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Pilzburger

 

Statt dem Hackfleischklops kommt heute ein Riesenchampignon zwischen die Brötchenhälften.
Und ohne Parmaschinken ein schöner, leichter Gemüseburger für Vegetarier.

Für zwei Burger:
2 helle, kleine Brötchen
2-3 Riesenchampignons
4 Scheiben Parmaschinken
1 Hand voll Rauke
1 rote Zwiebel
einige getrocknete Tomaten
1 EL Balsamicoessig
Ziegenfrischkäse
Olivenöl
Honig

Die rote Zwiebel schälen und in dünne, aber nicht zu dünne, ganze Ringe schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Scheibchen darin bei geringer Hitze etwa 20 Minuten weich dünsten. Irgendwann nach fünf Minuten einen EL Balsamico dazu geben.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 Grad Oberunterhitze vorheizen. Die getrocknetem Tomaten in kleine Stücke schneiden und am Schluss zusammen mit einer Prise Pfeffer und einer Prise Zucker zu den Zwiebeln in der Pfanne geben. Das Ganze noch mal drei Minuten karamellisieren lassen und dann beiseite stellen.

Die Stiele vorsichtig aus den Champignons rausdrehen und die Kappen – wenn überhaupt nötig – säubern, zum Beispiel mit einem speziellen Pilzpinsel oder vorsichtig einem ordinären Küchentuch. Die Hüte umgedreht auf ein Backblech legen und das Stiel-Loch jeweils mit einem Spritzer Olivenöl, dann mit einem EL des Zwiebel-Tomaten-Geschmurgels füllen und mit einem Batzen Ziegenfrischkäse toppen. Zu guter Letzt einfach ein Scheibchen Parmaschinken zusammenfalten und leicht in den Ziegenkäse drücken. Alles zusammen auf einem Backblech für 10-15 Minuten in den Ofen schieben.

Währenddessen die Rauke waschen und wieder Salatschleuder-trocknen. Die Brötchen aufschneiden und am Schluss noch kurz im Ofen mit den Pilzen anwärmen.
Dann jede Brötchenunterseite mit etwas Grünzeug belegen und vorsichtig einen Champignon darauf platzieren. Schnell noch dünne Fäden aus angewärmtem Honig drüberziehen und die zweite Brötchenhälfte nicht ordinär drauflegen, sondern leger anlehnen.

Alle unsere Rezepte von A-Z finden Sie hier.

17 Kommentare

  1.   Peter

    „Und ohne Parmaschinken ein schöner, leichter Gemüseburger für Vegetarier.“
    Nee, das ist ja gut gemeint, aber lass mal stecken.
    Man muss doch jetzt nicht voller pc den Vegetariern sagen, dass man das Fleisch auch weglassen kann. Da sollte man die Veganischen wohl auch gleich noch darauf hinweisen, dass der Frischkäse entbehrlich ist. Und irgendwer darf/will bestimmt auch keinen Bienenhonig.
    Etwaige Fanatiker-Trolle trollen doch eh, sobald sie das Wort Schinken auch nur lesen.


  2. Warum? Ich finde den Hinweis durchaus berechtigt – ich kann zwar die „Fleisch-ist-Mord“-Fanatiker auch überhaupt nicht mehr hören, aber ein einfach, nette Satz, wie man aus einem Gericht eine vegetarisch Variante machen kann, ist doch nun wirklich kein Aufreger…
    Es gibt schließlich genug Leute, die Fleisch schlicht und ergreifend aus GESCHMACKLICHEN Gründen nicht essen… Vegetarische Varianten gleich wieder so zu verteufeln ist genauso beschränkt…
    einfach nur tolerant sein…

  3.   BattleAngel

    Liebe Redaktion, jemand der erkannt hat, was es heißt Tiere in sich zu stopfen, der wird so weit denken können, dass man die Leichenteile einfach aus Gerichten entfernt. Das muss nicht extra gesagt werden. Es mag ja ein netter Gedanke gewesen sein, aber darauf kommt man von allein.

    @#1: Es heißt vegan bzw. in deinem Satz eher Veganer und nicht veganisch. Weiterhin ist Honig nicht vegan, weil er von Tieren stammt.

    @#2: Fleisch ist Mord-Fanatiker? Ich finds eher fanatisch an Gewohnheiten manisch festzuhalten, die derart viel Leid und Tod verursachen. Und so etwas ist in meinen Augen nicht zu tolerieren.

  4.   TTX

    Nicht zu tolerieren ist nur Intoleranz.

  5.   Peter

    @2 Wer verteufelt ? Ich sagte nur, dass es überflüssig ist die Veggi-pc Schiene zu fahren.
    So überflüssig wie der Kampfbegriff Leichteile, denn die Pflanzen auf dem Teller sind ja wohl auch nicht mehr am Leben.
    @3 Das ahnte ich ja, irgendwer darf auch keinen Honig …… man isst lieber Obst und Gemüse aus Quälzüchtung.


  6. Grauenhaft, dass diese hysterische political correctness jetzt sogar in simple Kochrezepte Einzug hält. Weiß doch jeder, dass man JEDE der aufgeführten Zutaten weglassen kann, wenn sie einem nicht schmeckt oder man sie nicht verträgt. Einfach nur peinlich.

    Was mich überrascht ist, dass sämtliche meine Vorredner genauso denken wie ich – und vor allem so großes Augenmerk auf diesen Punkt richten. Sieht so aus, als ob die PC-Diktatoren die Bevölkerung nun doch nicht mehr so im Griff haben wie dies schon mal der Fall war …

  7.   Mart

    Also sonst habt ihr alle keine Schmerzen, worüber ihr euch alle Gedanken macht. Hab mir die Texte durch gelesen und gelacht!
    Ich brauche jetzt auch niemanden der bei mir irgend etwas korrigiert, wenn doch, vielen Dank..
    .. und frohe Ostern…

  8.   Torpedo68

    Die Fleischdiskussion kommt jedesmal. Genau wie Hartz IV.

  9.   mikey

    alg II-empfänger essen zu viel fleisch.

  10.   Kochdoc

    Ich hoffe, die nicht allzu fernen Zeiten, in denen in Europa legal nur noch vegan und halal gekocht werden darf, und Rezepte nur noch vegan und halal geschrieben werden dürfen, nicht mehr erleben zu müssen. Gnade uns Normalessern, wenn Rechtgläubige und Gutmenschen erst vereint an der Macht sind ! Ein Schwarzwälder Schinken wird dann „pssd.. brauchssdu?“ hinter´m Bahnhof gehandelt 😉

 

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