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Debatte mit Daniel Pipes

 

Vielleicht von Interesse für die Berliner Leser: nächste Woche werde ich mit dem amerikanischen Islamexperten Daniel Pipes öffentlich diskutieren.
Das „Mideast Freedom Forum Berlin“ und „Scholars for Peace in the Middle East“ laden zu dieser Veranstaltung ein:

„Angesichts des aktuellen Medienechos um die Islamdebatte kann es kein besseres Thema für eine wissenschaftliche Podiumsdiskussion geben, die sich mit der gebotenen Sachlichkeit und akademischen Nüchternheit den komplexen Fragen dieses Zusammenhangs widmet.“

„Das Podium ist mit  Daniel Pipes, Direktor des US-Think-Tanks Middle East Forum und Jörg Lau, Die ZEIT, hochrangig besetzt. Der Veranstaltungsort ist neben dem Bundestags-Bürogebäude im Robert-Koch-Saal in der Dorotheenstr. 96 in Berlin-Mitte.

Wir heißen Sie in Berlin herzlich willkommen am 27. Oktober 2010 um 18:30 Uhr.“

Hochrangig, wissenschaftlich – their words, not mine. Ich werde mein Bestes versuchen.

284 Kommentare

  1.   PBUH

    Interessant, Herr Lau mal nicht in der Rolle des Moderators.

    „In welchem Verhältnis stehen Islam als Religion und Islamismus als moderne politische Bewegung? Wie kann der islamistischen Bedrohung für Israel, den Westen und nicht zuletzt nichtislamistische Muslime begegnet werden? Welche westliche Nahostpolitik wäre dazu geeignet? Und wie kann die Integration von Muslimen im Westen gelingen, ohne individuelle Freiheit und demokratische Prinzipien zu gefährden? Diese und weitere Fragen sollen an diesem Abend kontrovers diskutiert werden.“

  2.   N. Neumann

    @ Jörg Lau

    Na endlich geben Sie mal frühzeitig Bescheid; wenn ich am 27. kann, klopfe ich Ihnen danach auch freundlich auf die Schulter. 😉

  3.   Jörg Lau

    @ n. neumann: würde mich freuen, und vielleicht kann ichs dann ja auch brauchen…

  4.   Hans Joachim Sauer

    @ JL

    Ich könnte mir vorstellen, dass eine Diskussion mit Pipes ziemlich heavy werden kann. Good luck!

  5.   svenben

    Hoffe Sie stellen nicht zu ZEIT konforme Fragen um dem Tenor beizukommen, „das alles hat nix mit Islam zu tun“ um dann noch auf die Kreuzzüge zu sprechen zu kommen


  6. Sehr geehrter Herr Lau,

    Beim Überfliegen des wikipedia(en)-Eintrages ‚Daniel Pipes‘ fielen mir u. a. die folgenden Statements auf:

    Pipes was a firm supporter of the Vietnam War.

    In 1987, Pipes encouraged the United States to provide Iraqi dictator Saddam Hussein with upgraded weapons and intelligence

    In 2002 and 2003, Pipes was a strong backer of the Iraq War.

    He argued that differences [between the United States and Europeans] were „likely to grow with time“ and that „Americans need pay it less and less attention“ while instead looking „increasingly to countries outside Europe… for meaningful military alliances.“

    Pipes claimed that Barack Obama was a former Muslim.

    Beste Wünsche und großes Daumendrücken für Ihre Diskussion mit Daniel Pipes

    P.

  7.   Bounce

    Puh – Daniel Pipes

    Warum nicht gleich mit dem Irren mit der Bombe diskutieren? Och nö, das geht ja nicht.

    Ich hoffe aber, Ihnen ist bewußt, dass Sie da einem Agitator gegenübersitzen Herr Lau?

  8.   Bounce

    Ich habe mich gerade mal auf den Seiten der SPME getummelt. Immerhin Mitorganisator.

    Gefunden habe ich unter anderem das:
    http://spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=2733

    Da schaudert mir es ein wenig. Das halte ich dann doch für etwas paranoid.

  9.   Erol Bulut

    Na das verspricht ja eine heisse Diskussion. Der Oberguru bei der Verherrlichung jüdisch isralelischer Mafiastruktur. Nehmt den hilflosen Besetzten soviel weg wie es nur irgendwie möglich ist und wenn sie sich wehren, haut noch fester drauf und werdet grausamer. Dagen sie Herr Lau, wobei ich eigentlich sicher bin, dass Sie zwar Hardliner-Sprüchen von Pipes klein wenig den Druck zu rauben versuchen werden, sich sonst aber im gewohnten Appeasement verlieren werden. Der böse Erdogan, der gewagt hat, sich über ein paar tote Palästinenser aufzuregen, und die Armen IDF Soldaten, die doch gezwungen waren, auf der Mavi Marmara den bösen Extremisten beim Selbstmord zu helfen. Und der Raum, den der in Antisemitismus Europa einnimmt, weil so viele meinen müssen, Israel für seine Mafiapolitik zu verurteilen. Israelische Geheimgefängnisse, Atomwaffen, Manöver für Volksvertreibungen, rechtlicher Status der Siedlungen, der Massenmord in Gaza für den Wahlkampf, die Verurteilung palästinesischer Israelis die ausgebürgert werden „sollen“, wenn sie es wagen, irgendwelche jüdisch israelische Gewalt zu kritisieren, Apartheid und Resourcenraub im WJL und apartheid in Kernisrael, wo 93% Land von Kernisrael in Besitz der Israel Land Administration (oder Association) ist und nicht an Nichtjuden verpachtet wird, all das wird sicher nicht die Diskussion erreichen.

    Gibt es ein Podcast?

  10.   Marin

    @JL

    Hoffentlich haben Sie sich von der Indien Reise erholt und geben es diesem Apokalyptischen Rechts Neokonservativen kreuzritterlichen Zionistischen Kommunisten-Iöter und Palästinenser-Vernichter. Auch wenn das für Sie bedeuten wird in seinen zukünftigen Artikel als Eurabischer Dhimmi zu laufen.

    Dieser Mann steht eindeutig dafür ein,

    – dass Europa eine Wiedererwachung a la Wilders erfährt und solche Islamisten wie Mayzek einsperrt oder deportiert ,
    – dass die Palästinenser entlösungsmäßig vernichtend geschlagen und vertrieben werden
    – dass die Iraner militärisch zertrümmert werden, falls nötig mit Atombomben
    – und ähnliches.

    Das alles wäre keinerlei Problem für ihn, nur die angemäßene Härte im Apokalyptischen Überlebenskampf.

 

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