20. November 2009
Feindbild Islam
„Afro-Abschaum“, „Muselbrut“, „Drecksvolk“ und „Moslemratten“. Das sind nur einige der Begriffe, mit denen auf der Seite „PI-News“ über Menschen mit Migrationshintergrund geschrieben wird. Die islamfeindliche und rassistische Homepage „Politically Incorrect“ hetzt täglich in Form von bis zu einem Dutzend Blogeinträgen und den dazugehörigen Kommentaren gegen Mitmenschen muslimischen Glaubens.
Auch gegen jene Mehrheit der Gesellschaft, die ihnen dieses Recht zugesteht, wird heftig polemisiert. Die anonymen Autoren der Seite verfolgen dabei eine perfide Strategie des bewussten Ausblendens und Darstellens einer verzerrten, hysterisch-paranoiden Öffentlichkeit: Es werden nur Meldungen veröffentlicht, die Menschen mit Migrationshintergrund in schlechtem Licht dastehen lassen. Missstände auf Seiten der Mehrheitsgesellschaft werden ebenso konsequent ausgelassen, wie positive Nachrichten über das Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft. Zu den etlichen Meldungen die man bei „Politically Incorrect“ aus deutschen und europäischen Medien – teilweise stark verkürzt - zitiert, gesellen sich eigene Beiträge die mit Hilfe so genannter freiwilliger „Spürnasen“ - ähnlich der BILD-Leserreporter - erstellt werden. Laut den Autoren stehen Deutschland und Europa dabei kurz vor einer gewalttätigen Islamisierung und der Abschaffung aller freiheitlichen Grundrechte. Schuld sei der Islam. Dem Vorwurf der Volksverhetzung geht man dabei geschickt aus dem Weg. Ziel ist es, ein möglichst negatives Stereotyp des muslimischen Mitbürgers in Deutschland zu malen. Dieser hat nach Ansicht der PI-News-Blogger stets einen Migrationshintergrund, ist mehrheitlich männlich, lebt polygam, vergewaltigt Nachts deutsche Frauen, verprügelt deutsche Rentner auf Bahnhöfen, verkauft Crack, Heroin und Ecstasy an deutsche Kinder, lässt sich nebenher als Terrorist ausbilden und zündet mit Vorliebe deutsche Autos wie BMW und Audi in nicht mehr ganz so deutschen Stadtteilen wie Berlin-Neukölln an. Die Frauen, so “PI-News”, sind in der Minderheit, allesamt unterdrückt, sprechen kein Deutsch und tragen alle die Burka.
Für die deutlichere Worte sind dann die unzähligen Kommentatoren wie „Nixmitburka“, „Radikaldemokrat“ und „Islamophober“ zuständig. Trotz des auf der Startseite vollmundig verkündeten Grundsatzes proamerikanisch und proisraelisch zu sein, schreckt man im Forum nicht davor zurück, bei jeder sich bietenden Gelegenheit rechtsextremes Gedankengut zu bedienen und nebenbei die Gräueltaten der Shoa zu relativieren. Menschen aus dem Nahen Osten werden als „Herrenvolk“ bezeichnet, der Koran mit „Mein Kampf“ verglichen, Hakenkreuze neben den türkischen Halbmond gesetzt und offen menschenfeindliche Parolen rezitiert. Selbstverständlich mit dem heuchlerischen Hinweis, man mache lediglich vom Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch. Übrigens nicht selten auch offen antisemitisch, gegen den Staat Israel und auch gegen Politiker wie den amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Ohnehin darf man sich fragen, welches Amerika den Betreibern von Politically Incorrect vor Augen schwebt, wenn sie sich als proamerikanisch bezeichnen. Das pluralistische und multikulturelle Amerika des 21. Jahrhunderts kann es nicht sein. Eher jenes der Rassendiskriminierung und der Sklaverei.
Bei „Politically Incorrect“ treffen sich paradoxerweise die unterschiedlichsten Anhänger rechtsextremen Gedankenguts. Solche mit einem fundamentalistisch-christlichen Weltbild, Anhänger der „Neuen Rechten“ mit einem selbst erklärten radikal-liberalen Weltbild und nicht zuletzt die klassischen Neonazis mit ihren traurigen, altbekannten Ressentiments gegen Linke, Ausländer, Andersgläubige, Homosexuelle, Behinderte und Menschen mit Migrationshintergrund. Im Forum geht man offenbar stets um Konsens bemüht gar nicht erst näher aufeinander ein. Ein merkwürdiger Burgfrieden herrscht dort, vereinigt im Hass gegen Moslems, so genannte „Gutmenschen“, Grüne und Linke. Immer darauf bedacht, radikaler, entsetzter, schockierter und fatalistischer zu sein als der Kommentator davor. Da kann es auch mal passieren, dass der selbst erklärte radikal-liberale Islamkritiker zum Wohle der Homosexuellen in Berlin-Schöneberg gegen den Koran wettert und einen Absatz weiter ein langjähriges Community-Mitglied plötzlich zur einer Hasstirade gegen „Arschficker, Schwuchteln und Muselmänner“ ansetzt. Dabei versucht man von Seiten der Betreiber sich betont weltoffen zu geben. „News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und Menschenrechte“. So steht es auf der Startseite. Angesichts der virtuellen Realität sind dies offenbar leere Worthülsen. Neben einer „Support-Sarrazin-Kampagne“, finden sich bei „Politically Incorrect“ auch obskure Unterstützungsaufrufe für den niederländischen Rechtsextremisten Geert Wilders, ein befremdlich anmutender Button zur Meldung linksextremistischer Überfälle und Werbung für das Buch „Allah im Wunderland – Geld, Sex und Machteliten“. Die bewusste Gleichsetzung linken und rechtsextremen Gedankenguts, bis hin zur Gleichsetzung des Islams mit der Ideologie der Nationalsozialisten, ist ein beliebtes Mittel um die eigene Gesinnung zu kaschieren. „Gutmenschen“ - gemeint sind hauptsächlich Anhänger einer multikulturellen Gesellschaft - werden ebenso wie „Kommunisten und Sozialisten“ - gemeint sind Sozialdemokraten, Grüne und Linke - bewusst als faschistisch und intolerant dargestellt.
„Politically Incorrect“ stellt sich selbst gerne als Opfer einer angeblich unfairen „Political Correctness“ dar. Diese verbiete es, bei Berichterstattung über Menschen mit Migrationshintergrund den Namen oder die Herkunft zu nennen, Probleme der Integration zu thematisieren oder vor Gericht angemessene Strafen zu verhängen. Vorwürfe, die sich bei näherer Betrachtung leicht widerlegen lassen.
Die Strategie, Ängste und Vorurteile gegenüber dem Islam durch rechtspopulistische Aussagen in die Mitte der Gesellschaft hinein zu tragen, war in Ländern wie Dänemark und Niederlanden bereits sehr erfolgreich. Antimuslimische und offen fremdenfeindliche Parteien haben dort enormen politischen Zuspruch erfahren. Und das in Staaten, die zuvor für ihren positiven Liberalismus und ihre Offenheit bekannt waren. In Deutschland hat es der politische Arm von „Politically Incorrect“ zum Glück schwerer. Mit Beiträgen und Lobeshymnen über die NPD hält man sich ohnehin auffällig zurück. Man möchte ein bürgerlicheres - jedoch ideologisch nicht weniger gefährliches - Bild von der extremen Rechten in Deutschland zeichnen. Zu den politischen Partnern von „Politically Incorrect“ zählen fundamental-christliche Bündnisse wie „Pax Europa“ oder die rechtsextreme Kommunalpartei Pro Köln. Nicht zufällig profilierte sich „Pro Köln“ als härtester und populistischster Kritiker des Moscheebaus in Köln-Ehrenfeld. Die Partei sitzt mit altbekannten Rechtsextremen, die Kontakte zu NPD und Republikanern pflegen, seit Jahren im Kölner Stadtrat. Bei der Landtagswahl 2010 möchte man als Pro NRW sogar landesweit punkten. Ob dies gelingen wird, ist mehr als fraglich. Das macht sie und „Politically Incorrect“ für die Demokratie und den sozialen Frieden nicht weniger gefährlich.
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Die Seite ist so lächerlich, wenn das die Mehrheit der Leser, die da zufällig landen nicht merkt, dann ist die Massenverblödung allumfassend und es muss wieder zwei Deutschlands geben. Eins für die, eins für uns.
Kommentar von Dennis real one — 20. November 2009 @ 12:30
„Afro-Abschaum“, „Muselbrut“, „Drecksvolk“ und „Moslemratten“
Bitte belegen.
Kommentar von H. — 20. November 2009 @ 13:22
Islamkritiker werden gerne des Hasses auf Muslime bezichtigt.
Islamkritiker antworten dann, sie unterscheiden zwischen Islam und Muslim, zwischen Mensch und Lehre.
Das hat seinen guten Grund:
Die Menschen, welche die Lehre machen, sind nicht dieselben wie die Menschen, welche der Lehre unterworfen sind. Die ersten üben dank der Lehre Macht aus, die letzteren sind ihr unterworfen.
Wer mit seiner Lehre Macht ausüben kann, will natürlich nicht über Inhalte reden - er bezeichnet die Kritiker lieber als Hasser, das erspart die Diskussion und erhält die Macht.
Kommentar von FreeSpeech — 20. November 2009 @ 13:52
Und genau wegen solcher Beiträge ist eine Seite wie PI sehr sinnvoll…
Kommentar von topgun — 20. November 2009 @ 14:02
Guter Artikel, aber bitte lasst doch diesen jeglicher Analyse entbehrenden Kampfbegriff “Islamophobie” in Zukunft außen vor.
Der Begriff dient vorrangig dazu, Kritik am radikalen politischen Islamismus zu diffamieren, und als Islam- bzw. Moslem-feindlich darzustellen.
Stattdessen bedarf es einer klaren Trennung zwischen häufig legitimer Kritik am politischen Islamismus, sowie rassistisch motivierter Kritik an Religion und Kultur verschiedener muslimischer Gesellschaften.
Was PI-News betreibt ist ganz klar rassistisch, da undifferenziert jene als fremd wahrgenommene islamische Kultur und Religion diffamiert werden.
Daher sollte das Kind beim Namen genannt werden, anstatt mit Begriffen wie “Islamophobie” einer Pauschalisierung und Vermischung von zu unterscheidenden Phänomenen Vorschub zu leisten.
liebe Grüße, und viel Kraft und Energie für den sonst so lobenswerten Störungsmelder wünscht euch,
Chistiane Musier
Kommentar von Christiane Musier — 20. November 2009 @ 14:15
Angenehmer Beitrag, danke. Zu ergänzen wäre, dass auch selbsternannte Bürgerliche dieses Forum unterstützen. Beispielsweise hat Hans-Olaf Henkel “Politically Incorrect” vergangenes Jahr ein Interview gegeben, von einer Distanzierung der allgemeinen Linie von PI war dort nichts zu lesen. Gleichzeitig ist Henkel anerkanntes Mitglied der “ehrenwerten Gesellschaft”. Auf solche Bezüge gilt es hinzuweisen, denn erst solche Kontakte machen es möglich, PI als einen Blog darzustellen, der sich ernsthaft um “Islamkritik” bemüht.
Weiteres dazu hier:
http://exportabel.wordpress.com/2009/03/12/nazis-20/
Kommentar von genova — 20. November 2009 @ 14:41
Mit der altbekannten Nazi-Keule lässt sich eben alles erschlagen - vor allem muss man sich dann inhaltlich nicht mehr mit der Seite auseinander setzen -weil damit ja schon alles gesagt ist - einfach peinlich und durchschaubar.
Man muß kein Freund der Seite sein - was ich auch micht bin - aber so gut wie alle Vorfälle sind zitiert und i.D.R. zu Pressemeldungen verlinkt. Natürlich treffen sich dort auch rechte Vulgär-Rhetoriker, dennoch deckt sich das dort lancierte (subjektive) Bild vom Migranten deutlich besser mit meiner alltäglichen Lebenserfahrung als das der Mainsstream-Medien.
Kommentar von Johan Sobieski — 20. November 2009 @ 14:59
@Johan Sobieski
“Das Bild VOM MIGRANTEN” Welchen Migranten meinst du, den gemeinen an sich?
Mit so ner Faschistenrhetorik bist du auf nem völlig anderen geistigen Niveau als die, die mit Recht auf die Widerlichkeit dieser Seite hinweisen. Aber die kann dir aufgrund offensichtlicher humanistischer Unbedarftheit natürlich nicht auffallen. Mich wundert echt gar nichts mehr. Leute, was habt ihr bitte für ein Welt- und Menschenbild? Das ist dümmlich, spalterisch und unwissenschaftlich. Also unwürdig.
Kommentar von Dennis real one — 20. November 2009 @ 15:23
Auweia, in dem Artikel wird aber einiges bunt durcheinandergewürfelt.
O.K, zu PI kann man stehen, wie man will, da soll sich jeder selbst seine Gedanken machen.
Was aber sachliche Informaton voraussetzt.
Sorry, aber von Sachlichkeit hat der Autor wohl nur im Duden gelesen.
Fakt ist:
Bei PI werden die Brandstiftungen in Berlin und vor allem Hamburg NICHT den “bösen Ausländern” untergejubelt. Es werden die Linken Autonomen, die sich selbst dieser Straftaten bekennen, als Täter genannt.
Fakt ist auch:
Es gibt in der PI-”Berichterstattung” keine verallgemeinerten “Migranten” oder “Ausländer”. Es wird die Herkunft und der kulturelle Hintergrung genannt, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Und noch ein Faktum ist:
Die kritisierten Bezeichnungen “Menschen aus dem Nahen Osten werden als „Herrenvolk“ bezeichnet, der Koran mit „Mein Kampf“ verglichen, Hakenkreuze neben den türkischen Halbmond gesetzt und offen menschenfeindliche Parolen rezitiert.”
Stammen nicht von PI sondern von den Angesprochenen selbst.
Der Koran selbst “erhöht” die als “Rechtgläubig” bezeichneten Zugehörigen zum Islam über die “Ungläubigen” und weist ihnen mehr Rechte zu als ungläubien “Dhimmis”. Genau wie Hitlers Ideologie von der angeblichen “Überlegenheit der arischen Rasse”. Die angesprochenen “Dhimmis” mussten übrigens im besetzten Andalusien das islamische Äquivalent der aus der nationalsozalistischen Diktatur bekannten “gelben Sterne” tragen.
Vergleiche zwischen den beiden Ideologien “Nationalsozialismus” und “Islam” drängen sich direkt auf.
Auch muss man aufpassen, wenn sich eine Ideologie als Religion “tarnt”. Auf die Inhalte komt es an, nicht auf die Verpackung.
Was wäre, wenn plötzlich Neonazis auf die Idee kämen, ihre faschistische Ideologie als “Religion” zu bezeichnen?
Und die Gesellschaft diese, sehr Subjektive, Deutung der Zugehörigen ohne kritisches Hinterfragen einfach übernimmt?
Ein etwas extremes Beispiel dazu ist auch der Sonnenkult der Mayas. Klar eine Religion, oder? Da muss der Grundsatz der Religionsfreiheit auch greifen, oder nicht?
Was, wenn zur Religionsausübung auch die bekannten Menschenopfer gefordert werden?
Jetzt haben wir das Dilemma: Was gilt mehr? Das Recht der Opfer auf körperliche Unversehrtheit oder das Recht der Gläubigen auf freie Ausübung der Religion?
Und was, wenn die Opfer ihrer Opferung auch noch freiwillig zustimmen?
Wie sich zum Beispiel Moslemfrauen “freiwillig” mit dem Schamtuch verhüllen und sich damit selbst diskriminieren.
Dazu muss gesagt werden, im Koran wird den Frauen nur der Halbe, in manchen Belangen sogar nur ein Viertel des “Wertes” eines Mannes zugestanden.
Darüber sollte JEDER mal nachdenken.
Die sehr berechtigte Kritik daran sollte also nicht den Berichterstatter treffen.
Kommentar von Karl Napf — 20. November 2009 @ 15:30
Danke für diesen wunderbaren Artikel. Es ist köstlich all die aufgeregten Reaktionen all der Hetzer in dieser Kommentarspalte zu lesen. Das zeigt, das die Kritik an ihrer Selsbtbeweihräucherung bei PI und sonstwo voll ins Schwarze trifft. Zudem wird kalr, auf welch wackeligen Füßen ihr menschenverachtendes Menschenbild in diesem Land basiert. Diese Islamhasser machen sich nur noch lächerlich mit ihrem stumpfsinnigen Machenschaften… Ich hab übrigens noch einen Buchtipp für Euch, ihr Islamhasser: “Islamfeindlichkeit, wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen” aus dem Wiesbadener VS-Verlag. Darin decken prominente Wissenschaftler all eure erbärmliche Techniken auf. Selbstverständlich finden sich auch ein, zwei “nette” Artikel über PI… Einfach köstlich, sag ich nur…. einfach köstlich
Aber Ihr Gestalten werdet damit bestimmt kein Problem haben. Denn es handelt sich schließlich um “legitime Kritik” und Nachhilfeunterricht in Demokratie und Rechtsstaat-Verständnis.
Hier der Link:
http://www.vs-verlag.de/index.php;sid=4791986814ac4b48487cd1591762244&site=w&do=show&isbn=978-3-531-16257-7
Kommentar von Hugenotte — 20. November 2009 @ 15:33
Gegen Israel wird auf PI bestimmt nicht gehetzt! Konsenz ist dort nämlich, dass Israel im Kampf gegen islamischen Judenhass vom Westen im Stich gelassen wird.
Warum berichtet ihr nicht über den linken Antisemitismus, wie er hier solche Blüten treibt?
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,661980,00.html
Kommentar von schnarzan — 20. November 2009 @ 16:09
Bei den Blogeinträgen auf PI weiß man meistens nicht, ob man lachen oder weinen soll, so unterirdisch und häufig faktisch falsch sind diese.
Bei den Kommentaren denkt man meistens, dass die in Deutschland verteilten Kellernazis endlich eine Heimstatt gefunden haben.
Die Macher von PI wissen schon, warum sie sich anonym im Ausland hosten lassen, da kann man dann ganz ungeniert ganze Artikel von anderen Seiten klauen und auch mit Bildrechten nach gusto hantieren.
Hier ein besonders “schönes” Beispiel für die extremistische und verblendete Sichtweise von PI:
http://www.politblogger.net/krank-im-kopf/
Und Stefan Niggemeier hat eine zeitlang die faktisch falsche Darstellung von PI dokumentiert:
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/search/factually+incorrect/
Mit Meinungsfreiheit hat PI auch nix am Hut. Jeder der eine andere Meinung als PI vertritt, ist automatisch ein Volksfeind, dem man Hassmails schicken darf und den etliche Kommentatoren eigenhändig in ein KZ einliefern würden.
Kommentar von Limited — 20. November 2009 @ 16:10
Hallo Hugenotte,
bin dank Störungsmelder auf PI aufmerksam geworden. Eine Bewertung hierzu werde ich abgeben, sobald ich mich dort eingelesen habe. Deine Argumentation kann ich leider nicht nachvolziehen, von wegen “ins Schwarze getroffen”. Einige Kommentare hier sind deutlich differenzierter als der Text selbst, der definitiv alle PI-Leser und -Autoren als schwulenhassende Nazis darstellt.
Wie auch immer: Kann ich deinem Posting entnehmen, dass der Islam für dich eine friedfertige Religion ist, in der weder:
- Frauen diskriminiert
- “Ungläubige” als minderwertig
dargestellt werden? Werden deiner Meinung nach in Iran, Saudi-Arabien (sprich in islamischen Republiken) keine Homosexuelle an Baukränen aufgehängt, keine Apostaten getötet?
Hat Hitler also nicht mit dem Großmufti von Jerusalem paktiert, um im ehemaligen Jugoslawien mit muslimischen SS-Einheiten Juden zu jagen?
Na dann ist ja alles gut, müssen nur noch eine Menge Geschichtsbücher von Hugenotte und Ario Ebrahimpour Mirzaie umgeschrieben werden. Und: Ins Feuer mit allen, die auch nur im geringsten Kritik am Islam üben.
Kommentar von Markus — 20. November 2009 @ 16:35
“Da kann es auch mal passieren, dass der selbst erklärte radikal-liberale Islamkritiker zum Wohle der Homosexuellen in Berlin-Schöneberg gegen den Koran wettert und einen Absatz weiter ein langjähriges Community-Mitglied plötzlich zur einer Hasstirade gegen „Arschficker, Schwuchteln und Muselmänner“ ansetzt.”
Woher wissen Sie eigentlich, wer dort “langjähriges Community-Mitglied” ist?
Kommentar von Thomas — 20. November 2009 @ 16:46
@Hugenotte
richtige Hetze habe ich hier nicht wirklich gelesen und zum Demokratieverständnis sollten Sie vielleicht mal den Koran lesen. Ein furchtbares Buch. Zum Verständnis für Leute, welche dieses zum Teil hasserfüllte Buch gelesen und VERSTANDEN haben empfehle ich Ihnen folgendes;
Brigitte Gabriel, “Because they hate”, ISBN-13: 978-0-312-35838-9
Vielleicht kommen Sie dann von Ihrem hohen Ross runter, denke ich aber nicht wirklich.
Kommentar von FloM — 20. November 2009 @ 16:49
@Markus
Wie sie sicher lesen können, betone ich die Heterogenität der Akteure auf PI-News.
@Hugenotte, Christiane Musier und Andere
Danke für das Lob! Das Buch welches sie (Hugenotte) empfehlen werde ich mir alsbald anschaffen. Zum Begriff “Islamophobie” sei noch gesagt, dass ich sehr sparsam damit umgehe. Bevorzuge Islamfeindlichkeit. Sehe aber den Kern ihrer (Christiane) Argumentation, also die Trennung von Politik und Religion nicht wirklich. Ich denke der Begriff Islamophobie wie ihn die große Mehrheit benutzt meint genau das, was ich beschreibe und keine Kritik an Kritikern Islamistischer Staaten und derer Verbrechen. Diese Verbrechen bleiben Verbrechen. Und Staaten wie der Iran müssen dafür zur Verantwortung gezogen. Doch oftmals werden hier lebende Muslime in Verantwortung genommen für Dinge, auf die sie gar keinen Einfluss haben. Was soll der deutsche Muslim gegen Christenverfolgung im Jemen und Homosexuellenverfolgung im Iran _praktisch_ machen? Eben. Aber genau das wird in vielen Kommentaren “erwartet”. Eine falsche Erwartungshaltung wie ich denke.
@schnarzan
Ich habe in den letzten Tagen viele Artikel zu diesem Thema gelesen. Selbstverständlich ist auch hier der Ort, um über linken Antisemitismus zu sprechen. Das würde glaube ich niemand in Frage stellen.
@Karl Napf
Ihre Aussagen zeugen von Unwissenheit (oder sie wollen die Stigmatisierung, Stereotypisierung und Diskriminierung nicht sehen)
@Johan Sobieski
Welche Nazikeule? Ich sehe hier keine!
Kommentar von Ario Ebrahimpour Mirzaie — 20. November 2009 @ 17:28
Mittlerweile kreist ja die Zensur-Keule, nachdem die Nazi.Keule eingepackt wurde. Tja, so ist das wenn man sich erwischt fühlt! Der Reflex kommt mir nur zu bekannt vor - die Realität ausblenden.
Kommentar von Johan Sobieski — 20. November 2009 @ 17:35
Wenn man sich längere Zeit mit Seiten wie “Politically Incorrect” und deren watchblogs beschäftigt (”watchblog Islamophobie”, “Politically Correct” oder auch dieser hier), stellt man leider immer wieder fest, dass deren Demokratieverständnis durchaus Ähnlichkeiten aufweist. Sofern man leise Kritik anbringen will, muss man dies oft überaus vorsichtig tun.
Kommentar von obstsalat — 20. November 2009 @ 17:40
Dennis real one:
Hauptsache, das eigene Weltbild ist sauber - und: natürlich das einzig maßgebende-so wie das Ihrige. Das ist der typische Slotderdijk-Empörungs-Reflex, wenn Gutmenschen wie Sie Ihre Phantomschmerzen ausleben, nachdem Sie das Wort “Islamkritik” nur gelesen haben. Den Reflex hatte ich auch einmal, als ich noch linker Gutmensch war und gegen Pershing und Auländerhass auf die Strasse gegangen bin. Ich kenne Euch, da ich selbst mal in dem Sack Würmer gesteckt habe. Gewissermassen das Linke Analogon zum EX-Muslim, als Ex-Linker.
Zum Thema Migranten kann ich durchaus konkret werden: In meinem Bekanntenkreis werden Leute nur (und das meine ich zu 100% so) von Moslems angegriffen und zwar dumdreist und heftig und immer häufiger(erst vor 1 Woche unser 13 jähriger. “Hey-Scheiss Deutscher, gibst Du Geld”).
Seitdem sich diese Vorfälle häufen, erlaube ich mir Islamkritik, ohne NAZI zu sein. Und von Leuten wie Ihnen lass ich mir bestimmt nicht das “Intellektuellen-Gütesiegel” verleihen.
Und Sie liefern das beste Beisepiel dafür, was die Nazi-Keule bedeutet: “Faschisten-Rhetorik” nennen Sie meine Ausführungen - das verbitte ich mir als Ex-gutmensch entschieden!!
Kommentar von Johan Sobieski — 20. November 2009 @ 17:49
@Karl Napf
Es gibt in der Justiz so etwas wie Güterabwägung, falls sie davon schon mal gehört haben. Und ethisch ist das sowieso keine Frage, wenn man die goldene Regel als Grundlage der Ethik berücksichtigt. Die ist übrigens auch der Grund, warum so eine Seite in ihrer an Niveaulosigkeit kaum zu unterbietenden Verallgemeinerung nicht mal in Ansätzen ernst genommen werden kann. Islamkritik und Menschenfeindlichkeit sind zwei sehr unterschiedliche Dinge, außer bei PI anscheinend.
Kommentar von Dennis real one — 20. November 2009 @ 18:03
Ich sehe PI und vergleichbare Blogs als wichtige Gegenöffentlichkeit. Es mag sein, dass PI nur über die Schattenseiten der Migration und insbesondere des Islam berichtet und somit anscheinend pauschalisiert. Allerdings tauchen diese Negativaspekte in der Berichterstattung der Massenmedien so gut wie nirgends auf - sie pauschalisieren also ebenfalls, jedoch in dem Sinne, dass der Islam als solcher eine undifferenziert friedliche und tolerante Religion sei.
