Großes Rechtsrock Openair im Raum Rheinland-Pfalz geplant

„Kategorie C“ in Frankreich.
„Kategorie C“ konnte schon mehrfach ungestört direkt hinter der deutschen Grenze in Frankreich auftreten. Quelle: Youtube

Die rechtsextreme Hooliganband „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ hat zum 20-jährigen Bestehen ein Konzert in Rheinland-Pfalz angekündigt. Auf ihrer Internetseite bewirbt die Band den Auftritt als „großes Open Air“. Demnach soll das Konzert am 9. September stattfinden. Weiter„Großes Rechtsrock Openair im Raum Rheinland-Pfalz geplant“

 

„Kategorie C“ kündigt Konzert in Rheinland-Pfalz an

Die rechtsradikale Hooligan-Band "Kategorie C"
Die rechtsradikale Hooligan-Band „Kategorie C“ beim HoGeSa-Aufmarsch

Die Band „Kategorie C“ gehört zu den erfolgreichsten Rechtsrockbands in Deutschland. Mit ihren eingängigen Fußball-Hymnen schafft sie eine Brücke zwischen Neonazis und Hooligans. Jetzt will die Band zum wiederholten Mal in Rheinland-Pfalz auftreten. Dass das Konzert in Deutschland stattfindet, ist allerdings unwahrscheinlich. Weiter„„Kategorie C“ kündigt Konzert in Rheinland-Pfalz an“

 

Neonazis marschieren bei unfreiwilligem Spendenlauf

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    Fast geschafft: Nazigegner verwandeln den rechten Aufmarsch in einen Spendenlauf. Für jeden Teilnehmer spenden sie Geld an die Ausstiegshilfe

Exit

    © Philipp Reichert

In Remagen haben am Samstag hunderte Menschen gegen Neonazis demonstriert. Anlass war ein Gedenkmarsch von 120 Rechtsextremen. Einige Nazigegner ließen sich etwas Besonders einfallen: Für jeden Teilnehmer des rechtsextremen Aufmarsches spendeten sie Geld an die Aussteigerhilfe „Exit“. Weiter„Neonazis marschieren bei unfreiwilligem Spendenlauf“

 

Remagen: Neonazis planen erneut Gedenkmarsch

2014 ganz vorne mit dabei: Neonazis, die sich im Prozess gegen das „Aktionsbüro Mittelrhein“ verantworten müssen © Philipp Reichert

Am Samstag wollen erneut hunderte Neonazis durch Remagen ziehen. Weil dort ein Gefangenenlager der Alliierten existierte, treffen sich einmal im Jahr Rechtsextreme in dem Ort. Zuletzt waren es mehr als 150. In diesem Jahr soll es breiten Protest gegen den Aufmarsch geben. Insgesamt sind sechs Gegenveranstaltung angekündigt. Weiter„Remagen: Neonazis planen erneut Gedenkmarsch“

 

Trier: Klares Zeichen gegen NPD am 9. November

Gegenkundgebung
350 Trierer demonstrierten lautstark gegen die NPD © Philipp Reichert

Am Jahrestag der Reichspogromnacht haben in Trier hunderte Menschen gegen Rassismus demonstriert. Anlass war eine Kundgebung der NPD vor einer Flüchtlingsunterkunft. Mit Fackeln zogen 16 Neonazis vor eine ehemaligen Kaserne, in der seit einigen Tagen erstmals Flüchtlinge leben. Aufgrund technischer Pannen beendete die NPD ihre Aktion frühzeitig. Weiter„Trier: Klares Zeichen gegen NPD am 9. November“

 

„Kategorie C“ kündigt Konzert im Raum Trier an

Kategorie C im Raum Trier und Ruhrpott West
Screenshot von der Homepage der Band “Kategorie C”.

Die extrem rechte Hooliganband „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ hat ein Konzert für den 5. Dezember im „Raum Trier“ angekündigt. Seit Anfang Oktober bewirbt die Band zwei Nikolaus-Festivals zusammen mit „Pitbullfarm“, „The Firm“ und „Tattooed Mother Fuckers“. Neben der Veranstaltung im Raum Trier will Kategorie C am 6. Dezember im Raum Ruhrpott-West auftreten. Seit einigen Jahren versucht die Band regelmäßig in Rheinland-Pfalz Konzerte durchzuführen. Für die Region Trier ist es jedoch die erste Ankündigung. Weiter„„Kategorie C“ kündigt Konzert im Raum Trier an“

 

Erneuter Neonaziaufmarsch in Remagen

„Eine Million Tote rufen zur Tat“? - Neonazis und ihre eigene Geschichtsschreibung beim „Trauermarsch“ in Remagen im Jahr 2012. © Fabian Boist
Neonazis und ihre eigene Geschichtsschreibung beim „Trauermarsch“
in Remagen 2012  © Philipp Reichert

Auch in diesem Jahr wollen Neonazis durch Remagen marschieren. Seit einigen Wochen mobilisieren sie für den 23. November ins nördliche Rheinland-Pfalz. Nachdem es in den vergangenen Jahren nur vereinzelt zu Protesten gekommen ist, macht dieses Jahr ein neu gegründetes antifaschistisches Bündnis gegen den Aufmarsch mobil. Weiter„Erneuter Neonaziaufmarsch in Remagen“

 

Luxemburg: Keine Grundrechte für Karim Naciri?

"Zerstört alle Gefängnisse"- Protestbanner am Zaun des Abschiebegefängnisses in Luxemburg-Findel © Max Bassin
„Zerstören wir alle Gefängnisse“- Protestbanner am Zaun des Abschiebegefängnisses in Luxemburg-Findel © Max Bassin

Einen Tag vor Ablauf einer sechsmonatigen Frist soll Karim Naciri, der sich derzeit in luxemburgischer Abschiebehaft befindet, am Donnerstag nach Marokko ausgewiesen werden. Nach Ablauf der Frist hätte er am Freitag die Haftanstalt mit einer Duldung verlassen können. Derzeit sind noch zwei Gerichtsverfahren offen, deren Urteile Auswirkungen auf die geplante Abschiebung haben können. In einem Fall soll das Urteil jedoch erst nach seiner geplanten Abschiebung ergehen. Würde diese vollzogen, dürfte er innerhalb der nächsten drei Jahre nicht mehr in die EU einreisen und könnte somit seine kleine Tochter nicht mehr besuchen. Der 33-jährige Naciri hat fast 18 Jahre in Europa gelebt.

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