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Die jüdische Burka kommt

 

Dank an Chajm:
Die ersten jüdischen Burkas sind in Israel gesichtet worden.
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Chajm schreibt darüber auf seinem Blog:
„Das ist nicht Kabul – das ist Bejt Schemesch!” steht über einem Artikel von Ha’aretz. Das Bild in dem Artikel zeigt eine Frau (vermutlich) unter einer Burka – oder sagen wir besser – eine Burka unter der jemand steckt. Ha’aretz berichtet von einer neuen Auffassung von Tzinut, nämlich vollständig bedeckt. Besser sollte man wohl sagen, vollständig versteckt. Aber so wie es ausschaut, hat sich das nicht ein Mann ausgedacht. Es scheint eine Initiative der Frauen zu sein.

Mehr hier.

112 Kommentare

  1.   Molinocampo

    Mal abgesehen davon, daß nicht wirklich klar daraus hervorgeht, ob es sich bei der Burka um eine Jüdin handelt –

    „Aber so wie es ausschaut, hat sich das nicht ein Mann ausgedacht. Es scheint eine Initiative der Frauen zu sein.“

    Das nun wundert mich überhaupt nicht – schließlich werden auch in Deutschland und Europa westliche Feministinnen als erste die Einführung der Burka fordern…..

    um ihre muslimischen Schwestern im Geiste noch zu toppen!

    gelincek! Übernehmen Sie!

  2.   Molinocampo

    Nun, bei lesen des verlinkten Blogs ist ersichtlich – es handelt sich zweifellos um eine Jüdin!

    Interessant diese weitere Information zu den „jüdischen Burkas“:

    The husband of one such woman took his wife to Beit Din (religious court) to request from her to remove the burka due to shalom bayit (a peaceful home). The court ordered a religious divorce even though the husband didn’t even request one — because the court found her behaviour to be so bizarre.

    Aha! Soviel zum angeblich so frauenunterdrückerischen Patriarchat – der Mann verlangte von seiner Frau, die Burka – um des lieben Hausfriedens willen! – abzunehmen!

    Und die patriarchalische Institution des Beit Din (Religionsgericht) sprach sogar unverzüglich die SCHEIDUNG aus! Zugunsten des Mannes – weil das Verhalten der Frau zu BIZARR sei!

    Es lebe das Patriarchat!! Jedenfalls jüdischer und europäisch-christlicher Provienienz!!

    The women in Ramat Beit Shemesh receive their instruction from Rabbanit Bruria Keren, who advises about 20 women in the 20s and 30s how to dress, pray and conduct their lives.

    Aha! Frauen in ihren Zwanzigern und Dreißigern!

    Ja, die offensichtlich genetisch bedingte sado-masochistische Tendenz der Frauen!

    Oder wie die Ärzte schon so treffend feststellten:

    „Manchmal, aber nur manchmal,
    haben Frauen ein kleines bißchen Haue gern!“

  3.   Yasmin

    „Haredische (ultra – orthod.) Rabbiner halten diese neue Gruppierung von ca. 100 Frauen für durchgeknallte Fundamentalistinnen. Das sei ja wohl zu abgefahren und extrem. Außerdem sehen die Frauen dann aus wie Araberinnen.

    Die Frauen halten dagegen mit Argumenten wie: auch die Frauen unserer Vorväter seien verhüllt herumgelaufen.

    Rabbanit Beruriahs Anhang meidet jeglichen Kontakt mit dem männlichen Geschlecht. Außer dem Ehemann natürlich. Und über fehlende Neuzugänge kann sie laut eigener Aussage auch nicht gerade klagen. Ihre Gruppe sei am wachsen, weil immer mehr Frauen die Wichtigkeit der anständigen Kleidung erkennen.“

    http://hamantaschen.blogspot.com/2008/01/rabbanit-beruriah-und-ihr-verhllter.html


  4. Vielleicht deklarieren sich die Frauen nun zum progressiven Judentum? So wie Lau uns hier weiß machen wollte, dass kickende Frauen in Sa-Udi Arabien schon eine Frauenbewegung sind (ohne Bindestrich).

    Die spinnen die Religiösen.

  5.   Molinocampo

    Jubelartikel auf SPON:

    Türkischer Konzern stellt bewußt mehr Frauen ein – auch als Managerinnen

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,532314,00.html

    Leider verrät uns der Artikel nicht, wieviele dieser „Power-Frauen“ sich in „arrangierten“ Ehen befinden….


  6. Danke erstmal für den Link zu uns. 🙂

    Beunruhigender als die (pseudo-traditionelle) Tracht empfinden wir es, dass die genannte Rebbetzin es vermeidet mit ihrem Mann und ihren Kindern zu sprechen, sich sozusagen ein „Sprech-Fasten“ auferlegt hat. Dies ist durch keine jüdische Tradition zu rechtfertigen und darüber hinaus höchst wahrscheinlich dem Kindeswohl alles andere als zuträglich. Die Burka der Rebbetzin ist seltsam; das Verhalten gegenüber ihren Kindern unverantwortlich.

    MfG,
    froylein

  7.   Erol Bulut

    @Molino

    Dümmer geht es kaum, wenn man diese Nachricht interpretieren möchte.

  8.   Gelincek

    @Molino

    man muss auch nicht alles runterziehen.

  9.   tati

    Zum Artikel im Spiegel in 5) habe ich mir bei Forbes die Liste der 100 mächtigsten Frauen angeschaut. Eine handvoll Frauen kommen aus muslimischen Ländern. Die im Spiegel erwähnte Frau Güler Sabanci ist Spitzenreiterin auf Rang 65. Dann folgen noch ein paar Prinzessinnen aus den Emiraten usw.
    Interessant auch das hier: Die Frau auf Platz 72

    #Although Al-Ghunaim, 47, founded Global Investment House in 1998, she turned down the top post in deference to an older male banker. Reason: Being a woman, Al-Ghunaim could not socialize after work with other businessmen in private homes, as is the custom in Kuwait, a time where deals are often clinched.#

    Im übrigen, Kopftücher gehören bei diesen Frauen eher nicht zum Inventar……bestenfalls als Modeassesoir

    http://www.forbes.com/lists/2007/11/biz-07women_Guler-Sabanci_E1WD.html

    http://www.forbes.com/lists/2007/11/biz-07women_Maha-Al-Ghunaim_9EMO.html

    http://www.forbes.com/lists/2007/11/biz-07women_Sheikha-Mozah-Bint-Nasser-Al-Missned_Y59C.html

    http://www.forbes.com/lists/2007/11/biz-07women_Queen-Rania_VZPS.html

    http://www.forbes.com/lists/2007/11/biz-07women_Imre-Barmanbek_JLUJ.html

    http://www.forbes.com/lists/2007/11/biz-07women_Dr-Sima-Samar_C7J2.html

    http://www.forbes.com/lists/2007/11/biz-07women_Vidya-Chhabria_PR22.html

  10.   Molinocampo

    @tati

    Danke für die fleißige und aufschlußreiche Recherche!

 

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