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Britische Konservative setzen auf Multikulti

 

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Sayeeda Warsi könnte bald britische Integrationsministerin sein

Der Vorsitzende der britischen Konservativen, David Cameron, hat Sayeeda Warsi in seine Schattenkabinett berufen. Die 36jährige soll „Communities Secretary“ werden – Integrationsministerin. Sie wäre damit die erste muslimische Ministerin in einer britischen Regierung, sollte Cameron die wahl gegen Brwon gewinnen (wonach es im Moment gerade nicht aussieht, aber was sind Umfragen wert).

Nach Sarkozy, der mehrere Frauen muslimischer Herkunft in die Regierung holte, darunter Rashida Dati und jüngst auch Fadela Amara, die Gründerin der Frauenrechtsorganisation „Ni Putes Ni Soumises“ (weder Huren noch Unterworfene), wollen auch die britischen Konservativen den Kampf um die Migranten-Wähler und das Thema Integration aufnehmen. Frau Warsi hat sich entschieden gegen Zwangsheiraten engagiert, die sie als unislamisch brandmarkt.
Attraktive junge Frauen mit „Migrationshintergrund“ (kann bitte jemand ein neues Wort erfinden!), die Multikulturalismus und Leitkultur miteinander verbinden: Gut so! Warum schläft die CDU? Wo ist die law-and-order-Türkin, die für die Konservativen hierzulande die Integrationsdebatte führt?

Kommt Europa doch weiter? Vielleicht ist der Multikulturalismus ja doch nicht gescheitert, wie wir allzu schnell immer wieder sagen?

Ein paar Auszüge aus einem Artikel vonn Sayeeda Warsi, den sie anläßlich der zeitgleichen Gerichtsverfahren gegen den Nazi Richard Griffin und den Islamisten Abu Hamza verfasste:

But the choice is not between a single mono-culture and wholesale separatism. We are forging a multicultural society that with each new generation redefines the terms of acceptance.

Perhaps I could use my own life as an example.

My parents were immigrants – they arrived in the 1960s, they worked in factories. Perhaps in their minds they were only visitors. I am a proud second-generation British Muslim, born and brought up in Yorkshire, as is my daughter, who incidentally attends a faith school – a Christian one – and receives her Islamic teaching at a madrassa in the evenings.

My definition of integration is different to that of my parents, and I presume different to what my daughter will define in her generation.

I was born in Britain, it is my home , it’s the only place I’ve ever known. I’m a Yorkshire woman, I am British, and I am a Muslim. I see no contradiction, but there are still a small minority who do as I found out when I stood as a Conservative candidate in my home town.

Most people I encountered on the doorstep took me at face value. But I also met two extremes. Some were typified by the white man who shouted ‘F*** off Paki’, and encouraged me to ‘go home’. Others, mostly male, first-generation Muslims, questioned whether it was proper for me, as a Muslim woman, to enter public life, despite the fact that many of them had probably voted for a white female MP for the last fifteen years.

Yet throughout history, Muslims across the world have successfully assimilated into the differing cultures of the countries where they have settled, until there is no longer a dividing line between their national identity and their religious one. There is no reason why that should not be the case in Britain.

The Muslim community in Britain is no longer a Diaspora but a settled British Muslim community and should identify itself as that. Let me say it again (for it cannot be said too often): Yes one can be both British and a Muslim.

Yes, we need to continue the debate about integration. And we need to have that debate in a healthy, robust way – not sweeping it under the carpet or – equally dangerous – allowing it to take over our entire identity in the way that it has with some Muslim groups.

But the onus of integration is not just on ethnic minorities; it is on all of us to accept differences, respect each other and embrace diversity.


0 Kommentare

  1.   AM

    Konkurrenz belebt das Geschäft, auch für Muslime.

  2.   lebowski

    @Jörg Lau
    „Warum schläft die CDU? Wo ist die law-and-order-Türkin, die für die Konservativen hierzulande die Integrationsdebatte führt?“

    Soll sich die CDU so eine Frau backen?
    Die Beispiele Kelek und Ates dürften muslimische Frauen auch eher abschrecken, denn diese Beiden müssen reichlich Prügel vom Gutmenschenestablishment einstecken.

  3.   egon

    „Kommt Europa doch weiter? Vielleicht ist der Multikulturalismus ja doch nicht gescheitert, wie wir allzu schnell immer wieder sagen?“

    So, jetzt haben wir gerade festgestellt, daß es 8 Terrorärzte gibt, und sie entdecken EINE integrierte Türkin, und schwingen sofort wieder die Fahne des Multikulturalismus.

