effective, of extremist groups with foreign fighters who may ultimately threaten secular Syrians. …

    “Being female and uncovered is a problem that I didn’t experience before,” she wrote, adding that she was in Saraqib six months ago. “The city is undergoing a huge transformation these days,” she said, with Al Nusra gaining control over the city and the local rebel brigades.“

    http://www.nytimes.com/2013/01/27/world/middleeast/syria-war-developments.html?_r=1&&pagewanted=all

  405. 425.

    PKK im Bandenkampf gegen Islamisten …

    „Die Banden werden durch die Unterstützung der Türkei auf Angriffe in Westkurdistan vorbereitet.“

    http://www.diekurden.de/news/westkurdistan/serkaniy-kaempfe-verschaerfen-sich-erste-stadtteile-unter-kontrolle-der-ypg-2220438/

  406. 426.

    PS – Ägypten – blutige anti-islamistische Unruhen –
    Suez protesters killed during Friday clashes were shot by live ammunition at close range and in some cases from behind, forensics head Ihsan Kamil Gorgy told Al-Ahram Arabic website Saturday.
    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/63354/Egypt/Politics-/Protesters-killed-in-Suez-shot-from-behind-and-at-.aspx

  407. 427.

    PS – zeithistorischer Hintergrund zu den Massentötungen am Wochenende anlässlich der (ersten Rate der) Urteilsverkündigungen im Fußball-Massaker-Prozess in Port Said –
    http://english.alarabiya.net/articles/2013/01/27/262781.html

  408. 428.

    PS – Bewertung der (ersten Rate der) Urteilsfindungen im Fußball-Massaker-Prozess in Port Said –

    … The violence in Port Said is
    not because it is a city of thugs;

    it is because we have confused
    what’s legal with what’s political and
    we became unable to fulfill both,
    the same way we do with confusing
    what’s civil and what’s religious.

    Violence erupts and will keep on erupting
    whenever the system fails to deliver justice, and
    what this verdict has done so far was
    deliver partial, politicised and inept justice.

    The blood being spilled in Port Said is on the hands of

    – those who engineered a trial
    to run away from their responsibilities and

    – those who came to power afterwards simply
    to uphold all the unlawful principles of their predecessors.

    http://www.dailynewsegypt.com/2013/01/26/the-ultras-the-trial-and-violence/

  409. 429.

    PS – #412, 416, 417

    Wie steht’s mit den Gehältern bei “richtigen” Banken, die aus deren Geschäftsgebaren resultieren und für die auch irgendjemand bezahlt?
    Wie steht’s mit den Geldern, die zur “Rettung” Griechenlands und demnächst für die “Rettung” zypriotischer Banken, wo die Russen z.B, so gern ihr Geld deponieren, ausgegeben werden?
    Die Liste ließe sich fortsetzen.

    @ KC
    Nein. Das war nicht das Thema meiner zwei Beiträge. Es ging da nicht um irgendwelche privaten oder öffentlichen bundesweiten oder gar globalen Kassen und Ausgabenpolitiken,

    sondern
    – durch die jeweilige Überschrift über die von mir zwei geposteten Beiträge #412 u. #416 deutlich betont –
    konkret um
    NRW: knappe öffentliche Kassen„,
    d.h. konkret um die Kassen der Kommunen und des Landes NRW
    sowie deren Ausplünderung durch völlig unmäßig-unangemessene,
    von den Kommunen bzw. vom Land finanzierte Gehälter.

    Mit rund 17,8 Millionen Einwohnern ist Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste,
    flächenbezogen mit 34.080 km² das viertgrößte deutsche Land.
    29 der 80 deutschen Großstädte liegen in seinem stark urbanisierten Gebiet.

    Hinsichtlich der Verschuldung liegt NRW – jenseits der superhochverschuldeten 3 deutschen Stadtstaaten – als zweithöchstverschuldeter Flächenstaat in der Bundesrepublik (nach dem Saarland) an der Spitze der hochverschuldeten Flächenstaaten der Bundesrepublik.
    http://www.haushaltssteuerung.de/verschuldung-gesamt-deutschland-bundeslaender.html

    Ich bin schon der Ansicht, dass dieser Sachverhalt der Ausplünderung von Steuergeldern durch sachlich nicht zurechtfertigende kommunal- bzw. landes-finanzierte Gehälter – wenn auch definitiv OT – hinsichtlich seiner Teil-Ursachen es verdiente, in zwei Beiträgen kurz, aber deutlich angesprochen zu werden.

  410. 430.

    @TH

    “Thanatos Boothby-Fanon” – Gut getroffen.

    Und ich dachte, ich firmiere hier unter Hui Buh-Abteilung.

    Was würden Sie solch einer Autorin, Türkei-stämmig, 19, entgegnen ?

    Für Thanatos war das einfach nur “Früchtchen”; würde Ihnen da mehr zu einfallen ?

    Wenn ich darf: „Viel Glück beim Ladensauberhalten“ wäre wohl so eine Spontanreaktion, „Staatsanwälte küsst man vielleicht doch mal“ eine anderere.

    Dattel war eine Foristin bei freeminds, die das von ihnen zitierte Häppchen als hinreichendes Rechtfertigungsmoment für den „einfach ausrotten, diese frauenmörder und kinderficker“-approach verstanden wissen wollte*. Das freeminds-Personal hatte dann kältere Füsse als sie und legte die Vorteile des Schwafeltrieb-Konzeptes nahe, nicht ohne warme Worte und Speeddate-Fraternisierungsofferte allerdings.

    *Nur damit wir uns recht verstehen, das komplette Zitat:

    Du schreibst:

    “nachdem du von “einfach ausrotten” und “entweder bringen die mich oder ich die um” geredet hast, was man in der Tat als Tötungsaufruf verstehen könnte, hat Machandelboom dich gebeten, dich von dieser deiner Gewaltbereitschaft zu distanzieren – das hast du nicht getan. Unsere Islamkritik integriert aber keine getöteten Muslime. ”

    Das ist eine natürliche Reaktion auf die reale Bedrohung, die von Koran-Anhängern ausgeht. Den Krieg gegen alles Unislamische haben sie erklärt, nicht ich. Und wenn sie den heiligen Krieg wollen, dann haben die Bösen, die Islamisten bekämpfen, nicht viele Alternativen übrig außer sich zu ergeben oder zu wehren. Was meinst du, wo wir leben? In einem Land der Widerstandslosigkeit. Ich sehe bestimmt nicht weiter tatenlos zu, wie Islamliebhaber ihre politische und wirtschaftliche Macht ausdehnen, um das Koranische Programm weiter zu fahren. Bedrohen, islamisieren und erobern wollen sie, nicht ich. Die Reaktion, die ich äußere, mag für dich primitiv und kriminell sein. Aber hier geht es nicht um einen rhetorischen Wettstreit, sondern ums nackte Überleben. Ich wiederhole mich gern, wenn du an die Wirkung sophistischer Islamkritik glaubst, dann denke ich, ist man dem Idealismus verfallen. Wo der enden kann, zeigt uns die Geschichte sehr gut. Grüß Allah.

    http://freeminds.blogsport.eu/2013/01/18/kein-witz-islam-ist-barmherzigkeit/comment-page-1/#comment-2092

    Was machen sie** oder freeminds nun mit solch viel beherzterem Opponententum, kann es doch für sich genausoviel Authenzitätssubstanz beanspruchen?

    ** Selbstredend gehe ich davon aus, das sie damit eigentlich voll auf Linie liegen. Aber, das ganze dann ab hier etwas morastig zu finden, das ist: Es nicht wissen wollen.

    Oder glauben sie eventuell, man muss sich mit Mannheimer-Aufrufen neuerdings ernsthaft auseinandersetzen, weil der jetzt echt ein Abitur durchgekriegt hat?

    • 27. Januar 2013 um 12:21 Uhr
    • Boothby
  411. 431.

    @ Miriam G.

    Yeziden kritisieren zurück:

    „In München haben ezidische Kurden gegen die Entführung der 11-jährigen Seymun Daud Smail durch den muslimischen Kurden Hasan Nasrallah Sadik (20) demonstriert.

    Das Mädchen wurde am 09. Januar 2013 im Dorf Xorzan in Şingal entführt. Laut kurdischen Medien hat der Entführer die “Ehe” mit der Minderjährigen vollzogen.

    Das weltliche Oberhaupt der ezidischen Religionsgemeinschaft Mir Thasin Saed Beg sagte in einer Presseerklärung, “Derartige Entführungen ezidischer Frauen sind keine Seltenheit. Schon öfters wurden ezidische Frauen in der Vergangenheit aus ihren Dörfern, insbesondere von Muslimen, verschleppt und anschließend zur Heirat gezwungen. Solche Verbrechen werden gezielt gegen die ezidische Glaubensgemeinschaft verübt, mit dem Ziel, den Eziden Schaden zuzufügen.”

    http://www.diekurden.de/mehr/kurden-aus-europa/muenchen-ezidische-kurden-demonstrieren-gegen-entfuehrung-einer-ezidin-in-kurdistan-5620466/

  412. 432.

    @ Miriam G.

    Kurden ermitteln:

    http://www.diekurden.de/news/interviews/pariser-morde-mitbewohner-des-tatverdaechtigen-im-interview-2420402/

    „Als er aus Deutschland nach Frankreich zurückkehrte, fasste ihn der Wunsch, zu den Kurden zu gehören.“

  413. 433.

    – Ägypten – 3. Tag der anti-islamist. Unruhen –

    … clashes have continued for a third day in Downtown Cairo between protesters and Egyptian security forces.
    The clashes began early morning on Sunday with both sides throwing rocks. Security forces responded with tear gas

    … Sarah Abdallah, an independent film editor, was arrested from her home in Garden City for filming the Qasr Al-Aini clashes [hier liegt das Gebäude der MB-dominierten Shura = des Oberhauses = der 2. Kammer des Parlaments, die derzeitig die Legislative darstellt bzw. beansprucht] from her balcony.
    Abdallah’s apartment was stormed by security forces where she was taken by the police.

    Security forces have been trying to close off surrounding streets near the Shura council, Egypt’s upper house of parliament, and setting up checkpoints to stop people indiscriminately.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContentP/1/63395/Egypt/Clashes-continue-in-Downtown-Cairo.aspx

  414. 434.

    @Dattel

    Bitte was?

    Erst so TH so: #300, und dann ich so: #326, und denn kommt der NN, und sacht so #393, und denn wieder der TH so: #396. Und denn ich so: #430. Ja, so war das, glaube ich.

    • 27. Januar 2013 um 13:50 Uhr
    • Boothby
  415. 435.

    Jenau.

    • 27. Januar 2013 um 14:36 Uhr
    • N. Neumann
  416. 436.

    Unerwünschter (?) Endzeitstress jetzt auch bei Schiitens ausgebrochen.

    Konkurrierend zu Ahmadinejads gelegentlichen diesbezüglich Anwandlungen greift ein Kult um sich, rund um die Figur des

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Ahmad_al-Hassan_al-Yamani mit Blick auf:

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Al-Yamani_(Shiism)

    „The Yamani or al-Yamani (Arabic: „from Yemen“‎) is a pre-messianic figure in Shia Islamic eschatology, who is prophesied to appear to the people to „guide them to the right path“ prior to the arrival of the Imam Mahdi.“

    Zur Schadensbegrenzung macht sich Teherans Anti-Pierre-Vogel-Exorzist für Deutschland zu einer Serie auf, wobei er allerdings das Chaos eher zu vermehren scheint (Was man ja eigentlich nicht tun soll):

    Phänomen al Yamani – Der Trailer by Al Batul

    http://www.youtube.com/watch?v=5t0C-R05Rno

  417. 437.

    @Dattel

    Macht einen wirren Satz … nicht verständlicher, aber ich hatte irgendwie nichts anderes erwartet

    Fragen sie Holm, selbst der hat’s begriffen.

    Dorfpomeranzen wie ich hegen übhrigens starke Zweifel, das eine nennenswerte Anzahl berliner Schwuler, jüdischer Journalisten, somalischer Frauen oder viele andere mehr zu dem Schluss kommen, man sollte Molslems einfach ausrotten. Bei türkischen freeminds, auf die sie sich beziehen, ist die Distanzierung so halbseiden, das ich mich des Urteils enthalte.

    • 27. Januar 2013 um 16:00 Uhr
    • Boothby
  418. 438.

    „starke Zweifel, das .. viele … zu dem Schluss kommen, man sollte Molslems einfach ausrotten.“

    Das greift verdeckt – aber wuchtig – in der Form von anti-salafistischer Assad-Begeisterung um sich.

    Über ‚Teppichbeter‘ kann man z.B. in Migrantengegenden gut herziehen.

    Dann wissen die Kinn- und Backenbärte genau, dass die Schnurrbärte auch nicht von schlechten Eltern sind.

  419. 439.

    – Ägypten – Forts.
    Clashes in Egypt’s Port Said, more than 400 injured
    http://english.alarabiya.net/en_default.html

  420. 440.

    PS – Angry rioters torched two clubgrounds for the police and armed forces according to Ahram Arabic website.

    Alastair Beach, correspondent for the British dail ‚The Independent‘ describes … the tense scene in Port Said …
    „One man told me Port Said is being subjected to a disproportionate level of brutality from security forces following the controversial ruling“ ….

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/63404/Egypt/Politics-/Port-Said-funeral-attacked-by-security-forces,-enf.aspx

  421. 441.

    @Publicola

    Mal sehen, wann Mursi zu den iranischen Massnahmen greift.

    • 27. Januar 2013 um 16:36 Uhr
    • Mamas Liebling
  422. 442.

    Der zweit-bedeutsamste JL-Blog der Welt, der hier leider geblockt wird, macht mit blanker Panik auf:

    „Levant States Coming Unglued* as Iraq teeters on Edge of Civil War and Syria Beset by over 1000 militias …

    *auflösende Klebstoffe

    as the fighting in Fallujah pushes Iraq toward civil war. The Arab Spring may not be so much about democracy as reworking the states, borders, and national identities laid down by WWI colonial powers. The ungluing of state structures may eventually lead to democracy, but only after decades of turmoil and suffering. The peoples of the region are going through a great sorting out – perhaps not unlike the sorting out that Eastern Europe peoples went through during the first half of the last century. The ethnic groups and religious communities trapped within the Sykes-Picot borders must refashion national allegiances and identities into something workable. Today, they mostly seem dysfunctional. The economic and political failure of most Middle Eastern states seems linked to the broader social failure to find a common identity. Hopefully the North African states can pull through this without such collapse.“

    „decades of turmoil and suffering“ klar – Frauenwahlrecht gab es in der Schweiz auch noch nicht gleich nach dem Rütlischwur.

    Der letzte Satz ist auch genial: Als wenn das Chaos in Libyen von größerer Bedeutung wäre: Hoffentlich bleibt den Nordafrikanern das erspart, wo die Levante halt jetzt durch muss.

    Der Joshua Landis hat historische Perspektive; was bei den hiesigen das Spaßargument gegen die Panik ist, das kommt bei ihm in den korrekten Dimensionen rüber.

    An den Initialen können die hiesigen Durchblickshemmungen nicht liegen.

  423. 443.

    Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört, aber gegen …

    „Many protesters displayed Saddam-era flags, signaling their sympathy with the former Ba’ath regime. Photos from the funeral also show demonstrators waving the black flag of al-Qaeda.“

    … Teheran.

    Wenn das Strategie war, dann war das genial. War es aber wohl nicht.

    http://understandingwar.org/weekly-iraq-update January 26, 2013

  424. 444.

    Neues Interview mit dem schwulen Pauker, der über seine Islamkritik einen Haufen Schwierigkeiten mit der Störungsmelder-Fraktion bekam:

    http://www.citizentimes.eu/2013/01/16/als-homosexueller-liebe-ich-die-68er/

    „Daniel Krause: Im Juni 2012 gab es in Köln eine Kundgebung von 1.000 Salafisten mit dem Hassprediger Pierre Vogel. Ich fuhr spontan dorthin, um gegen diesen radikalen Islamismus zu demonstrieren. Ich wusste allerdings nicht, dass auch 30 Anhänger von Pro Köln vor Ort waren. Ich hatte bis dahin nicht in Köln gelebt und kannte diese Partei auch kaum. Ihre Anhänger liehen mir spontan ein Megaphon, durch das ich die Frauenfeindlichkeit und den Schwulenhass der Islamisten anprangerte. Zwar bekannte ich mich dabei als Wähler der Grünen und sagte, dass ich keineswegs Pro Köln wählen wolle. Dennoch stellten mich linksradikale Internetseiten plötzlich in die rechte Ecke. Dadurch wurde enormer Hass gesät. Ich konnte weder auf die Straße noch zur Arbeit gehen“.

  425. 445.

    @Publicola – Mal sehen, wann Mursi zu den iranischen Massnahmen greift.

    @ FSML – ….dann, wenn er und sein ‚Verein‘ politisch dauerhaft Selbstmord begehen wollen …

    [es fehlt hier als ‚sine qua non‘ der Durchsetzung iranischer Massnahmen schlicht und einfach die Verehrung gegenüber dem Klerus]

  426. 446.

    PS – …. natürlich soll man nie ‚nie‘ sagen ….

  427. 447.

    Elias Hanna, a retired Lebanese army general erklärt bei:

    „Inside Story – Who supports who in Syria?“

    wie man doch noch alles retten könnte: Min. 14.30-16.10

    Obama solle einfach mit Putin ein neues Jalta vereinbaren.

    Dieses mal sehenswert die Sendung.

    „presenter Hazem Sika, discusses the implications of the lack of aid to the rebels on the ground with guests: Kamran Bokhari, vice president for Middle Eastern and South Asian affairs at Stratfor; … and Louay Safi, member of the Syrian National Coalition.“

    http://www.youtube.com/watch?v=rs2_HFcwDEs

  428. 448.

