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Tag der Milch

 
© Sascha Schuermann/ ddp
© Sascha Schuermann/ ddp

Der 1. Juni (Montag) ist einem Thema gewidmet, auf das man nicht gleich kommen würde: Es ist der Internationale Tag der Milch! Viele Bauern (sicher auch in Eurer Nähe) laden an diesem Tag Besucher auf ihre Höfe ein. Sie wollen darauf aufmerksam machen, was für ein wichtiges und gesundes Lebensmittel Milch ist. Und sie wollen zeigen, wie sie hergestellt wird.
Tatsächlich kann die Milch einen eigenen Gedenktag gut gebrauchen: Sie ist nämlich nicht nur lecker, sondern macht auch Probleme. Weil die Bauern eine Zeitlang zu viele Kühe gefüttert und die Kühe zu viel Milch gegeben haben, ist der Preis gesunken (wenn von einer Sache zu viel da ist, wird sie meist billiger). Deshalb bekommen die Bauern jetzt von den Molkereien, an die sie ihre frische Milch verkaufen, zu wenig Geld. Für einen Liter erhält ein Bauer um die 20 Cent. Etwa das Doppelte wäre aber nötig, um davon leben zu können, sagen die Bauern. Viele mussten schon ihre Höfe schließen, weil sie mit der Milch nicht mehr genug verdient haben.
Richtig frisch ist die Milch, die wir im Supermarkt kaufen, auch nicht: Immer öfter steht »längerfrisch« drauf. Das bedeutet, dass die Milch hoch erhitzt wurde und viele ihrer Vitamine verloren hat. Sie schmeckt ganz anders als frische Milch. Das könnt Ihr selbst probieren: Überredet Eure Eltern doch, am Milchtag zum Bauernhof zu fahren, nehmt eine Packung längerfrische Milch mit und wagt den Geschmacksvergleich mit Milch direkt von der Kuh.

 

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