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Spargelspaghetti

 

Ein schnelles, unkompliziertes Pastagericht für die Zeit zwischen Anfang April bis 24. Juni, der offiziellen Spargelsaison

Für zwei Personen:
125 g grüner Spargel
125 g weißer Spargel
200 g Spaghetti
1/2 Dose Dosentomaten
1 Schalotte
1/2 Bund Petersilie
1 EL Butter
Parmesan
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Schalotte schälen und klitzeklein schneiden. Den halben Bund Petersilie unter fließendem Wasser waschen, wieder trocken schütteln und von Blatt bis Stiel ebenfalls atomisieren. Zwei EL Olivenöl in einem kleinen Topf auf mittlere Hitze bringen und die Schalotten- und Petersilienstückchen darin andünsten. Sobald die Zwiebelchen glasig werden, eine halbe Dose Dosentomaten durch ein Metallsieb direkt in den Soßentopf streichen. Dann salzen, pfeffern und etwa 30 Minuten auf kleinster Hitze vor sich hin köcheln lassen.

Einen großen Topf sehr salziges Nudelwasser aufsetzen und zum kochen bringen. In der Zwischenzeit den weißen Spargel mit einem Spar(-gel-)schäler schälen und falls die Stiele unten trocken, porös oder rissig sind, großzügig abschneiden. Vom grünen Spargel bitte nur die trockenen Stiel-Enden entfernen, die Schale bleibt dran, man kann sie mitessen. Die grünen und weißen Stangen dann in gabelgerechte Stücke schneiden und im kochenden Nudelwasser zirka fünf Minuten ankochen.
Dann die Spargelstücke mittels Schaumlöffel in ein Sieb hieven und kurz kalt abbrausen um den Garvorgang zu unterbrechen.

Wenn die Tomatensoße zwanzig Minuten geköchelt hat, kann man das Nudel/Spargelwasser wieder hochfahren und die Spaghetti nach Packungsaufschrift oder eigener Vorliebe mehr oder weniger al dente kochen.

Parallel dazu dürfen die weißen Spargelstücke dann auch schon in die Soße, die Grünen sollten am Ende nur noch eine oder zwei Minuten mitziehen, sonst werden sie zu weich. Dann noch ein EL Butter in die Soße rühren und schon kann angerichtet werden:

Die noch sehr nassen Spaghetti direkt vom Nudeltopf auf die vorgewärmten Teller verteilen, einen Riesenklacks Spargel und Soße drauf, großzügig Parmesan drüber reiben und mit einem Petersilienblatt garniert servieren.

6 Kommentare

  1.   Peter

    Ok, Spargel geht auch in der Nudelsoße – nur was hat man denn noch vom Spargel in Tomatensoße und Parmesan?
    Doch zum Glück ist der Spargel für 2010 bald gegessen so dass es hoffentlich bald wieder etwas mehr Vielfalt im Rezeptor gibt.

    Ansonsten
    … falls die Stiele unten trocken, porös oder rissig sind, großzügig abschneiden. … oder gleich im Laden liegen lassen. die alte Ware schmeckt bescheiden.

  2.   Ich

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  3. Erst probieren, dann meckern!


  4. Ne Hanni, man muss nicht zwingend alles probieren um zu wissen, was einem was bringt. Das gilt für viele Gelegenheiten und ganz besonders beim Kochen, wenn man hin und wieder in der Küche rumprobiert ohne Rezept-Sklave zu sein.
    Die Kombi von Spargel mit halbstundenlang mausetotgekochter Dosentomatensoße ist auch aus meiner Sicht nicht so spannend. Eine leichte Sahnesoße mit gewürfelten frischen und nicht allzulang miterhitzten Tomaten könnte dagegen eine auch zum Spargel passende Tomatenfrische mitbringen.
    Das würde ich aus dem Rezeptor-Vorschlag Spargelspaghetti machen und danke trotz der Abweichlerei für den Denkanstoß.


  5. wo der reallast recht hat, hat er recht…


  6. Schnell und unkompliziert? Da bin ich eher auch gegen Tomatensauce, dafür aber für junge Erbsen, die sich sehr gut zu Spargel machen. Alles schön bissfest gegart. Zusammen mit Schinken und Creme fraiche mit den heißen Spaghetti geschwenkt ist das wirklich unkompliziert, schmeckt aber jetzt im späten Frühling hervorragend. http://goccus.com/rezept.php?id=537

    Oder gleich den Klassiker Primavera mit Erbsen, Spargel und Saubohnen im Sahnesösschen. Da passen dann auch ein paar Tomatenwürfel zu, wenn man unbedingt möchte.

 

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