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Verrückte Viecher: Wale mit Sonnenbrand

 
Der gewaltige Rücken eines Blauwals/ Foto: Getty Images

Wale sind Säugetiere wie wir Menschen und haben auch eine ganz ähnliche Haut. Deshalb können Wale einen Sonnenbrand bekommen – obwohl sie immer nur für wenige Minuten an die Wasseroberfläche kommen, um zu atmen. Die Arten, die eine hellere Haut haben, sind stärker gefährdet. Blauwale zum Beispiel sind sehr empfindlich. Die meiste Zeit des Jahres ist das kein Problem, die verbringen sie nämlich in Gegenden, wo die Sonne nicht so stark scheint.

Im Winter aber ziehen sie in die Nähe des Äquators. Hier ist die Sonneneinstrahlung besonders hoch. Meeresbiologen aus den USA haben über mehrere Jahre Blauwale beobachtet und immer wieder Sonnenbrände und Brandblasen auf deren Haut gefunden. Von Jahr zu Jahr wurden die Verbrennungen schlimmer. Die Biologen glauben, dass das mit der dünner gewordenen Ozonschicht zusammenhängt. Diese durchsichtige Schicht schwebt hoch über der Erde und wirkt wie ein Sonnenschirm. In den letzten vierzig Jahren ist die Ozonschicht etwas löchrig geworden, sodass mehr von den Sonnenstrahlen auf die Erde treffen, die auf unserer Haut Sonnenbrand und im schlimmsten Fall Hautkrebs verursachen können. Darunter leiden auch die Wale. Und leider können sie sich nicht wie wir mit Sonnencreme schützen.

 

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