    PS – (die) moderat-liberal Islamisten fordern die MBs zum Dialog mit der Opposition über relevante Themen auf –

    ‚Strong Egypt Party‘ chief Abdel Moneim Abouel Fotouh called on the president to hold a dialogue with opposition leaders following the outbreak of violence that coincided with the 25 January revolution commemoration.
    Abouel Fotouh, in a news conference Sunday, called for an immediate dialogue that would include President Mohamed Morsy, Popular Current movement leader Hamdeen Sabbahi, Dostour Party chief Mohamed ElBaradei, Freedom and Justice Party President Saad al-Katatny and Muslim Brotherhood Deputy Supreme Guide Khairat al-Shater.

    Abouel Fotouh, a former presidential candidate, proposed that the dialogue tackle
    – disputed articles in the Constitution as well as
    – social and interim justice issues.
    He also called for
    – investigating the recent violence that has erupted in several governorates.

    http://www.egyptindependent.com/news/abouel-fotouh-calls-president-hold-dialogue-opposition

  429. 449.

    @ Publicola

    „dann, wenn (Mursi) und sein ‘Verein’ politisch dauerhaft Selbstmord begehen wollen“

    Obzwar wir langfristig sowieso alle tot sind, kann für die MB gleichwohl konkretisiert werden, dass sie mittelfristig um einen Suizid nicht herumkommen wird.

  430. 450.

    :)

  431. 451.

    – Ägypten – Die Forderungen der organisierten Opposition –

    Die organisierte Opposition fordert
    – eine Beendigung der Gewalt (, für die sie die islamistische Regierung verantwortlich erklärt)
    – eine Neubildung einer Regierung der nationalen Rettung,
    – die Aussetzung der umstrittenen Verfassung,
    – die Ausübung von Gerechtigkeit für die Tötung von Demonstranten
    – die Neustrukturierung des Innenministeriums
    – die Auflösung der Organisation der Muslim Brotherhood (aufgrund ihrer illegalen Existenz sowie ihrer illegalen Einmischung in das Regierungsgeschäft)

    In a statement issued by the parties and movements, several demands were posed, amongst which are the dismisal the Cabinet and cancellation of the recently ratified constitution.

    The statement also called for a national salvation government to be formed and
    held the incumbent Cabinet and President Mohamed Morsi, as well as the Muslim Brotherhood (the group from which Morsi hails) responsible for the violence that erupted on the second anniversary….

    The opposition statement voiced its signatories‘ „complete rejection of the violent events unfolding in the country, [holding] responsible President Mohamed Morsi, his [Muslim Brotherhood] Guidance Bureau, and the failed Hisham Kandil government.“ It also voiced its full support for „peaceful protests“ across Egypt.

    The signatory groups — which include the Constitution Party, the Egyptian Popular Current, the Socialist Popular Alliance Party, the Free Egyptians Party, the Revolutionary Socialists, the 6 April Youth Movement-Democratic Front, among others — also called for the suspension of the controversial new constitution.

    „[We demand] the suspension of the invalid and defective constitution that was formulated by an invalid Constituent Assembly and forced on the Egyptian people through a suspicious referendum,“ the statement said, calling for an alternative constitution to be written by a publicly elected assembly.

    The statement also demanded
    retribution for all „martyrs“ since the outbreak of the revolution in 2011 and
    demanded the cleansing and restructuring of the Interior Ministry which it accused of killing protesters and revolutionaries.

    The statement’s final demand was
    the dissolution of the Muslim Brotherhood,
    citing its lack of an official license and
    condemning what opposition groups see as its illegal interference in Egypt’s state administration.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/63439/Egypt/Politics-/Protests-planned-for-Friday-of-Rage-anniversary-to.aspx

  432. 452.

    @ Publicola

    Die Tunesier sind klein, schwach und – wie wir von Herrn Gülay wissen – schwul (zumindest, wenn er dort in der Disco aufkreuzt).

    Mit anderen Worten, die Tunesier können ihre Gefühle herauslassen und sagen, dass sie Angst haben, so wegen hie‘ Syrien – dort Mali …

    Die (Ex-?)Kolonialmacht Frankreich lässt sich in Westafrika als Retter des lange vergeblich gesuchten gemäßigten Islam feiern und trifft nur auf einen ‚bon oncle Tom‘ nach dem anderen. Derweil nimmt in Tunesien der Salafismus die Dorfjugend im Hinterland ein.

    Da darf man Bammel haben, so als eine phönizische Gründung.

    Ägypten steht natürlich erhaben über solch mickrigen Erscheinungen.

    Was werden sie tun ?

    Mein Tipp: Sie werden ein paar latin-lover-Typen auf die Obama-Töchter ansetzen.

    Lady Diana – das war ein Suez-Kanal-verengter-Mubarak-Horizont.

    Unterhalb von Weltherrschaft machen es dagegen die Brüder nicht; warten Sie es ab und achten wir auf neue, diversity-Body-guards in der Nähe der First Family.

  433. 453.

    PS –
    Alastair Beach ‏@Alastair_Beach:
    Crowds at funeral outside Mariam Mosque were chanting that
    Morsi is an enemy of God.
    Prayers starting now, procession to follow #Egypt

    https://twitter.com/Beltrew

  434. 454.

    PPS – an aside: es bleibt dringendst zu hoffen,
    dass die organisierte Opposition NSF (National Salvation Front)
    deutlicher und massiver
    die Gewalt(tätigkeiten) verurteilt:

    der ägyptische Normalbürger wird
    (wie jeder Normalverbraucher überall auf der Welt)
    dauerhafte Unruhen hassen und
    diejenigen politischen Kräfte,
    denen es gelingt, vorgeblich für Stabilität zu stehen,
    unterstützen

  435. 455.

    @TH

    Frauenwahlrecht gab es in der Schweiz auch noch nicht gleich nach dem Rütlischwur.

    Zu Ihrer Information: Die Schweiz ist der einzige Staat, in dem die männliche Bevölkerung den Frauen das Stimm- und Wahlrecht gab. In allen anderen Staaten war das von der Obrigkeit verordnet, wie auch in Europa der Beitritt zur EU und zur Eurozone.

    • 27. Januar 2013 um 19:02 Uhr
    • Mamas Liebling
  436. 456.

    @TH

    „Frauenwahlrecht gab es in der Schweiz auch noch nicht gleich nach dem Rütlischwur.“

    Zu Ihrer Information: Die Schweiz ist der einzige Staat, in dem die männliche Bevölkerung den Frauen das Stimm- und Wahlrecht gab. In allen anderen Staaten war das von der Obrigkeit verordnet,

    @ FSML

    Wer kann da, wenn man einmal über die Appenzeller und das Urteil des Bundesgerichts hinweg sieht, in Anbetracht dieser umfassenden prozeduralen Galanterie über den Zeitverzug noch ein Witzchen machen?

    • 27. Januar 2013 um 19:32 Uhr
    • N. Neumann
  437. 457.

    @ ML

    „in dem die männliche Bevölkerung den Frauen das Stimm- und Wahlrecht gab“

    Vielleicht hat der bayerische Streit um die Sex-Boykott-Komödie

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lysistrata (d.h: Die Heeresauflöserin !)

    in der Schweiz Wellen geschlagen.

    Im Januar 1961 wurde die … Lysistrata vom Bayerischen Rundfunk boykottiert mit der Begründung, die Komödie verletze das sittliche Empfinden der Bevölkerung.“

    Spaß beiseite. Ich wollte auf die bemerkenswerte Ausdehnung des Zeithorizontes bis zur Rechtfertigung von Optimismus für den Arabischen Frühling hinaus.

    „decades of turmoil and suffering“ bevor man davon was hat.

    Decades – werden nicht reichen, bei der sozialen Basis, quakt zudem der übrig gebliebene DiaMat-HistoMat-Nostalgiker noch dazwischen.

    Von der Schweiz aus gesehen – Stichwort: Feindseligkeiten innerhalb der Nachbarschaft* – dürfte die Region so ungefähr kurz vor einem Wiener Kongress stehen; wenn sie Glück hat.

    *aus der Erinnerung; gemeint war, dass die Nachbarn sich untereinander erstmal ewig kloppen (müssen) während man selbst sich frühzeitig genial zusammen geschworen hatte

    „ethnic groups and religious communities trapped within the Sykes-Picot borders must refashion national allegiances and identities into something workable. Today, they mostly seem dysfunctional. The economic and political failure of most Middle Eastern states seems linked to the broader social failure to find a common identity.“

    So ging das doch monatelang: Euphorie wegen irgendwelcher Wahlergebnisse; Skepsis über Stimmenkauf, etc. Hinweis, dass die Dinge Zeit bräuchten …

    Jetzt ahnt man so langsam wie viel so ungefähr und wofür so alles.

    „to find a common identity“ … erstmal findet jeder seine Identität darin, mit dem Nachbarn abzurechnen.

    Für die Region wäre allerdings eine „Schweizer Rolle“ noch zu besetzen. Das mit dem Libanon hat ja wohl niemand ernst genommen; am besten eine Insel; Zypern vielleicht – ich meine jetzt auch so als Sparkasse.

  438. 458.

    @ NN

    Lenken Sie nicht ab mit Appenzeller- und Galanterie Witzchen.

    Gucken Sie sich hier:

    hxxp://ww*w.jo*shu*alan*dis.com/blog/?p=17537 *

    *wegen technischer Sperre der URL hier; die Welt ist wohl zu klein für zwei JL-blogs

    nur mal die Überschriften an; entweder hat Holm die Weltpresse für die Verbreitung seiner Karl-May-Visionen gekauft, oder irgendetwas stimmt mit der Globaltheorie der Modernisierungshemmnisse in passabel urbanisierten Peripherie-Gegenden nicht. Sie haben die Wahl.

  439. 459.

    @ Publicola

    „der ägyptische Normalbürger wird … diejenigen politischen Kräfte, denen es gelingt, vorgeblich für Stabilität zu stehen, unterstützen“

    Hierzu von vor Ort:

    „Kein Wunder, dass das Klima der politischen Auseinandersetzung inzwischen heillos zerrüttet ist, reduziert auf rabiate und simple Formeln, die sich die Kontrahenten immer und immer wieder um die Ohren hauen. Mal verleumden sich beide Seiten, mal ergehen sie sich in düsteren Verschwörungstheorien – so als hätten sie es satt, weiterhin in einem Land zusammen zu leben.“ (so Martin Gehlen – aus Kairo)

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/aegypten-polizei-hass?commentstart=17#comments

    „wie jeder Normalverbraucher überall auf der Welt“

    von einem Normalverbraucher stand kaum was in Grimmelshausens Simplicissimus.

    Und die Differenz soll ja eine rein zeitliche sein.

  440. 460.

    Kein Wunder, dass das Klima der politischen Auseinandersetzung inzwischen heillos zerrüttet ist, reduziert auf rabiate und simple Formeln

    wie sollte es auch anders sein, wenn man es mit einer machtversessenen Organisation zu tun hat, die hinsichtlich jeden denkbaren Details im Auftrag des allerhöchsten Gottes zu handeln beansprucht und es für ihr verbrieftes Recht hält, jeden dazu zu zwingen, dieses exakt so auch zu sehen.

  441. 461.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/russlands-regierungschef-dmitrij-medwedew-greift-baschar-al-assad-an-a-879958.html

    Die Überschrift reflektiert reines Wunschdenken:

    „Mir scheint, dass mit jedem Tag, jeder Woche und jedem Monat die Chancen für seinen Erhalt immer weniger werden … Er hätte das alles viel früher machen sollen, den Teil der gemäßigten Opposition, die mit ihm an einem Tisch zu sitzen bereit war, auf seine Seite ziehen. Das war ein bedeutender Fehler – vielleicht ein fataler“, sagte Medwedew. …

    Nach Angaben der Regierung in Damaskus liefert Russland trotz des Konflikts auch weiterhin Waffen nach Syrien. …

    In der vergangenen Woche hatte Außenminister Sergej Lawrow der syrischen Opposition mit den Forderungen nach Assads Rücktritt „Besessenheit“ vorgeworfen.“

    Ein bisschen verträumt, der Genosse Assad und immer etwas spät dran; aber kein Grund, besessen davon zu sein, ihn zu stürzen.

    Vielleicht poliert der Putin dem Medwedew aber trotzdem die Fresse.

  442. 462.

    Ich hatte entschärft sarkastisch geschrieben:

    „Ohne Terrorismus würden die Rohstoffe bestimmt im
    Nationalmuseum als Kulturerbe gepflegt werden.“

    und das wurde nicht gelöscht; dafür als Replik:

    „Rohstoffe ins Nationalmuseum für Kulturerbe in Mali!
    diese Ansicht teile ich mit Ihnen unbedingt, Herr Holm!

    Also: Neo-Kolonialisten Frankreich und USA – Finger weg von Malis Rohstoffen!

    Afrika müsste nicht arm sein, hätte es Staatschefs wie Chavez in Venezuela, der sein Land bisher erfolgreich gg. neokolonialistische Ausplünderung seitens der USA verteidigen konnte.

    Ausserdem gibt es genügend Surrogate für Erdöl – es geht nur um Monopolstellungen des industriell-militärischen Komplexes, die aufrechterhalten werden sollen.“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/mali-gao-frankreich?commentstart=1#cid-2566822

    Diesen Knall würde ich ungefähr auf einer Ebene sehen mit dem Judenknacks der Araber. Da fällt einem nichts mehr zu ein; oder ?

    Wie viele sind so drauf 30%, 40%, 50% ?

    Reichtum bemessen nach Rohstoffen im Museum; eigentlich ein Grund für die Eröffnung eines Entmündigungsverfahrens. Statt dessen: mitten im Mainstream.

  443. 463.

    – Ägypten – breaking news:

    Egypt President Mohamed Morsi has … declared
    a 30-day state of emergency
    in
    – Port Said,
    – Suez and
    – Ismailia,
    the three governorates
    which have witnessed deadly clashes
    since the second anniversary of the Egyptian revolution on 25 Jan.

    During a speech broadcast on state television,
    the under-fire Morsi has also said
    a curfew will be imposed in the three cities from 9 pm to 6 am
    during the duration of the emergency state
    in an attempt to curb increasing violence … More to follow

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/63454/Egypt/Politics-/BREAKING-Egypts-Morsi-declares-state-of-emergency-.aspx

  444. 464.

    – Ägypten – so kann man mehrtägige anti-islamistische Unruhen auch sehen:

    Morsi gave a speech at the Azhar Conference Hall in Cairo in celebration of the Mulid Al-Nabi (birth of Prophet Muhammad), during which he said
    “counter-revolution” forces
    are attempting to “undermine the [Egyptian] state.”

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/150/63234/Egypt/-January-Revolution/Morsi-says-%E2%80%98counterrevolution%E2%80%99-is-obstructing-Egyp.aspx

  445. 465.

    @P

    Ein Schritt Richtung Iran.

    • 27. Januar 2013 um 21:34 Uhr
    • Mamas Liebling
  446. 466.

    @ P,ML

    „Mulid Al-Nabi – Ein Schritt Richtung Iran.“

    Und zwar nicht nur wegen der Stasi-Rhetorik:

    „Traditionally, Sunni and Shia scholars have approved celebration of Mawlid-un-Nabi except Wahabi and Deobandi scholars.“

    Ein nicht-salafistischer Akzent jedenfalls.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Mawlid

    Und wo die Wege des Anti-Salafismus nicht in die Arme der NATO führen, da führen sie nach Teheran.

  447. 467.

    Ein Schritt Richtung Iran.

    @ FSML – rein formal: korrekt.

    Wer allerdings ‚den Ägypter‘ in den letzten 2 Jahren beobachtet hat, ahnt vor allem eines:

    ¡No Pasarán!

  448. 468.

    429, 419, 417, 416, 412
    @P
    „@ KC
    Nein. Das war nicht das Thema meiner zwei Beiträge. Es ging da nicht um irgendwelche privaten oder öffentlichen bundesweiten oder gar globalen Kassen und Ausgabenpolitiken,“
    schreiben Sie hierzu:
    „Aber wie steht’s mit anhaltenden Subventionen für die industrielle sowie private Solarindustrie z.B, für industrielle Stromgroßverbraucher, die wie die deutschen Fluglinien indirekt subventioniert werden?
    Wie steht’s mit den Gehältern bei “richtigen” Banken, die aus deren Geschäftsgebaren resultieren und für die auch irgendjemand bezahlt?
    Wie steht’s mit den Geldern, die zur “Rettung” Griechenlands und demnächst für die “Rettung” zypriotischer Banken, wo die Russen z.B, so gern ihr Geld deponieren, ausgegeben werden?
    Die Liste ließe sich fortsetzen.“

    @P., ich wollte Ihnen ursprünglich ausführlich dazu antworten, aber bei näherem Hinsehen denke ich, daß Sie kein Interesse daran haben, sich damit zu beschäftigen, welche Steuern Bund, Land und Kommunen von wem in welcher Höhe einsammeln, wie sie es untereinander verteilen und wofür sie es innerhalb und außerhalb des Landes ausgeben, sondern daß Sie auf die nach Ihrer Sicht zu hohen Gehälter von Frau Piel und von Sparkassendirektoren hinweisen wollen.

    Daß Ihnen die knappen öffentlichen Kassen in NRW nun auch Sorge bereiten, begrüße ich insofern als ich z. B. bei meinen bisherigen Posts zu den Kosten für die Unterbringung, Betreuung und H4-Versorgung von Asylbewerbern, von denen letztlich 1 bis 2% als Asylberechtigte anerkannt werden, nicht den Eindruck hatte, daß sie die dort notwendigen Millionenbeträge das als ein finanzielles Problem ansähen.

    Die erstaunliche Höhe der Sparkassenvorstände erklärt sich übrigens in erster Linie daraus, daß dies an die Bilanzsumme geknüpft ist, die auch bei kleinen Sparkassen in den letzten 10, 15 Jahren explodiert ist. Dagegen haben sich die Vorstände nicht mit Händen und Füßen gesträubt oder eine anderer Regelung erbeten, andererseits muß man wohl auch sehen, daß sie nicht nur für ein paar Sparkassenangestellte verantwortlich sind, sondern für sehr viel ausgeliehenes wie angelegtes Geld. Im größeren Umfang Geld versenkt haben noch nicht so sehr viele Sparkassen, Bürgermeister schon! Ohne dafür je gehaftet zu haben.
    http://www.stern.de/politik/deutschland/debatte-um-kanzlergehalt-was-sparkassendirektoren-wirklich-verdienen-1948476.html
    Eine wie auch immer geartete Einflußmöglichkeit auf die Gehälter von Sparkassendirektoren, Bürgermeistern und Intendantinnen, so fürchte ich, haben weder Sie noch ich – wie auf vieles anderes ebenso wenig. 😉

  449. 469.

