‹ Alle Einträge

Dschihadisten als Herausforderung für Muslime

 

Leser und Mitblogger emcee schreibt zu den Dschihadisten Fritz und Daniel:

Ich bin selber Konvertit und bin von fundamentalistischer Vereinnahmung bisher verschont geblieben. Alhamdulillah. Ich bin immer noch schockiert von den Ereignissen der Sauerländer Mujahidiin. Hier gibt es etwas, was wir Muslime mit zu verantworten haben. Hier wäre eine deutlichere Sprache des KRM sehr angebracht.
Wir Muslime haben deutlicher und energischer als je zuvor dieses Problem endlich zu lösen.

Möge ALLAH diesen Verblendeten das Handwerk legen. Amin.

0 Kommentare

  1.   Tuotrams

    >Möge ALLAH diesen Verblendeten das Handwerk legen.

    Genau dieser Fatalismus der Muslime ist ein Problem, nicht ALLAH muss den Verblendeten das Handwerk legen sondern die Muslime.

  2.   Flash

    Ein im christlich-europäischen Kontext sozialisierter Mensch wird auch als Muslim nie so denken können wie einer, der von Geburt an Muslim ist. Die Kategorien wie „Gewissen, Verantwortung, Toleranz, Konfliktbewältigung“ sind einfach anders geprägt (von christl. und Aufklärungsbedingten Grundsätzen). das kriegt man nie mehr los.

    Insofern sind Statements von europäischen Muslim-Konvertiten nicht repräsentativ und eher irreführend.

  3.   verquer

    „Möge ALLAH diesen Verblendeten das Handwerk legen. Amin.“

    Kann es einen besseren Beleg für aufatmende Verantwortungslosigkeit geben? Allah wird’s schon richten, wenn er will. Dumm nur, daß niemand hört, wenn Allah sagt, die „Gläubigen“ mögen es richten. Kismet.

    Dieser Lösungsansatz ist kennzeichnend für das ganze geistige Elend und den Stillstand der islamischen Welt seit 800 Jahren.

  4.   milko

    @Tuotrams

    das ist ja gerade islam, ohne Allah geht nichts.
    man kann zwar wollen was man will
    aber ohne Allah wird sich nichts verwirklichen können.
    Solch ein ausspruch oder bittgebet wird von muslimen nicht deshalb verwendet um sich danach hinzusetzen,
    deshalb sollten sie milde walten lassen mit emcee,
    der es sicherlich nicht so meinte wie sie es annehmen,
    was man ja an seinen appell davor an den KRM sieht.

  5.   verquer

    „…das ist ja gerade islam, ohne Allah geht nichts.“

    @milko,
    als in diese Gesellschaft Integrierter, kennen Sie sicher folgenden Spruch: „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott“. Ich sehe darin einen bemerkenswerten mentalen Unterschied. Etwas unbequemer zugegebenermaßen.

  6.   Rafael

    Es ist zum Verzweifeln!

    Tariq Ramadan, der notorische Islamist, lässt mal wieder seinen üblichen Nebel in der deutschen Presse ab und die Taz fällt voll drauf rein. Im Untertietel steht sozusagen als Kernaussage von ihm: Ein deutscher Muslim, der das Grundgesetz nicht schätzt, wird seiner Pflicht als Muslim nicht gerecht. In Wirklichkeit sagt er aber im Interview: Der Muslim der die „Verfassung nicht kennt, wird deshalb seiner Pflicht als Muslim nicht gerecht.“ Zwischen kennen und schätzen ist dann vermutlich doch ein winzig kleiner Unterschied.

    http://www.taz.de/index.php?id=deutschland&art=4562&id=deutschland-artikel&src=SZ&cHash=569e4133ba

    So lange solche Interviews, in denen Heuchelei und Lüge aus wirkliche jeder Antwort förmlich heraustropfen, noch möglich sind, solange gibt es noch akuten Aufklärungsbedarf über islamistische Strategien in diesem Land.


  7. @ rafael: das Schlimmste in diesem Interview ist, dass Ramadan über Abu Zeid sagt: Indem er den Koran hermeneutisch liest, „rührt er an einen Pfeiler unserer Religion“. Damit wird moderne Koranforschung als Häresie gebrandmarkt. Und es werden die fürchterlichen Urteile gegen Abu Zeid und seine Frau gerechtfertigt. Infam.

  8.   Tuotrams

    Unterdessen regt sich in der SPD Widerstand gegen die Forderung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU), die in Deutschland lebenden Muslime sollten Islamisten bei der Polizei anzeigen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün sagte der Nachrichtenagentur ddp: „Das ist kein Aufruf zur Zivilcourage, sondern zu Denunziantentum“. Die türkischstämmige Politikerin betonte, dass die Enttarnung von Extremisten die Aufgabe der Sicherheitsbehörden sei. „Wir haben in Deutschland für solche Dinge einen sehr gut arbeitenden Verfassungsschutz und ein ebenso gutes Bundeskriminalamt.“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,505432,00.html

    Die Frau verstärkt hier die (Vor-)Urteile gegenüber Moslems, Null bürgerliches Engagement zeigen und sich als Opfer betrachten.

  9.   lebeding

    Ich denke, man muss diese Phrase „möge Allah (Gott) helfen, dass ..“ wirklich nicht derart ernst nehmen, wie hier getan. Wichtig ist doch vielmehr mcs Aussage: >>Wir Muslime haben deutlicher und energischer als je zuvor dieses Problem endlich zu lösen.<< Und „möge Gotte helfen …“ – nun, besser wäre es natürlich, zu sagen, möge unsere Vernunft und unsere Wertschätzung des GG uns helfen ….


  10. @ verquer: Sie suchen nach Anstössigem, wo es wirklich nichts gibt. Lassen Sie dem Mann seinen Gott. Kümmern Sie sich um die, mit denen wir Probleme haben, machen sie nicht Leute schlecht, auf die man setzen kann. Viele haben wir nicht.

 

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Anmelden Registrieren