Wir müssen reden. Über Nazis.

Storch Heinar – die einzigwahre Nazimode

Von 21. Dezember 2008 um 21:18 Uhr

Des Öfteren wurde über die Probleme der bei Nazis beliebten Modemarke Thor Steinar berichtet. Doch der modebewusste Nazi kann aufatmen, ein neuer Modeschöpfer ist auf dem Markt: Storch Heinar. Der Jungstorch Heinar mit dem feschen Stahlhelm hat eine Vielzahl von exklusiven Klamotten und Accessoires im Koffer und verkauft diese passend zum „Julfest“ auf www.storchheinar.de.

Heinar, der eine schwierige Kindheit hatte und aufgrund seiner Froschfleisch-Intoleranz unter starken Blähungen und damit der Schmähung durch die anderen Störche zu leiden hatte, entwarf in seiner einsamen Freizeit Kleidung und bewarb sich bei einer Modeakademie, wo er abgelehnt wurde. Nicht entmutigt, wollte er sich mit einer Reihe von exklusiven Klamotten auf den Weg ins warme Afrika machen. Doch Heinar verpasste den Vogelzug um 19.33 Uhr, denn er erschien erst 19.45 Uhr auf dem Bahnhof.

Aus dieser Not machte Heinar eine Tugend. Denn er hatte einen Plan und die Suche nach dem heiligen Ei sollte ihren Anfang nehmen.

Für modebewusste Nazis die noch Bedarf an Geschenkideen fürs “Julfest” haben, gibt es zahlreiche Angebote auf der Weltnetzseite storchheinar.de. So zum Beispiel das T-Hemd „Ronny“ für den Nazi von Welt und „Jaqueline“ für die Nazibraut von nebenan. Schnell erweiterte Führer Heinar sein Angebot um das Nudelhemd „Mandy“, welches sich prima für warme Sommertage oder bis dahin zum Drunter tragen eignet.

Zum weiteren Auf- und Ausbau seiner „Division Storch Heinar“ hat der Führer weitere Vorkehrungen getroffen. Für längere Märsche oder Proviantpakete von Verwandten hat Heinar die ultimative Führer-Kampftasche Modell „Steppenwolf“ entworfen.

Storch Heinar und die Suche nach dem heiligen Ei gibt es auch als Hörspiel. Neue Episoden immer Dienstag auf storchheinar.de.
storch heinar
weitere Informationen: http://www.storchheinar.de

Kategorien: bundesweit
Leser-Kommentare
  1. 9.

    So hier der Auszug aus dem Handelsregister:
    http://media.de.indymedia.org/media/2008/11//232482.pdf

    Thor Steinar ist somit offiziel ein ausländisches Unternehmen. Die Rechte wurden nach Dubai verkauft.

    Antworten

    • 30. Dezember 2008 um 13:08 Uhr
    • Adrian
  2. 10.

    Ohne mich in den Formalitäten eines Handelsregistereintrages auszukennen: Für mich zeigt dieses Dokument lediglich, dass einer der beiden Geschäftsführer in Dubai geboren ist.

    Antworten

    • 30. Dezember 2008 um 13:54 Uhr
    • Alf
  3. 11.

    @ Ald
    [...]
    Kann dir aber einfach mal empfehlen “Thor Steinar Dubai” bei Google einzugeben.

    Ein Teil des Kommentars wurde entfernt, da er nicht unseren Blog-Regeln entsprach. Kritik bitte direkt via Email an uns schicken.

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    • 30. Dezember 2008 um 14:04 Uhr
    • Adrian
  4. 12.

    Also ich hab folgendes gefunden:

    Nazi-Pullover aus Dubai

    Eine ganz neue, schreckliche Dimension von Ausländerfeindlichkeit mitten in Deutschland spiegelt sich gerade in verschiedenen Gerichtsverfahren, die von unterschiedlichen Immobilienbesitzern gegen die angeblich brandenburgische Firma Mediatex angestrengt worden sind. Weil zu den Kunden des Modeunternehmens nicht nur Outdoorfans, sondern auch Neonazis gehören, sollen mehrere Läden der Firma in Berlin, Magdeburg und Leipzig aus ihren gemieteten Geschäftsräumen ausziehen.

    Ein Schlag gegen rechts, dessen subtile Fremdenfeindlichkeit, gepaart mit einer sorgfältig gepflegten Aversion gegen Investoren aus arabischen Ländern, sich jetzt erst enthüllt. Denn seit Mitte November ist Mediatex ein ausländisches Unternehmen: Thor Steinar ist nach Dubai verkauft worden und gehört jetzt dem arabischen Geschäftsmann Faysal Al Zarooni.

    Dessen Faysal Al Zarooni Group of United Arab Emirates investiert weltweit in Technologiefirmen, Unterhaltsangebote und Immobilien, sogar in deutschland, wo arabischen Investoren allerdings unter anderem von der Katholischen Kirche das Leben schwer gemacht wird. Die möchte, dass Mediatex wegen der Nazi-Kundschaft aus dem in Kirchenbesitz befindlichen Hundertwasserhaus in Magdeburg auszieht – ein Fehdehandschuh, geworfen in Richtung aller rechtgläubigen Moslems weltweit.
    Gepostet von politplatschquatsch am Mittwoch, Dezember 17, 2008

    Antworten

    • 30. Dezember 2008 um 14:15 Uhr
    • Kev
  5. 13.

    Hab ich gemacht, Ergebnis: Viele Vermutungen, keine Belege.

    Antworten

    • 30. Dezember 2008 um 14:20 Uhr
    • Alf
  6. 14.

    Man kann sich schon denken warum es keine Belege gibt. Sonst würde Thor Steiner ja die ganzen rechten Käufer verlieren und das wollen die natürlich nicht, da sich mit dem Geld der Nazis ja ganz gut leben lässt.

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    • 30. Dezember 2008 um 15:38 Uhr
    • Trabi
  7. Kommentar zum Thema

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