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Hilfspaket

 
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© Philipp Guelland/dd

»Der deutschen Wirtschaft geht es nicht gut!« Diesen Satz haben in den letzten Monaten viele Politiker und Fachleute wiederholt. Die Bundesregierung will die Wirtschaft stützen – und so auch die Menschen und Firmen im Land. In der letzten Woche entschieden die Politiker deshalb, bis zu 50 Milliarden Euro (als Zahl 50 000 000 000) für verschiedene Hilfen auszugeben. Drei Beispiele: Wer sein älteres Auto verschrottet und ein neues kauft, soll dafür Geld bekommen. Familien mit Kindern erhalten ein Extrageld. Diese Hilfspläne nennt man Konjunkturpaket. Der Bundesrat muss noch zustimmen. Die Idee dahinter: Die Menschen in Deutschland sollen mehr Geld haben, um zum Beispiel mehr einzukaufen. Das hilft Firmen, die Waren herstellen. Und es soll auch den Mitarbeitern in den Firmen nützen, die weiterhin gebraucht werden und somit ihre Arbeit nicht verlieren. Doch nicht alle finden die Pläne richtig. Einige sagen, die Hilfe komme zu spät. Andere denken, das Geld sollte anders verwendet werden. Damit der Riesenbatzen über­haupt ausgegeben werden kann, macht die Regierung Schulden. Fachleute rechnen damit, dass es lange dauern wird, bis Deutschland das geliehene Geld zurückzahlen kann. Auch das gefällt einigen Leuten nicht.

 

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