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Darf Ihr Kind einen Muslim heiraten?

 

Diese Frage hat die Financial Times einem repräsentativen Samplein Europa und USA durch ein Meinungsforschungsinstitut vorlegen lassen.
In Grossbritannien sind 36 % dagegen, in Frankreich 19 %, in Italien 29 %, in Spanien 20 %, in Deutschland 39 %, in den Vereinigten Staaten 40 %.
Auf die Frage, ob Muslime eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen, antworteten mit „Ja“ in Grossbritannien 38 %, in Frankreich 20 %, in Italien 30 %, in Spanien 23 %, in Deutschland 28 % und in USA 21 %.
Auch interessant das Ergebnis auf die Frage, ob Muslime „zum Gegenstand von unberechtigter Kritik und Vorurteilen geworden“ seien: GB 39 %, F 51 %, I 49 %, E 34 %, D 40 %, USA 47 %.
Und schließlich die Frage, ob man muslimische Freunde habe: GB 38 %, F 69 %, I 32 %, E 27 %, D 37 %, USA 28 %.

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0 Kommentare

  1.   Sebastian Ryll

    So, dass die Kinder keinen Moslem/Muslima heiraten DÜRFTEN, läuft das ja nun nicht.

    „Would you object if your child wanted to marry a muslim?“

    ~“Würden Sie etwas einzuwenden haben, wenn ihr Kind…“

  2.   Molinocampo

    Ach Herr Lau,

    versuchen Sie jetzt schon den Zaimoglu zu machen?

    Der hat ja auch eine Romeo-und-Julia-Geschichte geschrieben, bei der den „bösen“ Part eine deutsche (Sie würden schreiben: christianistische) Familie übernehmen muß, weil sie ihre Tochter nicht mit ihrem muslimischen Lover liiert sehen möchten –

    eine typische Dumm-Verkauf-Geschichte – es gibt massenweise Partnerschaften und Ehen zwischen muslimischen MÄNNERN und nicht-muslimischen FRAUEN, aber KAUM UMGEKEHRTE BEISPIELE:

    machen wir also lieber eine umgekehrte Befragung:
    würden Sie, liebe Muslime, ihre Tochter einen Deutschen/Europäer/Amerikaner heiraten lassen

    Der passende Artikel zum Them gestern schon in SPON:

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,500637,00.html

  3.   lebowski

    Mal ein paar persönliche Erfahrungen:
    Aus meinen Bekanntenkreis weiß ich von 2 Ehen deutscher Frauen mit Muslimen. Beide glorreich nach kürzester Zeit gescheitert. Eine von den Frauen muss jetzt anonym leben, aus Angst vor ihrem Ex-Mann.
    Ansonsten weiß ich noch von einigen Beziehungen deutscher Frauen mit Araber/Türken. Alle gescheitert mit anschließendem Stalking des Mannes.
    Umgekehrt funktioniert die Sache wohl besser. Eine Ehe zwischen einer türkischen Frau und einem deutschen Mann funktioniert tadellos.

    Ich hatte in Mannheim einige muslimische Freunde. Abgesehen davon, dass sie allesamt Antisemiten waren, waren sie eigentlich ganz nett, leider aber auch ziemlich anstrengend.

  4.   Rafael

    Na, wenn wir schon mal von persönlichen Erfahrungen von religiös gemischten Ehen im Bekanntenkreis reden: Ich kenne 3 Paare, bei denen die Frau muslimisch ist. 2 mal türkisch, ein mal bosnisch. Die Familien der Frauen sind sehr säkular, größere Probleme scheint es nicht zu geben. Mein Vetter war mit einer Türkin liiert, deren Familie das gar nicht gut fand. Sie waren verlobt. Als sie bei einem Autounfall (ohne Beteiligung meines Vetters) starb, durfte er nicht einmal zur Beerdigung nach Istanbul. Ein Paar kenne ich, bei dem der Mann muslimischer Herkunft ist, sich aber als Atheist bezeichnet. Klappt auch. Eine nichtmuslimische Frau kenne ich, deren Mann gläubiger Muslim ist. Die scheinen auch ganz glücklich zu sein. Sie hat zwei kleine Söhne und hat mir mal gesagt wie froh sie sei, keine Töchter zu haben. Erstens hat das ihre Akzeptanz in der Familie des Mannes erheblich erhöht, zweitens hätte sie sehr darunter gelitten, ihre Töchter beschneiden lassen zu müssen.

  5.   mc

    @ rafael
    Sie verwechseln da beim Beschneiden von Mädchen Religion mit Tradition.

  6.   Eipott

    Eine Bekannte von mir ist mit einem bosnischen Muslim verheiratet (er ist allerdings Atheist). Die beiden harmonieren prächtig. Eine muslimische Freundin hat einen Deutschen geheiratet (der sich allerdings zum Islam bekehren musste).
    Tja, eine gemischte Bilanz…..

  7.   Ernst

    Fakt ist, daß das oberste Ziel des Islam ist, sich demographisch auszubreiten.

    Im aktuellen Spiegel gibt es einen schönen Artikel über den pakistanischen „rage-boy“, der bei jeder Islam-Demo dabei sein muß, weil er sich so schön medienwirksam aufregen kann.

    Wen will der rage-boy heiraten? Eine Amerikanerin, weil er durch die Heirat eine weitere Person zur „wahren Religion“ bekehrt hat, und somit einen Platz im Paradies sicher hat.

  8.   Rafael

    @mc
    Nö, das tut höchstens meine Bekannte. Ich wollte damit eigentlich nur aufzeigen, dass eine nichtmuslimische Frau mit etwas Glück (keine Töchter) und großer Leidensfähigkeit auch mit einem muslimischen Mann und dessen Familie gut harmonisieren kann.

  9.   tati

    @Rafael

    #Ich wollte damit eigentlich nur aufzeigen, dass eine nichtmuslimische Frau !!!!!! mit etwas Glück (keine Töchter) !!!!!! und großer Leidensfähigkeit auch mit einem muslimischen Mann und dessen Familie gut harmonisieren kann.#

    Ja, Rafael mit etwas Glück und „töchterlosen“ Ehepaaren erledigt sich das Thema Islam dann in spätestens 100 Jahren von allein – nämlich biologisch. Aber vielleicht können bis dahin ja auch muslimische Männer schwanger werden. Islam – Die Religion der gleichgeschlechtlichen Vermehrung.

  10.   Erol Bulut

    Um bei persönlichen Erfahrungsberichten zu bleiben, da gibt es mindestens 4 nichtmuslimische Ehefrauen muslimischer Männer über die ich berichten kann, welche ihre Ehemänner bei jeder Gelegenheit erniedrigen und deren Gutmütigkeit gnadenlos ausnutzen. Also auch manch muslimischer Mann kann mit Leidensfähigkeit Harmonie erreichen.

    Ach, ist die Welt bunt.

    Zum eigentlichen Thema:

    Tendenziös ist der familiäre Druck gegen bestimmte Partnerschaften bei Muslimen wohl größer, aber sich der Illusion hinzugeben, dass Nichtmuslime ohne Druck ihren Familienangehörigen Partnerschaften zu Muslimen begegnen, zeugt von gewisser Debilität in Sachen Menschenkenntnis.

    Ich (türkischstämmig, ungläubig, damals Gymnasiast) hatte drei deutsche Freundinnen, die wegen Ihrer Familie auf Besuche von mir „verzichtet“ haben. Bei einer durfte ich nicht mal anrufen, weil sie sich nicht getraut hat, ihren „Familienfrieden“ zu gefährden. Und das waren alle gutbürgerliche Kleingeister.

 

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