    447
    Thomas Holm
    „Der schwule Pauker“
    Dann stellt sich das doch wieder ein wenig anders dar: der Mann wurde also nicht wegen einer PRO-NRW-Mitgliedschaft oder gezieltem Engagement für diese Partei suspendiert sondern letztlich für sein Engagement gegen Pierre Vogel und die Salafisten.

    Apropos „Salafisten“, der Leiter des Bundesamts für Verfassungsschutz berichtete im heutigen Phönix-Interview, daß 2012 sich in Folge von Abu Usama Dingenskirchen allein 60 Mitglieder der inzwischen verbotenen Millatu Ibrahim nach Ägypten begeben haben, andere in Richtung Syrien, Somalia, Mali, etc.

  450. 470.

    # 471 – KC – Vielen Dank für die Information, dass die Verschuldung der Kommunen in NRW und des Landes NRW den Asylbewerbern in NRW anzulasten ist.

  451. 471.

    473
    @P
    Da haben Sie mich völlig mißverstanden:
    „Die Verschuldung der Kommunen in NRW und des Landes NRW“ ist selbstverständlich den Pensionsansprüchen von Frau Piel und den 36 Sparkassenvorständen anzulasten!
    😉

  452. 472.

    @465 th

    schade, hab da die ganze zeit auf eine antwort von ihnen gewartet, unter besonderer berücksichtigung der von den dort – insbesondere im norden – vertretenen parteien weiterhin zugelassenen ausbeutung der rohstoffe im sinne neo-kolonialistischer ansprüche; ganz zu schweigen von der bewahrung bereits etablierter neo-kolonialister ansätze im bereich kapitalistischer geldanhäufung durch geiselnahme und drogenhandel.

  453. 473.

    @ kc

    Dann stellt sich das doch wieder ein wenig anders dar: der Mann wurde also nicht wegen einer PRO-NRW-Mitgliedschaft oder gezieltem Engagement für diese Partei suspendiert sondern letztlich für sein Engagement gegen Pierre Vogel und die Salafisten.

    Sie sollten schon ein wenig vorsichtig sein, was Sie im Indikativ formulieren. Natürlich hat Krause ein veritables Interesse daran, es so wirken zu lassen, als habe er nicht bewusst an einer Veranstaltung von pro XY teilgenommen und dort Sympathien für diese Bewegung bekundet (was man durchaus als aktive Betätigung ansehen kann, gleich ob er dort Mitglied ist oder nicht). Das heißt aber nicht, dass seine Behauptungen objektiv zutreffen.

    Krause gab sich bei anderer Gelegenheit denn auch schon selbst einsichtiger:

    http://www.ruhrbarone.de/es-war-ein-grosser-fehler-diese-rede-gehalten-zu-haben/

    Wenn man sich das Video von seinem „Auftritt“ anschaut, völlig zu Recht. Dass Krause nicht gewusst haben will, mit wem er es zu tun hat, ist im Übrigen auch angesichts des Videos von seinem „Auftritt“ recht unglaubwürdig. Unklug war es von ihm in jedem Fall, mehrfach auf seine Tätigkeit als Lehrer hinzuweisen; andernfalls wäre es deutlich schwerer, ihm disziplinarische Vorhaltungen zu machen.

    • 27. Januar 2013 um 23:01 Uhr
    • NKB
  454. 474.

    Hier das Video:

    http://vimeo.com/43787184

    • 27. Januar 2013 um 23:02 Uhr
    • NKB
  455. 475.

    Pensionsansprüchen von Frau Piel

    @ KC – Sie haben bei Ihrer Fokussierung auf die Verschuldung der öffentlichen Kassen durch die Asylbewerber das von mir thematisierte Gehalt (2009: 352.000 Euro) der seit April 2007 als WDR-Intendantin tätigen Frau Piel – sicherlich versehentlich – übersehen und wohl daher auch nicht nochmal erwähnt. Sie können sich meines vollen Verständnisses dafür sicher sein.

    Nachträglich herzlichen Dank für die relevante Information, derzufolge der Wähler in NRW definitiv keinerlei Einfluss auf die Gehaltsentscheidungen der öffentlichen Hand in NRW für die Gehälter von Sparkassendirektoren und Intendanten der öffentlich-rechtlichen Medien hat.

  456. 476.

    @kc: Noch ein Link zur Jungen Freiheit, und sie sind draussen. Was ist das für eine Obsession mit dem Asylthema?

    • 27. Januar 2013 um 23:22 Uhr
    • Jörg Lau
  457. 477.

    ägyptische Dokumentarfilmreihe:
    Words of Women from the Egyptian Revolution
    http://tinyurl.com/b5bmomc

  458. 478.

    473
    @NKB
    Ich nehme Ihre aufklärenden Worte, den Link und das Video dankend zur Kenntnis.
    Unabhängig von allen Inhalten ist der junge Mann mit seinen medialen Auftritten wohl schon allein des lieben „Schulfriedens“ willen für seine bisherige Schule kaum tragbar. Das leuchtet ein.

    Grundsätzlich dürfte es für schwule Lehrer, die in den letzten 10 bis 20 Jahren sich endlich nicht mehr verstecken mußten, an Schulen mit hohem Anteil muslimischer Schüler – was in NRW zunehmend die Norm ist – wieder schwerer werden fürchte ich. Von daher ist dieses Programm „Schule der Vielfalt“ ja wohl auch nicht von ungefähr jetzt ministeriell unterstützt.

    Abschließend wollte ich Sie eben bei der Gelegenheit fragen, was Sie mir denn zur „Jungen Freiheit“ sagen können, das über Wikipedia hinausgeht, da ich eben einen Artikel verlinkt hatte, in dem der „Wirtschaftszweig Asyl“ kritisiert und eine Rückführung des Asylrechts auf seinen Wesenskern gefordert wird Das hat, wie ich sehe, inzwischen Herr Lau schon ohne erläuternde Worte getan. 😉

  459. 479.

    476
    Guten Abend, Herr Lau.

    „Noch ein Link zur Jungen Freiheit, und sie sind draussen. Was ist das für eine Obsession mit dem Asylthema?“

    Ich kann mich nicht entsinnen, Sie bisher auf eine derart rüde Weise angesprochen zu haben.
    Es hätte völlig gereicht, wenn Sie mir mitteilten, daß Verlinkungen dorthin hier unerwünscht sind. Ich bin dort kein Kunde und der verlinkte war der 2. oder 3. Artikel, den ich dort über Verlinkungen gefunden und gelesen habe.
    Was ich bei Wikipedia las, würde nicht dazu führen, daß ich die JF abonniere, allerdings habe ich die Angewohnheit, Artikel, die ich verlinke auch zu lesen.
    Und der verlinkte Artikel weist nach meiner Auffassung zu Recht auf die an ihrem Selbsterhalt, bzw. am Erhalt ihrer Arbeitsplätze interessierten „Flüchtlingsindustrie“ hin, die sich mehr für den ungehinderten Zustrom von Menschen ohne Aussicht auf Anerkennung eines Flüchtlingsstatus einsetzt als für zügige Verfahren bei erkennbarem Mißbrauch wie er in Nachbarländern möglich ist.

    Von Obsessionen fühle ich mich nicht geplagt: wenn Sie das Thema „Asyl“ für unbedeutend halten, werde ich Sie nicht vom Gegenteil überzeugen.

    PS Als ich vor ca. einem Jahr in meinem Blog viel zu Millatu Ibrahim und den Salafisten schrieb, hielten das manche auch für ein völig unbedeutendes Thema.

  460. 480.

    @477 publicola

    haben sie bzgl der akzeptanz von todesurteilen erhellende informationen aus ägypten?

  461. 481.

    @ aj
    – zur Zeit noch keine Ahnung
    – vielleicht lässt sich Ihre Frage in Kürze recherchieren und beantworten,

    d.h. z.B. Fragen wie
    wenn es die Todesstrafe gibt (was ja der Fall zu sein scheint): wurde die Todesstrafe wann in welchen Fällen in der Vergangenheit (überhaupt) angewandt?
    oder
    dient die Todesstrafe nur einer ersten, vorläufigen Drohung und Abschreckung, wird jedoch i.d.R. in einer höheren, weiteren Instanz aufgehoben?

  462. 482.

    @482 publicola
    danke für ihre antwort.
    ich bin da ziemlich ratlos, wie man antworten auf ihre differenzierten fragen bekommen könnte.
    hab gestern nochmals „der chinese“ angeschaut.
    das brachte mich zu der frage.

  463. 483.

    PS – @ aj – folgende Statistik wurde vom Guardian veröffentlicht

    Egypt (country)
    4 (Executions, 2010)
    185 (Death sentences 2010)
    1 (Executions, 2011)
    123 (Death sentences 2011)
    12 (TOTAL EXECUTED, 2007-2011)
    704 (TOTAL SENTENCED TO DEATH, 2007-2011)

    http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2011/mar/29/death-penalty-countries-world

  464. 484.

    PPS – @ aj – Todesstrafe Ägypten – rechtlich und methodenmäßig ergibt sich folgendes Bild:

    According to Amnesty International,

    the death penalty in Egypt is currently reserved for
    crimes under anti-terrorism legislation,
    as well as
    „premeditated murder, rape and drug related offences.“

    There are currently two methods of execution in Egypt.

    The first and more commonly used is hanging (the gallows), which is used on civilian criminals.

    The second is the firing squad, which is specifically used for soldiers and military personnel who commit capital crimes.

    In addition, capital punishment can also be meted out for high treason.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Capital_punishment_in_Egypt

  465. 485.

    PPS – Indizienbeleg zur öffentlichen Meinung zur Todesstrafe in Ägypten – ‚It’s a long way to Tipperary'::

    November 2011 befragte Amnesty International 15 relevantere politische Parteien und deren Führungspersonal in Ägypten, inwieweit sie sich in der Lage sähen, einen von AI entwickelten 10-Punkte-Katalog eines Menschenrechts-Manifesto zu unterstützen, wobei Punkt 9 der Schutz der Recht der Frauen und Punkt 10 die Abschaffung der Todesstrafe war.

    Lediglich zwei (!) von den befragten 15 Parteien sahen sich in der Lage, alle 10 Punkte des Dekalog-Manifestes zu unterstützen,

    wobei der folgende Vorbehalt hinsichtlich der Unterstützung der Abschaffung der Todesstrafe formuliert wurde,
    dass die Erwartung der Abschaffung der Todesstrafe angesichts mangelnder öffentlicher Unterstützung verfrüht sei.

    Diese beiden erwähnungswürdigen Parteien waren
    1 – Egyptian Social Democratic Party
    2 – Popular Socialist Alliance Party

    http://www.amnesty.org/en/news/egypt-parties-pledge-end-state-emergency-many-stop-short-committing-women-s-rights-2012-01-24

  466. 487.

    # 484 – d.h. 1,7% der Todesurteile wurden im Zeitraum 2007-2011 in Ägypten vollzogen

  467. 488.

    – Ägypten – zur derzeitigen wirtschaftlichen Situation
    (Text + statist. Graphiken):

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/aegypten-warten-auf-die-revolutionsdividende-12041413.html

  468. 489.

    @ P

    @ KC – Sie haben bei Ihrer Fokussierung auf die Verschuldung der öffentlichen Kassen durch die Asylbewerber das von mir thematisierte Gehalt (2009: 352.000 Euro) der seit April 2007 als WDR-Intendantin tätigen Frau Piel – sicherlich versehentlich – übersehen und wohl daher auch nicht nochmal erwähnt. Sie können sich meines vollen Verständnisses dafür sicher sein.

    😉

    • 28. Januar 2013 um 09:13 Uhr
    • MRX
  469. 490.

    Ob Sparkassendirektoren oder Intendanten: Die Geschäftsführer städtischer Gesellschaften können über die genannten Gehälter nur müde lächeln.
    Der Chef der hiesigen Hafen AG macht es für schlappe 700 000 Euronen…

    • 28. Januar 2013 um 09:28 Uhr
    • Lionel
  470. 491.

    # 491 – unklar ist, welche Hafen AG gemeint ist –

    Die Lichtgestalt des „Chef der hiesigen Hafen AG“ verdient sicherlich zu recht sein hohes Gehalt; denn:

    Wer viel leistet und seinen Betrieb von Erfolg zu Erfolg (Volbeschäftigung) jagt,
    sollte auch dafür angemessen pekuniär gewürdigt werden:

    http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/hamburg-der-hafen-und-die-krise-1509388.html

  471. 492.

    @ P

    Es ist ein Binnenhafen, der allerdings dem Umschlag des Hamburger Hafens nicht viel nachsteht.
    Anzubieten wäre da noch der vakante Posten des Geschäftsführers der städt. Baugesellschaft für 400 000 Euro. (Der letzte Posteninhaber versenkte 30 Mio. für ein unbrauchbares Stahlgerüst)

    • 28. Januar 2013 um 10:29 Uhr
    • Lionel
  472. 493.

    @ P #489

    endlich mal ein Artikel, der auch auf die Verflechtung von Militär und Wirtschaft hinweist.

    Ein Kommentar zu Nahrungs- und Treibstoffsubventionen wäre nett gewesen.

    • 28. Januar 2013 um 10:38 Uhr
    • Serious Black
  473. 494.

    Liebe Freunde die mich vermisst haben.

    Euch sei gedankt.

    Meine Selbständigkeit beansprucht meine Konzentration. Ich rege mich wie ihr wisst, schnell auf, und dass verursacht bei mir Magen Probleme.

    Jörg Lau

    Ihr Erfolg mit dem Blog sei Ihnen gegönnt. Sie hatten es nicht immer leicht. Es artete früher aus und es kam mir vor, als ob Sie derjenige wären, der in meine Schulzeit der gehänselte war und keiner mit ihm spielen wollte. Das musste nicht sein, darum machte ich nicht mehr mit, weil es inhuman war und nicht gerechtfertigt

    Das müssen Sie nicht persönlich nehmen. Das hat seinen Grund, nicht, weil hier mehrheitlich „Rechte“ bloggen, sondern Politik und Establishment Verdrossene Menschen. Also die 40% die kein Bock auf die „Bigotten“ haben

    Was Wunder, wenn man sieht, dass Heuchler und Scheinheilige wie Wulf und Guttenberg in die höchsten Ämter gelangt sind. Von den anderen Pappnasen ganz zu schweigen.

    Rechtschaffenheit, Ehrlichkeit und Offenheit findet man fast nur noch in diesen Blogs, deshalb wird es auch so oft gelesen. Hier in ihrem Blog findet man es in Vollendung.

    Viele meiner Mit-Blogger hier repräsentieren diese ehrbaren Character Züge und deshalb war ich hier so lange.

    Auch Sie haben sich verändert und sind gewachsen, wie Sie ja selbst in ihrem Text schreiben. Und das ist gut so.

    Gestern Abend bei Jauch.

    Chefredakteur des Sterns( Osterkorn) versuchte von Brüderle( Sexismus) auf die Migranten Jugend hin zu leiten. Wie gesagt Chefredakteur des Sterns!!!!!

    Welche Migranten? Die Vietnamesen, Spanier, Franzosen, die die Mädels sexistisch angreifen. Zu feige um es auszusprechen. Ich kenne den Mann eh nicht anders, er hatte mich auch verarscht

    Meine Freundin wurde 3 mal übelst sexistisch angemacht

    Einmal von ihrem Sportlehrer, Arbeitgeber(als sie 16 war), einmal von einem Spitzen-Politiker im Hotel bei der Kosmetik.

    Was macht Karazek, er verharmlost sexuelle Gewalt an Frauen. Dieser Mann gehört zur intellektuellen Elite.

    Es ist einfach nur noch beschämend.

    • 28. Januar 2013 um 12:00 Uhr
    • cem.gülay
  474. 495.

    @ Cem

    Welcome back! 😀

    • 28. Januar 2013 um 12:04 Uhr
    • Serious Black
  475. 496.

    Thomas Holm,
    ich glaube, Sie erwähnten den aktuellen Fall hier schon:

    Fahndung: Bretten – Erdal Tunc begeht Messerattacke auf schwangere Bahar E. – Baby tot – Mutter tot – Türke auf Flucht – Foto

    „Polizeifahndung: Der gesuchte Erdal Tunc ist 23 Jahre alt, etwa 170 cm groß, von kräftiger Statur mit Bauchansatz und von südländischer Erscheinung. Er hat kurzes, dunkelbraunes Haar mit hoher Stirn und trug zeitweise – wie auf dem Foto – einen Oberlippen- mit Kinnbart. Tunc spricht kein deutsch und ist nicht im Besitz eines Fahrzeuges. Hinweise zur gesuchten Person nimmt die Kriminalpolizei-Außenstelle Bruchsal unter (07251) 726-201, rund um die Uhr auch der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter (0721) 939-5555, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.“

    Auf der Seite wird auch das Interview mit Miriam Geogeghan verlinkt, auf das sie selbst hier auch schon einmal hinwies.
    http://messerattacke.wordpress.com/2013/01/19/fahndung-bretten-messerattacke-auf-schwangere-baby-tot-turke-auf-flucht/#comments

  476. 497.

    Und in Detmold beginnt heute der 2. Teil der Gerichtsverhandlung im Fall der ermordeten Arzu Özemn.
    http://www.lz.de/home/themenseite/der_fall_arzu_oezmen/7722069_Arzus_Vater_muss_vor_Gericht_viele_heikle_Fragen_beantworten.html

  477. 498.

    @ Cem

    Und das ist gut so.

    Ich glaube nicht, dass Lau vorhat, einen Flughafen in den Sand zu setzen.

    • 28. Januar 2013 um 12:17 Uhr
    • MRX
  478. 499.

    Na, da isser ja wieder! :)

    Nachträglich alles Gute zum Neuen Jahr!

