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Totentrompete

 

Der Name des Pilzes Totentrompete klingt ja so, als ob man die letzte Mahlzeit einnehmen würde, aber so ist es Gott sein Dank nicht.
Ich habe auf einem Pirschgang in einem Buchenaltholz ein paar dieser Pilze gesehen, und in Ermangelung einer Gugge (alemannisch für Tüte, aber das Wort Tüte benutze ich nicht, genauso wie lecker, gell C.B.?) habe ich die Pilze in meine Tarnkappe gepflückt.

Herrlich als Würzpilz oder gehackt in eine Fleischfarce zum Füllen von Perlhuhnbrüsten oder Rehrücken im Flädleteig zu verwenden.

6 Kommentare

  1.   Anonymous

    Kommentar wurde auf Wunsch des Nutzers gelöscht


  2. Ich dachte, das sind reine Zuchtpilze, man lernt doch nie aus.

  3.   Christian Bartoschek

    Mein Weib sagt zwar, das kommt nicht in die TÜTE – äh,GUGGE – aber ich möchte zur Wiedergutmachung dieses LECKERE (!) Rezept empfehlen:

    Zutaten:

    2 Eier
    3 EL feinstes natives Olivenöl
    30 g getrocknete Totentrompeten
    50 g Pfifferlinge
    2 Knoblauchzehen
    5 Stengel glatte Petersilie
    Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

    Zubereitung:
    Totentrompeten in lauwarmem Wasser etwa 30 Min. einweichen.
    Inzwischen die Pfifferlinge putzen und evtl. zerkleinern.
    Totentrompeten abschütten und mit Küchenpapier vorsichtig aber gut trocknen. Knoblauch häuten und in feine Scheiben schneiden. Petersilie grob hacken.
    2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Im heißen Öl Knoblauch und Pilze 3-4 Min. anbraten. Dann Petersilie zugeben und eine weitere Minute braten. Vom Feuer nehmen.
    In einer zweiten Pfanne das restliche Olivenöl erhitzen. Eier aufschlagen und in die Pfanne geben. Braten, bis das Eiweiß stockt. Nun die Pilze auf die Eier verteilen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. In der Pfanne servieren.

    BON APPETIT !!! 😉


  4. *lol* den Kommentar von schmorgurke fand ich ja klasse.. Ich selber kann zwar nicht so gut kochen, aber mit Hilfe meiner Tante werde ich das Rezept mal austesten. Danke, danke 🙂

  5.   Heike

    @ Christian: Vielen Dank für das tolle Rezept, aber wo kann ich diese Totentrompeten überhaupt kaufen? Mein Gemüsehändler auf unseren Samstags-Wochen-Markt kannte die noch nicht einmal.

  6.   sandra

    Hallo Heike,

    getrocknet hat die jeder größere Supermarkt, aber falls bei Euch der Frost noch nicht durch war: unter Buchen sollst Du suchen! Am besten auf kalkigem Boden. Sie sind in diesem Jahr so zahlreich wie selten, unverwechselbar (es gibt einfach keinen Giftpilz der so aussieht, das ist schon beruhigend für Gelegenheitssammler), sie lassen sich einfach sammeln, schnell putzen und hervorragend trocknen, was will man mehr?