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Hutzelbrot

 

Es wird Winter, gestern habe ich den Münstertäler Käse für den Weihnachtsmarkt in 4 Wochen gekäst, und die Hutzelbrot-Produktion hat auch schon begonnen.

Hier das Rezept:

Hutzelbrot

1,3 kg getrocknete Birnen
1 kg getrocknete Feigen
660 g getrocknete Pflaumen
660 g getrocknete Aprikosen
550g Rosinen (vorher zwei Stunden lang in 200ml Rum einweichen)
500 g Orangeat
500 g Zitronat
250 g Haselnusskerne
300 g Walnusskerne
4 EL Lebkuchengewürz
2 ELVanillezucker
1 TL Salz

3,6l Wasser für die Früchte

2 kg dunklen Roggenbrotteig (vom Bäcker)

Die Birnen in feine Streifen schneiden, Feigen, Pflaumen und Aprikosen grob würfeln. Die Früchte mit 3 Liter Wasser einweichen, nach und nach noch etwas Wasser zugeben, die Konsistenz sollte nicht zu nass sein. Zwei Stunden zugedeckt stehen lassen.

Alle Früchte, die Nüsse, die Gewürze und den Teig in eine große Schüssel (oder Küchenmaschine mit Knethaken) geben und gut durchmischen.

Mit einem Teigschaber (da der Teig sehr feucht ist) kleine Brote daraus formen, das ideale Gewicht beträgt ca. 350g.
Auf ein Blech mit Backpapier setzen und im vorgeheizten Backofen bei150°C Umluft oder 170°C Ober- und Unterhitze geben und 45 Minuten backen.

Gegen Ende der Backzeit eine Garprobe machen, dafür mit einem Holzspieß in die Mitte des Brotes einstechen. Das Brot ist gar, wenn kein Teig daran haften bleibt.

Das Hutzelbrot auskühlen lassen, einen Tag warten und dann in Klarsichtfolie einschlagen.

Die angegebene Menge ergibt etwa 40 Hutzelbrote. Wobei sich das Rezept problemlos halbieren, vierteln oder dritteln lässt.

Schmeckt sehr gut zu Hirschsalami und Bergkäse!

Mein Video dazu hier:

5 Kommentare

  1.   Hannes

    Die Zutatenliste liest sich sehr gut, das werde ich in Angriff nehmen. Danke-schön für diese Anregung!

  2.   reinhild

    Lieber Herr Fuchs, gerade steht in meiner Küche eine große Schüssel mit eingeweichten kleingeschnittenen Früchten und Nüssen und Gewürzen. Ich lasse die Masse noch ein wenig mit Kirschwasser ziehen, bevor ich das Hutzelbrot dann fertig mache. Das Rezept ist eine Mischung von meiner Oma aus dem Kropbach und meinem Opa aus Endingen.
    Ich finde, das ist das Beste was es an weihnachtlichen Backwaren gibt!
    Reinhild

  3.   Tom

    Da nimmt man einfach eine gute Butter. Kalt in (nicht zu) dünnen Scheiben drauf. Dann sollte man nur noch schauen, dass davon nicht zuviel auf den Tisch kommt, weil da die Eß-Bremse nicht ganz funktioniert.

  4.   edss

    Das ist besser als bis Weihnachten Topinambur schälen


  5. Ich schlage vor den Roggenbrotteig selbst zu machen….

 

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