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Verrückte Viecher (21): Geisterschnecke

 
Weiß wie ein Gespenst, die Geisterschnecke/ © Wikipedia

Die Geisterschnecke macht ihrem Namen alle Ehre: Sie lebt weitgehend unsichtbar unter der Erde, ist schneeweiß und hat keine Augen. Dafür hat sie rasiermesserscharfe Zähnchen, mit denen sie Regenwürmer tötet. Dann saugt sie die Würmer ein wie Spaghetti. Die Forscher, die sie 2007 in England gefunden haben, vermuten, dass sie eigentlich aus wärmeren Gefilden in Osteuropa oder der Türkei stammt und eingeschleppt wurde.

Wahrscheinlich über die Wurzeln von Gartenpflanzen, denn man findet die Schnecke häufig in Blumenkübeln oder in der Nähe von Komposthaufen. Weil sie die für Gärten nützlichen Regenwürmer frisst, befürchten die Forscher, dass sich die Geisterschnecke in England zur Plage entwickeln könnte. Untersuchungen haben gezeigt, dass sie mit der britischen Kälte gut zurechtkommt.

Die Geschichte über das Thermometerhuhn hört Ihr am Sonntag um 8.05 Uhr in der Sendung Mikado – Radio für Kinder auf NDR Info oder im Internet.

 

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