    PS „Iberogast-Tropfen, habe ich mir sagen lassen, haben eine gute Wirkung.

  479. 500.

    MRX

    Lau und Flughafen in den Sand setzen?

    Er ist ein Intellektueller und kein Bau-Ingenieur.

    • 28. Januar 2013 um 12:23 Uhr
    • cem.gülay
  480. 501.

    All

    Ich freue mich wirklich, für eure Anerkennung meinerseits.

    So was erlebe ich nicht sehr oft.

    • 28. Januar 2013 um 12:25 Uhr
    • cem.gülay
  481. 502.

    @ CG

    Ich dachte, das sei eine Anspielung.

    • 28. Januar 2013 um 12:25 Uhr
    • MRX
  482. 503.

    490/492
    @Lionel
    Duisburg ist ja noch „Nordrhein“ – da wissen die Westfalen dann noch nicht mal was vom „größten europäischen Binnenhafen“. :)
    Und städtische Gesellschaften gibt’s ja noch ein paar mehr – und nicht nur in Duisburg.

    http://www.duisburg.de/rathaus/staedtische_gesellschaften/gesellschaften.php

    Komischerweise interessieren die aber die meisten erst dann für diese und deren Arbeit, wenn sie erfahren, wieviel Geld dort für Führungskräfte oder Aufsichtsräte ausgegeben wird.

  483. 504.

    Darf man das sagen?

    Ich musste selber als Kind in die türk. Moschee gehen. Die Imame haben keine Ahnung von der schweizerischen Kultur. Den Kindern und Erwachsenen wird die „Nichtvermischung“ mit den „Christen“=Schweizern indoktriniert. Darum gibt es auch keine Integration. Es wäre zwar begrüssenswert, wenn die Imame die Integration vorantreiben könnten aber leider wird das von der musl. Gesellschaft nicht erwünscht

    hier in den Kommentaren:
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Schweizer-Lehrstuhl-fuer-Imame-Nun-wird-es-konkret/story/12756135?comments=1

    • 28. Januar 2013 um 12:31 Uhr
    • Mamas Liebling
  484. 505.

    @cem.gülay

    Hallo, schön dass Sie wieder da sind. Habe mir schon Sorgen gemacht.

    • 28. Januar 2013 um 12:32 Uhr
    • Mamas Liebling
  485. 506.

    MRX

    Ich mag Wowi

    Aber nicht die interne Absprache zwischen CDU und SPD in Berlin.

    Henkel hat Dreck am stecken mit der NSU Thema. Seine Aussage, der BND hätte bescheid gewußt( BND widersprach) usw.

    Wowi und Henkel haben sich gegenseitig gedeckt. Wobei mir ein Flughafen am Arsch vorbei geht

    • 28. Januar 2013 um 12:34 Uhr
    • cem.gülay
  486. 507.

    Spiegel bringt Rechtspopulismus!

    • 28. Januar 2013 um 12:35 Uhr
    • MRX
  487. 508.

    @ CG

    Welcome home 😉

    • 28. Januar 2013 um 12:35 Uhr
    • MRX
  488. 509.

    Eine Burka ist ja nichts anderes als ein Etikett, um sich abzugrenzen. Dadurch wird in aller Deutlichkeit gezeigt: Meine Identität ist islamisch. Diese Identität ist eng verknüpft mit dem Gefühl, ein Opfer der Geschichte zu sein. Tief versteckt empfinden Muslime, gescheitert zu sein.

    (Aus dem Link von MRX)

    • 28. Januar 2013 um 12:42 Uhr
    • Mamas Liebling
  489. 510.

    Karola

    happy new year

    ML

    Thanks

    Nebenbei, was ist mit dem schweizer SKI Sport los.

    Bin immer für die Schweizer wenn es gegen die Ösis ging.

    • 28. Januar 2013 um 12:42 Uhr
    • cem.gülay
  490. 511.

    @cem.gülay

    Keine Ahnung von Ski – ich bin berühmt als der Schweizer, der nicht Ski fahren kann. 😉

    • 28. Januar 2013 um 12:47 Uhr
    • Mamas Liebling
  491. 512.

    Aus dem SPIEGEL-Interview:
    „Hoodbhoy: Der Arabische Frühling war lediglich eine Antwort auf autokratische Systeme und Despotismus, also auf die Gründe, die die arabische Welt in Dunkelheit haben versinken lassen. Die Proteste waren aber kein Verlangen einer kulturellen oder wissenschaftlichen Renaissance. Daher kann man keine großen Veränderungen erwarten. Eine wirkliche Befreiung wird es nur geben, wenn auf politische Veränderungen ein kultureller Wandel und eine Veränderung von Einstellungen folgt. Die arabischen Muslime müssen ihren falschen, aber weit verbreiteten Glauben ablegen, dass Wissenschaft in irgendeiner Weise Elemente von Religion enthält. Diese Inschallah-Mentalität, die für alles Gott verantwortlich macht, ist der Gegensatz zu wissenschaftlichem Denken. Ganz abgesehen davon ist die arabische Arbeitsmoral schlecht. Es gibt ständig Unterbrechungen, um religiöse Pflichten zu erfüllen. Um wettbewerbsfähig mit der modernen Welt zu werden, müssen Dinge wie Pünktlichkeit und das Einhalten von Regeln, die Menschen aufstellen, nicht Gott, dramatisch verbessert werden.“

  492. 513.

    @ CG
    Schön, von Ihnen zu hören!
    [Man machte sich hier schon so einige Sorgen um Sie.]

  493. 514.

    @ cem

    schön, dass du wieder da bist! – du wurdest vermisst!

    • 28. Januar 2013 um 13:11 Uhr
    • Zagreus
  494. 515.

    Komischerweise interessieren die aber die meisten erst dann für diese und deren Arbeit, wenn sie erfahren, wieviel Geld dort für Führungskräfte oder Aufsichtsräte ausgegeben wird.

    @ KC – O.K. – Wenn Häfen in NRW bzw. in der Bundesrepublik krisengeschüttelt erscheinen,
    dann sind dafür bekanntlicherweise die Asylbewerber verantwortlich.

    Sehen Sie er mir doch bitte nach, dass ich diese Ihre Perspektive aus purer Vergesslichkeit unerwähnt gelassen hatte bzw. möglicherweise auch in Zukunft dann und wann und zuweilen unerwähnt lasse.

    • 28. Januar 2013 um 17:05 Uhr
    • MRX
  495. 517.

    @MRX

    crispation identitaire (verkrampfte Identität)?

    Früher war es mal erlaubt, als Franzose gerne Franzose zu sein.

    • 28. Januar 2013 um 17:13 Uhr
    • Mamas Liebling
    • 28. Januar 2013 um 17:16 Uhr
    • MRX
    • 28. Januar 2013 um 17:18 Uhr
    • MRX
    • 28. Januar 2013 um 17:41 Uhr
    • MRX
  496. 521.

    @ MRX – der Link ist gesperrt – statt dessen ein (vermutlich identischer, aber nicht mit dem Urheberbannfluch versehener) Link:
    http://www.youtube.com/watch?v=nvn76Ghwjkc

  497. 522.

    @483ff publicola

    vielen dank für recherche und resultierende informationen.

    „Lediglich zwei (!) von den befragten 15 Parteien sahen sich in der Lage, alle 10 Punkte des Dekalog-Manifestes zu unterstützen,

    wobei der folgende Vorbehalt hinsichtlich der Unterstützung der Abschaffung der Todesstrafe formuliert wurde,
    dass die Erwartung der Abschaffung der Todesstrafe angesichts mangelnder öffentlicher Unterstützung verfrüht sei.“

    das könnte sich ja zwischenzeitlich geändert haben.

  498. 523.

    http://www.thedailybeast.com/newsweek/2013/01/28/a-perverse-nostalgia-for-gaddafi-takes-hold-in-the-west.html

    @ MR

    Mit der allzu simplen Kausalzuschreibung Thousands of Malian Tuareg mercenaries enlisted by Gaddafi had returned to Mali with weaponry and little to do unter anderem auch in einem vulgär-hobbesianischen Artikel von Eugen Sorg, der hier verlinkt war.

    Der nahe liegende Umkehrschluss lautete, dass in Mali schon nichts angebrannt wäre, wenn der naive Westen sich nicht am Sturz Gaddafis beteiligt hätte.

    • 28. Januar 2013 um 19:11 Uhr
    • N. Neumann
  499. 524.

    @494 cg

    freut mich, wieder von ihnen zu lesen

    mag zwar nicht ganz ihre probleme treffen

    https://www.youtube.com/watch?v=2qo3ueVlyUY

    aber vielleicht trotzdem hilfreich 😉

  500. 525.

    515
    @P.,
    Ein klein wenig vergeßlich sind Sie schon:
    Sie hatten schon übersehen, daß ich die von Ihnen offenbar wenig geschätzte Frau Piel durchaus erneut erwähnt hatte.

    @Leon schrieb in 490:
    „Der Chef der hiesigen Hafen AG macht es für schlappe 700 000 Euronen…“

    Sie schrieben:
    (tatsächlich 490 – kch.)
    „# 491 – unklar ist, welche Hafen AG gemeint ist –“

    Man hätte eigentlich inzwischen mitbekommen können, daß @Leon häufig über Duisburg schreibt und sich dort gut auskennt.
    Deswegen mein Kommentar 503.

    Daraus zaubern Sie nun dieses hier:

    „@ KC – O.K. – Wenn Häfen in NRW bzw. in der Bundesrepublik krisengeschüttelt erscheinen,
    dann sind dafür bekanntlicherweise die Asylbewerber verantwortlich.“

    Wenn Sie sowas brauchen, bitte!
    Da sind Sie hier ja auch in guter Gesellschaft.
    Sie können sicher sein, daß ich Sie in Ihrer Konzentration auf das Posten weiterer Textmeter zu Ägypten nicht wieder unterbrechen werde!

  501. 526.

    @535 nn

    klaro, vor dem lybien-desaster war die welt in mali in ordnung 😉
    also den gedankengang hätte ich mr auch nicht zugetraut.

    http://www.aljazeera.com/indepth/features/2013/01/20131139522812326.html

  502. 527.

    @ KC – #525

    1 – @P., Ein klein wenig vergeßlich sind Sie schon: …
    @Leon schrieb in 490:
    “Der Chef der hiesigen Hafen AG macht es für schlappe 700 000 Euronen…”

    Man hätte eigentlich inzwischen mitbekommen können, daß @Leon häufig über Duisburg schreibt und sich dort gut auskennt.
    Deswegen mein Kommentar 503.

    @ KC – Nicht lügen, bitte!
    # 490 wurde von dem Kommentator ‚Lionel‘ verfasst.
    In seinem Follow-up #492 machte ‚Lionel‘ keinerlei Aussage über die Lokalisierung der Hafen-AG.

    2 – Sie können sicher sein, daß ich Sie in Ihrer Konzentration auf das Posten weiterer Textmeter zu Ägypten nicht wieder unterbrechen werde!

    @ KC – Mit Recht und unübertrefflichem Scharfsinn hat endlich eine Foristin titanischer Intelligenz und Reflexionskalibers wie Sie erkannt, dass es Ihre Mission und Sendung ist,
    immer wieder deutlichst darauf hinzuweisen

    a – dass die (abgekürzt genannte) ‚Arabellion‘ in Ägypten und Tunesien von keinerlei Bedeutung wofür auch immer ist

    b – dass Texte zur ‚Arabellion‘ schon gar nichts in einem Blog zu suchen haben, dessen Profil-Photo Frauen zeigt, die in den ersten Monaten der ‚Arabellion‘ in Kairo gegen das Mubarak-Regime demonstrieren

    c – dass das gesammelte Elend der Welt schlicht und einfach den Asylbewerbern in Deutschland zuzuschreiben ist

    Abschließend sei ausdrücklich betont: es tut gut, dass Sie bei der Wahrnehmung Ihrer Mission sich durch nichts und niemanden erschüttern lassen

  503. 528.

    @ MRX – Danke für relevanten Hinweis und Link!

    [das Spiegel-Interview wurde inzwischen auch auf einem anderen JL-Thread (‚Another Brick …‘) erfreulicherweise von einem Foristen ‚Findeling‘ ebenfalls – 2 Stunden nach Ihrem Post – verlinkt]

    507.Spiegel bringt Rechtspopulismus!
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/interview-mit-dem-pakistanischen-atomphysiker-pervez-hoodbhoy-a-879319.html

  504. 529.

    @ kc und P

    Bitte keine ägyptischen Zustände. Lionel ist Leon, der Sekundäropfer einer Löschungsaktion wurde.

    Ägypten und Asylbewerber lassen sich übrigens sehr gut verbinden.
    Israel hat entlang der ägyptischen Grenze vom Mittelmeer bis nach Eilat einen Zaun gebaut, der in diesen Tagen vollendet wurde.
    Eben nicht nur um Terroristen abzuschrecken, sondern auch potentielle Asylbewerber auf dem Weg nach Europa – von denen nach Meinung der israelischen Regierung eine unzumutbare Zahl (ca. 60 000) im Land strandete.

    In Europa sind es jährlich mehr als 300 000 – wenn Griechenland versucht, nur 5 km Zaun zu installieren, gibt es bei „Pro Asyl“ und den Flüchtlingsräten eine Generalmobilmachung – gegen die berüchtigte Festung Europa, die von den rauhen und zahllosen Horden von Frontex (eine Agentur mit 257 Mitarbeitern (!)) bewacht wird.

    Aber zu den zurück Pyramiden:Parlamentswahlen werden dort auch nicht mehr zum gesellschaftlichen Frieden beitragen können.
    Die Gesellschaft ist ist völlig polarisiert und in kompromissunfähige und unwillige Teile gespalten.
    Der Ausblick düster: Entweder Anarchie und Chaos oder ( wie auch immer geartete) Diktatur

    • 28. Januar 2013 um 23:32 Uhr
    • Lionel
  505. 530.

    @P
    Auf Ihre ziselierte Art sind Sie schon ein ziemlich infames kleines Miststück!

    Im Gegensatz zu Ihnen habe ich keinen Tunnelblick und hier bereits zu einer „Vielfalt“ von Themen geschrieben, was Sie allein schon in diesem Thread hier beispielhaft erkennen könnten – nicht nur einleitende Sätze zu Textmetern oder aufgrund des krampfhaften Bemühens um größte Genauigkeit vor lauter Klammern, Ziffern und Anordnungen kaum noch verständliche Äüßerungen.
    Sie werden keinen Kommentar von mir hier finden, in dem ich auf die absurde Idee käme, die „Arabellion“ als bedeutungslos zu bezeichnen, nur im Gegensatz zu Ihnen weiß ich auch die Implikationen dessen, was an anderen Orten geschieht auf Europa, auf Deutschland, auf meinen Lebensraum zu sehen.
    Aber wie viel schöner ist es doch, hier einmal verfaßte Latrinenparolen immer wieder zu wiederholen, nicht wahr!
    Da halten Sie’s doch lieber „with the boys in the blog“ als mit der Wahrheit!

    Und auch das ist Ihnen entgangen: es gibt schon mal hier Blogger mit zwei Nicks. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

    Nur noch eins: wer so bemüht ist, bei jeder unpassenden Gelegenheit einem anderen zuschreiben zu wollen, es mangele ihm, in dem Falle ihr an Intelligenz und dazu wie Sie oben ein solch gestelztes Gequassel verzapfen muß und dazu vor keiner Unterstellung zurückschreckt, der kann einem eigentlich nur leid tun.

  506. 531.

    @ Lionel

    1 – Vielen Dank für den hier erfolgten Hinweis auf Ihren (für mich nicht unbedingt nachzuvollziehenden) Foristen-Namen-Wechsel.

    2 – Parlamentswahlen werden dort auch nicht mehr zum gesellschaftlichen Frieden beitragen können.

    Sind Sie nicht nur Ägypten-Experte, sondern darüberhinaus soghar auch noch zertifizierter Hellseher?:
    Auch wenn die derzeitige Situation in der Tat allen Anlass zu Pessimismus gibt,
    so denke ich doch, aufgrund der schon lange vor Mubaraks Sturz bisher i.d.R. so ziemlich immer irrigen Prognosen und Vorhersagen bzgl. Ägyptens darauf hinweisen zu sollen,

    dass derjenige,
    der behauptet, er wisse ohne jeden Zweifel ganz genau und sehe exakt voraus, was in Ägypten sich in naher, mittelfristiger oder langfristiger Zukunft ereignen würde,
    sich m.E. als durchaus unseriös bzw. als nicht ernstzunehmend darstellt.

  507. 532.

    … sogar …

  508. 533.

    # 530 – @ KC – danke für Ihre wie üblich sachliche Stellungnahme.

  509. 534.

    @Lionel,
    schön, daß Sie es bestätigen.
    Ich wußte nicht, ob Ihnen das so explizit zu erwähnen recht ist.

    Ich las übrigens heute, daß die Stadt Duisburg offenbar auf ganz infame Weise versucht, das Anwachsen der deutschen Bevölkerung zu verhindern. :)
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/stadt-duisburg-hat-nicht-genug-personal-fuer-einbuergerungen-id7522617.html

    Daß Asylbewerber de facto fast alle Zuwanderer auf Dauer sind, wollen viele so und andere sind nicht in der Lage, das zu begreifen oder uninteressiert.

  510. 535.

    @ P

    Den Glaskugelblick erlaube ich mir seit meiner nebenberuflichen Tätigkeit als Politiker – ich würde sogar behaupten, er ist in diesem Metier zwingend notwendig.
    Natürlich bin ich kein Ägyptenkenner (was ich auch nie behauptet habe); Aber Dank ihnen bin ich ja reichlich mit Fakten versorgt.
    U.a.daraus Schlüsse zu ziehen und Prognosen zu wagen erlaube ich mir einfach; auch wegen meines Interesses für destablisierte Gesellschaften.

    Zahlen, Daten und Fakten dienen ja nicht nur der Beschreibung des Ist-Zustandes, sondern sollen auch eine Prognose ermöglichen.

    • 29. Januar 2013 um 00:19 Uhr
    • Lionel
  511. 536.

