Lesezeichen
‹ Alle Einträge

Das millionenschwere Geschäft der Piratenfischer

 

Update Montag, 17.12.2012: Das Unternehmen Doggerbank hat sich heute bei mir gemeldet. Es besteht auf der Feststellung, dass eine illegale Fischerei nicht stattgefunden habe. Hier deren Schreiben:

 Die „Maartje Theodora“ wurde am Dienstag Abend (11. Dezember 2012) während ihrer Fangfahrt routinemäßig von der französischen Küstenwache kontrolliert und danach in den Hafen von Cherbourg beordert, wo das Schiff am Morgen des 12. Dezember 2012 ankam. Seitdem wird die „Maartje Theodora“ dort von den Behörden festgehalten.

·         Am Bord des Schiffes befanden sich gefangene Makrelen, Stachelmakrele und Heringe. Alle Fische wurde im Rahmen der dem Schiff zugeordneten Fangquoten gefangen. Das Schiff und der Schiffseigner besitzen ausreichende Quoten für die gefangenen Fische. Eine illegale Fischerei hat somit nicht stattgefunden.

·         Es ist üblich, dass diese Schiffe mehr als eine Spezies im Rahmen einer einzelnen Fangfahrt fischen. Jede Fangfahrt dauert zwischen vier und sechs Wochen.

·         Die Fangfahrt begann in den Gewässern westlich der Shetland-Inseln mit dem Fang von Makrelen. Die europäische Gesetzgebung verlangt dafür eine Maschengröße zwischen 55 und 69 Milimeter. Die „Maartje Theodora“ hat eine Maschengröße von 58 Milimeter benutzt, die sich im Rahmen der erlaubten Größenordnung befindet.

·         Im weiteren Verlauf der Fahrt hat das Schiff Holzmakrelen westlich von Irland gefangen. Die europäische Gesetzgebung verlangt dafür eine Maschengröße zwischen 32 und 54 Milimeter. Die „Maartje Theodora“ hat eine Maschengröße von 52 Milimetern benutzt, die sich im Rahmen der erlaubten Größenordnung befindet. Allerdings hat der Kapitän des Schiffes irrtümlicherweise statt „52 Milimeter“ „55 Milimeter“ in das elektronische Logbuch eingetragen und damit einen administrativen Fehler begangen. Diese Daten wurden automatisch an die Fischereibehörden in Deutschland übermittelt.

·         Einige Tage danach hat die „Maartje Theodora“ schließlich Heringe im Englischen Kanal gefangen. Die europäische Gesetzgebung verlangt dafür eine Maschengröße zwischen 32 und 54 Milimeter. Die „Maartje Theodora“ hat eine Maschengröße von 45 Milimetern benutzt, die sich im Rahmen der erlaubten Größenordnung befindet.

·        Alle Behörden wurden ordnungsgemäß über die gefangenen Mengen Fisch, deren Zusammensetzung sowie über das Fanggebiet und die eingesetzten Netze unterrichtet. Alle sich an Bord befindlichen Fischarten haben das erforderliche Mindesmaß und es wurden zu keinem Zeitpunkt zu kleine oder unzulässige Maschenöffnungen verwenden.

Über die Doggerbank-Gruppe
Die Doggerbank-Gruppe besteht aus dem Mutterunternehmen, der Doggerbank-Seefischerei GmbH mit Sitz in Bremerhaven, seinen Tochterreedereien mit Sitz in Rostock und der Euro-Baltic Fisch Verarbeitungs GmbH auf Rügen, einer der modernsten Fischverarbeitungsanlagen der Welt. Insgesamt arbeiten ca. 700 Menschen für die Doggerbank-Gruppe in Deutschland.

Und hier mein Blogeintrag vom Freitag, 14.12.2012:

Es klingt nach einer kleinen Räuberpistole, die am Donnerstag vor der Küste der französischen Bretagne passierte. Nach Informationen der Nachrichtenagentur afp hat die französische Polizei dort einen der weltgrößten Fischtrawler gestoppt.

