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Die arabische Niederlage

 

Ich habe mit Hazem Saghiehs Einverständnis folgenden Text für unsere morgige Print-Ausgabe übersetzt. Dort wird er mit leichten Kürzungen erscheinen.
Hazem Saghieh wurde 1951 im Libanon geboren. Er ist Meinungsredakteur von Al-Hayat, der zweitgrößten pan-arabischen Tageszeitung mit Sitz in London. 1997 erschien sein Buch „Eine Verteidigung des Friedens“ (arabisch). Hier eine (etwas wirre, aber informative) Magisterarbeit über seine Position in der arabischen Debatte.

Besser wir Araber gestehen unsere Niederlage ein, als dass wir so weitermachen wie bisher. Keiner der vier arabisch-israelischen Kriege – 1948, 1967, 1973 und 1982 – konnte uns davon überzeugen, dass wir verloren hatten. Gaza wird von einer Mischung aus Mafia und Taliban regiert, der Irak ist zerstört, der Libanon am Abgrund. Eine Welle des Fanatismus bedroht unsere Länder, Blutvergiessen ist der Alltag, die Freiheit der Frau wird beschnitten, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung befinden sich im Verfall. Was fehlt eigentlich noch, um uns zum Eingeständnis der Niederlage und zu einem Geisteswandel zu drängen?
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Hazem Saghieh

Mancher verweist auf die amerikanische und israelische Politik, die kaum je verhandlungsbereite und selbstkritische Positionen auf arabischer Seite gefördert hat. Wohl wahr: Diese Politik war oft so brutal, eigennützig oder einfach dumm, dass sie ohnehin schon feindselige Haltungen unter den Arabern nur verstärken konnten.
Aber dieses Argument droht den Kern der Sache zu verschleiern. Die gegenwärtige Lage im Nahen Osten ist das Ergebnis einer Kulturkrise, die man nicht sieht, wenn man die Lage nur von einem politischen Standpunkt aus betrachtet.

Es gehört mit ins Bild, dass die meisten arabischen Intellektuellen immer noch jede Normalisierung mit dem »zionistischen Feind« ablehnen und die fundamentalistischen Bewegungen immer weiter wachsen. Ägypten hat zwar 1978 die Camp-David-Vereinbarungen mit Israel unterschrieben, ist aber seither keinen Zentimeter von der Position des »kalten Friedens« mit dem Nachbarn abgerückt. Libanon hängt weiter der Rhetorik des »Widerstands« an, obwohl die israelischen Truppen schon vor 7 Jahren abgezogen wurden. Und im Falle Syriens bleibt zweifelhaft, ob das Regime seine quasi-imperialistische Rolle in der Region aufgeben wird, um den Golan zurückzubekommen.

Es ist kein Zufall, dass unser arabischer »Widerstand« immer nur Chaos und Fragmentierung produziert – im Irak, in Palästina und im Libanon. Man kann eben keinen »nationalen Befreiungskrieg« führen, wenn man keine Nation ist. Wir haben vorstaatliche Formationen (Sekten, Stämme, Ethnien), die mit poststaatlichen Ideologien hantieren (Panarabismus, Panislamismus). Das ist ein Rezept für ewige gegenseitige Rachefeldzüge.

Der tiefere Grund für die heutige Misere vom Irak über Libanon bis nach Gaza liegt hier: Die arabischen Gesellschaften haben es nicht geschafft, eine moderne säkulare Legitimationsbasis für ihre Staaten zu entwickeln. Sie blieben beim Islam oder bei tribalen Loyalitäten als Quellen der Legitimität stehen. Der Nationalstaat hat im arabischen Boden nie tiefe Wurzeln schlagen können. Die vielen konkurrierenden Identitäten – man ist gleichzeitig Muslim, Araber, Bürger eines Landes und Mitglied einer religiösen und ethnischen Gruppe – führen dazu, den politischen Bereich unter Druck von seiten lauter nichtpolitischer Faktoren zu setzen. Eine säkulare, ausdifferenzierte, rationale Politik kann so nicht funktionieren.

