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Was Mohammed Merah mit dem Islam zu tun hat

 

Das hat nichts mit dem Islam zu tun.

Man kann es nicht mehr hören. Die Mutter des Attentäters war Salafistin, er wurde „streng islamisch“ erzogen. Er war in Ausbildungslagern in Afghanistan und Pakistan. Er fühlte sich durch seinen Glauben berechtigt, nein genötigt, Juden zu ermorden, auch Kinder. Und zuvor schon hatte er Glaubensbrüder ermordet, weil sie sich für den Krieg gegen den Islam hergegeben hatten, als den er die Intervention in Afghanistan empfindet.

Nun soll das Internet stärker zensiert werden, weil dort auf islamistischen Seiten Hass gesät wird. Schön. Wissen wir denn schon, dass der Mann sich am Computer radikalisiert hat? Und ist das Problem im Griff, wenn man den Dschihadisten ein Propaganda-Instrument aus der Hand schlägt? Nein. Es ist richtig, dass Internet zu überwachen und vielleicht auch Seiten abzuschalten, sofern das möglich ist. Aber am Ende bleibt das eine Ersatzhandlung angesichts dessen, was sich in Toulouse abgespielt hat.

Alle diejenigen, die sich schon vor Tagen zu irgendwelchen Thesen haben hinreißen lassen, die französische Fremdenfeindlichkeit sei schuld (und es sei wahrscheinlich ein Täter vom rechten Rand), stehen jetzt etwas belämmert da. Sarkozy klopft in der Tat manchmal Sprüche, die degoutant sind, und von Frau Le Pen brauchen wir gar nicht erst anzufangen. Das alles ist aus anderen Gründen zu kritisieren. Aber hier hat eben nicht ein Täter die Xenophobie einer imaginierten schweigenden Mehrheit ausagiert. (So etwas kann es geben, aber man sollte sich schon über die Hintergründe der Tat sicher sein, bevor man derart weitreichende Thesen aufstellt.)

Hier wurde etwas anderes ausagiert, und das hat eben wohl etwas mit dem Islam zu tun. Die deutschen Islamverbände sind bisher nahezu unfähig gewesen, sich angesichts von Terror im Namen des Islam mit der Tatsache auseinander zu setzen, dass die Täter ihre Inspiration aus der Religion ziehen wie sie sie eben verstehen. Sie haben seit 10 Jahren hauptsächlich auf Abwehr geschaltet – nicht um die Täter damit zu schonen oder zu entschuldigen, sondern um ihren Glauben zu verteidigen (auch gegen die Dschihadisten). Sie stellen also kurzerhand den Täter außerhalb des Glaubens, außerhalb des „wahren Islams“ des Friedens.

Diese Verteidigungsstrategie wirkt selbst für diejenigen, die keine finsteren Motive unterstellen mittlerweile fatal, weil sie am Ende den Dschihadisten die Offensive lässt. Es ist schlichtweg zu einfach, den wahren und den falschen Glauben einander gegenüber zu stellen. Es wirkt irgendwann einfach nur hilflos, wenn die „Islam-ist-Frieden“-Formel gebetsmühlenhaft wiederholt wird.

Wie es auch anders gehen könnte, zeigt jetzt ein Beitrag auf Islam.de von Muhammad Sameer Murtaza. Der Ort der Publikation ist interessant: die Website des Zentralrats der Muslime, der leider selber immer wieder in die Haltung der apologetischen Nichtauseinandersetzung zurückfällt. Mohammed Sameer Murtaza will das nun durchbrechen, und er tut es auf dem Forum des Zentralrats. Das ist bemerkenswert. Die historische Tiefe seiner Auseinandersetzung mit dem Wahhabismus und seinen Wurzeln, mit dem islamischen Antisemitismus und seiner Inspiration durch den völkischen Antisemitismus Europas, und schließlich mit den Ideologien der Muslimbruderschaft und den zeitgenössischen Salafisten (bis zu Pierre Vogels Präsenz in den deutschen Gemeinden) ist beeindruckend. Vor allem aber ist es wohltuend, dass jemand hier die intellektuelle und religiöse Herausforderung durch den Terrorismus annimmt, statt nur abzuwehren:

Menschen neigen dazu in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Bevor also jemand zu einem „Der Islam ist Frieden“ ansetzt, sollten wir vielleicht einen Augenblick innehalten und uns klar machen, was geschehen ist. Ein junger Mann, arabischer Herkunft, der den Namen des Propheten trägt, hat gezielt und kaltblutig drei Kinder jüdischen Glaubens und einen jüdischen Religionslehrer per Kopfschuss hingerichtet. Die Namen der Kinder lauteten Gabriel, Arieh und Myriam. Sie waren vier, fünf und sieben Jahre alt. Der Name des 30-jährigen Lehrers und Vaters der beiden erstgenannten Kinder war Jonathan. Zuvor tötete der Mörder drei französische Soldaten Abel Chennouf (25), Mohammed Legouade (23) und Imad Ibn Ziaten (30), letzere beiden waren Muslime.