Der Vorwurf: Die „Maartje Theadora“ habe illegal gefischt. Statt die Netze nach Makrelen auszuwerfen, sei sie irgendwann auf Stachelmakrele umgestiegen – ohne das den Behörden zu melden. Um noch mehr Fang zu ergattern, habe sie zwei Fangnetze zusammengelegt.

Das mag alles irgendwie kleinklein klingen, relativiert sich aber, wenn man sich die Zahlen anschaut. 4.000 Tonnen Fisch hatte die „Maartje“ an Bord. Fast die Hälfte davon soll illegal gefangen sein, so der Vorwurf. Es wäre der bisher schwerste Verstoß gegen Fischereirecht in Frankreich – und das durch eine deutsche Reederei, durch Doggerbank Seefischerei aus Rostock (die wiederum zum niederländischen Fischkonzern Parlevliet gehört).

In dem Fall geht es um richtig viel Geld: Der Fang sei geschätzt mindestens zwei Millionen Euro wert. Der Reederei droht ein Bußgeld von 22.500 Euro sowie die Beschlagnahmung des Fangs.

Die Reederei weist die Vorwürfe zurück, hält sich aber in der Erklärung offenbar ein Hintertürchen offen: Der Reederei lägen „derzeit keine Anzeichen für eine signifikante Verletzung des Fischereirechts“ vor. Vielmehr sei die Größe der Maschen fehlerhaft ins Logbuch eingetragen worden.

Der Vorfall rückt endlich mal wieder das Thema Überfischung in den Fokus. Es sind riesige, schwimmende Fischfabriken, die dort draußen auf den Meeren unterwegs sind – und eben offenbar nicht immer die Rechtsvorschriften einhalten (Greenpeace führt übrigens eine Datenbank zum Thema Piratenfischerei).

Wie der Fangwert zeigt, ist es schnell ein lukratives Millionengeschäft – von dem der Fischkonsument in der Regel kaum etwas ahnt. Daher ist es jetzt umso wichtiger, dass die Vorwürfe schnell aufgeklärt werden – und harte Strafen im Ernsthaft verhängt werden. 22.500 Euro Strafe klingen da meiner Ansicht ganz schön lächerlich.

 

51 Kommentare

  1.   Sun Wu

    Ich bin Sun Wu,

    Taufpate der Rainbow Warrior III.

    http://www.weser-kurier.de/fotos/region8_galerie,-Die-Taufe-der-Rainbow-Warrior-III-in-Berne-_mediagalid,5797.html

    …und ich wünsche allen eine Frohe Weihnacht und ein gesegnetes 2013.

    Haltet Euch von den Lügen fern!

    Sun Wu

    PS: Flare, wir müßen nicht diskutieren…mußten wir zwei noch nie :) Ich wollte doch nur der REDAKTION der ZEIT ein paar Hintergründe geben.

    Warten wir doch einfach 2013 ab :*

    2008 schrieb ich: zur PR-Nummer verkommene Idee eines Hamburger Bastlers…scheitert an Alltagstauglichkeit und Spinnakertuch…sorry, am KiteDrachen herrschen extreme Windgeschwindigkeiten…300km/h…Wrage nennt es einen künstliche Hurricane, aber natürlcih nur, wenn er nicht über die Haltbarkeit seines Tuches spricht.

    PPS: Frank, könntest Du Flari im Hinblick auf sein geliebtes LEIDEND mal fragen, warum Stolberg seine Bilanzen um 140-160 Millionen und seine Auftragsbücher um 600 Millionen (?) gefälscht hat…Stolber soll ja seit 2009 eher klamm gewesen sein.

    PPPS: ich kann Dir nicht mehr folgen.

    Aber sorry für das Kuddelmuddel bei meinen Kampagnen auf http://www.greenaction.de Das hat sich so ergeben. Du mußt wissen, das Google-Ranking war immer wichtig :)

    PPPPS: ach ja, Frank, könntest Du Flari auch irgendwie klar machen das ich keine Website machen will? Für Excel bin ich zu dämlich :)

  2.   Flari

    Mein lieber Sun Wu!

