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Endlich: Die Bluetooth-Burka ist da

 

charmingburka.jpg
Foto: Markus Kison
Der in Berlin lebende Künstler Markus Kison hatte die Idee zum digitalen Upgrade eines islamischen Kleidungsstücks, das unsere westliche Phantasie sehr beflügelt: „CharmingBurka“ ist da.
Die Bluetooth-Burka sendet ein selbst definiertes Bild ihrer Trägerin an alle umstehenden Bluetooth-Handys.
So ist es endlich möglich, ein strenggläubiges Leben mit dem Wunsch vieler modernen Muslimas zu versöhnen, dennoch am öffentlichen Verkehr teilzunehmen. Dank moderner Technik ist es ebenso möglich, ein Foto von der Trägerin selbst wie auch das Bild eines elktronischen Avatars zu senden. Großartig!
Scharia und Second Life, das Mittelalter und die digitale Ära endlich versöhnt!
Hier die Website des Projekts, hier die des Künstlers.

68 Kommentare

  1.   tati

    Burka-Trägerinnen sind unter den Handybenutzern wohl eher die Ausnahme.
    Ausserdem stelle ich mir das Telefonieren und SMS Versenden unter der Burka auch ziemlich umständlich vor.

    Naja, vielleicht kann der Künstler den Karsai und die bärtigen Shura-Genossen in Afghanistan von seiner Idee überzeugen. Hoffentlich wird dann die Kutte nicht nass – bei soviel digitaler Weiblichkeit.


  2. „Die Bluetooth-Burka sendet ein selbst definiertes Bild ihrer Trägerin an alle umstehenden Bluetooth-Handys.“

    Hmmh, nannte man früher so etwas nicht „die Katze im Sack kaufen“ ?
    Die Damen sollten übrigens aufpassen, das ihre „selbst definierten“ Bilder nicht aussehen wie der Prophet Mohammed, sonst kriegen sie einen Satz Steine von ihren männlichen Glaubenskollegen spendiert.

    Habe ich mir das so vorzustellen, dass ich mich mit einem blauen Sack unterhalte, während der hübsche Inhalt dieses Sacks auf meinem Handy-Display erscheint?

    Ich wundere mich immer wieder, was die Menschen alles tun, um zu vermeiden, einen Fehler oder Irrtum einzugestehen, zB den Irrtum, man könne sich in der modernen Welt so benehmen wie im orientalischen Mittelalter.

  3.   Gelincek

    @JL

    Wollen Sie uns nicht mal wieder einen ergiebigeres Thema gönnen? Dann lässt vielleicht auch die „Irrenhaus- Athmossphäre“ in den Kommentarspalten etwas nach.

    OT: Evangelikale distanzieren sich vom Antwortpapier auf das muslimische Gesprächsangebot „on a common ground“ oder so ähnlich:

    „Schon nach der Veröffentlichung der christlichen Antwort hatten konservative Evangelikale scharfe Kritik geübt, etwa der Präsident des Theologischen Seminars der Südlichen Baptisten in Louisville (Bundesstaat Kentucky), Albert Mohler, und der Direktor des Instituts für Studien in Islam und Christentum, Patrick Sookhdeo (London). Nach ihrer Ansicht unterscheidet sich das christliche Verständnis der Liebe Gottes grundsätzlich von dem muslimischen. Für Christen komme die Liebe Gottes im Opfertod und in der Auferstehung Jesu Christi zum Ausdruck. Das lehne der Islam ab. Sookhdeo begrüßte zwar den Vorstoß der islamischen Gelehrten, aber die Antwort sei ein „Ausverkauf“ und „Verrat“ am christlichen Glauben. Auch in Deutschland ist Kritik an der Unterstützung des Papiers durch Evangelikale laut geworden. Die Zeitschrift „Bekennende Kirche“ des Vereins für Reformatorische Publizistik (Biedenkopf) warnte vor einem „Dammbruch“.“

    http://www.idea.de/index.php?id=917&tx_ttnews%5Btt_news%5D=61742&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&cHash=2354240f1d

  4.   Apoll

    „Assimilation“ (nicht die der Christen an die Moslems Gelincek) hat die besten Aussichten sich zum Wort oder gar zum Unwort des Jahres zu entwickeln.
    Nur was bedeutet Assimilation?? Die unterschiedlichsten Begriffsbestimmungen schwirren inzwischen durch’s Land.

    Ich bekenne, ich weiß nicht, welchen Inhalt das von Erdogan benutzte türkische Wort in der Türkei hat. Und ich weiß auch nicht, was Erdogan damit gemeint hat. Weiß es einer hier?

    Bis zum Beweis des Gegenteils bleibe ich bei meiner „Übersetzung“ mit „ZWANGSassimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

    Nonnenmacher in seiner FASZ-Kolummne „Ein Bärendienst“ von heute dreht in einer weiteren Variante den Spieß Erdogans einfach um und schreibt:
    „Denn Assimilation, übersetzt: Angleichung, also die Anpassung an die Gesetze, Normen, Regeln und Verhaltensweisen der Mehrheitsgesellschaft, ist – als Prozess – Vorraussetzung für Integration und – als Ergebnis – Ausweis erfolgreicher Integration.“

    Wie auch immer man den Begriff definiert: Sicherlich wäre es aber bedenklich, wenn ein integrierter oder assimilierter Türke Erdogans Worte so verstehen müsste, er habe damit ein Verbrechen an (seiner? oder welcher?) Menschlichkeit begangen.

  5.   tati

    Endlich – der erste arabische hardcore Anti-Islam-Blog ist da.

    http://blog.unmasking-islam.net/


  6. @tati
    Chic! Mit rage-boy ganz links oben.

    http://www.snappedshot.com/archives/1655-RAGE-BOY-SIGHTING!!!!!!-Anti-Denmark-Day-of-RAGE;-NOW-WORLDWIDE!.html

  7.   tati

    @lebowski

    Sie werden es zwar schon wissen, aber falls doch nicht – die arabischen Seiten lassen sich ganz gut ins Englische übersetzen.

    http://www.google.com/language_tools?hl=EN

  8.   Joachim S.

    „Burka-Trägerinnen sind unter den Handybenutzern wohl eher die Ausnahme.“

    Blöde Frage: wer von Ihnen hat schon mal eine Burka-Trägerin in Deutschland gesehen? Ich nicht.

  9.   Joachim S.

    @ Gelincek

    „aber die Antwort sei ein „Ausverkauf“ und „Verrat“ am christlichen Glauben…“

    Radikale witten immer gleich „Ausverkauf“ und „Verrat“, egal welcher Couleur sie sind, christlich, islamisch, sozialistisch, nationalistisch, …

  10.   Joachim S.

    witteRn.

 

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