Es heißt im Qur’an: Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels angeordnet, dass wer einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Unheil im Lande angerichtet hat, wie einer sein soll, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer ein Leben erhält, soll sein, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten. (5:32) 

Dieser Text steht im Qur’an im Anschluss an die Erzählung der beiden Söhne Adams, Kain und Abel. Er erteilt den Gläubigen die Weisung: Du sollst nicht töten! Oder positiv formuliert: Hab Ehrfurcht vor dem Leben!   Mohammed Mehra kennt diese Ehrfurcht nicht. Im Gegenteil, bedauert er doch, dass er nicht noch mehr Menschen getötet hat. Bevor nun aber jemand in alte Gewohnheiten zurückfällt und das Argument vorbringen möchte, dass Mohammed Mehra gar kein Muslim sei, da er entgegen dem oben genannten Qur’anvers handelte und Muslime so etwas eben nicht tun, sollte er lieber schweigen. Seit dem 11. September bringen Muslime Argumente dieser Art vor, wenn irgendwo irgendetwas Schlimmes im Namen des Islam geschieht. Es ist eine bequeme Distanzierung, die es den Muslimen erspart, sich inhaltlich mit den Wurzeln der Gewalt im Namen Gottes zu beschäftigen. Menschen wie Mohammed Merah legitimieren ihre Akte der Barbarei im Namen des Islam und sie berufen sich auf den Qur’an, weil sie glauben, ein gottgefälliges Werk zu verrichten, das ihnen Eingang in das Paradies verschafft. Sie sehen sich als gläubige Muslime an und sind damit Teil der Umma und somit Teil einer unausgesprochenen innerislamischen Krise.

Seit dem 11. September haben Muslime sich verpflichtet gefühlt, den Islam zu verteidigen, indem sie die Täter außerhalb des Islam stellten. Da also religiöse Motive im Zusammenhang mit den Gräuel nicht herangezogen werden durften, um die Religion vor jeglichen Makel zu bewahren, versuchte man psychologisch Motive ins Feld zu führen. Mohammed Mehra verfährt ebenso. Er begründet seine Taten dadurch, dass er den gewaltsamen Tod palästinensischer Kinder rächen und ein Zeichen gegen die französische Militärpräsenz in Afghanistan setzen wollte.

Was bei alledem auffällt, bis heute hat sich die Mehrheit der Muslime davor gesträubt in das Herz der Finsternis vorzustoßen und eine religionsgeschichtliche Erklärung für den Terror im Namen des Islam vorzulegen. „Die“ Muslime sind keine Terroristen. Aber Terroristen, die sich auf den Islam berufen, gehören in der Regel dem Wahhabismus an. Ist es also nicht längst an der Zeit, sich kritisch mit dieser islamischen Strömung auseinanderzusetzen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen? (…)

Bald schon stand dem arabischen Leser eine Flut antisemitischer Lektüre zur Verfügung, die ausnahmslos christlichen, europäischen und amerikanischen Ursprungs war.   In dieser ersten Phase wurden antisemitische Anklagen – allerdings unter Ausschluss des Rassengedankens – einfach wiederholt. Die Muslime wurden mit dem Bild des Juden als Freimaurer, als Großkapitalist, als Kommunist, als Umstürzler und als Verschwörer mit dem Ziel der Weltherrschaft vertraut gemacht.   Dann, in der zweiten Phase, wurden diese Vorstellungen verinnerlicht, assimiliert und islamisiert. Dieser islamisch verbrämte Antisemitismus zieht sich durch die meisten Werke des Muslimbruders Sayyid Qutb und erhält durch seine sechsbändige Exegese des Qur’an fi zilal al-Qur’an (Im Schatten des Qur’an)  eine „heilige“ Legitimation. Nach Qutb beginnt die Feindschaft zwischen Juden und Muslimen mit ihrer Auflehnung gegen den Prophet Muhammad in Medina. Seit die Juden militärisch geschlagen wurden, würden sie sich ununterbrochen bemühen aus dem Schatten heraus mit ihren Eigenschaften der List und der Verschlagenheit den Islam zu zerstören. So stände hinter den christlichen Kreuzzügen, die mit dem europäischen Kolonialismus ihre Fortsetzung fänden, und dem Kommunismus, der nach Qutb eine jüdische Erfindung ist, das Weltjudentum. Ziel der Juden sei die Weltherrschaft, an deren Ende nur das Judentum selber überleben soll. Der Kampf gegen die Juden sei daher zum Wohle der gesamten Menschheit.