    Vielleicht ist es Ihnen schon einmal aufgefallen, dass ich nicht der einzige bin, der Ihre Kommetare als äusserst verschwurbelt ansieht?
    Oder dass Sie alle naslang mal wieder Ihre Quellen vergessen und/oder alle naslang wieder etwas suchen müssen, wenn eine Rückfrage kommt?
    Da würde sich doch eine eigene Webseite anbieten, auf der Sie alles sortiert eintragen und damit hier nur den einzigen Link dorthin posten müssten, statt ellenlange Kommentare zu schreiben, die nur noch mehr Durcheinander verursachen?

    Wenn Sie nach eigenen Worten Ihre Diplomarbeit 2008 (#49) geschrieben haben und heute zu den „FÜHRENDEN Köpfe(n) der dt. Handelsschifffahrt“ (#48) zählen, sollten Sie doch mit Excel und einer Web-Seite mit Homepagebaukasten in annehmbarer Zeit klarkommen.
    Ich verspreche Ihnen, dass das ganz einfach ist!
    „Führende Köpfe“ haben oft sogar Sekretärinnen, die das beherrschen.
    Fragen Sie die einfach mal, wenn Sie nicht klarkommem.
    So ein Studium kann ja auch nicht alles vermitteln, wenn es sich um Spezialwissen wie Tabellenkalkulation oder Internet geht. :-)

    Sie behaupten in (derzeit) #48, dass ich bei den Bilanzfälschungen von Beluga/Stolberg von Kavaliersdelikten rede.
    Schon wieder eine neue und weitere Lüge von Ihnen.
    Ansonsten sollten Sie doch zumindest auf die Kommentarnummer verweisen können, wo ich das geschrieben haben soll.

    Für die „leidenden“ Belugafonds wäre jetzt auch für Sie wieder eine Tabelle nicht schlecht.
    Da könnten Sie dann z.B. die leidenden Fond markieren und sofort benennen.
    Bei mir sind da auf die Schnelle folgende markiert:

    MS Svenja (ex MS Beluga Graduation) — EEH Elbe EmissionsHaus
    MS Beluga Majesty — HCI Capital
    MS Beluga Fascination — Ownership Emissionshaus
    MS Beluga Flirtation — Ownership Emissionshaus

    Und bei den beiden letztgenannten sind dann z.B. auch direkt die folgenden Artikel von SPON verlinkt:

    http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,829935,00.html
    http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,837834-2,00.html

    Ganz schön praktisch, oder?
    Schade, dass das heute unseren Führungsräften wie Ihnen nicht mehr im Studium vermittelt wird. *gg

    —-

    Jetzt bringen Sie auch noch das Dynarigg ins Spiel.. :-((
    Neben E-Ship 1 mit Flettner-Rotoren und Kitesegeln von Skysails.
    Warum stellen Sie nicht einfach mal berechnete Daten und Vor- und Nachteile der drei Systeme gegenüber?
    Weitere Unfähigkeit Ihrerseits, oder nur weitere Unlust?

    Mal darüber nachgedacht, welche Kurse zum Wind mit welchem System mit welchem Speed gefahren werden können?
    Oder wie sich die Systeme auf die Beladungsfähigkeit und Befahrbarkeit von Häfen auswirken (hohe Masten machen nicht nur das Unterfahren von Kränen unmöglich, sondern auch Brücken)?
    Oder wie sich die Windkraft auf die Krängung oder das Rollen auswirkt?

    Forschung an allen drei Systemen macht Sinn, braucht aber überzeugte Vorreiter.
    Gerade bei Skysails fallen die Nachteile des normalen Segelbetriebs weitgehend weg.
    Ggf. mit weniger Wirkungsgrad aufgrund derzeitigen Beschränkungen der Segelfläche.
    Aber jetzt attestieren Sie dem System 300km/h am Kite, um seine Haltbarkeit zu diskritieren (#48)?
    Hatten Sie nicht bisher überwiegend die (von den „betrügerischen Instituten“) berechneten Kräfte des Systems bezweifelt und als zu hoch bezeichnet?

    Eine Tabelle und eigene Webseite würde sehr hilfreich sein, dass Sie sich jeweils daran erinnern, was Sie so ansonsten an Erfindungen rausgestänkert haben, statt sich in Widersprüchen zu verheddern.