Wer hingegen nach den Gründen für Integrationsdefizite, Parallelgesellschaften und Terrorismus sucht und meint, diese auch im Koran, den Überlieferungen und den Schriften islamischer Gelehrter zu finden, steht rasch unter dem Generalverdacht des “islamfeindlichen Rassismus” (eine Wortschöpfung des “Zentralrats der Muslime”).
PI und andere konservative Blogs versuchen auch ein Gegengewicht zum oft mehr als unterschwelligen Antiamerikanismus in Politik und Medien zu setzen und thematisieren den neu erstarkenden Antisemitismus, der gerade auch durch den Islam in Europa und die “antizionistische” Linke angeheizt wird.
Der Blogbeitrag von A. E. M. weist einige sachliche Fehler auf. Diffamierungen wie „Afro-Abschaum“, „Muselbrut“, „Drecksvolk“ und „Moslemratten“ fielen noch in keinem PI-Beitrag, möglicherweise aber im Kommentarbereich. Ferner wurde niemals eine drohende “gewalttätige Islamisierung Deutschlands und Europas” behauptet. Die Chancen stehen gut, dass sich der Islam mit seinem Scharia-Recht auf friedlichem Wege durchsetzen wird.
Zuletzt darf man bei einem Weblog, das täglich zwischen 40- und 50.000 Besucher zählt, von einer gewissen Heterogenität der Leserschaft ausgehen, was Bildung und Weltanschauung anbelangt.
Kommentar von Maethor — 20. November 2009 @ 18:45
@ 16 Kommentar von Ario Ebrahimpour Mirzaie — 20. November 2009 @ 17:28
Sie können meine Aussagen gerne widerlegen, ich werde Ihrer Gegenargumentation gerne meine Aufmerksamkeit widmen.
Zu Ihrem Vorwurf der Stigmatisierung…
Ist eine Mückenabwehrcreme nicht auch eine Art von Stigmatisierung?
Ja, das ist es.
Trotzdem lasse ich mich nicht gerne stechen, sondern sorge aufgrund meiner Erfahrungen mit Mücken lieber vor, anstatt den vorherzusenenden Stich im nachhinein zu behandeln.
;-)
Kommentar von Karl Napf — 20. November 2009 @ 19:59
@ 20 Kommentar von Dennis real one — 20. November 2009 @ 18:03
Zitat: “Und ethisch ist das sowieso keine Frage, wenn man die goldene Regel als Grundlage der Ethik berücksichtigt. ”
Welche “goldene Regel der Ehtik” meinen Sie konkret?
“Was Du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu”?
Oder die goldene Regel der freien Meinungsäusserung?
Oder etwa “Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz”?
Wäre schön, wenn Sie da genauer werden könnten.
Kommentar von Karl Napf — 20. November 2009 @ 20:13
Natürlich ist dieser PI-News-Blog ein Blog mit Tendenz. Natürlich ist er nicht neutral, sondern sucht gezielt nach solchen Pressemeldungen, welche seine Thesen stützen. Aber das ist legitim. Und ich finde offen zur Schau gestellt Voreingenommenheit besser , als wenn unter dem Deckmantel einer Scheinneutralität der eigene Standpunkt unterschwellig transportiert wird.
Zweitens sollte ein Blog, der sich vertieft mit rechten Weltanschauungen auseinandersetzt, doch bitte nicht alles in einen Topf werfen. Diese PI-Seite hat nichts mit der neuen Rechten (nouvelle droit) zu tun. Die neue Rechte, auf deren Gedankengut mittlerweile auch die radikale NPD-Rechte aufbaut, vertritt das Weltbild des französischen Philosopen Alain de Benoist. Und nach diesem Weltbild ist die liberale Konsumgesellschaft nach US-amerikanischem Vorbild der Hauptfeind, die Ausländerfeindlichkeit ist nachrangig. Von diesem grenzt sich der PI-Blog mit seiner pro-amerikanischen Linie deutlich ab und die auf muslimische Einwanderer beschränkte Ausländerfeindlichkeit steht dagegen im Mittelpunkt. Ob man das nun besser oder schlimmer findet, mag jedem selbst überlassen sein, in jedem Fall ist das Weltbild aber sachlich ein anderes.
Kommentar von SozialerMensch — 20. November 2009 @ 20:41
@FloM
Richtig, wenn ich so einen Müll höre, komme ich tatsächlich nicht von meinem hohen Ross runter. Im Gegenteil, ich bleib dort gemütlich sitzen und lache Leute wie dich aus… höhöhöhö
@Markus
Mein lieber Markus, Du solltest schnell zu PI wechseln und dich an den differenzierten Kommentaren dort beteiligen und erfreuen. Die können noch jemand brauchen, die sich wie Du sachlichen, objektiv, neutral an den Diskussionen beteiligt. Wenn Du aber dahin wechselst, solltest Du Dir noch ein paar mehr Beispiele einfallen lassen, die DER Islam zu verantworten hast. Du glaubst doch wohl nicht, dass DER Islam “nur” Frauen diskriminiert, “Ungläubige” als minderwertig darstellt, Homosexuelle an Baukränen aufgehängt oder Apostaten tötet? Mit diesen paar läppischen Beispielen gehst Du bei PI leider baden. Selsbt wenn Du - wow - weißt, dass der Großmufti von Jerusalem mit Hitler paktiert hat? So viele historische Kenntnis. Ich bin geblendet… Du musst ein Professor sein…
Kommentar von Hugenotte — 20. November 2009 @ 20:52
Zudem sollte man sich gerade ein Blog, der gegen rechtsextreme Ideologien kämpft, über eine Tatsache im Klaren sein: Die Mehrheit der frommen Muslime sind Antisemiten, auch hier in Deutschland. Als aufgeschlossener Mensch habe ich kürzlich ein Dialogtreffen von protestantischen und muslimischen Jugendlichen besucht und durfte zwar einerseits feststellen, dass viele dieser Muslime sehr freundliche und sympathische Menschen sind, andererseits aber auch, dass unter ihnen die einhellige Meinung vorherrscht, dass es Israel nicht gibt, sondern nur ein zionistisches Besatzungskonstrukt in Palästina, welches schleunigst ausgeschlöscht gehört. Als bei einem Vortrag völlig Zusammenhangslos das Wort “Israel” fiel, unterbrach sogar der Imam empört und verlangte, dass von nun an nur noch von Palästina gesprochen wird. Gerade wir als Deutsche sollten wegen unserer Geschichte wissen, dass mit antisemitischen Ressentiments nicht gespaßt werden darf, dass man sie nicht relativieren oder rechtfertigen darf. Eigentlich war man sich in Deutschland einig, dass bei sowas nicht mehr “weggeguckt” werden darf. Genau das passiert aber, wenn man den Hinweis auf muslimischen Antisemitismus mit Rassismus- oder gar Islamophobievorwürfen tabuisiert.
Kommentar von SozialerMensch — 20. November 2009 @ 21:10
Guten Abend,
ich habe mir einmal PI angeschaut und auch die Seite Indymedia. Manche Kommentatoren auf PI gehören gesperrt, deren Ansichten sind unvereinbar mit dem GG. Auf Indymedia hingegen wird offen zu Gewalt aufgerufen und das gehört ebenso verboten. Wer links ist, darf sich eben alles erlauben. Unvergessliche Linke waren und sind Honecker, Stalin, Mao, Pol Pot, Che Guevara und Kim Jong Il.
Auf PI wird die islamische Ideologie kritisiert und anhand von nachprüfbaren Fakten dargestellt. Die Menschen, die dieser Ideologie anhängen, sollten davon befreit werden. Nach gründlichem Koranstudium habe ich festgestellt, dass viele der dort beschriebenen Dinge jenseits aller Menschlichkeit sind. Intoleranz und Gewalt gegenüber Un- oder Andersgläubigen sind legitime Mittel, diesen Glauben zu verbreiten. Das Gefährliche eines jeden Glaubenssystems ist der Absolutheitsanspruch, die Weisheit gepachtet zu haben und die einzig richtige Meinung zu vertreten. Zum Glück ist unsere Gesellschaft säkularisiert und frei von diesen Zwängen.
Es ist wichtig, sich überall umzuschauen und die Meinungen anderer Menschen zu lesen. Ich lese auf linksextremen Seiten genauso wie auf anderen. Sehr rechts zu sein ist genauso falsch wie links. In der Mitte bleiben bringt uns weiter.
MfG
Kommentar von Whitewolf — 20. November 2009 @ 21:46
Merkwürdig ist, dass auf PI genau die Themen eine Art Gegenöffentlicheit finden, die sonst nur ganz verdruckst in den sonstigen Medien stattfinden. Oder wird dort in angemessener Weise thematisiert, was Necla Kelek, Ralph Giordano, Sirap Cileli und andere schon lange festgestellt haben, nämlich gerade die enge Verbindung von Frauen-/Demokratiefeindlichkeit und islamischer Lehre. Wie gefährlich diese Kritik ist, zeigt aktuell RA Seyran Ates, die wegen Drohungen muslimischer Männer endgültig ihren Beruf augegeben hat.
Auch wenn der Stil einiger PI-Kommentare schlecht und manchmal beleidigend ist, so ist diese Gegenöffentlichkeit momentan dringend notwendig. Bei indy-media und anderen geht es oft viel bösartiger zu.
Kommentar von keetenheuve — 20. November 2009 @ 21:54
Dass PI eine Seite ist, die die bundesdeutschen juristischen Grenzen überschreitet, zeigen sie ja selbst, da sie auf einen Server in Takatukaland umgezogen sind, um sich dem Zugriff deutscher Rechtsbehörden zu entziehen. Und da geht es nicht nur um die Missachtung von Bildrechten. Hätten sie das nicht gemacht, wären sie schon längst massiv mit Klagen wegen Volksverhetzung überzogen worden.
Die - auch hier zahlreich vertretene - Anhängerschaft von PI zeigt schlicht, dass der deutsche Stammtisch mit dem Internet ein Medium gefunden hat, das ihm größere Verbreitungsmöglichkeiten gibt. Die Frage ist, ob der braune Mob früher (ohne Internet) genauso zahlreich war oder ob sich da gesellschaftlich etwas geändert hat.
Kommentar von genova — 20. November 2009 @ 22:31
PI ist natürlich extrem, sehr extrem.
Aber PI ist auch ein Querschnitt durch die deutsche Gesellschaft. Nicht nur Rechtsextreme, Radikalliberale, sondern auch ehemalige Wähler der Grünen (so wie ich) sind dort zu finden.
Die Kommentare der User sind häufig unter alle Sau, und dennoch ist PI ein wichtiges Medium, weil die politisch-korrekte Meineungsmehrheit (zwar zunehmend weniger, aber immer noch) aktiv ist und ans Eingemachte gehende Diskussionen über die Politideologie Islam verhindern.
Kommentar von Oggi — 20. November 2009 @ 23:52
Der Autor schafft es also erstmal Millionen von Niederländern, die Geert Wilders wählen,als Rechtsextrem zu diffamieren. Sehr undifferenziert, oder nicht?
Zu PI kann man geteilter Meinung sein, aber es ist gut, dass mit PI ein Blog entstanden ist, der die Massenmedien entlarvt mit dem “politisch korrekt” Wahn.
Warum wird hier nicht von dem muslimischen Antisemitismus gesprochen. Ach was, was hier in Deutschland auf den Strassen geschehen ist, war purer Judenhass.
Keine Träne für die von der HAMAS getöteten Israelis, aber Israel auf offener Strasse diffamieren.
Geert Wilders setzt sich für Israel ein. PI zumindest auf dem Papier- allerdings konnte ich noch nie einen antisemitischen Eintrag bei PI lesen. Frage mich, wie der Autor recherchiert hat???
Kommentar von Irene — 20. November 2009 @ 23:54
PRO NRW hat zum Glück landesweit keine Chance. Viel gefährlicher sind da die Republikaner. Wenn man sich ansieht, wie massiv sie gegen eine Islamisierung vorgehen, dann sehe ich die echte Gefahr vielmehr dort, denn sie sind auch bundesweit organisiert. Auch treten sie bürgerlicher auf als PRO und NPD. Im Gegensatz zu den Extremisten können sich die Republikaner leider ihre angebliche Verfassungstreu auf die Fahne schreiben, denn sie geltend nicht als extremistisch, was sie für breitere Schichten wählbar macht.
Kommentar von Yasmu — 21. November 2009 @ 00:02
@Karl Napf
Da ich in ihrer hängengebliebenen Welt auch, schon äußerlich, zu den “Migranten” gezählt würde, erlaube ich mir allerdings von Faschistenrhetorik zu sprechen, wenn Sie hier “mein Bild vom Migranten” erläutern. Die Verallgemeinerung die Sie anstreben ist derart bescheuert, dass polyglotte Menschen nur lachen können, sorry.
Kommentar von Dennis real one — 21. November 2009 @ 10:51
Mal zwei nicht gerade untypische Beispiele aus der PI Kommentarsektion:
Die Blogeinträge sind nicht wirklich besser. Mit Recherche hält sich bei PI niemand auf. Da wird gehetzt und gehasst, dass eine ware Froide ist. PI ist Dreck.
genug weich.
Kommentar von Limited — 21. November 2009 @ 11:54
@dennis real one
Ihre hohlen Phrasen , welche Sie hier in jedem Thread von sich geben, lassen auf eines schließen, nämlich auf Ihr hermetisch abgeriegeltes Weltbild. Sie haben Ihre “Meinung” von der lassen Sie sich nicht abbringen. Ihre am eigentlichen Thema vorbeigehenden “Argumente”, vorgetragen in selbstbewusst-herablassenden Ton, entlarven Ihre geistige Impotenz und Unfähigkeit zu diskutieren.
PS: Eine Frage: Sind Sie Dennis Kazooba, der für ein “cooleres Deutschland” kämpfen will?
Wenn ja, noch eine Frage: Wie sollte Ihrer Meinung nach dieses “coolere Deutschland” aussehen?
Kommentar von Thomas — 21. November 2009 @ 12:45
[...] November 2009 · Kommentar schreiben Gestern habe ich meinen ersten Artikel auf Störungsmelder, dem preisgekrönten Rechtsextremismus-Blog der ZEIT veröffentlicht. Es [...]
Pingback von Alarm! « http://ordnungspolitiker.de politik/leben/kultur — 21. November 2009 @ 14:17
Den Kommentatoren auf PI nach folgernd, scheint es sich dort um Unrat zu handeln, der meint sich mit Anbiederungen (Christentum, Israel, etc.) politisch brauchbar zu machen.
Mir scheint die Seite – wie es typisch ist für braune Öffentlichkeits-Plattformen – eher eine Art Mastrubations-Vorlage schmalspurigen Denkens und Zitierens zu sein – um es mal politically incorrect auszudrücken.
Kommentar von arty_3000 — 21. November 2009 @ 17:05
@Maethor
Wieviel Gegenöffentlichkeit brauchen sie denn z.B. zur Berichterstattung der BILD-Zeitung? Ich finde, sie konstruieren hier eine “linke” oder gar “ignorante” Medienhegemonie die jeglicher realistischer Analyse der deutschen Medienlandschaft entbehrt.
Kommentar von Ario Ebrahimpour Mirzaie — 21. November 2009 @ 17:51
Noch ne Aniiislamische Extremistische Seite die man mal Analysieren und beobachten sollte
http://die-gruene-pest.com/forum.php
wahrscheinlich noch gefährlicher wie PI
da mann sich in Foren besser Organisieren kann wie in blogs
Gruß Wilhelmus
Kommentar von Wilhelmus — 21. November 2009 @ 18:00
31 Kommentar von Dennis real one — 21. November 2009 @ 10:51
Anstatt zu polemisieren und irgendetwas zu unterstellen könnten Sie ja auch auf meine Fragen bzw. Argumente eingehen.
Wenn Sie es könnten.
Stattdessen schreiben Sie viel und sagen trotzdem nichts aus.
Und das ist und bleibt Polemik.
Schade, ich hatte mich auf eine Diskussion gefreut.
Aber anstatt argumentativ zu diskutieren verweisen Sie auf ihr “migrantisches Aussehen”.
Was mich übrigens nicht im Geringsten interessiert, da ich, offenbar anders als Sie, kein Rassist bin.
Kommentar von Karl Napf — 21. November 2009 @ 20:29
@ #35:
Lieber Mirzaie, ich konstruiere gar nichts. PI mag Schlagzeilen auf BILD-Zeitungs-Niveau produzieren - was aber noch nicht viel über die inhaltliche Substanz aussagt.
Es ist aber nicht zu leugnen, dass sich vom 11. September bis zu den letzten Anschlägen gegen die neue Dresdener Synagoge (November 2009) ein “roter Faden” durch die Berichterstattung der Medien zieht, wonach “der Islam” unter allen Umständen exkulpiert werden muss, obwohl hier wie dort eindeutig islamistische Motive vorlagen. Im ersten Fall mag die hunderttausendfach verkaufte Verschwörungsliteratur als Beispiel dienen, im zweiten die Tatsache, dass sich Politik, Presse und Islamverbände “gegen rechts” engagieren, obwohl die Schmierereien an der Synagogenwand (Davidsstern = Hakenkreuz etc.) unmittelbar auf eine “antizionistische” oder “islamistische” Täterschaft schliessen lassen.
Natürlich kann ich Ihnen nicht stante pede beweisen, dass dieser Meinungsmainstream in den Medien existiert. Sie müssen sich schon auf Ihre eigene Urteilskraft verlassen.
Auf meinem Weblog bündele ich Beispiele wie die o.g.
Kommentar von Maethor — 21. November 2009 @ 23:53
Ich lese gelegentlich mal bei PI und mir stehen immer wieder die Haare zu Berge.
Besonders wenn ich die Kommentare lese.
Geantwortet habe ich auch schon mal, zwei Mal wurde gelöscht, obwohl ich keinen beleidigt habe! Bei den drei anderen Fällen wurde ich als Gutmensch und Linksfaschist bezeichnet.
Besonders spannend ist auch die Veröffentlichung von Adressen und Telefonnummern von Menschen, die denen nicht ins Bild passen. Es wird bei diesen Personen dann häufig Telefonterror betrieben.
Ekelhafter Mob!
Kommentar von Hasenzahn — 22. November 2009 @ 00:43
PI-News gehört zum Rechtsextremen Spektrum. Was ist daran eigentlich schwer zu verstehen?
Kommentar von NDM — 22. November 2009 @ 00:45
Sehr treffend Analyse. Ich hätte da auch noch einige Blüten aus dem PI Alltag, von wegen pro amerikanisch ;):
“Da läßt der “Messias Abdullah Adolf Obama” wohl langsam seine schöne Maske fallen und zeigt seine häßliche Fratze. Ob da mal nicht ein 2ter Harvey Lee Oswald schon in Startlöchern sitzt.?”
“So ist es. Der schwarze Messias hat sich als der größte Schwindler erwiesen.
Der 2ter Harvey Lee Oswald tränkt schon die Kugel im Schweineblut!”
“Ich bin angewidert von diesem Möchtegern-Neger (Obama ist zu 50% Weißer, zu 43,75% Araber und nur zu 6,25% Neger).”
“… In Amerika ist es wie in Afrika:
Kaum sind die Neger an der Macht, geht es bergab …”
“Das sind die “schwarzen” Gene, und stammen noch aus den Zeiten als Schwarze sich auf den Baumwollfeldern bücken mussten.”
Kommentar von Jo — 22. November 2009 @ 02:02
[...] bei Störungsmelder Kategorien:PI in den Medien Schlagworte: PI in den Medien Kommentare (0) Trackbacks (0) [...]
Pingback von Feindbild Islam « — 22. November 2009 @ 08:30
“Mein Bild vom Migranten”. Ich kann mich da nur wiederholen. Wenn das nicht so gemeint ist, wie es rüberkommt, dann würde ich an eurer Stelle mal an meinem unzureichenden Sprachgefühl arbeiten. Oder soll man sich “sein Bild vom Deutschen” am Ballermann bilden und das dann öffentlich so vertreten? Peinlich Jungs, da gibts nichts zu diskutieren.
Kommentar von Dennis real one — 22. November 2009 @ 11:19
Dennis Kazooba kenne ich nicht.
Kommentar von Dennis real one — 22. November 2009 @ 11:20
Haha, hab gerade nochmal bei PI vorbei geschaut, der website, der Thomas und Karl Napf durch Diskussion zu Beachtung verhelfen wollen.
Erster Artikel: “Fußball-Wettskandal: Drahtzieher Südländer?”
Hahahahaha, wen wollt ihr verarschen?
Wer das liest und diskutabel findet ist geistig impotent!
Kommentar von Dennis real one — 22. November 2009 @ 11:30
Dann der nächste Artikel “Polizei Baden Württemberg will Migranten”. Das ist im Interesse der öffentlichen Sicherheit, aber da wird abgehetzt wie sonstwas, weil die Testkriterien für den Deutschtest abgesenkt werden sollen, wenn jemand pefekt türkisch kann, was ja nicht heißt, dass sich jemand verständlich auf DEutsch ausdrücken kann und vor allem in Ausbildung und Dienst dazu lernt. Die, die da hetzen sind wahrscheinlich weit davon entfernt zwei Sprachen derart gut zu sprechen wie viele “Migranten” (was an Menschen die hier geboren sind “Migranten” sind kann vielleicht die NPD erklären, ich nicht). Und dann lesen Leute das und schreiben dann nen Satz von wegen “mein Bild vom Migranten” in dem ihre ganze autoritäre Struktur offenbar wird und das soll man dann ernsthaft diskutieren? Inakzeptabel! Und um der Provinz jetzt mal was mitzuteilen, was sie sich gar nicht vorstellen kann: Ich bin so richtig multikulti inner Großstadt groß geworden und die Wahrheit ist ebenso einfach wie logisch: Überall wo es Menschen gibt, gibt es solche und solche, also sind diese Verallgemeinerungen eine einzige Beleidigung und extrem herablassen und entwürdigend.
Kommentar von Dennis real one — 22. November 2009 @ 11:48
@Limited
Ihre plakativ herausgesuchten Kommentare diverser Hetzer (hier noch dazu: die eines einzelnen), die auf der besprochen Seite hin und wieder eben leider “auch” anzutreffen sind, sind unbestritten menschenverachtend - aber sie sind gewiß nicht typisch. Die von Ihnen gewünschte entsprechende “homogene Masse” sind die PI-Schreiber definitiv nicht.
Auch Ihre Unterstellung, “mit Recherche” halte “sich niemand auf”, ist in der behaupteten Absolutheit völlig indiskutabel. Sie tun also genau dieses, was Sie der betreffenden Seite “generell” vorwerfen: Sie picken Sich einzelne Gegebenheiten (die ja gar nicht geleugnet werden sollen) heraus und erheben dieselben zum allgemeinen Standard. Und das, mein Lieber, nenne ich Hetze.
Kommentar von tom62 — 22. November 2009 @ 12:07
Die bewusste Gleichsetzung linken und rechtsextremen Gedankenguts, bis hin zur Gleichsetzung des Islams mit der Ideologie der Nationalsozialisten, ist ein beliebtes Mittel um die eigene Gesinnung zu kaschieren.
Exakt.
Kommentar von Benjamin — 22. November 2009 @ 12:08
Das Klientel bei PI hat sich in letzter Zeit grundlegend geändert.
Dumpfbacken mit Stammtischmanieren sind zwar auch noch zu finden, jedoch werden Diese sehr schnell zurechtgewiesen bzw. auf Konsens eingeschworen. Nationalsozialistisches Gedankengut tauch auch noch auf, aber mit denen gibt sich der engagierte PI User nicht ab. Meist handelt es sich um Schreibende aus der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft, jüdische Mitbürger, auch die JDL Deutschland, Aktivisten der berliner Homosexuellenbewegung.
So niedrig ist das beschriebene Niveau also gar nicht.
Kommentar von Tec — 22. November 2009 @ 12:28
@Benjamin
» In Dresden wurde eine Mullah-Schule der SS eingerichtet.
Himmler schwärmte von der “weltanschaulichen Verbundenheit” zwischen dem Nationalsozialismus und dem Islam. «
http://www.helmut-zenz.de/hzislam8.html
Zu den größten antisemitischen Ausbrüchen auf deutschen Boden nach ´45 können Sie Fabain Weißbarth befragen bzw. den letzten Thread anschauen den er hier erstellte ansehen
Moslemische Antisemiten mit Unterstützung diverser linker Sekten demonstrierten Anfang dieses Jahres gegen Israel. Rufe wie “Juden ins Gas” und ähnliches waren dort zu hören.
Man stelle sich vor deutsche Neonazis würden auf offener Straße soetwas brüllen.
Kommentar von Thomas — 22. November 2009 @ 13:02
“#
Das Klientel bei PI hat sich in letzter Zeit grundlegend geändert.
Dumpfbacken mit Stammtischmanieren sind zwar auch noch zu finden, jedoch werden Diese sehr schnell zurechtgewiesen bzw. auf Konsens eingeschworen. Nationalsozialistisches Gedankengut tauch auch noch auf, aber mit denen gibt sich der engagierte PI User nicht ab. Meist handelt es sich um Schreibende aus der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft, jüdische Mitbürger, auch die JDL Deutschland, Aktivisten der berliner Homosexuellenbewegung.
So niedrig ist das beschriebene Niveau also gar nicht.
Kommentar von Tec — 22. November 2009 @ 12:28″
Du bist ja lustig! Ich finde es da immer schlimmer. Und das “Stammtischgelaber” ist nach wie vor vorhanden und wird nichts entgegengesetzt. Diese möchtegern-bürgerliche Mitte ist völliger Unsinn!
Kommentar von Hasenzahn — 22. November 2009 @ 13:53
@tom62
Ich schreibe bewußt die Kommentare sind nicht untypisch. Es gibt eine große Anzahl von Kommentatoren und nicht nur verzeinzelte, die sich in menschenverachtender und rassistischer Weise auslassen. Das kann man auch an weiteren nicht untypischen Kommentaren sehen, die man über den Link zu Stefan Niggemeier einsehen kann. Der Anteil der Sadisten, Rassisten und Menschenfeinde ist bei allen mir bekannten Internetseiten bei PI am höchsten (auch wenn es Ausnahmen unter den Kommentatoren gibt). Dagegen ist sogar Altermedia teilweise ein pädagogischer Sitzkreis.
