Neonaziaufmarsch in Karlsruhe kleiner als erwartet

Schlechte Stimmung bei den Aufmarschteilnehmern © Sören Kohlhuber

Der neunte „Tag der deutschen Zukunft“ in Karlsruhe ist für die rechtsextreme Szene zum Reinfall geworden. Von den anvisierten 1.000 Neonazis kamen am Samstag nur knapp 300, vorwiegend aus Südwestdeutschland, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Nur vereinzelt kamen Teilnehmer aus anderen Bundesländern. 2018 wollen sie dann in Goslar marschieren. Weiter„Neonaziaufmarsch in Karlsruhe kleiner als erwartet“

 

„Tag der deutschen Zukunft“: Die rechte Szene vereint in Brandenburg

Neuruppin war 2011 schon einmal Treffpunkt: Dort fand der NPD-Bundesparteitag statt. Foto: dpa
Neuruppin war 2011 schon einmal Treffpunkt: Dort fand der NPD-Bundesparteitag statt. Foto: dpa

Am Sonnabend will die deutsche Neonazi-Szene einen ihrer zentralen Aufmärsche ausgerechnet in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) abhalten. Mehr als 500 Teilnehmer werden erwartet, zudem 2000 Gegendemonstranten. Brandenburgs Polizei steht unter besonderer politischer Beobachtung. „Die ganze Bundesrepublik wird darauf blicken“, sagt der Chef der Polizeidirektion Nord, Bernd Halle. Ein Überblick. Weiter„„Tag der deutschen Zukunft“: Die rechte Szene vereint in Brandenburg“

 

Wer erschoss Burak B.?

Wer hat Burak B. ermordet? © Sören Kohlhuber
Wer hat Burak B. ermordet? © Sören Kohlhuber

Am gestrigen Samstag, den 6. April, demonstrierten über 500 Menschen unter dem Motto „War Rassismus das Motiv?“, um am Jahrestag des Mordes an Burak B. zu erinnern. Vor einem Jahr, am 05.04.2012, wurde Burak B. von einem Unbekannten auf offener Straße niedergeschossen, zwei weitere Freunde wurden schwer verletzt.  Weiter„Wer erschoss Burak B.?“

 

Berliner Landesvorsitzender von Pro Deutschland bei Infostand festgenommen

Lars Seidensticker (r.) diskutiert mit Enrico Rossius (l.) am Rande einer Kundgebung in Hennigsdorf . © Sören Kohlhuber
Lars Seidensticker (r.) diskutiert mit Enrico Rossius (l.) am Rande einer Kundgebung in Hennigsdorf . © Sören Kohlhuber

Derzeit bereist die Partei „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ (PRO-D) die Bundesrepublik, um Stimmen für die Zulassung zur Bundestagswahl zu sammeln. In Brandenburg tritt sie seit drei Wochen im einwöchigen Rhytmus in Potsdam, Hennigsdorf und Oranienburg auf. Bei fast jedem der als Versammlung angemeldeten Infostände kam es zu deutlichen Gegenprotesten. Weiter„Berliner Landesvorsitzender von Pro Deutschland bei Infostand festgenommen“

 

Neonazi hält Rede vor Kreistag – und erhält Danksagungen und Applaus

In der Mitte, Steve Schmidt mit Fuchsmaske. © Theo Schneider
In der Mitte, Steve Schmidt mit Fuchsmaske © Theo Schneider

Wenn ein Neonazi in einem kommunalen Parlament bei einer Bürgersprechstunde eine Frage stellen kann ohne Widerspruch, ist es irritierend. Peinlich wird es erst, wenn alle anwesenden Fraktionen ihm für seine Fragen danken und ihm applaudieren. Eine solche Situation ereignete sich am vergangenen Mittwoch im Kreistag Oberhavel.
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Mit Hitler-Gedenk-Tour zum Europameistertitel

In den letzten Jahren wurden mehrfach Fälle von Neonazis im Bezug auf den regionalen Sport in Südbrandenburg aufgedeckt. Nun gibt es erneut einen Fall, der für einen Skandal sorgt. Und wieder beim Kickbox-Team Cottbus 09 e.V. (KBTC). Der frisch gekürte Europameister im Kickboxen Mario Schulze soll 2011 an einer Mallorcafahrt teilgenommen und dabei ein T-Shirt getragen haben, das sich positiv auf Adolf Hitler bezog.

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