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127 Kommentare


  1. Sachlich hat er recht. Das Problem ist die Panik. (Und unangenehm ist das plötzliche Erwachen aus dem Traum).

    Man sollte auch nicht vergessen, dass immer vor den US-Wahlen ein Börsentief herrscht, und dass das nach den Wahlen ändert.

  2.   Samuel

    Und er hat Recht: Die Fundamente der amerikanischen Wirtschaft sind freies Unternehmertum, freie Meinung, freies Wissen – in Europas linksliberaler Elite auch oftmals nur mit dem Stichwort „Raubtierkapitalismus“ geschmäht.

    Alle machen sich in die Hose wegen dieser Bankenkrise. Natürlich es gibt schöneres, aber solche Krisen kommen vor und sind essentiell. Sie lenken den Blick vom Himmel wieder auf den Boden der Tatsachen und machen unseren Bankern klar, dass man eben nur mit dem spekulieren kann, was der Markt zulässt.

    Bäcker, Autohändler, Supermärkte, Versicherungen und eben auch Finanzinstitute gehen pleite, wenn sie schlecht wirtschaften und den Markt über- oder unterschätzen. Ein völlig normaler und für eine Ökonomie unerlässliches Signal und Korrektiv.

  3.   Eipott

    „Man sollte auch nicht vergessen, dass immer vor den US-Wahlen ein Börsentief herrscht, und dass das nach den Wahlen ändert.“

    Aha. Na dann Prost!


  4. Eipott

    Naja, ein Hoch wird’s danach nicht geben.


  5. Woll’n wa mal hoffen, dass Sie’s nicht bezahlt bekommen – die Obama-Jugend singt ja auch umsonst: youtube.com/watch?v=TW9b0xr06qA

  6.   PBUH

    @M. Möhling

    Immer wieder erschreckend wie manche Eltern ihre Kinder missbrauchen.

    Ich hoffe Laus Kinder müssen kein Obama Shirt tragen.


  7. @Samuel
    Bon! Banken gehen also Pleite? Wort wie in Stein gemeißelt. Ist die Hypo-Real-Estate Pleite gegangen? Hmmh?
    Irgendwie würde man sich ja darüber freuen, wenn die „Deutsche Bank“ pleite gehen würde, allein schon wegen des Gesichtsausdrucks von Josef Ackermann.

    Das Problem ist, dass ich dummerweise meine Knete bei den Banken geparkt habe. Sie ins Kopfkissen zu stopfen war mir zu unbequem.
    Wie heißt datt so schön: die Banken sind das Rückgrat der Wirtschaft. Und wenn das bricht gibts leider ne Querschnittslähmung.
    Und ich wäre noch vergleichsweise wenig gearscht, da wäre der durchschnittliche amerikanische Bürger schon etwas übler dran, der fest daran glaubt, dass sich Geld von alleine vermehrt wie die Karnickel und jetzt leider sehen muss, dass das nicht so ist.

  8.   AM

    Niemand sagt den Unsinn schöner als der Meister im Weißen Haus:
    „Our economy is strung“

  9.   PBUH

    @lebowski

    Was haben sie denn gegen Herrn Ackermann, der Mann ist immerhin der grösste Lohnsteuerzahler Deutschlands.

    BTW: Interessante Ansichten zur Deutschen Bank und zu Herrn Steinbrück finden sich in diesem Artikel:

    http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Wolfgang-M%FCnchau-Keine-Bank-ist-sicher/420353.html

    Was passiert, wenn Deutschlands größte Bank pleitegeht? Wie die Ökonomen Daniel Gros und Stefano Micossi schon vor ein paar Tagen geschrieben haben, ist die Deutsche Bank nicht nur zu groß, als dass man sie fallen lassen kann. Die Situation ist prekärer: Sie ist zu groß, um gerettet zu werden. Der deutsche Staat würde sich verheben.

    Hypo Real Estate ist nur deswegen gerettet worden, weil sie relativ früh in die Knie gegangen ist. Hier wurden die einfachsten Regeln des Banking missachtet. Die Bundesregierung hätte den Laden verstaatlichen und das Management an die Luft setzen sollen. So wie Berlin momentan vorgeht, trägt der Steuerzahler das gesamte Risiko, zugunsten von Aktionären und Bankangestellten. Das ist nicht nur unfair, sondern auch ineffektiv. Wenn wir unser Geld darauf verschwenden, Institute wie die IKB oder Hypo Real Estate zu retten, dann gehen uns irgendwann die Mittel aus, um Instituten zu helfen, die für unser Finanzsystem wirklich wichtig sind.

    Jetzt rächt es sich, einen Finanzminister in diesem Amt zu haben, der lieber mal kräftig auf den Tisch haut, anstatt gestaltende Politik zu machen, und der mit seinem Desinteresse an internationaler Finanzpolitik einst prahlte. Wenn er sich darüber beschwert, dass man Deutschlands Kritik nicht ernst nahm, dann liegt das auch daran, dass er es einst vorzog, auf Safari zu gehen, anstatt einem G7-Treffen beizuwohnen, oder dass er den Vorsitz des Internationalen Finanzausschusses beim IWF ablehnte.

    ——————————

    Der durchschnittliche amerikanische Bürger hat mehr Geld in Aktien investiert, die verlieren nun zwar auch an Wert, sind aber sicher vor jeder Bankenpleite.

  10.   tati

    Ja ja, die türkischen Trümmerfrauen im Nachkriegsdeutschland…

    Mann o mann, was für eine …diese Rede.

    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2008/09/2008-09-23-deutschland-sagt-danke.html

    (Achten Sie auf Ihre Sprache! JL)

 

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