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Und jetzt auch noch bloggen? JA!

 

Dabei hat mich meine ehemalige Mitarbeiterin Katja K. (Grüßle) schon vor Jahren gewarnt:
„Herr Koch das ist nichts für Sie“
„Warum?“
„Sie kochen doch lieber“
Aber irgendwie kommen die Dinge dann doch zusammen.

So, dies ist kein Rezeptblog, dennoch fange ich mal einfach mit einem Rezept an.
Es handelt sich um mein heutiges Abendessen, gleichzeitig ein Klassiker unseres Hauses.

Denn so koche ich am liebsten: 1. schlicht und 2. ergreifend
Part 2 ist bedeutend schwieriger, es gelingt nicht immer, das gebe ich zu. Aber wir sind oft ganz nah dran und das ist doch schon sehr schön für unser kleines Team.

jk

Zanderschnitte im Kartoffel-Gurkensud mit Tauberhasen Mostrich

Zutaten für 4 Personen

4 Zanderfilets
3 feste kleine Gartengurken
400g geschälte Kartoffeln (mehlig-festkochend)
¼ l Kalbsbrühe
¼ l Riesling
100g Karotten
100g Sellerie
etwas Selleriegrün und Borretsch (Gurkenkraut)
Dill, Kerbel, Kräuter nach Saison und Laune
50g Tauberhasen-Mostrich
50g geschlagene Sahne (nur wer möchte)
Salz, Pfeffer, Muskat, Zitrone, Lorbeer, Wacholder
1 St. Biozitrone

Zubereitung:
Die Kartoffeln in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden, ebenfalls die geschälten Karotten
und den Sellerie. Alles in der Kalbsbrühe und dem Riesling zusammen mit den Gewürzen in einem hohen Topf langsam garen.
Zanderfilets in eine Auflaufform oder einen flachen Topf geben.
Die Gurken streifenweise abschälen, Kernhaus entfernen und ebenfalls in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden.
Wenn die Kartoffeln und die Gemüse weich sind, gehackte Kräuter und Gurkenscheiben und Tauberhasenmostrich (oder grober Senf nach Wahl) zufügen und herzhaft abschmecken (Salz, Pfeffer, Muskat, mehr Senf ? Zitronensaft – Zeste für Garnitur).
Geschlagenen Sahne unterheben. Den Kartoffelgurkensud heiß und reichlich über die Zanderfilets geben.
Auf dem Herd oder im Ofen, je nach Dicke des Zanders, noch sechs bis acht Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen (Sud darf nicht mehr kochen). Mit etwas Zitronenzeste bestreuen.
Im Gefäß sofort servieren.

5 Kommentare

  1.   Christian

    Herzlich willkommen!
    Und nachdem sich bestimmt viele Leser fragen werden, was zum Henker denn „Tauberhase-Mostrich“ sein soll, hier die via google und die website „tauberhase.de“ gefundene Antwort:

    „Für unseren Mostrich werden auf einer historischen Steinmühle gelbe und schwarze Senfkörner zusammen mit Tauberhase-Honig und Tauberhase-Verjus vermahlen.
    Dadurch, dass ein Teil der Senfkörner nur angemahlen wird, ergeben die festen und pasteusen Bestandteile des Tauberhase Mostrich eine spannende Textur. Die Güte seiner Ingredienzen ist spürbar und schmeckbar.
    Ausschließlich aus Zutaten natürlicher Herkunft, steht unser Mostrich in der Tradition des klassischen Rotisseur-Senfs. Er eignet sich hervorragend sowohl zur kalten, als auch zur warmen Verwendung.“

    Soviel zur Aufklärung. Hugh!

  2.   Hannes

    Schön einen weiteren Profi hier im Blog verfolgen zu können. Die Zanderschnitte so zubereitet ist wahrlich ein Leckerbissen. Viel Spaß beim Bloggen Herr Koch !

  3.   Matthias

    Gelungener Einstand!

  4.   Florian Merkl

    Fein! Fein! Und auch sehr schön!


  5. Sieht sehr gut aus; dürfte ja auch mit anderen Fischsorten machbar sein – eine schöne Anregung.

 

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