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Für den Weltfrieden

 

Es soll ja Leute geben, die haben so viel Geld, dass sie gar nicht mehr wissen wohin damit. Erstmal ein äußerst beneidenswerter Zustand, aber das kann ja auch schnell langweilig werden. Wir wissen nicht, ob es dem Herren Nassiri so ergangen ist, vielleicht ist er auch einfach ein unfassbar guter Mensch. Der amerikanische Multimillionär iranischer Herkunft pilgert nun jedenfalls im fortgeschrittenen Alter (64) mit seiner Friedenshymne „Love sees no colour“ durch die Länder dieser Welt und trifft einflussreiche Menschen wie Nelson Mandela oder den Papst.
Gerade hat er in Ägypten, Palästina und Israel Teile seines Musikvideos gefilmt, morgen dreht er in Berlin, danach geht es weiter nach Russland, China und in weitere 6 Länder. Locations sind symbolträchtige Orte wie das Taj Mahal, die große Mauer oder das Brandenburger Tor. Gemeinsam mit Kindern der verschiedenen Nationen singt er den Refrain seines Liedes in der jeweiligen Landessprache und will so seine Botschaft für den Weltfrieden rund um den Globus schicken.
Ein ehrgeiziges Projekt, aber praktischerweise spielt Geld ja keine Rolle. Wer sich das Spektakel anschauen möchte, der begebe sich morgen (Freitag) gegen 14:30 unauffällig zum Brandenburger Tor.

Hier erklärt Herr Nassiri persönlich seine Vision.

Wünschen wir uns nicht alle ein bisschen den Weltfrieden?

1 Kommentar

  1.   Hepp A. Titis Zeh

    Wenn ich einmal so reich bin und mein geld so einfach verdient haben werde wie herr nassiri und herr schein ausgänge, dem gründer der firma winzigweich, hersteller der weichwaren fenster und büro, was den beiden im übrigen herzlich gegönnt ist, besonders dem ersteren, werde ich ebenfalls meine philantropische ader zur geltung bringen und gutes tun.

    so habe ich im gebet am letzten samstag dem HERRN 75% der erlöse aus einem zu erzielenden gewinn des lotto-jackpottes zu gunsten einer zu gründenden stiftung für hcv-positive menschen versprochen. denn, da bis anhin noch kein homosexueller schauspieler an dieser anderen krankheitsseuche gestorben ist, werden die betroffenen, man spricht immerhin von einer dunkelziffer von 8%, mit der versorgung wirkungsvoller medikamenten vernachlässigt. während die pharmabranche sich bis anhin mit der verdummenden werbekampagne einer lobbyistengruppe „die-forschenden-pharmaunternehmen“ begnügt und damit die medien mit geld vollkleistert, werden die kranken mit einem weitgehend unwirksamen abfallprodukt namens interferon aus der krebstherapie der 60er jahre behandelt. wo sich ebenfalls bereits als unwirksam erwies. offenbar sind aus diesem grunde noch restbestände vorhanden.

    gerne hätte die zu gründende stiftung jährlich einen millionenbetrag zugunsten herausragender leistungen auf dem gebiet der hcv-forschung ausgelobt. aber ER hatte wohl andere pläne.

    auf anregungen zur schnellen geldvermehrung zwecks philantropischer selbstverwirklichung gespannt,

    Ihr Hepp A. Titis Zeh

 

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