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Verrückte Viecher (23): Papageientaucher

 
Auffällig: Der knallrote Schnabel/ © Andreas Trepte; www.photo-natur.de

Mit seinem bunten Schnabel, dem schwarz-weißen Körper und dem tollpatschigen Watschelgang sieht der Papageientaucher aus wie ein Clown im Frack – wenn man das Glück hat, ihm zu begegnen. Die meiste Zeit des Jahres verbringt er auf dem offenen Meer, Tag und Nacht. Das Wasser ist sein Element. Selbst im Winter trotzt er dort draußen Kälte und Stürmen. Mit seinen kurzen Flügeln kann er hervorragend schwimmen und mehr als 50 Meter tief tauchen. Er ernährt sich von kleinen Fischen und Krebstieren.

Nur zum Brüten kommen Papageientaucher an Land. Hoch oben auf felsigen Klippen bauen die Vögel ihre Nester. Die Weibchen legen nur ein einziges Ei, um das sich die Eltern gemeinsam kümmern. Zwischen April und August kann man die Tiere auf Island, an der Küste Norwegens oder auf den felsigen Inseln vor England beobachten. Danach sind sie für den Rest des Jahres vom Erdboden verschwunden.

Die Geschichte über den Papageientaucher hört Ihr am Sonntag um 8.05 Uhr in der Sendung Mikado – Radio für Kinder auf NDR Info oder im Internet.

 

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