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Brokkoli-Tagliatelle mit Mandelsauce

 

030413

Für die Steigerung der gehobenen Alltagsküche gibt’s heute wieder mal eine neue Nudelsauce.
Die geht halbwegs fix und schmeckt erste Sahne.

Für zwei Personen:
1 kleiner Kopf Brokkoli
200 g Tagliatelle
100 ml Schlagsahne
100 ml Milch
100 g gestiftelte Mandeln
1 Biozitrone
1 frische Chilischote
2 EL Butter
etwas Parmesan
Olivenöl
Zucker
Salz

030413Eine Pfanne ohne Fett auf mittelheiße Temperatur bringen und darin 100 g gestiftelte Mandeln rösten. Ein sehr heikler Vorgang, man muss extrem aufpassen, und immer mal wieder alles gut durchschwenken, damit da nichts anbrennt.

Sobald eine helle Bräunung zu erkennen ist, kann man abseits des Feuers einen EL Zucker drüberstreuen und kurz warten, bis alles hell- bis mittelbraun karamellisiert. Anschließend das ganze mit 100 Milch und 100 ml Sahne ablöschen, einmal kurz aufkochen und dann eine halbe Stunde ohne Hitzezufuhr so stehen lassen. Mit ganz wenig Salz ausbalancieren und mit frischer Chilischote schärfen.

In der Zwischenzeit den Brokkoli putzen und die Hälfte in normal große, die andere Hälfte in sehr kleine Röschen schneiden. Die großen Exemplare werden fünf Minuten in Salzwasser sehr weich gekocht, und dann mit 100 ml Kochwasser und einem Mixstab glatt püriert. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Wenn man den Mixstab schon mal zur Hand hat, wird damit auch gleich die Mandelsauce püriert, je nach Vorliebe und Chilischärfe lässt man eine beliebige Menge von der Schote drin. Diese Masse kann man jetzt noch mit einem Esslöffel durch ein feines Sieb streichen, so wird das eine feine Sache.

200 g Tagliatelle in kochendem Salzwasser nach Packungsaufschrift bissfest garen, und parallel dazu die kleinen Brokkoliröschen in einer mittelheißen Pfanne und zwei EL Olivenöl unter gelegentlichem Schwenken ebenfalls bissfest braten.

Auf vorgewärmtem Geschirr dann die Nudeln mit den Brokkoliröschen anrichten, und in der noch heißen Pfanne schnell noch mal  die grüne Sauce erhitzen, dann auf die Teller verteilen. Pro Esser je noch einen TL Butter in die Mitte setzen und die Mandelsauce drüber nappieren. Mit Parmesan und Bio-Zitronenschale drübergeraspelt servieren.

Alle unsere Rezepte schön übersichtlich und von A-Z gibt’s hier.

23 Kommentare

  1.   Alphonse Gabriel

    Klingt sehr gut!
    Lasse ich nachkochen. Vielleicht wenn ich heute Abend beim Italiener vorbei gucke…


  2. „Lasse ich nachkochen.“
    Bester Kommentar seit langer Zeit, hab mich spontan gekringelt. 😉

  3.   hugox

    ich winde mich dabei immer noch schmerzhaft…einer muß ja immer der dumme sein. vor allem, wenn der eine meint, der andere „müßte xy nachkochen“ – was für eine korumpierte haltung….

  4.   hugox

    halt – halt – halt Fehler!!!
    es mußte natürlich heißen: “ wenn DIE eine meint, DER andere müßte nachkochen…


  5. korumpiert ??

    Nicht so streng, es gibt zwischenmenschliche Verhältnisse, die den Wunsch des Nachkochens gestatten und sogar Wunscherfüllung erwarten lassen .
    Manchmal ist man doch bei „Wünsch Dir was“, was aberzumindest bedingt, dass man hin und wieder auch selbst mal einen (ähnlichen ?) Wunsch erfüllt.

  6.   mikey

    der rezeptor sollte definitiv keine kommentarfunktion haben.. wie so viele andere orte im internet ebenfalls nicht.

  7.   mm

    Brokkoli-Tagliatelle mit Mandelsauce

  8.   mm

    Brokkoli-Tagliatelle mit Mandelsauce

    mail


  9. #6

    Sie haben recht. Aber immerhin mussten für dieses Rezept keine süßen Tiere sterben. Das erspart zumindest den Vegetarier-Troll…


  10. Nunja, das stimmt nicht, Pressword #9.
    Für Milch, Sahne und Butter sterben nämlich vor allem männliche Kälber, während die weiblichen das ebenso erbärmliche Schicksal der Turbo-Milchkühe erwartet. Das nachdem sie schon nach wenigen Stunden vor ihren Müttern getrennt werden und nicht selten in Einzelboxen gehalten werden.
    Als Kuhmilch-Sahneersatz empfehle ich Hafersahne, die schmeckt wirklich gut.
    Erstaunlich ist schon, dass die, die auf das hinweisen, was der brutale Hintergrund unseres Genusses ist, immer als Trolle gelten.
    Aber tatsächlich freue ich mich, dass jetzt doch öfter mal Rezepte ohne direkt totes Tier kommen.
    Ich lasse mich gerne von diesem anregen und schaue, wie ich das vegan hinkriege, ich bin nämlich sozusagen Kochlehrling und das eben hauptsächlich, weil ich seit relativ kurzer Zeit vorwiegend vegan lebe und deshalb meine bisherige Unlust zu kochen doch überwinden muss. Sonst wird es nämlich langweilig.

 

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