    LG Flari

  3.   Sun Wu

    @ Flari,

    könnte man sie also als einen ’selbsternannten‘ Internet-Komissar bezeichnen? Und Sie sind freiberuflich/selbstständig tätig?

    Hätten sie ein Problem damit, Ihr Einkommen und Ihre Auftraggeber der letzten Monate offenzulegen?

    Frohe Weihnachten

    Sun Wu

    PS: das war jetzt eine RHETORISCHE Frage von einem Spinner! Und dem Spinner ist es auch egal, ob es nur um 500 Millionen geht, oder doch eher um 2.2 Milliarden!

    PPS: als Spinner darf man sich aber schon für einen der FÜHRENDEN Köpfe SEINER Branche halten, korrekt?

    PPPS: und nicht verdrängen! Alles, was 2013 passieren wird, hat SUN WU, der Spinner, vorausgesagt!

    Er hat auch vorausgesagt, was die Jadehochschule (Elsfleth /ex FH OOW) 2013 für 1.7 Millionen Euro aus Brüssel veröffentlichen wird.

    Natürlich könnte man auch einfach nur auf meine Diplomarbeit aus dem Jahre 2008 verweisen…aber das wäre dann wohl zu billig.

    Und ist heute eher noch weniger willkommen, als damals! Wollten Stolberg, Tonn und Wrage ja 2008 nur das Klima retten…und haben in einer Zeit leerer Kassen nicht nur 3 von 4 Nautik-Hochschulstandorten (Bremen, Elsfleth, Leer) mit kriminellen Geld geflutet, sondern ZUFÄLLIG auch noch EIN PAAR Schiffe finanziert.

    Übrigens beruhen sämtliche Karrieren an besagten Hochschulen auf diesem Geld…somit wären wir wieder beim GESCHLOSSENEN System: MAN STELLT SICH SELBST DIE ZEUGNISSE AUS…

    …während der INNOVATIONSSTANDORT Deutschland zur Bananenrepublik verkommt!

  4.   Sun Wu

    @ Frank Busse,

    tut mir leid…auf vieles braucht man nicht mehr eingehen, es wäre eine Wiederholung. Wir durften ja mehrfach lesen, dass es sich laut Flari um einen Kavaliersdelikt handelt, Bilanzen und Auftragsbücher um 800 Millionen Euro zu fälschen…was soll man da noch sagen?

    Nur kurz zu >Bis 2011 war aber kein einziger Belugafond leidend, soweit ich bis heute weiss.<

    Würden Sie Flari bitte fragen, wann Stolbergs 'Kavaliersdelikte' ans Tageslicht kamen. Und wo die Photos sind? :)

    Vielen Dank, ich bin ja ein Spinner, und gehöre ausssortiert…wie auch alle Stolbergkritischen Journalisten sowie der NDR hier permanent verleumdet werden, und innige Beziehungen zu dem Spinner 'Sun Wu' unterhalten sollen (O-Ton Flari).

    Ich schreibe seit ein paar Jahren Kommentare, es ist allerdings nicht meine Hauptbeschäftigung, und ich habe keierlei Ambitionen, eine Stolberg- und SkysailsWebsite zu öffnen…

    Hierin ein Lüge zu sehen…? Flari, vielleicht sollten Sie nachts dann doch lieber schlafen!

    Sun Wu

    PS: lieber Flare, vielleicht sollte es Ihnen entgangen sein, aber ich habe es mit WINDKRAFT! Ich tät mich als einen der FÜHRENDEN Köpfe der dt. Handelsschifffahrt bezeichnen. Ich KÄMPFE seit beinahe 7 Jahren dagegen an, dass der INNOVATIONSSTANDORT Deutschland global gesehen NICHT den Anschluß verliert, nur weil eine Hand voll Krimineller den Klimaschutz als Geschäftsmodell entdeckt hat…übrigens wird die Jadehochschule, Stolberg_Hochburg und dessen BEZAHLTER Erfüllungsgehilfe, demnächst im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes (SAIL) meine Thesen veröffentlichen, nachdem man Stolberg vor kurzem noch SKYSAILS schöngerechnet hat, und hierfür GROßE SUMMEN genommen hat.

