Ladurners Blog für Einblicke in unübersichtliche Landschaften

Autoren Archiv von Ulrich Ladurner

“Diese Männer sind unschuldig!”

Von 26. Mai 2015 um 11:23 Uhr

Zoran Zaev ist Vorsitzender der sozialdemokratischen Partei Mazedoniens. Er hat durch Veröffentlichung von Telefonmitschnitten der Regierung die Krise ausgelöst, die Mazedonien derzeit erschüttert. Sieben wegen Mordes verurteilte Albaner säßen zu Unrecht im Gefängnis, sagt er im Interview und fordert eine Übergangsregierung.

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Vorsichtig mit Libyen

Von 20. Mai 2015 um 09:38 Uhr

Die EU will gegen Schlepper notfalls mit Gewalt vorgehen, nicht nur auf dem Wasser. Sprich in Libyen, denn von dort kommen derzeit die meisten Flüchtlingsboote. Dass die libysche Regierung eine solche Mission vor ihrer Küste und erst recht an Land abgelehnt hat, lässt bereits erahnen: Eine einfache, überzeugende Lösung ist das nicht. Das Vorhaben würde de facto schnell ein militärischer Einsatz der EU in Libyen – ein Tabubruch, dessen Risiken man sich bewusst machen muss.

Wie groß sie sind, das macht ein Vergleich deutlich: Somalia. Weiter…

Kategorien: Flüchtlinge

“Ja, die Urgroßmutter hat noch was erlitten!”

Von 7. Mai 2015 um 11:58 Uhr

Millionen Deutsche sind im 19. und 20. Jahrhundert ausgewandert. Macht die Erinnerung an diese Migrationsgeschichte die Deutschen sensibler für die Immigranten von heute? Ein Interview mit der Direktorin des Auswandererhauses in Bremerhaven Simone Eick

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Kategorien: Allgemein

Unser Blick übers Meer

Von 29. April 2015 um 13:22 Uhr

Wenn wir dieser Tage über Migration reden, suchen wir mit dem inneren Auge unwillkürlich die Horizontlinie des Mittelmeeres ab. Welche Vorstellung machen wir uns von denen, die kommen? Welchen Blick werfen wir auf sie? Wie wird dieser Blick geformt? Weiter…

Kategorien: Einwanderer, Immigration

Das Leben des Marco Camenisch

Von 24. April 2015 um 10:42 Uhr

Die Schweiz hat einen Terroristen hervorgebracht. Ja, Sie haben richtig gelesen: Die Schweiz und Terror sind kein Gegensatzpaare. Im Fall des gebürtigen Bündners Marco Camenisch gehört beides sogar eng zusammen. Im Jahr 1979 sprengt Camenisch aus Protest gegen die Atomkonzerne und den Bau von Staudämmen verschiedene Anlagen von Elektrokonzernen in die Luft. In jenen Jahren gab es in der Schweiz eine breite Bewegung gegen Atomkraftwerke und die Zerstörung der Natur. Sie reichte bis weit in das bürgerliche Lager hinein.

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Kategorien: Schweiz

Das Modell Australien taugt nicht für Europa

Von 23. April 2015 um 10:50 Uhr

Wenige Tage nachdem über 1.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken waren und Europa mit sich selbst rang, was denn nun zu tun sei, meldete sich der australische Ministerpräsident Tony Abbott zu Wort: Er habe die Lösung, Europa müsse nur das australische Modell übernehmen. Auch die australische Außenministerin empfahl gestern in Berlin recht stolz ihre Flüchtlingspolitik.

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Kategorien: Allgemein

Was man gegen die Katastrophen im Mittelmeer tun kann

Von 16. April 2015 um 15:43 Uhr

Auf dem Mittelmeer sind 400 Migranten verschwunden, vermutlich sind sie ertrunken. Wieder stellt sich angesichts dieser schrecklichen Nachricht die Frage: Wie kann man derlei Tragödien verhindern?

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Kategorien: Allgemein

Juristisch allein kann Srebrenica nicht aufgearbeitet werden

Von 8. April 2015 um 17:47 Uhr

Der bosnisch-serbische Ex-General Zdravko Tolimir muss lebenslang hinter Gitter. Die Berufungskammer des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien bestätigte jetzt das Urteil aus dem Jahre 2012. Damit geht der zehnte Prozess zu Ende, der im Zusammenhang mit dem Völkermord in Srebrenica steht.
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Kategorien: Allgemein

Ein harter Mann für Nigeria

Von 31. März 2015 um 19:57 Uhr

Der neue Präsident Nigerias heißt Muhammadu Buhari. Er ist ein Muslim aus dem Norden, ein ehemaliger General, der das Land als Militärherrscher zwischen 1984 und 1985 führte. Er hat den Ruf, ein harter Mann zu sein, mit viel Sympathie für die Armen, bei denen er populär ist.
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Kategorien: Allgemein

Weiße nach Den Haag!

Von 6. März 2015 um 13:25 Uhr

Das Internationale Strafgericht in Den Haag hat bisher nur Afrikaner angeklagt. Einige afrikanische Politiker denunzieren das Gericht deshalb immer wieder als willfähriges Instrument ehemaliger Kolonialmächte. Dazu gehört der Präsident des Sudans, Omar al-Baschir, der großes Interesse an einer Beschädigung des Gerichts hat. Er ist nämlich 2009 wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord angeklagt worden.
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Kategorien: Allgemein