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Der rockende Rabbiner

 

Während wir noch auf den ersten Imam warten, der gute Tanzmusik macht und auch mal einen über den Durst trinkt, hier ein mögliches Rollenvorbild: Rabbi Rav Shmuel, der orthodoxe Rocker aus Brooklyn.

Hier ist seine Website.

Rav Shmuel is a Rabbi who drinks beer, has six kids, and thinks of himself as a rock star!

Rav, who has taught Jewish Philosophy and Talmud at various universities, has also toured the USA with Gelfilte Fish, his first stateside band, playing sold-out parking lots before and after Phish shows.

Born in Brooklyn, Rav spent seven years in Jerusalem teaching by day and playing in the clubs at night.

0 Kommentare

  1.   mc

    Auf einen Imam, der auch mal einen über den Durst trinkt, werden Sie wohl vergeblich warten müssen. Auch bei Tanzmusik sieht es eher schwierig aus. Da bleibe derzeit nur etwas wie Yussuf Islam oder Outlandish übrig. Oder vielleicht Ammar 114.

    http://www.ammar114.de/home.htm

  2.   Chajm

    Ja genau, Ammar114, der auch gegen „die Zionisten” aktiv wird… („Im Namen der Demokratie”) Toller Vorschlag…

  3.   mc

    Zionisten sind ja auch vol daneben, oder?

  4.   mc

    @ chajm
    Sind die Zionsten nicht diejenigen, die den Palästinensern das Land weggenommen haben?

  5.   Chajm

    ich hoffe mal, ich kann einfach die vorhandene Ironie nicht sofort erkennen…

  6.   mc

    @ chajm

    Lesen Sie mal die NZZ von heute (Dossier Sachbuch, S. 32 bzw. B7)

    „Die Besiedlung des besetzten Westjordanlandes begann schon im September 1967, also rund drei Monate nach dem Sechstagekrieg, als vermeintlich vereinzelte Aktion einer winzigen Gruppe von Nationalreligiösen um Hanan Porat. Er verstand den Krieg als den Big Bang, «der dem religiösen Zionismus die Möglichkeit eröffnete, an der nächsten Phase der Erlösung teilzuhaben, nämlich der jüdischen Besiedlung Gross-Israels».“

    Den Rest kennen wir ja. 290 000 zionistische Siedler tragen die Hauptschuld am ‚vierzigjährigen‘ Krieg mit den Palästinensern.

    (Quelle: Idith Zertal und Akiva Eldar, im gleichen Artikel der NZZ)

  7.   mc

    «Wenn Israel den Mut finden sollte, sich von den Gebieten zu trennen, die es vor vierzig Jahren im Krieg besetzte, könnte das Land endlich seinen Platz in der Region finden und seine Stellung in der internationalen Gemeinschaft zurückerlangen.»

    (Dieses Zitat stammt aus dem gleichen Artikel)

  8.   Chajm

    Was soll mir das sagen? Das ist die Rechtfertigung für den ganzen Hass, dem man dem Staat Israel, seinen Bewohnern und dem gesamten Judentum entgegenbringt?
    Darauf zielte ich nämlich ab, dass der zitierte Musiker nämlich diesen Faden aufnimmt und weiterspinnt und offensichtlich nicht nur er.

  9.   mc

    Wieso Hass? Ich habe nur aus einem Artikel einer international renommierten Tageszeitung zitiert. Ich hasse niemanden. Ich bin nur gegen Unrecht. Und die zionistischen Siedler in der Westbank und im Osten von Jerusalem begehen Unrecht. Sie wohnen in einem Land, in dem sie absolut nichts zu suchen haben.

  10.   mc

    Zitat Ammar114

    Im Namen der Demokratie

    „Mit ihrem Megaphon und ihrer leuchtenden Weste, stand sie draußen vor dem Haus und unterschätzte die Brutalität eines israelischen Soldaten. Mit seinem Bulldozer kam er auf sie zugefahren. Sie viel zu Boden, wollte aufstehen doch es war zu spät. Mit seiner Walze hat er sie überrollt und umgelegt.

    Auch diese Geschichte ist traurig aber leider wahr. Palästina, 2003 das Jahr. Rachel Corry, Studentin aus den USA. Sie war 23, als sie an ihren Knochenbrüchen starb. Nicht die Erste und auch nicht die Letzte, die Israel im Kampf um Land ermordet hat.“

    Ich lehne auf der anderen Seite allerdings auch die Selbstmordattentate von Hamas und Co. ab.

 

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