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Boudin Blanc

 

Heute war ein echter Kampftag.
Boudin Blanc vom Kalbsbries haben wir fabriziert. Zwei Kilo schieres Fleisch von der Kalbskeule, 30% Rückenspeck fein gewolft. Einen Liter angefrorene Milch dran, Macis, Thymian, Majoran, Pfeffer, Meersalz und etwas Amalfizitronenschale.
Rein in den Kutter, sehr fein hacken und anschließend ein Kilo gewürfeltes, vorgekochtes Kalbsbries drunter. Angerichtet wird alles auf Sahne-Sauerkraut.

4 Kommentare


  1. Super! Der Kampf hat sich doch sicher gelohnt. Für den Leser bleibt jetzt – außer sich den Speichel vom Kinn zu wischen – nur die Denksportaufgabe: Wie bekomme ich das in meiner Küche hin? Gibt es da Tipps vom Meister?

  2.   Badnerin in Berlin

    Liebster Herr Klink, Sie haben vergessen, uns das mit dem „Verhüterli“ auch noch zu erklären. So eine weiße Boudin gibt es noch nicht mal hier in Berlin beim großen Franzosen. Dort wird sie aus irgend etwas Geflügeligem fabriziert. Können Sie beim nächsten Durchlauf nicht ein paar Würschdle einschweißen und mir schicken? Es soll auch nicht umsonst sein ;-o)
    Wenn Sie wüßten, welchen Kohldampf ich jetzt schiebe – auf Ihr Briesleswürschdle… Vielleicht hätte ich in meiner Jugend die Avancen eines Jungmetzgers doch nicht so schnöde abweisen sollen. Jetzt kommt neben dem verstärkten Speichelfluß auch noch der Grübler ins Spiel. Schönen Abend und allzeit gute Verrichtung!


  3. Ahoi,
    mit’m Cutter dann eber weißen Fisch-Boudin.

  4.   NewKosmopolit

    Boudin blanc besteht laut dem grossen Larousse (frz. Lexikon) tatsächlich meistens aus Geflügelfleisch und wenig Schweineschmalz sowie mehr oder weniger Kräutern. Gilt als magere Brühwurst, die aber auch gebraten serviert werden kann.

    Boudin rouge, aus Schweineblut und Schweinefett, auch zum Kochen oder braten.

 

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