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Amerikanischer Scheich: Wer den Holocaust leugnet, untergräbt den Islam

 

In der jüdischen Zeitschrift Tikkun schreibt Scheich Hamza Yusuf:

I have personally met many Holocaust survivors and their children. I have seen tattoos. I have also heard firsthand accounts of the horrific events. The numbers and details of such events may be legitimate areas of research and inquiry for scholars, but questioning whether the events took place at all undermines the epistemological basis of our collective knowledge. Muslims, of all people, should be conscious of this as their religion is predicated on the same epistemological premises as many major events in history, such as the Holocaust.
hamza.jpg
Hamza Yusuf (alias Mark Hanson) Foto: Zaytuna Institute

To deny such things is to undermine Islam as an historical event. That a “conference” examining the historicity of the Holocaust should take place in a Muslim country hosted by a Muslim head of state is particularly tragic and, in my estimation, undermines the historicity of the faith of the people of that state.

In our inherent contradictions as humans, and in order to validate our own pain, we deny the pain of others. But it is in acknowledging the pain of others that we achieve fully our humanity.

Ganzer Text hier.


0 Kommentare

  1.   Rafael

    Soll hier den Muslimen generell Antisemitismus vorgeworfen werden, oder was?

    Seit jeher biegt sich die muslimische Welt die Geschichte so, wie sie ihr passt. Warum sollte das nicht auch für den Holocaust gelten? Schließlich hat auch der Tempel der Juden nie in Jerusalem gestanden und die Vorfahren der Juden waren die Türken, die der Araber die Hebräer (daher der historische Anspruch der Araber auf Israel).

    http://de.danielpipes.org/article/3697

    Das Grab Jesu ist in Kaschmir. Die Anschläge auf die Twin Towers und das Pentagon waren eine jüdische Verschwörung und in Al-Andalus herrschten Toleranz und Kultur. Ach ja, und die Armenier von damals sind die Kurden von heute.

    Das muslimische Problem mit der Geschichte und der Wahrheit ist weitaus größer, als die Leugnung des Holocausts.

  2.   Gelincek

    @Jörg Lau

    In Frankfurt wurde ein Rabbiner niedergestochen und Sie bringen uns
    hier das Gesülze eines konvertierten Einfaltspinsels – eine Reaktion aus innerer Verzweiflung heraus?
    Ein Artikel zu den antisemitischen, arabischen Hetzsendern, die man in Deutschland empfangen kann, zB. Hisbollah-TV, wär dagegen erfrischend!

    http://www.hagalil.com/antisemitismus/2005/08/muslime.htm

  3.   Wachtmeister

    Islamische Geistliche haben gegenüber westlichen Medien schon häufig Terrorismus und anderes im Westen eher unpopuläres islamisches Verhalten verurteilt. Auf Arabisch wird dann häufig das Gegenteil gesagt. Es wäre aufschlußreicher gewesen, wenn Hanson seine Äußerungen nicht gegenüber einer linksjüdischen amerikanischen Publikation, sondern in Ägypten oder Saudi-Arabien getätigt hätte.

    P.S.: Diese Leute machen Werbung mit Hanson:
    http://www.way-to-allah.com/bekannte/m.hanson.html
    Unter „Publikationen“ kann man auch saudische Texte herunterladen.

  4.   Rafael

    @Gelincek

    Nun ja, die Beispiele, die Sie anführen, gibt es wie Sand in der Gegend von Mekka. Wichtig ist es, auch mal Gegenbeispiele herauszustellen. Hätte es aber ehr unter Curiosa abgelegt.

    Was der als Mullah verkleidete Bub hier anspricht, ist richtig und wichtig. Aber die Argumentation ist absolut panne. Persönliche Begegnungen von ihm und Holocaustopfern als Hinweis auf die Realität des Holocaust anführen – geht´s noch etwas putziger? Und dann auch noch die Historizität des Islam als Begründung für die Geschichtswissenschaft im Allgemeinen heranzuziehen. Klar, und Abraham hat die Kaaba gebaut und Jesus war sein Enkelsohn. Würde der Islam diese Aussagen gern von unabhängigen Historikern untersucht sehen und ein wie immer geartetes Ergebnis akzeptieren? Könnten wir mal einen Archäologen nachsehen lassen, was unterm Parkett der Kaaba alles noch so an historisch wertvollen Erkenntnissen schlummert?

