Royal Mail veröffentlicht erste Augmented-Reality-Briefmarke
Die britische Post hat eine erste Serie mit Augmented-Reality-Briefmarken beziehungsweise sogenannten intelligent stamps herausgebracht. Anlass ist der 50. Geburtstag der letzten British-Rail-Dampflokomotive “Evening Star Royal”.
Mithilfe der Junaio-Software lässt sich beim Betrachten der Briefmarke durch die Kamera eines iPhones oder Android-Smartphones ein kleines Video aktivieren, in dem der Schauspieler Bernard Cribbins das Gedicht The Night Mail von W. H. Auden vorliest. Dafür muss man lediglich den Junaio-Channel Royal Mail abonnieren.
Auch das SZ-Magazin nutzte Junaio für sein erstes Augmented-Reality-Heft. Dort wurden die entsprechenden Stellen mit kleinen AR-Logos ausgezeichnet. Neu ist, dass für Augmented-Reality-Anwendungen ganz offenbar keine speziellen Logos mehr nötig sind, weil die Bilderkennung schon so fein ist, dass auch spezielle Fotos oder Bilder erkannt werden können. Allerdings reicht die schlechte Bildauflösung auf der Website der Royal Mail nicht aus, um das ganze vor dem Bildschirm selbst auszuprobieren.

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P.S. Für die AR-Kritiker in den Kommentaren sei noch folgende neue iPhone-App nachgereicht, die sich ebenfalls an Bildmerkmalen orientiert und dabei das Bild selbst erweitert – diesmal keine Briefmarke, sondern ein Geldschein:
Also augmented reality ist das ja wohl nicht.
AR ist so was hier: http://www.youtube.com/watch?v=wVcdurnfcPo
Bei dem eben, wie der Name schon sagt, die Realität erweitert wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erweiterte_Realität
Das einzig interessante an der Postkarte ist, dass der Reader das Bild an Stelle eines QR-Codes verwendet.
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Versteh nicht, was daran so toll sein soll. Ich muss erst eine spezielle Software laden (gibt’s die nur fürs iPhone oder auch für andere Smartphones?), dann den Kanal abonieren, und dann seh ich ein Video, falls ich die Briefmarke abfotografiere? Wieso nicht einfach den Youtube-Link zum Video auf die Briefmarke drucken, dann kann jeder das Video sehen, wenn er die Adresse eintippt. Und wie meine Vorrednerin schon gesagt hat: Augmented Reality ist das nicht. AR wäre es, wenn Cribbins im Videobild der Marke irgendwie mit dieser interagieren würde, sei es, dass er über das Markenbild geblendet würde und jede Bewegung mitmachte, sei es dass er in das Bild eingebaut würde und der Betrachter die Möglichkeit hätte, durch Bewegung des iPhones mit dem digitalen Cribbs auf die eine oder andere Art zu interagieren.
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Das ist mir durchaus bewusst, dass hier keine klassische AR vorliegt. Allerdings wird AR-Software hierfür verwendet – und in der Berichterstattung wird hier im Allgemeinen keine so strenge Grenze gezogen. Letztlich ist es der Informationsanker in der analogen Welt, der weitere Aktionen in der digialen Welt auslöst. Was dann konkret passiert, ist ja variabel – ob ein Bild eingeblendet wird, ein Video oder ein Informationslayer über einem mit der Kamera aufgenommenen Bild …. Im SZ-Magazin gab es dazu auch die unterschiedlichsten Varianten. Hier zu differenzieren und zu sagen, dieser Anker ist AR, dieser nicht mehr, ist nicht wirklich weiterführend.
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“Klassische AR” das find ich spassig ; )
Mit nem’ MBP und iPhone 4 geht’s übrigens auch von der Website…
http://www.royalmail.com/portal/stamps/content1?catId=126000881&mediaId=129100767
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Och, Kritiker sehe ich hier nicht so…
Geht doch voran…
Danke für den App-Link!
kommt erstmal in den Fun Folder.
Mfg, stasikom
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Es gibt deutlich bessere Augmented Reality Anwendungen. Zahlreiche sind z.B. unter http://www.augmentedrealitybiz.com zu finden. Oder einfach bei Wikipedia.
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