Unsere Bereitschaft, despotische Regime zu akzeptieren, bloss weil sie behaupten, gegen »Imperialismus und Zionismus« zu stehen, ist extrem bezeichnend. Überall im Nahen Osten sind Menschen bereit, erschreckend rückständige und fanatische Bewegungen auf der Basis zu verteidigen, sie seien ein Produkt des »Widerstands«. Sie weigern sich, etwa die iranische Einflußnahme in arabische Angelegenheiten – durch die Unterstützung der Hamas – zu kritisieren, obwohl sie wissen, das dieser »Anti-Imperialismus« nichts bringt und brutale Rückschläge heraufbeschwört. Wir neigen dazu, Siege auszurufen, wo es sich um das Gegenteil handelt. Diese chronische Sucht nach Triumphen konnte man zuletzt im Konflikt zwischen Israel und Hisbollah am Werk sehen. Hisbollah erklärte einen »göttlichen Sieg«, obwohl der Libanon, mein Heimatland, verwüstet worden war.

Ja, es ist wahr: Die Denkmäler amerikanischer und israelischer Brutalität erstrecken sich von Abu Ghraib nach Guantanamo Bay, über das Flüchtlingslager Dschenin in der Westbank und Qana im Südlibanon. Diese Grausamkeiten verstärken die Argumente derjenigen in der arabischen und muslimischen Welt, die den Konflikt verlängern wollen, sie werden benutzt, um diktatorische Regimes zu legitimieren, und sie nützen den Interessen des militärischen Establishments.

Dennoch: Wir müssen aufhören, unsere selbst bereitete Niederlage zu verleugnen. Je eher alle Teile der arabischen Gesellschaften der Wahrheit ins Gesicht sehen, um so eher werden wir unsere Qual und unsere Demütigung überwinden.

Der lauter werdende Chor derjenigen, die unsere Lage allein als Produkt amerikanischer und israelischer Politik sehen, ist selbst ein Anlass, unsere Niederlage offen einzugestehen. Wir Araber verdammen die Vereinigten Staaten wegen ihrer bedingungslosen Allianz mit Israel seit 1967. Zugleich beschweren wir uns, die USA seien »unfair« in ihrer Haltung zum arabisch-israelischen Konflikt – als ob man von einem Gegner etwas anderes erwarten könnte.

Dieser Widerspruch zeigt eine dahinter liegende Verwirrung im arabischen Verständnis der modernen Welt. Es ist, als würden wir Araber unseren Gegner bekämpfen, um ihn gerechter zu machen – wie ein Kind, das alles kaputtmacht, was es in seine Hände bekommt, um die Aufmerksamkeit seiner hartherzigen Eltern auf sich zu ziehen. Doch wenn das Kind nichts mehr zum kaptuttmachen hat, nehmen die Eltern keine Notiz mehr von ihm.

Die arabischen intellektuellen tragen eine besondere Verantwortung, weil sie dieses Verhalten jahrzehntelang entschuldigt haben. Sie haben Despotismus und Bürgerkrieg so lange gerechtfertigt, wie sie glaubten, dass es ihrer Agenda nütze.

So kann es einfach nicht mehr weitergehen. Wir werden morgen nicht auf einem Bett aus Rosen aufwachen. Wahrscheinlich wird die Lage sich noch lange weiter verschlechtern. Ein Grund mehr, endlich mit einer realistischen Selbsterforschung zu beginnen.

0 Kommentare

  1.   lebowski

    „Araber verdammen die Vereinigten Staaten wegen ihrer bedingungslosen Allianz mit Israel seit 1967. Zugleich beschweren wir uns, die USA seien »unfair« in ihrer Haltung zum arabisch-israelischen Konflikt – als ob man von einem Gegner etwas anderes erwarten könnte.“

    Es ist gut, dass der Autor diese Schizophrenie, die man vor allem in der arabischen Welt oft findet, klar anspricht.
    Selber hat man keine Skrupel, allen möglichen Leuten und Ländern mit Tod und Zerstörung zu drohen, bloß wenn sich eben diese bedrohten Länder nur das vermeintlich kleinste Vergehen zuschulde kommen lassen, heult man auf wie ein kleines Kind, das sich von seinen Eltern ungerecht behandelt fühlt.
    Wenn ich A bedrohe, hat A nicht mehr die Verpflichtung mich wie ein überparteilicher Richter zu behandeln sondern im Gegenteil das Recht, sich als Bedrohter zu Wehr zu setzen.