Dieser verbrämte islamische Antisemitismus muss von Muslimen auf das Schärfste bekämpft werden. Unverständlich ist, dass Moscheen immer noch die Hass geschwängerten Werke Qutbs in den Bücherregalen stehen haben oder diese auf Büchertischen zum Verkauf angeboten werden. Aber die wohl grundlegendste Herausforderung dürfte es sein, die innere Dimension des Islam neu zu beleben. Zu sehr ist diese Religion zu einer reinen gehorsam fordernden Gesetzesreligion verkommen, die sich in den Begriffen Halal und Haram erschöpft. Der Extremismus der Wahhabiten ist ein deutliches Beispiel dafür, was passiert, wenn Religion nur noch blindes Handeln bar jedem Humanen, jeder Barmherzigkeit und jeder Vernunft ist.   Sicherlich, können die Muslime Attentate wie jenes in Toulouse nicht grundsätzlich verhindern, aber sie können sie entschiedener, nämlich theologisch und religionsgeschichtlich, verurteilen und präventive Maßnahmen ergreifen.  (…)

Ein bisschen schade ist es, dass der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek offenbar die Website seiner Organisation nicht liest. Denn seine Äußerung atmet den Geist der bequemen Vermeidung, dem Muhammad Sameer Murtaza hier etwas entgegensetzen will: „In Richtung Medien appelliert Mazyek (…), nicht den Fehler zu begehen und auf der Basis der extremistischen Propaganda des Mörders die Tat zu erklären, ‚dies verhöhne zusätzlich die Opfer und kränke die Muslime weltweit‘.“

Echt jetzt? Die Opfer verhöhnt man, indem man nichts über die massenmörderische Ideologie wissen will, die ihnen das Leben gekostet hat. Und wenn die Muslime nicht mehr „gekränkt“ werden durch diejenigen, die im Namen ihres Gottes morden als durch diejenigen, die darauf hinweisen, dann ist ihnen nicht zu helfen.

447 Kommentare

  1.   Saki

    Flex,

    aber man muss nüchtern feststellen, skrupellose Gewalt ist heute das einzige Mittel die Gesellschaft aufzurütteln.

    Das wäre ein ausgezeichneter Grund, irgendwelche Ambitionen in Richtung Aufrütteln aufzugeben und sich einer vernünftigen Beschäftigung zuzuwenden.

  2.   Frl. Mensa

    @Maryam #8
    „Herr Murtaza gehört eben nicht zu jenen, die ein Suren/Verse Ping Pong spielt, sondern er spricht sich für eine Metaebene aus,“

    Nun, er tut beides. Er spricht sich schon irgendwie eigentlich für diese vage „Weltethos“-Metaebene aus, aber tatsächlich ist seine Argumentation Surenpingpong reinsten Wassers. Ich zähle hier sieben Koranverse innert geschätzt drei DIN-A4-Seiten, die auch keineswegs ornamentalen Charakter haben, sondern der Argumentation fundamental als letzbegründendes „Siehste, da steht’s doch!“ unterliegen.

    Die ganze Argumentation ist irgendwie schizophren: Da wirft er den Wahhabiten vor, zu eng am Text zu sein und andere Islamauslegungen nicht zu tolerieren; und er selbst argumentiert ebenso textnah und will seinerseits die Wahhabiten zu einer „Sekte“ degradieren. Das erscheint alles etwas unausgegoren und unbeholfen, gewürzt mit einer tüchtigen Prise Abrahamitendialogfloskelei.

  3.   riccardo

    Dieser Staat kann niemanden beschützen

    Kann er schon, will er aber nicht. Bis zu einem gewissen Grade jedenfalls. Sollte es nämlich islamistische Gewalttaten gegen großkopferte Würdenträger geben, kannst du mal erleben, wie radikal der Deutsche sein kann. Sich gegenseitig abschlachtende Moslems gehören natürlich nicht in die Kategorie einer schützenswerten Spezie.

  4.   ophelia

    Zu 68-iger Zeiten gab es Demos gegen die Springerpresse „Bild lügt“. Welche Zeitung wäre heute im Visier?

  5.   MM

    SB

    Dummerweise hat es sich Amerika sogar mit den Säkulären der Arabischen Welt verscherzt, und wird beispielsweise von den Tunesiern in einem Atemzug mit Qatar verdammt.

    Könnte nicht gerade darin „der arabische Weg“ (von Staaten wie z.B. Tunesien, Ägypten) liegen? Fernab der fremden Einflussnahme seitens USA und Golfmonarchien?