    @ kc

    Der „Einbürgerungsstopp“ zeigt nur, dass die Stadt auf dem Zahnfleisch geht – die personellen und finanziellen Ressourcen sind aufgebraucht.

    Der Schattenintegrationsminister von Uhde, dem SPD-Kandidaten in Bayern, meinte unlängst, mehr als 80% der Asylbewerber würden bleiben.
    Mir scheint das zu hoch gegriffen zu sein; 50 bis 60% sind wohl zutreffender.
    Aber: Die Wirkung von Ketteneinwanderung ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt.
    Auf jede Person die dauerhaft bleibt, kommen im Schnitt drei bis vier Nachzügler.

    • 29. Januar 2013 um 00:33 Uhr
    • Lionel
  512. 537.

    @ L – # 535 – Danke für Ihre Entgegnung!

    Ich mache (ihre Zuversicht hinsichtlich der Prognosekompeten selbst von Experten aus Gründen der bisherigen Erfahrungen kritisierend) allerdings darauf aufmerksam,
    dass es meines Wissens beispielsweise

    weder eine (zutreffende) Voraussage über Faktum und Datum der ‚Arabellionen‘ in Tunesien und Ägypten gegeben hat,

    noch hat es m.W. eine (zutreffende) Voraussage hinsichtlich Umfang, Intensität und Dauer der Anti-Morsy-Unruhen anlässlich des Verfassungsprozesses noch eine zutreffende Voraussage hinsichtlich Umfang, Intensität und Dauer der derzeitigen Anti-Morsy-Unruhen gegeben.

    Sei’s drum.

    Time will tell.

  513. 538.

    .. Prognosekompetenz …

  514. 539.

    @ KC – # 534 – Ich wußte nicht, ob Ihnen das so explizit zu erwähnen recht ist.

    – ! –

  515. 540.

    @ P

    Das Schöne an Meinungen ist doch ihre Fähigkeit zu irren.
    Und nicht zuletzt Zustimmung oder Widerspruch hervorzurufen.

    Ägypten ist für Europa zu wichtig, als das man dazu keine Meinung haben sollte.
    Über die möglichen Entwicklungen müssen sich nicht zuletzt unsere Entscheider Gedanken machen – und zu jeder Möglichkeit einen Plan bereithalten.

    Was passiert etwa bei einer Sperrung des Suez-Kanals infolge von Bürgerkriegswirren?

    • 29. Januar 2013 um 01:07 Uhr
    • Lionel
  516. 541.

    Was passiert etwa bei einer Sperrung des Suez-Kanals infolge von Bürgerkriegswirren?

    @ L

    1 – Zustimmung:
    selbstredend hat die Politik die Aufgabe und Pflicht, sich auf verschiedene denkbare Entwicklungen in ihrer möglichen und wahrscheinlich scheinenden Bandbreite einzurichten – Entwicklungen, die im optimistischen Falle Richtung Demokratisierung verlaufen,
    die aber im pessimistischen Falle in einem Zerfall eines Staates (à la Somalia) mit einem Sammelsurium von waffenstarrenden Terroristengruppen enden könnten.

    2 – Kritik:
    etwas anderes scheint mir, angesichts einer bislang sich als recht unberechenbar erweisenden Entwicklung (wie in Ägypten oder Tunesien) mit allen bislang erlebten unerwarteten Ups and Downs ganz unerschütterlich und selbstverständlich für die nächsten Tage, Wochen, Monate und Jahre eine klar definierte Allseits-Total-Prognose für die gesamte Politik und Gesellschaft Ägyptens in der Öffentlichkeit abzugeben.
    Prognosen sind natürlich in Form von Vermutungen oder Hypothesen definitiv sinnvoll und unbedingt notwendig, wenn sie denn auch als solche (Vermutungen oder Hypothesen) kenntlich gemacht werden bzw. sind.
    [Ein hin und wieder gelegentlich erfolgender Zusatz zu einer solchen Prognose-Hypothese oder Prognose-Vermutung wie „m.E.“, „wohl“, „vermutlich“, „(sehr) wahrscheinlich“, „aller Voraussicht nach“ – und was dergleichen relativierende Floskeln exsistieren mögen – wird daher im Zweifelsfalle der eigenen Glaubwürdigkeit und Seriösität keinerlei Abbruch tun, ganz im Gegenteil.]

  517. 542.

    # 507, 528 – @ MRX – Beachtenswertes Zitat aus dem von Ihnen dankenswerterweise verlinkten wichtigen Interview mit dem pakistanischen Atomphysiker P. Hoodbhoy:

    Wir erleben gerade eine große kulturelle Revolution in der islamischen Welt.
    Nicht nur Pakistan ist betroffen, sondern mehr oder weniger jedes muslimische Land.
    Pakistan verändert sich, Afghanistan hat sich radikalisiert, Iran, der Irak, viele Länder in Afrika und in der arabischen Welt, Ägypten, Algerien, jetzt Mali.
    Früher oder später wird man auch in Syrien
    nur noch verhüllte Frauen sehen.

    Aber schauen wir uns die islamischen Gemeinden in Europa und in den USA an – die sind von dem gleichen Erreger infiziert.
    Warum?

    Ich glaube, man merkt, dass man anders ist als andere.
    Offensichtlich existiert das Verlangen zu zeigen, dass man anders ist.

    Eine Burka ist ja nichts anderes als
    ein Etikett, um sich abzugrenzen.

    Dadurch wird in aller Deutlichkeit gezeigt:
    Meine Identität ist islamisch.
    Diese Identität ist eng verknüpft mit dem Gefühl,
    ein Opfer der Geschichte zu sein.

    Tief versteckt empfinden Muslime,
    dass sie gescheitert sind.
    Diese Mischung von Befindlichkeiten flößt mir Angst ein,
    denn sie führt zu einem Verhalten, das sehr ungesund ist.

    Es gibt rund 1,5 Milliarden Muslime in der ganzen Welt –
    aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Errungenschaft vorweisen.
    Nicht im politischen Bereich,
    nicht in gesellschaftlicher Hinsicht,
    weder in den Naturwissenschaften
    noch in der Kunst
    oder in der Literatur.

    Alles, was sie mit großer Hingabe tun,
    ist beten und fasten.

    Aber es gibt keine Bemühungen,
    die Lebensbedingungen innerhalb islamischer Gesellschaften zu verbessern.

    Unbewusst spüren die Menschen natürlich,
    dass das ein kollektives Versagen ist.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/interview-mit-dem-pakistanischen-atomphysiker-pervez-hoodbhoy-a-879319.html

  518. 543.

    @ P

    Mir erscheint es wahrscheinlich, daß die Unruhen in Ägypten eher ökonomisch, als politisch motiviert sind.

    • 29. Januar 2013 um 08:53 Uhr
    • Serious Black
  519. 544.

    lionel
    Die gezielte ansiedelung von asylanten, zb. großfamilien vom balkan, könnte helfen die mietpreisentwicklung in einigen invierteln in hamburg oder berlin zu stoppen, evtl., bei höherer dosierung, sogar umzukehren….

    • 29. Januar 2013 um 09:16 Uhr
    • ernsthaft
  520. 545.

    – Verlust der Gewissheit –

    Mir erscheint es wahrscheinlich, daß die Unruhen in Ägypten eher ökonomisch, als politisch motiviert sind.

    @ SB

    D’accord – natürlich!

    Wirtschaftliche Proteste (allgemeiner Art) wo auch immer auf unserem Globus
    richten sich i.d.R. an (bzw. besser: gegen) einen Adressaten,
    und das ist i.d.R. (bzw. besser: immer) die jeweilige Regierung.

    Zu vermutlich inzwischen eigenem Leidwesen haben sich die MBs nicht an ihr – offenbar auch gar nicht ernstgemeintes – Versprechen gehalten, weder das Parlament (mit den 2 Kammern) zu majorisieren noch für das Präsidentenamt zu kandidieren.

    Jetzt müssen sie halt miterleben, dass gegen sie rebelliert wird.

    Das wäre übrigens m.E. mit einiger Sicherheit auch den nicht-islamistischen Strömungen widerfahren, hätten sie die Wahlen, welche auch immer, mit soliden Mehrheiten gewonnen.
    Dann würden wir nun Zeugen eines Islamisierungswunsches eines nicht zu missachtenden Anteils der Ägypter sein.

    Da die religiöse Fundierung der Politik die Partei-Ideologie der MBs ist, erlebt nun die ganze Welt mit,
    wie dadurch wirtschaftlich motivierte, sich üblicherweise natürlich auf die politischen Ebene beziehende, Proteste
    infolge der strikt-religiösorientierten politischen Partei-Ideologie der regierenden MBs anti-islamistisch sind,
    ja notgedrungen anti-islamistisch sein müssen.

    Es scheint nun offenbar hier (z.B. JL-Blog) so zu sein,
    dass dieses Protest-Verhalten der ägyptischen ‚Massen‘ vielen Islamkritikern hier in unserem Lande sehr, sehr weh tut –
    müssen diese islamkritschen Geister doch erleben,
    dass vertraute, liebgewordene islamkritische Thesen-Strukturen mit bisherigem Ewigkeitswert
    nun nur unter exorbitanten geistigen Verrenkungen den Anschein von Plausibilität aufrecht erhalten können – …. wenn überhaupt.

    Mein Mitleid mit dem gerade skizziertem tiefen Leid dieser JL-Blog-Zeitgenossen hält sich allerdings in sehr überschaubare Grenzen.

  521. 546.

    … islamkritischen …

  522. 547.

    @ e

    Kurzfristig mit Sicherheit. Jedoch sind die Folgekosten erheblich
    http://www.derwesten.de/dw/staedte/duisburg/zuwanderung-aus-suedosteuropa-ueberfordert-stadt-duisburg-id7486948.html?service=mobile
    und es führt zu einer Entmischung in den betreffenden Stadtteilen.
    Sprich: Die eingesessene Bevölkerung (in dem Beispiel vorwiegend türkische) Bevölkerung packt die Koffer – was so nicht in der Zeitung steht – und die Millionen, die in den letzten 2 Jahrzehnten in die Entwicklung eines Stadtteils mit besonderem Erneuerungsbedarf gesteckt wurden, können auch abgeschrieben werden.

    • 29. Januar 2013 um 09:57 Uhr
    • Lionel
  523. 548.

    @Publicola

    Offengestanden kann ich Ihnen nicht ganz folgen. Für mich ist die Situation in Ägypten die Bestätigung der Kritik am Islam und die Bestätigung der wesentlichen Verschiedenheit von Lehre und Mensch.

    • 29. Januar 2013 um 09:59 Uhr
    • Mamas Liebling
  524. 549.

    @ ML # 548

    O sancta simplicitas!

    • 29. Januar 2013 um 10:02 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  525. 550.

    @ L

    Gäääähn.

    • 29. Januar 2013 um 10:03 Uhr
    • MRX
  526. 551.

    @ML
    „Offengestanden kann ich Ihnen nicht ganz folgen. Für mich ist die Situation in Ägypten die Bestätigung der Kritik am Islam und die Bestätigung der wesentlichen Verschiedenheit von Lehre und Mensch.“

    Volle Zustimmung.
    Vor „exorbitanten geistigen Verrenkungen“ ist so mancher nicht gefeit.

  527. 552.

    547 lionel
    War meinerseitz eher eine ironische anspielung auf die „toleranz“ in den von multikultifans bewohnten chiquen vierteln…

    • 29. Januar 2013 um 10:16 Uhr
    • ernsthaft
  528. 553.

    550
    MRX
    Wen interessiert’s, daß Sie gelegentlich Anfälle von Narkolepsie haben!?
    Sie benehmen sich wie ein überfüttertes Kleinkind, das seine Bauklötzchen in die Gegend schmeißt.
    Haben Sie heute noch nichts gelesen, was Sie mal schnell verlinken könnten?
    Fehlt es Ihnen, heute JL mal nicht „vor’s Schienenbein treten“ zu können!?
    Und kann es sein, daß Sie unfähig sind, Ihren Unmut über den vor-Ort-Blick auf eine Stadt zu formulieren, in der sich das abspielt, was in den nächsten 10 Jahren in vielen weiteren NRW-Städten stattfinden wird?
    Und das in vielen anderen Städten Deutschlands, Frankreichs, Hollands, etc. sttattfindet und sich ausbreitet!?

    Wenn Sie das im fernen Dänemark alles nicht interessiert, könnten Sie den Mund auch schlicht geschlossen halten.

  529. 554.

    @ kc

    Der “Einbürgerungsstopp” zeigt nur, dass die Stadt auf dem Zahnfleisch geht – die personellen und finanziellen Ressourcen sind aufgebraucht.

    @ Lionel

    Abgesehen davon bezieht sich der Duisburger „Einbürgerungsstopp“ ganz gewiss nicht auf (abgelehnte) Asylbewerber. Die werden nämlich nicht eingebürgert.

    Der Schattenintegrationsminister von Uhde, dem SPD-Kandidaten in Bayern, meinte unlängst, mehr als 80% der Asylbewerber würden bleiben.
    Mir scheint das zu hoch gegriffen zu sein; 50 bis 60% sind wohl zutreffender.

    Das ist wohl zutreffender, scheint mir aber immer noch zu hoch gegriffen.

    Eine genaue Quote von Personen, die dauerhaft nicht wieder ausreisen oder abgeschoben werden, ist dem Datenmaterial des BAMF zwar nicht zu entnehmen:

    http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/bundesamt-in-zahlen-2011.pdf?__blob=publicationFile

    Aber allein die Zahlen für das Jahr 2011 (siehe S. 47) deuten darauf hin, dass 50% – 60% noch zu hoch gegriffen sind, wenn man berücksichtigt, dass sich hinter „Formale Entscheidungen“ (siehe vorangegangene Seiten) offenbar weit überwiegend Ablehnungen verbergen.

    Daneben siehe Gesamtschutzquote auf S. 48. Der Anstieg in den letzten Jahren geht sehr wahrscheinlich auf Kriegsflüchtlinge zurück. Und selbst unter veritablen Kriegsflüchtlingen, die sich mehrere Jahre in Deutschland aufhalten, kann es eben nicht automatisch als ausgemacht gelten, dass sie nicht wieder zurückkehren oder zurückgekehrt werden.

    Die Dauer der Asylverfahren auf S. 54 ist auch ganz interessant.

    Und wohlgemerkt: Bei den Asylbewerbern aus Serbien und Mazedonien, die die aktuelle Statistik haben maßgeblich anwachsen lassen, geht es realiter nicht um die vage Hoffnung, auf Dauer in Deutschland bleiben zu können, sondern um Überwinterung und Tapetenwechsel.

    Aber: Die Wirkung von Ketteneinwanderung ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Auf jede Person die dauerhaft bleibt, kommen im Schnitt drei bis vier Nachzügler.

    Das sollten Sie schon näher belegen und Quellen nennen. Asylbewerber tauchen jedenfalls in der Statistik auf. Wir reden hier also über Personen, die sich dauerhaft in Deutschland aufhalten dürfen oder die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

    Es gibt natürlich Ehegattennachzug. Woher Sie allerdings – im Schnitt – nach geltender Rechtslage pro eingewanderte Person drei bis vier Nachzügler nehmen, ist zumindest bis auf weiteres schleierhaft.

    • 29. Januar 2013 um 14:03 Uhr
    • N. Neumann
  530. 555.

    @ KC

    Sie benehmen sich wie ein überfüttertes Kleinkind, das seine Bauklötzchen in die Gegend schmeißt.

    Das ist ja schonmal ein Anfang auf dem Weg Richtung Horst. Weiter so.

    • 29. Januar 2013 um 14:07 Uhr
    • MRX
  531. 556.

    @NN:

    Es gibt natürlich Ehegattennachzug. Woher Sie allerdings – im Schnitt – nach geltender Rechtslage pro eingewanderte Person drei bis vier Nachzügler nehmen, ist zumindest bis auf weiteres schleierhaft.

    Vielleicht weil er die Anzahl der in den 70ern offizell „angeworbenen“ Türken mit den seither (u.a. über Ehegattennachzug nicht nur der Primäreinwanderer sondern auch ihrer hier geborenen Kinder) eingewanderten vergleicht. Sind zwar keine Asylbewerber, aber für manche Leute ist das wohl eine reine Formalie.

    Vielleicht aber auch, weil er die durchschnittliche Lebenserwartung nach Anerkennung des Flüchtlingsstatus durch die angenommene Dauer eines scheinehenverdachtsfesten Ehe-Scheidungszyklus teilt. Unter der Annahme maximaler krimineller Energie kommt man auf erschreckende Missbrauchszahlen.

    • 29. Januar 2013 um 14:50 Uhr
    • Arjen van Zuider
  532. 557.

    @ Lionel

    Zum Ehegatten- und Familiennachzug (aus Nicht-EU-Staaten) S. 109 – 120:

    http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Migrationsberichte/migrationsbericht-2010.pdf?__blob=publicationFile

    Insbesondere S. 115.

    • 29. Januar 2013 um 14:50 Uhr
    • N. Neumann
  533. 558.

    Zu- und Fortzüge nach den häufigsten Herkunfts- und Zielländern im Jahr 2010, S. 24:

    http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Migrationsberichte/migrationsbericht-2010.pdf?__blob=publicationFile

    • 29. Januar 2013 um 14:55 Uhr
    • N. Neumann
    • 29. Januar 2013 um 15:26 Uhr
    • MRX
  534. 560.

    554
    @NN

    „@ Lionel

    Abgesehen davon bezieht sich der Duisburger “Einbürgerungsstopp” ganz gewiss nicht auf (abgelehnte) Asylbewerber. Die werden nämlich nicht eingebürgert.“

    Ich denke nicht, daß Sie dies einem Juristen oder einem grundsätzlich Denkfähigen erklären müssen.
    Der Kommentaraustausch von @L. und mir bezog sich zum einen auf die klammen Duisburger Kassen und – jeweils durch eine Leerzeile getrennt – zum anderen auf das zuvor schon angeschnittene Thema Asyl.

    „Es gibt natürlich Ehegattennachzug.“

    Es gibt auch den Eltern- und Geschwisternachzug, wie erst kürzlich wieder gerichtlich verhandelt wurde.