    Die dt. Idee des Dynariggs von Wilhelm Prölss aus dem Jahre 1967 wird allerdings mittlerweile von den Holländern zur SERIENREIFE für die Handelsschifffahrt gebracht…

    Berücksichtig man die Tatsache, dass die wirtschaftliche Grundlage für diesen Antrieb spätestens seit den Treibstoffpreisen von 2007/8 gegeben ist, und dass das Dynarigg auf der Segelyacht Maltese Falcon seit 2007 alle ERWARTUNGEN ZU ÜBERTREFFEN SCHEINT, so ist dieses das GRÖßTE Drama! Für den Innovationsstandort Deutschland.

    http://www.artschoolvets.com/news/2009/08/05/maltese-falcon-superyacht/

    Wen würde denn überhaupt diese BETRÜGER Stolberg, Tonn, oder Wrage interessieren…hätten diese Herren nicht VERBRANNTE Erde zurückgelassen! Und würden diese Herren nicht selbst heute noch alles mögliche tun, um hiervon abzulenken.

    Ich bin ein Lügner? Sollte Ihnen Ihre Internet-Reputation als lügenresistenter Geist etwas wert sein, so rate ich Ihnen dringenst, 2013 daran zu arbeiten. Natürlich können Sie aber erst noch abwarten, was in Sachen SKYSAILS und BELUGA passieren wird.

    Ich fasse zusammen: Sun Wu ist ein Lügner, und der NDR sowieso… Sie sind mir aber einer! :)

    PPS:
    SKYSALS ist und bleibt die Geschichte eines Betrugsfalls, eng mit der Finanzierung von Schiffen über das KG-Modell und derExpansion bei Beluga (70 Schiffe) verbunden.

    Spätestens seit dem Zeitpunkt, seit dem Stefan Wrage neue Investorengelder mit Skysails POWER einzusammeln versucht, und hierbei auf Erfolge von (O-Ton Wrage:) Skysails MARINE, dem MARKT- und TECHNOLOGIEFÜHRER für Windzusatzantriebe in der Handelsschifffahrt, verweist, ist STEFAN WRAGE nicht mehr nur der Bastler/Spinner aus Hamburg, sondern ein Akteur, den man demnächst wohl auch ungestraft einen Betrüger wird nennen dürfen.

    Blasen platzen…das wird Wrage am eigenen Leib erfahren!

    Im übrigen scheint AWE, also Airborn Wind Energy ein in sich geschlossenes System zu sein scheint, in dem alle Beteiligten auf die Erfolge des MARKT- UND TECHNOLOGIEFÜHRERS SKYSAILS verweisen, und man sich gegenseitig eine Daseinsberechtiung und Anspruch auf Venture Kapital zu bescheinigen scheint…ähnlich wie das System um Tonn, Stolberg, Wessels und Wrage.

    PPPS: Skysails wurde 2001 von Thomas Meyer und Stefan Wrage gegründet, auch sitzt Wrage im Aufsichtsrat von Meyers NEUEN Firma, der SolarWaterWorld.

    Zufällig wird jetzt ein Traum war:

    http://www.solarwaterworld.de/nc/solarwaterworld/news/zero-emission-yacht.html

    '…Die emissionsfreie Solar-Yacht mit Zugdrachenantrieb wird durch den Berliner Solarschiffhersteller SolarWaterWorld AG in enger Zusammenarbeit mit dem Hamburger Technologieführer SkySails GmbH realisiert. Ein Kooperationsvertrag, der einen entsprechenden Entwicklungsauftrag an SkySails in siebenstelliger Höhe beinhaltet, wurde zwischen den Partnern am 27.10.2011 unterzeichnet…'

    Die ganze Welt von AWE verweist auf Skysails, und kein Mensch redet über die Materialfestigkeit von Spinnakertuch im Dauerbetrieb bei am Kitedrachen herrschenden Windgeschwindigkeit von ca. 300km/h.

    Welcome in the age of Stupid.

