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Chicken Tikka Masala

 

Angeblich ist CTM ja das beliebteste Essen der Engländer und witzigerweise in Indien gänzlich unbekannt: Gegrilltes, mariniertes Hühnchen in Tomaten-Joghurtsoße

Für zwei Personen:
3 Hühnerschenkel
2 Limetten
2 Daumen Ingwerknolle
1 rote Zwiebel
4 Knoblauchzehen
350 ml Sahnejoghurt (mit mind. 10% Fett)
50 g Butter
2 EL Tomatenmark
1,5 TL Kreuzkümmel
0,5 TL Garam Masala
0,5 TL Chilipulver
0,5 EL Zucker
1 Bund frischer Koriander
Basmatireis

Den drei Hühnerschenkeln die Haut abziehen, etwaiges Fett entfernen und das Fleisch vom Knochen lösen. Dies geht am besten vorsichtig und mit einem sehr scharfen, kleinen Messer. Immer von oben nach unten an den natürlichen Muskelsträngen und am Knochen entlang, beim ersten Schenkel hakts noch etwas, spätestens beim Dritten klappts dann wie von selbst.

Das schiere Hühnerfleisch quer zur Faser in gabelgerechte Stücke schneiden, in eine Schüssel geben und mit dem Saft einer Limette und einem halben TL Chilipulver würzen. Alles einmal umrühren und so stehen lassen.

Für die Marinade 1,5 TL Kreuzkümmelsamen in einen kleinen Topf ohne Fett kurz anrösten, bis man das tolle Aroma riecht. Dann das Gewürz in einem Mörser zu Pulver verarbeiten.
Vier Knoblauchzehen, eine kleine rote Zwiebel und ein daumengroßes Stück Ingwer schälen und in klitzekleinste Würfel schneiden.
150 ml Joghurt mit der Hälfte des Kreuzkümmelpulvers, den Knoblauch-, Ingwer- und Zwiebelwürfeln, einem halben TL Garam Masala und einem EL frischen Korianderblättern zu einer Marinade rühren.
Diese mutig salzen und über das Hühnerfleisch kippen. Alles gründlich verrühren und zugedeckt am besten über Nacht stehen lassen, mindestens aber vier Stunden.

Anschließend den Grill des Backofens auf volle Pulle bringen.
In der Zwischenzeit schnell die Sauce machen: Zwei EL Tomatenmark in 150 ml Wasser und einem kleinen Topf aufkochen lassen. 200 ml Joghurt dazu, genau wie einen EL Limettensaft, das restliche Kreuzkümmelpulver, zwei EL Korianderblätter und einen halben EL Zucker. Plus ein kleinfingergroßes Stück Ingwer, wieder mal geschält und kleinstgewürfelt.

Die Hühnchenstücke mitsamt der Marinade auf einem Backblech verteilen und auf oberster Schiene so lange grillen, bis eine schöne Bräunung entsteht.
Dann alles einmal umdrehen, damit die andere Seite auch lecker braun wird, kleine schwarze Stellen an den hochstehenden Ecken sind kein Problem, sondern heute ausnahmsweise gewollt.

Sobald das Fleisch fertiggegrillt hat, das ganze Backblech mit der Soße ablöschen und braunen Bratensatz mit einem Holzlöffel vom Blech in die Flüssigkeit kratzen.

Dann 50 g Butter in dem leeren Soßetopf schmelzen, das Hühnchen mitsamt der Soße dazugeben und auf kleiner Hitze zugedeckt ganz leise fertig schmoren lassen.

Den Basmatireis nach Lieblingsmethode zubereiten und mit dem Hühnchen Tikka Masala garniert mit frischem Koriander servieren.
Statt Reis passt auch wunderbar Naanbrot oder als Vorspeise Papadams.

Alle unsere Rezepte von A-Z gibt‘s hier.

6 Kommentare

  1.   Kanibale

    Oh mein Gott, er hat ein Huhn getötet um es zu essen! Wie grausam können Menschen sein. Es ist unfassbar.

  2.   BR01DAMPF

    @ Kanibale,

    sorry,es waren zwei Hühner dafür nötig und ein Schenkel wurde offensichtlich anderweitig verwendet. Oder gibt es ne neue Zuchtrasse?
    Rezept hört sich echt lecker an. Vor allem wg. dem Garam Masala.
    Die Gewürzmischung ist einfach lecker und hat nen gewissen Pfiff.
    Wobei Herr Lange, würde sich eine kross ausgebratene Haut (entsprechend gewürzt) nicht gut als „Knusperle“ dazu eignen?

  3.   Valerie

    Und erst noch ein dreibeiniges.

  4.   hugox

    es ist richtig angenehm, wenn die blogs nicht auf die hauptseite nach „essen + trinken“ transplaniert werden. offensichtlich finden es diese nervigen veganer dann nicht + man wird von deren hirnmüll verschont.
    vielen dank auch für den interessanten rezept-vorschlag. bitte weitermachen!

  5.   Oddball

    Sie schreiben „witzigerweise in Indien gänzlich unbekannt“

    Hallo alle zusammen,
    war kürzlich vier Wochen in Indien (Rajasthan) Tikka Masala
    ist das einzige Gericht welches wirklich auf jeder Speisekarte dort angeboten wird. 🙂

    LG
    aus OB


  6. Also, die Engländer – und wahrscheinlich auch die Pakistaner (ca. 120 Prozent der „Inder“ in GB sind in pakistanischen Händen …) – machen nicht so ein „Geschiss“ von wegen Hühnerschenkel entbeinen; die nehmen schlicht und ergreifend Hühner-/Hähnchenbrüste. Und ich kenne keinen, der sich damit den Backofen einsauen würde. Das geht ruckzuck in der Pfanne. Siehe zum Bleistift hier:
    http://www.bbc.co.uk/food/recipes/chickentikkamasala_67780

 

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