    „2. Elternnachzug zu unbegleiteten minderjährigen Asylberechtigten und Konventionsflüchtlingen (§ 36 Abs. 1 AufenthG)

    In Umsetzung des Art. 10 Abs. 3 Buchst. a RL 2003/86/EG, der seit 03.10.2005 verbindlich ist, wurde aufgrund des EU-Richtlinienumsetzungsgesetzes vom 19.08.2007 (BGBl. I S. 1970) § 36 Abs. 1 in das Aufenthaltsgesetz eingefügt. § 36 Abs. 1 AufenthG begünstigt die Eltern von unbegleiteten Minderjährigen, die ein Asylverfahren erfolgreich durchlaufen haben und daher als Asylberechtigte oder Konventionsflüchtlinge unanfechtbar anerkannt worden sind und denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 1 oder Abs. 2 AufentG erteilt worden ist. Er begründet zudemfür die personensorgeberechtigten Eltern einen gesetzlichen Aufenthaltsanspruch und lässt Abweichungen von § 5 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG (Sicherung des Lebensunterhalts) und von § 29 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG (Verfügung über ausreichenden Wohnraum) zu.

    Nach Art. 10 Abs. 3 Buchst. a der Familiennachzugsrichtlinie haben die EU-Mitgliedstaaten Verwandten in gerader aufsteigender Linie ersten Grades von unbegleiteten minderjährigen Konventionsflüchtlingen die Einreise und den Aufenthalt zum Zweck der Familienzusammenführung zu gestatten. Dies sind die personensorgeberechtigten leiblichen Eltern oder Elternteile des betroffenen Minderjährigen (§ 1589 BGB); in Betracht kommen können aber auch Adoptiveltern. Die Richtlinie sieht auch vor, dass der Familiennachzug in diesem Fall nicht von der Sicherung des Lebensunterhalts für die nachziehenden Eltern oder Elternteile abhängig gemacht werden darf, so dass zur Verwirklichung des Anspruchs von der allgemeinen Erteilungsvoraussetzung in § 5 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG zu suspendieren ist. Zur Verwirklichung des Anspruchs ist darüber hinaus vom Wohnraumerfordernis nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG abzusehen.“

    Weiteres hier:
    http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/tk_sec.cgi?chosenIndex=UAN_nv_1005&xid=158910

    Abgesehen von wirklich leidvollen Einzelschicksalen, von Kindern, denen man jede Hilfe und Betreuung wünscht, kommen wohl immer mehr Kinder, die von ihren Eltern auf den Weg geschickt werden, um aus dem aufnehmenden Land, hier Deutschland, irgendwie und möglichst bald für die Familie finanziell zu sorgen oder sie nachkommen zu lassen, wozu die Eltern dann keinerlei eigene Einkünfte oder Verdienstmöglichkeiten nach weisen müssen.
    Darüber gibt es viele Berichte. Einen aus der ZEIT verlinke ich weiter unten.

    „Und wohlgemerkt: Bei den Asylbewerbern aus Serbien und Mazedonien, die die aktuelle Statistik haben maßgeblich anwachsen lassen, geht es realiter nicht um die vage Hoffnung, auf Dauer in Deutschland bleiben zu können, sondern um Überwinterung und Tapetenwechsel.“

    Diese Ihre Meinung teile ich nicht. Wie sollten sie den angesichts ihrer in Serbien und Mazedonien nicht annähernd mit ihrer in Deutschland vergleichbaren finanziellen Situation nicht die Hoffnungnhegen, hier in einem – noch – funktionierenden Land leben zu wollen!

    Serbien ist EU-Beitrittskandidat, Mazedonien noch nicht ganz so weit.
    Nach deren Beitritt sieht die Situation dann noch einmal ganz anders aus, wenn jeder EU-Bürger in Deutschland tatsächlich H4-berechtigt ist.
    Link folgt.

  535. 561.

    Aus dem folgenden Artikel:
    http://www.zeit.de/2012/43/Fluechtlinge-Schule-Michael-Stenger

    „Michael Stenger, 53, ist Schulleiter der SchlaU-Schule, einer Schule für Minderjährige, die ohne Eltern aus ihren Heimatländern nach Deutschland geflohen sind. Mehr als 1000 solcher Flüchtlinge kommen jedes Jahr nach Deutschland, aus Ländern wie Afghanistan, dem Irak oder Somalia. Genaue Zahlen gibt es nicht. Gezählt werden nur die, die einen offiziellen Antrag auf Asyl stellen, und das sind bei Weitem nicht alle. Um die 1300 waren es im Jahr 2009, 2011 schon 2100, Tendenz steigend.“

  536. 562.

    Das ist ja schonmal ein Anfang auf dem Weg Richtung Horst.

    Wow, war mein erster Gedanke, jetzt haben wir eine Horstin.

    • 29. Januar 2013 um 15:52 Uhr
    • Mamas Liebling
  537. 563.

    Aus dem aktuellen SPIEGEL:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hartz-iv-gericht-entscheidet-ueber-sozialleistungen-fuer-eu-auslaender-a-880225.html

    „Steht Einwanderern aus der Europäischen Union Hartz IV zu? Die schwarz-gelbe Koalition sperrt sich dagegen. Doch ein Gericht könnte die Bundesregierung zu mehr Großzügigkeit zwingen.“

    Die klagende Bulgarin Lazarinka hat nachdem sie zunächst in Deutschland schwarz arbeitete ein Kind in die Welt gesetzt und möchte für diese Aufgabe nun auch hier bezahlt werden.

    Sollte sie, was wohl anzunehmen ist, diesen Anspruch durchsetzen, ist die weitere Zuwanderung aus EU-Ländern abzusehen, da in kaum einem anderen derart hohe und dauerhafte Sozialleistungen bestehen.
    Und auf Dauer kann man davon ausgehen, daß Sozialleistungen innerhalb Europas nach unten angepaßt werden, da andere EU-Länder sie kaum nach oben angleichen werden, bzw.können.

  538. 564.

    @ KC

    Jo, verrechnen Sie das mal mit 81,923 Mio.

    @ ML

    Wenn Sie Horstin dann noch auf der zweiten Silbe betonen, haben Sie eine Ossine, deren Eltern es gern etwas exotisch hatten.

    • 29. Januar 2013 um 16:02 Uhr
    • MRX
  539. 565.

    562
    @ML
    “ jetzt haben wir eine Horstin.“
    Gehabt, lieber @ML. Gehabt!
    (Was immer das genau sein soll.)

  540. 566.

    „564.
    @ KC

    Jo, verrechnen Sie das mal mit 81,923 Mio.

    @ ML

    Wenn Sie Horstin dann noch auf der zweiten Silbe betonen, haben Sie eine Ossine, deren Eltern es gern etwas exotisch hatten.“

    Sie reden in Rätseln, die zu lösen ich weder Veranlassung sehe noch
    Neigung habe.

    Wenn Sie noch weiterhin bloggen, wovon ich ausgehe, sollten Sie sich angewöhnen, den Kommentar zu nennen auf den Sie sich beziehen.

  541. 567.

    556
    @AvZ
    Denken Sie nicht, daß Sie sich an @Lionel direkt wenden sollten, ehe Sie ihm hier die absonderlichsten Dinge unterstellen!?

  542. 568.

    #530
    @P
    … sind Sie schon ein ziemlich infames kleines Miststück!

    @ KC – eine denkwürdige Entlarvung.

  543. 569.

    @ KC

    Sie reden in Rätseln,…

    Dann fragen Sie mal Janin und Anett um Aufklärung.

    • 29. Januar 2013 um 16:12 Uhr
    • MRX
  544. 570.

    Grundlage zu dem im SPIEGEL genannten Verfahren ist wohl dieses hier, dessen weitreichende Folgen den „Verfassern“ vielleicht doch nicht ganz bewußt war.

    http://www.bverfg.de/entscheidungen/ls20100209_1bvl000109.html

  545. 571.

    569
    „Dann fragen Sie mal Janin und Anett um Aufklärung.“

    Was soll das?
    Drehen Sie jetzt voll am Rad, wie man im Ruhrpott so schön sagt!?

  546. 572.

    @ Horst

    Hatte wieder einer der drei Urologen schlechte Nachrichten?

    • 29. Januar 2013 um 16:17 Uhr
    • MRX
  547. 573.

    568

    „#530
    @P
    … sind Sie schon ein ziemlich infames kleines Miststück!

    @ KC – eine denkwürdige Entlarvung.“

    Sie haben doch schon seit meinen wahren wie warmen Worten an Sie hier gebloggt. Warum also vorher kein Empörungsschrei?
    Hatten Sie Angst, es könnte jemand nicht gesehen haben?
    Sie erinnern mich an Frau Himmelreich , die nach einem Jahr entdeckt, daß sie sexuelle belästigt wurde.

    Sie sind genau das, was ich geschrieben habe!
    Vielleicht wollten Sie das durch die Wiederholung ja nur bestätigen.

  548. 574.

    @ Rex Dildo

    Hat Ihre exzessive Verwendung von Klammern einen tieferen Sinn?

    • 29. Januar 2013 um 16:32 Uhr
    • Serious Black
  549. 575.

    Vielleicht gab’s zu Mittag Pilze.

    • 29. Januar 2013 um 16:37 Uhr
    • MRX
  550. 576.

    Kaum suspendiert die Horstine den Einsatz von Grinseidioten, fängt der Horst damit an, welche zu setzen.

    • 29. Januar 2013 um 16:41 Uhr
    • N. Neumann
  551. 577.

    @ NN

    Vielleicht muß er was kompensieren.

    • 29. Januar 2013 um 17:02 Uhr
    • Serious Black
  552. 578.

    @ SB

    Vielleicht muß er was kompensieren.

    Das könnte man in der Tat denken:

    )))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

    • 29. Januar 2013 um 17:03 Uhr
    • MRX
  553. 579.

    Gibt es einen Grinsedildo?

    • 29. Januar 2013 um 17:04 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  554. 580.

    @ HJS

    So meinte ich das ungefähr.

    • 29. Januar 2013 um 17:07 Uhr
    • MRX
  555. 581.

    OT

    Was ein Schwätzer, aber warum haben Rushdie und Eco das unterschrieben?

    • 29. Januar 2013 um 17:08 Uhr
    • MRX
    • 29. Januar 2013 um 17:44 Uhr
    • MRX
  556. 583.

    “#530
    @P
    … sind Sie schon ein ziemlich infames kleines Miststück!

    @ KC – eine denkwürdige Entlarvung.”

    Sie haben doch schon seit meinen wahren wie warmen Worten an Sie hier gebloggt. Warum also vorher kein Empörungsschrei?

    @ KC

    Empörung oder gar Empörungsgeschrei liegt mir eher fern und ist mir i.d.R. wesensfremd.

    Die Worte “ … eine denkwürdige Entlarvung“ waren und sind lediglich ein kommentierendes Statement meinerseits
    bezüglich Ihres – wie üblich auch diesmal – informativen Beitrags:
    „@P … sind Sie schon ein ziemlich infames kleines Miststück!“

    • 29. Januar 2013 um 18:08 Uhr
    • MRX
  557. 585.

    @ AvZ (#556)

    Die angesprochenen Überlegungen habe ich zwar nicht angestellt, aber es ging ja um das Phänomen der Kettenmigration.
    Nicht uninteressant daher, dass
    von 1961 bis 1973 ca. 330 000 Anwerbeverträge mit türkischen Staatsangehörigen geschlossen wurden,
    1973 etwa 910 500 Türken in Deutschland lebten,
    und deren Zahl 1981 (8 Jahre nach dem Anwerbestopp) 1,545 Millionen betrug.

    • 29. Januar 2013 um 19:10 Uhr
    • Lionel
  558. 586.

    Auf Augsteins Notstandsbeschreibung …

    „Aber ihre Zeit geht langsam zu Ende. Und mit ihr eine breitbeinige, selbstverliebte, schenkelklopfende, männerbündlerische, brutale Unkultur.“

    hxxp://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-ueber-die-sexismus-debatte-a-879988.html

    … finden andere eine sehr direkte Antwort:

    Von Herrn Gehlen an anderer Stelle:

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/massenvergegwaltigung-auf-dem-tahrir-platz-platz-des-schreckens-seite-all/7700094-all.html

    • 29. Januar 2013 um 19:12 Uhr
    • Thomas Holm
  559. 587.

    587
    Thomas Holm

    Das sollten Sie jetzt nicht so eng sehen, wenn die jungen Herren doch gerade in frühlingshafter Aufbruchstimmung sind!
    Was gehen die Frauen auch nach draußen!?

    In Mali waren die Islamisten schon weiter und praktizierten eine Allah genehme „Scharia-konforme Vergewaltigung“.

    „Für die Frauen war die Scharia eine Katastrophe“, erklärt die stellvertretende Bürgermeisterin von Gao. „Die malische Frau kann sich in der Öffentlichkeit normalerweise frei bewegen“, meint Saima Issa Maiga. „Sie geht zur Arbeit, auf den Markt und trifft sich mit anderen. Und plötzlich durfte sie das Haus nicht mehr verlassen. Was für eine Groteske.“ Reihenweise habe es auch unter der Herrschaft der Islamisten Vergewaltigungen gegeben, behauptet die Bürgermeisterin. „Kein Unterschied zur MNLA.“

    Ganz so sieht es die HRW-Verantwortliche Dufka nicht. „Eine lokale Organisation hat in Gao bis Dezember 2012 insgesamt 41 Fälle gezählt und der weit überwiegende Teil davon geht auf das Konto der MNLA.“ Die Islamisten hätten eine Scharia-konforme Art der Vergewaltigung gewählt. Eine Frau sei mit fünf Männern verheiratet worden, von denen jeder einen Teil des Brautpreises bezahlt habe. „Das waren erzwungene Heiraten. Und man kann es nicht anders nennen als Gruppenvergewaltigung“, so Dufka.“
    http://www.welt.de/politik/ausland/article113162451/Fuer-Frauen-war-die-Scharia-eine-Katastrophe.html
    Geht doch!

    Ob Journalistinnen, die auf Geheiß des Chefs aufgrund eines Blicks auf ihren Busen nach einem Jahr eine post-traumatische Belastungsstörung entwickeln, sich vielleicht auch dafür interessieren?

  560. 588.

    @ NN (#554)

    Kettenmigration meint ja nicht nur den Nachzug von Familienangehörigen (in der Regel Ehepartner und Kinder), sondern auch Motivation von Bekannten und Freunden im Herkunftsland zur Emigration ins Aufnahmeland durch Erzählungen oder die Bereitstellung von Mitteln zur Anreise.

    Auf jeden anerkannten Flüchtling, Personen mit Flüchtlingsstatus nach GFK, sowie Personen mit subsidiären Schutz kommt eine weitere Person mit angeschlossenem Familienasyl.
    Diese Leute werden statistisch erfasst.

    Nicht erfasst werden natürlich diejenigen, die erst durch die Pioniere ideell und/oder materiell zur Einreise bewegt wurden.
    Hier ist man auf Schätzungen bzw. praktische Erfahrung angewiesen – repräsentative Umfragen existieren meines Wissens nicht, sie wären naturgemäß auch sehr schwierig.

    Der Verbleib von 50% aller Antragsteller soll zu hoch angesetzt sein.
    Dazu ist zu sagen, dass die Gesamtschutzquote in den Jahren von 2006 bis 2011 zwischen 22% und 35% variiert.
    Diese Leute bleiben (wobei ein Durchschnitt von 25% angenommen werden soll)schon einmal in aller Regel hier.
    Der „Rest“ ist ausreisepflichtig.

    Dieser Pflicht kommen jedoch nur etwa 15% der Betroffenen nach.
    Dann beginnt ein Spiel: Ist der Rechtsweg nach dem xten Folgeantrag ausgeschöpft, ergehen Petitionen (Verbleib aus humanitären Gründen).
    Oder es werden gesundheitliche Gründe geltend gemacht.

    Ist auch das ausgeschöpft ergeht ein Abschiebescheid mit Terminnennung. Dann taucht der Betreffende ab und erst nach mehreren Wochen oder Monaten wieder auf.
    Diese Prozedur kann sich mehrere Male wiederholen (Für die Abschiebung nur einer Person müssen 10 bis 12 Leute mobilisiert werden und der Platz im Flieger kostet auch)

    Erst dann erfolgt Abschiebehaft – aber auch hier kann noch weiter munter geklagt, humanitäre oder gesundheitliche Gründe geltend gemacht oder geheiratet werden.
    Sind da 50% zu hoch gegriffen?

    • 29. Januar 2013 um 20:31 Uhr
    • Lionel
  561. 589.

    suez kanal

    „Chief General Sissi, who is also the defense minister, said that the political and economic challenges represent “real threat” to Egypt’s security, adding that the protection of Suez Canal was an essential reason for the army’s deployment.
    On Monday, Egyptian protesters defied an overnight curfew in restive towns along the Suez Canal, attacking police stations after Islamist President Mohammed Mursi imposed emergency rule to end days of clashes that have left at least 52 people dead.“

    http://english.alarabiya.net/articles/2013/01/29/263198.html

  562. 590.

    @Lionel,
    so wie die Welt heute im Positiven wie im Negativen aussieht, würde ich das Asylrecht strikt auf die beschränken, deren Leben oder Freiheit in ihrem Ursprungsland bedroht ist. Es gibt ja Bestrebungen selbst wirtschaftliche Not als Asylgrund anzuerkennen.

    Wenn ich als Politiker die Welt betrachte und sehe, das nach den Bestimmungen des Asylrechts -zig Millionen von Menschen hier einen Aslyantrag stellen könnten, verbunden mit dem jahrelangen teuren Tauziehen, das Sie oben beschreiben, dann benötigt dieses Gesetz ein update. Die Welt auch, aber das dauert länger.