    Im Grunde ist es doch nur konsequent, wenn die (breite Masse der) Tunesier sowohl die Amerikaner als auch Qatar verdammt.

    “People here think the United States is cooperating with Ennahda,” said local journalist Ashraf Ayadi, referring to the Islamists who won 42 percent of the vote in the election last October. Even though a majority of Tunisians voted against them, they still got more votes than any of the other various parties, so they got to choose the prime minister.

    “People here are against the United States helping Ennahda,” Ayadi continued. “All Americans who come here are against the Islamists, but the American government is supporting them. I wish we had a good, modern, respectful Islamic party. I’m a Muslim and I’m proud of it, but I’m not proud of this party.”

    Ich habe kürzlich auf diesem blog schonmal angesprochen, dass der Zeitpunkt, als dass Schlagwort des „gemäßigten Islamismus“ Einzug in die hiesigen Medien erhielt, wohl kein zufälliger war. Nämlich just nach dem Sturz Mubaraks. Verschöwrungstheoretiker haben ihre helle Freude…

  6.   ThorHa

    @ophelia:
    Keine (mehr). Es hat nur zu lange gedauert, die realen Probleme beim Namen zu nennen. Auch Spitzenjournalisten fehlt zu Teilen der Bevölkerung schlicht die tägliche Verbindung.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  7.   Arjen van Zuider

    Frl Mensa:

    Das erscheint alles etwas unausgegoren und unbeholfen, gewürzt mit einer tüchtigen Prise Abrahamitendialogfloskelei.

    Insbesondere frage ich mich, was es für Atheisten bedeutet, wenn Murtaza dem „Im Koran steht: tötet die Ungläubigen“ im Grunde bloß ein „die Juden (sogar die Christen läßt er aus) sind aber nicht ‚Ungläubige‘ im Sinne dieser Verse“ entgegensetzt.

    Andererseits: Jede Form der theologischen Auseinandersetzung mit dem Wahhabismus ist ein Fortschritt gegenüber der Mayzek-Abwehrhaltung. Auch wenn Theologie einem Ungläubigen so oder so absurd erscheint, für die Gläubigen ist sie relevant. Insofern freue ich mich über diesen kleinen Schritt in die richtige Richtung und hoffe, dass nicht noch mehr Menschen sterben müssen, bevor größere Schritte folgen.

  8.   Walter

    Die Darstellung ist falsch. Der Islam kennt keine jenseitige Strafe für den Mord an einem Ungläubigen, d.h. der Täter versündigt sich nicht. Er hat keine Höllenstrafe zu befürchten. Der nur auszugsweise zitierte Vers bezieht sich auf das Verbot des Übermaßes an Vergeltung im Jüdischen Recht und findet sich in den Thora in Sanheddrin.
    Der emeritierte Professor der Islamwissenschaften, Tilmann Nagel, hat dankenswerterweise auf diesen Sachverhalt hingewiesen und ist ausdrücklich den apologetischen Versuchen, das Fehlen einer entsprechenden Sanktion für Mord an Ungläubigen im Islam zu leugnen, entgegengetreten.
    Tilmann Nagels Beitrag ist leicht im Internet zu finden.

  9.   Walter

    Die Darstellung ist falsch. Der Islam kennt keine jenseitige Strafe für den Mord an einem Ungläubigen, d.h. der Täter versündigt sich nicht. Er hat keine Höllenstrafe zu befürchten. Der nur auszugsweise zitierte Vers bezieht sich auf das Verbot des Übermaßes an Vergeltung im Jüdischen Recht und findet sich in den Thora in Sanheddrin.
    Der emeritierte Professor der Islamwissenschaften, Tilmann Nagel, hat dankenswerterweise auf diesen Sachverhalt hingewiesen und ist ausdrücklich den apologetischen Versuchen, das Fehlen einer entsprechenden Sanktion für Mord an Ungläubigen im Islam zu leugnen, entgegengetreten.
    Tilmann Nagels Beitrag ist leicht im Internet zu finden.

    Klarstellung:
    Es handelt sich um einen Auszug aus dem koranischen Vers.
    Dieser beruft sich auf eine entsprechende Norm in der Thora, die sich tatsächlich dort (Sanheddrin) findet.

  10.   Arjen van Zuider

    @Walter:

    Jenseitige Strafe hin oder her; es gab Phasen in der Geschichte, als Juden und Christen unter islamischen Herrschern leben konnten, ohne Angst, von einem Moslem umgebracht zu werden – wohl auch, weil die Justiz jener Herrscher solche Taten im Diesseits durchaus sanktioniert hat. Auf die Behauptung, jene Herrscher seien „keine echten Muslime gewesen“, die die ideologische Grundlage des Wahhabismus bildet, geht Murtaza ein und tritt ihr entgegen.

 

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