    Die Leugnung des Holocaust ist nur ein Aspekt eines Fänomens, das mir schon seit längerem aufgefallen ist. Aus irgendeinem Grund nimmt die Mehrheit der Muslime die Realität völlig anders wahr, als der Rest der Welt. Es wird ja nicht nur der Holocaust geleugnet, es gibt noch reichlich andere Beispiele für die Realitäts- und Geschichtsverdrehung. Inklusive des Kreationismus, der im Islam weit über 90% Zustimmung findet, soweit ich mich erinnere. Das widerspricht doch jeglicher Objektivität, jeglicher Logik. Mich würde interessieren, warum das so ist? Kann man nur so die Toten im Irak den Amerikanern anlasten, nur so das Kopftuch als Ausdruck weiblicher Emanzipation deuten, ist nur so das Gefühl der Diskriminierung durch die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland aufrechtzuerhalten, ist bei dieser Denkweise sogar Islam gleich Frieden?

  5.   Sebastian Ryll

    @Rafael
    Zur Frage des Geschichtsverständnisses:
    Der Artikel selbst beschreibt, wie zutreffend Ihre Kritik ist.
    „Islam, at its advent, developed a sophisticated methodology for the validation of truth claims. One of the greatest achievements of the Islamic scholastic tradition is ‘ilm ar-rijaal, the science of narrators…
    On the other hand, firmly established multiply-transmitted reports, in numbers that rule out collusion, are taken as uncontestable fact.“
    Eine solche Basis ist sehr bedenklich.

    Eine andere Textsstelle verrät mehr über Ressentiments der islamischen Welt:
    „“A close friend of mine, a professor of religion in a Muslim country for many years, recently told me that his wife, an English teacher in that country, had wanted to use Anne Frank: The Diary of a Young Girl as a text for her Muslim pupils. But the school administrators repeatedly denied her request because they deemed it inappropriate reading for young Muslims.““

    @Gelincek
    Da kann ich mich nur anschliessen. Vor allem weil der Autor auch wieder die Mär von der historischen guten Nachbarschaft zwischen Muslimen und Juden beschwört.
    „It would greatly help our Jewish brethren to know the historical facts of Jewish experience in the Muslim world, which are often heartening and humanizing and very different from their European experience.“
    Wohliger Nebel.

  6.   Rafael

    @wachtmeister

    „Es wäre aufschlußreicher gewesen, wenn Hanson seine Äußerungen nicht gegenüber einer linksjüdischen amerikanischen Publikation, sondern in Ägypten oder Saudi-Arabien getätigt hätte.“

    Ist es nicht so, dass theologische Einmischung von Seiten der Sufis in Al-Azhar und in Saudi Arabien ehr nicht so gern gesehen ist?

  7.   Tuotrams

    @Jörg Lau, Gelincek

    Der Täter ist immer noch nicht gefasst, trotz 1A Phantombild – das sagt uns doch einiges über die Moslem Community in D-Land die wie immer(?) keine Hinweise gibt.

  8.   Ockham

    Tuotrams was ist das für ein dämlicher Beitrag, der einzig nur darauf abzielt Moslems zu diffamieren? Ebenso könnte ich ja argumentieren das wenn ein Mörder gesucht würde und er nach ein paar Tagen nicht geschnappt würde das die bösen deutschen wieder mal keine GHinweise gibt?

  9.   Gelincek

    @ockham

    immerhin war der Täter in Begleitung zweier Frauen, für die die Attacke eventuell selbst überraschend war. Ich hoffe jedenfalls, dass das Phantombild zu einem Fahndungserfolg führt und man mehr über die Person des Täters erfahren wird. Besonders groß ist die Chance in meinen Augen auch nicht.

  10.   Tuotrams

    @Ockham

    Wollen sie bestreiten das die übergrosse Mehrheit der Araber in D-Land ein grundsätzliches „Problem“ mit Juden aller Art hat?

    Von denen geht kein einziger zur Polizei, glauben sie mir.

    @Gelincek

    >Immerhin war der Täter in Begleitung zweier Frauen, für die die Attacke eventuell selbst überraschend war

    Überschätzen sie da mal nicht zum Hass erzogene Frauen

 

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