    Die Integration wird immer SCHLECHTER, die Sprachkenntnisse LASSEN NACH, die Mohammedaner RADIKALISIEREN sich immer MEHR. Die Mohammedaner sind mehrheitlich GEGEN unser demokratisches, freiheitliches System.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1182933853316.shtml
    „Problematisch sieht die Studie vor allem die Einstellung der Türken zur Gleichbehandlung von Mann und Frau. Nur ein Drittel der Türken befürworten die Gleichberechtigung. Religionsfreiheit lehnen die Türken mehrheitlich ab. Nur 16 Prozent stimmen ihr ausdrücklich zu.“

    Eine Quotentürkin soll es jetzt richten. Zum Kotzen.

    Wir haben nicht nur das Problem, daß unsere Politiker völlig ignorant sind, unsere Journalisten sind es leider auch. Für jemanden wie den Herrn Lau ist der real existierende Islam vielleicht ein intellektuelles Problem, über das man in irgendwelchen Salons parliert, aber kein reales. Gehen sie mal dorthin wo es weh tut. Geben sie ihre Kinder in Schulen mit 50% Türken-Anteil. Mieten sie sich in eine Sozialwohnung mit lauter Mohammedaner-Familien ein. Lassen sie ihr Auto in einem Migrantenviertel stehen.

    ps: Über einen Verwirrten, wie den Herrn Qutb bräuchte man nicht nachdenken, wenn es hier keine Mohammedaner gäbe, bzw wenn man sie großteils rückführen würde. Dann hätte man gleichzeitig die Probleme Terrorismus, Finanzierung der Sozialsysteme, innere Sicherheit und auch Bildung großteils gelöst.

  4.   docaffi

    @egon
    Die Studie wurde in der Türkei durchgeführt und ist nicht repräsentativ für die Türken, die hier leben.

    Für Ihre Hetzpropaganda bekommen Sie im Osten vielleicht paar Punkte. Hier im Westen keine Chance!!

  5.   egon

    @docaffi

    http://www.ksta.de/html/artikel/1182933853316.shtml
    „Kölner Soziologen haben herausgefunden, dass EU-Grundwerte nicht genügend akzeptiert werden.

    Die Wissenschaftler haben die Einstellung der europäischen und türkischen Bürger zu den vier EU-Grundwerten Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verglichen. Das Ergebnis: In der Türkei werden drei dieser Grundwerte weitaus weniger akzeptiert als in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Religionsfreiheit und Gleichberechtigung werden von den Türken sogar eher abgelehnt.

    Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Umfrage, bei der jeweils 1000 Personen in allen 27 EU-Ländern und der Türkei befragt wurden.“

    ___

    Und jetzt halten´s endlich einmal die Pappen und lernen sie LESEN! (ps: Sie sind Arzt? lol, mich wundert ja nichts mehr im Zusammenhang mit Mohammedanern)

  6.   docaffi

    @egon

    Es wurden trotzdem hauptsächlich die Türken in der Türkei befragt und nicht in europäischen Ländern!! Haben Sie die Quelle für Ihre Studie!!
    In der gleichen Studie lehnt die Mehrheit der Griechen die Religionsfreiheit ab:
    http://www.ksta.de/html/artikel/1182933853420.shtml

    Ich würde sagen, Sie können nicht lesen!!

    „Und jetzt halten´s endlich einmal die Pappen und lernen sie LESEN!“

    Es kommt immer mehr zum Vorschein, wie Ihre eigentliche politische Gesinnung ist. Wenn die Argumente ausgehen, dann verliert man schnell die Nerven. Das haben Sie schon hier mehrmals und haben dafür die „Rote Karte“ bekommen!

  7.   egon

    @docaffi

    Ja klar, jeder Türke in jedem europäischen Land ist anders. Lol. Türken sind Türken. Gerade die Türken sind durch ihre fehlende Integrationsbereitschaft den Türken in der Türkei sehr ähnlich. Deshalb ist die Studie sehr wohl für alle Türken repräsentativ.

    Das Ergebnis ist leider, leider, auch wenn es ihnen nicht paßt:

    „Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Das Ergebnis: In der Türkei werden drei dieser Grundwerte weitaus weniger akzeptiert als in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.“

    Das ist keine Haßpredigt, sondern die bittere Wahrheit, die sie wie eine Kröte herunterschlucken müssen.

  8.   docaffi

    @egon
    Die Wahrheit ist, dass Sie nicht alle rausschmeissen können und zunächst mit Ihnen leben müssen.
    Die Demokratie zwingt Sie dazu!!

 

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