Alleine aus dem Gedächtnis fallen mir drei Fälle der bewußten Falschdarstellung bei PI ein. Einmal ein Verdächtiger, der bei der Verhaftung mit seinem Mobiltelefon telefonierte. Wurde von PI als nicht untypische Verhaltensweise von Muslimen charakterisiert. Tatsächlich ist der Verhaftete autochtoner Mitbürger. Hat PI nie korrigiert. Dann ein Machetenüberfall in einem britischen Pub, Täter müssen laut PI-Diktion Muslime sein, tatsächlich waren es autochtone Briten. Dann eine Geschichte in der eine Frau aus eigenem Erleben darüber berichtete, dass sie einen Türken getötet hätte, der sich zuvor massiv drangsaliert hatte. Nur hatte sich die Gastautorin von PI einige Monate zuvor in dem Vorfeldforum von PI (Grüne Pest) geoutet und erzählt, dass sie erst über PI auf die Gefahren und minderwertigen Verhaltensweisen von Muslimen und Türken gestoßen sei.
Dann die vielen faktisch falschen demografischen Darstellungen. Da wird aus den allgemeinen Zahlen der Zuwanderer in einer Übersichtskarte auf die Dominanz von Muslimen in vielen deutschen Großstädten hingewiesen etc. etc. etc. Nahezu 80% der PI Artikel stellen sich als faktisch falsch heraus, wenn man nachforscht (Google hilft!). Und das kann jeder selbst tun, indem man zu den PI-Artikeln mal selbst nachrecherchiert. Dafür muss man nicht Limited heißen.
Kommentar von Limited — 22. November 2009 @ 14:29
Beispiel heute im folgenden Beitrag:
http://www.pi-news.net/2009/11/prozess-tuerken-traten-brutal-auf-opfer-ein/
“#11 Sauron (22. Nov 2009 11:36)
In der Tierwelt gilt: ein Artgenosse, der bereits am Boden liegt, wird in Ruhe gelassen.
Diesen degenerierten inzuchtgeschädigten Bestien fehlt jeglicher natürliche Instinkt, [...]”
“#33 Eisfee (22. Nov 2009 12:21)
Ächz, was für ein Pack.
Man sollte sie nach Mekka schicken, da gibts schon die ersten Schweinegrippetoten.”
“#37 ComebAck (22. Nov 2009 12:29)
Immerhin 4 bzw 5 Jahre
bleibt zu hoffen das die beiden im Knast an die richtigen geraten die dann im Falle des üblichen “Isch fick Dein Mudder” diese Islamoarschlöcher höchst selbst F*cken und denen dabei vielleicht noch ein nettes kleines HIVVCHEN verpassen.”
“#44 Nixlinx (22. Nov 2009 12:40)
Genau so wie einer nach einem schweren Unfall wieder laufen lernen muss, so müssen die Deutschen ihre Fähigkeit zur Gegenwehr wieder neu aufbauen.”
Kommentar von Hasenzahn — 22. November 2009 @ 14:43
@ Ario Ebrahimpour Mirzaie
Nun möchte ich auf den Artikel auch selbst eingehen.
-> Zitat: “‘Afro-Abschaum’, ‘Muselbrut“, ‘Drecksvolk’ und ‘Moslemratten’. Das sind nur einige der Begriffe, mit denen auf der Seite ‘PI-News’ über Menschen mit Migrationshintergrund geschrieben wird. Die islamfeindliche und rassistische Homepage ‘Politically Incorrect’ hetzt täglich in Form von bis zu einem Dutzend Blogeinträgen und den dazugehörigen Kommentaren gegen Mitmenschen muslimischen Glaubens.”
Schon die Überschrift läßt erahnen, daß Ihr Urteil wohl gefällt war, noch bevor Sie auch nur eine Seite des betreffenden Blogs wirklich gelesen haben. Da kommen Ihnen solche Hetzereien natürlich sehr entgegen, nicht wahr. Was Kritik an einer Religion und deren Auswüchsen (die es ohne Zweifel ja gibt) mit dem Hervorheben oder eben dem Abstempeln einer “Rasse” zu tun haben soll, müssen nicht nur Sie mir erst noch erklären.
Leider will die von Ihnen vorgenommene selektive Herausnahme solcher - unbestritten - menschenverachtenden Sprüche auch auf Pi vergessen machen, daß dies nicht die Mehrheitsmeinung der Verfasser von Artikeln respektive der dort postenden User darstellt; es gibt nicht wenige, die sich gegen solche unanständigen Polemiken gewandt haben und nach wie vor wenden; soweit ich informiert bin, wird so etwas auch gelöscht (zu wenig, einverstanden).
Das Zweite, was nicht zutrifft, ist Ihre Behauptung, PI würde (generell) gegen “Menschen mit Migrationshintergrund” als solche “hetzen”. Das ist nicht der Fall, es sei denn, Sie betrachten a) allein Muslime oder Menschen aus dem entsprechenden Kulturraum als berechtigt, diesen Begriff für sich zu vereinnahmen und b) sie setzen Kritik generell mit “Hetze” gleich. Ich darf insofern auf die große Zahl von “Migranten” verweisen, die u. a. auch im Blog zu finden sind; vor einiger Zeit gab es sogar eine ganze von solchen Leuten aus aller Herren Länder verfaßte Serie.
Ich lasse bewußt zwei Absätze aus, weil es sich m. E. nicht lohnt, auf solche Verallgemeinerungen einzugehen.
-> Zitat: “Für die deutlichere Worte sind dann die unzähligen Kommentatoren wie ‘Nixmitburka’, ‘Radikaldemokrat’ und ‘Islamophober’ zuständig. Trotz des auf der Startseite vollmundig verkündeten Grundsatzes proamerikanisch und proisraelisch zu sein, schreckt man im Forum nicht davor zurück (…)”
Wer bitte ist für sie “man”, und inwiefern stellen solche Leute wie die oben Angeführten für Sie “die” Schreiber des “PI”-Blogs (als für diesen charakteristisch) dar?
-> Zitat: “bei jeder sich bietenden Gelegenheit rechtsextremes Gedankengut zu bedienen und nebenbei die Gräueltaten der Shoa zu relativieren. Menschen aus dem Nahen Osten werden als „Herrenvolk“ bezeichnet, der Koran mit „Mein Kampf“ verglichen, Hakenkreuze neben den türkischen Halbmond gesetzt und offen menschenfeindliche Parolen rezitiert.”
Das sind gleich mehrere Plattheiten auf einmal, die Sie - wie großzügig - natürlich schon reflexartig “allen” Schreibern auf dem Blog unterstellen. Wo bitte in den Artikeln werden etwa die Greueltaten der Shoa “relativiert”, demnach also verharmlost? Geht´s noch?
Dazu kommt noch, daß auch Sie auf einem gewissen Auge blind zu sein scheinen: Was ist z. B. mit den türkischen faschistischen “Grauen Wölfen”, einer offen rassistisch-nationalistischen Vereinigung, die mittlerweile auch auf unseren Straßen ihr Unwesen treibt und auch auf diversen von radikalen Moslemvereinen organisierten Anti-Israel-Demos (etc.) häufig zu finden sind? Was ist mit der schon historischen Affinität radikaler Moslems zu den Nazis, oder dem türkischen, seinerzeit von deutschen “Wilhelministen” unterstützten Holocaust (in diesem Zusammenhang wurde der Begriff zuerst erwähnt) an den Armeniern, was man in der Türkei natürlich nicht sagen darf, ohne in diversen Verliesen zu landen?
Was ist mit der in einschlägigen Kreisen offensichtlich üblichen Gleichsetzung der Swastika (Hakenkreuz) mit dem Magen David (Davidsstern) der Juden, wie es zuletzt auf judenfeindlichen Schmiererien (zuzüglich der Parolen “Israel, Killer of children”", “f’ck the Jews, monkey”, wörtliches Zitat) an der Dresdener Synagoge zu finden war?
Solche Gleichsetzungen gibt es in Nazikreisen nämlich nicht, in Palästinenser- und deren Sympathisanten-Kreisen sehr wohl. Wer ist es wohl, der glaubt, daß die Juden (und Christen) “in Affen und Schweine” verwandelt worden seien? Was ist mit den in solchen Kreisen auch auf unseren Straßen offen und ungestraft skandierten Parolen wie (Zitat:) “Tod, Tod Israel”, “itzbach al jahud” (”schlachtet die Juden ab”), “Juden ins Gas” und dergleichen, wie dies auf Moslem-Demos, häufig im Verein mit Linksradiklen (aber vereinzelt sogar unter dem - fototechnisch dokumentierten - Beifall von NPDlern) Anfang diesen Jahres zu hören war? Wo ist Ihre Kritik da? Soll ich Ihre Propaganda nun für gewollte Blindheit oder einfach nur für Polemik auf Bildzeitungsniveau halten? Für wie dumm halten Sie die Leute eigentlich?
-> Zitat: “Selbstverständlich mit dem heuchlerischen Hinweis, man mache lediglich vom Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch. Übrigens nicht selten auch offen antisemitisch, gegen den Staat Israel und auch gegen Politiker wie den amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Ohnehin darf man sich fragen, welches Amerika den Betreibern von Politically Incorrect vor Augen schwebt, wenn sie sich als proamerikanisch bezeichnen. Das pluralistische und multikulturelle Amerika des 21. Jahrhunderts kann es nicht sein. Eher jenes der Rassendiskriminierung und der Sklaverei.”
Das ist Unfug, es sei denn, Sie hielten eine “Quasi-Vorzugsbehandlung” von Muslimen in der Kritik von diversen Verhaltensweisen (die ja jeden Bürger betreffen können) und insofern Ihre eigene islamische Monokultur (denn um die geht es) für einen Ausdruck von Multikulturalismus. Es entfaltet übrigens schon ein eigenes übles “G´schmäckle”, wenn einzelne Vertreter einer ganz bestimmten, sich als “Migranten” darstellende Volksgruppe, sich anmaßen für “alle Migranten” sprechen, diese insofern also für eigene Zwecke instrumentalisieren zu zu wollen. Religionskritik hat mit Rassismus nichts zu tun, und auch der Sklaverei etc. redet niemand das Wort, auch nicht bei PI - ganz im Gegenteil.
Wer ist es also, der hier - besonders ob der eigenen unaufgearbeiteten Vergangenheit und Gegenwart - heuchelt?
-> Zitat: “Bei ‘Politically Incorrect’ treffen sich paradoxerweise die unterschiedlichsten Anhänger rechtsextremen Gedankenguts. Solche mit einem fundamentalistisch-christlichen Weltbild, Anhänger der „Neuen Rechten“ mit einem selbst erklärten radikal-liberalen Weltbild und nicht zuletzt die klassischen Neonazis mit ihren traurigen, altbekannten Ressentiments gegen Linke, Ausländer, Andersgläubige, Homosexuelle, Behinderte und Menschen mit Migrationshintergrund.”
Wie schön, daß sie das Durcheinanderwerfen völlig verschiedener Leute, die sich nicht einmal unbedingt “grün” sind, so gut beherrschen. Es könnte Ihnen nicht eventuell aufgefallen sein, daß ein Blog (gleich welcher) nun mal kein homogener “Kaninchenzüchterverein” ist, in dem alle denselben “Vereinsregeln der Kaninchenzucht” unterliegen?
Nichtsdestotrotz wird offenen Hetzereien einiger Leute ja durchaus begegnet, oft von den Kommentaristen selber. NPDler haben dort nicht wirklich eine Chance. Da könnte und müßte mehr getan werden, ja. Das ist auch einer Meiner Kritikpunkte an dem Blog. Nur machen Sie es Sich zu leicht, wenn Sie hier alle “über einen Kamm scheren”.
Inwiefern wird bei “PI” übrigens auch “gegen Behinderte gehetzt”, wie Sie behaupten? Das wäre in der Tat eine Ungeheuerlichkeit. Bitte vollständiges Zitat im Zusammenhang und ebenso vollständige Adresse angeben, so daß man das verifizieren kann. Danke.
-> Zitat: “Die bewusste Gleichsetzung linken und rechtsextremen Gedankenguts, bis hin zur Gleichsetzung des Islams mit der Ideologie der Nationalsozialisten, ist ein beliebtes Mittel um die eigene Gesinnung zu kaschieren.”
Bislang lese ich nur Beschwerden, Behauptungen und Unterstellungen. Wie wäre es, wenn Sie diese von Ihnen monierten Dinge - insbesondere die von Ihnen behauptete willentliche “Kaschierung” einer wie auch immer gearteten “rechtsextremen Gesinnung” bei “den” (demnach allen) Schreibern - im Einzelnen sachlich und differenziert jeweils be- bzw. widerlegen würden?
-> Zitat: “‘Gutmenschen’ - gemeint sind hauptsächlich Anhänger einer multikulturellen Gesellschaft - werden ebenso wie ‘Kommunisten und Sozialisten’ - gemeint sind Sozialdemokraten, Grüne und Linke - bewusst als faschistisch und intolerant dargestellt.”
Es wäre auch für Ihre eigene Meinungsbildung nicht unerheblich, wenn Sie den Unterschied zwischen einem wirklichen “guten Menschen” und solchen, die lediglich “Gutmenschen” sein wollen, indem sie ihre Mitmenschen aus ihrer eigenen selbstangemaßten “hohen moralischen Warte aus” pharisäerhaft mit politisch-naiven Parolen traktieren, um sie bei Nichtannahme derselben zielgerichtet als “Nazis” zu beschimpfen, realisieren würden. Tipp: Wikipedia, “Gutmensch”.
In der Beurteilung “linker” Gruppen ist jedoch auch die Leserschaft bei “PI” nicht so einheitlich, wie Sie dies offensichtlich suggerieren wollen.
-> Zitat: “‘Politically Incorrect’ stellt sich selbst gerne als Opfer einer angeblich unfairen ‘Political Correctness’ dar. Diese verbiete es, bei Berichterstattung über Menschen mit Migrationshintergrund den Namen oder die Herkunft zu nennen, Probleme der Integration zu thematisieren oder vor Gericht angemessene Strafen zu verhängen. Vorwürfe, die sich bei näherer Betrachtung leicht widerlegen lassen.”
Tun Sie das doch endlich, beweisen Sie, daß die Regel die Ausnahme und die Ausnahme die Regel darstellt. Bislang haben Sie - nach so vielen Worten - Ihren Lesern lediglich zugemutet, Ihre eigene Propaganda für eine Quelle von Sachinformationen zu halten. Ziel verfehlt, würde ich sagen. Sechs, Setzen.
Kommentar von tom62 — 22. November 2009 @ 15:14
3 @ Ario Ebrahimpour Mirzaie, Nachtrag:
Zitat: “Übrigens nicht selten auch offen antisemitisch, gegen den Staat Israel (…)”
Die Behauptung, der Blog “PI” richte sich als solcher gegen den Staat Israel, ist zudem als eine glatte Lüge überführt, wobei zusätzlich zu bemerken ist, daß (mit nur geringfügigen Ausnahmen) die meisten der Kommentatoren (ergo nicht der Artikelschreiber), die im Blog gegen diesen Staat polemisieren, zumeist aus dem Bereich “Muslime oder deren Sympathisanten” kommen, aus anderen dagegen eher selten.
Sie müssen Sich den Vorwurf der Heuchelei gefallen wohl eher selbst gefallen lassen…
Kommentar von tom62 — 22. November 2009 @ 15:38
[...] Artikel „Feindbild Islam“ bei Störungsmelder von Ordnungspolitiker. Kategorien:PI in den Medien Schlagworte: PI in den Medien [...]
Pingback von Was ist Politically Incorrect (PI)? « — 22. November 2009 @ 15:39
@ Dennis
Wirklich schade.
An einer ernsthaften Diskussion ist hier wohl niemand interessiert.
Polemik, Vertreten der linken Ideologie ohne Gedankenaustausch. Aber Andersdenkende als intolerant und ignorant hinstellen, mehr kann man wohl nicht von Ihnen erwarten.
Hauptsache, mit Dreck werfen, irgendwas bleibt schon kleben.
Ich klinke mich jetzt aus und lasse Sie weiter in Ihrem “das sind alles dumme, böse Onkelz, nur ich bin der Gute”- Weltbild schwelgen.
Kommentar von Karl Napf — 22. November 2009 @ 18:04
@tom62
Noch ein Beispiel gefällig?
PI ist ja vielfältig. Vor allem auch vielfältig falsch und ein Hort an Desinformation.
Das kann man auch am aktuellen Beispiel bei PI über Vergewaltigungsfälle in London erkennen.
hxxp://www.pi-news.net/2009/11/london-fast-alle-vergewaltiger-nicht-weiss/
Schon die Überschrift ist falsch. Die Feststellung, “Fast alle Vergewaltiger sind “nicht-weiß”", ist eine Falschinformation.
Es geht um eine Statistik und einen Bericht der Polizei in London, in denen über Vergewaltigungen durch mehrere Personen/Gruppen berichtet wird.
Vergewaltigungen sind aber viel mehr durch Beziehungsmuster geprägt, als durch anonyme Vergewaltigungen im öffentlich Raum. Schätzungen gehen davon aus, dass 90% der Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffe durch Familienangehörige und Bekannte erfolgen und nicht durch einen Gruppenangriff. Hier dürfte die absolute Mehrzahl der Verbrechen durchaus durch “weiße” Personen erfolgen.
Auch die Aussage, 92% der Gruppenvergewaltigungen würden durch nicht-weiße Täter begangen ist in direkt-inhaltlicher Weise falsch. Unter Gruppenvergewaltigungen fallen auch gemischte Gruppen, die durchaus auch weiße Gruppenmitglieder aufweisen (32%).
Die Quelle EUTimes verweist im übrigen auf eine Presseerklärung der Britisch-National-Party als Quelle. Untersucht man die bei der BNP angegebene starke Zunahme, auf die auch PI verweist, findet man keine alternativen Quellen. Aber Quellen, die von deutlich anderen Zuwachsraten reden:
Z.B.:
und weiter:
so ein Vertreter der Londoner Polizei.
http://www.google.com/hostednews/ukpress/article/ALeqM5hLXNZ8byMPEy9IeqRXyVr7wHdnDg
Das ist es eben auch.
So ekelhaft und widerwärtig jede Vergewaltigung auch ist, sei es durch den Onkel oder durch eine Horde durchgeknallter Jugendlicher, ist eine Zahl von etwa 100 Gruppenvergewaltigung im Jahr in einer Großstadt wie London sehr wenig, bei mehreren Millionen Einwohnern und weiteren Millionen an Pendlern und Durchreisenden. Solche Zahlen würde man in Städten wie Mexiko-City, Moskau oder Rio de Janeiro als großen Erfolg bei der Bekämpfung von Vergewaltigungen einordnen.
PI lügt und verbreitet Falschinformationen. PI ist geistiger Sondermüll.
Kommentar von Limited — 22. November 2009 @ 19:07
Das Unvermögen und/oder die Unwilligkeit zu recherchieren schlägt sich bei PI in vielen Artikeln nieder.
Wie die Wortwahl zeigt, ist eine Verhetzung durchaus gewollt.
In einem anderen aktuellen PI-Artikel wird momentan ein Burkagate aufgeblasen. hxxp://www.pi-news.net/2009/11/barbie-erhaelt-zum-50-eine-burka-kollektion/
In Florenz wird eine Kollektion von 500 unterschiedlichen Modellen der Barbiepuppe eröffnet, darunter auch solcher mit Burka. Das ist verbunden mit einer Versteigerung zugunsten einer Organisation, die die Gelder zur Unterstützung von Kindern in Entwicklungsländern in Hinischt auf das Erlernen von Schreiben und Lesen nutzen will.
Die bei PI als Hinweis aufgeführten Abbildungen sind selektiv und nicht beruhend auf einer Repräsentation der Ausstellungsstücke, eine eigene Burkakollektion gibt es in diesem Rahmen nicht. Dazu erfährt man hier mehr: http://www.myluxury.it/articolo/barbie-una-mostra-di-500-esemplari/11305/
Verbunden wird das bei PI mit dem Statement, dass die Idee dahinter die universelle Identifikation mit der Barbiepuppe sei. Tatsächlich ist dies nur die Einschätzung einer privaten Sammlerin von Barbiepuppen namens Angela Ellis, die selbst eine Kollektion von 250 Barbiepuppen besitzt.
Die Darstellung bei PI ist faktisch einfach falsch. PI lügt sich die Welt zurecht. Und derartige faktische Falschinformationen lassen sich in nahezu jedem PI-Artikel nachweisen, der sich nicht um fiktive Darstellungen und Äußerungen der eigenen Befindlichkeit dreht.
Ich weiß nicht, wie es anderen geht. Aber ich fühle mich irgendwie besudelt, wenn ich längere Zeit auf PI Artikel und Kommentare gelesen habe. Irgendwie dreckig ob diesen unglaublichen Schmutzes der dort verbreitet wird.
Kommentar von Limited — 22. November 2009 @ 20:41
@Karl Napf
Danke.
Kommentar von Dennis real one — 22. November 2009 @ 21:06
@Limited — 22. November 2009 @ 20:41
Die auf PI verlinkte Seite
http://www.dailymail.co.uk/news/article-1229760/Its-Barbie-burka-World-famous-doll-gets-makeover-hammer-50th-anniversary.html
sieht das offensichtlich anders, wenn sie schreibt:
-> Zitat: “It’s Barbie in a burkha: World-famous doll gets a makeover to go under the hammer for 50th anniversary
One of the world’s most famous children’s toys, Barbie, has been given a makeover - wearing a burkha.
Wearing the traditional Islamic dress, the iconic doll is going undercover for a charity auction in connection with Sotheby’s for Save The Children.
More than 500 Barbies went on show yesterday at the Salone dei Cinquecento, in Florence, Italy.
Makers Mattel are backing the exhibition which is the work of Italian designer Eliana Lorena.
The auction is part of Barbie celebrations for her 50th anniversary this year. The UK’s biggest Barbie fan Angela Ellis, 35, has a collection of more than 250 dolls.
The company director of Laird Assessors from The Wirral, Cheshire, said: ‘Bring it on Burkha Barbie, I think this is a great idea.
‘I think this is really important for girls, wherever they are from they should have the opportunity to play with a Barbie that they feel represents them.” (usw.)
Die bei PI erschienene Abbildung wurde auch nicht irgendwo “heraus-selektiert”, sondern 1:1 von der betreffenden Webseite übernommen; daß Mattel eigens eine eigene “Burka-Kollektion” herausgegeben habe, ist völliger Unsinn und wurde bei PI so auch nicht behauptet.
Das ist in gewissen Kreisen übrigens eine “nicht untypische” Vorgehensweise (um Ihren Wortschatz zu gebrauchen) die dem Gegner erst Dinge unterstellt, als habe dieser sie so gesagt, um ihn dann umso mehr “der Lüge” bezichtigen zu können.
Wobei ich bemerken darf, daß ich eine solche Burka-Variante angesichts der grausamen Taliban-Herrschaft (von wo aus diese m. E. menschen- bzw. frauenverachtenden “Kleidungsstücke” m. E. hier zuerst bekannt wurden) als geschmacklos empfinde. Aber das steht hier offensichtlich auf einem anderen Blatt und ist wohl auch nicht von besonderem Interesse…
Ich stelle jedenfalls fest, daß der Vorwurf, sich die Dinge passend hinzubiegen und schlecht zu recherchieren, wohl nicht nur einige PI-ler trifft. Das betrifft offensichtlich auch die Umgangsweise mit den diversen weiter o .a. Vergewaltigungsvorwürfen und Ihren eigenen “Wunschquellen”, die im einzelnen nachzurecherchieren mir leider die Zeit fehlt.
Worin ich sicher mit Ihnen und einigen anderen Kommentatoren übereinstimme, sind die diversen unsäglichen menschenverachtenden Beschimpfungen und Verunglimpfungen, die sich auf den betreffenden Seiten einige leisten. Man muß das vom Thema trennen - dazu gehört dann allerdings auch der entsprechende Wille.
Kommentar von tom62 — 22. November 2009 @ 21:58
@Limited: Interessant ist übrigens die Quelle, die auf hxxp://www.pi-news.net/2009/11/london-fast-alle-vergewaltiger-nicht-weiss/ genannt wird - die ist klar den Nationalsozialisten zuzuordnen.
Kommentar von NDM — 22. November 2009 @ 22:36
Limited,
du hast natürlich recht, diese Faktenverdrehungen gibt es in fast jedem PI-Artikel. Teilweise wird einfach das Gegenteil dessen behauptet, was die verlinkte Quelle beschreibt. Man hofft wohl, dass die Quelle niemand liest. Hin und wieder fällt das einem User ja auch auf, was aber die anderen jedoch meist souverän ignorieren.
Man kann diesen Leuten nicht mit Aufklärung kommen, zumindest nicht in einem Forum wie diesem hier. In den meisten Fällen wäre wohl psychologische Hilfe nötig, denn die PI-Leser eint ein Ziel: Sie wollen hassen, sie brauchen ein Feindbild, und das muss man eben psychologisch erklären. Adorno hat das in der “Autoritären Persönlichkeit” schon vor einem halben Jahrhundert ganz gut erklärt. Strukturell ist es da völlig egal, ob man Juden hasst oder Muslime oder Linke oder Franzosen.
Diese intellektuelle und zivilisatorische Unterbelichtung resultiert aus ebendiesem Hassbedürfnis.
Generell: Natürlich kann man am Islam viel kritisieren, aber dann bitte auch die Bibel lesen und die hunderte von Gewaltaufrufe dort herausstellen. Dann wird man schnell zu einem ganz komischen Christenbild kommen und feststellen, dass es so einfach nicht geht.
Allein die Idee, jahrtausendealte Religionen so schwarz-weiß beurteilen zu können, zeigt doch, dass die PI-Macher und -Leser Stammtischdeppen sind.
Leider habe ich das Gefühl, das werden immer mehr.
Kommentar von genova — 22. November 2009 @ 22:59
Political Incorrrect gefällt mir alleine vom Namen her schon nicht. Ich bin immer für Korrektheit. Kritik am Islam darf nie mit Worten geführt werden, die gegen die Menschenwürde verstoßen. wer dass tut, steht den Islamisten schon ziemlich nahe. Aber man kann auch ohne diese Seite gezielt zu besuchen islamkritisch sein: http://www.ex-muslime.de . Ich halte es auch für unkorrekt, pauschal von Migrationshintergrund zu sprechen. was ist das? habe ich den, weil meine Eltern aus ihrer Heimat vertrieben wurden? Dieses reden um den heißen Brei stört mich sehr. Aber dem setze ich keine Inkorrektheit entgegen, sondern das Bemühen um wahre Korrektheit.