  2.   J.S.

    Ein hochinteressanter Text!

  3.   Erol Bulut

    Nun ja, mit Sicherheit ist es richtig, die Stagnation der islamischen Länder dieser Region hart zu kritisieren. Jedoch ist die Ausweitung dessen auf die besetzten und unter israelischer Gefangenschaft lebenden Palästinenser wenig sinnvoll. Das sich die Hamas und die Fatah aktuell „bekriegen“ ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Hamas ihren Regierungsauftrag nicht erfüllen durfte, zumal Israel deren Haushalt gestohlen hat und EU&USA neben dem Einstellen ihrer „Reparationszahlungen für Israelischen Völkerrechtsbruch“ auch Hilfe durch andere unterbunden haben. Das die USA dazu noch offen angekündigt hat, die Fatah zu bewaffnen, damit sie die Hamas bekämpfen kann, wird gern verschwiegen, aber erklärt denkenden Menschen sehr viel.

    Was in dem obigen Artikel überhaupt nicht angesprochen wird, sind die von den USA gestützten Diktaturen im islamischen Raum (wie Ägypten), in denen fundamentale Parteien oft als einzige nennenswerte Opposition Sammellager für alle Widerstandswilligen sind. Dazu kommt, dass mit dem Verweis auf die international gestützte Gefangenschaft der Palästinenser in Israel die Fronten klar festlegt sind, und eine Differenzierung der Lage gerade dem einfachen Bürger unmöglich gemacht wird.

    Solange man eine Allianz bei den Völkerrechtsbrechen gegen die Palästinenser bildet, wird man nicht nur Mittäter an israelischen Verbrechen, sondern legt den islamischen Intellektuellen Hürden auf, denen sie anscheinend bisher nicht gewachsen sind. Es ist zu leicht die Meinung und auch die Person selbst zu diskreditieren, indem man diese als vermeintliche Unterstützer der palästinensischen Gefangenschaft darstellt.

    Radikale Moslems nicht nicht anders wie deutsche Konservative. Wenn es ihrer Sache dient, machen Sie Wahlkampf indem sie der türkischen Minderheit unterstellen, gegen Deutschland zu sein. Daraufhin sind einfache Geister leicht zu polarisieren indem jeder, der den Unsinn der Wahlkampfpropaganda bloßstellt, als linker Gutmensch diffamiert wird. So gut das hier funktioniert, es funktioniert noch besser, wenn die Bürger weniger gebildet ist und die vermeintliche „Republikfeindlichkeit“ durch Selbstkritik als die Unterstützung israelischer Verbrechen verleumdet werden kann. Dieselben Mechanismen, mit denen Menschen aufeinander gehetzt werden, findet man hier wie dort.

    Es ist Pflicht der arabischen Intellektuellen mehr gegen rückständige Entwicklung zu tun, aber die Gegner von diesen sitzen nicht nur unter den fundamentalischten Moslems, sondern auch hier, mit der Unterstützung der Verbrechen, die die Moslems propagandistisch für ihre gewollte Stagnation/Machtübernahme brauchen.

    Die Verantwortung

  4.   Wachtmeister

    @Erol Bulut:
    Sie wiederholen doch nur die alten eskapistischen Floskeln: Israel ist an allem schuld. Ich habe mir beim Studium in Ägypten soetwas bis zum Erbrechen anhören müssen. Israel ist schuld, daß Araber und Muslime wissenschaftlich rückständig sind (Juden haben muslimisches Wissen erst gestohlen und dann patentiert), Israel ist schuld an den wirtschaftlichen Problemen, Israel ist schuld am maroden ägyptischen Schulsystem, Israel ist schuld am Bürgerkrieg am Sudan, Israel ist schuld am Bürgerkrieg in Algerien. Hinter der Ankündigung der Regierung, den Gebetsruf zu vereinheitlichen, wurde eine israelische Verschwörung vermutet. Israel importiert Drogen nach Ägypten und schickt Prostituierte, um die arabische und muslimische Moral zu zersetzen. Atatürk war Jude, warum hätte er sonst das Kalifat aufgelöst? Im Supermarkt um die Ecke konnte man „Die Protokolle der Weisen von Zion“ kaufen und alles nachlesen.