  5.   Flari

    Liebe Marlies Uken,

    ich hoffe, ich störe hier mit den artikelfremden Beiträgen nicht zu sehr.
    Der Artikel ist ja auch schon etwas länger aus der Tagesaktualität heraus, wodurch die neuen Kommentare auch nur noch sehr wenige Leser erreichen und irritieren können.

    Mein lieber Sun Wu,

    Sie scheint immens zu interessieren, wo ich angestellt bin, wahrscheinlich vermuten Sie dahinter eine Beziehung zu den von Ihnen aufgestellten Verschwörungstheorien.
    Da muss ich Sie aber enttäuschen, da ich ausserhalb von Schule, BW und Studium ausschliesslich selbstständig war.
    Und das auch weit ausserhalb der Schifffahrt, Finanzierungen, o.ä.
    Seit Anfang 2000 bin ich allerdings in diversen Dingen im Internet unterwegs, u.a. betreffend dort stattfindeder Kriminalitätsaufklärung, aber auch vieler anderer Themen, die mein Interesse geweckt haben.
    Diverse Behörden, Institutionen und Medien mögen meine (meist) sachlichen und ausgewogenen, aber immer nachvollziehbaren und begründeten Ergebnisse.

    Insbesondere mögen aber viele, dass mich nichts dazu verleiten kann, Lügen zu akzeptieren.
    Und da sind nun einmal Sie aktuell in mein Visier geraten, da zwar anfangs die von Ihnen gebrachte Thematik interessant erschien, aber schon kurze Recherchen ergaben, dass zumindest Sie ein Lügner sind, egal was es mit den von Ihnen Beschuldigten auf sich hat.
    Dabei sind für mich auch das Verschweigen oder die Verzerrung zeitlicher Zusammenhänge als Lüge zu werten, wenn das dazu dient, andere zu täuschen.

    Richtig ist, dass Beluga teilweise über 70 Schiffe bereederte und in der Klasse durchaus 10.000,- USD oder auch mal Euro pro Tag an Charter fällig sind.
    Das sollte man aber auf 2010 datieren.

    Ebenso ist es richtig, dass eine einzige Tankfüllung ggf. mal ne mio kostet und manche Belugaschiffe Anfang 2011 Angst haben mussten, aufgrund ausstehender Rechnungen an die Kette gelegt zu werden.

    Sie aber verschwurbeln das ganze mit der Zeit um/ab 2005 und danach, insbesondere mit der Finanzierung von Skysails, nur um Ihren Betrugsvorwurf zu begründen, wobei das wohl einfach eine gute Marketingmasche gewesen ist, wie sie vielfach üblich ist.

    Oaktree hatte 2010 bei Beluga rund 150mio Euro (als Kredit!) eingebracht, was die damaligen Aussenstände weitgehend deckte.
    Damit hatte Beluga natürlich weiterhin diese Schulden, aber nicht mehr bei den Vercharterern, auch wenn da bis 2011 neue aufgelaufen sind.
    Aber völlig absurd, da von 2,2 Milliarden auszugehen!
    Nach Ihren eigenen Zahlen wären das Charterkosten für knapp neun Jahre für eine Flotte von 70 Schiffen, die erst ab Ende des ersten 2000der Jahrzehnts überhaupt in diese Umfang bestand.
    Also absolut unglaubhaft!

    Bei nicht bezahlter Charter werden Schiffsfonds innerhalb weniger Wochen oder spätestens nach drei Monaten „leidend“.
    Und das spricht sich blitzschnell rum.
    Bis 2011 war aber kein einziger Belugafond leidend, soweit ich bis heute weiss.
    Also wo sollen sich 2,2 Mrd angesammelt haben?

    Fast alle Belugafondschiffe der freien Immissionshäuser haben um 03./04. 2011 die Verträge mit Beluga fristlos gekündigt.
    Für die Folgeschäden aufgrund minderer Charter bei anderen Reedern können diese also auch keine Ersatzforderungen stellen..
    Oder sehen Sie das anders?
    Die (16?) belugafondseigenen Schiffe wurden von Oaktree weiter betrieben.