Es gibt 3 Arten von Islamkritik:
1. Rassismus
2. Ablenkung von eigenen völkerrechtswidrigen Landnahmen durch Israel
3. sachliche Auseinandersetzung mit Schriften und Erscheinungsformen des Islam.
Bei PI habe ich den Verdacht, das der 2. Beweggrund sehr wichtig ist. Das macht nicht jeden Artikel und jede Aussage falsch, mahnt aber doch zur Vorsicht bei der Lektüre der Artikel. Aber ich bevorzuge eher die Beiträge zum Islam, zu Ägypten, zur Türkei oder zu den Armeniern bei http://www.kathtube.com - Ausnahmen bestätigen die Regel.
Kommentar von Felix Staratschek — 22. November 2009 @ 23:09
Haha, hab gerade nochmal bei PI vorbei geschaut, der website, der Thomas und Karl Napf durch Diskussion zu Beachtung verhelfen wollen.
Erster Artikel: “Fußball-Wettskandal: Drahtzieher Südländer?”
Hahahahaha, wen wollt ihr verarschen?
Wer das liest und diskutabel findet ist geistig impotent!
Tja herr dennis real one, war doch klar das die drahtzieher mohammedaner waren, glaube kaum das ausser ihnen und einigen anderen fehlgeleiteten daran gezweifelt haben.
Kommentar von Tobias — 22. November 2009 @ 23:34
@ tom 62
Die britische Presse ist noch wesentlich stärker als die deutsche durch den Yellow-Press Effekt geprägt. Daily Mail bewegt sich häufig auf einem Niveau, das selbst die Bildzeitung nur selten erreicht. Skandalisierende Überschriften sind da schon fast Pflicht.
Und die auch von mir benannte Textstelle:
Kommentar von Limited — 22. November 2009 @ 23:52
@ genova, Beitrag 66
Eigentlich wollte ich ja hier nichts mehr schreiben, aber mir ist grad langweilig ;-) .
Sie relativieren die Gerwaltaufrufe im Koran mit der Gewalt i der Bibel.
Dazu nur einige kurze Fragen von einem Atheisten:
Wann hat der letzte Christ im Namen Gottes getötet?
Und wie oft haben in der letzten Zeit Moslems beim töten “Allah hu akbar” gerufen und damit im Namen Allahs getötet?
Wieso hat der wichtigste Prophet der Christen, Jesus von Nazareth, Liebe, Toleranz und Vergebung gepredigt und vorgelebt, während Mohammed, der wichtigste Prophet der Moslems, Mord, Raub und Vergewaltigung zugelassen, selbst praktiziert und im Koran als vorbildlich dargestellt hat?
Und die letzte und auch wichtigste Frage:
Die moslems sehen Mohammed als sakrosankt und den Koran als ewiggültig und unveränderbar während die Christen ihre Bibel in den zeitlichen Kontext gesetzt haben.
Zu Untermauerung dessen propagieren Moslems, wie im Koran vorgegeben, auch heute noch die Tötung beim Abfallen vom Glauben und bestehen in moslemisch beherrschten Ländern auf die Anwendung der unmenschlichen Scharia.
Warum sollen ausgerechnet die Moslems in Europa auf dieses korangebotene Verhalten verzichten, wenn sie aufgrund ihrer Vermehrungsrate in absehbarer Zeit hier die Bevölkerungsmehrheit stellen könnten?
Weil sie so nett sind?
Etwas naiv, oder?
Kommentar von Karl Napf — 22. November 2009 @ 23:55
[...] Artikel ist so allerdings so gut, dass man ihn ganz lesen [...]
Pingback von POLITBLOGGER » Wie der ‘Musel’ halt so ist — 23. November 2009 @ 00:02
Hallo,
ich bin ein regelmäßiger Kommentar-.Schreiber bei PI. Es ist leider wahr, dass im Kommentarbereich von PI manch einer “die Sau” rauslässt, worüber ich auch nicht glücklich bin. Es ist aber eben so wahr, dass viele im sogenannten “Mainstream” versuchen, Kritiker des Islam mit “Argumenten” wie “was früher der Jude ist heute der Muslim”, “Ehrenmord ist doch im Grunde dasselbe, was man bei Deutschen Familiendrama nennt” (warum plädiert dann der ehemalige Richter Winfried Hassemer bei “Ehrenmorden” dafür, bei diesen den “Verbotsirrtum” aber nicht bei “Familiendramen”?) usw. Ebenso kann ich eine gewisse Weinerlichkeit auf Seiten von Muslimen nicht nachvollziehen, wenn in Deutschland(!) Menschen mit dem Tode bedroht werden, nur weil sie vom Islam zum Christentum übergreten sind, in bestimmten Stadtvierteln nachweislich nicht-kopftuchtragende Frauen (können auch Türkinnen sein!) belästigt werden und offen als solche auftretende Homosexuelle in solchen Stadtvierteln mit Pöbeleien und sogar tätlichen Angriffen rechnen müssen.
Deshalb werde ich auch weiter auf PI (und verwandten Seiten wie fact-fiction.net oder faithfreedom.org) kommentieren und mich von dem “Nazi”-Gezetere nicht weiter irritieren lassen. Ich gebe zu, dass ich das mal habe, aber ich kann mein konsequentes Auftreten für Menschenrechte *für* jeden und ebenso verlangt auch *von* jedem sehr gut mit meinem Gewissen vereinbaren.
Kommentar von Candide — 23. November 2009 @ 01:26
[...] Dienstleister meiner Heimatstadt auf der rassistischen Homepage PI-News Werbung schalten und damit xenophobe Hetze finanziell möglich machen. Neben dem Gästehaus Messetip (wirbt ganz „undeutsch“ auch [...]
Pingback von Werbung für Rechts « http://ordnungspolitiker.de politik/leben/kultur — 23. November 2009 @ 01:43
[...] Quelle Kategorien:Extremismus Schlagworte: Faschismus, Gutmenschen, Islam, Pax Europa, Political Correctness, Politically Incorrect, Rassismus, Störungsmelder Kommentare (0) Trackbacks (0) Kommentieren Trackback [...]
Pingback von Feindbild Islam « Neu-Zeit — 23. November 2009 @ 02:16
Leider übersieht der Autor, dass Netzwerke wie solches die Grundlage für den Erfolg von PI und Konsorten gelegt haben.
Die ständigen undifferenzierten Traktate der letzten Jahre wie “Islam ist Frieden” und “Migranten sind eine Bereicherung für uns alle” lassen selbst toleranteste Bürger mit dem Kopf auf den Tisch schlagen.
Undifferenziertes Gleichsetzen von “konservativ”, “rechts” und “rechtsextrem” taten ihr Übriges.
Aber wir sind auf einem guten Wege.
Mit Broder, Sarazzin, Buschkowsky und Sloterdijk kommt die Diskussion endlich in der Mitte der Gesellschaft und in den Mainstream Mediean an.
Und macht PI längerfristig überflüssig.
Kommentar von Doris D Bakel — 23. November 2009 @ 03:34
Interessante Zusammenfassung, schade nur, das den Pi-Heinis hier auch noch in der Kommentarfunktion eine Bühne geboten wird!
M.
Kommentar von Malte — 23. November 2009 @ 09:01
Malte: find ich gar nicht. Das Gespräch ist die beste Möglichkeit des Erkenntnisgewinns, und zu dem, was uns Karl Napf und tom62 weismachen wollen, kann und soll sich jeder seinen Teil denken.
Kommentar von Robert — 23. November 2009 @ 10:42
@Tobias
Klar, Christen, gar welche von arischem Geblüt, wären zu so etwas niemals in der Lage, allein schon von ihrer genetischen Ausstattung her. Und Figuren wie Hoyzer oder die Spieler, die jetzt betrogen haben, wurden erpresst! Von Mohammedanern! Anscheinend in eurer Welt gleichbedeutend mit “Südländer”, ihr seid so peinlich, dass es schon wieder lustig ist.
Kommentar von Dennis real one — 23. November 2009 @ 10:48
@ Karl Napf
Das passiert täglich. Siehe z.B. Lord’s Reistance Army, eine der brutalsten Rebellengruppen der Welt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lord%E2%80%99s_Resistance_Army
Und auch die diversen Todesschwadronen in Süd- und Lateinamerika gehen vorher brav zur Messe und lassen sich durch geneigte Priester für ihr “Gotteswerk” segnen.
Hat aber vermutlich nix mit dem Christentum zu tun.
Kommentar von Limited — 23. November 2009 @ 13:21
Von einem der Auszog und das fürchten lernte
Nach den Anschlägen des 9/11 und den dann gehäuft wahrzunehmenden, terroristischen Anschlägen im Namen des Islam suchte (und fand) ich eine Seite, auf der ich mich zu diesem Thema informieren konnte. Diese fand ich dann bei (damals noch) politically-incorrect.de, hurra, endlich mal ungeschönte News zum Thema. Fast 1/3 Jahr war ich regelmäßiger Leser, das kommentieren schenkte ich mir.
Irgend wann ist mir dann aber zum Glück ein Licht aufgegangen: Ich selbst und meine Persönlichkeit hatte einen Wandel erfahren. Weg von dem Menschen, der sich gerne mit dem “Dönerlieferanten” ein Schwätzchen gönnte hin zu einem, der in jedem Mann mit Bart einen potenziellen Attentäter sah; ich war vollkommen (rechts) indoktriniert.
Tatsächlich bewege ich mich politisch eher auf der Linken, aufgrund besonderer Umstände wähle ich aber doch rechts (etabliert, nicht aussen!), “Besitzstandswahrung” soll hier als Stichwort her halten.
Was also tun?
Ich blieb PI für eine Weile gezielt fern und stellte eine rückwärts gerichtete Wandlung (an mir) fest: Ich wurde wieder normal (wenn man das so sagen darf).
Die Terroristen (NICHT der Islam!) machen mir noch heute Angst, eine Angst, die wohl legitim ist.
Genau so aber machen mir dies bei PI vorherrschende Gedankengut Angst, da diese Bedrohung allerdings realer ist als die AlQuaida in Deutschland, ist meine Angst vor diesen geistigen Brandstiftern um S. Herre deutlich größer.
Wie gesagt, ich zog aus und lernte das fürchten …
heute lese ich gerne den Politblogger (über dessen Seite ich heute hier landete), PI habe ich seitdem nicht mehr besucht und fühle mich deutlich wohler. Psychisch als auch körperlich, mein Blutdruck bleibt eben einfach unten, wenn ich eine türkische Mitbürgerin o.ä. sehe …
Kommentar von Nicht der Stefan Herre — 23. November 2009 @ 14:59
Der durchschnittliche Pipifant hat so eine Furcht vor dem Islam bzw. den Muslimen, dass er mit Vernunft rein garnichts mehr anzufangen weiss. Kay Sokolowski beschreibt das in seinem Buch “Feindbild Moslem” recht gut, in dem er die möchtegern Islamkritiker von Pi und Co. genauer analysiert.
Es ist ausserdem süß zu beobachten wie die Pi Sektenbrüder sich links zu Artikeln zuspielen in denen kritisch mit PI umgegangen wird um sich dann auf den Kommentar Bereich zu stürzen wie die Fliegen auf die….
Kommentar von Verdhimmifatzt nochmal! — 23. November 2009 @ 15:54
Das trifft wohl den Punkt, den das ehemalige PI-Redaktionsmitglied, Jens von Wichtingen, als sektenähnliches Verhältnis charakterisiert hat.
http://ramonschack.wordpress.com/2007/11/05/politically-incorrectjens-von-wichtingen-steigt-ausein-gastbeitrag/
Insofern ist es auch sinnlos sich mit PI-Anhängern auf eine inhaltliche Diskussion einzulassen, solange nicht eine kritische Distanz zu PI vorliegt.
Kommentar von Limited — 23. November 2009 @ 17:10
Karl Napf,
kleiner Tipp: Auf tendenziöse Fragen kriegen Sie selten sinnvolle Antworten. Ich gebe mir trotzdem Mühe.
Limited (79) hat eine Ihrer Fragen schon beantwortet, wobei ich hinzufüge, dass der Islam natürlich ein Problem mit der Gewalt hat, alleine, weil sich so viele Terroristen auf den Koran berufen. Das gleiche könnte aber für die Bibel gelten: Auch dort steht “Gottes Wort”, also könnte ich, beispielsweise, Schwule töten. Dass das nicht mehr passiert (wobei ich mir da nicht so sicher bin), liegt an politisch-gesellschaftlichen Umständen (Aufklärung, Naturwissenschaft und mehr), aber eben NICHT an der Kirche, die sich gegen die Einschränkung ihrer Macht immer gewehrt hat.
Was hat Mohammed alles gesagt? Vieles, viel nettes, viel kritisierenswertes. Ist aber auch egal, denn die beiden uralten Bücher Bibel und Koran kann man nicht interpretieren, indem man einzelne Sätze rausreißt. Genau das machen islamistische Terroristen, und damit stellen Sie und PI sich auf deren Stufe. Es hat etwas mit der Bereitschaft zur Einsicht zu tun, die aber bei den PI-Jüngern nicht vorhanden ist (siehe mein Posting weiter oben).
Im Koran ist vieles vorgegeben, das Töten Ungläubiger ist eine problematische Stelle, die, wie gesagt, im Kontext gelesen werden muss. Die Inhalte des Koran entstanden, nach islamischem Glauben über viele Jahre hinweg, in mehreren Schüben. Es gibt diverse andere Stellen, in denen es heißt, dass Muslime alle anderen Menschen respektieren sollen, auch Andersgläubige. Es ist also eine Frage der Auslegung.
Generell ist es Blödsinn, immer von “den” Muslimen zu reden. Von “den” Christen reden wäre ähnlich daneben.
Mir ist der Islam auch nicht sympathisch, aber man kann Religionen nicht ignorieren und nicht verteufeln. Man muss mit ihnen umgehen.
Leute wie Sie spielen verrückten Islamisten in die Hände, und das ist unterbewusst genau das, was Sie wollen. Sie brauchen ein Hassobjekt. Ihnen kommt der Islam ganz recht, wenn es ihn nicht gäbe, wären es halt die Schwarzen oder die Schwulen oder sonstwer. Das ist, wie gesagt, der Schlüssel.
Man merkt auch bei Ihnen, wie sehr Sie diesem sektenähnlichen Haufen PI auf den Leim gehen. Schade.
Ein paar mehr Infos:
http://exportabel.wordpress.com/2008/03/20/zu-gast-im-braunen-bereich/
und
http://exportabel.wordpress.com/2009/03/12/nazis-20/
Kommentar von genova — 23. November 2009 @ 17:46
P.S.:
Karl Napf, ganz aktuell: PI hat gestern eine “Demonstration” in Bad Godesberg durchgeführt, ein Hauptredner war ein Herr Balsereit, Fotograf aus Köln. Der behauptet, unter anderem, dass “unsere Kinder” jetzt “arabisch oder türkisch lernen sollen”, “unsere kleinen Schulmädchen dürfen das Kopftuchtragen üben”, und zwar “sozialdemokratisch verordnet”. Und so weiter und so fort.
Hier wird eine Stimmung geschürt, die nur dann auf fruchtbaren Boden fallen kann, wenn man diesen Blödsinn glauben WILL. Man könnte natürlich auch sagen, Herr Balsereit ist, nun ja, geistig verwirrt. Aber ich bin ja kein Arzt.
Kommentar von genova — 23. November 2009 @ 17:58
@Nicht der Stefan Herre
Ist es nicht auch so, dass das “alte” http://politicallyincorrect.de seinerzeit von Henryk M. Broder supportet wurde? Später distanzierte er sich doch. Auf Broders islamkritischer Seite Achse des Guten findet sich ein Eintrag, der auf die in der Vergangenheit liegende Beziehungwn von achgut.de (Henryk M.Broder) und PI-News (aktuell verantwortlich Stefan Herre) schließen lässt: http://www.achgut.de/dadgd/ (Eintrag vom 11.11.2006)
Mittlerweile sitzen PI-News ja auch nicht mehr in Deutschland und haben sich wie sie sehr richtig schreiben zunehmend radikalisiert. Nicht zu verleugnen ist aber, dass die ideologischen Wegbereiter dieser Bewegung zu einem nicht zu unterschätzenden Teil (ob nun gewollt oder ungewollt) auch Publizisten wie Henryk M. Broder und Ralph Giordano sind. Wobei letzterer weitaus radikaler auftritt als Henryk M. Broder.
Kommentar von Ario Ebrahimpour Mirzaie — 23. November 2009 @ 18:09
“obskure Unterstützungsaufrufe für den niederländischen Rechtsextremisten Geert Wilders”
Der “Rechtsextremist” Geert Wilders hat sich erst vor kurzem mit dem vermutlich auch Rechtsextremistischen” Holocaustüberlenden Elie Wiesel getroffen.
“Die Strategie, Ängste und Vorurteile gegenüber dem Islam durch rechtspopulistische Aussagen in die Mitte der Gesellschaft hinein zu tragen, war in Ländern wie Dänemark und Niederlanden bereits sehr erfolgreich. Antimuslimische und offen fremdenfeindliche Parteien haben dort enormen politischen Zuspruch erfahren.”
Was sollen wir nur mit solchen Ländern machen, Herr Mirzaie? Aushungern? Eimarschieren? Umerziehung? Flaggen verbrennen?
“Da kann es auch mal passieren, dass der selbst erklärte radikal-liberale Islamkritiker zum Wohle der Homosexuellen in Berlin-Schöneberg gegen den Koran wettert und einen Absatz weiter ein langjähriges Community-Mitglied plötzlich zur einer Hasstirade gegen „Arschficker, Schwuchteln und Muselmänner“ ansetzt.”
Sagen Sie mal, woher wissen Sie eigentlich wer dort “langjähriges Community-Mitglied”
ist?
“bei jeder sich bietenden Gelegenheit rechtsextremes Gedankengut zu bedienen und nebenbei die Gräueltaten der Shoa zu relativieren”
Beweis?
Kommentar von Thomas — 23. November 2009 @ 18:50
Wozu offensichtliches beweisen?
Kommentar von NDM — 23. November 2009 @ 19:25
Zitat Karl Napf: “Dazu nur einige kurze Fragen von einem Atheisten:
Wann hat der letzte Christ im Namen Gottes getötet?
Und wie oft haben in der letzten Zeit Moslems beim töten “Allah hu akbar” gerufen und damit im Namen Allahs getötet?”
Also es zeigt wieder, was für ein Atheist du bist. Aber nun zu deiner Frage:
Was ist mit George Bush und seinem “heiligen Land” und den Krieg gegen die “Feinde Gottes”
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1592840_Gott-der-Krieg-und-Amerika.html
Ich studiere Theologie, und da sieht man doch einiges Anders. Interessant sind immer die Menschen, die meinen sie seien die “besseren” und das noch mit der Bibel belegen wollen. Das, so hat die Geschichte immer wieder gezeigt, war immer der falsche Weg.
Kommentar von Hasenzahn — 23. November 2009 @ 21:24
Bevor sich hier über Islamphobie echauffiert wird, sollten man diese Verse (Suren) des Korans doch vielleicht kennen. Zumindest gläubige Muslime richten sich danach, wie man an der überproportinalen Beteiligung an kriminellen Übergriffen seitens der Muslime unschwer erkennen kann.
Schafft Euch bitte einen Koran an. Lest ihn, informiert Euch doch bitte aus erster Hand.
Hier ein paar Beispiele:
Das sind die offiziellen Suren aus dem Koran:
Klingt das friedlich?
Sure 4.34: “Die Männer haben Vollmacht und Verantwortung gegenüber den Frauen, weil Allah die einen vor den anderen bevorzugt hat und weil sie von ihrem Vermögen (für die Frauen) ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und bewahren das, was geheimgehalten werden soll, da Allah es geheimhält. Ermahnt diejenigen, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern und schlagt sie.”
Sure 2, Vers 223: ” Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu eurem Acker, von wannen ihr wollt.”
Sure 4:144: “O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst geben?”
Sure 9:28 “O die ihr glaubt! wahrlich, die Götzendiener sind unrein.”
Sure 98:6 “Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten”.
Sure 8,55: “Siehe, schlimmer als das VIEH sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.”
Sure 5, Vers 51: O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.”
Sure 22:19-22
“Die nun ungläubig sind, Kleider aus Feuer werden für sie zurechtgeschnitten werden; siedendes Wasser wird über ihre Köpfe gegossen werden, wodurch das, was in ihren Bäuchen ist, und die Haut schmelzen wird;
und ihnen sind eiserne Keulen bestimmt.
Sooft sie vor Angst daraus zu entrinnen streben, sollen sie wieder dahin zurückgetrieben werden; und (es wird zu ihnen gesprochen werden): «Kostet die Strafe des Verbrennens.»”
Sure 9,29: “Kämpft mit Waffen gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben, noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für verboten erklären, was Allah und sein Gesandter Mohammed für verboten erklärt haben, und die sich nicht nach der rechten Religion (dem Islam) richten - von denen, die die Schrift erhalten haben (d. h. Juden und Christen) - kämpft mit der Waffe gegen diese, bis sie die Minderheitensteuer abgeben als Erniedrigte!”
Sure 61,9: Allah ist es, der seinen Gesandten (Mohammed) mit der Leitung und der Religion der Wahrheit geschickt hat, um sie über jede andere Religion siegreich zu machen, auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.
Sure 48,28: Allah ist es, der seinen Gesandten (Mohammed) mit der Leitung und der Wahrheit geschickt hat, um ihr zum Sieg über jeden anderen Glauben zu verhelfen. Allah genügt als Zeuge.
Sure 8,39: Und kämpfet wider sie, bis es keine Versuchung zum Abfall vom Islam mehr gibt und die Religion überall nur für Allah ist. Stehen sie jedoch ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.
Sure 2,193: Und bekämpft die Ungläubigen, bis es keine Versuchung zum Abfall vom Islam mehr gibt und die Religion nur für Allah überall ist.
Sure 2,216: Der Heilige Krieg ist euch befohlen, auch wenn er euch missfällt; aber es ist wohl möglich, dass euch etwas missfällt, was gut für euch ist; und es ist wohl möglich, dass euch etwas gefällt, was für euch übel ist. Allah weiß, ihr aber wisset nicht.
Sure 22,78: Führt den Heiligen Krieg aus in Allah wie es seinem Heiligen Krieg gebührt! Er hat euch erwählt. Und er hat euch in der Religion nichts Unausführbares auferlegt. Das ist die Glaubensrichtung eures Vaters Abraham! Er hat euch Muslime genannt, (schon) früher und (nunmehr) in diesem (Koran), damit der Gesandte Allahs (Mohammed) Zeuge über euch sei, und damit ihr Zeugen seid über die Menschen. Verrichtet nun das islamische Pflichtgebet, entrichtet die Religionssteuer und haltet an der Unfehlbarkeit Allahs fest! Er ist euer Schutzherr. Welch vorzüglicher Schutzherr ist er doch und wie gut verhilft er zum Sieg!
Sure 9,111: Allah hat von den Gläubigen ihr Leben erkauft und ihr Vermögen, damit ihnen das Paradies gehört.
Sie kämpfen auf dem Weg Allahs und sie töten und werden getötet, entsprechen der Verheißungen in der Thorah, dem Indschil und dem Koran. Und wer hält seine Abmachung mehr als Allah? Also seid voll Freude über euren Kauf, den ihr abgeschlossen habt, und dies, es ist die gewaltige Glückseligkeit.
Sure 4,76: Diejenigen, die gläubig sind, kämpfen mit Waffen für Allah, diejenigen, die ungläubig sind, kämpfen mit Waffen für den Taghuut (d.h. ihren Teufel). So kämpft (mit Waffen) gegen die Schutzbefohlenen des Satans! (Wahrlich) die List des Satans ist schwach.
Sure 61,4: “Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die für ihn in Reih und Glied mit Waffen kämpfen, fest stehend wie eine Mauer.”
Sure 2,244: “Kämpft mit der Waffe für Allah! Ihr müsst wissen, dass Allah der Hörende und Wissende ist.”
Sure 9,123: “O Ihr Gläubigen! Kämpft mit Waffen gegen diejenigen der Ungläubigen, die euch nahe sind.”
Sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt. Und wisst, dass Allah mit den Muslimen ist.
Sure 9,5: Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten (wörtl. diejenigen, die Allah andere Wesen als göttlich beigesellen), wo immer ihr sie findet. Packt sie, umzingelt sie und stellt ihnen jede denkbare Falle! Wenn sie jedoch Buße tun, das islamische Pflichtgebet verrichten und die Religionssteuer bezahlen, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist vergebend und barmherzig.
Sure 4,84: “So kämpfe mit Waffen für Allah! Du hast einmal nur deine selbst veranlassten Handlungen zu verantworten. Und feure die Gläubigen zum Kampf an! Vielleicht wird Allah die Gewalt derer, die ungläubig sind, zurückhalten. Allah übt mehr Gewalt aus und kann schrecklicher bestrafen als irgend jemand anders.”
Sure 8,65: “O Prophet! Feure die Gläubigen zum Kampf mit der Waffe an! Wenn unter euch zwanzig sind, die Geduld zeigen, werden sie über zweihundert, und wenn unter euch hundert sind, werden sie über tausend von den Ungläubigen siegen. Es geschieht ihnen, weil es Leute sind, die keinen Verstand haben.”
Sure 22,39: Denjenigen, die gegen die Ungläubigen mit Waffen kämpfen, wurde erlaubt zu kämpfen, weil ihnen zuvor Unrecht geschah. Wahrlich, Allah hat die Macht, ihren Sieg herbeizuführen.
Sure 2,191: Und tötet sie, wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Der Versuch, die Muslime zum Abfall von Allah zu verführen ist schlimmer als Töten.
Sure 2,194: Wenn euch einer feindselig ist, so seid ihm mit gleichem Maße feindselig, wie er euch feindselig war.
Sure 9,12: Wenn sie aber ihre Eide brechen, nachdem sie ein Bündnis mit euch abgeschlossen haben, und hinsichtlich eurer Religion ausfällig werden, dann kämpft gegen die Anführer des Unglaubens!
Für sie gibt es keine verbindlichen Eide. Vielleicht hören sie mit ihrem gottlosen Treiben auf, wenn ihr den Kampf gegen sie eröffnet.
