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Selbst gemacht ist gemacht oder „fatto a mano“!

 
Meditative Übung:Handgemachte Kürbisravioli

Unsere Jeunes Restaurateurs Jahrestagung fand diesmal bei Yvonne und Alexander Tschebull in Hamburg statt. Nach erfolgreicher Tagung und hervorragenden Speisen besuchten Christian Mittermeier und ich die ZEIT ONLINE-Redaktion und wurden spontan zu einer Redaktionssitzung eingeladen. Sehr spannend!

Dann zog ich weiter, um mir das neue Konzept meiner Freundin Cornelia anzusehen. Meine Bekannten, die dort auf mich warteten, erklärten mir, dass Cornelia Poletto in voller Arbeitskleidung persönlich anwesend wäre. Aha, dachte ich, viel beschäftigte Fernsehköchin, guter Marketing-Gag: Einmal mit mehlbestäubter Schürze durch den Laden rasen, um dann gemütlich im Büro weiterzuarbeiten. Dann traf ich Wolfgang Otto, den profunden Fleischkenner von Otto-Gourmet, der mir gleich Bescheid gab: “Du kannst mich jetzt ablösen, Cornelia ist im Keller, Ravioli füllen!“

Ich ging die Stiegen hinunter in die kleine Nudelküche, wo Cornelia voll in Aktion war. 300 Kürbisravioli: Und alle, wirklich alle, selbstgemacht. „Weißt du, Jürgen, ab und zu möchte ich den Teig spüren und selber kochen, denn das Kochen macht immer noch am meisten Spaß!“ Dem ist nichts hinzuzufügen …

 

gute Füllung: Kürbis, gut drauf: Cornelia

PS: Cornelias Konzept hat mir sehr gut gefallen und es hat alles ganz ausgezeichnet geschmeckt.

NACHTRAG:
Cornelia hat sogar noch das Rezept rausgerückt, bitte hier klicken.

5 Kommentare


  1. Wegen Bruchgefahr sollte niemals eine Kaffeetasse auf der
    Arbeitsfläche stehen. HACCP lässt grüßen. Eine Kaffeetasse gehört in den Personalraum. Wie wir aber sehen können, setzen Sterneköche die einfachsten Regeln außer Kraft. Ein blondes Haar von Frau Poletto hätte ich auch gerne einmal in meiner Suppe.
    Wenn das die Herren vom Michelin sehen, werden sie nicht amused sein.

  2.   Matthias

    Das permanente Gemäkel von Besserwissern in diesem Forum (z.B. Kommentar 1) macht es langsam unerträglich.
    Ich find den Beitrag nett, gut wäre er, wenn auch noch Ansätze des Rezeptes zu finden wären.
    So, jetzt hab ich auch mal rumgemäkelt.

  3.   Bruddler

    Klar, „alter Koch“, gehört eine Kaffeetasse in den Personalraum…..
    In welcher Küche haben Sie denn gearbeitet?
    Das mag ja bei Betriebskantinen und Restaurants wie bei Galleria und Kaufhof noch angehen. Schauen Sie mal bei nem Profi wie Vincent Klink in die Küche, was sie da alles finden.
    Der kocht auch nicht in weissen Gummistiefeln.


  4. Jetzt hab ich mich sogar registriert und ich hoffe, ich finde mich hier wieder zurecht. Künftig tauche ich auf als „Bruddler aus Bologna“, offensichtlich ist „Bruddler“ schon besetzt. Bologna deshalb, weil ich hier einen Teil meines Brots verdiene.
    Also, dann…

  5.   Adrian

    Schoener Blog, gefaellt mir sehr. Auch nette Themen.

 

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