Wir müssen reden. Über Nazis.

Aktionswochen gegen Rassismus 2008

Von 29. Januar 2008 um 12:25 Uhr

Bringt Euch alle in Aktion bei den bundesweiten Aktionswochen gegen Rassismus!

In der Zeit vom 10. – 23. März 2008 finden die Aktionswochen gegen Rassismus statt. Um auf den 21. März, den “Internationalen Tag zur Überwindung von Rassismus” aufmerksam zu machen, organisieren wir mit vielen Partnern und Unterstützern bereits zum achten Mal diese Aktionswochen. In Schulen, Jugendclubs, Kinos, Theatern etc. finden hierzu viele verschiedene Veranstaltungen statt. Von Filmvorführungen über Lesungen zu Sportveranstaltungen, von Konzerten über Theatervorführungen bis zu Museumsprojekten war schon alles dabei.

Es werden jedes Jahr mehr Veranstaltungen, die nicht nur gegen Rassismus und für Demokratie mobil machen wollen – sondern auch noch Spaß machen!

Und das schönste an den Aktionswochen: jeder kann mitmachen, jeder kann mithelfen und gemeinsam mit allen anderen Unterstützern gegen Rassismus und für ein weltoffenes Deutschland Gesicht zeigen!

Wollt Ihr auch dabei sein? Wollt Ihr mitmachen? Jeder, der eine Idee oder einen Vorschlag hat, kann sich an uns wenden. Wolltet Ihr schon immer etwas in Eurem Jugendclub, Eurer Schule oder Eurem Sportverein gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung unternehmen? Oder sind vielleicht bereits Projekte geplant, die zum Motto passen und im Zeitraum der Aktionswochen stattfinden?

Ruft uns an oder schreibt uns eine Mail, gerne unterstützen wir Euch und stellen Euch Unterrichtsmaterial, Bücher oder Poster zur Verfügung. Wir nehmen Eure Veranstaltung mit in unser Programmheft auf und werden Euch beim Gesicht zeigen! in Eurer Stadt helfen.

Einfach melden unter 030 – 303080852 oder unter aktionswoche@gesichtzeigen. de

Wir freuen uns auf Eure kreativen, spannenden und individuellen Ideen!

Es grüßt das gesamte Gesicht-Zeigen! – Team

Kategorien: bundesweit
Leser-Kommentare
  1. 9.

    @Lars:

    1. der soziale hintergrund ist keine rechtfertigung, sondern eine erklärung.

    2. niemand verharmlost prügelnde ausländer

    3. aber findest du rechtsextreme gewalt nicht schlimm?

    Antworten

    • 30. Januar 2008 um 22:38 Uhr
    • ich nu wieder
  2. 10.

    @ich nu wieder:

    “der soziale hintergrund ist keine rechtfertigung, sondern eine erklärung.”

    Genau so ist es. Aber nicht nur eine Erklärung, sondern meiner Meinung nach zugleich ein Fingerzeig auf die Ursache, wohingegen Menschenfeinde “den Ausländer” (de facto übrigens Wahl-Inländer, nebenbei) selbst als Ursache sehen.

    Wie die entsprechende “Ursachenbeseitigung” der Rechtsextremen aussieht, wissen wir alle:

    ‘egal wie: aus den Augen, aus dem Sinn’.

    Antworten

    • 2. Februar 2008 um 22:22 Uhr
    • Sponge
  3. 11.

    Wenn es um Rassismus geht, kann man die Einbürgerungstests nicht ignorieren. Hier ist ein preisgekrönter Kurzfilm zum Einbürgerungstest

    Antworten

  4. 12.

    Sehr geehrte Damen nd Herren,

    endlich wird das Kind beim Namen genannt, es geht unter Anderem um Rassisms in der BRD!!!

    Als Schwarzer Deutscher, der keinerlei Defizite in Sachen Sprache, Kultur, Nationalität hat, darüber hinaus auch noch Christ ist, konnte ich die ganzen Konstrukte über Fremdenfeindlichkeit, Ausländerfeindlichkeit, etc … die es natürlich auch gibt, schon lange nicht mehr hören.

    Mich unterscheidet von dem durchschnittlichen Weißen Deutschen meiner Gerneration (*1962 in BRD) nichts aber auch gar nichts.

    Ich müßte Weiß werden um der Uferlosen Forderung nach Anpassung noch mehr gerecht werden zu können.

    Also weiter so.

    T.Hurst

    Antworten

    • 7. März 2008 um 10:39 Uhr
    • T. Hurst
  5. 13.

    Der Einbürgerungstest ist ja nun wirklich totaler Quatsch. Denn würden doch auch so manche “geborene” Deutsche nicht bestehen, die auch noch in diesem Land aufgewachsen sind, soweit es um irgendwelches Wissen geht!
    Und was die einbürgerungswilligen Ausländer betrifft, so können diese sich doch wohl verstellen wenn es um irgendwelche Ansichten geht.
    Und was hat der denn mit Rassismus zu tun?

    Antworten

    • 2. September 2008 um 03:19 Uhr
    • Hartmut Slomski
  6. Kommentar zum Thema

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