Sure 9,14: “Kämpft mit der Waffe gegen sie! Allah wird sie mit euren Händen plagen und sie zuschanden machen, euch aber zum Sieg über sie verhelfen. So heilt er die Herzen der Leute, die glauben.”
Sure 2,217: Man fragt dich nach dem heiligen Monat, nämlich danach, ob es erlaubt ist, in ihm zu kämpfen. Sag: In ihm zu kämpfen ist ein schweres Vergehen. Aber seine Mitmenschen vom Weg Allahs abzuhalten - und nicht an ihn zu glauben -, und Gläubige von der heiligen Kultstätte abzuhalten, und deren Anwohner daraus zu vertreiben, all das wiegt bei Allah schwerer. Und der Versuch, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen, wiegt schwerer als
Töten. Und sie werden nicht aufhören, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen - wenn sie können. Und diejenigen von euch, die sich von ihrer Religion abbringen lassen und ohne sich wieder bekehrt zu haben, als Ungläubige sterben, deren Werke sind im Diesseits und im Jenseits hinfällig. Sie werden Insassen des Höllenfeuers sein und ewig darin weilen.
Sure 8.12-13: “Ich werde in die Herzen der Glaubensverweigerer den Schrecken werfen, dann schlagt sie über die Nacken und schlagt von ihnen alle Fingerkuppen. Weil sie sich Allah und seinen Gesandten widersetzt haben,und wer sich Allah und seinem Gesandten widersetzt, ist Allah hart im Bestrafen.”
Sure 8,15-16: Ihr Gläubigen! Wenn die Ungläubigen im Anmarsch sind, dann kehrt ihnen nicht den Rücken! Wer ihnen alsdann den Rücken kehrt - (es sei denn, um sich zu einem anderen Kampf hinzuwenden oder um zu einer anderen Gruppe zu stoßen und sich dort am Kampf zu beteiligen) -, der verfällt dem Zorn Allahs, und die Hölle wird sein Unterschlupf werden. Ein schlimmes Ende!
Sure 4,74: Es sollen für Allah kämpfen diejenigen, die das irdische Leben für das Endzeitliche verkaufen. Und wenn einer um Allahs willen kämpft, und er wird getötet, werden wir ihm gewaltigen Lohn zukommen lassen.
Sure 3,195: Da erhörte sie ihr Herr: Ich werde nicht eines eurer Werke verloren gehen lassen, gleichviel ob der Täter männlich oder weiblich ist, auch im Blick auf die Taten, die ihr euch untereinander antut, Diejenigen, die um meinetwillen ausgewandert und aus ihren Häusern vertrieben worden und verletzt worden sind, und die gekämpft haben und getötet worden sind, ihnen werde ich ihre schlechten Taten tilgen, und ich werde sie in Gärten eingehen lassen, in deren Niederungen Bäche fließen. Das ist ihre Belohnung von Seiten Allahs. Bei Allah wird man gut belohnt.
Sure 48,20-21: Allah hat euch versprochen, dass ihr viel Beute machen werdet. Und er hat euch diesen Teil der Beute schnell zukommen lassen und die Hände der Menschen von euch zurückgehalten so dass sie euch nicht abhalten konnten, die Beute zu nehmen. Und das alles geschah, damit es ein Zeichen für die Gläubigen sei und er euch einen geraden Weg führe. Und einen anderen Teil der Beute, über den ihr noch keine Gewalt habt, hat Allah bereits für euch umfasst, um es euch später zu geben. Er hat zu allem die Macht.
Sure 8,17: “Nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah hat sie getötet. Und nicht du hast jenen Wurf mit dem Speer ausgeführt, sondern Allah hat den Speer geworfen. Er wollte damit die Gläubigen etwas Gutes erleben lassen.”
Traut Ihr Euch, diese Koransuren zu veröffentlichen? Ich glaube es nicht.
Kommentar von ratio — 23. November 2009 @ 23:02
Wenn man bei Wikipedia nachschaut, hat die NPD 7200 Mitglieder, davon 27 % Frauen. Hat sich mal jemand überlegt, warum die nicht einfach verboten werden? Warum die mit 1,3 Millionen vom Staat unterstützt werden?
Deutschland hat 83 Millionen Einwohner, rechnet doch einmal aus, wieviel Prozent die 7200 Schwachmaten sind? Das soll ein Gefahr sein in einem demokratischen Staat? Irgendwie lächerlich, oder?
Kommentar von ratio — 24. November 2009 @ 00:00
Ich bin gläubiger Moslem und setze “dennoch” die Menschenrechte an erster Stelle.
Und wenn ich mich in meiner Familie, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis umsehen, stehe ich bei Weitem nicht alleine da.
Also soviel zu “der Moslem”.
Natürlich gibt es inhaltlich viel am Islam zu kritisieren (hej, “Eure” Reformation begann auch erst nach 1500 Jahren). Dennoch sollte nicht vergessen werden mit wievielen Anfeindungen, kritischen Beäugungen und Vorbehalten “wir” jeden Tag zu tun haben. Und darum geht es hier, wenn PI u.ä. kritisiert wird.
> und als was gehst du an halloween?
> als moslem.
> krass!
P.S. Nein, ich sehe mich nicht als Opfer
P.P.S. Nein, ich möchte mit den eingesetzten Personalpronomen keine Keil in die Gesellschaft treiben
Kommentar von Civis mundus — 24. November 2009 @ 01:11
@ratio:
Also 768.175 Erststimmen und 635.437 Zweitstimmen für diese verfassungsfeindliche Partei bei der vergangenen Bundestagswahl halte ich für alles andere als lächerlich.
Kommentar von Johannes Radke — 24. November 2009 @ 09:04
@Radke
Doch, aus deren Selbst- und Weltverständnis ist das schon ziemlich lächerlich, mit ihrer “schweigenden Mehrheit” und “Deustches Volk erwache”
Kommentar von Dennis real one — 24. November 2009 @ 11:00
Auch, wenn es einigen Leuten nicht passt: Die Türken haben mit Ihrem Gefühl des “Nichterwünschtseins” völlig Recht. Sie SIND bei den meisten Deutschen nicht erwünscht, wie man bei so ziemlich jeder Gelegenheit mitbekommen kann, wo sich Leute im Glauben, nicht belauscht zu werden, offen über das Thema unterhalten.
Die Unterdrückung einer offenen Diskussion diesbezüglich ist schlich kontraproduktiv und begünstigt die Bildung (und den Zulauf zu) rechten Gruppierungen.
Ich bin ein ziemlich gut aufgeklärter Mittdreißiger, habe mich viel mit deutscher, amerikanischer, türkischer und israelischer Geschichte auseinander gesetzt und bin zu einigen Überzeugungen gelangt, die mich vermutlich ins rechte Lager rücken, obwohl ich mich selbst ideologisch eher links einordnen würde. Ich finde es fatal, wie schnell kritische Aussagen in Deutschland als ausländerfeindlich gebrandmarkt werden. Eine offene und damit ehrliche Diskussion wird damit unmöglich gemacht. Dies muss, wie z.B. das amerikanische Beispiel zeigt, zwangsläufig zur Eskalation führen, da ein Teil des Volkes sich ignoriert und ausgelacht fühlt.
Wer Verständnis für die Grundideen der RAF aufbringt, wird diese Logik anerkennen müssen. Denn ein Wandel kann im Rahmen des bestehenden Parteiensystems quasi ausgeschlossen werden - also wird über kurz oder lang versucht werden, diesen Wandel anders herbei zu führen. Ich behaupte, dass wir in Deutschland Rassenunruhen erleben werden - und Schuld ist die Ignoranz des Großteils der Politiker. Übrigens sehne ich solche Zustände garantiert NICHT herbei. Gewisse Kreise werden daraus aber mit Sicherheit ihre Vorteile ziehen, ja sogar gezielt darauf hin arbeiten. Und damit meine ich keinesfalls nur die rechte Szene.
qed.
Kommentar von Dementor — 24. November 2009 @ 11:10
Civis mundus, Du weisst als gläubiger Muslim, dass Du nur der weltweiten Ummah der Muslime verpflichtet bist. Sonst niemanden.
Auch keinem Grundgesetz. Wenn Du das Grundgesetz höher bewerten würdest, als Deine Verpflichtung der Ummah gegenüber, wärst Du kein Muslim mehr. Du weisst als gläubiger Muslim auch, dass die Worte des Koran immerwährend sind, d.h. nicht verändert werden dürfen, da sie nach Eurem Glauben die letzte Offenbarung Gottes an die Menschen, insbesondere die Muslime sind.
Du schreibst “Dennoch sollte nicht vergessen werden mit wievielen Anfeindungen, kritischen Beäugungen und Vorbehalten “wir” jeden Tag zu tun haben.” Das stimmt so nicht.
Die Muslime wurden nicht kritisch betrachtet, weil sie in der Gesellschaft nicht als solche wahrgenommen wurden.
Das Bild der Muslime hat sich in den letzten Jahren entscheidend geändert und zwar dahingehend, dass die Muslime sich bewusst von der autochthonen Gesellschaft abgrenzen, sei es durch Kleidung, sei es durch die hohe Beteiligung an den Kriminalstatistiken, sei es durch “abziehen” von Schulkindern, Ehrenmorde usw. Der Islam ist mit einer modernen, industriell geprägten, demokratischen Gesellschaft gegenwärtig nicht vereinbar.
Sicher gibt es Menschen aus islamisch geprägten Gesellschaften, die sich gut in diesem Land fühlen, gerne hier sind und an dieser Gesellschaft konstruktiv beteiligen.
Diese Menschen sind willkommen in Europa. Aber es gibt eben eine Mehrheit, die aus Europa einen Gottesstaat machen will.
Dass diese Menschen uns Angst machen, ist doch normal. Und genau diese “Islamophoben”
lesen Seiten wie PI und dabei muss man berücksichtigen, dass auch dort, genau wie hier, nicht Alle das gleiche Bildungsniveau haben, was dann zu den oben geschilderten Texten führt.
Aber die Texte bei PI sind Kindereien gegen das, was in manchen Blogs steht, wo Muslime schreiben, dass weisst Du genauso gut wie ich.
Kommentar von ratio — 24. November 2009 @ 12:57
Johannes Radke, wenn Du “verfassungsfeindlich” schreibst, warum, frage ich Dich direkt,verbietet man diese Partei dann nicht, unterstützt sie vielmehr?
Unsere Gesetze erlauben ein Verbot. Warum handelt man nicht nach dem Gesetz?
Du führst Zahlen an, hast Du die ins Verhältnis gesetzt zu allen Wahlberechtigten?
Wenn Du das tust, wirst Du sehen, dass diese Stimmen einer wirklich gesunden Demokratie keinen Schaden zufügen können.
Wer, so frage ich Dich, nimmt die NPD denn ernst? Das Prekariat höchstens. Ein Haufen unentwegt Gestriger, die sich nicht artikulieren können. Meinst Du nicht, dass uns der Antisemitismus, den sehr viele Muslime offen ausdrücken, den Deutschen sehr viel mehr zu denken geben sollte? Wenn z.B. Schulkinder von Muslimen als Jude beschimpft werden, wenn auf deutschen Strassen offen skandiert wird, Juden ins Gas?
Wenn die Israelflagge Agressionen bei Muslimen auslöst? Das sollte uns zu denken geben.
Das sind alles Themen, die Seiten wie PI thematisiert, weil die Medien dazu schweigen.
Kommentar von ratio — 24. November 2009 @ 13:13
@ ratio 89
Dann frag doch mal einen gläubigen Muslim, ob er oder sie diese Suren kennt und wie sie interpretiert werden sollten.
Da können hunderte von Antworten kommen, da jeder dies anders interpretiert und viele die entsprechenden Suren auch einfach gar nicht kennen, obwohl sie sich für gläubig einschätzen.
Kommentar von Limited — 24. November 2009 @ 14:47
@ratio
Ihre fast schon paranoid wirkende Koranexegese nimmt doch keiner hier ernst. Desweiteren sind ihre Ausführungen zu NPD und PI einfach falsch. Ich kann ja verstehen, dass sie als Vertreter der “Neuen Rechten” oder einer anderen rassistischen Strömung mit der NPD so ihre Probleme haben zwecks Konkurrenz und so. Das ist aber nicht das Problem des antifaschistischen Widerstands. Sie liefern doch das Kanonenfutter für die NPD, kann also ihre Empörung gar nicht verstehen.
Niemand glaubt ihr Märchen von der “harmlosen” NPD und Kameradschaftsszene. Und niemand glaubt ihre Lügen vom “Schweigen der Massenmedien”. Alles schon gehabt in Deutschland, zum Glück vorbei!
Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat dieses Jahr das Heft “Die Juden sind schuld” veröffentlicht und thematisiert Antisemitismus bei Menschen mit Migrationshintergrund. Aber sie wollen ja scheinbar lieber an ihrem Entwurf der ignoranten, linken (Medien-)Gesellschaft festhalten. Bitte schön!
Kommentar von Ario Ebrahimpour Mirzaie — 24. November 2009 @ 15:22
Ratio, sind Sie konvertit? Warum versuchen Sie, einem Moslem vorzuschreiben, welches Islamverständnis für ihn das richtige ist? Und warum halten Sie ausgerechnet *dieses* Islamverständnis für das sinnvollste?
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E7C1BAC908B384ADE9D9D5985FA1B8F65~ATpl~Ecommon~Scontent.html
“Längerfristig strebt die NPD selbst den Konflikt an(…) Doch selbst für „Ausländer raus“-Parolen gilt der Islam als ein hervorragendes Vehikel. Als „positive Integrationsbremse“ trage er zum „ethno-biologischen Erhalt der Deutschen“ bei, da er die Muslime absondere und so ihren späteren Rauswurf vereinfache.”
Nun der wichtigere Satz: “Daher wünscht man sich bis zur „gezielten Ausländerrückführung“ möglichst „viel Koranfestigkeit“ deutscher Muslime.”
Ist vielleicht das der Grund, warum Sie, und auch PImaten, keine anderen Lesarten anerkennen als die eigene? Dass dieses aus Nazis, Evangelikalen, Neurechten, Rechtskonservativen, plain racists und Antideutschen bestehende rassistische Konglomerat Säkulare, moderne Muslime jemals anerkennt, ist nicht zu erwarten - denn das passt nicht in die Agenda.
@Limited: Verse aus Suren dürfen auch nicht für sich alleine interpretiert werden, so wie sie hier stehen. Es gilt zunächst, eine Sure für sich und ganz zu betrachten, auch mit Hinblick auf den Entstehungskontext der einzelnen Verse. Erst daraus ergibt sich der Sinngehalt. Koranexegese bereitet ähnliche Umstände, wie die Toraexegese oder die Bibelexegese. Alles drei ist für Islamhasser natürlich zu anspruchsvoll. Deshalb greifen sie sich einen worst case(z.B. Bin Laden) heraus, und sagen sinngemäß: “Schau doch! Das ist ein guter Moslem! Und so sind sie am Ende alle! Hütet euch vor den Moslems! Die sind alle böse!”
Es kann alles so leicht sein, wenn sich die Welt in Schwarz und Weiß aufteilen lässt, in gut und böse. Da muss man nicht differenzieren, nicht nachdenken, man kann sogar denken lassen, bei PI.
Kommentar von NDM — 24. November 2009 @ 15:46
[...] via Störungsmelder » Feindbild Islam. [...]
Pingback von Feindbild Islam « dokumentationsarchiv — 24. November 2009 @ 16:03
Also diesem artikel kann ich 100% zustimmen.
als ich das erste mal auf PI landete habe ich binnen kurzer zeit gemerkt das es sich um eine rechtsextreme seite handelt.
wer das leugnet ist selbst ein blogger auf PI mehr nicht.
Kommentar von zeuge — 24. November 2009 @ 16:04
zum Thema mordenede Christen:
40 Jahre Krieg in Nordirland zwischen Protestanten und Katholiken ist an Herrn Napf scheinbar auch vorbeigegangen…
http://de.wikipedia.org/wiki/Nordirlandkonflikt
Kommentar von Pater Noster — 24. November 2009 @ 16:17
Ja. Die pars pro toto Methode. Hat ausgewiesenen Fetischcharakter und verführt labile Personen dazu dem Fetisch immer größeren Raum im eigenen Leben einzuräumen. Insofern können viele PIler schon gar nicht mehr ohne den Koran und den Islam leben. Auch ne Form der Missionierung ;-)
Kommentar von Limited — 24. November 2009 @ 17:31
Nun geht ja gerade auch aus dem WIKI Beitrag eindeutig hervor, dass der Konflikt in Northern Ireland keineswegs Primär ein Religionskonflikt sondern ein ethnisch sozialer ist.
Die Begriffe „katholisch“ und „protestantisch“ haben jedoch in Nordirland eine einzigartige Bedeutung. Hier – und nur hier – dienen sie als Unterscheidungsmerkmal zweier gesellschaftlicher Gruppen, die seit jeher gegensätzliche soziale, politische, wirtschaftliche und schließlich auch religiöse Geisteshaltungen pflegen.
Diese Kulturen haben sich aus dem Kontrast zwischen den ALTEINGESESSENEN Iren (die arm, bäuerlich und katholisch waren) und den KOLONIALISIERENDEN schottischen (bzw. englischen) Siedlern (wohlhabend, industriell, protestantisch) entwickelt.
Ttrotzdem ist die Zahl der Opfer noch relativ überschaubar.
Viertausend Menschen, größtenteils Zivilisten, starben in Folge der Gewalt.
Kommentar von Besserwisser — 24. November 2009 @ 17:53
An ratio / Kommentar 95:
Echt super! Danke für den Hinweis, dass ich doch kein Moslem bin. Jetzt geht mir ein Licht auf.
Weißt Du, es reicht schon, dass wir von radikalen Islamisten als Ungläubige betitelt werden. Unfassbar, dass das die Außenwelt auch so sieht.
Wir sind teil des muslimischen Glaubens und versuchen den Islam von Innen heraus zu verändern. Es ist schwer und man beißt sich schon mal die Zähne aus.
JEDOCH: An dieser Stelle würden wir uns freuen, wenn uns die Hand gereicht werden würde. Schließlich gehen wir auch einer Forderung nach mehr Demokratie im Islam nach.
Stattdessen stempelst Du mich/uns ab und drängst und zurück in die “böser-Moslem-Ecke”.
Kommentar von Civis mundus — 24. November 2009 @ 18:38
#87. NDM — 23. November 2009 @ 19:25
“Wozu offensichtliches beweisen?”
Und was hat das jetzt bewiesen als nur, daß Sie mit diesem billigen Halbsatz dieselben m. E. mit Recht kritisierten Thesen quasi nur “wiederholt” haben?
Kommentar von tom62 — 24. November 2009 @ 23:13
@Civis mundus:
Was lohnt es sich mit den PI-Mob zu diskutieren? Es ist erbärmlich, wenn man die Beiträge auf PI-News liest.
SPD, Grüne, Klimaforscher, Teile der CDU: Alles Gutmenschen und Linksfaschisten. Mein Gott, welch ein Demokratisches Verständnis.
Bei dieser geballten Scheiße ist es doch manchmal amüsant bei denen auf der Seite zu schauen. Besonders Bilder von eigenen Demos bzw. Pro Köln/NRW oder PAX Europa. Die Anhänger sehen immer super Seriös aus! ;)
Kommentar von Hasenzahn — 25. November 2009 @ 00:06
Kommentar von Limited — 22. November 2009 @ 19:07
Vielleicht solltest Du der Korrektheit wegen auch sagen, dass die Richtigstellungen (die Du nur abgeschrieben hast) von den PI-Lesern selbst stammen.
Kommentar von Oggi — 25. November 2009 @ 00:11
Nebelwerfer à la NDM oder Civis mundus, die darauf abzielen, dass der Koran interpretationsbedürftig und interpretationfähig sei, vergessen eines:
Koran ist Gottes Allahs Wort. Da kann man sicher ein wenig dran heruminterpretieren (und der Stock, mit dem Mann die Frau schlagen darf, wird zum Stöckchen oder zur Zahnbürste) aber die Kernaussagen bleiben bestehen:
Die ganze Welt muss zum Islam bekehrt werden.(Sure 8.12-13 statt vieler): “Ich werde in die Herzen der Glaubensverweigerer den Schrecken werfen, dann schlagt sie über die Nacken und schlagt von ihnen alle Fingerkuppen. Weil sie sich Allah und seinen Gesandten widersetzt haben,und wer sich Allah und seinem Gesandten widersetzt, ist Allah hart im Bestrafen.”
usw. usf.
Der Islam, eine imperialistische Welteroberungsideologie, muss sich selbst reformieren. Dies uns Europäern zuzumuten ist eine undurchführbare und unzumutabre Aufgabe, an der bereits Prof. Bassam Tibi gescheitert ist.
Säkulare Moslems, welche die Trennung von Religion und Staat, die Menschenrechte, Meinungsfreiheit usw. als eigenen Werte begreifen, sind hier willkommen, aber das sind dann keine Moslems mehr: Denn Säkularität und Islam sind unvereinbare Paradigmen.
Kommentar von Oggi — 25. November 2009 @ 00:59
Ekelhaft ist, dass all jene, die den Islamhass vehement verteidigen, nie - wirklich NIE in Erscheinung treten, wenn klar nationalsozialistisches Gedankengut zum Thema wird. Wenn beliebige andere Extremismen thematisiert sind, sind sie hingegen hyperaktiv. Bezeichnend.
Kommentar von NDM — 25. November 2009 @ 01:46
@ Oggi
Zum einen: Ich weiß nicht welche Richtigstellungen gemeint sein könnten. Ich habe es mit Sicherheit nicht nötig bei irgendwelchen gehirngewaschenen PIlern etwas abzuschreiben.
Zum anderen sollten wir es doch eher den Muslimen überlassen, ob sie eine Vereinbarkeit von Religion und FDGO einrichten können. Die meisten mir bekannten Muslime lassen daran keine Zweifel.
Im Gegensatz zu PI, wo häufig gegen die FDGO verstoßen wird. Von den Aufrufen zu Mord- und Totschlag in den Kommentaren ganz zu schweigen.
PI ist Dreck.
Kommentar von Limited — 25. November 2009 @ 12:40
“Bezeichnend” ist, dass fast alle, die sich gegen Kritik am Islam vehement wehren, selten - wirklich sehr selten in Erscheinung treten, wenn klar totalitäres islamisches Gedankengut zum Thema wird. Wenn beliebige andere Extremismen thematisiert sind, sind sie hingegen hyperaktiv. Bezeichnend.
NDM, ich warte noch immer auf ein Streitgespräch mit einem Korankenner, der mir erklären kann, dass meine Einschätzung des Islams als totalitärer Politideologie unbegründet ist. Bis auf die ausgelatschten Argumente “falsche Übersetzung” bzw. “aus dem Zusammenhang gerissen”, die niemals begründet werden, hört man keine sachliche Auseinandersetzung.
Einfacher, aber sehr durchsichtig, ist es dann, wenn man (wie Du), Islamkritikern eine Affinität zum Nationalsozialismus unterstellt. Was wohl bekannte Islamkritiker wie Ralph Giordano, Günter Wallraff oder Alice Schwarzer zu diesem Vorwurf sagen würden: Durchgeknallt?
Kommentar von Oggi — 25. November 2009 @ 16:51
Oggi:
“Der Islam, eine imperialistische Welteroberungsideologie”
Was der Islam ist, entscheiden also Sie?
“Säkulare Moslems, welche die Trennung von Religion und Staat, die Menschenrechte, Meinungsfreiheit usw. als eigenen Werte begreifen, sind hier willkommen, aber das sind dann keine Moslems mehr”
Und wer Moslem ist, entscheiden Sie? Entscheiden Sie auch, wer Christ und wer Jude ist? Wer Deutscher sein darf, und wer nicht?
Sehr anmaßend, das ganze. Hängen Sie Islamisten so sehr an den Lippen, wenn diese Ihnen den, äh, “Wahren” Islam, also deren Auslegung, erklären, und nehmen jedes derer Worte für unbedingt gültig? Entschuldigung, aber naive und aggressive, im Prinzip gutmenschliche Leichtgläubigkeit ist eine besondere “Stärke” regelmäßiger PI- und “Grüne-Pest”-Leser.
Um Parallelen zu ziehen: Wenn Nationalsozialisten für sich beanspruchen, die einzig wahre Heimatliebe zu vertreten, ist Heimatliebe für Sie dann automatisch nationalsozialistisch? Wenn sich die MLPD nun selbst als die einzige menschenfreundliche Partei hinstellt, ist Menschenfreundlichkeit dann untrennbar mit dem Marxismus-Leninismus verbunden?
Eines dürfte klar sein: Die Form der “Islamkritik”, die sich auf solchen Foren zeigt, ist eine Ideologie, die auf Lügen, Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien fußt, und eine ernsthafte kritische Auseinandersetzung verunmöglicht. Daran ist diese Seite auch nicht interessiert - es geht vielmehr um Stigmatisierung und Aufhetzung.
Kommentar von NDM — 25. November 2009 @ 17:33
@ Oggi
Das ist eine sehr eigenartige Argumentation, die mehrere Argumentationsstränge wüst ineinanderpreßt. Auch irgendwie bezeichnend.
Ad 1) Kritik am Islam ist allenfalls auf einer sehr abstrakten Ebene möglich, da eine enorme Vielfalt an islamischen Glaubensströmungen und Gläubigen besteht, wie in jeder anderen größeren nicht zentral organisierten Religion auch.
Ad 2) Verwehren tut sich kein vernünftiger Mensch gegen Kritik an den Auswüchsen des politischen Islams. Was PI aber macht ist die Konstruktion einer islamischen Weltverschwörung. Dagegen u.a. richtet sich das “Verwehren”, da damit eine Verhetzung von Seiten PIs erreicht werden soll. Die vielfachen faktisch falschen und manipulativen Beiträge auf PI sind dafür Ausweis genug. PI ist nicht “Islamkritisch” sondern “Islamfeindlich” und hat die Grenze zur Objektivität um Lichtjahre hinter sich gelassen.
Ad 3) Von der Partei der Grünen, über Terre des Femmes und bis hin zu den Ärtzen ohne Grenzen und vielen anderen mehr, wird ständig auf Mißstände hingewiesen, die u.a. auf dem politischen Islam, fundamentalistischen Interpretationen des Islams oder archaischen Clantraditionen beruhen.
Nur macht niemand einen Fetisch daraus, wie PI.
