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Bin Laden: Konversion zum Islam bringt Steuervorteile

 

Osama Bin Laden empfiehlt Noam Chomsky zur Lektüre.

Ausserdem macht er sich in seiner neuen Ansprache Sorgen um die Umwelt: Das Weisse Haus blockiert den Post-Kyoto-Prozess!

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Schlaflos beim Gedanken an Kyoto: Osama Bin laden

Und Bin laden lädt die westliche Welt zur Konversion zum Islam ein: “

Zu lesen, um sich mit dem Islam bekannt zu machen, erfordert nur eine kleine Anstrengung. Und die Belohnung ist groß.“

Das beste Argument kommt ziemlich gegen Ende seiner Predigt: „Es gibt keine Steuern im Islam. Nur eine beschränkte Almosensteuer (Zakat) von 2,5%.“

Der volle Text seiner Ansprache im Original CIA-Transskript hier.

0 Kommentare

  1.   Wachtmeister

    Bin Laden hat eben erkannt, welche Klientel ihn in westlichen Staaten am ehesten unterstützt.

  2.   J.S.

    Der Typ will doch nur die Macht in Mekka übernehmen und sich so das arabische Erdöl unter den Nagel reißen.
    Und das wird er auch schaffen, wenn sich die Amerikaner aus der Region zurück ziehen.

  3.   Wachtmeister

    Ein alter Soldat der PSV-Truppe hat Bin Ladens Video in seinem Blog ausgewertet:

    http://sipol.forschungsgruppe-sicherheit.org/2007/09/08/bin-ladenvideo-zielgruppen-und-botschaften.aspx

    Bin Laden versucht offenbar, an erfolgreiche Strategien anzuknüpfen, die z.B. die algerische FLN gegen Frankreich oder Nordvietnam/Vietkong gegen die USA verfolgt haben. Er kann die USA nicht militärisch besiegen, aber er kann durch eine Mischung aus Einschüchterung (Terror) und Säen von Zweifeln an der Richtigkeit des eigenen Handelns Teile der politischen Linken so gegen die amerikanische Regierung positionieren, dass diese letztlich die gewünschte Entscheidung zum Rückzug trifft und Al-Qaida den dringend benötigten Sieg verschafft.

    Bin Laden knüpft dazu geschickt an vorhandene Schwächen an: Von den Indianern über Hiroshima über Hunger in Afrika bis CO2 bedient er fast alle vorhandenen Elemente des schlechten Gewissens des Westens. Auch in Deutschland gibt es Menschen, die am liebsten Bin Laden nachgeben und sofort aus Afghanistan fliehen möchten, um sich wieder als gute Deutsche zu fühlen:

    http://www.afghanistandemo.de/flugi-rs-sw.pdf

    Bin Laden hätte es nicht anders ausgedrückt.

  4.   Katharina B.

    Aber ich kannnn mir nicht helfen…: Wenn man das obige Foto und das bei der Forschungsgruppe (s. Komment. Nr. 3) direkt nacheinander sieht, hat man nicht gerade den Eindruck, dass auf beiden dieselbe Person abgebildet ist, aber das liegt sicher nur am gefärbten Barte des Propheten…

    Also, sorry, ich kauf’s nicht.

  5.   J.S.

    Auf CNN nannte ein ehemaliger CIA Agent die Aufforderung zur Konversion eine massive Drohung.
    Der Islam schreibe vor, das man dem Gegner auffordern müsse sich zu ergeben und konvertieren, bevor man ihn vernichtet. So habe ich das jedenfalls verstanden. Vor dem Hintergund der hierzulande aufgedeckten Terrorzelle die „ihre Anschläge noch im September verüben.“ sollte, könnte das bedeuten das Al-Qaida eine größere Anschlagsserie plant.
    http://www.zeit.de/online/2007/37/terror-samstag

  6.   Wachtmeister

    @J.S.
    Zumindest zwei Anschläge sind in den letzten Tagen ja offenbar verhindert worden (Deutschland und Dänemark). In Algerien gab es bereits zwei, und weitere sind vielleicht in Planung. Die Frequenz von Attentaten mit Bezug zu internationalen islamistischen Netzwerken ist auf jeden Fall gegenwärtig auffällig hoch.

  7.   Lebeding

    #2

    Der Typ will doch nur die Macht in Mekka übernehmen und sich so das arabische Erdöl unter den Nagel reißen.
    Und das wird er auch schaffen, wenn sich die Amerikaner aus der Region zurück ziehen.
    Kommentar von J.S. | 08.09.2007 | 7:25

    Wollen Sie dem BinLadenOsama etwa Kapitalismus unterstellen? Der hätte genug Kapital, um irgendwo eine islamistische Regierung zu gründen: dieses wäre übel. Deswegen müssen die Demokratischen Amerikaner unbedingt dort bleiben, wo sie sind!

  8.   J.S.

    @Wachtmeister
    Das die islamischen Terroristen sich ausgerechnet im atomar bewaffneten Pakistan verstecken finde ich ziemlich bedenklich.

  9.   Tuotrams

    @J.S.

    >könnte das bedeuten das Al-Qaida eine größere Anschlagsserie plant.

    Ach was, hat sich also nix geändert.

    Bin Laden lebt, erstaunlich und eigentlich eine gute Nachricht – nun muss man ihn nur noch finden.

  10.   Tuotrams

    @Lebeding

    Eine politische Kernforderung von Bin Laden war von Anfang an ein Ölpreis von $150 pro Fass.

 

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