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Verrückte Viecher (46): Zweifarben-Pitohui

 
Zwei markante Farben: Der Pitohui/ © Berichard
Zwei markante Farben: Der Pitohui/ © Berichard

Auf Neuguinea, einer großen Insel im Pazifischen Ozean, gibt es unzählige Vogelarten. Manche, wie die Paradiesvögel, sind wunderschön. Manche sind lecker und werden von den Einheimischen gegessen. Und einer ist ungenießbar. Um den Zweifarben-Pitohui machen die Feinschmecker einen großen Bogen, sein Fleisch sei schrecklich bitter, sagen sie, und es brenne im Mund, schlimmer noch als Chili. Der Pitohui ist aber nicht nur nicht lecker, er ist sogar giftig. Das hat ein Biologe entdeckt, der vor mehr als 20 Jahren von einem Pitohui gebissen wurde.

Schnell hatte er sich den blutenden Finger in den Mund gesteckt, kurz danach war seine Zunge taub. Um ganz sicher zu sein, dass das Gift vom Vogel stammt und nicht von einer Pflanze, die er vorher angefasst hatte, leckte er an einer Feder des Pitohuis: Eindeutig giftig! Nicht sehr stark, aber immerhin so stark, dass der Pitohui seine Ruhe hat und nicht gegessen wird.

Die Radiogeschichte über den Zweifarben-Pitohui hörst Du am Sonntag um 8.05 Uhr in der Sendung »Mikado – Radio für Kinder« auf oder im Internet.

 

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