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Verrückte Viecher (9): Kohlmeise

 
Eine Kohlmeise auf einem Ast/ © Simon Eugster

Diese Vögel haben sich gut an das Leben in der Stadt angepasst: Sie wohnen in Parks oder Straßenbäumen und ernähren sich im Winter von Meisenknödeln, die wir Menschen aufhängen. Nur der Lärm macht den Kohlmeisen zu schaffen. Denn sie sind Singvögel, die Männchen locken mit ihrem Gesang Weibchen an. Gleichzeitig halten sie damit andere Vogelmänner davon ab, in ihr Revier zu flattern. Wenn aber der Straßenlärm zu laut ist, können weder Weibchen noch andere Männchen das Trällern hören.

Kürzlich haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Kohlmeisen in Großstädten ihren Gesang verändert haben. Sie singen lauter, schneller und zackiger – eine Art Vogel-Rap. Der Gesang unterscheidet sich so stark von dem ihrer Artgenossen auf dem Land, dass die Forscher glauben, es gäbe bald zwei Vogelarten: Stadtkohlmeisen und Landkohlmeisen.

Die Geschichte über die Kohlmeisen hört Ihr am Sonntag um 8.05 Uhr in der Sendung Mikado – Radio für Kinder auf NDR Info oder im Internet.

 

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