    Das Geld, das der Staat, in dem Asyl gesucht wird, für eine umfangreiche Asyl-Infrastruktur und für ungerechtfertigte und aussichtslose Fälle aufwendet, wäre sinnvoll dafür aufgewendet, z.B. Handelshemmnisse für afrikanische Länder abzubauen und wo möglich Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
    Zumal es auch ungerecht ist, daß dann wieder nur ein paar Menschen einer Gruppe Asyl gewährt wird, das mit dem selben Recht weit mehr beanspruchen könnten, die sich aber aus unterschiedlichen Gründen nicht auf den Weg machen.

    Für mich ist das Recht auf Asyl ein hohes Gut – zu hoch, um daraus durch Menschenhandel und beabsichtigte Einwanderung in das Sozialsystem eine Farce zu machen und damit letztlich auch das Ansehen der Asylbewerber in der aufnehmenden Gesellschaft pauschal zu mindern.

    Und für Menschen, die heute eine Weile im Ausland verbringen, studieren oder arbeiten wollen, gibt es heute so viele Möglichkeiten, das man nicht die Begehren nach Asyl vorschieben muß.

    Am Rande: eine ganz interessante Variante, letztlich doch an eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland zu kommen, ist diese hier:
    man, besser frau, schafft es irgendwie dem deutschen Staat ein Kind eines deutschen Vaters zu schenken und bittet ihn, den deutschen Staat, besser gesagt: den deutschen Steuerzahler, dann für Mutter und Kind weiterhin den Unterhalt zu übernehmen.
    http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Das-Abenteuer-ein-deutsches-Kind-zu-sein-id23680856.html

  563. 591.

    PS zu 590
    … und so schnell ist das Aufenthaltsrecht – in dem Fall nicht ein Asyltitel – auch nicht verwirkt, wie es scheint:

    „Der Kläger hatte sich seit Ende 2001 wiederholt für seine Promotion und Studien in Deutschland aufgehalten. Als er die Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis beantragte, um am Seminar für Arabistik und Islamwissenschaft der Universität Göttingen an einer Studie zur Phonologie der semitischen Sprachen zu arbeiten, machte das niedersächsische Innenministerium Sicherheitsbedenken geltend.

    Das Ministerium verwies darauf, dass der Ägypter nach Erkenntnissen der Verfassungsschutzbehörden zwei Jahre als Imam in einem islamischen Zentrum tätig gewesen sei, das als Zweigstelle der Muslimbruderschaft in Deutschland diene. In seinen Reden habe er islamistische Positionen verfochten. Besucher der Moscheen, in denen er gepredigt habe, seien dem salafistischen Spektrum zuzuordnen. Die von ihm vorgenommenen Scharia-Auslegungen widersprächen den Grundwerten der Verfassung.

    Die Stadt lehnte daraufhin die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis ab und ordnete stattdessen die Ausweisung des Ägypters an. Nach Ansicht des Gerichts erlaubt das Grundrecht auf Meinungsfreiheit keinen staatlichen Zugriff auf die Gesinnung. Der Staat dürfe erst dann eingreifen, wenn Meinungsäußerungen in konkrete Verletzungen oder Gefährdungen des Rechtsguts umschlagen. Es lägen indes keine Erkenntnisse vor, dass der Kläger einer extremistischen Organisation angehöre oder Aktivitäten zur Errichtung eines islamischen „Gottesstaates“ in Deutschland entfaltet habe oder von ihm eine konkrete Gefahr von Gewalttaten ausgehe. (pid)“
    http://www.hna.de/nachrichten/landkreis-goettingen/goettingen/gericht-goettingen-moslemischer-prediger-darf-bleiben-2704327.html

    Na, ja – Mursi darf ja auch einreisen. 😉

    .. und alles Gute in Duisburg!

  564. 592.

    Und das noch zu Ihrer juristischen Orientierung, Thomas Holm:
    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regiolinegeo/rheinlandpfalzsaarland/article113182317/Terrorhelfer-Urteil-aufgehoben.html

    Falls man je auf die Idee käme, einige der von Ihnen verlinkten Videos als „Werbung für Terrororganisationen“ anzusehen: da kann Ihnen nix passieren! 😉

  565. 593.

    zu 586/7
    Thomas Holm
    Doch noch eine, die es auf den Punkt bringt:

    „Die Stern-Geschichte ist nicht politischer Journalismus, sondern unjournalistische Denunziation, auf der Basis einer Geschichte, die, wenn sie sich denn so zugetragen hat nichts mit Sexismus zu tun hat, mit welchem Sinn man auch immer diese Worthülse anfüllen möchte. Real existierende Vergewaltigungen und handfeste sexuelle Übergriffe sind ungeeignet einen Brüderle zu bemakeln und die Stern-Kampagne zu legitimieren und aus der Journalistin ein Opfer zu machen. Sie ist kein Opfer. Sie ist Täterin einer Schmutzkampagne.“
    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-medien-legen-mit-echten-sexuellen-uebergriffen-nach/7701200-4.html

  566. 594.

    @ kc (#590)

    Das Thema Asyl/Einwanderung bin ich nach jahrelanger Tätigkeit in diesem Bereich ziemlich leid.
    Sollen sich diejenigen damit befassen, die es aus Broschüren oder von halbstündigen Sonntagsbesuchen kennen.
    Die Konfrontation mit der Realität ist nur eine Zeitfrage.

    Wie sagte doch ein Zivi in einer Erstaufnahmeeinrichtung mit einer schwierigen Klientel:“Hier sind fast alle Verbrecher. Aber die Wenigen, um die es geht, sind es wert.“

    Politische Veränderungen wird es erst dann geben, wenn der Leidensdruck entsprechend hoch ist – deshalb überlasse ich es der normativen Kraft des Faktischen.

    PS Beste Wünsche zum anderen Ende des Hellwegs.

    • 29. Januar 2013 um 22:43 Uhr
    • Lionel
  567. 595.

    # 589 @ aj – Danke für den Link/Hinweis auf einen wichtigen Text
    http://english.alarabiya.net/articles/2013/01/29/263198.html

  568. 596.

    Lionel 594
    Asyl und Einwanderung. Kriminelle und einige nette kulturbereicher

    Der deutsche Gutmensch sei entschuldigt, leiden doch viele darunter, dass der Vater in der SS oder in der NSDP war.

    Nach dem Krieg ging es weiter, auch mit den vielen Nazis. Papa, Mama, Omi, Opi, Onkel, Tante, Bruder, Schwester. Alles Ungeheuer, wie viel Schuld sie tragen kann man nicht ermessen. Na ja, gibt es den Spruch mit gehangen mit gefangen oder wer wegschaut macht sich mit schuldig.

    Also müssen die Nachkriegsgenerationen Wiedergutmachung leisten, viele haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht ein Gutmensch zu sein. Also sagt man, man nimmt 9 türkische Massenmörder auf( Sivas-Morde), gibt ihn Geld, Unterkunft und sogar eine neue Identität, damit ihnen auch nichts passiert.

    Diese 9 Mörder, hätten auch die deutsche Nazi-Omi sein können die Juden denunzierte oder der liebe SS-Onkel der ein paar tausend Russen Babys abgeschlachtet hat oder der Wehrmacht Opa, der an der Erschießung an griechischen Partisanen beteiligt war und nachdem Krieg eine zweite Chance vom Westen bekamen.

    Also Lionel, alles was kommt an Kriminellen kann nicht so schlimm sein wie die eigen Nazi Verwandten oder Nachbarn. Vor allem, weil sie sie auch alle von einer anderen Mehrheit im ihren Land unterdrückt wurden. Im Paradies Deutschland werden sie zu ganz tollen Menschen werden.

    Man sieht es ja an einigen Groß-Sippen wie dankbar sie doch den Deutschen sind für die Millionen an Sozialleistungen. Buschkoswky hat es beschrieben.

    Aber im Grunde ist ja eh der Jude Schuld, gelle

    • 30. Januar 2013 um 10:37 Uhr
    • cem.gülay
  569. 597.

    Lionel

    Kennen Sie den, was hat ein Schlepper der Menschen übers Meer bringt und ein Gutmensch gemein.

    Beide sind absolut überzeugt, dass das Boot nicht voll ist

    • 30. Januar 2013 um 10:52 Uhr
    • cem.gülay
  570. 598.

    @Cem
    Du schneidest etwas an, das mir heute im Nachgang zu meinem 590 durch den Kopf ging:
    Wenn ich jedem Asyl gewähre, der im Land, wo er herkommt, von Haft oder Tod bedroht ist, dann handele ich mir auch „Verbrecher“ (s.594) ein, die auch nach hiesigen Strafgesetzen Kriminelle sind.
    Was geschieht denn mit denen, wenn es überhaupt in einem Asylverfahren gelingt, das alles zweifelsfrei darzustellen?
    Werden eindeutig Kriminelle zurückgeschickt, auch wenn sie dort Haft erwartet? Wenn die Todesstrafe droht, vermutlich nicht. Aber laufen solche Menschen dann hier frei rum?
    Was ist mit denen, die ihre Papiere „verloren“ oder gleich mehrere zur Auswahl haben?
    @Lionel, der dazu was sagen könnte, wie es in der Praxis aussieht, hat das Thema leider satt und ich eben nicht nur dieses.

    Nach Deiner Psychologie ist der deutsche Gutmensch ja „entschuldigt“. Aber wie erklärst du das hier?
    http://www.die-linke-berlin.de/index.php?id=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=30720&tx_ttnews%5BbackPid%5D=28748

    Es gibt aber auch Zuwanderer aus Rumänien z.B., die sich um ihren eigenen Lebensunterhalt bemühen statt Asyl zu beantragen. 😉
    Von Dortmund aus haben 2 Männer und eine Frau in knapp 2 Jahren gut 150 Einbruchdienstähle entlang der B1 verübt, ehe sie vor wenigen Tagen geschnappt werden konnten. Von dem erbeuteten Geld haben sie gelebt, der Schmuck, den sie für „schlechte Zeiten“ aufgehoben hatten wird eben per Internet identifiziert und den Eigentümer wieder zugestellt.
    Mach’s gut und paß auf Dein Smartphone auf! :)

  571. 599.

    Man, man dieses Forum. Marit hatte Recht: gäb’s es noch nicht, man müsste es erfinden. Da stimme ich ihr zu.

    Ganz großes Gekeife (nicht abwertend gemeint, aber vll. etwas sexistisch?!) auf den letzten Seiten. :-)

    Bevor Ballast abgeworfen wird, was zur allg.(?) Erheiterung (einer meiner Favoriten auf dem tumblr):

    http://rainerbruederlelookingatgirls.tumblr.com/post/41696987712

    Da halten Sie’s doch lieber “with the boys in the blog” als mit der Wahrheit!

    Dieses Geschlechter-, Gender-, etc. blabla; da steckt – so meine ich zunehmend – echt viel dahinter. Ich weiß nur noch nicht genau, was…

    • 30. Januar 2013 um 11:59 Uhr
    • MM
  572. 600.

    Iran ist eine Quelle der Sicherheit für diese Gewässer und für die Region.“

    jungle-world.com/von-tunis-nach-teheran/2036/

    „Quelle der Sicherheit“; klingt so’n bisschen wie „Anker der Stabilität“ – wo habe ich das nur kürzlich gelesen…?

    @ MRX

    Danke für den link: http://freie.welt.de/2013/01/27/georg-buchner-und-die-revolution-einst-und-heute/

    • 30. Januar 2013 um 12:08 Uhr
    • MM
  573. 601.

    Karola

    Ich erzählte schon von meinem intellektuellen Onkel( damals 17 und Schulsprecher in einem Gymnasium) der im türkischen Bürgerkrieg im Gefängnis gefoltert wurde, weil er einen Offizier nicht mit einer Waffe in die Schule ließ.

    Zu der Zeit wurden die Schotten in Deutschland dicht gemacht, weil es zu viele Asylanten gab.
    Wie schon Lionel beschrieben hat in 594, die meisten nutzten die Gunst der stunde damals , vor allem auch Kriminelle und Gewalttäter die in Sachen Elbogen Mentalität den eigentlichen Opfern einiges voraus hatten. Möchte nicht wissen, wie viele Flüchtlinge auf dem Weg beraubt und ermordet worden sind, damit die Verbrecher ihre ganze Brut mitnehmen konnten.( Scarface lässt grüßen)

    Ja mein Onkel, er kam dann über Österreich illegal nach Deutschland mit nur einem T-Shirt im Winter nach Hamburg. Meine schwer kranke Mutter zu der Zeit, kaufte ihm sofort einen Parker bei Karstadt. Den mit der Deutschland Flagge. Das fand ein Nazi-Opa ganz toll, der ihm irgend etwas freudig vor grunzte.

    Wie gesagt. Massenmörder werden aufgenommen die Männer und Frauen wie meinen Onkel mal nebenbei verbrannten, und mein Onkel war unerwünscht.

    Heute geht es meinen Onkel sehr gut. Er lebt in Istanbul in einem fetten Haus und ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Er sagt, lieber lebt unter den gemäßigten Islamisten als unter den Deutschen.

    Nebenbei, er hat niemals Sozialleistungen beansprucht

    • 30. Januar 2013 um 12:10 Uhr
    • cem.gülay
  574. 602.

    (OT – @ publicola, aj, Egypt-Watcher)

    Gamal al-Banna ist verstorben.

    egyptindependent.com/news/author-gamal-al-banna-dies-aged-93

    Gamal al-Banna represents an interpretation of Islam which is rationalist, humanist, egalitarian, feminist, anti-authoritarian, liberal and secular. As a political thinker and social reformer he adopts an anti-capitalist position and can be regarded as a democratic socialist.

    Ebenso knapper wie kompakter Überblick über sein Denken hier: zu Humanism and Social Justice; Egalitarianism and Feminism; Liberalism; Secularism; Media

    http://en.wikipedia.org/wiki/Gamal_al-Banna#Thinking

    Kleines Schmankerls aus aktuellem Anlass: „They can only thrive in opposition..irony is,if they get actual power, it will be the end of them.“ — Gamal al-Banna in 2008 on the MB.
    twitter.com/Hhafoos/status/296576117161213952

    @ CG

    Good to see you again.

    • 30. Januar 2013 um 12:25 Uhr
    • MM
  575. 603.

    Danke für den link: http://freie.welt.de/2013/01/27/georg-buchner-und-die-revolution-einst-und-heute/

    @ TH

    Obacht:

    “Die Statue der Freiheit ist noch nicht gegossen, der Ofen glüht, wir alle können uns noch die Finger dabei verbrennen.”

    • 30. Januar 2013 um 13:12 Uhr
    • N. Neumann
  576. 604.

    @ MM

    „Kleines Schmankerls aus aktuellem Anlass: “They can only thrive in opposition..irony is,if they get actual power, it will be the end of them.”“

    Die Extremisten mal ‚ran zu lassen, gilt seit Adis Europatour eigentlich nicht mehr als empfehlbar. Aber für die MB hat man eine Ausnahme gemacht. Finde ich im Prinzip auch vertretbar; hätte man nur mit der Differnenz bei den pünktlichen Zügen begründen sollen.

    Für Syrien empfielt der Westen jetzt allerding Kapitulation:

    „Simon Collis, British Ambassador to Iraq has just tweeted:

    Moaz Khatib ready to meet regime reps outside Syria if all prisoners released and all Syrian exiles allowed to renew passports”

    hxxps://twitter.com/HMASimonCollis

    Die Ösis raffen es zu erst im 3sat-Land:

    „Der syrische Oppositionsführer Ahmed Moaz al-Khatib ist zu direkten Gesprächen mit dem Regime von Präsident Bashar al-Assad bereit. Am Mittwoch erklärte der Vorsitzende der Nationalen Syrischen Allianz überraschend: „Hiermit erklärte ich meine Bereitschaft, mit Vertretern des syrischen Regimes direkt zusammenzutreffen, in Kairo oder Tunis oder Istanbul.“

    Allerdings nannte der ehemalige Prediger aus Damaskus zwei Bedingungen für Gespräche mit der Regierung: die Freilassung von 160.000 Gefangenen sowie die Verlängerung der abgelaufenen Pässe der Exil-Syrer durch die syrischen Konsulate.“

    http://kurier.at/politik/ausland/syrien-oppositionschef-bereit-zu-gespraech-mit-regime/2.977.682

    Das Thema politische Gefangene dürfte dann wohl in den nächsten Tagen die Opferzahl ins sechsstellige schnellen lassen.

    • 30. Januar 2013 um 13:17 Uhr
    • Thomas Holm
  577. 605.

    MM7Zagreus all

    Merci

    • 30. Januar 2013 um 13:47 Uhr
    • cem.gülay
  578. 606.

    Nachtrag zu Banna: Irgendwie ist sein Ableben zu diesem Zeitpunkt fast schon ein wenig „symptomatisch“ für den „Lauf Ägyptens“ derzeit (Salafi rise on the long run?; Daneben vergessen ägypt. wie westl. Medien das Spektrum d. ägypt. Bev. jenseits von MB und NSF. Oder seh ich das falsch?)

    Ich räum mal auf hier bei mir (d.h. es gibt v.a. „was fürs Auge“):

    (Aktuell; sehr schön!)
    Egyptians in Germany welcoming Morsi with my Nefertiti drawing.
    https://twitter.com/Zeftawi/status/296576934031265792

    A tribute to all women in our beloved Revolution..without you we wouldn’t have gotten this far
    Thank you.

    You can find this piece on Mohamed Mahmoud wall.
    facebook.com/photo.php?fbid=10152130799385075&set=a.10150996137635075.763562.638490074&type=3&theater

    Paar Tage älter, Bilder aus Ägypten:

    Ich nenn das mal „Frauenprotest“
    via.me/-93y353i

    „feat.“ wikipedia.org/wiki/Doria_Shafik ; wikipedia.org/wiki/Soad_Hosny ; wikipedia.org/wiki/Huda_Shaarawi (von rechts nach links)

    Daughters of Dorya Shafik were in the march to Tahrir
    twitter.com/DaniellaMasag/status/294865822843813889/photo/1
    (Hier noch „feat.“ Umm Kulthum)

    Desweiteren: Ist das schon „Black Bloc“?
    [Anti-Morsi] Protesters was getting ready for the clashes in #Tahrir Sq
    twitter.com/kabretism/status/294862523793027074/photo/1

    Und dann soll es ja Bilder geben, die irgendwie, früher oder später, Geschichte schreiben:
    twitpic.com/by89kq

    @ TH (ich glaube, Sie hatten das erwähnt oder verlinkt)

    Die sexuellen Übergriffe (euphemistisch ausgedrückt) der letzten Tage gab es wohl nur in Kairo, und hier v.a. am/um den Tahrir-Platz. In Alexandria z.B. soll es sowas nicht geben/gegeben haben.

