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Glühbier

 

Der Sage nach wurde dieses Getränk von verrückten Informatikstudenten erfunden; Dank Internet erobert es die vorweihnachtliche Welt im Sturm!


pro Glühbirne:
0,5 l Bier
1 Biozitrone
frischer Ingwer (Haselnußgröße)
2 EL Honig
1 Messerspitze Zimt
Sparschäler
Haarsieb
optimal: Küchenthermometer

Den Skeptikern sei gesagt: Das Zeug schmeckt wirklich! Und es macht im Gegensatz zu herkömmlichem Glühwein am nächsten Tag kein Kopfweh. Na zumindest nicht so viel davon, schließlich handelt es sich bei deutschem Bier um ein Premiumprodukt.

Mit einem Sparschäler die Biozitrone schälen, es sollen hauchdünne, nur gelbe Zitronenschalenstreifen dabei rauskommen. Der Ingwer schälen und quer zur Faser in dünne Scheibchen schneiden. Beides in einen Kochtopf geben, 2 EL Honig und die Messerspitze Zimt dazu und vorsichtig mit Bier auffüllen. Vorsichtig deshalb, damit die ganze Kohlensäure schon beim Reinleeren flöten geht.
Bei mittlerer Hitze und zugedeckt auf 60 Grad erhitzen – wer kein Küchenthermometer besitzt: wenn man den Finger grade so nicht mehr drinlassen kann sinds ungefähr 70 Grad – dann das fertige Glühbier durch ein Haarsieb wieder vorsichtig in ein Glas umschütten. Aber nicht alles, weil der Zimt sich unten am Schluss sammelt und gerne im Topf bleiben darf.

18 Kommentare

  1.   küchenhobel

    …klingt spannend, endlich mal nicht irgendwelches Weihnachtsgebäck. Habe gerade gestern wieder im TV gesehen, dass die Werbefritzen versuchen, Eierlikör als jugendliches Kultgetränk zu etablieren. Daher mein Wunsch: Selbermachen. Ich werde Eure vorweihnachtlichen Alkexperimente allabendlich nachversuchen… PROST!

  2.   ch

    Jungs, das ist ja ekelhaft.

  3.   Carsten

    Was für ein Quatsch: Das Glühbier wurde in Polen erfunden, dort gibt es das Winters in jeder Kneipe. Mit Ingwer, Himbeersirup, Nelken und Zimt. Grzane Piwo heißt es, ist unglaublich lecker und macht warm. Und müde.

  4.   the Hurley

    Schnickschnack Huckepack.

    Thomas Edison seine Mutter hatte versehentlich einen Humpen auf dem befeuerten Herd vergessen und als Sie zu späterer Studne wieder in die Küche kam und den sagenahften Duft schmeckte, da fragte sie was das denn sei und der Sohnemann, schon damals ein Fuchs, sagte: „Das ist doch Glühbier, ne?“

    Anschließend verzog er sich samt Physikbaukasten in sein Zimmer und kam erst wieder heraus als er einen der größten Stromfresser aller Zeiten erfunden hatte.

    Noch Fragen?
    Hurley

    http://www.wir-klimaretter.de/lichtan/

  5.   REZEPThORsten

    Okee, dann hab ich mich auch noch mal hingesetzt. Das originale Glühbier stammt anscheinend von der belgischen Brauerei Liefmans und heisst Glühkriek. Check aus http://www.liefmans.be/NL/Liefmans/Gluhkriek.htm und http://www.bierabt.de/gluehbier.html

  6.   the Hurley

    Die Geschichten sind nicht so gut wie meine …

  7.   ¿?

    welches bier ist denn am besten dafür geeignet? hats irgendjemand mal ausprobiert? pils, export, weisbier, weizen, kölsch, alt?

  8.   Carsten

    Ich bleibe bei der Polentheorie. Demnach ist polnisches Bier am besten gegeignet: Lech, Tyskie Zywiec (in den Großstädten in jedem gut sortierten Spätverkauf zu haben). Ich interessiere mich nicht so für die Details, aber ich glaube, das sind alles Lagerbiere.

  9.   REZEPThORsten

    REZEPThORsten empfiehlt ein süddeutsches (am besten: Münchner) untergäriges Bier mit hohem Malzgeschmack. Das passt mit seinen Karamell-Aromen sehr gut in die Weihnachtszeit.
    Mit Carstens Lagerbier-Empfehlung kann ich leben; Lager, Export und Helles ist eh alles fast dasselbe.

    Aber bevor die Norddeutschen gleich wieder Sturm laufen: Die herbe Bitternote eines Premium Pils schlägt sich im Glühbier auf die Ingwerseite und kontrastiert prima mit dem Honig. Auch gut.

 

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