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Michael Stein ist tot.

 

Ein halbes Jahr nach der Ankündigung der Solidaritätslesung ist der Berliner Extremperformer Michael Stein an seiner Lungenkrebserkrankung gestorben. Für seinen Mut, völlig aus dem Bauch heraus vor eine Menschenmenge zu treten und seinen Stream of (Un-)Consciousness ungebremst auf sie niederprasseln zu lassen, habe ich ihn mehr als einmal bewundert. Er hat dem Berliner Lesebühnenpublikum viele funkelnde, irrlichternde Momente gegeben.

Hier einige Stimmen von Kollegen:

Bov Bjerg
Falko Hennig, Berliner Zeitung
Dr. Seltsam, Junge Welt
Volker Strübing
Robert Weber, taz

2 Kommentare


  1. […] Blog-Reaktionen: Tristan Steinweg, Jochen Reinecke (Zeit), Ohrenflimmern,  Wonderwoman Frida, Voland & Quist, Sax Royal, Don Dahlmann, Britti, […]

  2.   skoe

    Lieber Micha,

    ich kann nicht mehr weinen. Könnte statt dessen schreien oder jemanden verprügeln, oder… Es wird nur langsam besser, ganz langsam. Aber Dein Sterben war so teuflischer Mist, dass ich eben auch froh bin, dass das enden kann. Jetzt bist Du unwiderruflich weg. Jetzt kann niemand Dich mehr „vor dem Bösen beschützen“.

    Haben wir alle gern gemacht, aber noch viel mehr hast Du uns beschützt, vor unserer betriebsbedingten Blindheit, unserer geliebten Ignoranz, unserem Stolz.

    Danke Dir und viele Küsse, Umarmungen,

    Silvia

 

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