    PS.@ TH:
    Die Extremisten mal ‘ran zu lassen, gilt seit Adis Europatour eigentlich nicht mehr als empfehlbar. Aber für die MB hat man eine Ausnahme gemacht.

    Wer ist bzw. wen meinen Sie mit man?

    Und was geht da grad eigentlich beim Semiramis-Hotel?
    english.ahram.org.eg/News/63584.aspx
    auch: english.ahram.org.eg/News/63649.aspx

    Da will irgendjemand (die MB? Nicht nur?) Chaos stiften…

    Und Fussball spielen war im Ägypten der letzten Tage sozusagen ein Akt des zivilen Ungehorsams…

    • 30. Januar 2013 um 14:00 Uhr
    • MM
  579. 607.

    hallo again cem, bist ja immer noch der alte….

    • 30. Januar 2013 um 14:18 Uhr
    • ernsthaft
  580. 608.

    @ MM

    „Da will irgendjemand (die MB? Nicht nur?) Chaos stiften…“

    Von PSL wissen wir, dass über Revolutionen Kriminelle den Ausschlag geben.

    „Die sexuellen Übergriffe (euphemistisch ausgedrückt) der letzten Tage gab es wohl nur in Kairo, und hier v.a. am/um den Tahrir-Platz. In Alexandria z.B. soll es sowas nicht geben/gegeben haben.“

    Das bekannt-werden solcher Dinge hängt aber auch wohl mit der KorrespondentInnendichte zusammen.

    War jedenfalls früher im Ostblock so.

    „Aber für die MB hat man eine Ausnahme gemacht. – Wer ist bzw. wen meinen Sie mit man?“

    Die bessere Gesellschaft des Weltgewissens; in der Bewertung.

    (Ich sage nicht – wie andere das tun – dass das alles von außen angezettelt wurde)

    Von mir aus kann sich die Dritte Welt Kannibalen zu Gedönsbeauftragten erwählen, nur muss man sich das dann ja nicht schön reden.

    Timbuktu, Mali after Liberation from Jihadists

    http://www.youtube.com/watch?v=per20-wVRxY

    • 30. Januar 2013 um 14:37 Uhr
    • Thomas Holm
  581. 609.

    Pro-Mali greift durch – Mali : Exactions contre les blancs arabes …

    nach Kultur-schänderischen Ausschreitungen – la bibiolthèque de Tombouctou saccagée par les terros

    http://www.youtube.com/watch?v=Fn7YN0kltVc

    • 30. Januar 2013 um 14:45 Uhr
    • Thomas Holm
  582. 610.

    @ MM

    Antiimperialistische Kundgebung in in Wien:

    „frankreichs angriff auf Mali“

    http://www.youtube.com/watch?v=IFRtknxsqiQ Min. 2.10-2.50

    Hier wirkt die Stimme des Willens zum besseren Gewissen noch etwas dünn; aber im Prinzip ist das der Mainstream des ‚Wir-sind-schud-Zeitgestes‘.

    • 30. Januar 2013 um 15:27 Uhr
    • Thomas Holm
  583. 611.

    aber im Prinzip ist das der Mainstream des ‘Wir-sind-schud-Zeitgestes’

    Sischer dat.

    Eigentlich sind wir alle ein bisserl Leninisten-Rousseauisten und auch sonst völlig gaga.

    • 30. Januar 2013 um 15:35 Uhr
    • N. Neumann
  584. 612.

    @NN

    Eigentlich sind wir alle ein bisserl Leninisten-Rousseauisten und auch sonst völlig gaga.

    http://www.mlpd.de/2013/kw04/mali-2013-das-kuenftige-afghanistan-afrikas

    Mainstream total.

    • 30. Januar 2013 um 16:36 Uhr
    • Boothby
  585. 613.

    @ NN

    Ergänzung zu #588 (von mir)

    In der Visa-Statistik tauchen die Familiennachzügler von Asylantragstellern kaum auf.
    Der Grund ist, dass der Familiennachzug nicht gestattet ist – so steht es auch in den Ausweisen.
    Familienangehörige kommen daher sehr oft illegal nach Deutschland.

    • 30. Januar 2013 um 16:44 Uhr
    • Lionel
  586. 614.

    @ NN, By

    „wir alle ein bisserl Leninisten-Rousseauisten“

    Die Art wie der Mainstream beide Karls: May und Marx, in den falschen Hals gekriegt hat, hat System.

    „Antizivilisatorisches Ressentiment endet allzu oft im Antisemitismus.“

    Der Schlusssatz von Jörg Laus Abrechnung mit dem Antisemitismus in der Pop-Kultur bringt hier etwas Dunkel in die Abgründe von aktuell doch weit verbreiteten Weltsichten.

    Augstein, Günni und Todenhöfer bringen es fetziger als die MLPD; und da ist es unfair, einen ausgemachten Langeweiler vorzuführen.

    Gucken Sie sich die Kommentare bei Eric T. Hansen an; da flutscht Rousseau auch ohne MLPD:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/amerika-mali-vietnam?commentstart=17#cid-2575530

    • 30. Januar 2013 um 17:15 Uhr
    • Thomas Holm
  587. 615.

    613
    @Lionel
    „Familienangehörige kommen daher sehr oft illegal nach Deutschland.“
    So z.B.?
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/schlag-gegen-internationale-schleuser-mutmasslicher-bandenkopf-wohnt-in-essen-id7535925.html

  588. 616.

    bei dem ganzen zeugs, was die da unter schwarzen fahne so mit sich rum schleppen oder auf den pick-ups durch die gegend fahren – leider fehlt eine übersetzung des liedtextes -: ist schon ‚ne imposante darstellung.

    wunschträume bei 4:13, bei der unterschiedlichen schwarztönung, also mali als basis für weiteres tiefschwarz?
    http://www.youtube.com/watch?v=RTLo-IjM7po
    video eingestellt am 18.01.2013

    der tribute scheint notwenig, auch richtung somalia, da läufts ja wohl auch nicht mehr so rund.

  589. 617.

    @ kc

    Gewissenlose Verbrecher.
    Verschuldung wegen der Schleusung ist auch ein Grund für die geringe Rückkehrbereitschaft trotz Ausweisung:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/auslaenderpolitik-experten-kritisieren-abschiebepraxis-als-zu-lasch-a-764088.html

    • 30. Januar 2013 um 22:03 Uhr
    • Lionel
  590. 618.

    Ein Halb Onkel von mir, damals ist er als illegaler Asylant nach Deutschland eingereist. Er war ein Wirtschaftsflüchtling.

    Na ja, irgendwie hat er vor 15 Jahren den Staat verarscht. Wurde erwischt und abgeschoben. Über Polen wieder eingereist. Wieder abgeschoben. Lange Zeit in Polen geblieben( wahrscheinlich auch wegen den heißen Mädels)

    Kam ab und zu meiner Mutter über Weihnachten, angeblich halb verhungert. Einige nahe Verwandten und wir gaben ein bisschen Geld und sagten ihn immer wieder gehe zurück in deine Heimat. Du kriegst nix gebacken. Bei uns kannst du nicht bleiben.

    Er hatte gehofft, irgendwie doch noch ne neue Chance zu bekommen in D, wisst ihr was meine Mutter ihm sagte, “ lieber Cousin( 51 Jahre) was erwartest du von den deutschen Staat, du hast ihn verarscht, anstatt dankbar zu sein, dass er dich geduldet und eine Weile ernährt hatte. Eine zweite Chance bekommst du nicht. Geh zurück in die Türkei, dort ist der Groß zu Familie.

    Wir haben mit Bauchschmerzen die Hilfe und Obdach eingestellt und er hatte keine andere Wahl und flog zurück.

    Ich hoffe, wir kriegen nicht den NPD Orden.

    Humanismus ist keine Floskel oder eine subjektive Tugend. Es gibt auch dort klare Grenzen und Regel, sonst spuckt auf den Humanismus

    • 31. Januar 2013 um 12:55 Uhr
    • cem.gülay
  591. 619.

    Ich höre immer wieder, wir brauchen die Einwanderung, wegen den Fachkräften.

    Ein Argument! Aber…
    Wieso aber hatte man dann die Top-Fachkräfte( Ca 100 Tausend) aus dem türkischen Kulturkreis nicht in die Unternehmen eingegliedert, andere Migranten nicht mit gezählt. Diese Menschen sind hier geboren worden und waren der deutschen Sprache zu 100% mächtig.
    was will man mit Fachkräften ohne deutscher Sprache. Vielleicht wirbt man ja um Schweizer. Die kommen auch ganz bestimmt. Mamas Liebling ist ja schon hier

    Nebenbei sind 1.5 Millionen Menschen im Alter von 20-25 ohne vernünftige Qualifizierung. Die anderen Millionen von unter 20 Jahren scheinen noch nicht erfasst.

    Was geschieht mit denen und wieso hat die Bildungsindustrie versagt?

    Alles unlogisch und Realitätsfremd.

    • 31. Januar 2013 um 13:16 Uhr
    • cem.gülay
  592. 620.

    Ach so, ich hätte das Sarrazin Buch lesen müssen und hätte dann die Antwort.

    Wir brauchen die Eiwanderung, weil die absolute Mehrheit der hier lebenden Migranten genetisch weiniger intelligent ist als der Bio Durchschnitt.

    Also schaffen wir die Schule am besten ab und sparen uns die Kosten

    • 31. Januar 2013 um 13:21 Uhr
    • cem.gülay
  593. 621.

    @ TH – Mali

    youtube.com/watch?v=Fn7YN0kltVc

    Bei 2.07-2.08 ist ein Exemplar des Tarikh as-Sudan* (in einer europ. Sprache) zu sehen.
    wikipedia.org/wiki/Tarikh_al-Sudan

    Man kann froh sein, dass man’s hat kommen sehen und ein Großteil der Manuskripte gerettet wurde.

    Ein bisschen was ist digitalisiert auf der Unesco-ci Seite zu finden: über –>
    Memory of the World » Memory of the World Projects » Mali – Timbuktu Manuscripts
    (link wird hier blockiert)

    (Ein Bruchteil angesichts der Tastsache, dass das Ahmad Baba Institutu m.W. um die 30.000 Manuskripte beherbergte.)

    Daneben gibt es einige „Privatbibliotheken“:

    http://www.tombouctoumanuscripts.org/libraries/

    • 31. Januar 2013 um 16:40 Uhr
    • MM
  594. 622.

    http://www.hsrcpress.ac.za/product.php?productid=2216&cat=1&page=1&freedownload=1

    (Chapter 18 – The private libraries of Timbuktu
    Ismaël Diadié Haidara & Haoua Taore)

    • 31. Januar 2013 um 16:42 Uhr
    • MM
  595. 623.

    @ MM

    Ein in Norwegen arbeitender Kollege/ Bekannter, der mit Mali ständig in Kontakt steht, berichtet, dass viele Bücher zuvor in Konrnsäcken heruasgeschmuggelt wurden, und das viele Bücher wegen fehlender Kilmatisierung noch gar nicht in die Bibliothek gebracht worden waren. Lehngebäude waren konservatorisch besser. So sindwohl vorwiegend Einrichtungsgegenstände zerstört worden. Leider nur auf Nynorsk:

    http://www.uniforum.uio.no/nyheter/2013/01/kulturskattane-i-timbuktu-truleg-redda.html

    • 31. Januar 2013 um 16:48 Uhr
    • MRX
  596. 624.

    @ MRX

    Danke trotzdem (also trotz ‚Nynorsk‘)!

    Das Buch von Hunwick/Boyle (neben dem wie ich gerade sehe auch Ihr Bekannter ‚posiert‘) ist klasse!

    http://www.thamesandhudson.com/9780500514214.html

    • 31. Januar 2013 um 16:55 Uhr
    • MM
  597. 625.

    Danke für den Hinweis. Nicht mal sündhaft teuer…

    • 31. Januar 2013 um 16:57 Uhr
    • MRX
  598. 626.

    … Lehmgebäude …

    • 31. Januar 2013 um 16:58 Uhr
    • MRX
  599. 627.

    @ MM

    Ist schon ein Hammer, wei dieser Bilder-stürmerische und Bücher-vernichtende Drang in der Jugendblase einschlägt. Kulturrevolution.

    Wohl die Antwort von Bildungsseptikern in eigener Sache auf Kultur schlechthin, egal ob rechtgeleitet … oder nur vom alten Politbüro.

    Eindlich mal wieder ein One-world-statement von mir. Bei:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/amerika-mali-vietnam?commentstart=65#comments

    tobt eine bizarr-komische Grundsatzschlacht um eine Zivilisation, die statt Büchern Öl verbrennt; zuletzt ein vielleicht doch löschungsgefährdeter Beitrag von mir:

    „Als ein humoristisch aufgeschlossener Dokumentarfilmer haben Sie gezeigt, wie man sich kostengünstig Rohmaterial verschafft.

    Man könnte Ihnen kaum verdenken, aus den gelungensten Repliken ein Stück zu zu kreieren unter dem Arbeitstitel:

    „Der Große Öl-Raub* und seine Kritiker – Karl Marx & Karl May reloaded“

    *mit einer Spielversion: ‚Grand Theft Fossil Fuels‘

    Zwischendurch ein paar Anti-Fracking-Spots mit dramatischen Stichflammen aus Wasserhähnen im Wilden Westen.

    Deren Sponsoring – amerikanisch (natürlich !) – versteigert: an den Scheich, der am längsten Gold-nuggets in einen Cowboyhut wirft.

    Und im Abspann den Hinweis:

    „The ideas for this show were kindly provided by the most enlightened and critical thinkers of our utmost critical ally: Germany“

    • 31. Januar 2013 um 17:08 Uhr
    • Thomas Holm
    • 31. Januar 2013 um 20:34 Uhr
    • Thomas Holm
  600. 629.

    @602 606 mm

    herzliches danke für all die links, nur schaff ich es leider wg semesterende sowie weiterer verpflichtungen nicht, das alles auf die schnelle abzuarbeiten.

    als spezielles dankeschön
    https://www.youtube.com/watch?v=qQ4zDnFp2uc

  601. 630.

    btw

    http://blog.zeit.de/joerglau/2013/01/20/was-die-geiselbefreiung-in-algerien-bedeutet_5844

    in dem strang hätt ich mir für mich tiefergehende infos gewünscht.
    aber vielleicht ist es da ja auch nicht so einfach ranzukommen.

    ich kann leider nicht französisch. also komme ich da, insbesondere was die umtriebe des algerischen geheimdienstes in der region angeht, nicht so richtig weiter.

  602. 631.

    Bye, bye Türkei …

    http://todayszaman.com/news-305746-.html

    „Russia likely to welcome Turkish bid for Shanghai membership …

    „I have recently said to … Putin: ‘Take us into the Shanghai Five. Take us and we say goodbye to the EU.’” Erdoğan said …

    According to Aslanbek Mozloyev, an analyst at the Diplomatic Academy of Russia’s Ministry of Foreign Affairs, the EU promotes a homogenous culture, which he said is the reason why the 27-nation bloc is keeping Turkey waiting. The SCO, on the other hand, is an organization characterized by the cultural diversity of its members. …

    The EU is already a club of states and sees Turkey as alien to its structure, says Mozloyev. …

    „The issue of the Uighurs is important. China believes Turkey supports them [in their struggle against the Chinese government]. Therefore, China might say that Turkish membership in the SCO is conditional on Turkey cutting that support.“ he said. …

    „The SCO is not a pro-US organization … Turkey would have to give up NATO and the US in order to become a full member of the SCO. But Turkey is not ready for this,“ he said.““

    Genau, raus aus der NATO – hinein in den Volkskrieg bei Putin, wo jeder nach seiner Ehrenmord-Facon glücklich werden darf.

    Die EU könnte statt dessen z.B. die Kurden aufnehmen.

    • 31. Januar 2013 um 21:43 Uhr
    • Thomas Holm
  603. 632.

    Stratford [sic] on Sisi’s meeting with Barad’i and Mousa:

    https://www.facebook.com/mohammad.fadel.39/posts/10151224494437031

    Im Kommentarbereich dann Diskussion über die Glaubwürdigkeit von Stratfor.

    • 1. Februar 2013 um 10:37 Uhr
    • MM
    • 1. Februar 2013 um 10:46 Uhr
    • MM
  604. 634.

    A diplomat predicted unrest on Friday, with a lower turnout at the marches increasing the chance of bloodshed as a harder core of demonstrators comes to play a bigger role.

    „Unfortunately some of the large numbers of people who might wish to protest peacefully will be put off doing so if they are fairly certain protests will turn violent,“ the diplomat said.

    „That might limit the numbers and increase the chances of unrest – if the concentration of protesters who are prepared to be violent is increased.

    „You have groups who clearly just want a confrontation with the state – straightforward anarchy; you’ve got people who supported the original ideals of the revolution and feel those ideals have been betrayed; … and then you have elements of the old regime who have it in their interests to foster insecurity and instability. It is an unhealthy alliance.“

    http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?ID=301771&R=R1&amp;

    Außerdem schaltet sich al-Tayyeb ein…

    • 1. Februar 2013 um 11:22 Uhr
    • MM
    • 1. Februar 2013 um 11:42 Uhr
    • MRX
    • 1. Februar 2013 um 11:51 Uhr
    • MRX
  605. 637.

    @ MRX

    Brar(M/L) Moonlighters, those who go under higher caste surnames …

    Brar hiess Indiras Noske und der Teppichhändler von der UK-Stalin Gedenk- und Respektgesellschaft.

    • 1. Februar 2013 um 12:08 Uhr
    • Thomas Holm
  606. 638.

    Früher hat JL mal wegen so etwas gebloggt.

    • 4. Februar 2013 um 13:22 Uhr
    • MRX
  607. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

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