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Verrückte Viecher (51): Helgoländer Hausmaus

 
Zwei Helgoländer Mäuse/ © Thomas Sacher
Zwei Helgoländer Mäuse/ © Thomas Sacher

Seit der Steinzeit leben Mäuse und Menschen zusammen: Wo Menschen sind, fallen Krümel, und es ist meist warm und trocken. Im Laufe der Jahrtausende hat sich eine Mausart entwickelt, die sich regelrecht darauf spezialisiert hat, mit uns Menschen zu wohnen: die Hausmaus, wissenschaftlich Mus musculus. Man findet sie auf der ganzen Welt. Auf der Insel Helgoland jedoch lebt eine Unterart der Hausmaus, die nur dort zu finden ist: Mus musculus helgolandicus.

Forscher vermuten, dass die Tiere Helgoland besiedelten, als es noch mit dem Festland verbunden war, also vor etwa 9000 Jahren. Danach stieg der Meeresspiegel an, Helgoland wurde ein Fels im Meer, und die Mäuse saßen in der Falle. Denn lange Zeit gab es gar keine Menschen auf der Insel, und die Hausmäuse mussten sich wieder an ein Leben im Freien gewöhnen. Auch heute noch leben sie eher draußen, obwohl Helgoland mittlerweile mehr als 1000 Einwohner hat.

Die Radiogeschichte über die Helogländer Hausmaus hörst Du am Sonntag um 8.05 Uhr in der Sendung »Mikado – Radio für Kinder« auf oder im Internet.

 

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