Dieses ständige Geseire a la: “Der Musel ist unser Untergang” kann doch kein Mensch mehr hören, so platt und dumpfbackig ist das doch.
Bezeichnend finde ich es eher, wenn es immer noch Menschen gibt, die denken, dass sie bei PI fundierte Informationen erwarten können. PI ist ein manipulatives verlogenes Hassblog auf intellektuell dürftiger Basis, mehr nicht.
Kommentar von Limited — 25. November 2009 @ 17:44
Nachtrag: Ich wehre mich überhaupt nicht gegen Islamkritik, und das tut auch sonst niemand. Wie kommen Sie darauf? Ich kritisiere Kritikwürdiges selbst. Darunter eben auch solche Auswüchse des deutschen Rassismus wie PI-News, die mit Kritik nichts zu tun haben. Die tatsächlich kritikwürdigen Ereignisse und Zustände in einigen Islamischen Ländern werden dort in der Regel überhaupt nicht thematisiert. Beispielsweise der Fall “Hussain Muradi”, den die englischen Behörden nach Afghanistan abschieben wollten, obwohl ihm dort wegen Apostasie die Todesstrafe droht, weswegen er untertauchen musste. Der britische Zentralrat der Ex-Muslime hatte dies bekannt gemacht. Bei PI-News usw. wäre dieses Thema höchstens aufgegriffen worden, um an die Wand zu malen, dass (fiktiv): “Solche Afghanischen Zustände in 6 Monaten auch in Deutschland herrschen werden, wenn nicht schnellstens der türkische ‘Einwanderungs- und Geburten-Jihad’ rückgängig gemacht würde.”
Sich gegen eine drohende Abschiebung auszusprechen passt schließlich nicht zur Zielsetzung dieser Strömung.
Hier mal ein §130StGB-Zitat aus einem Artikel bei PI-News. Dieser Typ hat verstanden, worum es dort im Endeffekt geht:
“Es gibt nur eine Möglichkeit den Islam loszuwerden. Alle Moslems raus aus Deutschland & Europa. Nichts anderes wird fruchten.”
Kommentar von NDM — 25. November 2009 @ 18:26
Kurios wenn solche “Islamkriker” meinen zu bestimmen wer den ein Muslim sei und auch Hetzte gegen Ausländer als “Islamkritik” sehen selbst wenn es wie Banalitäten wie einkauftüten von der EM oder Bloss Türkisch als Sprachoption ein Ausraster bekommen oder ein gut integrierter Ausländer weil er ne Strasse ersteigert als habe noch nie jemand dies getan ausser er. Allen voran natürlich gegen den Christen Obama wo man hass auf sein Schwarz sein mit absurden Verschwörung Theorien als “islamkritik” darstellt.
Kommentar von Randi — 25. November 2009 @ 19:15
@Oggi: Wenn man nicht total gegen Islam ist, muss man nicht alles befürworten was sich bei bestimmten muslimischen Mitmenschen abspielt.
Aber das macht ja den typischen PI-Rechten aus: Klares Schwarz-Weiß Denken was auf Kosten von allen Muslimen und Türken geht. Weiter wird dort applaudiert, wenn ein “Weißer” Südafrikaner das erste Mal Asyl im anderen Land anerkannt wird.
Warum sind Wallraff, Scharzer und Giordano keine aktiven PI User, wenn die Seite so recht hat?
“ausgelatschten Argumente”? Also dann bring du bitte mal vernünftige Argumente anstatt deine rechtspopulistischen Sprüche. Die sind nicht wirklich aktuell…
Kommentar von Hasenzahn — 25. November 2009 @ 19:40
Limited, meine Bemerkung bezog sich auf Deinen Kommentar Nr. 61 und den darin erwähnten PI-Beitrag.
“Zum anderen sollten wir es doch eher den Muslimen überlassen, ob sie eine Vereinbarkeit von Religion und FDGO einrichten können.”
Das ähnelt den schrecklichen Fehlern, die zu Zeiten der Weimarer Republik gemacht wurden: Auch damals glaubte man, eine totalitäre Bewegung gewähren lassen zu können, mit uns bekannten grauenhaften Folgen.
Meine Lehre daraus ist: Man kann es einer antidemokratischen Bewegung, die eine ernsthafte Gefahr für den Rechtsstaat darstellt, natürlich nicht selbst überlassen, ob sie sich von sich aus zur Verfassung bekehren wird. Da wird man im übrigen auch immer vergeblich drauf warten.
“Die meisten mir bekannten Muslime lassen daran keine Zweifel.”
Das glaube ich sofort.
Die Frage ist aber, ob die Dir bekannten (in nenne sie mal “indifferenten”) Muslime sich letztendlich gegen ihren Glauben und für den Rechtsstaat entscheiden werden, wenn ihre Zahl so groß geworden ist, dass sie erfolgreich versuchen könnten, das System im Sinne des Islams zu verändern. Die Entwicklungen in islamischen Ländern lassen da wenig Hoffnung aufkommen. Überall wo freie Wahlen möglich wurden, kamen die islamischen Religösen an die Macht , mit der Folge, dass Freiheiten eingeschränkt und religiöse Gesetze eingeführt wurden. Selbst die Türkei bewegt sich gegenwärtig in diese Richtung. So erklärten sowohl der vorhergehende als auch der gegenwärtige Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Elias und Köhler, dass die Scharia “unverzichtbarer Bestandteil” des islamischen Glaubens sei. Das heißt nichts anderes, dass die Scharia schrittweise eingeführt werden wird, sobald es die Machtverhältnisse zulassen. Zunächst die harmloseren Regeln wie islamisches Familienrecht (obwohl bereits da Kollisionen mit Grundrechten wie Gleichberechtigung der Geschlechter, Religionsfreiheit usw. bestehen). Man sieht es bspw. an Großbritannien, wo es bereits Schariagerichte gibt.
Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung stellt das ungeklärte Verhältnis des Islams zum Grundgesetz (eine förmliches Bekenntnis zum GG wurde übrigens von den islamischen Teilnehmern an Schäubles Plaudertisch verweigert) eine ernsthafte Gefahr für unsere Verfassungsordnung dar.
Kommentar von Oggi — 25. November 2009 @ 23:38
Diese obskure Seite ist eher belustigend denn sonst etwas. Ganz offensichtlich wird sie von verunsicherten, ungebildeten Analphabeten betrieben, die ihren krankhaften Hass auf Andersgläubige nur als Ventil für ihren tiefsitzenden Minderwertigkeitskomplex benutzen. Aber wie der Artikel ja beweist, ist es fast unmöglich, auf die Maske des vorgeblich gutbürgerlichen hereinzufallen und nicht den Rassismus und den Fremdenhass dahinter zu erkennen - es sei denn, man ist selbst Rassist.
Kommentar von Dr. Allesklar — 26. November 2009 @ 00:24
Ach ja, an die ganzen offensichtlich von PI hierhergeschickten “Islamkritiker”: Ihr könnt kein Arabisch und redet von Dingen, von denen ihr nichts versteht. Lest erstmal die Bibel und kritisiert deren gewaltverherrlichende Stellen, dann reden wir weiter. Aber um ersnthafte Diskussion geht es Nullhirnen wie euch ja ohnehin nicht, ein bisschen hetzen und Vorurteile und Ressentiments schüren ist alles, was ihr könnt.
Kommentar von Dr. Allesklar — 26. November 2009 @ 00:27
@Dr. Allesklar
yeah
Kommentar von Dennis real one — 26. November 2009 @ 10:29
@ Oggi
Wieder mal die idiotische Behauptung der demografischen Eroberung Eurabiens. So dämlich wie falsch. Allenfalls steigt der Bevölkerungsanteil der Muslime, eine Mehrheit ist bei gerade mal 5% der Bevölkerung auch in den nächsten Jahrzehnten nicht zu erwarten. Und selbst wenn, die meisten Muslime sind Demokraten, ungeachtet dessen, was Vertreter der konservativen Moscheeevereine unterschreiben oder nicht. Haben die PI-Redaktion und die Kommentatoren dort eigentlich eine Verpflichtung aufs GG unterschrieben? Wohl nicht.
Sehr schön finde ich es immer, wenn man mal einen Blick hinter die Kulissen von PI bekommt, wie hier durch den PIler Nixlinx:
Da ist wohl jemand ein bissie böse.
Via: http://www.politblogger.net/apostasie-oder-ein-stefan-herre-juenger-schwoert-seinem-meister-ab/
Kommentar von Limited — 26. November 2009 @ 11:33
@Oggi: Du pflegst einen sehr lockeren Umgang mit Fakten. Hier nur die gröbsten Schnitzer:
- den Islam als eine “antidemokratische Bewegung” darzustellen, ist genauso sinnvoll, wie dies mit dem Chistentum oder dem Judentum (da sind wir wieder in der Weimarer Republik…) zu tun. Religionen sind weder demokratisch noch undemokratisch.
- In der Türkei kam tatsächlich eine religiös-konservative Regierung durch freie Wahlen an die Macht. Allerdings hat sie die Freiheiten ausgebaut und die Bürgerrechte gestärkt wie keine der sekularen Regierungen vor ihr.
- Es gibt in Großbrittanien keine “Schariagerichte”. Das sind Schauermärchen.
- Das Verhältnis des Islam zum Grundgesetz ist nicht wichtiger oder unwichtiger als das Verhältnis des Vatikan, der Evangelischen Synode oder des Dalai Lhama - gibt es von diesen Organen irgendwo schriftlich fixierte Einverständnisserklärungen? Nein.
Fazit: Deine Vorstellung von einem einheitlichen Islam, einer fest verbundenen Gemeinschaft von Gläubigen, die gemeinsame, klar definierte Ziele haben und politische Macht an sich reißen wollen, ist falsch und hat mit der Realität nichts zu tun. Der Fanatismus und die Absolutheit, mit der du an diese Vorstellung glaubst, erinnern genau an jene Fundamentalisten, die du zu bekämpfen meinst.
Kommentar von Dr. Allesklar — 26. November 2009 @ 12:22
Mal etwas für diejenigen unter uns, die denken der Koran würde sich im Gegensatz etwa zur Bibel durch besondere Unlogik oder durch besondere Logik auszeichnen:
http://www.bibelzitate.de/wsidb.html
Kommentar von Limited — 26. November 2009 @ 15:01
Aber echt, ihr hackt auf Büchern rum als ob ihr die selbst wörtlich nehmt, anstatt darauf hinzuwirken, dass die Rezeption beim Durchschnittsgläubigen ne andere wird.
Kommentar von Dennis real one — 26. November 2009 @ 18:53
@ Dr. Allesklar #120
Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich nicht die 119 vorhergehenden Kommentare durchgehe, wo sich möglicherweise die Antwort auf meine Frage findet. Interpretiere ich es richtig, dass Sie der Ansicht sind, den Koran könne man nur verstehen wenn man ihn im Original zu lesen imstande ist?
Kommentar von obstsalat — 26. November 2009 @ 19:18
Limited:
“Ad 1) Kritik am Islam ist allenfalls auf einer sehr abstrakten Ebene möglich, da eine enorme Vielfalt an islamischen Glaubensströmungen und Gläubigen besteht”
Dieses Totschlagargument, getarnt als Argumentation, könnte die rechts Szene für sich genau so in Anspruch nehmen.
Kommentar von Johan Sobieski — 27. November 2009 @ 10:19
Ich kann den Vergleich nicht nachvollziehen. Was hat eine politische Strömung mit einer heterogenen dezentral organisierten Religion mit 1,3 Milliarden Gläubigen zu tun?
Das Argument bleibt dieses Vergleichs ungeachtet nachvollziehbar und stellt nur die Nagelprobe für die wahnhafte Verblendung der PIler dar.
Aber schon klar, es gibt einen abgesprochenen Plan unter den Muslimen die Weltherrschaft an sich zu reißen und diesen Plan kennen auch alle Muslime und verfolgen ihn?
Das ist lächerlich.
Kommentar von Limited — 27. November 2009 @ 12:47
BTW - eine Differenzierung im rechten Spektrum findet im übrigen statt.
Es gibt nur “rechts” - d.h. Parteien und Gruppierungen im rechten demokratischen Spektrum, die auf eine Verstärkung konservativer und nationalistischer Ziele setzt.
Rechtsradikal - d.h. auch noch im demokratischen Spektrum aber motiviert die Demokratie auf eine Dominanz konservativer und nationalistischer Ziele auszurichten.
Rechtsextrem - d.h. abzielend auf eine Abschaffung der Demokratie zugunsten eines völkischen nationalistischen Staates. PI bewegt sich mit der Forderung nach Abschaffung der Religionsfreiheit für Muslime im rechtsextremen Bereich.
Kommentar von Limited — 27. November 2009 @ 12:59
@obstsalat: Ja, natürlich. Übersetzungen sind immer Interpretationen, und gerade die oft mehrdeutigen arabischen Begriffe lassen sich nur höchst ungenügend ins deutsche übersetzen. Dasselbe gilt im übrigen auch für die Bibel. Mit platten Aussagen über das, was in diesen Büchern steht, sollte man sich also tunlichst zurückhalten.
Kommentar von Dr. Allesklar — 27. November 2009 @ 19:51
hier eine ein Gespräch mit Ahmad Milad Karimi im “freitag” über die Poetische Übersetzung des Korans ins Deutsche. Ein gutes beispiel für die PImaten das der Koran sehr viele Strömungen hat und eine sogenannte Weltverschwörung nur Geistiger Dünnschiss von den Pimaten ist.
http://www.freitag.de/kultur/0946-koran-uebersetzung-interview
Kommentar von WeltWeit — 28. November 2009 @ 21:14
@ #98 AEM:
Zitat: “Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat dieses Jahr das Heft “Die Juden sind schuld” veröffentlicht und thematisiert Antisemitismus bei Menschen mit Migrationshintergrund. Aber sie wollen ja scheinbar lieber an ihrem Entwurf der ignoranten, linken (Medien-)Gesellschaft festhalten. Bitte schön!” (Zitatende)
In dieser an sich guten Broschüre liest man z.B. Sätze wie den folgenden: “Über christliche Gemeinden im Osmanischen Reich fand der antimodernistische
klerikale Antijudaismus im 19. Jh. auch Eingang ins Osmanische Reich.
Damit begann der europäische Antisemitismus-Export in die islamische Welt,
wo er später vor allem im islamistischen Diskurs aufgegriffen wurde.” (Zitatende)
Was zu beweisen war - auch in dieser Darstellung ist es der klischeehaft unschuldige Islam, der erst von aussen (”Feindbild Westen”) mit Antisemitismus infiziert werden musste. Der spezifisch islamische Judenhass ist nicht rassistisch motiviert, sondern ist politisch und religiös - ein Spiegel des “klassischen” Islam, der sowohl Religion, als auch Politik, also “islamistisch” ist.
Ich empfehle Ihnen die Lektüre von Sure 1 des Koran und der Kommentare der Koranexegeten, die sich den Kopf darüber zerbrochen haben, was mit dem “Volk des Zorns” gemeint ist.
Kommentar von Maethor — 29. November 2009 @ 10:44
@ # 130 Dr. Allesklar:
Mit Verlaub, aber das ist reiner Alibismus. “Platte Aussagen” sind nämlich höchst willkommen, wenn sie “den Islam” in einem günstigen Licht erscheinen lassen. In diesem Falle greift die angebliche Unübersetzbarkeit des Koran anscheinend nicht.
“Die kritisch-historische Methode lehnen wir ab!” hat der damalige Sprecher des “Koordinationrats der Muslime” Ali Kizilkaya im Zuge der Affäre um Prof. Muhammad Sven Kalisch, der die These vertritt, dass Gott keine Bücher schreibt, wörtlich verlauten lassen.
Kommentar von Maethor — 29. November 2009 @ 10:57
Aha, alle Pi-Leser sind ganz üble Nazis, Abschaum eben.Alle pi-Leser sehen Menschen mit MiHiGru als Minderwertig und zum Ausrotten bestimmt an. Aha, so ist das also mit Pi.
Was glaubt ihr wie ihr über eine beliebige Zeitung eurer Wahl denken würdet wenn dort ALLE Leserbriefe abgedruckt, bezw. Kommentare gepostet werden würden?
Ihr nehmt die teilweise bodenlos dummen Kommentare von irgendwelchen Schwachmaten und zieht sie zur Beurteilung der Artikel auf PI.
Ich habe bisher in noch keinem PI-Artikel von Freude darüber gelesen wenn ein Mensch Opfer von Gewalt wurde, so etwas liest man eher auf Indymedia und Co.
Und hier ein interessantes Interview eines türkischstämmigen Deutschen auf PI:
http://www.pi-news.net/2009/02/akif-pirincci-ich-bin-mit-jeder-faser-deutscher/
Wären wenigstens 50% der Türken auch nur halb so weltlich wie er, ich stünde an der Spitze der KultiKulti-Bewegung
Kommentar von Martin — 29. November 2009 @ 11:54
@ Maethor 133
Albibismus ist es auch PI Artikel und Kommentare als sachlich-kritisch einzuordnen. PI dürfte die Plattform im deutschsprachigen Raum für platte Aussagen sein.
Von einer kritisch-historischen Reflektion über die Religionstexte kann man auf PI nicht erkennen, schon gar nicht, wenn es um den Koran geht.
Eine Auflistung einzelner Suren, die zudem mal so, mal so übersetzt werden ist allenfalls dienlich der Agitation, sowohl von fundamentalistischen Muslimen, wie von fundamentalistischen Antimuslimen.
Würde es keiner Interpretation des Korans bedürfen, dürfte es z.B. auch keine Fatwas geben (und es gibt Tausende von Fatwas, zum Teil sehr widersprüchliche), da dort die jeweiligen Glaubenstexte für einen aktuellen Anlass nach was wohl - interpretiert - werden.
Was PI macht ist selektive, tendenziöse, häufig faktisch falsche Berichterstattung zum Zweck der Verhetzung und der Agitation.
Wer so etwas mag, der tut mir leid.
Kommentar von Limited — 29. November 2009 @ 12:13
Es tut schon weh, wenn man Ideenlehre nicht von Ethnie unterscheiden kann. Auch dieser Text bietet nur Ideologie und etwas wenig Wirklichkeit.
Kommentar von blub — 29. November 2009 @ 13:38
Nun ja, es ist kein Wunder das es sowas wie PI gibt… Es ist ja wohl nicht zu übersehen das es eklatante Probleme hinsichtlich der Integrationsbereitschaft von Migranten aus islamischen Ländern gibt, denn diese gesamte Debatte dreht sich rein um diese Gruppe. Alle anderen Ausländer in Deutschland haben keinerlei Probleme sich zu integrieren. Vielleicht sollte man mal darüber reden… Aber dafür haben die Grünen ja keinen Arsch in der Hose!
Kommentar von IchWerSonst — 29. November 2009 @ 14:02
Ach ja: “Das sind nur einige der Begriffe, mit denen auf der Seite „PI-News“ über Menschen mit Migrationshintergrund geschrieben wird.”
Also über mich hat da noch keiner was schlechtes geschrieben. Ich bin auch Ausländer. Nur benehme ich mich wie ein Mensch… und siehe da, ich werde wie einer behandelt!
Kommentar von Bud — 29. November 2009 @ 14:28
Muslime sind immer gern dabei, wenn Toleranz reklamiert wird, wobei dieses Wort in ihrem Alltag selbst kaum vorkommt. Angesichts der in den islamischen Ländern tagtäglich stattfindenden Verfolgung Andersgläubiger sehe ich hier in Europa überhaupt keinen Grund, weitere Zugeständnisse zu machen.
Es sind eben nicht die Rechten und die Nazis, die sich zunehmend gegen die sowieso nicht existente Multikulti Vision wehren, sondern die normalen, aufgeklärten Europäer. Sinnvollerweise müssten sich Muslime auch endlich einmal fragen, wieso gerade sie so ein schlechtes Image verkörpern. Von mir aus kann jeder hier glauben, woran er will - aber auch Toleranz hat ihre Grenzen. Wenn jemand meint, hier in Europa ein muslimisches Wertesystem etablieren zu müssen, hat er nix hier verloren. Wir haben eine 2000 Jahre alte christliche Tradition und die wollen wir genauso respektiert haben, wie Muslime die ihrige. Und die Muslime täten gut daran, das zur Kenntnis zu nehmen. Letztendlich können sie ihren Feldzug nicht gewinnen - das zeigt die Geschichte.
Kommentar von Marvin Heider — 30. November 2009 @ 11:00
Also keiner meiner kritischen Kommentare wurden bei PI gelöscht. Auch wird dort nicht generell über alle Menschen mit Migrationshintergrund geurteilt. PI gehört zur Meinungsfreiheit - man kann die Form und Niveau kritisieren - man muss halt die “Richtung” bedenken wenn man es liest.
Kommentar von Saturnous — 30. November 2009 @ 11:11
Anscheinend gibt es hier eine Gruppe von Menschen, die überdurchschnittlich aktiv sind im Netz. Das finde ich nicht repräsentativ. Nur mal so am Rande.
Über “Integrationsdefizite” kann man auch ohne menschenverachtende Neologismen, ohne Hass-Homepages im Ausland, ohne Geheimbundmenthalität und mit offenem Visier diskutieren. Das mache ich. Gilt das auch für die Anderen hier?
Eine rassistische Einstellung bleibt übrigens immer rassistisch - egal wie man sie wissenschaftlich dekonstruieren will. Und wenn es scheinbar soviele Menschen gibt, die das gar nicht teilen was auf PI geschrieben wird (voran ich zweifle), dann sollte man sich mal überlegen, ob das die richtige Seite für einen ist und wo die innere Kritik bleibt. Solange dies aber nicht der Fall ist, muss ich davon ausgehen, dass man menschenverachtende Aussagen und “Fahndungsaufrufe” gegen Demokrat/innen eben billigt und nicht über “Integrationsdefizite” reden will. Mit Beschimpfungen und Paranoia wurde noch nie etwas bewegt. Finde die Kommentare hier teilweise doppelzüngig bis zum geht nicht mehr. Wenn man nicht soviel wissen würde über PI-News, könnte man einigen “moderaten” PI-Lesern hier echt glauben. Eine wirklich durchschaubare Masche hier so zutun, als ob es nur eine Minderheit wäre, die bei PI rassistisch und/oder rechtsextrem ist. So ist es aber mitnichten. Die Minderheit sind die angeblich “moderaten” die hier nun für die Anderen den Karren aus dem Dreck ziehen sollen. So sieht es in meinen Augen gerade aus. Mal abgesehen davon, dass hier ja auch nicht nur die “moderate” Fraktion vertreten ist und somit eigentlich alles für sich sprechen sollte. Es ist doch so einfach!
Kommentar von Ario Ebrahimpour Mirzaie — 30. November 2009 @ 11:36
@ #135 Limited:
Das Problem ist nur, dass sogenannte Islamisten, also besonders orthodoxe Moslems, den Koran gar nicht interpretieren, sondern das in die Tat umsetzen, was drinsteht. Wenn drinsteht, dass die “Gläubigen” untereinander Brüder sind und sich daher von Juden und Christen fernhalten sollen (vgl. Sure 3, 4 und 5 etc.) dann schlägt sich das in der Theologie und der Alltagspraxis nieder.
Soll ich Ihnen nochmal zitieren, was Ali Kizilkaya im Namen der Islam-Dachorganisation KRM über die Koranexegese gesagt hat?
Kommentar von Maethor — 30. November 2009 @ 11:41
Ich kenne von dort die Wörter “Kulturbereicherer” oder “Dhimmis” aber „Afro-Abschaum“, „Muselbrut“, „Drecksvolk“ und „Moslemratten“ habe ich dort noch NIE gelesen. Wo soll das bitte stehen?
Kommentar von Kunzlinger — 30. November 2009 @ 11:43
Kommentar von Kunzlinger — 30. November 2009 @ 11:43
Na ja - auf Pi wird mitunter echt drastischer Wortmüll benutzt. Aber darum geht es gar nicht. Die Diksussion um die Form der Auseinandersetzung verdeckt eine wichtige Erkenntnis, die gestern in der Schweiz wieder deutlich wurde: Man will den Islam in Europa nicht in der Form, wie er sich momentan hier gebärt. Natrülich gibt es genug positive Beisepiele aus der VErgangenheit. So waren die muslimischen Bosniaken im KuK Reich treue Anhänger des Kaisers. Aber: Ausnahmen bestätigen die Regel und der Islam ist nicht konpatibel mit den europäischen Werten. Und natürlich ist Europa ein Religionsclub: Unser Erbe und unsere Werte sind nun einmal der christlichen Sozialisation geschuldet - das sage ich als Atheist. Und die Werte, die der Islam hervorbegracht hat sind nun mal nicht mit dem Christentum vereinbar.
Kommentar von Johan Sobieski — 30. November 2009 @ 12:37
Kommentar von NDM — 25. November 2009 @ 01:46
Gilt für Linke vice versa!!
Kommentar von Johan Sobieski — 30. November 2009 @ 16:00
“Das Problem ist nur, dass sogenannte Islamisten, also besonders orthodoxe Moslems, den Koran gar nicht interpretieren, sondern das in die Tat umsetzen, was drinsteht.”
Lieber Maethor, das Problem gab und gibt es genauso mit der Bibel oder dem Talmud. Fremdenhass, Schwulenfeindlichkeit, das Bestrafen und Töten von Ungläubigen - alles gottgefällig.
Es ergibt also keinerlei Sinn, so zu tun, als sei dies ein gesondertes Problem, dass sich nur im Zusammenhang mit dem Islam ergibt. Das Gegenteil ist richtig: Alle sind davon betroffen. Wer den Islam kritisiert, andere montheistische Religionen aber nicht erwähnt oder gar von der Kritik ausnimmt, macht sich also extrem unglaubwürdig. So wie Sie auf Ihrem Blog…
Kommentar von Dr. Allesklar — 30. November 2009 @ 16:02
“#
Es tut schon weh, wenn man Ideenlehre nicht von Ethnie unterscheiden kann. Auch dieser Text bietet nur Ideologie und etwas wenig Wirklichkeit.
Kommentar von blub — 29. November 2009 @ 13:38
”
Warum wird denn dann gegen “Südländer” gehetzt? Das fällt da wohl häufig auf!
Kommentar von Hasenzahn — 30. November 2009 @ 20:20
Was für eine schöne Diskussion, aber was gilt denn nun. Vielleicht wäre eine Erinnerung an den alten Aristoteles mal schön, der als wichtigste Voraussetzung für den Erkenntnisgewinn die Defintion der Begriffe anführt.
