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Sidney Poitier sagt Obamas Wahlsieg voraus

 

Und zwar schon sehr viel früher als ich, nämlich 1967, in dem Film „Guess who’s coming to dinner“. Spencer Tracy fragt Poitier, der seine (weiße) Tochter heiraten will, ob seine Kinder nicht Schwierigkeiten haben werden. Poitier antwortet: „Joey glaubt, jedes unserer Kinder wird Präsident der Vereinigten Staaten werden“.
Später witzelt er: Aussenminister würde mir auch reichen.


Und so geht der Film aus.
(Und 17 Tage später war der große Spencer Tracy tot. Welch ein Testament.)

7 Kommentare

  1.   AM

    „Und zwar schon sehr viel früher als ich“
    Noch früher? Ist ja fast nicht möglich,.Sie waren ja sooooo früh dran.

  2.   Weltbuerger

    Anscheinend toller Film mit noch besseren Dialoge. Gute Dialoge vermisse ich bei vielen heutigen Filmen…

  3.   arne anka

    immer noch keine links.
    vielleicht mal beim sexblog fragen wie man’s richtig macht?


  4. @ Arne Anka: Haben sie nen ollen brwoser? Oder schlechtes Breitband oder was?

  5.   arne anka

    ich habe minimalansprüche.
    und die angabe der quellen gehört nunmal dazu.
    warum bekommen ihre bloggenden kollegen das hin? was ist so unsagbar schwer für _sie_ daran, unter ihre videos die links zu setzen, von woher sie eingebunden sind?

  6.   jost

    „Spencer Tracy fragt ihn, ob die Kinder, die Poitier mit seiner weissen Tochter [sic!] haben werde“. Sollte Sie korrigieren, Herr Lau.

    Im Übrigen muss ich sagen, dass Sie sich für Ihre Vorhersage etwas zu sehr rühmen, denn so früh war das ja nun wirklich nicht. Im Grunde lief es zudiesem Zeitpunkt auf eine 50:50-Entscheidung hinaus, wenn nicht sogar Obama in Führung lag. Insofern hatten Sie zwar richtig, aber unzählige andere Zeitungskommentatoren im In- und Ausland auch.

    Deshalb: Auf dem Boden bleiben 🙂


  7. @ jost: Ähem, brauche ich hier einen Ironie-Marker, oder was? Wenn ich einen vierzig Jahre alten Film zitiere und schreibe, Poitier habe es „sehr viel früher als ich“ vorhergesagt, dann ist das nämlich ironisch gemeint.
    Zu dem Zeitpunkt, als ich meine „Wette“ gemacht habe, prophezeiten viele Kollegen, die Sache mit Reverend Wright würde Obama schaden. Ich fand seine Behandlung der Rassenthematik aber so offensiv und empathisch gerade gegenüber weißen Verletztheiten, dass ich dachte: Das war’s, er hat’s gedreht. Rasse wird kein Thema mehr sein, wird ihn jedenfalls nicht den Sieg kosten.
    Darum ging’s, nicht um meine Wahrsage-Fähigkeit.

 

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