    In vielen Artikeln über Beluga, Skysails und Co ist ersichtlich, dass Sie dort sehr zeitnah mit ihrem Geschwurbel mehrfach und ausführlich kommentieren.
    Teilweise als einziger..
    Das bedingt, dass Sie also die Medien dahingehend ausführlich durchforsten, und zwar seit Jahren.
    Ebenso eröffnen Sie ja jede Menge „Kampagnen“ bei greenpeace.
    Wenn Sie nun mir gegenüber behaupten, dass Sie keine Zeit haben/hatten, eine eigene Seite mit den gesammelten Fakten zu betreiben, ist das damit selbstverständlich eine (weitere) Lüge.

    Es gibt auf der Welt jede Menge Missstände und Kriminalität, die man verfolgen sollte, aber es trotzt guter Hinweise mangelns ausreichender Recourcen nicht kann.
    Hinweise von erwiesenen Lügnern und Spinnern sollte man da zuerst aussortieren.
    Also sortiere ich Ihre Unterstellungen aus und kann das auch jedem anderen nur empfehlen.
    Ihnen kann ich lediglich eine Therapie empfehlen.

    LG Flari

  6.   sunwu@gmx.de

    @ Frank Busse,
    das tut mir leid, aber um ehrlich zu sein kann ich Ihnen nicht wirklich folgen.

    Ich habe einen Beitrag die Maartje Theadora (und Skysails) betreffend geschrieben.

    Seitdem werden Sie nicht einen EINZIGEN Beitrag von mir finden, der sich nicht KONKRET auf eine von einem Flari gemachte Falschaussage bezieht.

    Ich hätte mir gewünscht, Sie hätten Sich an Flari gewand…mit der Bitte, Sun Wu doch bitte endlich einmal eine Pause zu gönnen.

    Danke, wie ich sehe, besuchen Sie diesen Blog noch immmer…ganz so schlimm kann es dann wohl nicht gewesen zu sein.

    Sun Wu

    PS: warum hätte ich mir gewünscht, dass Sie sich an Flari gewand hätten? Populismus funktioniert so, dass man vermeintlich einfache Lösungsansätze liefert.

    Egal, ob Flari jetzt der Teil einer PR-Maschinerie ist, oder nur zuviel dieser Skysails-Nummer konsumiert hat: diese Art der Verbreitung von Informationen hat SYSTEM.

    Für mich ist es das schlimmste, dass diese Art der Meinungbildung mittlerweile in allen Lebensbereichen anzutreffen ist.

    Ich hoffe wenigstens, Sie konnten meiner Argumentationsweise, wenn auch genervt, folgen.

    Es hat von Skysails (auch auf der Maartje Theadora) NIE mehr gegeben, als Photomontagen und während Presseterminen auf STEHENDEN Schiffen hochgezogenen Kite-Drachen…was die PR-Profis um Stolberg und Tonn daraus gemacht haben, ist uns allen geläufig.

    Es steht ein Jahreswechsl bevor. Sollte es Ihnen nicht gelingen, einen Filter zu finden, der Sie vor unbequemen Informationen schützt, werden sich sich 2013 an mich erinnert…


  7. @Sun Wu: Wir haben mit Interesse (der eine mehr, der andere weniger) Ihre ersten Anmerkungen gelesen. Ihre seitdem mit hoher Frequenz vorgebrachten Wiederholungen tragen allerdings weder zum Vertrauen in Ihre Seriosität noch zum Vergnügen der übrigen Mitlesenden in diesem Blog bei – man wünscht sich irgendwann eher einen Filter, um auch die anderen Beiträge noch lesen zu können.

    Gönnen Sie doch sich und uns mal eine Pause…

  8.   Sun Wu

    Sehr geehrte Frau Uken,

    es ging nicht um Fischerei, sondern um die Maartje Theadora!

    Sollten Sie dem Dialog hier gefolgt sein, so haben Sie sicherlich auch meinen ersten Beitrag gelesen, der die Maartje Theadora zum Thema hatte…von diesem Zeitpunkt an bin ich nur damit beschäftigt, von einem Flari aufgestellte Thesen zu wiederlegen.