Z.B
Welche Bedeutung haben denn die Bücher Talmud, die Bibel (AT & NT) und der Koran?
Welche Bedeutung haben denn die UN Menschenrechte unter Einschluß der Kairoer Menschenrechtserklärung, insbesondere der Artikel 24 bis 26?
Wie steht es denn mit der freien Religionsausübung in christlichen und mohamedanischen Kernländern?
Apostatie im Islam und im Christentum?
Usw, usw.
Kommentar von Klosterfrau Melissengeist — 2. Dezember 2009 @ 14:29
Mehr über angebliche “Schauermärchen” (Dr. Alleswisser) von Schariagerichten in Großbrtannien:
http://stevenmilverton.com/2008/09/23/scharia-gerichte-in-grosbritannien/
schon etwas älterer artikel über geheime strafrechtliche schariagerichte in italien
http://www.welt.de/print-wams/article112891/Gibt_es_in_Italien_islamische_Gerichtshoefe.html
Kommentar von Oggi — 4. Dezember 2009 @ 18:13
Ich denke, die Diskussion über den Islam selbst, hat nach der schweizer Volksabstimmung inzwischen die Hinterstübchen der Internetblogs verlassen.
Ich lasse mir i. ü. gerne einen kranken Zahn ziehen. Aber das Thema der Verfassungsmäßigkeit des Islams, der den freiheitlichen Rechtsstaat aufgrund religiösen und weltlichen Machtanspruchs bekämpft, wird jetzt zunehmend auch in der Mainstream-Pressse aufgeworfen. Insofern schaue ich mit Neugier, wohin das führen wird.
Kommentar von Oggi — 4. Dezember 2009 @ 18:20
Kommentar von Oggi — 25. November 2009 @ 16:51ich warte noch immer auf ein Streitgespräch mit einem Korankenner, der mir erklären kann, dass meine Einschätzung des Islams als totalitärer Politideologie unbegründet ist. Bis auf die ausgelatschten
Argumente “falsche Übersetzung” bzw. “aus dem Zusammenhang gerissen”, die niemals begründet werden, hört man keine sachliche
Auseinandersetzung.”
Und aus dem Zusammenhang gerissen ist keine Ausrede sondern Fakt wenn AT Schlachtfeste und Ansichten wie Moses und der Pharao im Koran verurteilt werden.
wiedergeben werden aber man dies weglaesst.
Hm wir damit in Der Bibel tötet Gott min 2 Million (wenn es angeben ist) bis 33 Millionen (wenn man die ereignisse mit Toten ohne Angaben schaetzt) Menschen als “das Gute” während Der Teufel 10 Menschen
Ausgelatsch sind die immer wieder gleichen Katalog Zitate von Menschen die einzelne Koran Zitate Kopieren um Leute zu erschrecken die nur Hollywood Bibel Filme kennen.
So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind, aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben! (4. Mose 31: 17-18).I kill … I wound … I will make my arrows drunk with blood, and my sword shall devour flesh. — Deuteronomy 32:39-42
Hosea 13:16 (New Living Translation) - The people of Samaria must bear the consequences of their guilt because they rebelled against their God. They will be killed by an invading army, their little ones dashed
to death against the ground, their pregnant women ripped open by
swords.”Hosea 13:16 (King James) Samaria will bear her guilt because she has rebelled against her God.
They will fall by the sword; their little ones will be dashed to pieces, and their pregnant women ripped open.
All who would not seek the LORD, the God of Israel, were to be put to death, whether small or great, man or woman. (From the NIV Bible, 2
Chronicles 15:13)
Isaiah 13:15-18Anyone who is captured will be run through with a sword. Their little children will be dashed to death right before their eyes. Their homes will be sacked and their wives raped by the attacking hordes. For I will stir up the Medes against Babylon, and no amount of silver or gold will buy them off. The attacking armies will shoot down the young people with arrows. They will have no mercy on helpless babies and will show no compassion for the children.
Exodus 21:20-21
When a man strikes his male or female slave with a rod so hard that the slave dies under his hand, he shall be punished. If, however, the slave survives for a day or two, he is not to be punished, since the slave is his own property
Wenn man bedenkt das alle Verbrechen vom ersten Christlichen Kaiser bis
zur Kolonialzeit (Zwangs Entzug von den Eltern und taufe) nicht nur mit der Poltischen und Rassischen sondern auch mit der “Christlichen Überlegungheit” begründet wurden.
Kommentar von Oggi — 4. Dezember 2009 @ 18:13
“Mehr über angebliche “Schauermärchen” (Dr. Alleswisser) von Schariagerichten in Großbrtannien:”
Oh es gibt u.a. Jüdische Ordoxoxe Gerichte die z.b. nach Jüdischen Rechten urteilen ob jemand Jüdisch ist oder nicht. Das heisst nicht das die für jeden Sprechen.
Kommentar von HelmsDire — 4. Dezember 2009 @ 22:32
@HelmsDire
hä? (zu deutsch: Wie bitte?)
Kommentar von Oggi — 5. Dezember 2009 @ 16:09
@Oggi: es wird, da bin ich mir leider recht sicher, kein schönes Ende nehmen!
Kommentar von Malte — 5. Dezember 2009 @ 23:55
genova #66
Den Vorwurf der Schwarz-Weiß-Malerei sollten Sie sich selbst machen, denn Ihr Vergleich Koran mit Bibel oder Islam mit Christentum zeigt deutlich, dass SIe noch nie den Koran studiert haben.
Und selbst wenn Sie Recht hätten: Es geht um das heutige Auftreten des Islams und nicht um ein überwundenes Auftreten des Christentums.
Dass der Islam eine Religion mit weltlichem absoluten Machtanspruch ist, der aus den Worten Gottes im Koran abgeleitet wird, sollte inzwischen bekannt sein.
Kommentar von Oggi — 6. Dezember 2009 @ 12:57
… und ich ergänze, die Bibel “mit ihren hunderten Gewaltaufrufen” kennen Sie offensichtlich genau so wenig, selbst wenn sie das Alte Testament heranziehen, was für Christen, bis auf die 10 Gebote, bedeutungslos ist und in der Hauptsache geschichtliche Erzählungen enthält.
Kommentar von Oggi — 6. Dezember 2009 @ 13:00
Da setzt sich noch ein Linker mit dem Islam kritisch auseinander. Siehe hier:
Na, da ist dann aber Günter Wallraff der nächste Volksverhetzungskandidat:
http://fr-online.de/top_news/2122271_Guenter-Wallraff-Sollen-sie-ihr-Phallus-Symbol-doch-haben.html
“Sollen sie ihr Phallus-Symbol doch haben”
FR: Selbstwiderspruch in Person?
Ja, denn je mehr ich über den Islam und über bestimmte islamische Organisationen in Deutschland erfahre, desto mehr erkenne ich, dass das Grundrecht auf Religionsfreiheit auch missbraucht wird.
FR: Wo denn?
Ich denke etwa an strikte Geschlechtertrennung, an die Diskriminierung von Mädchen, die drangsaliert werden, wenn sie kein Kopftuch tragen wollen. Ich denke an Prediger, die den Toleranzspielraum schamlos ausnutzen und sich mit Ausgrenzungs- und Hassparolen in einem Land, in dem Meinungsfreiheit als Grundrecht garantiert wird, auf der sicheren Seite wähnen. Jede religiöse Praxis muss ihre Grenze an den Vorgaben der universalen Menschenrechte finden. Und das muss klar formuliert und auch eingefordert werden.
Kommentar von Klosterfrau Melissengeist — 6. Dezember 2009 @ 13:25
“Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht.” - Buhari-Hadith, Khoury, Islam Lexikan, Toleranz, S. 722
“Der Islam ist der Feind der Vernunft.” - Denis Diderot (Herausg. der “Encyclopédie”)
Mohammedanism and Bolshevism are practical, social, unspiritual, concerned to win the empire of this world.(Bertrand Russell)
“Dem wahren Gesicht des Islam begegnet man nicht auf der deutschen Islamkonferenz. Man begegnet ihm in Ländern wie Pakistan. Dieser Islam richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben - gegen Demokraten, gegen Atheisten und vor allem gegen Frauen. Und die Welt schaut wie paralysiert zu.” - Zafer Şenocak, „Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam“, Die Welt, 29. Dezember 2007, welt.de
“Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist ‘harby’, d.h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.” - Karl Marx, Die Kriegserklärung - Zur Geschichte der orientalischen Frage, Marx-Engels-Werke.
# “Islam, diese absurde Theologie eines unmoralischen Beduinen, ist eine verwesende Leiche, die unser Leben vergiftet…” - Mustafa Kemal Atatürk, zitiert in “Von Allah zum Terror?” von Hans-Peter Raddatz
Voltaire über den historischen Mohammed in einem Brief an Friedrich den Großen:
„Ich gebe zu, dass wir ihn hoch achten müssten, wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte. Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seinen Mitbürgern Glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; Dass er sich damit brüstet in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist mit Sicherheit etwas, dass kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt.“
Kommentar von Oggi — 6. Dezember 2009 @ 13:28
Lieber Oggi,
es ersetzt keine fehlenden Argumente, irgendwelche wahllosen Zitate und Parolen aneinanderzureihen. Das weist im Gegenteil nur explizit auf diesen Mangel hin.
Entweder sind Sie auf die hirnlose, hysterische Hetzerei von PI hereingefallen oder Sie sind selbst einer dieser Hetzer. In beiden Fällen sind Ihre einseitigen und den größten Teil der Realität ausblendenden Statements das Ergebnis von bewusster Fehlinformation.
Kommentar von Dr. Allesklar — 7. Dezember 2009 @ 16:32
Dr. Allesklar,
darüber kann ich nur lachen. Sie meinen also, dass die Meinung einiger der hervorragendsten Denker und Philosphen über den Islam (einschl. Karl Marx), Hetze sei? Das ist wirklich lustig!
Und wenn man seine Meinung sagt wie zuvor, ist das natürlich auch Hetze.
Keine Hetze ist es wohl nur, wenn man den Islam nicht kritisiert.
Jetzt schauen Sie mal:
Nicht ich sondern Sie könnten ein Hetzer sein, der mich als Hetzer verdächtigt.
Kommentar von Oggi — 7. Dezember 2009 @ 19:25
Lieber Oggi,
Sie müssen schon genauer lesen. Es ist Hetze, zusammenhanglose Zitate von Marx oder Voltaire zusammenzustellen, um den Eindruck zu erwecken, irgendwelche “schlauen Leute” sähen das so wie Sie.
Weder Marx noch Voltaire oder Russell waren jedoch Experten in Sachen Islam. Genausogut könnten Sie Einsteins Meinung über den FC Bayern zitieren.
Aber wenn Sie Marx so verehren, können Sie ja auch gleich noch posten, was er über das Judentum gesagt hat - womit sich der Kreis zwischen Islamhassern und Antisemiten wieder einmal schließt.
Kommentar von Dr. Allesklar — 8. Dezember 2009 @ 15:25
Ach ja, wenn Sie auch nur einen Funken Ahnung vom Christentum hätten, würden Sie bestimmt nicht schreiben, das Alte Testament sei “bedeutungslos”. Die Bibel besteht aus Altem und Neuem Testament, mit keiner Silbe wird irgendwo behauptet, das Alte Testament sei aufgehoben, im Gegenteil, Jesus selbst verkündet, jeder Buchstabe des Gesetzes werde erfüllt werden. Die 10 Gebote stehen außerdem auch ebendort und nicht im Neuen.
Desweiteren ist das AT auch den Juden und den Muslimen heilig. Ihre Behauptung zeugt also von taktischen Kalkül (den Islam als gewalttätiger als andere, verwandte Religionen darzustellen), dem aber die Realität entgegensteht.
Kommentar von Dr. Allesklar — 8. Dezember 2009 @ 15:42
Ich verweise noch einmal auf meine Beiträge #148 & #156 hin.
Das sind, Dr. Allesklar, konkrete Fragen. Wie steht um dieses und jenes und da können Anspruch und Wirklichkeit genauer betrachtet werden?
Konkret geht es um Passagen der Kairoer Erklärung zu den Menschenrechten der UN.
Artikel 22:
a) Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, soweit er damit nicht die Grundsätze der Scharia verletzt.
b) Jeder Mensch hat das Recht, in Einklang mit den Normen der Scharia für das Recht einzutreten, das Gute zu verfechten und vor dem Unrecht und dem Bösen zu warnen.
c) Information ist lebensnotwendig für die Gesellschaft. Sie darf jedoch nicht dafür eingesetzt und mißbraucht werden, die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen.
Artikel 24:
Alle Rechte und Freiheiten, die in dieser Erklärung genannt wurden, unterstehen der islamischen Scharia.
Artikel 25:
Die islamische Scharia ist die einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung.
Warum gibt immer wieder diesen Bezug auf die Scharia?
Kommentar von Klosterfrau Melissengeist — 8. Dezember 2009 @ 16:57
Ich kenne diese Kategorie nur zu gut, Allesklar. Wenn man sie auf die Hasssurennim Koran anspricht, sagen sie: “falsche Übersetzung”, wenn man ihnen die von der Al Azar Univerität autorisierte Übersetzung vorhält, sagen sie “aus dem Zusammenhang gerissen”. Wenn man ihnen Bewertungen großer Denker vorhält, heißt es “das sind keine Islamexperten”.
Merken Sie eigntlich nicht, wie lächerlich man sich damit macht? Man wird einfach nicht mehr ernst genommen.
Nur wenn man den Islam nicht kritisiert oder sogar lobt, hat man nach dieser Kategorie die richtige Sicht auf den Islam. Nur entspricht dieses Vorgehen überhaupt nicht der abendländischen Denkweise, wo Kritik unverzichtbar ist, um die Dinge zu einer Klärung zu führen. Dagegen ist das Verleugnen dessen, was offensichtlich ist, das Verhalten von Kleinkindern.
Übrigens, Hitler war ein Bewunderer des Islams als er sagte: “Wenn wir alle Mohammedaner wären, würden wir die Welt beherrschen.”
Kommentar von Oggi — 8. Dezember 2009 @ 20:34
Das müssen Sie mich nicht fragen. Fragen Sie sich außerdem mal lieber, wie es kommt, dass Sie sich soviele Sorgen um die Haltung von Muslimen zu Menschenrechten machen, obwohl diese täglich auch von tausenden, achwas Millionen von Christen, Juden, Atheisten, Buddhisten oder Hindus missachtet, ignoriert und mit Füßen getreten werden. Liegt wohl einfach an Ihrer selektiven Wahrnehmung.
Kommentar von Dr. Allesklar — 9. Dezember 2009 @ 01:31
Ich kenne Ihre Sorte auch sehr gut, Oggi. Sie geben vor, Religionen zu kritisieren, übersehen jedoch großzügig sämtliche totalitären, gewalttätigen Züge von Christentum, Judentum, Buddhismus oder anderen Glaubenssystemen, weil es Ihnen lediglich darum geht, Muslime zu Sündenböcken zu machen. Dasselbe hat man vor nicht einmal 80 Jahren in Deutschland mit einer anderen religiösen Minderheit gemacht, das Ergebnis dieses “Kampf der Kulturen” dürfte jedem bekannt sein.
Kommentar von Dr. Allesklar — 9. Dezember 2009 @ 13:52
Ich mache mir nicht in erster Linie “Sorgen über Muslime”, sondern ich mache mir Sorgen über eine totalitäre Idelogie, die unter dem Deckmantel einer Religion daherkommt und alles in einer menschenrechts- und demokratiefeindlichen Weise ordnen will, die den Wertvorstellungen des Westens fundamental widerspricht.
Interessant aber ist, dass Sie nun angebliche Übeltaten anderer Religionen heranziehen, um den Islam zu rechtfertigen. Damit wären wir in der Beurteilung des Islams ja schon einen Schritt weiter.
Kommentar von Oggi — 9. Dezember 2009 @ 17:13
Es bedarf keiner gesonderten Betrachtung des Islams. Wenn Sie wollen, können Sie jede Religion als Ideologie bezeichnen, genauso wie den Kommunismus, den Liberalismus oder den Kolonialismus. Im Namen jedes dieser Ideensysteme sind schon mehrere Millionen Menschen gestorben, was weniger an den Ideen, als vielmehr an der grausamen Natur des Menschen liegt. Daher entbehren Ihre Behauptungen nicht nur jeglicher Grundlage, sie sind auch verdächtig einseitig und tendenziös.
Kommentar von Dr. Allesklar — 10. Dezember 2009 @ 13:27
Post scriptum: Dasselbe gilt für die Seite PI-News, um die es hier ja eigentlich geht.
Kommentar von Dr. Allesklar — 10. Dezember 2009 @ 13:36
Natürlich ist jede Religion eine Ideologie. Aber keine der von Ihnen genannten Religionen hat heute noch ein Weltbekehrungs- und Welteroberungsziel. Und keine dieser Religionen lehnt eine dauerhafte Trennung von Kirche und Staat ab. Beim Islam ist das anders, und das macht seine Besonderheit aus.
Mich wiederholt als verhinderten Judenfeind hinzustellen, der sich nur ein alternatives Ziel für seinen Menschenhass sucht, ruft allenfalls ein Lächeln über Ihre Borniertheit hervor. Dieser Joker wird immer dann gezogen, wenn dem Diskutanten nichts mehr einfällt. Und so reden sie ja auch ständig um den heißen Brei (Islam) herum und versuchen Nebelkerzen zu zünden.
Übrigens: Ihren Vergleich der Moslems mit den verfolgten Juden während der Nazizeit finde ich pikant. Ist doch der Antisemitismus unter den Moslems sehr stark verbreitet.
Kommentar von Oggi — 10. Dezember 2009 @ 17:48
Danke für diesen sehr guten Beitrag Herr Ario Ebrahimpour Mirzaie.
Kommentar von Max — 10. Dezember 2009 @ 23:03
Sie sind es, der versucht, Nebelkerzen zu zünden.
George W. Bush führte zwei Kriege im Namen “des Guten” gegen “das Böse”. Schon vergessen? Banken, Konzerne und Investoren sind die einzigen, die aussichtsreiche und nennenswerte Welteroberungspläne verfolgen. 1,3 Milliarden Muslime weltweit tun dies ebensowenig, wie es seinerzeit die Millionen europäischer Juden taten.
Desweiteren ist Ihre Behauptung, Antisemitismus sei unter Muslimen verbreitet, irreführend und falsch. Offenbar kennen Sie keine Muslime. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis befinden sich Juden, Moslems, Ex-Jugoslawen - und wissen Sie was? Die machen ihre gegenseitigen Witzchen, aber kommen menschlich bestens miteinander aus. Weil sie eben nicht von hasserfüllten Ideen erfüllt sind - ganz im Gegensatz zu Ihnen offenbar.
Historisch gesehen ist Ihre Behauptung erst recht falsch. In den arabischen Ländern gab es nie Progrome wie in den christlichen Ländern. Die katholische Kirche ist die Erfinderin des Judenhasses und geistiger Wegbereiter des Katholizismus, das müssen Sie zur Kenntnis nehmen. Dass die aggressive Expansionspolitik der israelischen Regierung nicht gerade zu einem positiven Image des Staates Israel in vielen arabischen Ländenr beigetragen hat, steht auf einem ganz anderen Blatt und kann nicht einfach pauschal unter “Antisemitismus” verhandelt werden.
Was hat denn ein Politiker der Schweizer Christdemokraten gleich nach der gewonnenen Anti-Islam-Abstimmung gefordert? Keine Friedhöfe mehr für Muslime und Juden - womit klar ist, wo sich viele sogenannte Islamkritiker letztlich positionieren: Im Lager derjenigen, die alles ihnen fremd erscheinende hassen.
Kommentar von Dr. Allesklar — 10. Dezember 2009 @ 23:37
Sie versuchen ständig Übel des Islams damit zu rechtfertigen, dass sie auf andere Übel hinweisen. Ich habe jedoch von ihnen noch nie gehört, dass der Islam etwas Gutes sei. Insofern dürften wir uns zumindestens in der Einschätzung des Islams als Übel einig sein.
Zu den Welteroberungsplänen des Islams
KORAN :
Sure 9,29: “Kämpft mit Waffen gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben, noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für verboten erklären, was Allah und sein Gesandter Mohammed für verboten erklärt haben, und die sich nicht nach der rechten Religion (dem Islam) richten - von denen, die die Schrift erhalten haben (d. h. Juden und Christen) - kämpft mit der Waffe gegen diese, bis sie die Minderheitensteuer abgeben als Erniedrigte!”
Sure 61,9: Allah ist es, der seinen Gesandten (Mohammed) mit der Leitung und der Religion der Wahrheit geschickt hat, um sie über jede andere Religion siegreich zu machen, auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.
Und was in Moscheen laut Verfassungsschutz so gepredigt wird:
Zum muslimischen Antisemitismus:
Abgesehen davon, dass im heiligen Buch der Muslime Juden als “Affen und Schweine” bezeichnet werden und Mohammed selbst befohlen hat, alle Männer eine jüdischen Stamm zu ermorden und die Frauen und Kinder zu versklaven, gibt es zahlreiche Beweise für den Antisemitismus in muslimischen Kreisen:
“Allahu Akbar” und “Jooden aan het gas” in den Niederlanden. Dutch parliament member Harry van Bommel (Socialist Party) calls for intifada against Israel during anti-Israel / pro Gaza, pro Hamas, pro Hezbollah demonstration in Amsterdam. January 3rd, 2009 :
http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=PLlHPPO25nM
“Nicht vereinzelt, sondern hundert- und tausendfach schallte es bei sogenannten “Friedensdemonstrationen” durch Berlins Straßen: “Tod, Tod Israel”, “Hamas, Hamas – Juden ins Gas”, “Jude, Jude feiges Schwein”, “Tod den Juden”…
Deutschland erlebte die größten und aggressivsten antisemitischen Massenaufmärsche mit bis zu 7.000 Teilnehmern seit dem Ende der NS-Barbarei. Organisiert wurden diese Aufmärsche von Anhängern der radikal-islamistischen Terroristengruppe Hamas und Personen aus der sogenannten “Palästinensischen Gemeinde”. Jetzt haben die JUSOS Neukölln die Initiative gestartet, durch Berlin-Neukölln eine Demonstration gegen Antisemitismus und für die Solidarität mit Juden durchzuführen, am kommenden Samstag soll sie stattfinden.”
http://www.hagalil.com/archiv/2009/01/28/neukoelln/
“In Berlin zogen etwa 7000 überwiegend palästinensische Demonstranten durch den Stadtteil Mitte, Augenzeugen zufolge entboten ungefähr 100 von ihnen gegen Ende des Aufzugs den »Hitlergruß« und riefen: »Juda verrecke!« In Hannover wurde während einer Demonstration, an der etwa 3000 Menschen teilnahmen, unter lautem Applaus eine israelische Fahne verbrannt und »Tod, Tod Israel!« sowie »Juden raus!« gerufen.
Kommentar von Oggi — 11. Dezember 2009 @ 17:12
Unter anderem wurden diese Plakate in London auf Demonstrationen von Muslimen gegen die Mohammedkarikaturen gezeigt:
http://76.12.252.167/images/proteste.jpg
http://eaglespearlsofwisdom.files.wordpress.com/2007/07/islam-marchers.jpg
Man muss nur ein wenig den Koran lesen und schauen, wie Moslems ihr Auftreten in der Welt religiös begründen. Schon hat man einen ersten zutreffenden Eindruck vom Islam.
Kommentar von Oggi — 11. Dezember 2009 @ 17:29
Ihr grundsätzliches Problem ist, dass Sie zu sehr in schwarz-weiß Mustern denken. “Übel” versus “Gutes”, vulgo gut gegen böse. Das ist viel zu einfach. Außerdem picken Sie sich wahllos irgendwelche Ereignisse heraus, die Ihre Thesen zu stützen scheinen und vernachlässigen alles andere.
Daher nochmal: Muslime sind nicht stärker oder schwächer als Christen oder Atheisten von antisemitischen Vorurteilen betroffen. In koscheren Geschäften in Berlin gehören Muslime zu den Hauptkunden, weil sie dort sicher sein können, dass auch ihre Essensvorschriften beachtet wurden.
Es gibt keinen “muslimischen Antisemtismus”. Das ist eine ganz typische Verdrehung. Es gibt Judenfeindlichkeit wie Rassismus, Homophobie oder Mysogynie in allen Teilen der Bevölkerung, arm und reich, dick und dünn, Christ oder Atheist. Wer versucht, diese negativen Haltungen nur einer bestimmten Gruppe zuzuweisen, ignoriert schlicht die Realität.
Außerdem haben Sie immer noch nicht erklärt, warum Sie ausschließlich bestimmte Suren des Koran interessieren, nicht aber gewalttätige Theorie und Praxis von Lehren wie Christentum, Judentum, Naturwissenschaft, Kapitalismus oder Nationalismus. Dieses einseitige Interesse ist verdächtig, denn dahinter verbirgt sich meist keine ernstgemeinte Kritik an Mißständen, sondern billige Stimmungsmache.
Kommentar von Dr. Allesklar — 12. Dezember 2009 @ 03:40
Noch eine Bemerkung, liebe ZEITredaktion,
ich bin schon beeindruckt, welche Meinungsvielfalt hier von Ihnen zugelassen wurde. Das wäre vor einem Jahr noch undenkbar gewesen, jedenfalls wenn ich es mit anderen ZEIT-Foren vergleiche. Allerdings habe ich den Eindruck, dass Sie den Islamverteidigern immer noch wesentlich mehr durchgehen lassen, als den Islamkritikern, bspw. die unzensierte Bezeichnung der Islamkritiker als Nazis, Rassisten oder Moslemhasser.
MfG Oggi
Kommentar von Oggi — 12. Dezember 2009 @ 16:56
Wie wäre es zur Abwechslung mal mit dieser Koransure: “Wahrlich, die Gläubigen und die Juden und die Christen und die Sabäer - wer immer (unter diesen) wahrhaft an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und gute Werke tut -, sie sollen ihren Lohn empfangen von ihrem Herrn, und keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie trauern.”
Kommentar von Dr. Allesklar — 13. Dezember 2009 @ 15:29
Ob ich Ihren obigen Vergleichen zustimme, ob ich mich ggfls. auch dafür interessiere, ist irrelevant, denn hier geht es um den Islam, und vor allem geht es nicht um mich.