    Palästinenser interessieren die meisten Araber übrigens nur, wenn man sie als Vorwurf gegen Israel verwenden kann. Im Libanon und in Jordanien gingen die jeweiligen Regierungen wesentlich härter gegen palästinensische Terroristen vor, als Israel es jemals tat. Jenin war harmlos gegen das, was die libanesische Regierung gerade in palästinensischen Lagern unternimmt. Arabischer Protest = Null. Der Tod von 400.000 sudanischen Muslimen im Nachbarland interessiert in Ägypten keine Sau, und Menschenrechtsorganisationen, die da gegen protestierten, wird vorgeworfen, von Israel kontrolliert zu werden und die arabische und muslimische Sache schwächen zu wollen.

  5.   kurtvw

    Dieser selbstkritischen Betrachtung kann ich nur zustimmen.

    Allerdings kommt mir dabei der Einfluß der islamischen Religion viel zu kurz, die nach meiner Beobachtung erstens eine dominierende Rolle in den Köpfen der Leute in diesem geografischen Raum spielt, die zweitens alle anderen Menschen als minderwertige und vorzugsweise zu elimierende Ungläubige betrachtet, und die drittens natürlich eine göttliche Bevorzugung des eigenen Schicksals zu garantieren hat.

    Solange jegliche Kritik an dieser Religion buchstäblich lebensgefährlich ist, dürfte sich an dieser Konstellation nichts ändern.

    Ein anschauliches Beispiel für den emotionalen Amoklauf liefert die aktuelle Reaktion auf die beabsichtigte Ehrung von Salman Rushdi.

  6.   Lord Chaos

    @Erol Bulut
    Offenbar haben Sie exakt nichts verstanden. Genau ihre Geisteshaltung wird in diesem Artikel angeprangert. Das Bündnis zwischen USA und Isreal ist durch nichts zu beenden oder zu zerstören, damit definiert sich jeder der sich zum feind Isreals erklärt zum feind der USA. Was bitte wundert Sie daran, dass sich Isreal und die USA zu allen die ihnen den Krieg erkärt haben (und das tat die Hamas wie auch die Hisbolla und zahlreiche andere) feindselig verhalten?
    Sollen sie ihre selbsterklärten Feinde umarmen? Sehen Sie den Tatsachen ins Auge: Der Krieg wird weitergehen bis eine Seite aufgibt. Israel wird nicht aufgeben, da es erstens das Ende seiner Existenz bedeuten würde und es zweitens den krieg gewinnt.
    Die USA und Israel können mit Hilfe der westlichen Welt (und diese Hilfe ist letzten Endes ebenso unverbrüchlich, GWB hin oder her) diesen Konflikt ewig weiterführen und dabei sogar noch aufblühen.
    Die einzige ökonomische Existenzberechtigung der arabischen Staaten (mit ganz wenigen Ausnahmen) sind ihre Ölquellen. Dieser Reichtum wird in den nächsten 1 oder 2 Jahrzenten bedeutungslos werden bzw zu Ende gehen. Damit bleibt dan arabischen Staaten nur 2 Möglichkeiten: Kommt in der moderne an oder fallt in die absolute Bedeutungslosigkeit, witschaflich und politisch, zurück.

    Gruss

    Chaos

  7.   Buchberger

    Emotionale Amokläufe (Kommentar von kurtvw) gibt es wohl eher bei einigen Kommentaren.
    Der Konflikt im arabischen Raum wird nur als zeitpunktbezogenes Ereignis gesehen, nicht aber die geschichtliche Entwicklung betrachtet. Unterdrückung und Ausbeutung (nicht nur in der arabischen Welt) seitens der hoch gelobten westlichen Wertegemeinschaft gibt es seit Jahrhunderten, und zwar überall auf der Welt. Neu ist an diesem Konflikt, dass seitens einer unterdrückten Ethnie Widerstand erwächst, der nicht so einfach zu brechen ist. Widerstand, der in Amerika (Stichwort Indianer), Afrika und zum Teil Asien durch Ausrottung ganzer Völker und Kulturen gebrochen wurde, kann hier nicht so einfach ausgeschaltet werden. Deshalb reagieren die Leute (wie auch an den Kommentaren ersichtlich) irritiert, versuchen die Schuldigen krampfhaft auf der Seite der Unterdrückten zu suchen. Denn nur so bleibt das mühsam zusammen gezimmerte Weltbild, welches schöne Begriffe wie Recht, Moral und Ethik beinhaltet, erhalten.

