‹ Alle Einträge

Pappa Pommodoro – trendy Tomatensuppe DIY

 

(ital: Pappa = Brei, Pommodoro = Tomate) Als wärmendes Abendessen oder witzige
Vorspeise, jedenfalls eine prima Vorbereitung für die REZEPTOR-Venedigreise


Für 4 Suppenköche
4 große, reife Tomaten
2 Dosen Dosentomaten
4 altbackene Brötchen
Basilikum, fresh
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie

REZEPThORsten und reSEPPtor fahren nämlich übers verlängerte Wochenende in die Kanalstadt, um für die Herbststaffel eine Schmalspurversion von »Jamies Great Italian Escape« vorzubereiten. Wegen der umfangreichen Vorbereitungen heute nur ’ne schnelle Suppe, die aber auch echt ein Wohlfühlfeeling in der Bauchregion produziert, genau das richtige nach einem Tag zwischen Rialtobrücke und Markusplatz.

In der warmen Jahreszeit mit prallen, reifen Tomaten verzichten wir natürlich auf die Dose und nehmen nur reife Tomaten. Jetzt in der Herbst/Wintersaison nutzen wir aber ihren konservierten Geschmack des Sommers, der sich prima mit der Frische und dem »knackigen« Beissgefühl der jetzigen Gewächshaus-Tomate kombiniert. Die frischen Tomaten also halbieren, in einem Topf mit viel Olivenöl und mittlerer Hitze etwas andünsten, wenns anfängt leicht braun zu werden den gehackten Knoblauch kurz anglasen und dann mit der Dose ablöschen.

Die knochentrockenen Brötchen mit einem Messer grob zerteilen und mit Petersilienstengeln, Salz, Pfeffer und frischem Basilikum 20 Minuten auf leiser Hitze zugedeckt sich selbst überlassen. Immer mal wieder rumrühren und erstaunt schmecken, wie sich langsam alle Geschmäcker verbinden und die Brötchen schlabberig werden.
Die Stängel und die Tomatenhäute rausfischen, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischen Basilikumblatt und einem Schuss O-Öl garniert servieren.

Die Qualität der Suppe steht und fällt mit den verwendeten Zutaten: Das Olivenöl sollte erstklassig sein, die Dosentomaten nicht gerade die für 29 Cent von Penny (eher die 89 Cent Oro di Parma-Qualität), und die Brötchen sollten auch wirklich altbacken sein, weil sie sonst nur komisch zäh Gummiesque werden.

Ferner empfiehlt REZEPTOR den Einsatz von frischen Kräutern.
Klar kann man das auch mit Penny-Zutaten und getrocknetem Kram kochen, muss jeder selbst wissen.

Wegen »REZEPTORs Little Venetian Escape« kommt das nächste Rezept erst am Dienstag nächster Woche, es gibt Flammkueche.

 

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Anmelden Registrieren