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Islamkritik – ein Fall für den Sektenbeauftragten?

 

Einer der Hauptautoren des Blogs PI, Jens von Wichtingen, setzt sich ab. im Blog von Ramon Schack erklärt er:

„Man vergleicht PI jetzt mit einer Sekte. Soweit würde ich nicht gehen, wesentliche Merkmale einer Sekte fehlen. Jeder hat die Möglichkeit, PI ohne grosse Probleme den Rücken zu kehren. Allerdings hat PI zumindest sektenähnlichen Charakter. Man lebt in einer eigenen Welt. Gut und Böse, Schwarz und Weiss. Man nimmt Nachrichten vollkommen anders auf, man fühlt sich im Besitz der Wahrheit. Und alle die PI kritisieren haben unrecht. Gutgemeinte Ratschläge werden ignoriert, die anderen sowieso. Man steigert sich gegenseitig in einen – man kann schon fast sagen – Wahn, der hoffentlich niemals zu Auswirkungen im realen Leben kommen wird.“
Und weiter:

„Warum habe ich nicht eher die Notbremse gezogen? Die Warnungen waren da. Das sehe ich (leider erst) jetzt. Ich war wie benebelt, wie im Rausch. Ich habe mich ausschliesslich auf den einschlägigen Webseiten über die Horrormeldungen zum islamischen Jihad informiert. Ein extrem einseitiges Weltbild war die Folge.“

Stefan Niggemeier berichtet, Wichtingens Beiträge seien sofort von den PI-Blogbetreibern anonymisiert worden. Er wurde aus der Autorenliste gelöscht. Ein Thema ist der Verlust des Autors bisher für PI nicht.

0 Kommentare

  1.   Molinocampo

    Ausgerechnet Stefan Niggemeier berichtet?

    Der ist doch selbst ein Sektenführer…..


  2. Broder hats in der Kulturzeit auf den Punkt gebracht. In dem Blog stehen gute Beiträge und auch ziemlich lausige.

    Nach einer ersten Zeit der Begeisterung für PI flaut die relativ schnell ab. Danach ist es ein Blog unter vielen. Wieso darum so ein Aufstand gemacht wird, verstehe ich nicht.

  3.   DhimmiDerHund

    @lebowski

    Gute Beiträge? Sind das jene, die ausnahmsweise mal nicht vollkommen falsch sind, sondern nur hetzen?

    Und „lausig“ ist für einen Beitrag, bei dem eine Familie in der Wuppertaler Schwebebahn öffentlich blosgestellt wird ziemlich untertrieben.

    Aber Hitler war ja auch nicht nur schlecht. Hat ja schließlich auch die Autobahnen gebaut. *gähn*

  4.   Joachim S.

    „Wieso darum so ein Aufstand gemacht wird, verstehe ich nicht.“

    Tja Lebowski, vielleicht wegen derlei:

    #30 Weiterdenker (04. Nov 2007 23:19) @ 27

    Daher sollten sich aber auch die Deutschen jüdischen Glaubens darüber klar werden, was sie denn nun sind: deutsche Juden oder jüdische Deutsche.

    Ich gebe zu, vor 1933 war das keine Frage. Und dennoch sollten hie die Standpunkte geklärt werden, wobei ich weder den einen noch den anderen Standpunkt mißbilligen oder abschätzig beurteilen würde.

    Und zur Klarstellung: während der Shoa (im Deutschen Reich) haben nicht Nazis Juden umgebracht sondern Deutsche haben Deutsche umgebracht.

  5.   Joachim S.

    Nur damit es klar ist: dieser unsägliche Beitrag ist ein Zitat aus der PI-Kommentarspalte.
    Und da sage noch einer, dort posteten keine Rechtsextremisten!


  6. Und was ändert das am Islam?

  7.   Erol Bulut

    @Lebowski

    Könnten Sie uns wenigstens einen „guten“ Artikel von PI verlinken, damit wir wissen, was Sie unter „gut“ verstehen?

  8.   Joachim S.

    „Und was ändert das am Islam?“

    Nichts. Nur dass PI und ähnlich gelagerte Blogs Islamkritik als solche insgesamt zu diskreditieren drohen.


  9. @EB
    http://www.politicallyincorrect.de/2007/07/warum-islamophobie-ein-brillianter-begriff-ist/

    Wurde übrigens auch hier diskutiert.
    Im übrigen gehen Sie doch einfach auf die Startseite, Erol Bulut. Die meisten Beiträge dort sind nicht redaktioneller Natur, sondern links auf die Beiträge von Online-Berichten, Online-Kommentaren usw. .

 

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