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Falafel

 

Nicht nur für unsere vegetarischen Freunde: Knusprige Kichererbsenbällchen, innen luftig leicht und eigentlich gar nicht sooo aufwendig, wie sich’s anhört.

Für 3 Beduinen
Falafel:
150 g Kichererbsen (Dose)
1/2 Bund Petersilie
Koriandergrün
1 (rote) Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL Kreuzkümmel (Cumin)
1 TL Paprikapulver
1 TL Backpulver
Pfeffer, Salz
neutrales Öl

Tzatziki:
1 Becher griechischer Joghurt
1/2 Salatgurke
1 oder 2 Knobluachzehen
Salz, Pfeffer

Fladenbrot:
40 g Hefe
0,125 l Wasser lauwarm
500 g Weizenmehl
Sesamsamen
Salz

Wer das Fladenbrot selbst backen möchte, hier die kurze Anleitung: Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte ein Loch freischaufeln, da die Hefe reinbröseln. Mit etwas lauwarmem Wasser und einer Prise Zucker einen kleinen Vorteig anrühren, also nur Hefe, Zucker und Wasser ohne Mehl. 5 Minuten gehen lassen. Fast das ganze Wasser dazuleeren, ordentlich salzen und alles zu einem Teig kneten. Falls er zu trocken ist das restliche Wasser oder Olivenöl angießen, mindestens 1 Stunde zugedeckt gehen lassen, nochmal durchkneten, 4 Kugeln formen und diese zu Fladen auswargeln. Sesamsamen druff und auf ein leicht mit Mehl bestreutes Backblech legen. Ofen auf volle Pulle vorheizen, die Fladen nochmal 20 Minuten zugedeckt gehen lassen, dann ab ins Rohr damit und bis zur gewünschten Bräune backen, eventuell mal wenden.

Das Tsatsiki muss dagegen selbstgemacht werden, ist auch supersimpel. Wichtig ist nur der original griechische Joghurt mit 10 Prozent Fett, gibts mittlerweile in jedem gutsortierten Kühlregal, mindestens aber beim Gemüsetürken.

Die halbe Gurke schälen und längs aufschneiden, mit einem Löffel die Kerne rauskratzen. Durch eine Reibe in eine Schüssel reiben. Dann überm Waschbecken mit einer Hand das ganze Gurkenwasser rausdrücken. Den Knoblauch durch die Presse jagen und mit dem Joghurt und Salz und Pfeffer in die Schüssel geben, alles gut verrühren und zugedeckt in den Kühlschrank stellen.

Die Kichererbsendose öffnen und das Wasser ableeren. Erst mit dem Messer grob zerkleinern, dann mit einem Stabmixer alles zu einem Brei mixen, man könnte dazu auch einen Fleischwolf nehmen. Zwiebel, Knoblauch und Kräuter fein hacken, mit den Gewürzen und dem Backpulver zu den Kichererbsen geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles gut vermengen. Mit feuchten Händen kleine Kugeln formen und die dann eine halbe Stunde ruhen lassen. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Kugeln etwas angeplättet von beiden Seiten auf mitterem Feuer schön langsam goldgrün anbraten.

Ob man sich einen Falafelteller mit Salat, Tomaten und der Rest-halben-Gurke, Sesamsoße (Hummus) vom Gemüsetürken und Chilis anrichtet, oder lieber das Fladenbrot aufschneidet und da alles dönermässig reinschmeisst, bleibt der eigenen Kreativität und Vorliebe überlassen. Man kann auch eingelegtes und/oder gegrilltes Gemüse (so italienischer Vorspeisenkram) dazu essen, oder Linsen, kleingeschnittenes frisches Rotkraut, je nachdem.