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Halloween 2009: Weißwurst mit Kürbiscurrysauce

 

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Ab sofort wird hier immer zu Halloween eine kulinarisch unantastbare Zutat verhackstückt. Dieses Jahr mutiert eine Weiß- zu einer Currywurst – aber ohne ihr Niveau zu verlieren 😉

Für 2 Personen:
4 Weißwürste
1 kleiner Hokkaidokürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Karotten
1 Stück Sellerieknolle
1 Orange
2 Lorbeerblätter
500 ml Brühe
Weißwein
Tomatenmark
Majoran
Kümmel
Currypulver
Butterschmalz

011109Einen Hokkaidokürbis abwaschen, halbieren und mit einem Löffel sein Inneres rauskratzen. Zwei Karotten plus das Stück Sellerieknolle schälen, danach alles entstrunken und in grobe Stücke schneiden. Beim Hokkaido ist die Schale übrigens essbar.

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, beides fein hacken und in einem EL Butterschmalz und einem großen Topf auf mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Dann fünf Zentimeter Tomatenmark und einen halben TL Kümmel kurz mit anrösten und den Topf mit einem Glas Weißwein ablöschen. 500 ml Brühe und den Saft einer ausgepressten Orange dazu, genau wie 1 TL Majoran und 1 TL süßes Paprikapulver.

Kürbis, Karotte und Selleriewürfel mit in den Topf, und das Gemüse darin weich kochen. Das dauert so zwischen 15 und 20 Minuten, dann wird die Suppe abseits des Feuers mit einem Pürierstab teilweise püriert, sodass neben einer gewissen Sämigkeit noch genügend Gemüsestücke übrig bleiben.
Mit Salz, Pfeffer und vielleicht noch ganz wenig hellem Essig abschmecken und auf kleiner Hitze vor sich hin köcheln lassen.

Dann die zimmertemperierten Weißwürste – Bayern halten sich jetzt die Augen zu – in einer Pfanne und einem EL Butterschmalz auf mittlerer Temperatur ganz langsam und entspannt von beiden Seiten lecker mittel bis fast dunkelbraun anbraten.

Auf jeden Teller zwei Weißwürste platzieren – Currywurstprofis scheiden sie vorher schon in gabelgerechte Stücke – und nicht zu wenig Kürbissoße angießen. Ein paar Frühligszwiebelscheibchen drauf verteilt und am Tisch kann dann jeder seine Lieblingsmenge Currypulver düberstreuen.

Dazu passt wahlweise labberiges Toastbrot und Cola bzw. frisches Baguette und schwerer Rotwein.

3 Kommentare


  1. Ideen muß man haben! Als Beilage nehme ich Baguette und Rotwein, ersetze die Weißwürste durch einem Gänsebraten und den Kürbis mit Rotkraut. Schon glücklich, so schnell kann das gehen! 😉

  2.   Johannes

    Das Halloween Thema habt Ihr zumindest getroffen…
    wie kommt man auf so schauerlich gruselige Ideen?

  3.   Andek

    Grrr, nur ein schocker oder auch ein Genuss? Dann doch lieber Laternen statt Kunstblut und auf dem Tisch eine Martinsgans.

 

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