  8.   A.F

    „Hazem Saghieh“ verschweigt als „säkularer“ die sich gerne alleinig den orden „Intellektuell“ anhängen und tatsächlich wie Volker Pispers sie zurecht bezeichnete „Intellekt-Tüllen“ sind.

    eine gruppe hat der „intellektuelle“ Hazem Saghieh“ für die misere des nahen ostens ausgespart oder sie kommen nur zwischen den zeilen vor.
    die verwestlichte Koloniale Brut die sich nicht zu helfen wissen außer eine westliche metamorphose zu durchlaufen und als allheilmittel darzustellen und zu preisen, die fremde gedanken und eine fremde sprache importieren und sich als den maßstab präsentieren, die ihnen herr lau oder auch den lesern ihres blogs nachvollziehbar und verständlich auch erscheint, weil es ihre gedanken und sprache ist. in der westlichen welt sind muslime wohl tatsächlich die extremisten, im nahenosten sind es solche francophonisierte „Hazem Saghieh“ die sich extrem verabschiedet haben aus der mitte der gesellschaften des nahen ostens mit eigener geschichte, kultur, erfahrungen.

    Hazem Saghieh spricht von spaltungen, vergisst aber zu erwähnen das ein großteil von neuen spaltungsbegriffen von solchen wie ihn in die arabisch/islamische welt importiert werden, die man auch nur mit einer ausländischen sprachen den arabern in mitteilen könnte, da es die arabische sprache gar nicht hergibt was damit gemeint sein soll und somit gar nicht in der gedankenwelt der meisten araber/muslime existiert, außer bei kleineren minderheiten die sich einer sprache und gedankenwelt von außen bemächtigt haben und meinen sie jetzt in der arabisch muslimischen welt anwenden zu müssen und die menschen dort damit zu vergewaltigen.

    in der arabisch muslimischen welt ist die nachkolonial zeit noch lange nicht abgeschlossen, Hazem Saghieh ist so eine koloniale hinterlassenschaft und einer der gründe wen nicht sogar der grund das es gruppen wie die hamas, hizbollah,.. gibt, was er komplett außer acht lässt, nicht mal erwähnt und anstatt dessen sich in ein pamphlet des „sich ergebens“ hineinversteigert, seinen weg des „sich ergebens“ als problemlösung anbietet, in einer region in der die menschen tagtäglich bezeugen sich nur vor EINEM zu ergeben, weil es IHM alleinig gebührt.

    das zeigt auch die ganze verworrenheit und blindheit dieser kolonial hinterlassenschaft die schon seit je her mit allerlei ideen, meinungen, neigungen daher kommen und seit je her den 5maligen Gebetsruf nicht mehr wahrnehmen können und somit sich völlig aus der mitte der gesellschaften verabschiedet haben und an den rändern mit extrem verwestlichten ansichten ganz verloren sich wundern was gerade um sie herum geschieht.

  9.   Wachtmeister

    >“verwestlichte Koloniale Brut“?

    Meine Güte, da hat es einer eilig auf dem Weg in 7. Jahrhundert! Leiden Sie ansonsten sehr darunter, sich westlicher Technologie und Sprache zu bedienen und in einem westlichen Staat zu leben?

    >“vergisst aber zu erwähnen das ein großteil von neuen spaltungsbegriffen von solchen wie ihn in die arabisch/islamische welt importiert werden, die man auch nur mit einer ausländischen sprachen den arabern in mitteilen könnte, da es die arabische sprache gar nicht hergibt“

    Sie meinen, die arabische Sprache sei beschränkt und untauglich, komplexe philosophie Themen widerzugeben? Da muß ich Ihnen widersprechen.

    >“in der arabisch muslimischen welt ist die nachkolonial zeit noch lange nicht abgeschlossen“

    In Nordpakistan und im Gazastreifen ist man da schon weiter…

  10.   Wachtmeister

    @Buchberger:
    Ihr Vorname ist nicht zufällig Fritz?

 

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