    Vielen Dank für Ihren kritischen Journalismus der letzten Jahre…wir sind ja mittlerweile alle grün, auch wenn ansonsten nicht mehr viel passiert.

    Aber auf Ihren nächsten SKYSAILS-Beitrag bin ich jetzt schon ein wenig gespannt…wird sich kaum vermeiden lassen, glauben Sie es mir. Sie wissen jetzt, warum :)

    freundlichen Grüßen

    Sun Wu

    PS: anbei mein erster Beitrag

    ..dieser Vorfall sollte auch endlich mal einen kritischen Journalisten auf ein weiteres Drama aufmerksam machen, welches sich zur Zeit irgendwo zwischen Hamburg und Bremen abspielt: SKYSAILS.

    Die Maartje Theadora ist eines von 4 Schiffen, auf welchem überhaupt jemals dieser vom Bremer Reeder Niels Stolberg mediengerecht (Stichwort:Klimaschutz & Schiffsfinanzierung)vermarktete LUFTANTRIEB aus Hamburg installiert wurde.

    Der grüne Stolberg wird gerade auf 2.2 Milliarden (2200Millionen) Schadensersatz verklagt. Sowohl Beluga als auch die Reederei Wessels (2 Skysails-Schiffe Theseus & Michael A) sind geschäftlich eng mit dem Emissionshaus Oltmann (Andre Tonn) verbandelt, welches Skysails finanziert hat. Im Fall Beluga kann man mittlerweile ungestraft von kriminellen Machenschaften sprechen, im Fall Maartje Theadora auch…alle 4 jemals installierten Skysails-Antriebe wurden von der EU gefördert, im Falle der Beluga Skysails meine ich die Summe 400 000 Euro vernommen zu haben…

    Parlevliet und andere Supertrawler wurden von Greenpeace auch wegen der enormen Subventionen angeprangert, den diese Fischereischiffe auf sich vereinen, man ist Meister im Abschöpfen von Fördermitteln, und ein bisschen grüne PR hat noch niemandem geschadet, insbesondere, wenn man sich am Raubbau gütlich hält.

    ÜBRIGENS: der 20 Jahre alte GRIECHISCHE Bulkcarrier Aghia Marina ist gerade in Rostock. Ich vermute, dass man dort gerade klammheimlich versucht, eine mediengerechte Ankündigung von Anfang 2011 einzulösen, bevor man bei Skysails Anfang 2013 die Lichter ausgehen läßt, sobald der Prozess gegen einen der Hauptbeteiligten im Fall Skysails, Niels Stolberg, in sichere Fahrwasser gebracht wurde.

    Andre Tonn, Niels Stolberg und andere haben mit ‘KLIMASCHUTZ & SCHIFFSFINANZIERUNG’, sprich mit SKYSAILS, Schiffe im Wert von mehreren Milliarden finanziert…welcome in the Age of Stupid!

    Gerade auch ein in eine Demokratie systemrelevanter Journalismus hat hier etwas aufzuarbeiten, nachdem man jahrelang Pressemitteilungen aus der SKYSAILS-PR-Maschinerie Wort für Wort abgedruckt hat.

    Die wahren Absichten aller Akteure rund um die Klimaschützer von Skysails sind gerade ein weiteres Mal eindrucksvoll am Beispiel der Maartje Theadora zu betrachten.

    Oder beim Anfang 2013 erwarteten Prozeßauftakt gegen den Betrüger Niels Stolberg, der jahrelang von Politik und MEDIEN als eine Art Genie gefeiert wurde…Taufpate der Beluga Skysails war übrigens Horst Luise Köhler, unser Präsident.


  9. Hallo Herr Breckling
    herzlichen Dank für Ihren Anmerkungen. Sicherlich würde es sich lohnen, noch einmal tiefer in den Fall einzusteigen, da haben Sie recht.
    Viele Grüße
    Marlies Uken


  10. Hallo Sun Wu
    herzliche Dank für Ihre ausführlichen Beiträge über u.a. Skysails. Aber bitte bleiben Sie doch bei dem Thema des Blogeintrags – da ging es um Fischerei.
    Viele Grüße
    Marlies Uken

 

Kommentare sind geschlossen.