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Hacks Hackers am 31.10. im ZEIT ONLINE Newsroom

Von 22. Oktober 2012 um 18:16 Uhr

Was ein Link ist und was es bedeutet, wenn im HTML-Code ein Fehler ist, das hätte ein Journalist vor zwanzig Jahren nicht gewusst – und auch nicht wissen können. Weiß er es heute nicht, hat er eine Bildungslücke. Das Internet hat den Journalismus verändert und ihm Handwerkszeug hinzugefügt. Journalisten profitieren von den Möglichkeiten, die es ihnen bietet. Mehr Quellen und eine höhere Geschwindigkeit, mit der Informationen dank dem Internet zirkulieren, prägen die journalistische Arbeit heute.

Heißt das, dass Journalisten auch Programmierer sein müssen? Sicher nicht. Es bedeutet aber, dass sie keine Berührungsängste haben dürfen. Denn das Programmieren wird immer wichtiger, um journalistische Ideen umzusetzen. Im Datenjournalismus zum Beispiel, der fragt: Wie können Daten anschaulich präsentiert werden?

Diese Frage kam nicht erst mit dem Internet auf. Auch die Übersetzung von statistischen Daten oder Zahlen in Nachrichtenmeldungen oder im simplen Wetterbericht ist Datenjournalismus. Das Internet hat es aber möglich gemacht, mehr Daten aufzuspüren und sie verständlicher zu präsentieren. ZEIT ONLINE hat das zum Beispiel gezeigt, als es um die Darstellung der Vorratsdatenspeicherung ging.

Um Projekte wie dieses zu entwickeln, ist es wichtig, Kontakt zwischen Journalisten und Programmierern herzustellen. Eine Gruppe, die sich diesem Vorhaben verschrieben hat, ist Hacks Hackers. Auf allen Kontinenten organisieren Gruppen unter diesem Namen Treffen. Eins der dreißig Treffen, die es insgesamt gibt, findet in Berlin statt.

Am Mittwoch, den 31. Oktober, haben wir das Vergnügen, die Hacks Hackers in unserem Newsroom in Berlin zu beherbergen. Hier können sich Interessierte anmelden.

Die Veranstaltung richtet sich an Journalisten und Programmierer gleichermaßen, der Eintritt ist frei.

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