Offenbar sind Sie der Meinung, man dürfe nur etwas kritisieren, wenn man alle anderen Übel der Welt gleichzeitig mitkritisiert - das ist, mit Verlaub, lächerlich.
Allerdings stelle ich zum wiederholten Male fest, dass Ihnen nicht anderes zur Verteidigung des Islams einfällt, als ihn mit anderen Übeln zu verrechnen. Das wird langweilig, und da hier vermutlich, außer uns beiden, niemand anderes mehr liest, beende ich für meinen Teil die Diskussion und überlasse Ihnen das letzte Wort.
Einige Worte noch zu dem von Ihnen zitierten Koranvers:
Sie haben recht, es gibt viele sich widersprechende Suren im Koran. Das mag überraschen, denn nach dem Glauben der Moslems handelt es sich um das originale Wort Allahs, das Mohammed vom Erzengel Gabriel diktiert wurde.
Die islamische Rechtswissenschaft löst das Problem dadurch, dass die zeitlich späteren Koranverse die zeitlich früheren ablösen, sofern sie sich widersprechen (Abrogation), denn solange der Islam schwach war, konnte er nicht kämpferisch auftreten. Der von ihnen zitierte Vers fällt in die mekkanische Zeit von Mohammed, als der noch wenige Anhänger hatte und von den Mekkanern bekämpft wurde. In diese Zeit fallen die friedlichen Verse des Korans, und auch der von Ihnen zitierte Vers.
Nach dem Auszug nach Medina erstarkte die islamische Bewegung und Mohammed entwickelte sich zu einem Kriegsherren, der mit Gewalt seiner Lehre zur Verbreitung verhalf. Ab da war auch Schluss mit der Toleranz gegenüber Andersgläubigen und Ungläubigen und seine Lehre wurde militant, was sich entsprechend in den KoranVersen ausdrückte.
Es gibt genug Möglichkeiten, sich über den Islam zu informieren, Dr. Alles klar, aber ich befürchte, Sie werden bei ihrer vorgefassten Meinung bleiben.
Kommentar von Oggi — 13. Dezember 2009 @ 17:52
Das Internet ist seit einigen Jahren voll mit selbsternannten Religions-, insbesondere Islamexperten. Die allermeisten davon sprechen kein Wort Arabisch und sind daher schon von vornherein nicht wirklich geeignet als Experten. Es genügt eben nicht, sich rasch bei Wikipedia ein wenig Halbwissen anzulesen und sich ansonsten alles hinzubiegen wie es einem passt.
Und was alle Theoretiker gerne vergessen: Es zählt allein die Praxis. Und in der sind Muslime weder aggressiver noch selbstgerechter als Christen, Juden, Atheisten, Naturwissenschaftler, Esoteriker, Anarchisten oder sonstige Welterklärungstheorienanhänger. Dass einige Wortergreifer unbedingt einen gegenteiligen Eindruck erwecken wollen, hat sicherlich seine Gründe…
Kommentar von Dr. Allesklar — 13. Dezember 2009 @ 20:34
Es sollte bei der Beurteilung des Islams im Vergleich zum Christentum berücksichtigt werden, dass das Christentum im Gegensatz zum Islam Reformation und Aufklärung durchlaufen hat. Eine historisch-kritische Auslegung der Bibel ist in westlichen Ländern wissenschaftlicher Standard. An eine Verbalinspiration glaubt lediglich eine kleine Minderheit christlicher Fundamentalisten. Diese hat lediglich in Amerika eine Lobby.
Der muslimische “Durchschnittsgläubige” hingegen glaubt (da es im Islam eben keine Reformation und Aufklärung gegeben hat und eine historisch-kritische Auslegungsmethode des Korans im innerislamischen Dialog kein Standard ist), dass der Koran das ungeschaffene, auf ewig gültige (als letzte Offenbarung nach den jüdischen und christlichen Schriften) Wort Gottes ist, das Mohammed durch den Erzengel Gabriel übermittelt wurde. Es ist unfehlbar, weist keine Widersprüche auf und ist für alle Zeiten gültig.
Weiterhin sind für die Glaubenspraxis des Islams auch die Hadithen (überlieferte Erzählungen über das Leben des Propheten, Aussprüche Mohammeds, etc.) entscheidend, von denen es mehrere tausende gibt und unterschiedliche Sammlungen, die nicht alle die gleiche Autorität besitzen.
Auch diese Hadithen müssen berücksichtigt werden, wenn man Handlungen von Muslimen verstehen will; man kann nicht nur auf den Koran verweisen.
Man kann Christentum und Islam nicht pauschal auf eine Stufe stellen, da die Auslegung beider Religionen heutzutage völlig verschieden ist. Deswegen macht es keinen Sinn, bei der Nennung von gewaltverherrlichenden Suren aus dem Koran mit dem Alten Testament zu kontern. Die generelle Wirkung (generell, nicht im Einzelfall) beider Schriften auf die jeweiligen Gläubigen ist eine völlig andere.
Ferner unterscheiden sich Christentum und Islam dadurch grundlegend, dass der Islam ein Rechtssystem umfasst. Damit erhält er zwangsläufig Züge einer politischen Ideologie, was immer man auch von dieser halten mag.
Ich denke, selbst diejenigen, welche Koran und Hadithen überhaupt nichts abgewinnen können, hätten nicht das geringste Problem mit Muslimen in Deutschland oder anderen westlichen Ländern, wenn z. B. folgende Dinge praktiziert würden:
- Jeder Muslim kann seine Religion frei ausüben. Aber: Er muss sich damit abfinden, dass er sich in einem Land des abendländischen Kulturkreises befindet.
Das bedeutet z. B.: Moscheen ja, aber keine Protzmoscheen (die Moscheen haben sich in die Umgebungs- und Landesarchitektur einzufügen); Sprache in den Moscheen grundsätzlich nur Deutsch, damit Hetze nicht möglich ist. Strengste Bestrafungen bei Hetze gegen Andersgläubige.
- keine Extrawürste für Muslime, sprich: keine Diskussionen z. B. darüber, ob muslimische Mädchen am Schwimmunterricht teilnehmen oder an Klassenfahrten. So wie andere Länder ihre Landessitten respektiert sehen wollen, so auch Deutschland oder jedes andere westliche Land. Muslime haben diesen Sitten Respekt entgegenzubringen.
- keine Diskussionen über z. B. besondere Essenspraktiken in Kitas, Schulen, etc. wenn dort muslimische Kinder anwesend sind (solange die Schulen/Kitas nicht rein muslimisch sind). Sprich: Keiner hat auf die Idee zu kommen, etwa das Servieren von Schweinefleisch zu untersagen. Andere Wahlmöglichkeiten für muslimische Kinder, das wars dann aber auch.
- Keine Einschränkungen bei der Ausübung landes- bzw. kulturtypischer Bräuche wie etwa dem Singen von Weihnachtsliedern, etc. Kein Muslim muss Mitsingen bzw. an diesen Bräuchen teilnehmen, wenn er nicht will, aber er muss sich damit abfinden, dass er sich nicht in einem Land mit islamischer Prägung befindet.
-Wie jede Religion muss sich auch der Islam gefallen lassen, kritisiert zu werden. Sprich: keine auch nur ansatzweisen Verständnisbekundungen der Medien, wenn jemand wegen Islamkritik von radikalen Muslimen ermordet wurde. Keine Akzeptanz von Maulkörben bezüglich Kritikäußerungen gegenüber dem Islam. Steckenlassen der Nazikeule gegenüber Islamgegnern.
-kein “Migrantenbonus” bezüglich krimineller Handlungen von Muslimen gegenüber Nichtmuslimen. Sprich: Straftaten von Muslimen/Nichtmuslimen müssen gleich bestraft werden. Volksverhetzung muss auch dann gegeben sein und bestraft werden, wenn diese von einem Muslim/Migranten ausging und sich gegen einen Nichtmuslim/Deutschen ohne Migrationshintergrund richtete.
-keine Diskussionen über die Einführung von Elementen des islamischen Rechts, der Scharia, in Deutschland. Keine Schaffung von Rechtspluralismus, alle müssen vor dem Gesetz gleich sein. Kulturelle Sonderauffassungen von Ehre, Keuschheit, etc. sind und bleiben unbedeutend für die Rechtssprechung. Frauen (und auch Männern), die in diesem Kontext von Gewalt bedroht werden, ist unverzüglich Hilfe zu gewähren.
- Ein freier Diskurs über Integrationsprobleme des Landes mit Migranten/Muslimen muss ohne “Nazikeulen-Rhetorik” möglich sein.
- Es sollte begriffen werden, dass jemand den Islam als Religion/Ideologie zutiefst verabscheuen kann, ohne deswegen Steine auf Muslime zu werfen, jeden Muslim für einen Terroristen zu halten oder dieser Gruppe unfreundlich zu begegnen. Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung; Abscheu gegenüber dem Islam macht einen Menschen nicht zum Rechtsradikalen oder Gewalttäter.
Angesichts der Tatsache, dass Abscheu gegenüber dem Christentum in unserer Gesellschaft fast schon zum guten Ton gehört, sollte auch hier Toleranz geübt und auch eine negative Haltung gegenüber anderen Religionen gestattet sein.
Wenn sich Menschen entschieden gegen den Islam wenden, dann ist das meist eine Reaktion darauf, dass
- das Missverhältnis zwischen dem Verhalten gegenüber Andersgläubigen in den islamischen Ländern und der Toleranz/Sonderrechten, die Muslime für sich in westlichen Ländern vehement einfordern, vielen bitter aufstößt. Hinzu kommen die Menschenrechtsverletzungen in diesen Ländern, die natürlich nicht von der Scharia, dem islamischen Rechtssystem entkoppelt werden können. Es ist z. B. eine Tatsache, dass Frauen innerhalb der Scharia nicht die gleichen Rechte besitzen wie Männer, was Tür und Tor zu Frauenmisshandlungen in Ländern öffnet, in denen die Scharia Anwendung findet und das Denken bestimmt.
Deswegen sollten insbesondere politisch korrekte Männer damit leben können, dass es westliche Frauen gibt, die dem Islam nicht gerade die innigste Verehrung entgegenbringen, oder, knallhart gesagt: ihn zutiefst ablehnen.
- Platitüden wie “Islam heißt Frieden” unglaublich nerven, insbesondere weil viele sie auch nicht mit den Zuständen in islamischen Ländern in Zusammenhang bringen können. Wer damit argumentiert, dass der Islam in diesem Ländern ja missverstanden und falsch praktiziert werde, muss sich sagen lassen, dass eine Ideologie, die derart viel Raum für Missverständnisse und “falsche Anwendung” bietet, zutiefst problematisch ist.
Zudem ist es für die generelle (bezieht sich auf die Religion/Ideologie “Islam”, nicht auf den einzelnen Muslim) Beurteilung des Islam nicht wesentlich, wie seine “perfekte Praktizierung” aussähe, sondern wie er real praktiziert wird - dort wo Muslime die Bevölkerungsmehrheit stellen, dort wo islamisches Recht angewendet wird.
- es in Europa nun mal Usus ist, dass jegliche andere Kultur respektiert und toleriert werden soll, nur die eigene eher als unbedeutend eingeschätzt wird. Denn wer der eigenen Kultur Bedeutung zumisst, ist in Deutschland rechtsradikal, völkisch und NPD-Wähler (deutsche Vergangenheit/NS-Zeit); in anderen europäischen Ländern (wie etwa Großbritannien) hat er nicht verinnerlicht, dass die schwere Schuld, die das Land durch den Kolonialismus auf sich gezogen hat, entsprechend gesühnt werden muss.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir hätten viele Probleme (insbesondere auch Integrationsprobleme) nicht, wenn etwa in Deutschland ein gesundes Selbstwertgefühl und eine gesunde Wertschätzung der eigenen Kultur vorhanden wären und das Respektieren dieser Kultur durch andere nicht bereits von vielen Deutschen ohne Migrationshintergrund als Zumutung angesehen würde. Ferner ginge es uns allen besser, wenn die Nazikeule endlich steckenbleiben würde und nicht jeder, der den deutschen NS-Schuldkomplex nicht mehr kultivieren möchte, als pathologisch politisch rechtsgesinnt diffamiert werden würde.
Es gibt nämlich Menschen unter uns, die Jahrzehnte nach Holocaust und Drittem Reich in Deutschland geboren wurden, dies für puren Zufall halten und nicht an eine “vererbbare Kollektivschuld” glauben. Sprich, es gibt Menschen, die sich nicht für schuldig an etwas halten, auf das sie niemals Einfluss hatten, nur weil sie zufällig einer bestimmten Nationalität angehören.
Und diese Menschen möchten in ihrer Meinungsäußerung nicht mehr in diffamierender Weise eingeschränkt werden, sobald sie gegen eine aus dem Schuldkomplex resultierende Haltung verstoßen, die in Deutschland allgemein erwartet wird. Wer den Schulkomplex nicht akzeptiert, möchte deswegen nicht gleich ein Viertes Reich errichtet sehen. Das sollte endlich klar sein. Das Deutschland von heute ist ein völlig anderes als das Deutschland der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, zudem hat sich die Welt generell völlig gewandelt. Immer wieder auf dem Dritten Reich herumzureiten und auf diese Zeit zu verweisen, bringt weder den Opfern von damals als auch den heute lebenden Menschen auch nur das Geringste.
Kommentar von Susi — 14. Dezember 2009 @ 01:29
Seiten wie PI-News oder der auch der frischgebackene kulturkämpfer Sarrazin bedienen ein Bauchgefühl, eine gefühlte Empirie, die mit der Realität nichts zu tun hat.
Ein paar Beispiele:
Vorurteil: Es gibt immer mehr “Kopftuchmädchen” in Deutschland.
Die Wahrheit: 70 Prozent der Muslimas in Deutschland tragen kein Kopftuch, in der zweiten und dritten Generation nimmt der Anteil noch mehr ab.
Vorurteil: Migranten aus muslimischen Ländern sind nicht produktiv, kosten nur.
Die Wahrheit: 80 Prozent der Migranten aus muslimischen Ländern leben von ihrem Lohn oder Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit.
Vorurteil: Die meisten Zuwanderer in Deutschland sind Türken oder Araber.
Die Wahrheit: 60 Prozent der Zuwanderer kommen aus EU-Staaten, Muslime machen nicht einmal 5 Prozent der Bevölkerung aus.
Von einer islamischen Invasion, einer Islamisierung gar, kann also nicht die Rede sein.
Wer sein Geschichtsbuch aufschlägt und sich die unschöne Phase der deutschen Geschichte anschaut, also die Judenvernichtung, der kommt nicht umhin zu bemerken, dass diesem Verbrechen eine ähnliche Stimmung aus “gefühlten Wahrheiten” über eine bestimmte ethnisch-religiöse Gruppe vorausging. Es ist also an jedem aufgeklärten Bürger, zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert, dass ein bestimmter Teil der Bevölkerung zum Sündenbock für Wirtschaftskrisen herhalten muss. Denn bei Vorurteilen bleibt es meistens nicht, und wenn die Taten folgen, ist es schon zu spät.
Kommentar von Dr. Allesklar — 14. Dezember 2009 @ 13:02
Und an alle, die den Koran ständig a) ungenau übersetzen und b) wortwörtlich nehmen, die folgenden Fragen zur Grundgesetzkompatibilität der Bibel:
- Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?
-Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?
- Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.
- Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?
- Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet, ihn eigenhändig zu töten?
- Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren wie Muscheln oder Hummer ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
- In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?
- Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?
- Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?
- Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19, weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)
Kommentar von Dr. Allesklar — 15. Dezember 2009 @ 03:10
@Dr. Allesklar:
Im Bestreben, die Situation im Land zu vernebeln, schreckt Herr Doktor nicht vor plumpesten Fälschungen zurück.
“Vorurteil: Es gibt immer mehr “Kopftuchmädchen” in Deutschland.
Die Wahrheit: 70 Prozent der Muslimas in Deutschland tragen kein Kopftuch, in der zweiten und dritten Generation nimmt der Anteil noch mehr ab.”
Habe zwar keine Ahnung, wie alt Sie sind, aber ein Großteil der türkischen Frauen der 1. Generation hat kein Kopftuch getragen. Heute tun das viele freiwillig und zwar häufiger als ihre Eltern, und diese Generation ist auf Grund der hohen Kinderzahl wesentlich stärker als die der Eltern und Großeltern.
“Vorurteil: Migranten aus muslimischen Ländern sind nicht produktiv, kosten nur.
Die Wahrheit: 80 Prozent der Migranten aus muslimischen Ländern leben von ihrem Lohn oder Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit.”
Die Migranten aus muslimischen Ländern kommen zu großen Teilen aus der Unterschicht und beziehen wesentlich häufiger als die autochthonen Deutschen und die Migranten aus europäischen und asiatischen Herkunftsländern Sozialhilfe. Der Anteil unter ihnen ohne jeden Schulabschluß ist um ein Vielfaches höher als in den genannten Gruppen, obwohl sie dieselben Schulen besuchen wie die Deutschen; dementsprechend ist die Rate der Beschäftigungslosen höher. Der Anteil der Beschäftigten aus muslimischen, in D größtenteils türkischen Einwanderer an höherqualifizierten Berufen ist wesentlich geringer als bei den Einheimischen; meistens sind es geringqualifizierte Jobs oder selbständige Existenzen im Kleinhandel. Durchschnittlich kosten diese Migranten die deutsche Gesellschaft also anstatt ihr ökonomischen Nutzen zu bringen. Es ist zwar richtig, daß im Durchschnitt die Migranten als Gesamtheit für Deutschland einen finanziellen Gewinn bedeuten, dies aber nur deswegen, weil diejenigen der anderen Herkunftsländer einen Ausgleich für die Leute aus muslimischen Ländern erzeugen. Mit anderen Worten: Letzte beeinflussen das Verhältnis Kosten-Nutzen zuungunsten der Migranten als Ganzes.
Es gibt zwar noch keine genauen Zahlen, aber es ist davon auszugehen, daß die Verhältnisse analog sind zu denen in Dänemark. Dort bezieht der Anteil von 6 % muslimischer Einwanderer an der Gesamtbevölkerung 40 % aller Sozialleistungen im Land. Demnächst wird man auch in Deutschland in der Beziehung genauere Zahlen vorlegen, und das dürfte die oben gemachten Aussagen bestätigen.
“Vorurteil: Die meisten Zuwanderer in Deutschland sind Türken oder Araber.
Die Wahrheit: 60 Prozent der Zuwanderer kommen aus EU-Staaten, Muslime machen nicht einmal 5 Prozent der Bevölkerung aus.
Von einer islamischen Invasion, einer Islamisierung gar, kann also nicht die Rede sein.”
Vor einiger Zeit wurde bekannt gegeben, daß es in Deutschland nicht 3,5 Mio, sondern 4,5 Muslime gibt. Es würde mich nicht wundern, wenn auch diese Zahlen schon längst veraltet sind. Die Illegalen sind dabei noch nicht einmal mitgerechnet. Wir werden ja demnächst einen Zensus erleben. Der dürfte in der Beziehung für manche Überraschungen sorgen. Dieser muslimische Bevölkerungsanteil hat eine wesentlich höhere Geburtenrate als die autochthone deutsche Bevölkerung. Der Anteil der Neugeborenen mit mindestens einem Elternteil muslimischen Bekenntnis betrug 2007 demzufolge ca. 10 %. Da darf man doch wohl von einer enormen Zuwachsrate des muslimischen Bevölkerungsanteils reden.
“Wer sein Geschichtsbuch aufschlägt und sich die unschöne Phase der deutschen Geschichte anschaut, also die Judenvernichtung, der kommt nicht umhin zu bemerken, dass diesem Verbrechen eine ähnliche Stimmung aus “gefühlten Wahrheiten” über eine bestimmte ethnisch-religiöse Gruppe vorausging. Es ist also an jedem aufgeklärten Bürger, zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert, dass ein bestimmter Teil der Bevölkerung zum Sündenbock für Wirtschaftskrisen herhalten muss. Denn bei Vorurteilen bleibt es meistens nicht, und wenn die Taten folgen, ist es schon zu spät.”
Es ist pure Vernebelungstaktik in erkennbarer Absicht, die Muslime mit den Juden in Deutschland von 1933-45 zu vergleichen. Niemand macht die Muslime zum Sündenbock, sondern diese sind für die Ressentiments einer weder islamo- noch sonst irgendwie xenophoben Bevölkerung durch Intergrationsfeindlichkeit, massenhaften Sozialmißbrauch, Mißachtung der hier geltenden Normen und Regeln sowie teilweise offene Deutschfeinflichkeit selbst verantwortlich.
Kommentar von nocheinbuerger — 21. Dezember 2009 @ 16:10
@ nocheinbuerger
Wo bleiben die [hoffentlich seriösen] Quellen?
Kommentar von Sebastian Ziegler — 21. Dezember 2009 @ 17:53
@nocheinbuerger
Wer sind denn DIE Muslime? Sind die alle gleich? Wenn einer Mist baut, müssen andere in Mithaftung genommen werden?
Es wäre sehr sinnvoll, wenn Sie differenzieren würden. Ansonsten sind Sie nicht besser wie irgendwelche radikale, fundamentale Islamisten, die dumpf gegen “Ungläubige” hetzen. Sie machen das ähnlich nur andersherum.
Mit freundlichen Grüßen
Olli
Kommentar von NochEinNickname — 21. Dezember 2009 @ 18:31
@183 Sebastian Ziegler:
“Wo bleiben die [hoffentlich seriösen] Quellen?”
http://www.stefanluft.de/060210_Zwei_Drittel_der_Kinder_sprechen_kaum_Deutsch.pdf
Hier ist e i n e Quelle, die Ihnen ja hoffentlich seriös genug ist.
Kommentar von nocheinbuerger — 22. Dezember 2009 @ 00:41
Der Ruf nach “Quellen” ist ein typisches Verhalten derjenigen, die sowieso nicht lernen wollen. Denn wenn sie wirklich an einer Klärung der Sachlage und Überprüfung ihrer Vorurteile interessiert wären, würden sie sich
selbst auf die Suche nach Wahrheit begeben. Einfacher als heute war das nie.
Wenn dann Quellen zitiert werden, werden sie als “Internetweisheiten” oder “in Wikipedia kann doch jeder schreiben” abgetan.
Gottseidank ist die öffentliche Diskussion inzwischen über diese Realitätsverweigerer hinweggegangen. Sarrazin und das Schweizer Votum (so kritisch man beidem gegenüberstehen mag) haben eine neue Diskussionskultur in den Mainstreammedien eröffnet.
Nichtsdestotrotz sei hier eine “Quelle” zitiert:
http://www.berlin-institut.org/studien/ungenutzte-potenziale.html
Kommentar von Alfred — 25. Dezember 2009 @ 18:29
… welche Migrantengruppe schwerpunktmäßig gemeint ist, geht aus der Studie hervor, die auch in öffentlichen Medien zitiert wurde.
Kommentar von Alfred — 25. Dezember 2009 @ 18:32
Die Erwerbslosigkeit seitens der Migranten ist im hohem Maße in der institutionellen Diskriminierung verankert und keine Eigenschaft der Migrantengruppe an sich. Hier in Deutschland helfen auch viele Gesetzte dazu permanent den Alltagsrassismus innerhalb der Gesellschaft zu reproduzieren. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis man in Deutschland schwarze Banker und Top-Manager sieht. Sie sind es zurzeit nicht, nicht weil sie unfähig sind, sondern weil die Gatekeepers sie aktiv diskriminieren.
Kommentar von Juan — 29. Dezember 2009 @ 05:11
“Es ist pure Vernebelungstaktik in erkennbarer Absicht, die Muslime mit den Juden in Deutschland von 1933-45 zu vergleichen. Niemand macht die Muslime zum Sündenbock, sondern diese sind für die Ressentiments einer weder islamo- noch sonst irgendwie xenophoben Bevölkerung durch Intergrationsfeindlichkeit, massenhaften Sozialmißbrauch, Mißachtung der hier geltenden Normen und Regeln sowie teilweise offene Deutschfeinflichkeit selbst verantwortlich.”
Klar,dochkeinbürger. Alle, die gehasst und diskriminiert werden, sind selber schuld. Die Muslime wegen ihrer “Integrationsfeindlichkeit” (bei den Juden nannte man das “kulturfremd”, schon vergessen?), die Afrikaner wegen ihrer unpassenden Hautfarbe (in D scheint sowieso kaum mal die Sonne).
Vergessen wir einfach, dass die Juden exakt denselben Pauschalvorwürfen ausgesetzt wurden, wie Sie sie nun den Muslimen machen, vergessen wir auch, dass genau wie damals versucht wird, den Eindruck einer in sich geschlossenen, irgendwie bedrohlichen Gemeinschaft zu erwecken und vergessen wir erst recht, wozu diese Hetze und Diffamierung geführt hat. Denn aus Fehlern lernen - das tun Menschen nicht.
Ach ja, eine Frage dann doch noch: Wenn die deutsche Bevölkerung wie Sie behaupten “überhaupt nicht” xenophob ist - woher kommen dann die hohen Anteile an rassistischen, antisemitschen, islamfeindlichen und sonstigen fremdenfeindlichen Meinungen in allen diesbezüglichen Untersuchungen? Lassen Sie mich raten - eine Verschwörung der Weisen von Mekka steckt dahinter, richtig?
Kommentar von Dr. Allesklar — 11. Januar 2010 @ 01:30
[...] Mina Ahadi mit dem rassistischen und fremdenfeindlichen Internetportal Politically Incorrect (PI). In einem Absatz meines Artikels erwähnte ich, dass die Junge Union (Jugendorganisatrion von [...]
Pingback von Junge Union in rechtspopulistischen Fahrwassern « http://ordnungspolitiker.de politik/leben/kultur — 14. Januar 2010 @ 13:37
Stimmt teilweise.
Die Kommentare sind manchmal etwas hart.
Aber vom Grundsatz her ist PI sehr lesenswert.
Die allgemeine Einstufung der Leute, die sich hier regelmäßig informieren, sollte man nicht grundsätzlich verurteilen.
Nur auf PI erfuhr ich, dass vor wenigen Tagen eine Sozialarbeiterin in Dänemark von einem Somalier auf offener Straße getötet wurde.
Wieso ist solch eine Nachricht nicht groß in der Presse veröffentlicht worden?
Freiheit für Westergaard!
Freiheit für uns!
Kommentar von Hein Schiffer — 30. Januar 2010 @ 19:31